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Fressen, Kunst und Puderquaste

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Die umgedrehten Tage

Es ist schon ein seltsames Gefühl. Ich habe in meinem Leben nie richtige Schichtarbeit machen müssen. Ich habe als Student zwar lange Zeit abends in Bars und Discotheken gejobbt (später auch noch) aber richtige Nachtschichten habe ich nie geschoben. Jetzt habe ich set 2 Tagen die Nacht zum Tag gemacht und habe heute meine Schwierigkeiten wieder in den alten Trott zurück zu finden. Die Nachtdrehs waren anstrengend und hart. Als ich heute (bzw gestern…es geht alles durcheinander) ins Theater musste, fiehl es mir sehr schwer. Ich habe mich regelrecht hingeschleppt, und die Vorstellung war, obwohl wir ein dankbares Publikum hatten, nicht die allerbeste. Zumindest ich hatte alle Mühe der Welt durchzukommen.
Anschließend war noch die Wrap Party angesagt…und die war wie immer…langweilig und ewig gleich. Ich habe jedoch ein paar interessante Begegnugen und Bekanntschaften gemacht. Und das war mir dann doch den ganzen Aufwand Mühe und Müdigkeit wert.

Noch kürzer

Ich komme mir als ob ich als ob ich durch die Mangel gedreht worden wäre. Die letzte Nacht war noch heftiger als die Nacht davor. Es kam dadurch, dass es der letzte Drehtag bzw -nacht war und noch so manches bevorstand. Es ist kurz nach 4 Uhr und ich muss in einer Stunde schon wieder los, denn das altbewährte “Sauerkraut” lässt nicht auf sich warten…
Morgen mehr von Dreh und der Wrap Party… versprochen.

Alltag und Ausnahmen

Die Nacht war nass und lang. Ich hatte meinen allersten Nachtdreh beim Film. Es hat stundenweise wie aus Eimern gegossen, aber die Stimmung war gut.
Heute abend das gleiche nochmal von vorn. Hoffentlich schaffe ich das.
Heute ist hier überigens nationaler Feiertag. Aber wenn man beim Film abreitet sind Feiertage ausser Kraft gesetzt. Übermorgen beginnt wieder der Theateralltag.

Philo’soff’

Das Philo’soff’ ist eine Bar mitten in der Füssgängerzone von Echternach. Es ist klar wovon der Name abgeleitet ist; Philosoph. Der Umstand dass es hinten mit 2 f geschrieben wird kommt aus dem luxemburgischen Wort “Soff” was auf deutsch Säufer bedeutet. Es hat im luxemburgischen aber nicht den gleichen derben negativen Sinn. Oben auf dem Bild sieht mann dass es ganz im Stil der 20er Jahre ist. Es ist urgemütlich. Ich habe dort schon viele Tage und Stunden verbracht an die ich mich gerne zurück erinnere.

Montag ist Spiegel-Tag

Ja, ich bin bekennender Spiegel Leser. Wie viele andere auch. Manchmal an Montagen zelebriere ich das richtig (hier kommt der Spiegel ja erst Montags raus) In meinem Stammkaffee dem Philo’soff’ liegt der Spiegel immer aus. Ich verkreiche mich dann in die hinterste Ecke mit einer Tasse Kaffee. Heute war so ein Tag mit einem Zwischenfall. Als ich da saß, in den Artikel von Bill Clinton vertieft,(der Mann hat Klasse!!!) kam eine Frauentruppe herein die ich sofort als Gebärkampfmaschinen registrierte. Ich sollte recht behalten. Die schießen die Babys schneller raus, wie ich die Unterhose wechseln kann. Wenn sie dann in Horden auftreten (ohne die Bälger) haben sie was militärisches an sich. Wahrscheinlich werden sie so mit der Zeit weil sie zu hause ein Regiment zu führen haben. Mir ist diese Art von Leben völlig fremd und hat auch nichts an sich was mich dazu bringen könnte es zu führen.
Ich habe in dem Zusammenhang letztes Jahr einen Hausmann kennen gelernt, der zu hause 4 Kinder versorgt während seine Frau als Lehrer an der an der Hochschule arbeiet. Ich muss ehrlich zugeben dass ich, so weltoffen und tolerant , ein Problem damit habe. Ich lehne so eine Art Leben in jeder Hinsicht für mich ab. Somit kann ich es mir auch schlecht bei anderen Männern vorstellen. Mir wurde heute klar dass ich doch in diesen vorgefertigten Mustern denke. Und dabei dachte ich immer ich wäre anders.
Es gab eine Zeit(vor 3 Jahren) da wäre ich beinahe aus Liebe und Leidenschaft für jemand in diese Situation hineingerutscht. Heute bin ich froh dass daraus nichts wurde.

In meinem Tagebuch nachts um halb 3 drei…

Rabbit-Proof-Fence ist ein toller Film auch “Making of…“. Endlich mal ein Making of das wirklich gelungen ist. Wenn ich z.B. die Making of’s vom Herr der Ringe sehe habe ich manchmal das Gefühl dass die einen voll verarschen. Sie treten vieles darin so breit und wiederholen es mindestens 4-5 mal, dass man das Gefühl bekommt es wurde was zusammen geschnippselt um die Chose aufzufüllen und den Preis zu berechtigen.
Aber ich weiche mal wieder ab… In Deutsschland wurde der Film unter dem Namen Long way home verkauft. Da hört es sich so nach Luky Luke an und nach Western. Die Story spielt aber in Australien im Jahr 1930 wo drei kleine Mädchen aus einem Kinderheim weglaufen und durch halb Australien zu Fuss laufen um zu ihrer Mutter zurück zu kommen.

