joel.lu

Fressen, Kunst und Puderquaste

Seite 2 von 427

Ein Tag mit Startschwierigkeiten

Wir wussten dass der Klempner kommen sollte wegen einem verstopften Abflussrohr, das in dem kleinen Innenhof außen an der Wand langläuft. Die D. hatte vor kurzem einen Riesenschreck bekommen, als es regnete und das Wasser aus dem Abfluss ihrer DUSCHE herauskam.
Dabei wurde festgestellt dass ein paar Rohre nicht so abfließen wie es sein sollte.
Der Klempner jedoch hatte einen völlig anderen Auftrag bekommen, was hier zu machen sei und so begann ein hin und her, das sich länger hinzog.

So lange der Klempner arbeitete konnte ich weder Klo noch Dusche benutzen, also zog ich los, benutzte ein öffentliches Klo und ging anschließend schwimmen.

Am Mittag waren wir mit dem S. und seiner Freundin L. verabredet. der seinen freien Tag hatte. Er hatte als Mittagstisch, den Komptoir des Amis (das K ist schon richtig) rausgesucht, das die D. und ich gar nicht kannten.

Es wurde ein langer Mittagstisch. Die Vorspeise war ein Stück Thunfisch mit schwarzem Sesam und hauchdünnen Mohrenfäden auf einem Minifladen. Anschließend gab es und ich bestellt es lediglich unter Vorbehalt, eine Kotelett vom Ibericoschwein. Ich bin absolut kein Kotelett Fan von keinem Tier. Doch das hier war so zart, dass es mir die Sprache verschlug. Fotos habe ich leider keine gemacht.

Den Kaffee tranken wir auf der Terrasse vom Grand Hotel.

Da es bereits während dem Essen schon Champagner und Wein gab musste ich mich anschließend eine Weile hinlegen weil ich schläfrig geworden war.

Später ging es dann nochmal ans Meer eine Runde Schwimmen.

Dieses Licht hier ist immer wieder Faszination pur.

Am Abend hatten wir beschlossen zur Pile d’Assiettes zu gehen, das Restaurant von Constance Rochain, die ich euch während dem Lockdown schon einmal in einem Video vorgestellt hatte.

Es gab als Vorspeise eine wahre Delikatesse.

Das ist hier in der Gegend eine seltene Plizart. Kaiserlinge findet man zwar in ganz Europa und gehören zu einer Gattung von Pilzen zu der auch der Fliegenpliz gehört. Die Kaiserlinge sind allerdings nicht giftig. (Sonst würde ich den Text hier nicht schreiben!!!)
Gebraten in Olivenöl, mit einem wenig grobem Satz und einer leichte Essig Emoulsion. Irre!

Dann gab es für mich ein hervorragens Risotto mit Panchetta für mich… (ich hätte auch die eine doppelte Portion geschafft)

…und für die D. ein Gemüsecurry mit Quinoa und Salat.

Später schickten wir noch ein Grußfoto los, an die A. die zusammen mit einer Freundin in Luxemburg ebenfalls auf der Terrasse saß.

Ein weiteres Jahr

Ich war eigentlich recht früh wach schlummerte aber noch einmal weg.

Die D. hatte Geschenke besorgt. Unter anderem schenkte sie mir dieses Buch von Manu Larcenet, dem Comiczeichner den ich für mich letztes Jahr durch diese Serie entdeckt hatte.

Wir gingen schwimmen, wie jeden Tag. Das Wasser fühlte sich kühler an als die Tage davor und pikste ein wenig auf der Haut. Es ist jedoch kein Grund nicht die gewohnte Strecke bis zu den Bojen hin und zurück zu schwimmen.

Den Morgen verbrachte ich weitgehend mit dem neuen Buch Abschiedsfarben von Bernard Schlink in die Kurzgeschichte „Geschwistermusik“ mich sehr berührte.

Später dann zogen wir los zu einem Park in St. Jean den ich noch nicht kannte.

Zwischendurch gab es ein Eis.

Ich habe schon ein paar mal über den kleinen Eisladen Bargeton berichtet, der 2019 für das beste Vanille Eis in Frankreich ausgezeichnet wurde. Aber all seine anderen Sorten sind auch ein absoluter Hammer. So gab es die letzten Tage, Pecannuss Eis, Spekulatius Eis und vier verschiedene Schokoladensorten. Auch seine Sorbetsorten, schmecken seidenweich und cremig, das bei Sorbet ein Ding der Unmöglichkeit scheint.

