Berlin die Erste

Ich bin in Berlin !!!!!!!!!
AAAAAAAAAH !
Und Berlin ist ein Dorf. Das konnte ich bereits gestern abend feststellen. Ich war in einer Kneipe und dort lief mir dann auch gleich Fränk über den Weg, den ich aus meiner „Philo“ Anfangszeit kenne. (Das sind bestimmt schon 15 Jahre her) Ich wusste dass Fränk in Berlin leben würde, aber dass ich in dem „kleinen“ Berlin gleich in der Kneipe landen würde, in der er Stammgast ist….
Berlin hat ja schließlich nur ein Dutzend Lokale 🙂

Der Trödelhecktiktrick

Was war das heute für ein Tag? Ereignislos zu einem Teil und zum anderen war er ganz schön heftig. HEute morgen habe ich mal so richtig rumgetrödelt. Da ich ja schon so früh wach war, bin ich die Trppe runter…die Treppe rauf, wieder ins Bett, hab Radio gehört, mir überlegt ob ich nicht doch noch was ins Log schreiben soll, es dann doch sein gelassen, einen weiteren Kaffee gemacht, geduscht, im Supermarkt was eingekauft, im Sessel rumgelümmelt, gelesen, geTVaut, eingenickt, Oprah Winfrey auf RTL4 gesehen, irgendwann dazwischen eine Modenschau (die war nicht schlecht) auf 3sat gesehen von einer Anja Gockel (ich glaub das war der Name), und noch eine Recherche gestartet für eventuell eine neue Sendung im Radio über Disco Musik aus den 70ern und 80ern.
(mein längster satz bis dato hier…)
Dann wurde es irgendwann Zeit für die Kiddies in der Schule und ihre Theatervorstellung.

Und jetzt ist es weiiiiit nach Mitternacht (aaaah 3 uhr morgens) und es wird höchste Zeit dass ich schlafen gehe.

Güteklasse A

Gestern war mir so elend…gestern morgen war gleich Stress angesagt, Friseur, neue Bücherlieferung abholen und am Nachmittag gab mir meine Putzfrau den Rest.
Nee, sie ist nicht anstregend, die Gute, aber es gibt Tage da stört es ungemeien dass sie da ist und rumwedelt und ich bräuchte unbedingt Ruhe.
So kam es dass ich gestern nachmittag einen Migräneanfall Güteklasse A hatte und ich schon um 7 Uhr abends mit Schüttelfrost im Bett lag. Und da ich noch nie 12 Stunden Schlaf hintereinader gebraucht habe ist dieses Posting zu einer Zeit geschrieben worden in der ich noch nie eins geschrieben habe.
An der Tagesordung steht heute nicht allzuviel. Mit Außnahme der Kiddies heute abend.

Und jetzt gibt es eine Tasse Kaffee…

Alles paletti…

und der Erledigungszettel war gar nicht so schlimm….ich hab dann doch noch irgendwo in den Untiefen meiner Schränke eine Tube Latexkleber aufgetrieben. Und die Kiddies haben richtig gut ausgesehen…
Erklärung: Ich habe letztes Jahr von meiner Schule in die ich bereits als pickeliger Jüngling ging, die Anfrage bekommen ob ich keine Zeit hätte die Maske für ein Stück von Molière zu machen…die waren so begeistert und dankbar, dass sie mich diese Jahr wiederhaben wollten. My fair Ladybzw. Pigmalion war angesagt, mit dem Unterschied dass sie es in die 70er gesetzt hatten….
Und weil es so schön war und doch sehr viel Arbeit, das gleiche dann nochmal am Mittwoch….schööööön
Ich merke schon ich hab meine ironische Ader drauf.

Jetzt geht es noch schnell in „Philo“….(ich muss die Bar unbedingt mal beschreiben… wenn ich nicht zu alleholisiert bin mach ich das nacher….)

