An einem Freitag in Trier

Der Tag begann trüb mit Regenschauern, nach den wunderschönen goldenen Herbsttagen

Da ich heute einen Kinderschminkkurs habe, (meine Gute Tat für den Monat Oktober) musste ich gestern nach Trier um dort in einem Bastelgeschäft Kinderschminke kaufen. Der Laden ist um einiges besser sortiert als der in Luxemburg. Und da sie relativ gute und bekannte Marken haben, kann ich dort bedenkenlos kaufen, ohne zu fürchten, dass sie Kiddies anschließend mit Pusteln nach hause gehen.

Ich fuhr beizeiten los, denn in Trier ist der Verkehr seit einer Weile mindestens genauso schlimm wie in Luxemburg. Anschließend ging ich wie wie gewohnt in die Trier Brasserie zum Mittagstisch.  Im Kaufhof machte ich sensationelles Schäppchen. Ich erstand ein Service von Zwilling für 6 Personen für…nein das verrate ich jetzt nicht. Aber zeigen kann ich es euch.

Das Besteck ist sehr schlicht, schnickschnack- und zeitlos und liegt sehr gut  in der Hand. Zudem schneiden die Messer perfekt. Man sieht mich übrigens in den Löffeln 🙂

Glücklich endlich mal ordentliches Besteck zu haben schritt ich zurück zum Parkhaus. Das Wetter war inzwischen wieder besser geworden und die Sonne schien.

Ich begegnete einer alten Frau, die bei Mc Donalds auf der Terrasse saß.  Sie sah verhärmt aus, hatte dünne fettige Haare und machte insgesamt keinen besonders gesunden Eindruck. Sie hatte das Gesicht in die Sonne gedreht, die Augen geschlossen und kaute mit Genuss auf einem Hamburger. Und sie schien sehr glücklich. Es war für sie perfekte glückliche Augenblick, den man sogar in einem Mc Burger findet, auch wenn ich dieser Dinger nie wieder anrühre, seitdem Jamie Oliver aufgedeckt hat, wie die Fleischpatties hergestellt werden.

Ich ging an meinem Lieblingsschuhgeschäft Ragazza vorbei und musste mit Schrecken feststellen, dass es Ende des Monats schließen wird. Ich war erschüttert. „Der Laden läuft nicht mehr so wie früher“, erklärte mir der Besitzer. Zudem kam eine saftige Mieterhöhung. Er erzählte mir, dass die Ladenmieten insgesamt für Trier ins unermessliche gestiegen seien und er nannte mir ein paar Preise. Ich sollte einen Schlag bekommen. Noch liegen sie nicht ganz gleichauf mit den Preisen die man für Toplagen in Luxemburg bezahlt aber ganz weit davon entfernt sind sie nicht mehr. Ich probierte mehrere Paar Schuhe an die noch in meiner Größe verfügbar waren und kaufte zwei Paar für den Winter.

Es war wiederum ein Schnäppchen, aber eines auf das ich liebend gerne verzichtet hätte, wenn es den Laden dann noch geben würde.

Ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch & Museumsnacht

Etwas was ich nicht mehr kann, ist lange ausschlafen. Wenn ich wach bin, bin ich wach. Also zog ich bei Zeiten los auf den Wochenmarkt.

Und obwohl die Kathedrale im Hintergrund noch durch die Nebelschwaden nicht ganz zu sehen war, drückte die Sonne das alles eifrig weg und es wurde ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch.

 

Ich konnte zum ersten mal an Nachmittag das brandneue Sonnendach auf dem Balkon ausfahren. Wunderschön.

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Es war Museumsnacht. Ich weiß nicht mehr wann ich meine letzte gemacht habe. Doch bei dem schönen Wetter bot es sich regelrecht an.

Ich schlenderte kurz nach 18:00 Uhr bereits in die Villa Vauban. Dort stelle Claude Mangen seine Lieblingsbilder vor, anhand der zwei Ausstellungen die dort zur Zeit zu sehen sind. Ich war sehr erfreut zu sehen dass All Reitz Reserved  einen Raum für sich hatte. Ich hatte die neue CD von Chris Reitz bereits im Radio gehört und war sehr angetan, da er Elektrogeige spielt, ein eher ungewöhnliches Musikinstrument. Hier konnte ich die CD vom Künstler selbst kaufen.

