Schwimmen in Weiher.

Von mir aus könnte das nahtlos so weitergehen. Ja, ich weiß dass das Wetter jetzt schon sehr viele Probleme mit sich bringt und noch viel Schlimmeres, wenn es nicht bald gründlich regnet. Aber ich kann nun mal einfach gut mit Sonne und Hitze.
Für den späten Nachmittag hatte der J. mich gefragt ob ich Lust hätte mit ins Kino zu gehen. Ja, klar, immer, gerne. Auf dem Programm: Was Marielle weiß. Ein Film der schon lange in Deutschland raus ist, aber halt jetzt erst hier läuft.
Marielle bekommt am letzten Schultag eine schallende Ohrfeige von ihrer besten Freundin verpasst. Seit diesem Vorfall kann sie in ihrem Kopf alles hören was ihre Eltern sagen…
Der J. meinte zu recht, nach dem Film, dass die Geschichte etwas sehr Perverses hat. Keine Lüge, kein Geheimnis bleibt unentdeckt. Einerseits verstehe ich worauf der Film hinaus will, andrerseits lässt er den Zuschauer ein wenig unbefriedigt zurück, weil noch sehr viel unentdeckt bleibt.
Nach der Vorstellung hatte ich Hunger:

Anschließend ging es noch auf einen letzten Espresso zum Renert. Zu meiner großen Überraschung war der G. wieder da. Ich freute mich richtig ihn wiederzusehen. Es ging ihm über Monate hinweg nicht gut, doch es geht wieder bergauf. Es gab sehr viel zu erzählen und es wurde später als geplant.
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Oh jeee! Das ist so, als ob ich eine Wahrsagerin fragen würde. Optimal wäre eine Antwort wie: „Alles wird gut. Du wirst ein langes, sorgenfreies Leben haben.“ Aber das wird nicht so sein. Das Schicksal wirft einem immer wieder Steine in den Weg. Die Kunst ist es dann diese so zu überwinden, mit alldem was man in seinem bisherigen Leben erfahren und gelernt hat, dass man möglichst keine bleibenden Schäden davonträgt.