Vom Abend davor bleibt noch zu berichten, dass ich ein tolles Angebot bekam für 2027. Ich sagte sofort zu.
Den Morgen verbrachte ich mit einer längeren Recherche. Ich hatte ja vor ein paar Tagen die lange Liste der alten Europa Hörspiele entdeckt, die man inzwischen alle auf den Streamingplattformen wiederfindet, auch wenn man eine Weile danach suchen muss. Sie behandeln die Hörspiele nicht wie ein Hörbuch, sondern wie ein Musikalbum, was ist um einiges schwieriger macht, gezielt danach zu suchen. Man bekommt immer nur ‚Bruchstücke‘ angezeigt über die man dann zum Album gelangt. Und dann erst findet man die ganze Liste von ‚Die Originale‘.

Ich fand Gullivers Reisen (Hörspiel Link) wieder. Schon als Kind hatten mich diese Geschichten fasziniert, doch war ich auch damals schon ein bisschen perplex, wie abrupt die Geschichte endet. Erst jetzt, fast 50 Jahre später, recherchierte ich ein bisschen darüber. So erfuhr ich, dass Gullivers Reisen (Wiki Link) eine politische Satire waren und keine Kindermärchen. Sie wurden von Jonathan Swift ab 1726 verfasst. Erst nach und nach wurden die Geschichten umgeschrieben und weichgespült, bis sie zu einem Kinderbuch wurden. Noch viel spannender fand ich, das es nicht nur Gulliver im Land der Zwerge (Liliput) und im Land der Riesen (Brobdingnag) gibt, es gibt noch zwei weitere Teile. Da gibt es auch die Geschichte der in den Wolken schwebenden Insel Laputa, die später das Hauptmotiv von Hayao Miyazaki‘s Anime Laputa Castle In The Sky ist, das ich wiederum sehr gut kenne.
Damit verbrachte ich den Morgen.
Dann sah ich dass Robert Duvall gestorben ist. Ich erinnerte mich sofort an den Film The Apostle der bei weitem nicht so bekannt war wie andere Filme von ihm. Ich hatte ihn 1997 in Cannes auf den Filmfestival gesehen. Duvall war selbst anwesend und beantwortete Fragen vom Publikum. Er hatte diesen Film fast im Alleingang gemacht. Er hatte das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und die Hauptrolle gespielt.
Am Nachmittag brach ich auf zu einer Runde Unverblogbarem, die aber aus Gründen nicht stattfand. Ich fuhr unverrichteter Dinge wieder heim.
Dann kam etwas was ich mir gerne erspart hätte, doch ich habe keinen Einfluss darauf. Seit der ominösen Zahn-OP hatte ich das nicht mehr. Ich bekam Migräne, musste mich ins Bett legen und war für den Rest des Tages nicht mehr zu gebrauchen.
Am Abend versuchte ich, ein bisschen zu malen. Ich wollte Perspektive üben. Ich schaute mir auch dahingehend keine Motive an, sondern versuchte es aus dem Gedächtnis mit einem  Fluchtpunkt.

Die T-Kreuzung gefällt mir nicht. Ich sollte die Straße länger nach hinten rausziehen.








