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Ich habe mich oft gefragt was das seltsame weiße Ding im Casino soll das dort über den Bürgersteig hängt. Es ist nicht immer zugänglich, doch gestern Abend war es geöffnet.

Man kann in das „Dreieck“ einsteigen und hat dann einen Ausblick über die ganze Straße.

 

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Um von einem Museum zum nächsten zu kommen, hatte der TVL extra seinen ganzen Oldtimer losgeschickt. Zwei davon hatte ich vor die Linse bekommen.

Ich fuhr allerdings mit der A. mit dem Wagen ins Mudam. Es eine gute Gelegenheit war sich die Ausstellung von Su-Mei Tze anzusehen. Zudem gab es eine geniale Retrospektive des Karikaturisten Ad Reinhardt mit dem auch andere zusammen ausgestellt wurden.

 

Die Eingangshalle vom oberen Treppenabsatz

 

Ad Reinhard

 

Olaf Westphalen

 

Der Käfig von Su-Mei Tze aus Neonröhren einmal von innen und außen.

Zwei ungewöhnliche Abende

Insolite ist eine neue Serie an ungewöhnlichen Events der Eventagentur Angels. Gestern war zum ersten Mal.

Das ganze geht so: Man bekommt eine Einladung an der man zu einer ganz bestimmten Uhrzeit sich an einem Ort einzufinden hat. Von dort aus wird man dann in einer Limousine zu einem ungewöhnlichen Ort geführt. Das kann gelinde gesagt überall sein.

Gestern war der erste Insolite Abend und man führte die geladenen Gäste zu einer…Baustelle. Es befand sich in Dommeldange auf den Gelände vom Habitare Einrichtungsladen. Im obersten Stockwerk wird Ende des Monats eine neue Bar eröffnen, von der ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten werde. Sie wir ‚Rooftop‘ heißen und wir konnten schon mal vorab einen Ort besuchen, der sich noch im Work in Progress-Modus  und uns einen ersten Eindruck verschaffen, wie das alles in ein paar Wochen aussehen soll.

Eine weitere Überraschung an dem Abend war eine Künstlerin die Scherenschnitte machte. Eine alte Kunst die in ihrer Familie seit Generationen gepflegt wird.

Inès Stanikovska machte diesen Scherenschnitt von binnen weniger Minuten. Ihr findet sie unter La Silhouettiste.

Sie erzählte mir, dass ihr Großvater bereits Scherenschnitte machte. Ich kann mich vage erinnern, dass ich vor über 20 Jahren bereits einen habe machen lassen auf der Schueberfouer. Es kann gut sein dass es damals ihr Großvater war. Auf dem Foto oben sieht man sie übrigens im Hintergrund bei der Arbeit.

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Rinschleiden, ist ein Mini Mini Mini kleiner Ort, von dem auch so mancher Luxemburger nicht weiß dass es ihn gibt. Die große Abschlussfeier von dem Freilichttheaterstück im Sommer führte mich gestern dorthin. Man hatte ein Catering bestellt und wir saßen alle in der sogenannten „Thillenvogtei“ eine Art Dorfmuseum, mit einer gewaltigen Scheune.

Es war ein vergnüglicher Abend.

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Mitbringsel, ein Restaurant und Links

Ich hatte euch im letzten Post versprochen, dass ich euch die Mitbringsel zeige die ich zum Wahlbrunch erhalten hatte. Es war ein bisschen wie Weihnachten. Zugegeben die meisten Dinge hatten die Gäste schon für meinen Geburtstag gekauft, da ich den dieses Jahr aber nicht gefeiert habe, blieben sie gewissermaßen auf den Geschenken sitzen. Nicht sehr nett von mir und als ich sah was es alles war, schämte ich mich ein wenig.

Mitbringsel

Da wäre zum Beispiel ein Hausmantel mit meinen Initialen. Ich sehe jetzt einige den Kopf schütteln, aber ich liebe Hausmäntel!!! Und nein, sie sind nicht altmodisch, ganz im Gegenteil, sie sind voll im Trend. Ich ziehe sie übrigens Sommer wie Winter an.