In dem kleinen Park steht die Villa Ducontenia in der zur Zeit eine Ausstellung über die Künstler läuft die früher die Keramiken aus Ciboure bemalt haben.

So die Keramikwerkstatt aus bevor sie geschlossen wurde.

in dem kleinen Park befindet sich auch ein sogenanntes „Naturtheater“,

Die erste Kastanie.

Den ganzen Tag über kamen über alle sozialen Kanäle Glückwünsche zum Geburtstag.

Am Abend fuhren wir dann nach Guethary ins Briketenia. Wir hätten auch in ein Restaurant in St.Jean gehen können, denn auch hier gibt zwei Stück die ein Michelin Sternchen haben. Aber im Briketenia sitzt man wie ein König in ihrem wunderschönen Garten.
Wir aßen das Sommermenü. Ich lasse die Bilder sprechen. Alles habe ich nicht abgelichtet.

Das Bild mit dem umgelegten Glas im Eis, war ein korsischer Clementinen Schnaps.

Ein Spaziergang nach Ciboure und Socoa

Nach der üblichen Schwimmrunde gleich nach den Aufstehen und einer Tasse Kaffee, gingen wir los nach Ciboure, der Nachbarort von St.Jean in dem sich die Keramikwerkstatt befand, von der ich gestern berichtete. Sie lag in einem Teil des Dorfes das ich noch nicht kannte.


St.Jean und Ciboure sind durch den Fluss Nivelle getrennt und wir wanderten eine Weile auf der Ciboure Seite flussaufwärts, zu dem Haus. Das Haus wurde nachdem die Keramikwerkstat schloss völlig umgebaut. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich ein Antikladen, der die Vasen, die ich gestern zeigte auch verkauft. Ich war sehr versucht eine zu kaufen, doch die, die mir am besten gefiel war preislich schwindelerregend. Zudem hätte ich nicht gewusst wie ich sie transportieren soll.

Auf dem Rückweg sahen wir kleine Vögel am Fluss die eifrig in den Algen herum stocherten. Zuerst dachte ich es seien kleine Küken, doch es sind ausgewachsene Vögel. Wir fragten und was es sein könnte. Die D. meinte es sei die berühmte gemeine Wasserwachtel, worauf ich laut zu lachen begann.
Weiß einer meiner geschätzten Leser, der ornithologisch besser bewandert ist als ich, was das sein könnte?

Weiter ging es nach Soccoa, das südlichste Dorf der Bucht von St. Jean. Ich hatte dort schon einmal sehr schöne Fotos vor Jahren gemacht, auch von den Wellenbrechern, die man aber nicht mehr begehen kann. Damals konnte man das noch.

Auf dem Bild oben sieht man unsere täglich Schwimmstrecke. Vom Strand aus bis zu der Begrenzung aus weißen Bojen und zurück.

Mittagessen gab es im Pantuxa gleich neben dem Hafen von Socoa:

Ein Tomaten Salat mit frischem Thunfisch.

Anschließend ging es mit einem kleinen Boot das stündlich seine Runden durch die Bucht zieht, zurück nach St.Jean.

Zurück in St.Jean saßen wir lange auf der Terrasse der Bar de la Marine (das inzwischen mein Pendant vom Renert in Luxemburg ist) und ich las das mitgebrachte neue Buch von Bernard Schlink.

Am Abend wählten wir noch einmal die Buvette de la Halle zum Abendessen.

Ein Ausflug nach Bayonne

Ich höre euch schon: „Ja, Joël WIR WISSEN DASS DU AM MEER BIST!„

Es ging mit dem Zug nach Bayonne. Ich war ja schon öfters dort und die Stadt fasziniert mich jedes mal. Das letzte mal hatte ich einen geführten Rundgang durch die Altstadt gemacht, der unglaublich lehrreich war. Biarritz mag ich weitaus weniger.

Wir hatten uns das Baskische Museum vorgenommen, in dem zur Zeit eine Sonderausstellung über die Keramikwerkstatt von Ciboure zu sehen ist. Besagte Werkstatt gibt seit 1995 nicht mehr, aber die Keramiken, vor allem Vasen, sind unglaublich schön.

Die beiden gefielen mir ganz besonders.

Ich fragte ob es ein Katalog der Objekte gäbe, aber der kommt wegen der Pandemie erst Ende September.

Ein kleiner Rundgang durch die Innenstadt:

Dieser satte blaue Himmel, das Licht…

In einer kleinen Bar gab es ein Perrier mit einem Strohhalm aus Pastateig. Sprudel mit Nudel. Eigentlich eine sehr umweltfreundliche Idee. Man darf die Nudel aber wahrscheinlich nicht über Stunden drin lassen, sonst hängt sie irgendwann schlaff aus dem Glas.

Wir kehrten ebenfalls in die kleine Parfümerie ein Parfums et Senteurs du Pays Basque. Ich hatte mir dort vorletztes Jahr eine Flasche mit dem Namen Grenouille gekauft. (Der Name Grenouille stammt von der Hauptfigur aus dem Roman das Parfüm) Diesmal wollte ich aber etwas anderes und probierte ein paar Düfte durch. Die ältere Dame die den Laden führt und sehr kompetent ist, gab mir mehrere Düfte zum probieren auf Stäbchen und als ich mich da für einen entschieden hatte, wurde er auf der Haut getestet. Ich sollte ein wenig spazieren gehen und wiederkommen. Es wurde ein Duft mit einem ungewöhnlichen Namen: Oui. mais il a aimé

Am Abend kehrten wir in die ein Restaurant i St.Jean ein, an dem wir immer vorbei gingen aber nie besuchten, weil….tja, es gibt keinen Grund. Es lag wahrscheinlich einfach zu nahe. Le Beau Marché liegt gegenüber der Markthalle und ist ein viel besuchter Laden.
Da wir den ganzen Tag über nicht sehr viel gegessen hatten stürzten wir uns auf die bestellten Speisen wie ausgehungerte Wölfe, dass ich darüber die Fotos vergaß.

Schwimmen, Lesen & Essen

Hochkant Panorama macht am Stand echt was her. Aber mit dem Meer das immer in Bewegung ist musste ich mehrere machen bevor eines gelang.

Schwimmen im Meer ist immer noch Freude pur.

Anschließend ein typisch französisches Frühstück in der Bar de la Marine.

Anschließend gingen die D. und ich auf die Suche nach einer neuen Glühbirne für mein Badezimmer weil eine kaputt ging. Doch die D. muss wahrscheinlich eine von Luxemburg mitbringen.

Den Nachmittag verbrachten wir am Strand, mit lesen, schwimmen und braun werden.

Wieder in der Wohnung entstand ein Foto über das ich jetzt noch lache. Als ich aus der Dusche kam, weil ich das Salz von der Haut loswerden wollte, schaute ich mich in den Spiegel und wurde stutzig. Seit wann ist meine Nase krumm?

Ich hatte doch noch NIE einen krummen Zinken im Gesicht! Was habe ich denn da wieder angestellt? Ich drückte an der Nase herum. Nee, das kann doch nicht sein… Bis es mir endlich auffiel. Es ist der Schatten von der fehlenden Glühbirne! Aaaaah! Und gerade ich als Maskenbildner, der sich mit Licht und Schatten perfekt auskennen muss, habe es nicht gemerkt!

Etwas später gingen wir los zur St. Barbe, die nördliche Ecke der Bucht von St.Jean, von wo man schöne Fotos aus schießen kann.

Unterwegs begegneten wir ein paar streuenden Katzen die aber keineswegs Streuner sind. Sie sind von der Gemeinde St.Jean „angestellt“ und gehören einfach mit zum Folklore und der Deko der Stadt. Sie sind gechipt und geimpft, werden täglich gefüttert und lassen sehr gerne streicheln.

Auf den Rückweg schauten wir den Surfern zu.

Die D. schlug vor ein Apéo im Grand Hotel zu nehmen, was wir auch taten. Foto davon gibt es leider keines. Und so herrschaftlich wir dort auf der Terrasse saßen, so einfach und trotzdem irre lecker wurde das Abendessen.

Frische Sardinen mit Tomaten- und Grünsalat, dazu ein Portion Pommes und einen halben Liter offenen Weißwein in der Buvette de la Halle.

Dann noch ein kleiner Spaziergang am Meer vorbei und ab in Heia.

WMDEDGT im September: Samastagsmarkt mit Terminen

Beinah hätte ich den Aufruf von Frau Brüllen vergessen. Er fällt dieses mal aber etwas weniger explizit aus.

Ich ging zum Samstagsmarkt allerdings ohne etwas einzukaufen weil, ich für nächste Woche nichts weiter brauche. Ich war zeitig dort um einen guten Tisch im Renert zu bekommen, auf dem ich mich fast einrichtete, wie auf meinem Schreibtisch.
Gegen halb elf kam die A.2 (nicht zu verwechseln mit der der anderen A., die ja mindestens einmal die Woche im Blog vorkommt). Es wurde ein intensives Arbeitsgespräch für einen Auftrag nächstes Jahr, in dem ich ein paar neue Dinge erfuhr auch über Modalitäten, was denn jetzt erlaubt ist in einem Theatersaal und was nicht.
Auf der Bühne ist alles erlaubt. Punkt. Sie wurde seit letztem Monat komplett frei geschaltet. Doch jeder der hinter den Kulissen arbeitet und wie ich, intensiv mit den Darstellern in Kontakt kommt, muss sich einmal pro Woche testen lassen so lange das Projekt dauert. Die Darsteller ebenfalls. Die Kosten hierfür werden vom Theater bzw. vom Kulturministerium übernommen.
Im Zuschauerraum gelten andere Regeln. Entweder ohne Maske und dann mit zwei Metern Abstand zu jeder nicht im gleichen Haushalt lebenden Person. Oder mit Maske und dann ohne Abstand. Eins von beiden. Es ist noch nicht ganz klar welchen Modus man nehmen wird.
Ok. Mit den Regeln kann man arbeiten, aber ganz wohl ist mir nicht dabei.

Gegen Mittag kam die R. die schon fast ein Jahr nicht gesehen hatte und die mich zu ihrer großen Geburtstagsparty eingeladen hatte, die ich aber absagen musste weil ich in Australien war. Große Wiedersehensfreude. Wir tauschten uns viel über unser beider gemeinsamer Vergangenheit in der „alten Heimat“ aus, da sie eine Zeit lang das berühmte Café Pilo“soff“ führte. Ich schrieb oft über das Café als ich noch dort wohnte. Blättert mal so zehn Jahre und weiter zurück im Blog.
Wir bestellten Mittagessen:

Kniddelen für die R. und Ragout für mich.

Dann verschob sich ein anderer Termin noch einmal, was mich ein wenig ungehalten machte, weil das alles wieder kurz vor knapp werden würde. Also ging zurück in die Wohnung bereitete alles für Sonntag vor, der sehr früh beginnen wird. Der Termin oben löste sich schließlich ganz auf und ich werde auf nächste Woche verschieben.

Am Abend Wolken mit Sonnenstrahlen, als ob jemand eine Erleuchtung hätte.

Haare lassen & Bovary

Am Morgen zum Friseur, bereits nach zwei Wochen, aus Termingründen. Aber sogar nach zwei Wochen war mein Friseur überrascht wie viel da weg musste. Es ist unglaublich wie um wie viel schneller die Haare bei mir im Sommer wachsen als im Winter.

Anschließend verschob sich ein Termin auf Samstag, was mir nicht sehr recht war weil ich da schon so viel anderes Zeug erledigen muss, aber gut. Auf ein Ding mehr kommt es jetzt auch nicht mehr an.

Das bedeutete dass ich am Nachmittag Zeit hatte weiter an einem sehr zähen Text zu arbeiten an dem ich einfach nicht weiterkomme. Am Anfang schien es so leicht weil die Grundidee da war und es schon einen Vorabtext gab, der NUR angepasst werden musste. NUR! Es ist eine völlig andere Nummer und ich hänge total.
Ich würde den Text endlich gerne weg haben, wie so vieles andere auch.

Ich tue mich in den letzten Wochen überhaupt recht schwer mit allem was terminlich ansteht. Ich erledige zwar alles mit den gewohnten Akribie und bin auch anschließend zufrieden, aber es kommt mir so vor als ob ich eine unendliche Strichliste abarbeite.
Hier ein Termin, und da eine Rechecherche,… Sogar das Bloggen kommt mir an manchen Tagen so vor. Ein Abhacken von Dingen um endlich….was zu haben? Zeit?
Zeit für was?
Leere?
Ich hoffe das gibt sich wieder, wenn die ersten richtigen Aufträge kommen, denn ich schiebe das Gefühl auf die Tatsache dass ich zwar viel tue, aber beruflich unterfordert bin. (Das bezieht sich auf den erwähnten Text oben. Schreiben ist ja nicht mein Beruf!)

Ich verzog mich auf die Terrasse zum lesen.

Weil das Wetter heute sehr schön und sonnig war, wahrscheinlich einer der letzten Sommertage, hatten die A., die N. und ich beschlossen nochmal ein geheimen Ort aufzusuchen. Doch der war leider für eine Privatfeier ausgebucht.

Also gingen wir dorthin wo wir immer gehen wenn es schön draußen ist und wir entspannt und ruhig sitzen wollen, ins Bovary.
Es wurde wieder viel und ausdauernd über Hunde diskutiert. Darwin saß derweil andächtig auf A’s. Schoß, bis er sie eiskalt mit einem Küsschen erwischte.

***

„Mag jemand Dumplings?“

***

Nachtrag: Später sah ich dass eine der ganz großen französischen Entertainerinnen, Annie Cordy gestorben ist im stolzen Alter von 92 Jahren. Ich hatte sie hier noch vor ein paar Wochen erwähnt, als ich eine coole Cover Version ihres Hits Tata Yoyo entdeckt hatte.

Aus dem Familienalbum 33

Sie sind zugegeben etwas wahllos zusammengestellt für diesen Post. Alls drei Fotos stammen aus dem Karton dem ich erst vor kurzem in einem Schrank wiederentdeckt habe.

Ein Familienausflug. Meine Mutter machte das Foto, denn sie ist nicht zu sehen.
v.l.n.r: Mein Vater Daniel, Großmutter Thérèse, Ich, Tante Gritty. Tante Gréidi mit meinem Bruder Gilles auf dem Schoß und Onkel Nicholas.
Ich habe mich lange gefragt wo das Foto aufgenommen wurde. Es waren noch ein paar andere dabei, die mich darauf schließen lassen dass es in Géradmer in den Vogesen gewesen sein muss. Es wurde in späteren Jahren noch oft darüber gesprochen. Es wahr wahrscheinlich 1972.
Ich hatte keine Erinnerung daran.

***

Das war ein paar Jahre später in der Caramrgue. Ich, Gilles und meine Mutter.
Ich habe sogar den kleinen Ort an dem wir waren, gleich neben Beziers wiedergefunden. Portiragnes liegt direkt am Meer und wir buchten zweimal hintereinander im gleichen Haus direkt am Stand eine Wohnung. Ich wusste lange nicht dass Ort so hieß weil wir immer nur Plage de la Redoute sagten, was der Name des Standes ist. Das schöne an Google Maps ist dass ich das Haus wiedergefunden habe und das Seepferdchen ist noch immer auf der Fassade.
Es war nach der Zeit der Korsika Zeit, wo meine Eltern in der ersten Jahren hinfuhren.

***

Gilles mit meiner Mutter. Er war noch kein Jahr alt, stand aber schon wie eine Eins. Dem Teint meiner Mutter nach muss es kurz nach den letzten Ferien in Korsika gewesen sein, denn dort macht Gilles sein ersten Schritte ganz allein einmal quer durch sein Bettchen.

Ein totes und ein lebendiges Tier

Ich quälte mich schon seit zwei Tagen mit einem ‚toten Tier‘. Ein Fehler war, es im kalten Wasser einzuweichen um dem ganzen Gel loszuwerden. Das machte es nur noch schlimmer. Ich musste es komplett trocknen lassen und dann ging es wieder und ich konnte es retten. Bei genauerer Betrachtung sieht es ein wenig gerupft aus, aber synthetische Haarteile haben den Nachteil, dass man sie nicht über Gebühr strapazieren kann, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen.

Für die Wiederaufnahme eines Stückes vom letzten Jahr, das jetzt auf Schnelle aus der Kiste gezogen wurde, blieb keine Zeit ein neues Teil zu bestellen und frisieren. Aber ich denke mal, für einen falschen Hahnenkamm hab ich das ganz gut hinbekommen.

Als ich am Nachmittag das Teil ablieferte, bekam ich den Anruf dass mein Sakko da wäre und eine SMS dass der Termin sich für abends etwas nach hinten verschieben würde. Also hatte ich drei volle Stunden Zeit für das Sakko im Geschäft abzuholen. Gesagt, getan.

Das foto wie ich darin aussehe folgt morgen. aber auf dem unteren Foto könnt ihr es schon sehen.

Am Abend holte mich die A. ab und wir besuchten ein ‚lebendiges Tier‘.

Darf ich vorstellen, das ist die kleine Blue.

Noch tollt sie bei ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, zusammen mit ihren sechs Geschwistern herum. Es fehlt noch eine Impfung und ihr Chip, Mitte September darf die A. sie dann mitnehmen.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2020 joel.lu

Theme von Anders NorénHoch ↑

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen