Arbeitsalltag, Blumenfotos und ein Buch

Die Woche der Endproben. Ein englisches Stück im Kapuzinertheater. Da die Probenzeit sehr kurz war, sind die Endproben umso intensiver und machen auch am Wochenende nicht halt. Hier ein Foto von der Seitenbühne, während einer Durchlaufprobe.

***

Die gelben Tulpen haben sich wesentlich länger gehalten als alle Sträuße davor. Am Samstag morgen sahen sie noch so aus.

Doch als ich die Vase danach umstellte vielen auch schon die ersten Blütenblätter ab.  Ersetzt wurden sie durch diese hier.

***

Ich ich habe mir eben noch den Kopf zerbrochen wie ich am Sonntagmorgen plötzlich auf Christiane F. kam. Durch ein Lied im Radio? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls war sie urplötzlich so präsent und ich erinnerte mich daran, dass ich immer noch ihre zweite Biographie lesen wollte.

Ich weiß noch, als ich das erste Buch von Christiane F. las. Meine Mutter hatte große Bedenken, als ich es aus der Schulbücherei mit nach hause brachte. Sie nahm es mir ab. Das Buch sei gefährlich und ich sollte so was nicht lesen. Sie las es selbst. Als sie es aus hatte, durfte ich dann doch.

Die Welt die Christiane F. in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ beschrieb, war soweit von meiner eigenen kleinen Welt auf den Dorf entfernt, wie sie nur sein konnte. Ich kann mich noch lebhaft an die Passage erinnern, in der sie die Kleinkinder beschreibt, die nie ohne Kochlöffel raus gingen um zu spielen, da sie ohne Löffel nicht an die Knöpfe vom Lift kamen um wieder in die Wohnung zu gelangen. Wenn man ihnen den Kochlöffel abnahm, waren sie aufgeschmissen… Und all die seltsamen umgangssprachlichen Ausdrücke, die man inzwischen auch nicht mehr verwendet.

Das zweite Buch „Mein zweites Leben“ lud ich mir am Morgen aufs iPad runter und hatte es in knapp vier Stunden durch. Ein sehr ernüchterndes Buch. Was mich am meisten störte, ist die nicht lineare Form. Es wird von vor nach hinten gesprungen und wieder zurück, so dass man keine Episode zeitlich richtig einordnen kann.

Sie hat es nie geschafft ganz von den Drogen loszukommen. Nach dem Buch wurde mir klar, dass sie eigentlich noch immer das ist, was sie auch schon als Teenager war; ein Junkie der im Grunde nichts aus seinem Leben gemacht hat. Sie lebt seit Jahr und Tag von den Tantiemen des ersten Buches und jetzt wohl auch von dem zweiten. In einer Kritik las ich, dass man beim Lesen den Eindruck gewinnt, als ob sie immer das Oper anderer Personen, oder der Begleitumstände gewesen sei. Ich muss zugeben, dass es mir zeitweise beim lesen auch so ging. Dann wundert es mich auch nicht, dass sie noch immer abhängig ist.

Buch  Buch

***

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Eine Reportage, eine neue App und ein Film

Es ist immer etwas seltsam wenn ich wieder in der Zeitung zu sehen bin. Irgendwie bauchpinselt es mich ja schon. Und doch ist da immer dieses leichte Unbehagen derart öffentlich zu sein.

Diese Woche in der Revue: Einmal jemand anders sein. (Die Reportage gibt es nur im Magazin, online leider nicht) Ich schminkte meine Freundin und Journalistin, die M. komplett um.

Reportage

***

Das Wetter lässt seit drei Tagen zu wünschen übrig. Es ist nicht kalt, es nieselt den ganzen Tag. Ich wollte mich in einer unverhofft freien Stunde ins Café Renert setzen, doch das hat diese Woche Betriebsferien. Also ging ein paar Häuser weiter ins Chocolate House. Dort versuchte ich eine neue App. 360° Camera. Hier das erste Foto das dabei herauskam.

Aber so gut wie Photosynth, die es nicht mehr fürs iPhone gibt, ist sie leider nicht.

***

Der unverhofft freie Nachmittag und das Schmuddelwetter ließen mich ins Kino flüchten.

Der neue Film Rusty Boys von Andy Bausch, den mir meine Freundin D. die Kritikerin ist, angeraten hatte, bevorzugte ich vor allen anderen Oscaranwärtern die auch zur Zeit laufen. Lion, Fences, und La La Land müssen noch warten.

Der Film ist nett und hat ein paar sehr schöne und lustige Momente. Die Geschichte ist etwas verworren und die einzelnen Handlungsstränge sind nicht immer so ganz klar, als ob es einige Zwischensequenzen nicht in die finale Schnittfassung geschafft hätten. Letztendlich ist der große Erfolg beim Publikum, dadurch zu erklären, dass die einzelnen Charaktere sehr schön herausgearbeitet sind und sich mancher einer in dieser oder jener Rolle wiedererkennt. Und alles war Rang und Namen in der luxemburgischen Schauspielszene hat, ist im Film vertreten. Hier das Making of:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Blumen, Sonne, Deko und ein Verdacht

Ein bisschen was vom Wochenende hätte ich noch nachzutragen.

Blumen
Da wäre zum Beispiel der Tulpenstrauß dieser Woche, dieses mal in gelb…

 

Ein Foto morgens früh auf der der Avenue…

***

Die neue Deko am Wärterhäuschen vom Parkhaus an der Place du Théâtre, von der ich so gar nicht überzeugt bin, ob ich die schön finden soll. Mit den Technickern vom Kapuzinertheater läuft bereits ein Wette, wie lange es dauert, bis jemand ein Graffiti darauf gesprüht hat. Meine Prognose ist morgen Mittwoch.

***

Seit Jahren gehe ich an dem Foto vorbei. Es hängt im Treppenhaus  des Kapuzinertheaters das ins Untergeschoss führt und ist eines von vielen. Sie sind mir alle mit Jahren sehr vertraut. Pol Aschmann ist der Fotograph und einer der wichtigsten Zeitzeugen von Luxemburg. Vor Jahren kaufte ich mir ein Bildband von ihm, wegen einer Recherche. Seine Motive waren vor allem Menschen im Alltag in Luxemburg in den fünfziger Jahren und Anfang der Sechziger.

Pêche entre Bettendorf et Moesdorf * (1958) / Photo: Pol Aschmann / © Photothèque de Ville de Luxembourg

 

Als ich mir das Foto genauer ansah, beschlich mich ein seltsamer ein Verdacht. Die Zigarre, der Hut,…das ist doch…? Nein! Oder doch?

Meine Großmutter hatte drei Brüder, von denen ich bereits in den Familienchronik Beiträgen berichtete. Josy, Jängy und Neckela. (Jos, Jean und Nicholas) Jean und Nickolas sahen sich zum verwechseln ähnlich. Es gibt Fotos auf denen ich beide nicht unterscheiden kann. Nickolas kannte ich. Er trug immer einen Hut und rauchte Zigarre. Ob Jean auch geraucht hat, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass Nickolas in seiner Freizeit ab und an gerne fischen ging. Da Großmutter damals schon mit Emile verheiratet war und dieser aus Beaufort stammte, das nur wenige Kilometer von den beiden anderen Dörfern entfernt ist, könnte das auf dem Foto Nicholas sein, an einem Sonntag, wenn sich die Familien besuchten!

Die Nase, der schmallippige Mund, die Brille, die Ohrenform…alles passt! Es könnte auch Jean sein, doch weiß ich nicht ob er auch gerne fischen ging. Aber ich bin mir sicher dass es einer von beiden ist. Die Ähnlichkeiten und die Zufälle sind zu groß!

 *Es gibst drei Dörfer, die vom Namen her fast identisch sind. Moesdorf, Moersdorf und Moestroff. Im luxemburgischen heißen zwei der Dörfer quasi gleich; Méischtref  bzw Méischdref. Da Bettendorf das Nachbardorf von Moestroff ist, nehme ich an, dass wohl eher dieses Dorf gemeint ist.

Merken

Merken

Merken

Canelé bordelais

Da ich ich dieses Wochenende drei volle Tage frei hatte und keine beruflichen Verpflichtungen, war mir nach backen zumute.

Ich hatte schon länger keine Canelés mehr gemacht. Das letzte Mal, ist schon eine Ewigkeit her. Das Rezept von Marmiton hatte mich nicht überzeugt, zumal sie ein paar seltsame Tricks dazu anwendeten, deren Sinn ich nicht verstand. Am Ende war das Resultat enttäuschend.
Da ich schon seit einer Weile die bekannteste Kochbloggerin aus Frankreich lese, war ein neues Rezept schnell gefunden.  Anne Lataillade, die das Blog Papilles et Pupilles betreut, und wie die Canelés, ebenfalls aus Bordeaux stammt,  postete folgendes Rezept bereits 2005.

Im Gegensatz zu Marmiton benutzt Anne wesentlich weniger Butter und mehr Rum. Das Rezept von Anne gibt es hier.

Und da ich etwas Zeit habe, werde ich das Rezept auf Deutsch übersetzen.

500 ml Liter Milch
125 gr Mehl
250 gr Zucker
3 Eigelb (Ich habe 4 Stück genommen, da die Eier sehr klein waren)
2 Vanillestangen (Ich hatte nur eine da, und ersetzte ein Teil vom Zucker durch ein Päckchen Vanillezucker)
100 ml brauner Rum (Ich habe Kraken Rum genommen)
30 gr  geschmolzene Butter und etwas mehr für die Canelé Förmchen

Die Milch in einen Topf geben. Die Vannillestangen längs aufschneiden, auskratzen und das Vanillemark mit den Stangen in die Milch geben und einmal aufkochen lassen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.
Mehl und Zucker in eine Schüssel mischen. Eigelb, Rum und die geschmolzene Butter hinzufügen. Mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse rühren. Den Mixer braucht es nicht.
Dann die erkaltete Milch (aus der man die Vanillestangen herausgefischt hat) unterrühren.
Die Schüssel abdecken und Minimum 24 Stunden um Kühlschrank ruhen lassen. Das ist sehr wichtig da kein Treibmittel wie Backpulver oder Natron drin ist, und das Mehl quellen muss.

Die Förmchen mit etwas weicher Butter auspinseln und zu  gut dreiviertel befüllen (nicht ganz füllen denn der Teig geht im Ofen hoch!)

Im vorgeheizten Backofen (keine Umluft) bei 270°/ 300° Grad für 5 Minuten backen lassen. Den Ofen auf 200° Grad zurückschalten und weitere 25-30 Minuten fertig backen. Rechnet mit 35-45 Minuten für eine Förmchengröße von 3,5 cm Durchmesser und 4,5 cm Höhe. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und auf einem Grill ganz erkalten lassen.
Anne schreibt, dass Puristen nur in Kupferförmchen backen würden, doch mit Silikonformen ist das Resultat gleich und das Herausnehmen wesentlich einfacher.

Und meine sehen so aus.

Canelé

Ein Link, ein Ärgernis und ein filmisches Wiedersehen

Der Merriam-Webster Dictonary, (und deren Twitter Account) der immer als etwas verstaubt angesehen wurde, wurde als Link Tipp von der Kaltmamsell empfohlen. Und ich bin sehr begeistert davon. Eine Seite bei der ich mehr in Englisch gelernt habe als in all den Monaten davor.

***

Link

A propos Englisch. Der Zustellung des New Yorkers lässt seit dem Neujahrswechsel zu wünschen übrig. Davor kam er mit einer schönen Regelmäßigkeit, immer Donnerstags, manchmal Freitags, im Briefkasten an. Inzwischen kommen manchmal zwei Ausgaben zusammen, also eine davon, mit einer vollen Woche Verspätung. Das ist um so ärgerlicher, da ich die Hälfte der Artikel bereits online lesen könnte, bevor ich das Magazin habe.

***

Ich fand vor längerer Zeit auf einem Wühltisch in Trier diese DVD

Link

Pink Floyd -The Wall hatte mich 1982 bei seinem Erscheinen im Kino sehr verstört zurückgelassen. Ich war damals 14 und konnte ihn sehen, weil er ab dem Alter in Luxemburg zugelassen war. In anderen Ländern war es ab 15 oder 16, nur gab es diese Altersbegrenzung hier nicht. Es war entweder ab 0, ab 6, ab 14 oder ab 17. Ab 18 gab es nicht im regulären Kino nicht.

Erst jetzt hatte ich die Gelegenheit mir den Film anzusehen. Ich war sehr gespannt was der Film jetzt, 36 Jahr später. in mir auslösen würde. Der Film ist im großen und Ganzen recht gut gealtert, wenn er auch streckenweise ein paar Längen hat und sich teilweise wiederholt. Die Eindringlichkeit mit der der großartige Bob Geldorf den Rockstar Pink verkörpert, ist noch immer sehenswert. Sogar die schizophrenen Zeichentrick Sequenzen sind immer noch bedrohlich und angsteinflößend. Es wirkt alles so überhaupt nicht aus der Zeit gefallen. Es geht heute, in unserer Zeit immer noch um Kriege, um Macht und Faschismus, und verrückte Diktatoren und Präsidenten. Alles ist 1:1 übertragbar. Und das ist erschreckend und traurig zugleich.

Grandios ist auch immer noch die Musik von Pink Floyd, die meiner Meinung nach, kein bisschen altmodisch wirkt.

Merken

An einem Valentinstag

Wenn auch immer wieder über den Konsumrausch vom Valentinstag gestritten wird, mir was es dieses Jahr schnurz.

Ich hatte mir gleich ein dreifaches Date aufgeladen: meine drei Freundinnen, die M., die V. und die N. Ich besorgte Blumen für alle drei; eine sogenannte stabilisierte Rose. Wer nicht weiß was das ist schaue bitte hier nach.

Valentinstag

Wir waren im Bovary verabredet und es war ein herrlicher Abend. Danke, ihr Lieben! Es war der schönste Valentinsabende seit langem. Franka, die Köchin aus dem Bovary, bereitete uns mit viel Liebe folgendes zu:

Dazu gab es vor ab eine Flasche Alice Hartmann und anschließend ein Flasche Rotwein, wo der Name wie die Faust aufs Auge passte. Er schmeckte hervorragend. Sehr süffig mit einer fruchtigen Note, und passte perfekt zu allem was wir aßen.

***

Die Aktion, unerschütterlich jedes Wochenende Blumen auf dem Wochenmarkt zu kaufen, und daran zu glauben, dass der Frühling kommt, scheint zu klappen. Die letzten beiden Tage war hier strahlend schönes Wetter.

Gestern Nachmittag knallte die Sonne so sehr in die Wohnung, dass ich das Fenster öffnen musste weil es zu warm wurde.

 

Strahlend blauer Himmel über der Place de Paris.

***

Kleines Kuriosum aus der Tiefgarage vom Auchan/Kirchberg.
Merke: Das Parkhaus nicht mehr durch die Hauptausfahrt verlassen, sondern durch die kleineren Ausfahrten hinter dem Gebäude. Dort war nämlich ein Stau, verursacht durch eine zusätzliche Baustelle oben am Boulevard Kennedy, wo es eh schon schwierig ist, durch die Verlegung der Schienen für die Trambahn. Es dauerte gut 10 Minuten bis ich endlich draußen war.

***

Und zum Abschluss ein Spruch den mir die E. per Whats App schickte. Love it !

Merken

Fotoausbeute der letzten Woche

Gleich vorab ein Foto das ich dieses mal Panoramafoto gemacht habe. Der Boulevard Royal wo sich einst drei Hochhäuser und ein Busbahnhof befanden.

***

Die befreundete Nachbarin war zum Frühstück da. Die Tulpen kaufte ich gestern auf dem Wochenmarkt, denn nächste Woche ist Frühling! Basta! Und es soll mir keiner mit Wetterprognosen daherkommen! Ich glaub den Sch…. nicht!

Fotoausbeute

***

Dabei sah es am Samstagmorgen auf dem gegenüberliegenden Dach und auf der Place des Martyrs so aus: SCHNEE!

***

Auf der Place de Paris kündigt sich ein neues Restaurant an. An gleicher Stelle befand sich früher das legendäre Restaurant Le Cordial, dass ich in den 80ern mit Tante Gritty oft besuchte. Als dieses schloss, zog das Voglia Mata dort ein, Restaurant das sich davor oben an Boulevard Royal befand, bevor dort alles abgerissen wurde.  Das neue Restaurant nennt sich Strogoff. Ob Strogoff von einer Romanfigur von Jules Verne abgeleitet ist, sei mal dahingestellt. Der Figur nach sollte es russische Küche sein, doch wird es italienische Küche werden.

Ansichten hinter der Bühne

Dieses Wochenende schlägt das Musical wieder zu. Samstag und Sonntag Vorstellung. Das bedeutet aber nicht dass ich die ganze Woche auf der faulen Haut lag!

Da ich ja immer wieder gefragt werde warum ich nicht mehr Einblick in meinen Beruf gebe, gibt es heute mal ein paar Fotos hinter der Bühne.

So sieht mein Schminktisch fürs Musical aus, wenn er aufgeräumt ist kurz bevor der/die erste Schauspieler-in kommt.

Ansichten

Fangen wir links an:

-Eine Kiste Papiertücher.
-Dahinter ein eine Tube All Pure von Kryolan.
-Die blaue Dose mit den Frühstücksei ist mein Tischmülleimer.
-Davor liegt aufgerolltes Gummiband, dass die Damenwelt kennen müsste. Es ist das gleiche Band das man auch verwendet, bei halterlosen Nylonstrümpfen. Ich bekomme das auf einer großen Rolle, von der ich mir dann ein kopfgerecht großes Stück abschneide. Das wird stramm einmal um den Kopf gewickelt und daran werden Perücken befestigt. Man kann es auch mit elastischer Mullbinde machen, doch die muss dann anschließend gewaschen und zum Trocknen aufgehängt werden. Die Gummmibänder reinigt man fix unter fließendem Wasser und tupft sie trocken.
-Eine Flasche Mist & Fix von Make up Forever.
-Eine Mini Flasche All Nighter von Urban Decay.
-Davor ein metallener Seifenteller den ich für loses Puder benutze.
-Dahinter zwei schwarze Flaschen Haarspray von Eugène Perma.
-Zwei große Behälter mit Pinseln und Kämmen.
-Eine Rolle durchsichtes Hansaplast zum Kleben von Mikrophonen.
-Eine kleine Pallette mit Lippenstiften (klassische rote Farben)
-Eine Puderquaste
-Eine Palette mit Lidschatten in braunen und rötlichen Töenen von Viseart.
-Ein mini Metallteller zum reinigen von Schnauzbärten und Pinsel.
-6 Kisten mit Klamern und Haarnadeln.
-Eine Tube 8 Hour Cream von Elizabeth Arden.

Natürlich stehen links und rechts noch mehr, so wie zum Beispiel der Airbrush und die Grundierungsfarben. Ein After Foto wann alle 20 Darsteller durch sind, und der Tisch wie ein Schlachtfeld aussieht, habe ich mir verkniffen.

***

Zum Abschluss noch zwei geniale Perücken die ich gestern bei den Kollegen im Saarbrücker Staatstheater sichtete, und die einfach ablichten musste.

Merken

Nachtrag zum Gau von letzter Woche

 

Gau

Ja, bei solchen total Ausfällen wird man schlauer. Durch die Malware Infizierung bin der Mutter der Porzellankiste noch ein Stück näher gerückt.

Auf der Suche nach einem geeigneten Plugin das mir regelmäßig ein Backup des Contens macht, ohne dass ich ständig daran denken muss, bin ich auf Backup Guard gestoßen. Backup Guard lädt mir einmal pro Woche ein Backup vom gesamten Content in die Dropbox. Wenn sich dann noch einmal so ein Drecksvieh von Malware auf Joel.lu einschleicht, ist zumindest meine Arbeit von 13 Jahren Blogging gesichert. Ich muss dann nur alle paar Monate die alten Backups löschen, damit die Dropbox nicht überläuft. In dieser Version kostet Backup Guard 10 €.

In der kostenfreien Version lädt er das Backup nicht automatisch, man muss es regelmäßig manuell machen, und er lädt es nicht extern, sondern auf dem eignen Server. Im Falle von einem Gau muss man sich dann per FTP die Datei vom Server angeln. Geht auch, ist aber umständlicher.

Mach doch mal was mit Porzellan

Porzellan, Geschirr? Ja, Teller, Schüsseln und ähnliches.

Im Hause Joel.lu wird zur Zeit von Ikea Tellern gespeist und von einer Serie bunter Teller die ich von Fragonard bekam. Womit wir beim Problem wären, das mir auf einem anderem Level ein wenig zu schaffen macht.

Als ich vor vier Jahren in die kleine Wohnung zog, nahm ich nur das Nötigste für den Haushalt mit. Dabei besaß jeder Haushalt den ich anschließend auflösen musste, (Eltern, Großmutter, Tante) einen mehr als kompletten Satz an Porzellan von sehr edel bis zu alltäglich. Von Villeroy & Boch und Rosenthal bis hin zu alltäglichem Zeug, das man mal eben schnell im Supermarkt erwirbt. Als ich die Haushalte auflöste, gab ich alles weg an eine Flohmarkthändlerin. Ich wusste was ich weg gab, und der vernünftige Teil meines damals von Trauer gebeutelten Kopfes, riet mir es so zu tun. Wohin auch mit dem ganzen Zeug? Heute bin ich hin und hergerissen, ob ich das Richtige getan habe. Hätte ich den Vieux Luxembourg, oder den Petite Fleur doch behalten sollen? Oder das blaue Service das meine Mutter in der Töpferstadt Vallauris erwarb?

Weg ist weg und ich da ich kein Freud von Reue und Bedauern bin, sollte ich damit aufhören.

Wer in Luxemburg wohnt, kennt die Supermarktkette Cactus. Die haben einmal im Jahr eine Aktion mit Marken, die man bei den Einkäufen sammelt und anschließend in ein Heftchen klebt. Dieses Jahr gibt es für die Marken ein Porzellanservice von Jamie Oliver. (Wobei ich mich frage, in wie fern Jamie tatsächlich etwas damit zu tun hat.) Ich finde die Serie schön, weil sie sehr schlicht gehalten ist und zu allen Gelegenheiten passt. Im Freundeskreis startete ich den Aufruf mir doch bitte ihre Marken zu geben, wenn sie sie selbst nicht sammeln. Es fehlen mir noch zwei von den Schüsseln und vier Tassen, und dann habe ich alles zusammen, was ich haben wollte.

Porzellan