Ein Staubwedel mit echten Federn. Das Ding sieht so schick aus dass man es als Dekoration hinstellen kann.

Eine Vase in Form einer Glühbirne. Ich glaube mit einem Gebinde drin wird sie ganz schick aussehen.

Und dann zwei Flaschen, wovon ich mich ganz besonders über die Cap Corse Flasche freute. Cap Corse ist ein Aperitif aus Korsika, mit einem sehr eigentümlichen aber tollen Geschmack. Man findet es nur sehr selten auf den Festland. Ich habe es vor Jahren bei meinen Korsika Reisen kennengelernt, und brachte mir damals auch eine Flasche mit. Jahre später fand ich das Getränk bei der S. wieder als sie mich zum Essen eingeladen hatte. Und da die S. erst vor kurzem in Korsika war, hatte sie mir eine Flasche mitgebracht.

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Gestern Abend speiste ich mit Fabrice in einem neu eröffneten Restaurant Tempo. Es befindet sich im Gebäude der Philharmonie auf der Rückseite. Die Adresse an sich gibt es schon so lange wie es die Philharmonie gibt, doch der Besitzer der Name und die Einrichtung sind neu.
Der Explorator schreibt folgendes:
This restaurant shares space with the Philharmonie and is a charming composition of gold and rose tones, serving a well-orchestrated variety of original suggestions.
Die Speisekarte ist klein, was ich ja mag. Man findet sie hier.

Ich hatte Piotrine de veau longe cuisson, und es war himmlisch lecker.

Endlich eine weitere Adresse in Luxemburg wo man sehr gut speisen kann ohne dass es ein irrsinniges Vermögen kostet.
Tempo Bar où Manger / 1 Place de l’Europe / Tel. (+352) 27 99 06 66

(Denn ein anderes Café-Restaurant, von dem ich hier sehr oft berichtet habe, meide ich, da es zur Zeit preislich und in puncto Service eine schlichte Katastrophe ist. Sehr traurig, aber vielleicht kommt die Inhaberin ja irgendwann wieder zur Vernunft.)

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Via die Kaltmamsell fand ich diesen Bericht eines holländischen Schriftstellers der nach sechs Jahren wieder aus Großbritannien wegzieht. Ein ernüchterndes Portrait eines Landes das mit seinen hausgemachten Problemen nicht mehr klarkommt und langsam einsieht was für einen Schaden es sich selbst mit dem Brexit zugefügt hat.
How I learnt to loathe england

 

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An einem Wahlsonntag

Ich stand für meine Verhältnisse sehr früh auf, ich hatte ab 11 Uhr zum Brunch geladen. Und dem Erfolg nach werde ich das nächstes Jahr zur Abegordnetenwahl wieder tun. Aber eins nach dem andern.

Kurz nach 8:00 schritt ich die Straße hinunter zum Wahllokal um meine 27 Stimmen abzugeben. Der Gemeinderat der Stadt Luxemburg besteht aus 27 Mitgliedern und da wir in Luxemburg ja einzelne Kandidaten wählen können und nicht unbedingt eine Partei kann man so viele Kreuze machen wie es Mitglieder gibt. Doch bei dem größten Gemeinderat des Landes verzählt man sich gerne und so brauchte es eine Weile bis ich alle meine Kreuzchen gemacht hatte. In der alten Heimat waren zum Beispiel nur neun.

Auf dem Weg zum Wahllokal fiel mir ein lustiges Männchen mit verdrehtem Kopf an der Fassade des Key Inn auf. Da ich die Straße all die Jahre nur befahren und nur sehr selten begangen habe, stach es mir erst heute ins Auge.

Das Wahllokal war im der Avenue Marie-Thérèse im sogenannten Konviktsgaart, das schon seit Jahren ein Seniorenheim ist.

Gleich am Eingang hatte man die zwei Restaurants des Heimes zu Wahllokalen umfunktioniert. Ich hatte einen guten Moment erwischt und konnte sofort in die Wahlkabine.

Anschließend ging ich zurück über den Boulevard Joseph II, denn nach dem Männchen und der allgemeinen Ruhe, die an einem Sonntag herrscht, dachte ich, dass mir vielleicht noch ein paar interessante Dinge vor die Linse geraten könnten.

Ich ging an der britischen Botschaft vorbei, was mich ein wenig stutzig machte, denn auf dem Boulevard Roosevelt, also an anderer Stelle befindet sich ebenfalls ein Gebäude der britischen Botschaft. Oder irre ich mich?

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Wieder zu hause machte ich mich an die Vorbereitungen für den Brunch. Ich machte mir am Freitag bereits Gedanken was ich da so auftischen könnte. Ein Suche im Internet zeigt mir nur sehr zeitaufwendige Gerichte und darauf hatte ich keine Lust. Abends sah beim rumzappen im Fernsehen eine Sendung von Jamie Oliver aus der Serie wie man in 30 Minuten ein komplettes Menü zusammenstellt. Zwei der Gerichte schrieb ich mir hurtig auf.

Ein Fetatarte mit Spinat im Filoteig aus der Pfanne und ein Tomatensalat mit einem pfiffigen Dressing und einer Anrichtmethode bei der man sich keine Gedanken machen muss wenn des Salat etwas länger rumsteht und anschließend nicht mehr appetitlich aussieht.

Für die Fetatarte braucht man eine Tüte Pinienkerne in der Pfanne geröstet, die man mit 300gr Feta und 50gr geriebenem Cheddar vermischt. Hinzu kommen zwei große Tüten frischen Spinat, den man vorab mit Olivenöl ,Muskat und Salz kurz in einem Topf angedünstet hat, damit er in sich zusammenfällt. In diese Mischung gibt eine gute Prise getrockneten Oregano (frischen hatte ich keinen), Pfeffer und ein den Abrieb einer Zitrone. Anschließend legt man die Filoteigblätter auf einem Backpapier aus, das man zuvor unter fließendem Wasser zerknüllt und befeuchtet hat, damit es weich wird. Zwischen jede Lage kommt ein wenig Olivenöl und ein kleine Priese Cayenne Pfeffer. Es sollten ungefähr vier Lagen sein. Danach zieht man die ganzen Lagen mit dem Backpapier auf die Pfanne und schüttet die Feta/Spiantmischung hinein. Den Überschuss von den Filoblättern klappt man über die Masse zusammen. Wenn der Teig etwas störrisch sein sollte schneidet man ihn stellenweise etwas ein damit er sich legt und die ganze Masse zudeckt. Notfalls (so tat ich es) legt man noch ein Blatt darüber. Dann streut man noch ein wenig Rosmarin über die Tarte. Den Rest vom Backpapier schneidet man bündig zum Pfannenrand ab. Die Pfanne kommt anschließend für drei bis vier Minuten auf den Herd damit das Teig von unten auch schön knusperig wird und geht dann bei 200 Grad Ober Unterhitze für 20 Minuten in Ofen.

Für den Tomatensalat nimmt man allerlei verschiedene Tomaten auf schneidet sie auf verschiedene Art und Weise klein.  In dem Mixer gibt einen guten Schuss Ölivenöl, etwas Pfeffer, Salz, ein guten Schuss Balsamico und einen großen Bund frische Basilikumblätter. Das Ganze wird gemixt bis daraus eine Art grüne Soße entsteht. Diese wird in ein breites flaches Gefäß (ich nahem eine Auflaufform) geschüttet und die geschnittenen Tomaten darauf verteilt. Druchgemischt wird der Salat erst von den Gästen wenn sie sich von der Platte servieren.

Beide Gerichte hatte ich in etwas mehr als einer halben Stunde fertig.

Ich hatte ebenfalls einen Apfelkuchen vorgesehen, hatte hierfür jedoch eine Sorte Äpfel gekauft die mir zu säuerlich war. Ich schnitt sie also vorab klein und briet sie mit Butter, Zucker, Zimt und in Rum eingelegte Rosinen an und gab sie erst dann auf den Mürbeteig, zusammen mit Ei-, Rahm- und Zuckermischung.

Es ist ein Wunder dass ich noch ein Foto von einem Stück des Apfelkuchen machen konnte, denn er fand reißenden Absatz.

Des weiteren hatte ich eine große Schale Obst, Müsli, Brot, frische Croissants und eine Käseplatte bereitgestellt. Zu trinken gab es Kaffee, Saft, Champagner und späterhin auch Wein.

