Im Kino: De la Comédie-Française

Fangen gleich mal mit der Tagesfrage an:

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Wenn du nur einen einzigen Tipp geben dürftest, der das Leben verändert – welcher wäre das?

Die Antwort wird ein bisschen „Das Wort zum Sonntag“ werden.

Zu dieser Frage las ich anderen Blogs, dass sie gar keinen Ratschlag oder Tipp geben würden, weil sie selbst auch keine ungebetenen Ratschläge hören wollen. Aber hier wird ja explizit danach gefragt, also gebe ich ihn.

Dieser eine einzige Tipp, ist mir auch erst vor einem knappen Jahr bewusst geworden, als während einer Unterhaltung jemand zu mir sagte, dass ich mich selbst nicht sehr ernst nehmen würde. Ich nickte sofort mit dem Kopf und bejahte die Feststellung. Als ich später darüber nachdachte, verfestigte sich der Gedanke. Ich habe mich tatsächlich noch nie besonders ernst genommen und würde jedem raten, es auch zu tun. Es macht das Leben um vieles leichter. Ich finde, dass eine gesunde Portion Selbstironie auch eine Art von Demut ist, und die Selbstakzeptanz und Resilienz fördert.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. So gesehen, täten diejenigen die keinen ungebetenen Ratschläge wollen, gut daran, ihn zu befolgen!

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Kommen wir zur Tagesberichterstattung. Angedacht war dass ich den Sonntag schwimmlos verbringen würde. Doch als ich wieder so früh wach war, bereitete mir dieser Gedanke Unbehagen. Nicht schwimmen ist auch keine Lösung. Aber so ultra früh losfahren, wollte ich nicht. Also las ich erst mal was andere Blogs so geschrieben haben, beantworte die Tagesfrage und fuhr kurz nach 9:00 Uhr los.

Beim Weiher angekommen, merkte ich dann, dass es nicht der beste Plan gewesen ist, ausgerechnet dorthin zu fahren. Ich hatte vor ein paar Tagen schon sehr viel Zeug und Deko in der Ecke vom Beachvolley stehen sehen. Als ich dort ankam, lief die Musik bereits auf voller Lautstärke. Also wanderte ich einmal halb um den herum zum Naturisten Areal und ging dort ins Wasser.

Am späten Nachmittag ging ich ins Kino. Es war so heiß, dass man wirklich nicht viel anderes hätte tun können. Auf dem Programm, ein Film, den die D mir wärmstens empfohlen hatte. Nach eigener Aussage hätte sie gewiehert vor Lachen, was ich mir kaum vorstellen kann

De la Comédie Française ist ein Film übers Theater. Es geht um die Premiere von Macbeth in der Comedie française in Paris und wenn ihr euch den Trailer angeschaut habt, wisst ihr, dass sehr vieles schief geht. Toll daran ist, dass es alle Schauspieler sind, die tatsächlich an der Comédie française arbeiten. Und da es dort nicht anders zugeht als auch in anderen Theatern konnte ich sehr viele Umstände nachvollziehen. Ich denke sogar, dass es für mich der regelmäßig im Theater arbeitet, fast noch lustiger war als fürs normale Publikum. Ich habe schon lange nicht mehr so laut gelacht. Der Film dauert nur 1 Stunde 15 und ist eine herrlich kurzweiliges Vergnügen. 

Im Anschluss hatte die D zu sich in den Garten eingeladen für ein kleines Abendessen. Dort saßen wir dann zu dritt, bis es dunkel wurde.

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