Zuerst die Hausaufgaben. Der neue Podcast ist da! Es geht um Stereotypen.
***
Andere schreiben in ihren Blogs sehr oft die Träume auf. Ich kann das nicht, weil ich am Morgen meist keine Erinnerung mehr daran habe. Aber heute schon. Ich träumte ich wäre Manager in einer Art Jugendherberge oder Hotel, das ganz auf Nachhaltigkeit und Bio ausgelegt ist. Angeschlossen daran war ein Kindergarten. Als ich am Morgen das Badezimmer betrat, das von den Hotelgästen wie vom Kindergarten benutzt wird, sah ich, dass eine Erzieherin aus dem Kindergarten dort Sprüche hingeschrieben hatte, wie Seifen- und Wasserspritze sollten bitte weggewischt werden, die Kinder hätten Anrecht auf ein sauberes Badezimmer umd ein anderer skurriler Spruch, dass man kein festes Shampoo benutzen soll. Es war nicht das erste Mal, dass es passierte, ich hatte schon davor im Badezimmer mehrfach Zettel gefunden, die an der Tür oder am Spiegel klebten. Wenn ich sie entdeckte, nahm ich sie weg, so dass die Gäste aus dem Hotel sie nicht sahen. Doch dieses Mal war die Erzieherin zu weit gegangen. Sie hatte die Sprüche nämlich mit einem wasserfesten Filzstift in das große Natursteinwaschbecken geschrieben. Ich ging darauf hin ins Büro und schrieb eine Mail an die Kindergartenleitung, mit Fotobeleg und dem Nachweis, dass es ihre Handschrift war. Ich teilte der Leitung mit, dass diese Erzieherin sich dafür zu verantworten hätte und mit einer Rechnung von 30.000 € für ein neues Waschbecken rechnen müsste… Dann wurde ich wach. Und jetzt, da ich das schreibe, muss ich grinsen; fragt mich nicht, wo das herkommt. Ich weiß es nicht.
Ich träume oft in mehreren Sprachen, aber dieser Traum war ganz auf Luxemburgisch. Dabei fiel mir etwas beim Schreiben und Übersetzen auf. Im Deutschen sagt man ja nicht mehr Kindergärtnerin sondern Erzieherin, weil Kinder nicht gegärtnert sondern erzogen werden. Im Luxemburgischen heißt Kindergarten „Spillschoul“ was wortwörtlich übersetzt Spielschule bedeutet. „Eng Spillschoulsjoffer“ ist also wortwörtlich ein Spielschulfräulein. Der Begriff ist, zumindest meinem Empfinden nach, nicht so negativ belegt wie man denken mag. So sagen heute oft Männer, scherzhaft von sich selbst, dass sie eine „Spillschoulsjoffer“ sind, weil es nur die eine Berufsbezeichnung gibt. Zu meiner Kinderzeit und davor war der Beruf nur Frauen vorbehalten. „Spillschoulsmann“ habe ich noch nie gehört. Eine „Spillschoulsfra“ (Spielschulfrau) aber auch nicht. Wenn, dann wäre es, wie im Deutschen, ErzieherIn, wofür man hier meist den französischen Begriff verwendet. Éducateur/Éducatrice. Meine Luxileser können sich gerne melden wenn es nicht so sein sollte.
Kommen wir zur Tagesberichterstattung.
Um 11:00 Uhr ein Friseurtermin. Ich war sehr erstaunt, als ich ankam, denn die L sollte in der Woche im Urlaub sein. Doch sie war da. Der Grund; ihr Mitarbeiter, der H, hatte eine sehr garstige Entzündung an der Hand von einem Haar, dass sich unter die Haut gearbeitet hatte. Es war so schlimm, dass er damit operiert werden musste. Ich bin froh dass mir das in meinem früheren Leben als Friseur nie passiert ist.
Im Anschluss gab es eine Miso Suppe und Dumplings aus der Pfanne gegenüber im Dumpling Restaurant.

Am Abend schaute ich mir eine Serie auf Brittish Forgotten Television an. Ruth Rendell Mysteries. In den ersten Folgen ist ein noch sehr junger Colin Firth zu sehen.
***
Wer französisch kann: Wann wird man mehr nass? Wenn man durch den Regen läuft oder durch den Regen geht? Hier einmal wissenschaftlich erklärt, in 3 Minuten.
***
Timbuktu. Jeder kennt den Namen. „Von hier bis nach Timbuktu“ ist so ein bekannter Spruch, wenn etwas sehr weit weg ist. Aber wo ist Timbuktu?
Um sich besser an die eigenen Träume erinnern zu können (so denn mal das möchte) gibt es zwei Möglichkeiten:
– Übung
– Eine Schlafstörung
😉
Üben? Wie geht das? Schlafstörungen habe ich, glaube ich zumindest, keine.