Manchmal sehe ich Dinge, so wie diese Brücke mit Dach, die der Eingang ist zur Insel ist, wo sich die Stege zum Schwimmen befinden. Ich habe sie schon so oft fotografiert, dass es mir redundant vorkommt. Aber heute stand die Sonne so perfekt:

Die D und ich sind mittlerweile nicht mehr die einzigen, die jeden Morgen eine Schwimmrunde hinlegen. So waren wir heute Morgen gefühlt zu zehn, die das gleiche taten. Alle sehr ruhig und nur ein Ziel im Kopf, ein oder zwei Runden zu schwimmen. Das Planschvolk mit viel aufblasbaren Geräten, kommt später.
Wieder daheim, finalisierte ich einen Beitrag für Queer.lu mit allen Fotos und zurrte für den frühen Nachmittag einen Termin in der Staatsbibliothek fest,wegen einem weiteren Foto eines Dokumentes, dass die Bibliothek nur einmal hat und dass sich nur unter Aufsicht ansehen durfte. Soviel kann ich verraten, es ist die original Partitur eines Liedes das für Luxemburg vor sehr sehr langer Zeit den ESC gewann.
Derweil tobte sich Meisterin Proper in den vier Wänden aus. Sie war früher gekommen, was mir nur recht war.
Am späten Nachmittag machte ich mich auf dem Weg zu den ersten Pride Veranstaltungen für dieses Wochenende. Es ist zum ersten mal seit fünfzehn Jahren, dass die Pride wieder in der Hauptstadt stattfindet. Sie war in all den Jahren davor in Esch-sur-Alzette.



Auf einen letzten Absacker ging es noch ins Dipso, bevor ich daheim wie ein Stein ins Bett fiel.
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Welches Kapitel deines Lebens würdest du „Die harten Jahre“ nennen – und was hat dich da durchgebracht?
Die richtig harten Jahre waren von 1992-1996. Durchgebracht, um bei dem etwas seltsamen Wort zu bleiben, waren Durchhaltevermögen, Nervenstärke und nicht zuletzt eine gewisse Resilienz, gegenüber Menschen, die ich mich finanziell wie emotional ausgebeutet haben, von denen ich aber weiß, dass das Leben sie späterhin angemessen „bestraft“ hat, was mir eine gewisse Genugtuung verschaffte, auf die ich nicht stolz bin, aber dafür schämen tue ich mich auch nicht.
Oh, die S! Schön, die hier überraschend zu sehen.