Am letzten Tag des Jahres in San Sebastián

Es war so eine Idee den Tag mit etwas zu gestalten, das einigermaßen sinnvoll wäre, weil vom Wetter sollte es nicht so toll werden. Also saßen die D und ich am Morgen im Flixbus.

Ich erstand ein paar lang gewünschte Schuhe in schwarz, wo man die Kappen auswechseln kann. Foto davon gint es die Tage

Gegenüber vom La Vinia befindet sich ein weiterer Käsekuchenladen in den wir einkehrten und zu Mittag aßen.

Ein süsses Mittagessen

Als wir dort raus wollten ging es nicht. Die Straße war voll mit Läufern für den Sylvesterlauf. Huch! Damit hatten wir nicht gerechnet!

Und plötzlich kam da eine Stimmung auf, die sagenhaft war. Ich versuchte eine der Nummern auf den roten Shirts zu lesen. Das war eine der höchsten die ich sah:

Also mussten mindestens an die 6000 Menschen teilnehmen. Es dauerte auch eine ganze Weile, bis alle durchgelaufen waren und wir weiter konnten.

Ich fand noch ein paar hübsche Strümpfe vom meinem Künstler in einer schönen Box. Sie macht sich gut als Deko ohne ihren Inhalt.

Wieder daheim blieb noch Zeit bevor wir zum Restaurant gingen. Ich legte mich kurz hin und las ein wenig.

Zwischendurch beantwortete ich eine Tagesfrage:

Was löst Nostalgiegefühle in dir aus?

Am meisten sind es Gerüche, die, und das ist erwiesen, die stärksten Nostalgiegefühle auslösen. Wahrscheinlich bin ich deswegen auch so ein Parfum Freak. Aber es können auch Gerüche sein wie zum Beispiel Eukalyptus. Als ich vor Jahren in Singapur war, roch ich schon beim Verlassen des Flughafens die Bäume. Hierzu muss ich erklären, dass der Geruch der Bäume die Moskitos fern hält. Ich fühlte mich augenblicklich nach Korsika in meine zarteste Kindheit versetzt, weil es dort in Porto beim Strand das gleiche Problem gab. Seitdem die großen sehr stark riechenden Bäume dort stehen, sind die Schnacken weg. Seltsamerweise lösen Eukalyptus Bonbons die Erinnerung aber nicht aus. Gleich dahinter kommt Musik, vor allem dann, wenn es Lieder sind, die ich sehr lange nicht mehr gehört habe. Das ist dann Nostalgie pur.

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Im Instincts dann. Ich hab das jetzt einfach mal übersetzen lassen:

Rinderbouillon in Gelée & Schellfisch, grünes Shiso:

Terrine von Gänseleber und Artischocken. Gedämpftes Brot mit Trüffel (das war Hammer!)

Rohe Jakobsmuscheln. Crème double aus der Liège-Region. Zedrat-Zitrone & geräucherte Hechtstücke (das auch!)

Flammengegarter Rotbarbenfisch. Safran-konfierte Kartoffeln. Grätenjus, gebunden mit Rotbarbenleber:

Stockente mit Topinambur. Lauchjus. Dattelcondiment: (das war auch sehr gut!)

Warme Tartelettes mit Brie de Meaux und Trüffel. Buchweizenpulver:

Konfierte Quitte. Madeleine mit Honig. Weiße-Schokoladen-Vanille-Ganache & Eis mit Bienenwachs: (Das Eis mit Bienenwachs!!! Genial!)

Frohes Neues!

St.Jean: Der dritte Tag

Ein gutes Zeichen ist, dass ich hier völlig die Wochentage vergesse.

Am Morgen malte ich ein Bild.

Später ging es bei strahlendem Sonnenschein auf einen Kaffee in die Bar de la Marine.

Ab dem Nachmittag fing ich an den Podcast von gestern zuzuschneiden. Es ist um einges mehr an Arbeit, wenn wir das nicht in einem Wisch aufnehmen, sondern dazwischen immer wieder Pausen machen und ich dann später im Schneidprogramm alles selber zusammenschnipseln muss. Ich denke aber, dass er ganz gut geworden ist. Ich habe übrigens zum ersten Mal eine Richtigstellung eingebaut. Er wird am 7.Januar erscheinen.

Am Abend kochte ich. Wir hatten ein paar schöne Filets de Bar (Wolfsbarsch) gekauft. Zu Anfang war die Überlegung sie in Alufolie mit Gemüse ‚à l‘étouffé‘ im Ofen zu garen. Doch es war nicht mehr genug Alufolie da. Also machte ich sie in einer ofenfesten Form. Das sah dann so aus:

Das Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch) kleingeschnibbelt mit reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und rote Beeren vermischen.
Die Hälfte davon in die Form geben…
… die Filets darauf legen und noch einmal kräftig würzen (Salz, Pfeffer, Olivenöl) und den Rest des Gemüse darüber verteilen. Zum Schluss ein kleines Glas Weißwein drüber schütten. Mit Alufolie zudecken umd bei 190 Grad für gute 45 Minuten in den Ofen damit.
Das sah dann angerichtet so aus. Wir hatten Basmatireis dazu.