Der gestresste Vogel

Der Brumschädel ist ausgeblieben…Got sei Dank! Ich wäre heute nicht zu irgend etwas fähig gewesen. Ich sitze im Moment in meinem Büro oben und sehne mich danach unten im Garten zu sitzen…aber das Wetter ist nicht so toll….aber…warum eigentlich nicht????
(3 Minuten Später)
Na also…geht doch!!! Mit Pulli und ner Tasse Kaffee. Es zwitschtert nur noch ein Vogel, aber der ist derart laut dass man ihn nicht überhören kann. Ich seh ihn im Gestrüpp nicht, hört sich aber sehr nach gewöhnlichem Spatz an. Ich war heute im Kreis meiner Lieben auf einer Waffelparty. Eine Fete wo es nur Waffeln gibt in allen Variationen. Ich habe bei Teigfertigung mitgeholfen…und schon allein beim Hinkucken was da alles reinkommt, hatte ich schon ein schlechtes Gewissen. 1/4 Liter Rahm, 300gr Butter, 500gr Mehl,… Schon bei den ersten zwei Fetthämmern hat es mir die Sprache verschlagen. Dementsprechend träge war ich dann auch den ganzen Nachmittag. (Der olle Vogel plärrt immer noch, wenn er wenigstens schön zwitschern würde, wie eine Amsel z.B)
Ich habe gestern abend, als ich schon mit dem Logeintrag lange fertig war, mir die Frage gestellt in wie fern ich eine exhibionistische Ader habe. Etwas muss schon dran sein sonst würde ich das hier nicht tun. Ich gebe zwar oft als Grund an, dass es eine reine Schreibübung für mich ist, aber der Kick, dass es dann auch gleich publiziert wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings ist dieser Exhibionismus begrenzt. Es ist ja nicht so als ob ich bei Fliege in der Talkshow sitzen würde, oder mir bei Zwei bei Kalbass mir die Seehle aus dem Leib drücken müsste. Es die Mischung aus anonym bleiben und doch für die ganze Welt verfügbar sein.(Ups…beim Verlinken hab ich mal grad festgestellt dass die Gute Kalwass heisst und nicht Kalbass, aber ich lass den “Tippfehler” mal so stehen 🙂
Der Vogel ist ruhig und weiss auch jetz warum. Die Nachberskatze ist herumgestromert. War ja klar dass der Vogel Stress hatte.
Ich hingegen werde mir jetzt noch eine DVD reinziehen. “The long way home” Das ist der deutsche Titel, richtig in englisch hiesst er Rabbit proof fence was soviel heisst wie Kannienchenzaun.
Der Vogel singt überigens jetzt wieder, er plärrt nicht mehr…schön!

Logbedürfnis

Manchmal komme ich abends spät nach hause und habe noch das dringende Bedürfniss was ein Eintrag ins Log zu machen. Doch weiss ich meistens nicht so richtig was. Das was ich vorhin geschrieben habe, habe ich auch durchgezogen. Ausser Solarium war alles dabei. Ganz besonders die Chouffe !!! Und sie hat in der Tat eine fatale Wirkung, ich wusste nur nicht mehr wie fatal. Ich musste nach der ersten Flasche aufhören. Wenn ich so zurück überlege ist es schon ziemlich lange her dass ich abends im “Philo” hängen geblieben bin. (Für das Philo’soff’ gibt es leider keinen Link, denn die Bar hat keine eigene Homepage.

Während dem ich hier schreibe höre ich mit dem Phonostar Radio. Bei Radio-Aktiv ist noch schwer was los… Für alle Technofans ist der Samstag Abend nur zu empfehlen. (bisschen Eigenwerbung muss ab und zu sein)

Ganz kurz

Ich hab heute noch nicht allzuviel getan. Na ja doch…im Radio meine obligaten Charts absolviert und angefangen die ersten Vorbereitungen für Sommersendung zu machen. Jetzt erst mal unter die Dusche, dann noch schnell ins Solarium, und dann… ich hätte Lust auf Bier. Nicht irgendein Bier sondern “Chouffe“. Eine Flasche und ich bin knülle (etwas übertrieben), schon eher zwei.
Nein ich habe kein Alkoholproblem !!! (wenn ich morgen mit einem dicken Schädel aufwache erst recht nicht)

Bettblog

Im Prinzip nichts neues, im Bett liegen und Tagebuch schreiben. Das ist wahrlich nicht zum ersten mal. Ich erwähne es bloß nie.
Ich habe heute endlich mal das neue Spielzeug ausprobiert (Pocket PC mit Navigator)
Der Navigator funktionniert einwandfrei. Eine nette Frauenstimmer spricht aus den Ding und sagt so tolle Sätze wie “Nach 200 Metern am Ende der Straße bitte links abbiegen.” Wenn du dann aber rechts abbiegst, sagt sie dir sofort mit gleichen freundlichen Ton “bitte wenden” (ich habe manchmal das Gefühl als ob sie das aber mit leichtem Unterton sagt, als ob sie dich für den letzten Idioten hält der nicht links von rechts unterscheiden kann)
Gute Vorstellung heute.
Ansonsten sind die letzten Tage fade. Es passiert nicht viel ausser der Reihe. Morgen habe frei und bis jetzt noch nichts vor. (Glücksmoment?) Wenn das Wetter so beschissen ist wie heute, werde ich mich verkriechen und lesen.

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