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Fressen, Kunst und Puderquaste

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Nochmal Kunstgeschichte

Gerne würde ich etwas über die letzten Tage erzählen, denn es gäbe vieles was ich hier festhalten möchte, doch ich darf nicht. Es war sehr emotional, soviel kann ich verraten, und das Endresultat kommt ab dem 17 September im Fernsehen.

Aber wir schreiten in großen Schritten auf das Ende des Projektes zu und so langsam wage ich mich zu freuen, auf das was da in den nächsten Wochen kommt.

Zudem plane ich auch schon was für die Endjahresfeierlichkeiten. Aber dazu komme ich wenn es soweit ist.

Heute gibt es nochmal ein bisschen Kunstgesichte weil ich ein wenig Zeit hatte. Interessanterweise sah ich die Werbung dafür auf YouTube, was mich wunderte. Es ist zum ersten mal dass ich Werbung für ein Museum dort sehe. In der Villa Vauban sind zur Zeit sehr schöne englische Landschaftsbilder zusehen von John Constable. Das letzte mal dass ich eine Ausstellung über romantische Landschaftsmalerei sah, war in Perth. Hach, und das ich auch schon so lange her und gibt mir Fernweh…

Doch der Freitag begann erstmal mit einer Schwimmrunde. Yeah! Und da es heute sehr ruhig war in der Badanstalt, schwamm ich länger als sonst. Mein Rücken dankte es mir.

Mittagstisch im Renert: Ein griechischer Salat.

Der Park in dem die Villa Vauban steht. ist zur Zeit eine Pracht.

Dass die Tanne rechts so schief steht, hängt wahrscheinlich mit einem der letzten Stürme zusammen.

Und interessanterweise waren die Bilder von John Constable in der Ausstellung den meinen Fotos vom Park sehr ähnlich.

Eines der eindrucksvollsten Bilder war das hier, weil es im Gegensatz zu dem was Constable sonst malte eine beachtliche Größe hat.

***

Am Abend war ich eingeladen, zu jemandem denn ich schon seit einer Weile kenne. Wir hatten uns beide etwas mehr von dem jeweils anderen erwartet. Ich würde es nicht als Reinfall bezeichnen, es gab halt nicht die geringste Gemeinsamkeit.

Die Fotos eines Tages & ein bisschen Kunstgeschichte

Heart of Gold

Ein langer Sonntag zwischen Esch, der Alten Heimat und der Hauptstadt.

Ich saß für eine Weile im Go Ten:

Unterhalb vor dem Palais war wieder die Leinwand aufgerichtet worden für die legendären Open Air Vorführungen. Auf dem Programm: Die Ferien des Monsieur Hulot. Ich blieb nicht, weil ich den Film bereits kannte und nicht so scharf darauf war, ihn noch einmal zu sehen.

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Am Samstag hatte ich das Buch auf dem Flohmarkt entdeckt. Ich kannte die Pescatore Kollektion, wollte auch schon immer ein Buch darüber haben, war mir aber nie sicher ob es überhaupt eines geben würde. Das hier wurde 2004 herausgegeben, ist fast 20 Jahre alt, aber in einem tadellosen Zustand und das Papier von hoher Qualität zum Schnäppchenpreis von 15€.

Jean-Pierre Pescatore hat einer der wichtigsten Sammlungen von holländischen, flämischen, französischen, schweizerischen und italienischen Malern zusammengetragen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert und sie nach seinem Tod der Stadt Luxemburg vermacht. Ich hatte sie vor etlichen Jahren einmal gesehen, als sie fast komplett in der Galerie Vauban zu sehen war. Viele der Bilder werden immer wieder ausgeliehen an Museen durch die ganze Welt. Eines der schönsten Bilder ist das vom Nachtmarkt in Den Haag von Petrus van Schendel, was mir von der damaligen Besichtigung bis heute in lebhafter Erinnerung geblieben ist ,weil es fast Fotoqualität hat.

***

Eine Geschichte über einen Vater gelesen, via Miraim.

Ich dachte dabei an meinen eigenen Vater, der vielleicht nicht so ausschweifend gewesen sein mag, aber zumindest gab es da eine Gemeinsamkeit mit dem Sohn. Ich hatte gar keine…

Kleine Funkstille

Diese Woche wird es noch einmal ruhig werden. Vielleicht gibt es ein paar Fotos zwischendurch , wenn ich es schaffe. Doch ich sehe das Licht am Ende des Tunnels. Anschließend könnt ihr euch auf viele Eindrücke und Fotos vom Meer & Co. gefasst machen. Und keiner freut sich mehr als ich.

