Im Kino: The Odyssey

Vom Vortag bleibt zu berichten, dass ich ein Problem mit dem hochladen des Postings hatte. Irgendetwas hatte sich selbst korrumpiert. So heftig, dass ich Abschnitt für Abschnitt in den Browser kopieren musste, um es dann von dort aus hochzuladen. Und damit erschien das Posting schon kurz nach Mitternacht.

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Ich erwarte erst 20 Minuten vor Abfahrt zum See. Huch! Das gab mir nur die Gelegenheit für eine schnelle Tasse Kaffee, und das Badezeug einzupacken.

Nach der Schwimmrunde bei der uns diesmal keine Schwäne oder Nilgänse Gesellschaft leisteten, ging es danach gleich wieder zurück. Daheim erledigte ich ein bisschen Haushalt.

Am späten Nachmittag saß ich dann zusammen mit der D und der V in der ersten Vorstellung des neuen Chris Nolan Film Odyssey.

Eines gleich vorab, es ist kein Heldenfilm! Der Trailer gibt nur winzige Einblicke, in was der Film eigentlich ist. Es ist ein 3 Stunden Spektakel, bei dem ich aber wie schon vor drei Jahren bei Oppenheimer, nicht ein einziges Mal auf die Uhr geschaut habe. Ich hatte große Bedenken, weil der griechische Stoff (wir erinnern uns an die extrem peinliche Verfilmung von Troja im Jahr 2004 mit Brad Pitt) kann leicht zu etwas werden, das vor Pathos, Kitsch und Muskeln nur so trieft und damit zu etwas sehr Unverdaulichem. Das ist absolut nicht der Fall. Ich hatte auch große Bedenken, dass Matt Damon dem nicht gewachsen sei. Falsch gedacht! Er spielt die Rolle des Odysseus erstaunlich nüchtern und bedient dabei die Geschichte und lässt nicht sein Talent raushängen. Ganz großartig ist Robert Pattinson als Fiesling. Und Samantha Morton brennt mit ihrem kurzen, aber unglaublich prägnanten Auftritt als Circe regelrecht Löcher in die Leinwand! Wenn ihr die Gelegenheit habt, den Film in einem Imax Kino zu sehen, dann tut es bitte.

Nolan schafft es wieder einmal einen klassischen Stoff so zu verfilmen, dass er den Zuschauer langsam aber sicher packt und man am Ende voller Spannung da sitzt, obwohl man den Stoff ja kennt und die Geschichte so ausgeht, wie sie ausgehen muss.

Die Kontroversen die zur Zeit von sehr dummen Menschen über den Film in den sozialen Medien zu finden sind, kann man getrost vergessen. Der Film ist großartig.

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Wenn du für eine Woche ein Tier sein müsstest – welches wärst du und warum?

Ich wäre wahnsinnig gern ein Vogel, weil ich wissen möchte wie es sich anfühlt selbstständig fliegen zu können. Und nur so gefühlshalber denke ich, dass es das ist, was die meisten geantwortet haben. Einmal im Leben fliegen können.

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