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Du könntest deinen perfekten Platz zum Lesen und Schreiben schaffen. Wie würde er aussehen?

Er wäre wahrscheinlich am Meer am Strand. Tatsache ist aber, dass ich überall lesen und schreiben kann und es mir im Prinzip nichts ausmacht, wo ich das mache. Ich kann in einem lautstarken Cafe ein Buch lesen oder einen Blog Text schreiben. fahre jetzt in diesem Augenblick, da ich diese Zeilen schreibe, liege ich auf dem Bett.

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Ein Bericht über Fast Fashion den ich schon gestern sah. Ab jetzt werden Zara, H&M, Cos und Co. noch mehr gemieden als ich es eh schon tat. Das sollte übrigens jeder tun.

Zweiter Weihnachtstag mit vielen Fotos

Auf nach Bayonne!
Das letzte Mal als ich hier war, war der linke Turm noch eingepackt. Er wurde gereinigt. Man sieht es deutlich!

Das Foto hier und die zwei nächsten braucht ein wenig Erklärung. Bayonne ist ja nicht nur die Stadt des Schinkens sondern auch der Schokolade. Hier waren die D und ich in einem Schokoladenhaus mit einem Teesalon (also Tee gab es sicherlich auch, aber heiße Schokolade sollte man dort eher trinken) Bei Puyodebat gibt es kuriose Tassen:

Man nennt den Salon auch Salon Moustache und mit den eigentümlichen tasses à moustache, also Schnauzbarttassen, oder besser Anti-Schnautzbarttassen.

Dieser kleine Einsatz in der Tasse verhindert das man einen Schokoladenschnäutzer bekommt. Es gibt sie sogar für Linkshänder.

Im Anschluss ging es in das Museum Bonnat-Helleu das volle 14 Jahre geschlossen war. Es öffnete Anfang November seine Türen wieder für das Publikum. Nebst einer kompletten Renovierung und einer Vergrößerung des Museums, gab es noch viele andere Probleme, die gelöst werden mussten. So zum Beispiel verhinderte jahrelang eine Schule, die gleich nebenan ist, die Erweiterung und die Riesenbaustelle überhaupt. Dann gab es noch politische Gründe und und und.

Es ist den Umweg wirklich wert wenn ihr in der Gegend sein solltet. Da die D und ich während der Besichtigung einen Podcast aufgenommen haben, mag ich nur wenig hier darüber schreiben. Nur so viel. Es scheint für Kenner eines der wichtigsten Museen zu sein zwischen dem Louvre in Paris und Madrid. Der Podcast wird am 7. Januar erscheinen.

Wieder in St.Jean machte ich ein fantastisches Nickerchen.

Am Abend hatte die D einen Tisch im Gaua bestellt. Sie haben die Tische geändert. Am sitzt jetzt seltsam tief, was sehr befremdlich ist. Das Essen war wie die letzten Male auch, alles zum Teilen. Sehr gut waren die Sardinen Pinchos.

… und die Poularde, die etwas seltsam aussah aber sehr gut schmeckte. Insgesamt war es aber nicht mehr die schöne Erfahrung wie letztes Jahr oder im Jahr davor.

Kurz vor Mitternacht lag ich in der Horizontalen.

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Ein unsinnige Tagesfrage die eine entsprechende Antwort verdient:

Was ist dein absolutes Lieblingsauto?

Eines mit vier Rädern.

Betrübliches, Befremdliches & Köstliches

Der Samstag beinhaltete ein Doppelvorstellung und im Nachhinein fragte ich mich, was schlimmer ist, Pest oder Cholera? Schulvorstellungen oder Doppelvorstellungen? Ich übertreibe…

Im Anschluss ging ich noch zur Weihnachtsfeier vom Rainbow Center. Es war schön aber ich hielt es bewusst kurz.

Daheim konnte ich jedoch lange nicht einschlafen. Ich sah mir auf One zwei Folgen von Sherlock Holmes an mit Benedikt Cumberbatch. Und obwohl ich die Geschichten und die Auflösungen kenne, ist es immer wieder schön sie noch einmal zu sehen. Als ich ein letztes Mal auf den Wecker schaute, war es 3:00 Uhr morgens. Zugegeben, ich hätte es ein bisschen herausgefordert, damit ich endlich aus der Schiene 6:30 Uhr 7:00 Uhr aufwachen rauskomme.

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Das klappte auch halbwegs. Ich erwarte erst gegen 8:30 Uhr.

Nach ein paar Tassen Kaffee setzte ich mich an den Rechner und schrieb die lästige Material Abrechnung fertig.

Danach legte ich mich noch einmal ein bisschen hin und scrollte durch meine Podcasts. Auf NDR 2 fand ich eine kleine Serie über Weihnachtslieder und deren Entstehung. Da ich dieses Jahr noch nicht ein einziges Mal GeWham‘t wurde, hörte ich mir die Geschichte davon an; danach von Chris Rea, I’m driving Home for Christmas; und dann die tragische Geschichte von Melanie Thornton und Holidays are Coming.

Was ich beim Hören nicht bedacht hatte, war, dass ich wieder diesem berühmten Satz der Schriftsteller Haruki Murakami folgte: „Wenn ich glaube, nicht mehr weitermachen zu können, mache ich noch ein kleines Stück weiter – und genau dann lerne ich, dass ich mehr ertragen kann, als ich dachte.“

Denn urplötzlich waren die Geister der Vergangenheit wieder so präsent, dass es mir fast körperliche Schmerzen bereitete. Es ist jedes Jahr vor Weihnachten dasselbe und bis jetzt war ich froh, dass sie mich weitgehend in Ruhe ließen. Dass sie an diesem Morgen so zuschlugen, war schon lange nicht mehr der Fall. Aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich es auch herausgefordert.

Gegen 14:00 Uhr machte ich mich auf zur Nachmittagsvorstellung. Alles lief wie am Schnürchen ohne Vorkommnisse.

Im Aufenthaltsraum, der weihnachtlich geschmückt ist, fand ich etwas in einem Kranz auf einem der Tische, das aus Wachs geformt war, wahrscheinlich von einer Kerze, und sehr befremdlich aussah.

Von der Seite sah es aus wie ein alter Mann…
… von vorne hatte es aber etwas von einem Vogel.

Gegen 19:00 war ich raus und beschloss ins Parc Belair Hotel zu fahren. Ich hatte Hunger auf andere Dinge, als die,die in meinem Kühlschrank lagen. Zugegeben, so viel ist nicht mehr drin, denn ab Mittwoch bin ich anderweitig zu finden.

Als Vorspeise:

Ja, genau das! Foie Gras! Er stand nicht auf der Karte und war eine Empfehlung, hausgemacht und frisch. Das dunkelbraune ‚Brot‘ oben war gar keines. Es war Lebkuchen und schmeckte hervorragend dazu.

Als Hauptgericht hatte ich:

Schweinebäckchen. Köstlich!

Und irgendwie machte das gute Essen den Tag wieder wett.

Im Restaurant saßen auch zwei ältere Damen, die ich immer wieder hier begegne. Ihre Gespräche auf Luxemburgisch drehen sich immer um Alles und Nichts. Es ist mitunter sehr lustig ihnen zuzuhören. „Wer bezahlt heute? Du oder Ich?“ „Ich weiß es nicht mehr!“ „Ich weiß es wieder! Das letzte Mal war die Engländerin mit dabei, da haben wir geteilt.“ „Nein, ich habe alles gezahlt. Du hattest kein Geld dabei.“ „Das kann nicht sein. Ich habe immer Geld mit.“ „Nein, ich musste alles zahlen!“ „Du denkst ja eh, dass ich knauserig bin.“ „Bist du auch!“ „Wir nehmen eh nichts mit wenn wir gehen müssen…!“ „Stimmt auch wieder.“

Und irgendwie endete der Tag dann doch schön.

Am Ende eröffnete mir der Kellner S. den ich schon seit Jahren kenne, dass das Hotel und das Restaurant den ganzen Januar und Februar geschlossen haben wird wegen größerer Umbauten. Es war also heute zum letzten Mal, dass ich in diesem Jahr dort war.

Die Tagesfrage:

In welchen Momenten bist du am glücklichsten?

-Wenn ich etwas Gutes zu essen bekomme.

-Wenn sich unverhofft ein paar Stunden oder auch manchmal ein ganzer Nachmittag ergibt, an dem ich nichts vorhabe ind ich spontan entscheiden kann was ich machen will. Es kommt eher selten vor.

Dienstrunde & Tagesfrage mit Erinnerungen

Ein sehr ruhiger Morgen, an dem ich Haushaltsdinge erledigte und etwas mehr Körperpflege betrieb als üblich:

Zudem betätigte ich mehrfach die Waschmaschine. Der Wäschekorb schrie zwar noch nicht um Hilfe, dass er wieder zum platzen gefüllt war, aber es muss ja nicht jedes mal zum Äußersten kommen.

Zudem hatte ich Lust zu malen:

Ich hatte die Ränder nicht fest genug abgeklebt und es suppte an den vier Seiten raus. Ich werde die Tage versuchen das irgendwie zu retten indem ich eine Rahmen malen werde. Wie das genau aussehen soll weiß ich auch noch nicht.

Gegen 15:30 machte ich mich auf zu einer Dienstrunde.

Während der Arbeit wurde mir leicht schwummerig, was ich schon lange nicht mehr hatte. Ich befürchtete dass ich die letzte Darstellerin, die die aufwendigste Maske hat, nicht schaffen würde. Es kostete sehr viel Kraft. Zudem konnte ich es mir nicht anmerken lassen. (Darsteller sind da bisweilen sehr empfindlich, weil sie immer gleich die schlimmste ansteckende Krankheit dahinter vermuten) Ich streckte mich und zog den Rücken im alle Richtungen um irgendwie im Bewegung zu bleiben. Ich konnte nicht richtig ausmachen an was die Schwummerigkeit genau lag. Doch ich schaffte alles. Uff. Anschließend ging ich raus an die frische Luft und das half. Letztendlich fiel mir ein, dass ich seit gestern Mittag nichts Gescheites mehr gegessen hatte. Vielleicht lag es auch daran.