Kino & Bovary

Nach dem platten Tag kam ein Tag mit ein wenig mehr Schwung drin.

Am Nachmittag seit sehr langer Zeit mal wieder mit der D. im Kino. Auf dem Programm ein spanischer Film. As Bestas.

Ein Nachbarschaftssreit artet aus. Herausragend gute Darsteller. Eine sehr spannende Geschichte in einem kleinen verlassenen Dorf in einer kargen Gegend in Galizien. Wenn ich während dem Film nicht ein einziges mal auf die Uhr schaue, ist das schon ein sehr gutes Zeichen. Doch der Film ist lang und könnte mit seinen 2:17 Stunden gute 15 Minuten gekürzt werden, vor allem in der zweiten Hälfte. Jedoch absolut sehenswert. Wenn in München eine OV Fassung gezeigt werden sollte, ich kenne da eine Bloggerin, der ich den Film sehr ans Herz legen würde…

Am Abend munterten die N. und ich die A. auf, weil die es dringend brauchte. Ab ins Café Bovary:

Es wurde nicht spät, denn wir alle sollten am Samstag möglichst früh aus den Federn.

Platt, restlos platt

Oh wie schön morgens aufzuwachen und NICHTS vorzuhaben!

Mit der D. um 11:00 ein Kaffee. Mittagstisch gab es im Vis-à-vis.

Ein paar Einkäufe später wieder daheim um eine Fuhre Vanilleeis herzustellen die ich für Freitag brauchen werde.

Überhaupt hatte ich mir so manches vorgenommen. Ich wollte eine Runde schwimmen, das Eis machen, mich um die Wäsche kümmern, im Büro anfangen ein Regal auszumisten, vielleicht am Abend ins Kino gehen. Und was habe ich getan? Nichts! Überhaupt gar nichts. Ich war so platt von den letzten Tagen, hinzu kam die Hitze, dass gar nichts mehr ging. Gegen Abend lag ich beizeiten in der Horizontalen.

Fotos der letzten Tage

Was mir seit ein paar Tagen bewusst wird ist, dass ich in den letzten Monaten das Fotografieren vernachlässigt habe. Es ist nicht so dass ich gar keine mehr mache, doch mit dem Alltagstrott und und immer den gleichen Wegen, fiel mir nichts mehr auf, oder ich habe nicht auf die Umgebung geachtet. Das muss sich ändern. Und da ich ja aus Gründen nicht viel über den Alltag die letzten Tage schrieben konnte, gibt es jetzt Fotos.

So sieht das tagsüber aus.
Ich hatte das Veilchen im Kasten stehen lassen und siehe da, aus eins wurden zwei.

Kurzer Zwischenfall am Dienstag. Ich hatte mich nachts verlegen und kam am Morgen nur sehr viel ‚Aua‘ und ‚Nonditschö houere Schä…‘ aus dem Bett. Ich bekam aber glücklicherweise gleich für Mittag einen Termin beim Chiropraktiker meines Vertrauens. Ich nahm ein Pfund Schmerzmittel damit ich dem Morgen vor der Kamera überstehe. Der war aber glücklicherweise sehr schnell vorbei. Nach dem Termin verbunkterte ich mich in der Wohnung mit Ventilator den draußen herrschten australische Outback Temperaturen.

***

Am Mittwochmorgen flog ich mit einem Knall aus dem Bett. Der Blitz hatte umweit von meiner Wohnung eingeschlagen. Danach ging eine gewaltige Schauer nieder, die alles erstmal abkühlte. Ich riss anschließend alle Fenster auf.

Am Abend dann startete die Apérotime mit viel Freude auf ‚meiner‘ Terrasse im Parc Belair:

Später gab es Lachs caramelisiert mit Miso und Gemüse und einem kleinen Salat.

Und jetzt habe ich erstmal drei Tage am Stück frei! Juchuu!

Ein seltsamer Tag

Ich bin ja jetzt wieder irgendwo an dem Punkt in den Projekten, an dem ich schon einmal war und das nicht mehr wollte. Der Unterschied ist aber, dass ich jetzt auf der anderen Seite der Kamera stehe, und das ist eine neue Erfahrung, weil es nochmal anders ist, als das was ich für No Art On Air mache. Es macht Spass, aber man kann es auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Ich würde wirklich gerne mehr darüber schreiben, nur ums es später weider lesen können. Aber es geht nicht.

