Ein Allerheiligen Spaziergang 

Dieses Jahr wurde meine Bitte irgendwie erhört, denn bei Plaudereien über das Wetter, sage ich immer dass das schlechte Wetter sich ruhig Zeit lassen kann bis nach Allerheiligen. Es war traumhaft schönes Wetter heute.

Habt ihr Lust auf einen Spaziergang? Ich schon! Also los, kommt mit. Mein verstauchter Fuß ist noch nicht so ganz in Ordnung, aber das ignorieren wir jetzt mal. Außerdem wird ihm ein wenig Bewegung gut tun, denn immer wenn ich länger still sitze, schmerzt er mehr als davor.


Der Ausblick vom Wohnzimmer in einen strahlend blauen Himmel.

Ich werde euch heute mitnehmen durch die Parks der Stadt. Es gibt im Prinzip für jedes Viertel ein Park in der Stadt. (Mein Lieblingspark ist der Tony Nauman Am Limpertsberg von dem ich schon vor Jahren berichtet hatte.) Da ich aber am östlichsten Zipfel von Belair wohne ist der eigentliche Park Belair etwas weiter entfernt. Die Parks die sich einmal quasi rund um das Zentrum schlänglen sind jedoch gleich nebenan.

Es gibt deren vier Stück die sich aneinanderreihen jeweils durchkreuzt von drei Avenues. Der südlichste geht am Boulevard Marie-Thérèse los und ist der zweitkleinste. Es war früher mal der Park mit dem großen Spielplatz. Dort brach ich mir im zarten Alter von 6 Jahren den vorderen Schneidezahn. Leider war es kein Milchzahn mehr, und lief jahrelang mit einer Zahnlücke herum.

Als die Tiefgarage der Avenue Monterey gebaut wurde, verschwand der Spielplatz und der Park wurde zum ebenfalls erneuert mit einem Teich, Wasserfall und Fontaine.


Oberhalb der Avenue Monterey befindet sich der Park in der wohl im Ausland am bekanntesten sein dürfte durch die Villa Louvigny. Der Spielplatz des unteren Parks ebenfalls zog dorthin um.

In der Villa Louvigny begann einst die legende von RTL

Dieser Hintereingang war früher der Artisteneingang und ich stand mit 13/14 Jahren oft dort und holte mir Autogramme.  Heute befindet sich dort noch immer der Saal des Philharmonie Orchesters (das früher RTL Orchester hieß) und es teilt sich den Bau mit dem Gesunheitsministirium.

Der kleine Pavillon stand früher auch im unteren Park und wurde aber nach anfänglicher großer Empörung wieder beim Spielplatz errichtet .

Über die Avenue Émile Reuter hinweg gelangt man dann in der größten der Parks in dem es meiner Meinung nach drei Abschnitte gibt. Die Villa Vauban, den Amalia Teil, und die Königswiese.

In der Villa Vauban war ich ja erst kürzlich zur Museumsnacht. Hier findet man Fotos der Villa. Der Zentaurus der gleich neben der Villa in einer verlassenen Ecke steht, stand früher am Kapuzinertheater, wo er viel besser zu sehen war und besser beachtet.

Gleich neben der Villa ist diese Laube zu finden.

Die Statue der Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach. Neben hier stehen zwei Mammutbäume.

Die Königswiese von der man jetzt schöne Fotos machen kann, da sie nicht mehr voller Mülleimer steht wie im Sommer. Es gibt noch andere kleine Sehenswürdigkeiten in dem Park, z.B die Gedenktafeln der Fahrradfahrer, die hier erwähnt werden.

Dann geht es weiter über die Avenue Pescatore in den kleinsten der Parks. Er trägt den gleichen Namen wie die Avenue.

Hier sind einige der Bänke etwas höher und speziell für Senioren gestaltet, da sich gleich nebenan das Seniorenheim Pescatore befindet.  Am obersten Ende der Parks sieht man über das Pfaffental hinüber auf den Kirchberg.

Hier befindet sich auch der Aufzug den ich schon hier beschrieben hatte.

Der neue Pfaffental Bahnhof mit angeschlossener Drahtseilbahn nimmt immer mehr Gestalt an und soll nächstes Jahr fertig sein. Hier sieht man ihn unterhalb der roten Brücke.

Und dann habe ich noch eine Frage: Im Pescatroe Park fand ich diesen Baum. Was sind das für Beeren? Er trägt kaum noch Blätter aber die Vögel rühren die Beeren nicht an.

Mein Knöchel zwickt noch immer nach der Bauchlandung am Sonntag in Kaiserslautern und für den Rückweg nahm ich den Bus. Ich hoffe der Spaziergang hat euch gefallen.

 

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