So, auf ein Neues! Ich gebe der Jetpack App heute eine letzte Chance. Es ist seit einer Woche jeden Morgen das gleiche Spiel. Sie lädt die Beiträge nicht hoch und ich muss über den Code Editor jedesmal ein Copy/Paste in den Browser machen. Das Zwischenspeichern auf dem Server geht übriges auch nicht mehr. Es nervt.
Der neue Podcast ist da! Es geht im den Film The Odyssey den die D und ich uns letzte Woche angesehen haben.
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Am Nachmittag ging ich ins Museum am Fischmarkt und schaute eine neue Ausstellung der wenig bekannten luxemburger Künstlerin Berthe Brincour (1879-1947) an. Die letzte Ausstellung von ihr fand vor 80 Jahren statt, seitdem wurden ihre Werke fast gar nicht mehr gezeigt. Kein Wunder also wenn ich nichts von ihr wusste. In ihrem Nachlass verfügte sie, dass alle ihre Werke an den luxemburger Staat gehen sollten. Und erst jetzt sind sie in einer Retrospektive zu sehen. Die Anzahl der Werke ist nicht sonderlich groß und wissen tut man auch nicht sehr viel über sie. Sie war eine der seltenen Frauen die in München an einer Kunstschule war. Das war nur möglich weil sie aus einer wohlhabenden Familie der oberen Gesellschaftsschicht kam. Sie malte Landschaften, Stillleben, aber auch Aktzeichnungen. Und davon gab es eine, die so anders war als das was man sonst zu der Zeit malte, dass sie mir direkt ins Auge sprang.


Das würde ich mir daheim sofort an die Wand hängen zumal es großformatig ist.


Auch ihre Portraits haben etwas sehr eigenes. Eine Malerin, die schon viel früher hätte zu Ehren kommen sollen. Auch wenn es nicht sehr viele Bilder von ihr gibt, ein Besuch ist die Ausstellung allemal wert.
Im Anschluss saß ich noch eine Weile auf der Terrasse des Vis-à-vis und las in dem Ausstellungskatalog, den ich mir gekauft hatte. Ich begegnete einer Bekannten, die ich letzte Woche auf der Geburtstagsfeier gesehen hatte. Sie kam aus einer Boutique, die gleich nebenan in einer kleinen Galerie mit Geschäften ist, wo ich oft dran vorbeigehe. Aber durch die Galerie selber gehe ich nie. Diese Boutique wird von einer meinen Ex-Kolleginnen geführt mit der ich vor drei Jahren noch zusammen in der Kultursendung war. Großes Hallo, als ich dort ankam. Wir hatten uns volle drei Jahre lang nicht gesehen und es gab sehr sehr viel zu erzählen. Ich versprach ihr, dass ich nun öfters vorbeikommen werde.
Wieder daheim, schaute ich mir noch eine Folge von Portrait Artist of the Year an, diesmal mit Brian Cox und lag sehr bald in den Federn.
Die Malerin begeistert mich sehr. Besonders gefällt mir das untere Bild, also dass mit der Frau im graubraunen Kleid.
Ja ich war auch sehr geflasht. Leider gibt es kaum Aufzeichnungen über sie. Wenn sie die Zeit finden, die Ausstellung geht noch bis Januar.