Da der Kühlschrank nichts mehr hergab, beschloss ich am Abend in der Skybar zu speisen. Ich fand es sehr seltsam dass das ganze Bedienungspersonal gewechselte hat. Es war niemand mehr von der alten Garde da, die aber immer hin über lange Jahre hinweg dort war.

Der Carpaccio vom Rotbarsch jedoch war Weltklasse!

Es gibt immer wieder hier Überraschungen auf der Karte die einfach nur Wow sind! Danach hatte ich Kabeljau der auch sehr gut war, aber die Vorspeise nicht topte.

Ein Tiramisu mit Himbeeren rundete das ganze ab.

Im Innern verstecke sich ein Kugel Himbeereis.

Später traf ich dann noch die A. mit Blue und die A2 mit dem kleinen L. auf einen Absacker im Pavillon vom Park Belair.

Sonstige Alltäglichkeiten

Auch wenn ich nichts erzählen darf, so kann ich aber die täglichen Outfits zeigen. Die sind nämlich alle aus meinem Kleiderschrank. (Von wegen, ich hab nichts anzuziehen!)

Eine andere Entdeckung die ich schon gestern machte, war in den Blumenkästen auf dem hinteren Balkon. Ich hatte für dieses Jahr beschlossen nichts weiter zu anzupflanzen , weil ich mehr unterwegs statt daheim sein werde. Ein Teil der Erde ließ ich letztes Jahr in Kübeln drin, damit ich bei der Neubepflanzung nicht so viel neue Erde in den dritten Stock schleppen müsste. Aus dieser Erde kam nun ein Veilchen hervor, von denen ich nie welche eingepflanzt hatte. Entweder war der Samen schon davor in der Erde drin oder er wurde von den Vögeln angeschleppt.

Inspiriert durch etwas über das ich nicht berichten kann, war ich versucht das gleiche zu tun. Die nächsten Fotos war das Resultat über den Nachmittag verstreut.

Vor allem auf dem ersten Foto ist mehr zu sehen als man auf den ersten Blick sieht.

Heute vor… (1)

Da ich heute über nichts berichten kann, gibt es zwei Fotos aus der Vergangenheit.

Heute vor acht Jahren machte ich dieses Foto der Villa Fichtenau. Dort hatte ich im obersten Stockwerk mein Zimmer während der dreiwöchigen Fastenkur am Bodensee. Es war die Kur die mir, meiner Meinung nach, das Leben rettete. Ich bin heute noch immer überzeugt dass, wenn ich sie nicht gemacht hätte, ich nicht der wäre der ich heute bin, sondern jemand der in der Trauer und Depression restlos versunken wäre. Es ging mir gar nicht so sehr um die Kilos die dabei purzelten, (das war ein angenehmer Nebeneffekt) sondern um den positiven Effekt, den es auf meine Psyche hatte. Dass es bis heute medizinisch nicht klar bewiesen ist, dass Fasten auch gegen Depressionen hilft, ist mir schnurz. Mir hat es damals sehr geholfen.

***

Auf dem diesem Foto, das heute vor 17 Jahren gemacht wurde, bin ich mit einer Arbeitskollegin zu sehen, die ich nach diesem Projekt nie wieder gesehen habe. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, wurde das Foto in Kroatien gemacht. Es war eine anstrengende aber auch schöne Zeit. Man bemerke dass ich noch keinen grauen Haare, weder auf dem Kopf, noch im Bart hatte. Obwohl… *räusper*,die auf dem Kopf waren, glaube ich, gefärbt.

Virgin Mojito

Ein Bild kann ich zeigen, weil das auch in den sozialen Medien zu sehen war:

Nach den gestrigen 28-29 Grad, stieg die Temperatur heute bis auf 34 Grad. Viele stöhnten, ich aber mag das ja. Es ist meine Bertriebstemperatur. Und so saß ich am späten Nachmittag mit einem herrlichen Virgin Mojito im Vis-à-vis auf der Terrasse und wartete auf die D.

Große Wiedersehensfreude und Debriefing der letzten Wochen mit allem was sich zugetragen hat.

Nach ein paar Fajitas aus der Däiwelskichen, die übrigens sehr gut waren, ging es bei Zeiten nach heim, denn morgen geht es wieder zeitig los.

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