Den Plan umwerfen und dann gleich nochmal und nochmal

Es ist Mittwoch.
Am Samstag fliege ich für 3 1/2 Monate weg.
Ich muss Prioritäten setzen.
Was ist wichtiger?

Das war der erste Gedanke als ich aufstand. Mein Plan gestern Abend beim einschlafen war, heute noch einmal loszufahren und ein paar Dinge besorgen die für die Reise unerlässlich sind.
Zahnseife zum Beispiel. Ich hatte schon einmal erklärt, dass ich da ziemlich pingelig bin. Ich kann nicht jede x-belibige benutzen. Es muss eine sein, die sehr wenig  bis gar kein Schaum produziert, ansonsten überfällt mich ein Würgerefelx und ich muss das Putzen sofort beenden.
Doch als ich aufstand warf ich den Plan um. Da morgen meine Putzhilfe kommt, dachte ich dass es heute wichtiger wäre hier zu bleiben und gleich noch ein paar Wäscheladungen zu machen mit den Klamotten die ich mitnehmen will. Somit ist morgen alles trocken und die F. (meine Putzhilfe) kann alles bügeln.
Dieser Plan hatte aber nur so lange Bestand bis es an der Haustür klingelte. Es war ein Arbeiter des Wasseramtes der mich darüber informierte, dass das Wasser für ein paar Stunden abgesperrt werden würde…

Also Rolle rückwärts. Ich zog mich an und wollte ungeduscht losfahren, als das Telefon klingelte. Es waren Jobangebote die ich bis auf eines, das erst später dieses Jahr sein wird, ausschlagen musste. Das Gespräch dauerte fast eine Stunde, weil da jemand nicht kapieren wollte dass ich nun für längere Zeit abwesend sein werde und die Reise wegen ihm nicht absage. Manchmal…nun ja…
Unterdessen hatte man das Wasser wieder angestellt. Es ging dann doch schneller als erwartet.

Also schmiss ich wieder alles um und blieb für den Rest des Vormittages zu hause, duschte, erledigte Papierkram und lud die Waschmaschine mehrfach.

Am Abend war ich eingeladen zu einem Abendessen. Das hatten wir vor über einer Woche beschlossen, als wir im Gillou Campagne waren. Da es nur de C., der J-P., Fabrice und waren, fanden wir dass wir, dass wir dann doch noch einmal alle zusammen etwas unternehmen sollten, bevor ich weg bin.

Es war ein wunderschöner Abend. Aber leider machte niemand ein Foto. Ich musste jedem erzählen wie Reiseroute ist. Ob ich sie mit Schiff oder Flieger mache. Das gute daran: Ich kann die Reise auswendig vorwärts und rückwärts aufsagen kann, ohne groß nachzudenken.Und während ich das tat, fielen mit immer wieder kleine Dinge ein um die ich mich die nächsten Tage noch kümmern muss.

-Zeitschaltuhr
The New Yorker abbestellen
-Telefonnummern Austausch unter den Damen und Herren die sich während meiner Abwesenheit um die Wohnung kümmern.
Berlin Hotel reservieren
-Zahnseife besorgen

Reisevorbereitungen 2

Ein letztes mal in der Reiseagentur. Ich bekam ein gewaltigen Stapel Papier den ich aber mit der K. in aller Ruhe Punkt für Punkt durchging. Alles ist logisch und klar aufgegliedert. Wenn ich nicht verschlafe kann nirgendwo etwas schief gehen. Die Einreise in Australien ist auch perfekt. Ich brauche dafür nicht mal ein Stück Papier. Mein Pass ist bei denen bereits im System.

Ich wurde überschüttet mit allerlei nützlichen Dingen. Vier verschiedene Kofferanhänger. Eine robuste Mappe mit allen Unterlagen (beides oben)

Ein etwas seltsam aussehendes Nackenkissen,(bei den ich erst auf dem Foto sehe, dass es wahrscheinlich ein blaues Männchen darstellen soll) und der dazugehörige Beutel. Und eine kleine Taschenlampe.

Am Sonntag brachte der C. mir auch ein Geschenk für die Reise mit über das ich mich allerdings sehr freute:

Eine  wunderschöne auf alt getrimmte Erste Hilfe Schachtel.  Sie geht auf jeden Fall mit, damit ich das Verbandszeug und die Pflaster NICHT brauche. Wenn ich sie nämlich nicht mitnehme, werde ich sie ganz garantiert brauchen.
In der Schachtel gab es auch noch einen kleinen Zusatz, mit Namen Billy Boy. Ich muss nicht erklären was das ist, oder? 😉

12von14

Ja ich weiß es heißt 12von12, aber ich dachte mir dass ich an einem Sonntag,(der den Namen endlich mal wieder verdient hat, denn die Sonne scheint) das auch noch mein letzter Arbeitstag ist bis Ende Mai, einfach ein paar schöne Bilder zeige. Zumal es auch noch ein Tag ist an dem so einiges los war.

Die Dächer in der Nachbarschaft sind weiß zugefroren. Ich habe das Bild ein wenig überbelichtet damit man es sieht. Aber ist ein auch strahlend wenn auch für den Winter, blaßblauer Himmel.

Der erste Kaffee. (…nein…es war der zweite. Für den ersten abzulichten war ich noch nicht fit genug)

Anschließend ging es nach Ettelbrück zur letzten Vorstellung vom Rumpelstilzchen, bis zur nächsten Saison.

Ich versuchte auf der Straße ein ähnliches Foto zu machen wie ich es bereits in Barcelona gemacht hatte, doch leider bekamm ich den Effekt der gleißenden Sonne im der Sonnenbrille nicht so hin.

Es war eine Nachmittagsvorstellung und heute zeige ich euch ein paar Fotos was so hinter den Kulissen stattfindet.

Das Plakat vor der Tür das mir nicht besonders gefiel, weil es noch mehr verfremdet haben als im Originalplakat.

Der kleine Schminktisch neden dem Requsistentisch hinter der Bühne. Die Blumenperücke, die Kiste mit den Haarklammern und der Zettel mit dem Ablauf der Umzüge liegen schon bereit. Im Hintergrund ein Styroporkopf mir den Schnurrbärten für die Soldaten. Daneben die Pyramide mit Macarons, die aber nicht echt sind.

Auf der Ablage über dem Spiegel stehen die drei Perücken fertig für den dritten Akt. Das Licht scheint hier sehr hell, aber in Wirklichkeit ist es mit eine blauen Gelatine abgedunkelt damit man es nicht im Saal sieht.

Einer Darstellerinnen wartet auf ihren nächsten Auftritt und vertreibt sich die Zeit mit dem Tablet.

Umzug: Die Blumenperücke kommt zum Einsatz und die T. streckt mir dabei die Zunge raus.

Die D. die gleich drei verschiedene Rollen spielt, hier in der Rolle des Soldaten. Wenn sie lachen würde, würde man noch den knallorangen Lippenstift  der Rolle davor sehen. Und unter der Sonnenbrille verstecken sich ein blauer Lidschatten und falsche Wimpern. In schnellen Umzügen wird mit allen Tricks gearbeitet.

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Am Abend dann hatte ich noch eine Verabredung mit dem J. und dem Y. Doch erst im Restaurant merkte  ich, dass ich mein Smartphone im Theater hatte liegen lassen.  Mist, dachte ich, aber um jetzt noch mal zurück ins Theater zu fahren, war keine gute Idee zudem hatte es wahrscheinlich schon geschlossen, denn am Abend war keine Vorstellung.

Also aßen wir ein herrliches mal beim Griechen im Athena. Ich hatte ein fantastisches Kleftiko. Leider konnte ich es nicht ablichten…

Als ich dann wieder zu hause war, hatte die A. sich bereits per FB gemeldet, dass sie mein Smartphone mitgenommen hätte….uff. Somit brauchte ich am Tag danach wenigstens nicht noch mal den langen Weg zu nach Ettelbrück zu fahren.

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Als ich heute morgen dann aufstand war es bereits wieder aus mit dem schönen Wetter.

 

Apfelrührkuchen

Es muss noch so einiges weg hier aus den Lebensmittelreserven. Da waren noch eine Tüte Nüsse und ein paar Äpfel. Die habe ich dann mal kurz zu einem Kuchen verarbeitet.

Ich improvisierte ein wenig weil ich nicht alle Zutaten bei Hand hatte und war dann sehr skeptisch. Doch dann kam das hier aus dem Backofen und ich war sehr zufrieden. So sieht er von außen aus:

Und von innen:

Hier das Rezept mit allen mehr oder weniger gewollten Änderungen.

150g weiche Butter
200g Zucker (Ich nahm 175g)
1 Pck. Vanillezucker (Ich nahm Vanilleextrakt)
1 Prise Salz
3 Eier
150g Naturjoghurt (hier: 3,5% Fett) (Ich nahm 10% Fett griechischen Joghurt)
300g Mehl (ich ersetzte ein drittel  Weißmehl durch Dinkelmehl und nahm letztendlich nur 280g)
1 Pck. Backpulver (Ich nahm zwei Teelöffel Weinstein Pulver)

Zusätzlich:
2 Äpfel (ob der Masse Teig die ich hatte nahm ich nur einen Apfel)
1 EL Zucker (ließ ich weg)
1 TL Zimt (ließ ich weg)

Ab hier folgt die Original Zubereitung an die ich mich dann aber gehalten habe bis auf den zweiten Apfel und die grob gehackten Wahlnüsse. Am Ende war, der Teig sehr zäh (wahrscheinlich durch das Dinkelmehl)  und ich fügte noch ein guten Schluck Milch hinzu. Zudem nahm ich nicht meine Kastenform, die zu klein gewesen wäre, sondern die Gugelhupf Form, die ich noch nie im Einsatz hatte.

Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

-Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren.
-Eier nacheinander unterrühren.
-Joghurt ebenfalls dazugeben.
-Mehl mit Backpulver mischen und esslöffelweise unterheben.
-Äpfel schälen, vierteln und entkernen.
-Einen Apfel klein schneiden und unter den Teig heben.
-Diesen in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 28cm) füllen.
-Den zweiten Apfel in Spalten schneiden und in den Teig stecken.
-Zucker und Zimt vermischen und die Apfelspalten damit bestreuen.

Nun auf der zweiten Schiene von unten ca. 1 Stunden backen.
Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.
Den Kuchen ca. 30 Minuten in der Form auskühlen lassen und erst dann herauslösen.

Er ist schon ziemlich mächtig und ein Stück macht sehr satt. Aber er schmeckt mir, vor allem weil er nicht zu süß ist.

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Man versprach uns heute ein paar Sonnenstrahlen. Pah!

Ein ganz klein bisschen blauer Himmel war alles was es zu sehen gab. Stattdessen photographierte ich das Transportmittel in dem ich die nächsten Monate viiiel Zeit verbringen werde.

Eine der größeren Luxair Boings‘

Nicht für mich, die lange Liste & Adieu France

Kennt ihr das Gefühl? Man steht vor einem Schaufenster und entdeckt etwas was man haben möchte. Doch es ist entweder zu teuer oder man ist sich wegen der Farbe nicht sicher. Man geht weiter und eine halbe Stunde später geht man zurück zum Geschäft, weil man sich entschlossen hat es doch zu kaufen. Man betritt den Laden, fragt danach, und man bekommt zu hören dass das letzte Exemplar vor für fünf Minuten über die Ladentheke ging.

„Tja, dann war es nicht für mich gedacht!“, ist dann der Satz den ich mir aufsage.

Hier ist es etwas anderes gelagert. Ich könnte es haben, der Preis stimmt absolut und die Farbe auch. Ich habe bei Monoqi eine kleine Bank entdeckt die sich sehr gut vor dem Bett machen würde. Sie würde mir durch die zwei Schubladen sogar den scheußlichen Wäschekorb ersetzen.

Doch leider wird sie erst im Februar geliefert werden und da bin ich bereits auf Reisen. Schade. Seitdem sage ich gebetsmühlenartig auf: „Es war nicht für mich, es war nicht für mich …“

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Die lange Liste hatte ich vor ein paar Tagen bis auf ein paar wenige Punkte abgearbeitet. Nun sind wieder neue Dinge dazu gekommen.

-Koffer packen z.B. Dass ich so früh anfange hat damit zu tun, dass ich das sehr aufpassen muss von allem etwas mitzunehmen und von nichts zu viel. In  Bali und Australien wird es ziemlich heiß werden. Im Ushuaïa werden es im April nur noch um die 13 Grad sein, mitunter kann ich sogar mit Schnee rechnen. Zudem möchte ich mit so leichtem Gepäck wie möglich reisen.

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Als ich gestern las dass France Gall verstarb, dachte ich an den Beitrag Am Ende zurück, der übrigens einer der meist gelesenen Texte im Blog ist und das mit Abstand. Es ging um Petzi den Hund meiner Mutter, eine zu klein geratene Schäferhündin die sehr ängstlich war, die ich über alles liebte. Dort erwähnte ich dieses Lied von France Gall.

Ich mochte nicht so sehr ihre ganz großen Hits, wie Ella, oder Babacar. Mir waren ihre leisen Songs lieber, so zum Beispiel auch La chanson d’Azima

Reisevorbereitungen 1

Die lange Liste ist bis auf vier Punkte abgearbeitet.

-Bankangelegenheiten
-Versicherung
Koffer
-Roaming umgehen (bzw eine Karten Offline App)

Was die offline Karten angeht, wurde ich fündig. Zu der Zeit als das Roaming im EU Ausland noch Zusatzkosten verursachte, hatte ich bereits die Karten von Ulmon. (Das hört sich an, als ob es bereits zig Jahre her ist; der Roamingfluch endete aber erst 2017.) Diese Karten gibt es für einzelne Städte gratis und funktionieren sehr gut. Die App hat mich schon oft in Paris und Berlin gerettet, wenn ich aus einer U Bahn kam und nicht mehr wusste wohin. Doch Ulmon hat auch eine Weltkarten App zum Preis von 12,99€ (ohne die lästige Werbung) bei der man sich die spezifischen Länder einzeln oder stadtbezogen herunterlädt. Das hat den Vorteil, dass man nicht so viel Speicherplatz braucht als wenn man die komplette Weltkarte laden müsste. Also habe mir alle Länder hochgeladen die auf meiner Reiseroute liegen.

Zudem erzähle mir der Händler im PC Laden was von einem Handy Abo das sich „Blue“ nennt und billiger sein soll. Ich hab danach gesucht und auch was gefunden, doch der Preis liegt auch bei denen immer noch bei 0,99€ pro MB. (bei meinem Anbieter sind es 2,99 pro MB) Nee,…immer noch zu teuer.

A propos PC Laden: könnt ihr euch bei der letzten langen Berlinreise an das kleine Notebook erinnern das ich kurz davor gekauft hatte? Hätte ich da mal richtig zugeschlagen anstatt zu sparen, denn das Ding taugt nach allen Updates gar nichts mehr! Ich habe letzten Sommer in den Cevennen versucht alles im Blog per Smartphone und Tablet zu machen, es klappte ja auch, aber es was sehr umständlich. Also zog ich los und kaufte mir für die Reise ein neues Gerät.

Es ist ein Surface Pro, wiegt insgesamt knapp 750gr und ist von der Performance her so stark wie mein Home PC.

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Gestern fragte mich jemand auf welches Ziel ich mich am meisten freue. Freuen tue ich mich vor allem auf die Osterinsel weil es so ein mythischer Ort ist, und Neukaledonien, das touristisch kaum bis gar nicht erschlossen ist.

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Das ist er. Er sieht auf dem Foto kleiner aus als er ist. Es wurde kein Alukoffer. In dem alteingesessenen Laden Maroquinerie Keller riet mir zu einer Samsonite aus einem Polycarbon, das stabiler ist das was heute für die ganz leichten Koffer genommen wird. Zudem hat er keinen Reißverschluss sondern drei Schlösser die einrasten. Es ist etwas schwerer aber dafür nicht tot zu kriegen.

Ein vorletztes mal beim Friseur. Es ist ganz schön kurz geworden. Ist aber gut so. Den letzten Termin habe ich ein Tag vor meiner Abreise.

 

Aus dem Familienalbum 5 & die lange Liste

Mir viel gestern ein kleines Foto in die Hände, das ich schon länger nicht mehr betrachtet hatte. Es war an meiner ersten Kommunion. Von den elf Personen die darauf abgebildet sind (einschließlich meiner Mutter die das Foto schoss) sind nur noch zwei da….

Das schrieb ich am 24 Dezember 2015. Und als ich es eben beim stöbern las, wurde ich traurig, denn es stimmt nicht mehr. Es ist nur noch einer da.

v.l.n.r: Mein Vater, Tante Alice, Onkel Nicolas, Tante Gritty, Ich, Onkel Jules, Großmutter Marie, Tante Greidi, Großmutter Thérèse, mein Bruder Gilles und der lehre Stuhl im Vordergrund war für meine Mutter, die das Foto machte. Das war die komplette Familie. Größer war sie nicht.

Mit Ausnahme von Tante Alice und Onkel Jules sind die Lebensgeschichten aller anderen im Blog zu finden. Alice und Jules erwähne ich aber kurz bei Großmutter Marie. Vielleicht sollte ich die Geschichte von Alice demnächst schreiben…

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Weiter geht es mit der langen Liste von gestern.

-Ein wichtiger Punkt den ich gestern erfolgreich abhacken konnte, war die Reiseplanung an sich. Ich war noch einmal mit der Reiseagentur volle drei Stunden zugange um den letzten Teil der Reise, die mich nach Patagonien und Chile führen wird, fertig zu stellen. Zudem fehlte noch das Hotel in Adelaide in Australien, das wir irgendwie übersehen hatten.

-Da der Punkt davor wesentlich länger dauerte als vorgesehen, konnte ich alle finanziellen Angelegenheiten die ich noch mit der Bank zu regeln hatte, knicken, denn die hatte da schon geschlossen. Muss ich heute machen.

-Auch was den neuen Koffer betrifft werde ich mich erst heute auf die Suche machen. Vorausgesetzt, da sie noch mal Sturmwinde für heute Nachmittag angekündigt haben, ich werde nicht von einem Baum oder sonstigem erschlagen.

-Eine Liste erstellen mit all den Leuten und Telefonnummern, die sich während meiner Abwesenheit um die Wohnung kümmern. Diese Liste mehrfach ausdrucken an die betreffenden Leute austeilen, damit jeder alle Nummern hat.

Wenn mir noch Dinge einfallen sollten, schreibe ich das morgen.

Ein Sturm, Good & Bad News und eine laaaaange Liste

 Sturm
Pixabay

Ich bin selten so früh wach, doch bereits gegen 5:00 Uhr riss der angekündigte Sturm mich aus dem Bett. Auf dem hinteren Balkon wütete er so sehr dass mir Bange um den Tisch und die Stühle war. Schlafen konnte ich danach nicht mehr, also kann ich auch bloggen.

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Good News

Die Gemeinde Esch hat es sehr spannend gemacht wer denn nun Nachfolger vom Direktor des Escher Theater werden wird. Gestern kam endlich die Nachricht auf die die ganze Theaterwelt gewartet hat. Es wird Carole Lorang, eine anerkannte und etablierte Regisseurin und derzeit auch Präsidentin der Theatervereinigung. Uff…nach all den Spekulationen und Gerüchten die kursierten, eine sehr gute Nachricht.

Carole Lorang wird Direktorin des Escher Theaters

Bad News

Ich weiß es schon seit vorgestern, wollte aber nichts schreiben bevor das offizielle Schreiben der Direktion raus war. Aus technischen Gründen werden die beiden Vorstellungen von Rumpelstilzchen, in Esch abgesagt. Nun ja…

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Auf der anderen Seite verschafft es mir drei Tage Luft um eine sehr lange Liste an Dingen abzuarbeiten, die sich immer noch verlängert. Es sind alles Vorbereitungen und Vorkehrungen für die Weltreise.

-Ein neuer Koffer z.B.
Der Koffer den ich seit Jahren habe, ist zwar noch in Ordnung, doch habe ich Angst der die Reise nicht durchhalten wird. Die Nähte des Reißverschlusses sind mehr das was sie einmal waren. Also bin ich auf der Suche nach einem Rimova Alukoffer. Wird heute Nachmittag in Angriff genommen.

-Vor Wochen habe ich schon Recherchen angestellt wie ich das am besten mit dem Roaming handhaben soll. Fatzit: Überhaupt nicht.
So toll es jetzt ist, durch die ganze EU zu reisen und den Roaming überall zum gleichen Preis wie zu hause zu haben, so besch…eiden ist es für den Rest der Welt. Im Luxemburg gibt es keinen Anbieter der eine Lösung hat für Weltenbummler wie mich. Also werde ich ab Frankfurt, von wo es nach Singapur geht, das Roaming für volle 3 Monate ausschalten. Ich habe mich deshalb bemüht in sämtlichen Hotels die ich ansteuere, WLAN zu haben. Was ich aber schon vorab machen werde, ist mir sämtliche Offline Straßenkarten der Städte herunterladen.

-Den New Yorker für 3 Monate abbestellen. Ich war sehr erfreut zu sehen dass das geht. Man kann das Abo für eine selbstbestimmte Zeit ruhen lassen und dann wieder aufnehmen.

Was noch so alles auf der Liste steht folgt morgen…oder übermorgen.

Auf Netflix, PostTV und im Kino

Als die Erkältung Ende letzter Woche zuschlug, gab es einen Tag den ich fast ausschließlich auf den Sofa  vor dem Fernseher verbrachte. Ein paar Tage später war ich im Kino um mir den Mord im Orient Express anzusehen.

Bright (Netflix)

Ein SciFi Krimi Action Thriller in einer Welt fast wie unsere ist, nur dass es all die Fabelwesen, wie Feen, Elfen, und Orks tatsächlich gibt. Die Geschichte spielt in L.A. und es geht dabei um 2 Cops. Will Smith spielt einen rassistischen Afro Amerikaner der was gegen Orks hat und Joel Edgerton sein Partner, der ein Ork ist.

Es ist einer der typischen übersättigten SFX Filme bei dem ich froh bin dass ich ihn nicht im Kino gesehen habe. Nebenbei versucht der Film witzig zu sein was aber nur an sehr wenigen Stellen auch klappt und mir ein Schmunzler entriss. Ansonsten ist der Film ein wenig verworren und man kapiert erst nach und nach worum es geht. Das macht die Geschichte stellenweise sehr unplausibel. Zudem ist es mit zwei Stunden zu lang, obwohl er wahrscheinlich noch viel länger war, denn man spürt ein einigen Stellen, dass gekürzt wurde.

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Valerian (PostTV)

PostTV

Auf der Hauptseite von PostTV entdeckte ich ein Voucher Code um Valerian gratis zu sehen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen den Film zu sehen, als er in die Kinos kam. Jedoch hielten mich sämtliche Verrisse der Kritik und die Beurteilung meiner Freundin D., die auch Kinokritikerin ist, davon ab. Doch jetzt, und auch noch für lau…warum nicht.

Ich muss den Kritikern recht geben. Der Film ist schlicht langweilig, ab einem gewissen Punkt sehr vorrausschaubar und hat etwas sehr… 80erJahre-haftes. Ich hatte stellenweise das Gefühl ich würde einen alten Film aus den 80ern sehen. Die Hauptrolle Valerian (Dane DeHaan) ist nicht mit einem klassischen Schönling besetzt, was ich als positiv bewerte, jedoch ist  seine Schauspielkunst erschreckend mittelmäßig. Am besten ist noch Carla Delevigne (das Super Model), ich fand sie schon als Bösewicht im Suicide Squad nicht schlecht. Doch man merkt auch dass sie auf dem Laufsteg großgezogen wurde. Sie schreitet immer dahin. Einfaches Gehen hat sie verlernt.

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Murder on the Orient Express (Kino)

Wenn Kenneth Branagh zum Klassiker verfilmen aufruft, stehen die Stars Schlange. Wie sonst die der Reigen an Superstars in dem Klassiker von Agatha Christie zu erklären. Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Judy Dench, Penélope Cruz, Derek Jacoby, Olivia Colman…und Kenneth Branagh selbst als Hercule Piorot.

Ich war sehr gespannt, denn ich kenne mehrere Verfilmungen der Geschichte. Erst vor kurzem sah ich noch die Verfilmung von Sidney Lumet von 1974.

Er fängt grandios mit einer Szene vor Klagemauer in Jerusalem an, wo Poirot im Handumdrehen den Fall des Verschwundenen Schmuckstücks aus dem Tempel löst. Wenn es dann zur eigentlichen Geschichte kommt, versuchen alle in ihrer Rolle glänzen. Allen voran Michelle Pfeiffer (außergewöhnlich gut) und Johnny Depp (er spielt den Ermordeten und Bösewicht), doch auch Judy Dench als extravagante alte Schachtel ist hinreißend. Man merkt dass alle Akteure viel Spaß am Set hatten.

Doch im Gegensatz zu Sidney Lumets‘ Verfilmung oder auch zur Fernsehverfilmung mit David Suchet als Piorot, bringt diese es irgendwie nicht fertig eine Spannung aufkommen zu lassen. Es plätschert so dahin ohne wirklich langweilig zu sein aber wirklich spannend wird es nicht. Das ist schade.

Als ich vorhin auf IMDB stöberte nach Infos zum Film fand ich dieses Interview in dem Derek Jacoby (mitte), mit dem ich das große Glück hatte vor etlichen Jahren zu arbeiten, den Versuch macht zu erklären, dass der Film auch stellenweise sehr lustig ist (was stimmt!) und dabei ein unkontrollierbaren Lachkrampf bekommt.