Kino am Mittag – Wes Anderson / Isle of Dogs

Ich bin ja ein uneingeschränkter Wes Anderson Fan und war sehr gespannt auf den Animationsfilm Isle Of Dogs.
(Warum heißt der Film in deusch mal wieder völlig anders???? Ataris Reise???)

Und was soll ich sagen. Wes Anderson bleibt sich selbst absolut treu. Wo Anderson drauf steht ist Anderson drin. Von der Aufmachung her erinnerte mich der Film sehr an Grand Budapest Hotel. Obwohl die Geschichte eine völlig andere ist, und auch vom Design her nicht mit der anderen zu vergleichen. Doch geht es auch hier wieder um einen Außenseiter der sich beweisen muss und der über sich hinauswächst. Und genauso wie im Budapest Hotel gibst es auch hier wieder kleine schöne Nebengeschichten.

Geniestreich: Man versteht die Menschensprache nicht, nur die Hundesprache. Bis auf ein paar Ausnahmen wird davon nichts übersetzt oder untertitelt.
Man kann den Film in jeder Hinsicht auch politisch deuten, wie z.B. die amerikanische Austauschschülerin die sehr blond daherkommt. Doch es würde den Spaß verderben, denn der Film ist großartig. Nicht verpassen! Animationsfilme wie diesen gibt es nur noch selten!

Ach ja, ich fand eben dieses geniale „Making Of“, in dem die Hunde ihre „Rolle“ beschreiben.
Und genauso verquer und lustig ist der ganze Film.

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