Mit Methode

Ich sitze am Küchentisch mit meinem Notebook, neben mir steht ein Tasse Kaffee und die erste Zigarette das Tages glimmt. Ich muss heute total methodisch vorgehen, weil ich sonst dem Überblick verliere. Erstens den Schminkkoffer neu ordenen, grrr, irgendwoher muss ich noch einige Paare falsche Wimpern hernehmen. Dazu müsste ich nach Luxemburg-Stadt fahren.
Und ich bräuchte unbedingt noch Latexkleber und rote Kreppwolle….
Na los, gehen wir das mal an…

Schock…

Es kommt mir selten vor aber heute habe ich einen Termin verhudelt und zwar total. Ich sollte auf der Generalprobe der Theaterstücks der hisigen Schule sein. Ich war felsenfest davon überzeugt dass morgen sei. NEIN MORGEN IST PREMIERE…WUAHHHH
Nun gut, es geht auch ohne….ich muss nur all meine Sachen rechtzeitig in Ordung bekommen
Oh jee…noch was für die Erledigungsliste….
Ich hab das Gefühl dass ich darin ertrinken werde….

Zwischenbilanz

Ich habe nach dem letzten Eintrag zum ersten Mal das ganze Tagebuch durchgelesen. Wenn ich daran denke, dass es zu erst nur eine Übung sein sollte um mich wieder ans schreiben zu gewöhnen…ich muss sagen ich bin richtig stolz auf mich. Jetzt sind es über 3 Monate und ich bin es immer noch nicht leid. Es ist fast wie eine Sucht. Ich MUSS schreiben.
Allerdings werde ich über verschiedene Dinge die ich zu Anfang, weil sie mir sehr nahe gingen und wichtig waren, nicht mehr schreiben. Ich habe das irgendwo im Log schon mal erwähnt. Hier möchte ich die Dinge mit der großen weiten Welt teilen die ich teilen möchte. Den Rest geht niemanden etwas an, oder zumindest nur die Personen die es auch betrifft.
In einer halben Stunde werde ich mich mit der besten Kostümschneiderin von allen treffen und irgendwo im Grünen speisen.
Und eine Erledignugsliste steht auch noch an.
Ich fang am besten gleich damit an….die Liste zu schreiben….und wenn ich jetzt überlege was da alles so drauf kommen muss…dann wird sie laaaaang, elend lang…
Es stehen noch Rechnungen an die bezahlt werden müssen. Eine Einkaufsliste von all dem Zeug was ich für Cannes brauche… Und das muss alles getan sein BEVOR ich nach Berlin fahre. Aus Berlin zurück bin ich ja nur für ein paar Stunden in Luxemburg bevor es nach weiter nach Cannes geht….
Aber ich freue mich darauf. Je mehr von Liste erledigt ist umso näher rückt der Flug nach Berlin….

Töne und Stimmungen

Manchmal, es kommt nicht immer vor, meistens Sonntags morgens, wenn ich aufgewacht bin, der Kopf noch leer ist, und ich das Radio einschalte, sausen mir Erinnerungen durch den Kopf so stark so intensiv mit allen Geräuschen, Gerüchen und Farben, so als ob ich die Zeit zurückgedreht hätte.
Heute ist so ein Sonntag. Im Radio lief ein alter Hit von Indochine und es als ob jemand mit dem Zauberstab gewedelt hätte. Ich sah mich nach Metz versetzt, eine Französische Stadt unweit von Luxemburg. Es war Sommer, Sonntag und es morgens gegen 5 oder 6 Uhr. Wir hatten die ganze Nacht in einer Disco in Metz verbracht und machten uns auf den Weg zu einem Bekannten zu Kaffee und Baguette. Die Sonne schien und war kein Mensch in den Straßen unterwegs. Wir machten halt an einem Hintereingang einer Bäckerei und kauften frische Baguettes und Croissants und fuhren weiter zu der Wohnung dieses Bekannten (warum habe ich jetzt Tränen in den Augen…verdammt)
Wir waren zu viert, Monique, ihr damaliger Freund Alain, dessen Bruder (den Namen weiss ich nicht mehr…ich nenne ihn mal einfach Bekannten,…hab ihn danach nur einmal wiedergesehen…)und eine weitere Freundin von Monique, die glaube ich auch Monique hieß. Es gab original teerartigen französischen Kaffe und dazu Klaus Nomi vom Plattenteller. (Der war damals schon tot…aber ich habe ihn bewusst kennen und lieben gelernt)
Ein Augenblick von dem Tag hat sich damamls in meinem Gehirn eingebrannt. Es war als wir zur der Wohnung gingen und wir durch einen Innenhof liefen der sonnendurchflutet sehr einladend und freundlich wirkte. In dem Moment hat alles gestimmt, alles war gut, ein Glücksmoment so unsagbar schön….