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Es war ein wunderbarer Nachmittag und ich bekam jede Menge Mitbringsel, die ich euch aber in einem nächsten Posting zeige.

Später am Abend sah ich mir dann die Resultate der Wahl an und es trat ein, was ich bereits vorausgesagt hatte. Die Presse schreibt ebenfalls heute morgen, dass ein kleiner Rechtsruck durch die Gemeinden ging. Nun ist das aber bei weitem nicht so dramatisch, wie es in Deutschland oder in Frankreich der Fall ist. Es gibt bei uns keine rechtsradikale Partei wie AfD oder Front National.  Die konservative CSV hat überall gut zugelegt und der Trend wird sich wahrscheinlich bis ins nächste Jahr halten wenn wir eine neue Regierung wählen. Auch in Stadt Luxemburg, die immer als Hochburg der Lieberalen galt (und immer noch ist) verlor die DP zwei Sitze an die Konservativen. Sehr erstaunt war ich aber über das Resultat der Sozialisten die durchgehend auch viele Stimmen verloren haben und vor allem in der Hauptstadt einen Dämpfer einstecken mussten und noch viel mehr in ihrer Hochburg Esch-sur-Alzette.

Das ist jetzt nur so eine kleine Übersicht über die Wahlen. Wer mehr darüber wissen will, schaut bitte in der einschlägigen Presse nach.

Eines steht aber fest. Ich werde nächstes Jahr wieder ein Wahlbrunch machen, denn er fand sehr großen Anklang.

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Die Bilder einer Woche

Als ich vor fünf Jahren in die kleine Wohnung zog, hatte ich keine Badewanne mehr. Vor allem im Winter vermisste ich sie, wenn ich völlig durchgefroren nach hause kam. Jetzt da ich wieder eine habe, kam sie mir wie ein heiliger Schrein vor, der gehegt und gepflegt werden will, aber nicht benutzen darf.

Nach etwas über zwei Wochen nach dem Umzug, habe ich es trotzdem gewagt. Ein wundervoll duftiges Schaumbad.

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Eine kleine Erinnerung als ich vor zwei Jahren mit C. in London war. Da der C. noch nie in London war, ich hatte darüber berichtet, klapperten wir alle Touristenattraktionen ab, u.a. auch Harrods wo diese kleine Foto-Love-Story zwischen mir und einem Scone entstand.

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In einer Ecke des Kellers fand ich diese fünf Teller, von denen meine Tante ein paar davon an der Wand hängen hatte. Es ist eine limitierte Auflage von Villeroy & Boch in Zusammenarbeit mit dem Alters- und Invalidenverband von Dommeldange. Keine Ahnung ob die Serie komplett ist, oder es noch mehr davon gibt. Es sind alte Ansichten vor allem vom Vorort Dommeldange und der Oberstadt.

Ich bin nicht so der Fan von Dekotellern. In unserer Familie war es mal schwer im Trend die Wände mit Dekotellern regelrecht zu tapezieren, bis zu dem Zeitpunkt, als mein Bruder ein paar schöne Stücke mit dem Fußball zerdepperte. Danach ebbte die Begeisterung merkbar ab. Ich schweife ab…
Sind die Teller was Wert? Kennt jemand die Serie? Kann ich sie bedenkenlos als Servierteller benutzen? Denn an die Wand hänge ich sie nicht mehr.

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Aussichten von der Wohnung aus. Die Straße am frühen Abend und die frühe Morgensonne die sich im Kaminrohr spiegelt.

An einem Samstag

Ein gewaltiger Knall ließ mich kurz nach 6:00 Uhr aus dem Bett hochfahren. Mein erster Gedanke galt dem Kran der quer gegenüber steht. Da ich ihn letztens vom Balkon aus sehr bedenklich wackeln sah, war ich überzeugt, er wäre umgefallen.

Doch der Kran stand da, unerschütterlich. Es ging ein Gewitter nieder, an frühen Morgenstunden doch eher ungewöhnlich. Es goss wie aus Eimern und die warme Luft kühlte binnen wenigen Minuten stark ab.

An Schlafen war nicht mehr zu denken, und bei dem Wetter ist der samstägliche Wochenmarkt auch kein Vergnügen. Ich schmiss meine Pläne um, blieb zu hause und betrieb nach sehr langer Zeit mal wieder ausführliches Körper- und Gesichtswellness.