Das mit den Essen musste ich ändern, ich habe nämlich nicht mehr viel Ordentliches im Kühlschrank, das ich ja nächste Woche Mittwoch verduften werde. Die, die schon länger mitlesen wissen wo es hingeht…

Ich entschloss mich kurzerhand zum Chinesen meines Vertrauens zu gehen, obwohl ich letzte Woche schon dort war.

Reisnudeln mit Shrimps. Perfekt! Kein Foto.

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Beschreibe einen Menschen, der dein Leben positiv beeinflusst hat.

Da gibt es viele, die mein Leben positiv verändert haben, aber eine der frühesten Menschen in meinem Leben, der mir beibrachte die Welt zu anderes zu betrachten; die Welt überhaupt mit eigenen Augen wahrzunehmen, war Chantal. Ich lernte sie in der Schule kennen als ich 13 oder 14 war. Sie stammte aus einer Familie die so anders war als meine. Sie war ein Nachzögling und ihre Geschwister waren alle sehr viel älter. Ich mochte sie sehr. Sie verstrab 2018 sehr plötzlich an einer Sepsis die man im Krankenhaus nicht in den Griff bekam. Ich hatte ihre Todesanzeige in der Zeitung gesehen und war sehr erschüttert. Das mit der Sepsis habe erst sehr viel später erfahren durch ihre ältere Schwester und lernte bei der Gelegenheit auch ihre Tochter kennen, die Chantal so ähnlich sieht, dass es mir fast die Sprache verschlug. Im April 2019 schrieb ich etwas über sie.

Müde

Puh! Der Mittwoch war dann doch anstrengender am Morgen, als ich angenommen hatte.

Es war noch einmal eine Vorstellung sehr früh am Morgen angesagt. Ich hatte angenommen, dass es mir leichter fallen würde, so früh aufzustehen, doch dem war nicht so. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten, in die Gänge zu kommen. Ich absolvierte alles mit der gewohnten Routine, doch es fiel mir sehr viel schwerer als am Tag davor.

Für das Mittagessen hatte ich einen Tisch im Hêtre reserviert. Ich hatte meine beiden Assistentinnen eingeladen. Leider konnte eine von Ihnen nicht mitgehen, dass sie anderweitig dringend benötigt wurde. Also gingen wir nur zu zweit.

Es war hervorragend.

Das Wochenmenü bot als Vorspeise Hummus mit klatem Hühnchen und roter Beete, als Hauptgericht Saltimbocca mit Polenta und als Nachtisch Bûche de Noël mit Mango. Wunderbar.

Ich bin immer wieder geflascht, wie herrlich gut die dort kochen können und dass die Preise doch angemessen sind. Es ist nicht über die Maaßen teuer.

Leicht überfressen wackelte ich heim und machte ein hervorragendes Nickerchen.

Am Abend schaute ich mir ein Folge Hercule Poirot auf ONE an, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte und bei der ich mich tatsächlich nicht an den Mörder erinnern konnte.

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Ist dein Leben heute so, wie du es dir vor einem Jahr vorgestellt hast?

Nein, nicht ganz. Es ist inzwischen ein Jahr her dass ich nicht mehr fürs Fernsehen arbeite. Einerseits war es vorauszusehen, obwohl ich gehofft hatte dass es eventuell doch weitergehen würde. Doch nach der Ernüchterung, war mir klar, dass ich es hätte damals schon erkennen können. Die Gründe liegen nicht unbedingt an mir, obwohl… ich hatte von Anfang an meine Bedingungen klar und deutlich kommuniziert und dass ich für verschiedene Dinge nicht zur Verfügung stehe. Das hat wahrscheinlich manchen nicht gefallen nebst anderen Umständen, die nicht in meiner Hand lagen und die ich nur vermuten kann. Und damit war ich raus aus dem Spiel ohne dass je mich jemand klar darüber in Kenntnis gesetzt hat.

Dafür habe ich ein halbes Jahr später gemeinsam mit der D. den Podcast Ëmgefall an Ausgelaf ins Leben gerufen. Mir gefällt dabei, dass wir unser eigener Chef sind und wir die volle Kontrolle haben.

Der Wochenstart

Ein sehr gemütlicher Montag. Keine Vorstellung! So gemütlich dass ich ein paar Dinge vergaß. Am Abend hatte ich ein Dinner mir der N. im K116.

Insgesamt ein Tag der blogweise nicht viel hergab.

Am Abend schaute ich mir die Doku von James Dean auf Arte an über der ich jedoch einschlief.

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Der Dienstag fing dann mit einer Schulvorstellung an. Um 10:00! Das bedeutete dass ich kurz nach 7:00 aus dem Haus musste, also ohne wenn und aber um 6:00 aufstehen, was für mich sehr ungewohnt ist. Ich arbeite sonst ja grundsätzlich abends.

Das Positive daran aber war, dass ich bereits gegen Mittag fertig war. Im Anschluss gab es dann Parpadelle al Ragú im Renert. War sehr gut, aber mir nicht scharf genug.

Daheim machte ich ein fantastisches Nickerchen.

Am Abend zappte ich lustlos im Fernsehprogramm herum. Es war nichts dabei, was mich wirklich interessierte. Ich ging früh zu Bett, denn der nächste Morgen sollte mich wieder um 6:00 Uhr aus dem Bett klingeln.

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Ein Fundstück bei Mastodon, das mir meine Endlichkeit wieder vor Augen führte.

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Welche Städte möchtest du besuchen?

Nachdem ich vor ein paar Tagen eine Sendung über Madeira gesehen habe, ist es eines der nächsten angestrebten Reiseziele. Es wäre also Funchal.

MUDAM & Weihnachtsparty

Der Tag begann früh, weil ich früh wach war. Ich nutzte die Zeit zum Podcast schneiden, den letzten für dieses Jahr. Wenn ihr hören wollt wie ich schallend lache, hört ihr ab dem 24.12 da mal rein. Ëmgefall an Ausgelaf. (Oder auch hier)

Danach hatte ich eine Verabredung mit der D an einem Lieblingsort. Im Museum, genauer gesagt im MUDAM auf dem Marché des Créateurs. Viele kleine Stände mit Kreativen, aber es kam mir vor als ob es weniger waren als sonst. Ich fand von einem Hersteller, der in Metz ist, ein schönes Hemd, dass er aber leider nicht in meiner Größe hatte. Die D fand aber ein schönes Schmuckstück in Form einer Halskette.

Später ging es dann zur Brasserie Schuman zu einem kleinen Mittagessen. Ich war das letzte Mal sehr enttäuscht gewesen, als ich dort gespeist hatte. Und dieses Mal sollte es nicht anders sein. Sie verlangen unverschämte Preise für winzig kleine Portionen. Der neueste Trick, den ich schon in ein paar anderen Restaurants gesehen habe, scheint zu sein, dass man sich ein Gericht wählt ohne Beilagen. Die kann man dann extra auswählen und sie schlagen dann pro Beilage 7-9 Euro hinzu. So auch hier! Wenn man zwei Beilagen wählt, oder vielleicht sogar drei, kann ein einfaches Gericht über 40 € kosten. Der Preis würde sich höchstens rechtfertigen, wenn es denn richtig lecker wäre, oder nach den Sternen greifen würden. Es sind einfache Brasserie Gerichte.

Später gab es eine kleine, schnelle Dienstrunde, in der ich noch ein paar Dinge vorbereitete, die ich am Montag machen werde.

Wieder daheim legte ich mich eine Weile hin, denn am Abend sollte ich auf eine Weihnachtsparty gehen, vom Rainbow Center.Ich machte mich ein bisschen feiner zurecht und fuhr hin. Dieses Mal hatten sie das Ganze im Parkhotel organisiert, dass ein bisschen außerhalb liegt. Ich kam aber mit einer unverhofften Verspätung an, da die Stadt voll gestopft war mit Menschen, die die Weihnachtsmärkte besuchten. Ich glaube seit dem Artikel von der BBC, die die Luxemburger Weihnachtsmärkte zu den weltbesten erhoben,(ich hatte darüber berichtet) ist es schlimmer geworden.

Es war ein schöner Abend, und ich sah viele Menschen wieder, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Leider hatte ich auch ein Glas Crémant zu viel. Über die Folgen erzähle ich morgen.

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Siehst du manchmal wildlebende Tiere?

Ja, die Vögel, jeden Tag wenn ich zum Fenster hinausschaue.

Zuwachs

Ich weiß nicht so richtig wo ich anfangen soll, Die Reihenfolge ist eigentlich unwichtig,

Aber zuerst noch etwas von gestern, das ich beinah vergessen hätte. DER NEUE PODCAST IST DA! Diesmal haben wir etwas neues ausprobiert. Wir haben uns die Ausstellung X-Ray in der Völklinger Hütte angesehen und die Aufnahme gemacht während wir dort waren.

Die Dienstrunde verlief ohne Zwischenfälle.

Zwei Stück sind noch nicht ganz fertig. Eine muss nachgearbeitet werden und für eine brauche ich weiteres Material.

Ich malte. Ich versuchte ein Foto das ich im Sommer gemacht hatte, aus dem Gedächtnis zu malen ohne es mir anzusehen.

Hat so halbwegs geklappt.

Dann erhielt ich einen Anruf dass ich mich auf eine Überraschung gefasst machen sollte.

Ich traf eine alte Bekannte wieder; Blue.

Sie hat eine acht Monate alte Freundin bekommen:

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Am Abend schaute ich mir Storm Center mit Bette Davis an.

Die Geschichte einer Bibliothekarin, die sich weigert ein Buch über Kommunismus auszusortieren und dafür ihren Job verliert. Die McCarthy Ära lässt grüssen. Der Film hat einen bitteren aktuellen Beigeschmack.

Als ich ihn mir fertig angesehen hatte, war ich neugierig, wer der sehr junge Bursche war, der zwar überzeugend aber doch sehr überdreht spielte. Kevin Coughlin. Viel fand ich nicht, es gibt keine Wikiseite von ihm. Ich fand eine Notiz in der NY Times. Ein Kinderstar, der bereits mit 30 Jahren starb.

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Und dann wäre da noch eine Tagesfrage:

Wenn du keinen Schlaf bräuchtest, was würdest du mit all der zusätzlichen Zeit machen?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Die Frage kam schon einmal vor Jahren bei mir auf, als ich mir eine Sience-Fiction Serie ansah, in der größte Teil der Menschheit nur noch aus einem Gehirn bestand, der Rest war nicht mehr organisch. In dieser Welt landete ein Mensch aus Fleisch und Blut, der schlafen und sich analog ernähren musste. Alle anderen fanden das sehr befremdlich. Damals schon dachte ich, dass es wahrscheinlich sehr schnell mit uns vorbei sein könnte, wenn dem so wäre und unsere Lebenszeit entsprechend kürzer.

Aber das war nicht die Frage. Sie zielt darauf ab, wenn es tatsächlich so wäre. Mit 20 hätte wahrscheinlich nonstop Party gemacht. (Das habe ich zwar auch so, aber mit den entsprechenden Folgen.) Und heute? Wie schon gesagt, ich weiß es nicht. Nach Kant heisst es ja: „Die Zeit ist eine Form des inneren Anschauens, eine Struktur unseres Geistes, die Erfahrung erst möglich macht.“ Wenn in dieser Annahme die Schlafenszeit wegfällt, wäre ich heute mit meinen fast 60 Jahren so abgeklärt, hätte alles mehrfach gehört und gesehen, und stünde derart über allem, dass ich mir wahrscheinlich wünschen würde, es wäre bald vorbei.

Ein Sonntag mit Stöckchen & Tagesfrage

Gleich morgens bei Flusskiesel ein Artikel in der Taz gelesen, der genau das bestätigt was ich schon fast ein Jahr lang mache oder zumindest immer mehr mache. Nämlich wegkommen von US Tech-Giganten Google, Microsoft, Meta und Co.

Wer jetzt wechselt, macht das selbstbestimmt

Das Wetter lockte weitaus weniger als gestern. Zudem überlegte ich mir gut, ob ich wirklich Lust auf Menschenmassen habe in einer großen Ausstellung. Muss ich mir das wirklich antun? Soll ich nicht einfach irgendwo hinfahren und eine große Runde spazieren gehen?

Doch zuerst machte ich etwas anderes. Weiß noch jemand, was ein Stöckchen ist? Es war früher mal eine Mode sich gegenseitig zwischen Bloggern, ein Stückchen zu zuwerfen, in Form von Fragen, die man beantworten sollte. Es tauchten augenblicklich Nostalgie Gefühle auf, denn Stückchen werfen, hab ich schon lange nicht mehr gemacht, geschweige denn eines bekommen. Wie auch immer, ich greife es mir jetzt einfach mal.

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Via Kieselblog

12 belanglose Fakten über mich.

  1. Benutzt du Zahnseide? Nein. Ich benutze die kleinen Würstchen Bürstchen für die Zwischenräume.
  2. Tee, Kaffee oder Wasser? Alle drei! Wasser am meisten, gleich hinterher kommt Kaffee und Tee gibt es auch ab und zu.
  3. Welche Schuhe trägst du am liebsten? Wer schon länger hier mitliest, weiß das. Camper.
  4. Dein Lieblingsdessert? Da gibt es drei Stück; Vanille Eis, Crème brûlée, Montblanc, und jetzt zur Weihnachtszeit, Egg Nog.
  5. Was machst du als erstes, wenn du aufwachst? Vom Klogang abgesehen, eine Tasse Kaffee und das Posting fertig schreiben, überlesen und hochladen.
  6. In welchem Alter würdest du gerne bleiben? Ich denke mal, dass meine 50er Jahre gar nicht so schlecht waren.
  7. Wie viele Hüte besitzt du? Keinen! Halt, doch! Ich hatte mir vor Jahren ein grünes Hütchen gekauft, um ein Mückennetz drüber zu stülpen, damit ich nicht völlig doof aussehe, als ich in der australischen Wüste herum spazierte und nicht permanent von Mücken im Gesicht angegriffen werden wollte. Ansonsten besitze ich auch keine Kopfbedeckungen. Wenn ich so etwas ähnliches anziehe, dann ist es meistens eine Art von Stirnband, dass die Ohren bedeckt, damit die nicht ganz wegfrieren. Und wenn ich wirklich etwas auf dem Kopf haben muss, sind die Kapuzen der Hoodies.
  8. Beschreibe das letzte Foto, dass du gemacht hast? Das waren die beiden Fotos aus dem Posting von gestern, wo ich die zwei Aquarelle abgelichtet habe.
  9. Die schlechteste Fernsehsendung? Oh je! Da gibt es so viele. Es wäre einfacher gewesen, mich zu fragen, was ich mir im Fernsehen anschaue. Aber grundsätzlich schaue ich mir keine Unterhaltungssendungen oder Talkshows mehr an, weil es vergeudete Lebenszeit ist. Ansehen tue ich mir Dokumentationen, Kunst- und Kultursendungen sowie Wissenschaft, Sendungen und Nachrichten. ansonsten ab und an mal eine Serie oder seltener, Fernsehfilme.
  10. Was war als Kind dein Berufswunsch im Erwachsenenalter? Bankdirektor! Kein Witz! Wir würden das nämlich im zweiten oder dritten Schuljahr von der Lehrerin gefragt. Meine Antwort sorgte für allgemeines Gelächter, was ich aber nicht verstand, denn ich fand die Berufswahl schon sehr clever.
  11. Etwas auf deiner Wunschliste, dass du nicht rechtfertigen kannst, zu kaufen? Da gab es sehr viel, und gibt es immer noch. Doch alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
  12. Welcher Jahreszeit fühlst du dich am meisten verbunden? Der Sommer! Und das mit Abstand vor allen anderen.

Ich werfe das Stückchen keinem in Besonderen zu, aber wer mag, bitteschön, bedient euch!

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Gegen Mittag beschloss ich rauszugehen.

Doch als ich dann aus dem Badezimmer kam, sah der Himmel nach Schnee aus. Kurze Zeit später war dem so.

Ich blieb daheim.

Auf YouTube fand ich eine interessante Doku, über den ersten Film The Wizard of Oz und wie er mittels KI aufgeblasen wurde, dass er im Sphere in Las Vegas gezeigt werden kann, und warum das es dem Film und der Geschichte nicht gut tut. Be Kind Rewind bestätigte mir, was ich bereits vermutete.

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Strand oder Berge? Was ziehst du vor? Warum?

Strand! Immer! Berge sind schön zum anschauem, von unten oder wenn ich darüber hinweg fliege, aber sie besteigen ist so gar nicht meins. Der Strand hingegen ist ein Ort an dem ich das Meer sehe und den Wellengang unendlich lange betrachten kann. Dort fällt es mir leicht den Kopf leer zu kriegen und so sehr bei mir zu sein, wie ich es nirgendwo sonst kann.

Die Ausstellung X-Ray

Die ersten richtigen Frost Fotos.

Die Dächer weiß gefroren.

Wir hatten es schon vor zwei Wochen geplant. Die D und ich wollten uns die neue Ausstellung X-Ray in der Völklinger Hütte ansehen und live ein Podcast darüber machen. Eine völlig neue Erfahrung im Podcasten für uns beide. Es gab eine Hürde. Es gab nämlich Audio-Guides. Zeitgleich einem Audio-Guide zuhören und ein Podcast aufnehmen ist nicht machbar. Aber wir haben das elegant gelöst. Wie wird das gemacht haben, könnt ihr nächste Woche Mittwoch hören.

Die Ausstellung war toll! Hier ein paar Fotos. Alles weitere gibt es nächste Woche im Podcast.

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Ein schönes Interview mit Annie Lennox, im Rahmen des neues Buches von ihr „Retrospektivs“. Ich habe es sofort im englischen Buchladen bestellt.

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Welchen Monat des Jahres magst du am liebsten? Warum?

Es sind alle Sommermonate, weil mit der Kälte hab ich es ja nicht so. Wenn man mich nach dem Monat gefragt hätte, den ich am wenigsten mag, dann wäre es ganz klar der November.

Dienstrunde & Tagesfrage

Am Morgen als ich zum Fenster hinaussah, entdeckte ich einen Regenbogen:

Nach ein paar Minuten war er wieder weg.

Der Tag bestand hauptsächlich aus einer langen Dienstrunde, die ich bewusst lang hielt, da ich am Dienstag etwas anderes machen werde, worauf ich mich jetzt schon freue. Ich wollte mindestens ein „Kunstwerk“ fertig haben und nicht noch einen weiteren Tag darauf verwenden. Das ging leider nicht auf, weil es mir plötzlich an Material fehlte. Ich fand eine Lösung, wenn auch nicht die Beste.

Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich ein Fan von Julian Baumgartner bin. Er ist Kunstrestaurator und zeigt immer wieder interessante Objekte, Bilder vor allem, die er restauriert.

Heute beschäftigt er sich mit einem Thema, das in der Kunst viele Fragen aufwirft und wovor viele Angst haben, die KI! Er verwendet für dieses Projekt keine KI, aber ein völlig neues Verfahren, das eigens dafür erstellt wurde, Bilder die in hohem Maße beschädigt sind, wieder zu neuem Glanz zu bringen.

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An welchen Ort in deiner Stadt gehst du am liebsten?

Sämtliche Museen und Ausstellungsorte der Stadt sind sicherlich die Plätze, an denen ich mich am liebsten aufhalte. Aber wenn wenn ich die Häufigkeit mit einbeziehe, ist es auch die Place Guillaume mit ihrem Wochenmarkt und dem Renert.

Im Kino: Predator Badlands

Ich habe das früher öfter getan, in letzter Zeit nicht mehr. Aber ich gehe gerne am Sonntagmorgen ins Kino in die 10:00 Uhr Vorstellung. Meistens laufen Kinderfilme, was mich dann eher davon abhält, aber heute war es ein Actionfilm zu dem ich mich auch ein wenig überreden lassen musste. Der Titel steht in der Überschrift. Theoretisch wäre das so gar nicht meins.

Predator ist ein Franchise Ding, wie DC oder Marvel, von dem ich noch keinen einzigen Film gesehen hatte. Ich wußte aber dass es ein Einzelfilm ist und nichts mit den anderen Predator Filmen zu tun hat. Das einzige was mich ein wenig überzeugte ihn mir anzusehen, war die Hauptdarstellerin Elle Fanning, die ich inzwischen sehr schätze, weil sie nicht nur ein schönes Gesicht hat, sondern auch was kann.

Und ich muss zugeben, der Film hat mich weitestgehend überzeugt. Er ist nicht elend lang und ziemlich gradlinig. Zudem ist Fanning eine echte Bereicherung für den Film, denn ab ihrem etwas späteren Erscheinen, bekommt die Story endlich Rückenwind. Davor schaut man nur gut gemachtem CGI zu , aber ohne jegliche Seele.

In Anschluss fuhr ich wie letzten Sonntag, ins benachbarte Ausland um dort einen Briefkasten zu leeren nach dem Rechten im Haus zu sehen.

Ich hatte ein Einladung zum Nachmittagskaffee an die Mosel bekommen. Es gab viel zu erzählen, weil die K. und ich uns schon länger nicht mehr gesehen hatten und es wurde später als ich geplant hatte. Ich fuhr im Stockdunkeln zurück, was eher selten vorkommt und wenn, ist es mitten in der Stadt mit ordentlicher Beleuchtung. Aber so über Land in der Finsternis fällt mit zusehends schwerer.

Daheim malte ich:

… und ging zu Bett.

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Nenne den teuersten persönlichen Gegenstand, den du jemals gekauft hast (außer deinem Haus oder deinem Auto).

Ein Kunstwerk.

Kein Zuwachs in der Nachbarschaft

Erst mal ein Foto vom Tag davor. In der Nachbarschaft gab es Zuwachs in Form eines Krans:

Doch als ich heute Morgen zum Fenster hinaus schaute, war der Kran wieder weg:

Ich war mir sehr unschlüssig, ob der Kran nur im Nebel verschwunden war oder tatsächlich wieder abgebaut wurde. Ich sollte es am Nachmittag erfahren. Ja, er war tatsächlich weg. Das wunderte mich dann doch sehr, weil zum Aufbau ein Kranwagen da war, um ihn aufzurichten. Warum der so schnell wieder abgebaut wurde… Ich kann mir nur vorstellen, dass sie nicht die richtige Genehmigung hat, nur mit aufzurichten.

Es war schweinekalt am Morgen. Ich zog zum ersten Mal die dicke, warme Lederjacke hervor, um zum Markt zu gehen. Ich traf mich mit der D wie gewohnt zu einer Tasse Kaffee im Renert. Anschließend fuhren wir zu mir nach Hause und nahmen einen neuen Podcast auf. Ein ziemlich spannendes Thema übrigens. Er wird aber erst Ende November erscheinen, wenn nicht erst Anfang Dezember.

Ich hatte für den Nachmittag eine Kinokarte, um mir einen Film anzusehen, mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Sie spielt die reichste Frau der Welt. Liliane Bettancourt. Doch dann übervielen mich kräftige Bauchkrämpfe. Ich blieb daheim. Ich hätte mich eh nicht auf den Film konzentrieren können…

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Welche Podcasts hörst du?

Also erstmal meinen eigenen Podcast Ëmgefall an Ausgelaf, den ich mit der D zusammen mache. Den muss ich mir eh beim Schneiden Wort für Wort anhören.

Ein täglicher Podcast von dem fast alle Folgen anhöre, es sei denn das Thema interessiert mich wirklich nicht, ist Zeitzeichen vom WDR5. Sie dauern immer nur knappe 15 Minuten und ich höre sie entweder abends beim einschlafen oder morgens, wenn ich aufstehe.

Einen luxemburgischen Podcast, den ich sehr mochte, der aber leider letztes Jahr sein Ende fand, war Achtziger Kult von Gibbes Bertolo.

Wenn ich viel Zeit zum Hören habe, suche ich mir ein Podcast von der Langen Nacht aus.

Neue Sklpturen

Das Berufliche schlägt wieder mit voller Wucht zu. Und das wird sich in den nächsten Tagen nicht ändern.

Positiv daran ist, dass ich handwerklich heute einen Teilerfolg für mich verbuchen konnte. Das beflügelt ungemein weiter zu machen.

Insgesamt war es ein schöner Tag mit viel Sonne. An der Tramhaltestelle vom Theater standen wieder zwei Skulpturen, die darauf hinweisen, dass bald die Art Week ist. Leider hatte ich nicht die Zeit genau hinzuschauen, von wem diese Werke sind, beziehungsweise was sie darstellen. Der Fuchs im ersten Bild kommt mir aber sehr bekannt vor.

Bei diesem Bild musste ich leider so viel rum basteln, dass man einigermaßen sieht, dass es eine Eule ist. Die Sonne stand genau dahinter und die Skulptur sah in ursprünglichen Foto fast schwarz aus.

Und da es sonst wenig gab, was ich hier noch verbloggen könnte, gibt es noch eine Tagesfrage. Sie passt übrigens gut zum heutigen Tag.

Brauchst du mehr Zeit?

Ja, heute hätte ich mir gewünscht, ich hätte zwischen 11:00 und 12:00 eine Stunde mehr gehabt, weil ich die Termine zu eng gelegt hatte. Aber grundsätzlich ist die Frage nicht relevant. Ich habe die Zeit, die mir vom Schicksal her zugeteilt ist. Wenn ich irgendwann gehen muss, dann muss das wohl so sein. Der Zeitmangel im tagtäglichen Leben ist eine reine Frage der Organisation.