So ungefähr sah der Hof aus…

Restaurant und Wallfartsmarkt

Es gibt Restaurants die man, sobald man sie verlassen hat, auch wieder vergisst. Und es gibt diese tradionsgeladenen Schuppen mit altbackenem Stil und Flair, die sich nicht ändern und grade deshalb so wunderschön sind.
Heute war in einem solchen Restaurant. Es gehört zu einem Hotel mitten in der Stadt Luxemburg. Das Grand Hotel Cravat. Anschließend war der „Märtchen“ angesagt.
(darüber habe ich keinen link gefunden, wer einen hat, e-mailen…)
Es war zu ersten Mal wieder seit Jahren dass ich dort war. Er ist noch immer wie früher. Fressbuden wohin man schaut und allerlei billiger Kram und nutzloses Zeug. Wunderbar.

Halle und die Ambivalenz

Ich wollte noch gestern abend was schreiben, als ich Halle zurückgekommen bin. Aber ich bin ins Bett gefallen wie ein Stein.
Also fangen wir mal dort an, wo ich Dienstag aufgehört habe. Ich war Dienstag Abend in einer Vorstellug von „Du sollst nicht lieben“ von Georg Kreisler. Das Kasemattentheater hatte eine Wiederaufnahme davon. Das Stück ist schwach, sehr schwach. Und die Inszenierung auch nicht genial. Aber die Schauspieler sind beide sehr gut.
Mittwoch morgen sind wir dann los mit der ganzen „Elefantentruppe“ und haben quasi einen ganzen Tag im Bus verbracht um nach Halle zu kommen. In der „Theatrale“ hatten wir ein Gastspiel.
Im Prinzip ist alles glatt verlaufen obwohl die Vorstellung nicht grade ein riesiger Erfolg war. Das Publikum hat uns einen großen Applaus beschehrt. Es war schon seltsam, von der Direktion aus kam gar keine Reaktion. Ich weiss nicht richtig an was das häegen könnte. Kann es sein dass im Osten die Geschichte vom Elefantenmenschen nicht so bekannt ist. Das Theaterstück von Bernard Pommerance wurde in deutsch 1980 uraufgeführt. Der Film von David Lynch kam 1982 (glaube ich) heraus. Da stand die Mauer ja noch.
Oder kann es sein dass ihnen die abstarkte Form nicht gefallen hat?
Gestern ging es dann mit viel Stau und Hickhack zurück nach Luxemburg.

Zudem hatte ich ein längeres Gespräch mit jemandem (wer das ist möchte ich für mich behalten)
Ich vertrage Kritik an meiner eigenen Person nur bedingt. Ist auch logisch, wenn sie positiv ausfällt geht sie runter wie Zucker, wenn sie negativ ausfällt versuche ich mich meistens zu rechtfertigen wieso, weshalb, warum…
Es ich habe (so der Gegenüber) eine Ambivalenz in mir. Mein Aussehen und mein Körper geben nicht das wieder was ich bin. So in etwa war die Aussage.
Bin ich das wirklich? Oder bin das einfach ich? Soll ich das ändern? Oder ergibt diese Ambivalenz dieperfkte Mischung die sich oft gewünscht wird und selten vorkommt? (…wie z.B. ein blondes Supermodel das hochinelligent ist…lol)

Ich muss das erst noch verdauen.

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