Die Glamglow Maske, die schon mal hier beschrieben hatte, ist nach wie vor der Hammer, und die Haut fühlt sich anschließend herrlich straff und fest an.

Ich könnte euch bei dieser Gelegenheit auch den Badezimmerschrank zeigen der sich gut neben der Badwanne macht. Er wurde am Freitag endlich geliefert.

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Am späten Morgen machte ich mich auf nach Bettembourg zu Rugs & Sons. Rug and Sons ist ein Pop Up Store der seinen festen Sitz in Paris hat, aber immer wieder seine Wäre für sehr kurze Zeit an vielen verschiedenen Orten der Welt verkauft. Ihre Spezialität sind alte Berber Teppiche. Ich kam dort an und musste feststellen dass ich viel zu früh da war, denn der Laden sollte erst gegen 14:00 Uhr öffnen. Doch man ließ mich freundlicherweise rein und ich konnte mir die Teppiche ansehen. Es waren wunderschöne Stücke dabei. Einer der mir ganz besonders gefiel, war weit über 40 Jahre alt und vom Preis weit von dem was ich vorhatte auszugeben.

Ich wählte zwei Stück aus, die etwas günstiger waren, und machte mit dem Verkäufer aus, dass er am frühen Nachmittag mit beiden vorbeikäme und ich sie mir zu hause ansehen könnte. Ich hatte beide für das Wohnzimmer ausgesucht, doch letztendlich wählte ich einen für das Gästezimmer.

Im Hintergrund steht übrigens das neue Schlafsofa für Gäste das ebenfalls am Freitag geliefert wurde.

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Am Abend war ich zu einer Geburtstagsfeier geladen und ich tanzte bis in in frühen Morgenstunden. Die Gastgeberin M. hatte eine Bühnenbildnerin angeheuert für die Deko. Es sollte eine finnisch/marokkanische Deko sein. Das kam dabei raus.

 

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Ich hatte es schon auf Facebook gezeigt. Doch es gehört auch ins Blog. Am Donnerstag entdeckte ich auf der Kreuzung Boulevard Grand-Duchesse Charlotte / Avenue du 10 Septembre folgenden Zettel:

Als ich las was darauf stand wurde mir ganz warm ums Herz. Ich werde es übersetzen:

Am Donnerstag Morgen, 10. August viel mein Mann hier um weil er einen Schwächeanfall hatte. Ein paar Unbekannte haben ihm wieder auf die Beine geholfen, einen Krankenwagen gerufen und sind bei ihm geblieben bis der Wagen da war. Dank dieser Unbekannten, geht es meinem Mann wieder besser. Ich und meine ganze Familie sind ihnen sehr zum Dank verpflichtet. Ein großes Dankeschön an diese Unbekannten!! 🙂

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Bilder der letzten Tage

Es war gestern am späten Nachmittag als endlich alle Handwerker aus der Wohnung waren und ich mit Fabrice auf dem Balkon saß. Ein strahlend blauer Himmel ohne eine einzige Wolke. Ich werde es im Winter vermissen. (Aber nur bis Ende Januar, dann steht die große Reise auf der südlichen Hemisphäre bevor.)

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Mir gefallen die Cover der Hefte vom New Yorker immer, in denen es etwas mehr um Mode geht, denn sie sind meist atemberaubend schön.

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Wenn ich, wie diese Woche, an einem Maskenkonzept für ein Theaterstück arbeite, das ich nicht während der gesamten Spielzeit betreue, bekomme ich von der Produktion ein Budget zur Verfügung gestellt, für das ich dann die  Schminkartikel kaufe. Make-up Läden wie Mäc oder Sephora sind dann immer hellauf begeistert, denn ein paar hundert Euro gehen dann schon über die Ladentheke.

Meistens werde ich dann noch mit zusätzlichem Zeug zugeschüttet. Dieses Mal war es ein Gesichtspeeling und ein Duschgel. Das Peeling ist ganz gut, da es die Haut nicht austrocknet jedoch sehr samtig weich wird. Das Duschgel habe ich noch nicht probiert, da meine Körperhaut ein sehr pingelig ist, wenn es keine reine Seife ohne Zusatzstoffe ist.

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Ein tolles Produkt das ich erst jetzt bei Sephora entdeckt habe, ist der trockene Pinselschwamm, der binnen Sekunden die Makeup Pinsel von Farbpigmenten reinigt. Das ist ideal wenn man den gleichen Pinsel für mehrere Lidschattenfarben verwendet. Der kleine Rouge- und Puderpinsel ist ideal für Reisen, und kann mit der Aufbewahrungsbox verlängert werden, wenn man mit dem kleinen Stummel von Griff nicht klarkommt.

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Ach ja das Kinderstück für das ich arbeite heißt A,B,Zeh und läuft ab Freitag im CAPE.

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Und zum Abschluss die Nachricht eines Unfalls, der so tragisch war dass ich trotzdem lachen musste.

Mann in Walferdingen von Grabstein erschlagen

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Märchenwoche

Montagmorgen und erstmal bloggen. Es fehlt mir, da ich es ja sonst regelmäßiger mache.

Das Einrichten musste ich die Woche ein wenig aus dem Programm klammern. Es war Märchen angesagt.

Im Dezember werde ich die größte Produktion des Grand Theatre dieser Spielzeit betreuen; Rumpelstilzchen. Da für einige Szenen Filmaufnahmen gebraucht wurden, waren ich die ganze Woche zusammen mit der Kostümbildnerin zugange, zwei der insgesamt 15 Figuren fertigzustellen. Ich würde euch ja gerne zeigen was wir da entworfen haben, aber das bleibt vorerst noch ein Geheimnis.
Das Wochenende verbrachte ich somit mit Filmaufnahmen im Wald.

Als wir letzte Woche die Konzeptionsbesprechung hatten, (also während der Tage an denen es ununterbrochen regnete) hatte ich die Angst wir würden alle knietief im Wald durch den Morast waten, aber dem war Gott sei dank nicht so. Im Gegenteil, wir hatten strahlend schönes Wetter.

Märchen

Die ersten Herbstanzeichen sind schon zu erkennen.

Während dieser intensiven Arbeitswoche, hatte ich mein Atelier kurzfristig ins Atelier der Kosümbildnerin verlegt. Da es nicht weit von Mondorf entfernt liegt speisten wir dort an einem Nachmittag. Dort steht eines der schönsten Artdeco Häuser aus ganz Luxemburg.

An einem Abend vielen mir die wunderschönen Wolken auf, die am Balkon der neuen Wohnung vorbeizogen.

 

Wahlen, neues Menü & Küche

Vielleicht sollte ich mal erwähnen dass wir in Luxemburg auch bald Wahlen haben. Als ich vor ein paar Tagen als ich in der alten Wohnung nach den Rechten sah, vielen mir diese Plakate auf. Der Wahlkampf kommt langsam in Fahrt. Anfang Oktober schreiten wir zur Urne.

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Das Annexe hat ein neues sogenanntes „Kleines Menü“ Ich habe es gestern probiert.

Vorspeise: Panierte Sardinen auf einer Panna Cotta mit Parmesan, Yuzu Perlen und Rucola Salat.

Hauptgang:  Gebratenes Spider Steak* vom Kalb, mit Pfifferlingen, grünen Bohnen und hausgemachtem Kartoffelpüree.

*Ich habe absichtlich den englischen Namen verwendet, weil das Stück Fleisch in Deutschland nicht sehr bekannt ist. Man kennt es in Österreich und Süddeutschland auch noch unter Kachelfleisch. Wer mehr drüber wissen möchte, schaue bitte hier

Nachtisch: Sabayone mit Mango und Passionsfrucht.

Ein sehr leckeres Menü bei dem man sich anschließend nicht überfressen fühlt.

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Manch einer möchte dann doch jetzt endlich die Küche sehen. Ich habe den richtigen Winkel noch nicht gefunden um sie schön ins Bild zu bekommen. Aber hier mal ein Foto an man schon sieht wo es hingehen soll.

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Da es zur Zeit sehr stressig ist, (Drehtage, Theaterpremiere Ende der nächsten Woche, Handwerker im Haus) kommt das Blog seit einer Weile zu kurz. Keine Angst das wird besser…hoffentlich.