Rascheln & Eis

Am Morgen durch heftiges Geraschel auf dem Balkon wach geworden und das ziemlich früh. Mein erster Gedanke war, dass ein Rabe sich an der blauen Tüte mit dem Wertstoffmüll zu schaffen machte. Ich sprang sofort auf und schaute nach. Aber nein, es war der Nachbar unter mir, der seine eigenen Tüten hinunterwuchtete, damit sie abgeholt werden. So gesehen war das frühe Aufwachen nicht schlecht, denn ich brachte meine Tüte dann auch gleich vor die Tür.

Ich ließ die frühe Schwimmrunde heute aus. Es gab noch einiges für den nächsten Podcast zu tun, und ich wollte das unbedingt fertig haben. Ich schnitt ihn fertig zurecht, schnipselte alle Öööh‘s, Äääh‘s und Versprecher raus und lud ihn hoch.

Gegen 9:30 Uhr fuhr ich dann doch los, aber diesmal zum Weiher für eine Schwimmrunde.

Es ist definitiv anderes im Weiher als im See. Auch die Schwimmbewegungen fühlen sich anders an, irgendwie weicher.

Wieder zurück, machte ich erst ein Nickerchen, und dann bereitete ich die Eiscreme zu. Ich hatte für den Abend ein Pistazieneis versprochen. Vom griechischen Händler vom Markt hatte ich noch ein 250 Gramm Glas ungesalzene Pistaziencreme, die ich in die selbsthergestellte englische Creme gab und mit dem Mixstab pürierte. Nach dem Abkühlen ging sie in die Eismaschine.

Das Resultat ist immer wieder spektakulär cremig, was kein Wunder ist bei dem Ölgehalt der Nüsse.

Am Abend war ich eingeladen und nahm das Eis mit, das ich zu diesem Zweck im Tiefkühler im Deep Freeze Modus extra hatte fester werden lassen. Der Modus ist gedacht um selbst Dinge schnell einzufrieren, und er kühlt dann runter bis auf -32°. Für gewöhnlich mache ich das nicht, aber hier war es praktisch, weil ich das Eis ja mitnehmen musste. In der Tiefkühltasche hielt es dann einwandfrei bis zur Ankunft.

Gegen 23:00 war ich dann zurück.

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