Irgendwo war ein Glas Cermant gestern wohl eines zu viel. Resultat: Ich erwachte mit Brummschädel. Er ging auch nicht weg, nachdem ich ausgiebig Wasser und Kaffee getrunken hatte. Ich musste mit einer Kopfschmerztablette nachhelfen. Merke: Cermant und Co. wirklich nur noch in mehr als angemessenen Grenzen. Das machte natürlich meine frühen Schwimmpläne zunichte.
Und dann las ich was am Abend davor in Berlin auf dem CSD passiert ist. Meine Timeline auf Mastodon und Bluesky überschlug sich regelrecht damit. Es machte mich sehr traurig. Das Schlimmste aber ist, dass dieser Anschlag sehr vielen, sehr verabscheuungswürdigen Menschen (und ihr wisst genau wen damit meine!) voll in die Karten spielt und die ihren Profit daraus ziehen werden. Es ist einfach nur zum kotzen…
Und damit war der Sonntag für mich gelaufen. Ich versuchte mich abzulenken mit lesen und adäquater Musik.
Aber den ganzen Tag zuhause bleiben wollte ich auch nicht. Also rappelte ich auf und ging ins Gléck.
Auf dem Weg dorthin hörte ich Musik von einer Band an die ich schon lange nicht mehr gedacht hatte; Deacon Blue. Ihr bekanntester Song, an den ich mich gut erinnern kann, weil er in einem Sommer im Radio und im Fernsehen rauf und runter lief, war Real Gone Kid. Wer so gar nichts mit der Gruppe anfangen kann, dem empfehle ich als Einstieg The Very Best Of Deacon Blue. (Spotify Link) Ihre Musik hat teilweise etwas sehr zeitloses.
Im Gléck entschied ich mich für ein kleines Abendessen auswärts. Aber wo genau? Der Chinese meines Vertrauens ist zur Zeit in Urlaub. Also gab es daheim das hier:

Eine sehr ausführliche Biografie über Barbara Stanwyck: