Vor einem Monat noch fuhr ich oft mit der D schon um 7:00 los um schwimmen zu gehen. Dafür ist es jetzt zu den Uhrzeiten noch zu kühl. Wir machten uns um 10:00 Uhr auf den Weg.

In dem großen Springbrunnen sah man einen Regenbogen. Das Wasser war sehr frisch, was die Geister außerordentlich belebte. Nach einem Kaffee, diesmal in dem kleinen Strand Café und nicht in der Jugendherberge, ging es dann wieder zurück.
Wenn man am Sonntagmittag in Luxemburg irgendwo speisen möchte, muss man das ein bisschen planen. Das hat damit zu tun, dass halt viele Restaurants am Sonntag geschlossen sind, und die wenigen, die geöffnet sind, voll ausgebucht sind. Spontan etwas zu bekommen wird schwierig. Wir hatten entschieden, ein neues Restaurant in der Alten Heimat aufzusuchen. Neu ist es nicht, aber es wurde von jemandem übernommen, den ich noch von früher kannte. Aber als ich dort anrief, war schon alles komplett ausgebucht. Es macht keinen Sinn zu sagen, welche Gaststätte es genau war, ich kann ja nicht beurteilen, wie man dort sitzt und bedient wird und ob das was auf dem Teller ist, seinen Preis wert ist. Wir fuhren zurück in die Stadt. Im Hotel Parc Belair gibt es neuerdings am Sonntagmittag ein Brunch. Den versuchten wir und wurden nicht enttäuscht. Die Speisen habe ich nicht abgelichtet. Dafür machte ich aber ein Foto, dass schon sehr nach altmodischer Ansichtskarte aussah, so sehr, dass ich es auf die Spitze trieb:

Wieder daheim legte ich mich ein bisschen hin und machte ein Nickerchen.
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In meiner Mastodon Timeline fand ich einen Thread, der sich mit der Zeitschrift BRAVO beschäftigte. Dazu möchte ich auch einen journalistischen Beitrag verlinken, von dem das Ganze ausging. 70 Jahre Bravo: Wie von München aus Stars geschaffen wurden. (Ein Radio Beitrag vom BR) Habe ich schon jemals darüber berichtet, dass ich in meiner sehr frühen Jugend, die BRAVO regelmäßig kaufte? Es war das Tor zu einer Welt, die ich nicht kannte, weil die Pop-Kultur im elterlichen Haus keinen Platz hatte. Für mich war sie aber so etwas wie ein kleines Türchen in Richtung Freiheit.
Jutta Stiehler, die Redakteurin hinter dem legendären, fiktiven Sexualberater Dr. Sommer, nimmt für sich in Anspruch, „auf Augenhöhe“ mit dem Publikum gesprochen zu haben. Allerdings auch auf Augenhöhe mit einem Zeitgeist, der Heterosexualität als absolut verbindlich ansah. ]…[ „Mein Problem ist: Ich bin schwul“, schrieb etwa ein „Junge, 13, ohne Ortsangabe“ an die Bravo. Und die antwortete: „Nur weil du bei nackten Jungen ein steifes Glied kriegst, glaubst du, schwul zu sein. Wenn du erstmal Erfahrungen mit Mädchen gemacht hast, sieht die Sache wahrscheinlich gleich ganz anders aus. Also mach dir vorerst keine Sorgen.“
Ich war nicht der 13-jährige, der an die Bravo geschrieben hat, aber ich hätte es sein können. Heterosexualität als absolute Verbindlichkeit. Es fühlte sich so falsch an, und war es letztendlich auch für mich. Auch der letzte Satz. (also mach Dir vorerst keine Sorgen)… oh doch, ich machte mir Sorgen, denn ich passte nicht in das vorgesehene Schema. Es war erst sehr viel später dass ich mein „Schema“ fand. Dazu habe ich auch vor kurzem einen Artikel für queer.lu geschrieben, den ich auch hier einstellen werde, wenn er bis erschienen ist.
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Wenn du dir jetzt ein Tattoo stechen lassen würdest, was wäre das? Und warum?
Ich würde mir gar kein Tattoo stechen lassen. Als Maskenbildner musste ich die doofen Dinger viel zu oft abdecken und überschminken, was mir sehr auf die Nerven geht und Zeit kostet. Es kommt selten vor, dass ich Tattoos wirklich schön und originell finde. Es gibt diesen Satz von einem hiesigen recht bekannten Tätowierer, der inzwischen auch gelernt hat, Tattoos mittels Laser wieder verschwinden zu lassen: „Think before you Ink!“ Sehr richtig! Und mein „Think“ ergab, dass ich das nicht haben will.