Die Gedanken treiben

…seit ungefähr einer Stunde. Ich bin richtig in Stimmung zum Schreiben, weiss aber nicht so richtig was.
Die Probe heute war eine rein Technische Probe, und sie hat mir gut getan. Der 3. März…ich wünschte es wäre endlich soweit.
Ausserdem habe ich Geldsorgen und das nicht zu knapp. Die letzte Theaterproduktion vom Grossen Stadttheater hat noch immer nichts überwiesen. Und von den 5 Tagen beim Film fehlt auch noch jede Spur. Ich bin so blank wie ich es selten war.
Ich hocke meistens zu Hause weil es schlicht weg billiger ist. Draußen gibt man doch nur Geld aus. Ist das eigentlich schon mal jemand aufgefallen daß alles aber wirklich alles was kostet ? Diese Entdeckung habe ich zwar schon seit langem gemacht aber es fällt mir immer wieder sehr auf wenn ich pleite bin. Andere erzählen mir, sie waren ins Kino, was trinken, mit dem und dem essen u.s.w. Sorry ist bei mir z.Z. nicht drin. Keine Knete zu haben bedeutet quasi vereinsamen. Die Zeit rumkriegen mit Dingen die nichts kosten. Man wird da auch nicht von einer Minute auf die andere von einem irren Erfindungsreichtum angefallen.
Ich habe mal wieder längere Zeit damit verbracht mein Buch weiter zu brigen. Aber da es mir eh kein Geld reinbringen wird, könnte man glatt meinen daß es auch nur ein sinnloses Unterfangen ist.
Ich bin da selber nicht so ganz im Klaren. Fest steht, dass es man hier in Luxemburg leicht verlegen kann. Es gibt genügend Verleger die sich darum reißen etwas in Luxemburgisch zu herraus zu bringen. Nur ist die Auflage so gering dass am Ende nichts für den Author dabei herrausspringt.

Ps: Ab heute werden keine Fehler mehr verbessert. Sie sind zwar nicht immer gewollt, drücken aber zum Teil auch einen Gemütszustand aus und dienen schlichtweg der Unterhaltung.