Beim ersten Blick zum Fenster hinaus, war ich ein bisschen unschlüssig, ob ich wirklich schwimmen gehen sollte. Was mir nicht klar war, war, dass die D um 7:00 Uhr vor der Tür stand und klingelte. Huch! Ich wusste nicht mehr was ich mit ihr ausgemacht hatte. Na gut, dann auf jeden Fall in die alte Heimat, zu einer Schwimmrunde im See. Es wehte eine frische Brise, die es nicht einfach machte, uns überhaupt auszuziehen. Das Wasser war auch recht frisch, aber nach den ersten zehn Schwimmzügen, sehr angenehm, so sehr, dass ich nicht mehr raus wollte.
Wieder daheim über kam mich eine Idee zu etwas, dass ich schon lange nicht mehr gemacht hatte; Apfelkuchen!

Kurz vor Mittag rief die N an, und wir vereinbarten, dass ich den Kuchen mit zu ihr nehme, und dass wir einen Ausflug nach Metz machen würden. Für gewöhnlich fahre ich nur dorthin, wenn ich mir eine Ausstellung im Centre Pompidou ansehen will. An einem Montag wird es nicht funktionieren, da haben sie geschlossen.

Und während der Kuchen draußen auf dem Balkon abgekühlte, hüpfte ich unter die Dusche und machte mich ausgehfein. 

Bei der N angekommen, sah ich diese Minipetunien auf ihrer Terrasse, die ich herzallerliebst fand.
Wir machten einen Ausflug nach Metz.




Ich war schon lange nicht mehr in der Innenstadt von Metz gewesen. Sie ist wirklich sehenswert. Die letzten Male, als ich dort war, ging es immer gleich zum Centre Pompidou und das liegt etwas außerhalb. Ich erwarte zwei neue Comic Bände, die vielversprechend aussahen. Das einzige, was dann auch von Vorteil war, war, dass es Montag war. Es hatten sehr viele Geschäfte geschlossen.
Wieder zurück in den kleinen Häuschen der N, gab es dann jede Menge Apfelkuchen. Er war ausgesprochen lecker. Nicht so süß und die Äpfel hatten noch ein klein wenig Biss.
Kurz nach 7:00 Uhr fahr ich dann zurück.
Der Apfelkuchen sieht wirklich köstlich aus. Wäre es möglich, das Rezept zu erfahren? Die neue Apfelsaison steht ja gerade bevor! Dankeschön.
Das war aus der Lameng heraus. Der Teig war aus dem Kühlregal, fünf kleine Äpfel, und der Rest waren drei Eier, ein Schuss Sahne, ein Schuss Milch, Zucker und Vanille Extrakt von einer Dame aus Südfrankreich, die ihn selbst herstellt. Ofen 200 Grad, 40 Minuten. Fertig.