Bier & Nostalgie

Ja, Bier.

Ich trinke selten Bier, sehr selten.

Es nicht so dass ich es nicht mag aber ich werde sehr schnell schläfrig davon.

Wein, Cremant und Champagner hingegen machen mich munter… Immer im Verhältnis zu… denn bei zu viel Wein strippe ich auch  im Sternerestaurant. Aber das ist ein anderes Thema…

Gestern Abend war ich seit langem mal wieder im Grünewald, und die Inhaberin A. zeigt mir eine Biersorte die ich bis Dato nicht kannte obwohl es sie schon seit 2015 gibt.

Die Mikrobrauerei Stuff Brauerei.
Da ich an diesem Abend schon Wein getrunken hatte wollte ich nicht noch Bier hinterher kippen, aber neugierig bin ich schon.
Ganz billig ist es nicht, denn es ist was man im französischen “une bière de dégustation” nennt, also ein Bier zum Verkosten und nicht zu Volllaufen lassen.

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Ich hatte nie das Gefühl dass Nostalgie und Internet irgendwie zusammen passen. Doch andererseits gibt das Netz jetzt schon so lange (ich nutze es seit 1999) und manchmal finde ich Dinge wieder mich urplötzlich in andere Zeiten zurück katapultieren. Aber warum dieser Blick zurück? Ich erkläre mich:
Ich hatte ja schon vor einiger Zeit mir Gedanken gemacht was wäre wenn ich nicht mehr da bin.
Ich habe keine Nachkommen.
Was passiert mit meinem Blog das jetzt im Januar 15 Jahre alt wurde?
Nun habe ich diesbezüglich ja eine Antwort gefunden. Die luxemburgische Nationalbibliothek speichert alles ab was unter der Domain .lu läuft. Also ist zumindest mein Blog gesichert.
Doch fand ich letztens eine alte Bookmark Liste wieder in der ich sehr viele Links fand die ins Nirwana führten oder zu verwaisten Blogs in denen schon lange nichts mehr passiert.
Es kamen alte Designs zum Vorschein mit Farben und Formen wir man sie heute schon lange nicht nutzt. Homepages hatten ein Gästebuch! Ein bekanntes System unter den Gästebüchern war YASP, das ich ebenfalls wiederfand.

 

 

Neues Zeug

Doch zuvor ein Foto aus dem Fenster von heute Morgen.

Kein Vergleich mit dem Foto hier obwohl es die gleiche Straße ist und der gleiche Aussichtspunkt. Dass sich Sonne ankündigt macht doch einen gewaltigen Unterschied.

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Was das neue Zeug angeht, wäre da zum Beispiel die neuen Kissen von Hay, die ich schon vor Weihnachten gesehen hatte  bei Dania in Trier. Es dauerte eine Weile doch jetzt waren sie endlich da.

Sie ähneln in der Farbe sehr den Kissen die ich schon habe, aber weil es nur vier Stück waren sah es ein wenig mickerig aus.  Jetzt mit sieben Stück…

Ich habe übrigens erstaunt festgestellt, dass es auch einen Dania Laden in Luxemburg in MEINEM Viertel gibt!  Ich kenne mein Viertel dann doch nicht so gut und es wird Zeit dass sich das ändert.

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Es gibt ein Laden in dem nichts geschenkt ist aber jedes mal wenn ich etwas dort kaufe, bin ich mehr als zufrieden damit.
SØR ist einer dieser Läden die nun mal sehr edele Marken haben, aber man hat auch lange Freude daran.
Das Hemd erstand ich gestern, nachdem ich mit der D. ein Elektronikmarkt in Trier durchstreifte auf der Suche nach Kopfhörern.

Ich hätte es nicht so ohne weiteres gekauft, wenn es nicht um 50% reduziert gewesen wäre.
(Und ich sehe grad beim Hochladen dass es perfekt zum Bild an der Wand passt 😉 )

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Katrin Passig beschreibt im Techniktagebuch die neuen Opferkerzen der Wolfgangskapelle. Sehr seltsam.
Ich weiß nicht ob ich eine solche Kerze “anzünden” möchte.

Wir bedenken den Wachsgehalt des Opfers

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Immer wenn Meldungen durch die hiesige Presse zirkulieren, dass Erpressungsversuche per Email verschickt werden, fühle ich mich immer ein wenig stiefmütterlich behandelt, da ich NIE solche Mails bekomme. Das hat jetzt ein Ende. ENDLICH!

Im Spam Ordner fand ich eine solche Mail! Hurra!

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Und dann habe ich jetzt eben volle 20 Minuten damit verbracht um herauszufinden was ein Druko ist.
Nur um als erstes zu lesen dass Druko keine Abkürzung für Drückerkolonne ist… 😂
Ich werde alt.

 

Sonntagsvorstellung

Ein letztes Mal die Vorstellung Nain Porte Quoi.
(Ja, an einem Sonntag. Kunst kennt keine Sonn-und Feiertage)

Da die Vorstellung bereits um 18:00 Uhr im Cube521 war, musste ich beizeiten los, denn mit dem Auto braucht es quasi eine Stunde bis dorthin. Was ich am Cube sehr schätze ist, die Tatsache dass man sehr gut dort arbeiten kann. Die Maske wurde nicht in die hinterste Ecke geschoben wo noch Platz ist. Es wurde ein riesiger Schminkspiegel auf der Hinterbühne aufgestellt.

Es war schön und mit ein wenig Glück wird es wahrscheinlich doch weitergehen, denn man versucht das Stück noch für ein paar Vorstellungen ins nahe Ausland zu verkaufen.

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Ich hatte  es fast vergessen zu erwähnen. Mich gab es letzte Woche wieder im Fernsehen. Ich mag das Format von NO ART ON AIR.
Zu Gast war der Musiker Benoit Martiny.

Und mich gibt es ab der 18:20 Minute zu sehen.

 

Kein schöner Tag

Eigentlich wollte ich diesen Samstag gar nicht schriftlich festhalten. Doch als ich am Sonntag Morgen erwachte, war mir klar dass ich tun muss. Es ist nicht alles in meinem Leben toll, edel und wohlschmeckend. Und ich denke dass der Joël der Zukunft auch wissen will dass es solche Tage wie diesen gab.

Es sind diese Tage  an denen ich eigentlich chillen könnte es aber nicht kann. Zum einen ist da das triste graue Wetter das nicht zur guten Stimmung beiträgt. Und dann sind es wieder die eigenen Gedanken die beständig in der Vergangenheit kreisen und  Dinge hochkommen lassen mir den Hals zudrücken.
So stolperte ich gestern über ein Video der Songs aus Sister Act. Ich hatte den Film sowohl wie die Lieder schon lange nicht mehr gehört und plötzlich standen mir die Tränen in den Augen und ich wusste nicht warum. Dann irgendwann hatte ich diesen uralten Schinken im Kopf der mich an eine Reise der Schulpantomimetheatergruppe nach Wien erinnerte.
Eigentlich sind es schöne Erinnerungen, doch mich ziehen sie runter und dann kreisen wieder die Geister der Ahnen in meinem Kopf herum und die Tatsache dass ich nun mal der letzte meiner Art bin schlägt wie ein Vorschlaghammer zu.

Kein schöner Tag.

1000 Fragen 801-820

801: Wie sieht deine Traumküche aus?
So


Ja, das ist meine Küche.
Ja, die sieht nicht modern aus, sondern hat einen 50er Jahre Look.
Ja, die ist brandneu, also etwas mehr als ein Jahr alt.

802: Was ist deine früheste Erinnerung?
Da gibt es mehrere. Aber welche davon zeitlich die älteste ist… Wahrscheinlich die, dass ich von unten auf dem Boden hinauf schaue und einen runden 60er Jahre Leuchter über dem Tisch sehe, so ähnlich wie diesen hier aber in weiß

© Pixabay

Ich muss zwei Jahre alt gewesen sein, denn er hing in der ersten Wohnung meiner Eltern. Als wir dann ins Haus einzogen, war er nicht mehr da.

803: Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?
Immer dann wenn es heißt ich solle meine Ansprüche runterschrauben. Zumal im Beruf macht mich das sehr fuchsig.

804: Hast du eine gute Menschenkenntnis?
Ja

805: Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Keine Ahnung. Wahrscheinlich gibt es die Menschheit so wir wie sie kennen nicht mehr.

806: In welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?
Sie sind ehrlicher.

807: Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?
Nein.

808: Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?
Nein.

809: Was sagen die Falten in deinem Gesicht?
Dass ich 52 bin?
Was sonst soll als Subtext in Falten stehen?

810: Was bedeutet Ausschlafen für dich?
Ein seltener Genuss selbst dann wenn ich es könnte.

811: Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?
Ich habe nicht die geringste Ahnung.

812: Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?
Ja. Schon oft.

813: Wie viel Mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?
Ich habe keinen bestimmten Lieblingssnack, da ich ein Vielfraß bin. Ich mag vieles und von allem reichlich.

814: Freust du dich für andere immer aufrichtig?
Ja.

815: Hat schon mal jemand gesagt, dass du großartig bist?
Ja. Wann und zu welchem Zweck weiß ich nicht mehr, aber ich zweifele immer an solchen Aussagen.

816: Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?
Um aufs Klo zu gehen…?

817: Würdest du gern in einem anderen Land leben?
Ja. Australien. Und eigentlich hindert mich auch nichts und niemand daran auszuwandern.
Aber wenn ich dann die Vor- und Nachteile durchgehe, doch wieder nicht.

818: Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?
Ich werde leicht fahrig und im schlimmsten Fall ungehalten.

819: Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?
Da der Arbeitspaltz eh beständig wechselt, weil ich nicht immer am gleichen Ort arbeite, ja.

820: Welche Garantien hast du in deinem Leben?
Keine.

Skybar

 

Schon vor Wochen hatte ich eine Einladung zu zu diesem Event in der Skybar bekommen.  Es war somit eine gute Gelegenheit das Lokal zusammen mit der D. zu besuchen. Renaud Nols, der Chefkoch den ich schon seit etlichen Jahren kenne und der mir ein wunderbares Menü für meinen 50. Geburtstag zusammengestellt hatte (wir erinnern uns) hatte mich dazu eingeladen.

 

Renaud hatte dazu drei weitere Chefkoch-Freunde eingeladen und es waren keine kleine Namen:
Arnaud Magnier, Sternechefkoch aus dem legendären Clairefontaine,
Arnaud Deparis der vor kurzem erst zum “Cuisine des Amis” Abend eingeladen worden war.
Yann Castano mein liebster Chefkoch für italienische Küche aus dem Oro e Argento.

Das Motto des Abends war ein legendäres Gericht eines verstorbenen weltberühmten Koch nachzukochen. Die Köche die man ausgesucht hatte waren, Paul Bocuse, Joël Rebuchon, Bernard Loiseau und Gualtiero Marchesi. Die drei ersten Namen waren mir geläufig, aber Marchesi musste ich googeln qwanten

Und das gab es zu essen:

 

Und so sah das aus:

Die Amuse Bouche: Vitello Tonato, Rieslingspastete… Sehr lecker war das kleine rote Süppchen mit der Kräuter Quenelle.

 

Erste Vorspeise: Froschschenkel mit Knoblauchpüree und einer kräftigen tiefgrünen Petersilien Sauce.

 

Zweite Vorspeise: Rotbarsch mit einer traumhaft knusperigen Schuppenschicht aus hauchdünn geschnittenen Kartoffeln mit einer Sauce von Kalbsjus.

 

Hauptgang: Perlhuhn mit Foie Gras und dem weltberühmten Kartoffelpüree von Robuchon.

 

Nachtisch: Eine in Rotwein gekochte Birne mit Creme Anglaise und einer Kugel Vanilleeis auf Schokoladenespuma.

 

Zum Kaffee gab es noch kleine Miniardises: Eine Minizitrone aus weißer Schokolade gefüllt mit einer Zitronencreme, ein Canelé und und ein Macaron.

 

v.l.n.r. : Renaud Nols, Arnaud Deparis, Yann Castano, Arnaud Magnier.

 

Es war ein herrlicher Abend. Ich war ganz bestimmt nicht zum letzten Mal dort. Und von einer Küchenbrigade von der hohen Rangordung bekocht zu werden ist schon ein ziemlich einzigartiges Erlebnis.

Der einzige kleine Nachteil ist der Ort selbst. Das Restaurant befindet sich im Einkaufszentrum Concorde was ein wenig weitab vom Schuss ist und ich bin nicht so der Shopping Mall Fan, auch wenn die Concorde noch immer die schönste Mall von Luxemburg ist.
Aber wenn man im Restaurant selbst sitzt vergisst man das völlig.

Der orangegraue Vorhang

Sehr schlecht geschlafen, vor allem nicht genug. Ich erwachte kurz vor 5 Uhr morgens. Da ich die Rollläden im Schlafzimmer nie schleiße, sah ich, als ich die Augen öffnete, in einen orangegrauen Vorhang, der so dicht und kompakt anfühlte als ob man ein Stück herausschneiden könnte. Als ich dann Kopf aus dem Kissen hob sah ich dass ich recht hatte. Es schneite und nicht zu knapp.

Ich zerschlug die Idee mit dem Auto irgendwo hinzufahren. Aber mit dem Zug könnte ich was machen…
Da ich eh so früh wach war könnte ich auch beizeiten los.
Im Radio hörte ich das Neueste von der Verkehrslage und es bestätigte nur das was ich dachte. In solchen Momenten bin ich froh dass ich seit Jahren nicht mehr in der alten Heimat lebe. Die ‘alte Heimat’ Strecke wurde hervorgehoben, dass sie besonders schlecht zu fahren sei.

Gegen 8:00 staute es bereits in meiner Straße, weil viele Schlauberger wieder dachten es ginge schneller. Mit ein wenig Hickhack und vor allem langsam gehen den es war sehr rutschig, kam ich am Bahnhof an. Nach Metz wäre auch eine Möglichkeit gewesen, doch hatte ich dazu keine Lust.
Ich setzte mich in den Zug und fuhr nach Trier und besorgte die Sachen die letzte Woche vergessen hatte.

Gegen halb drei war ich schon wieder zurück.

Das gleiche Motiv an gleiche Stelle. Doch diesmal sieht es noch trister aus, was auch dem dreckigen Fenster geschuldet ist.

Gechillter Rosmarin. Ich bin gespannt ob er im Frühjahr wieder austreibt.

Und am Nachmittag gab die Sonne kurz Bescheid, dass sie noch am Leben ist.

***

Wenn die Vergangenheit in der Gegenwart zuschlägt.
‘Anna’ von Fräulein Read On.

***

Einen hab ich noch, wenn auch mit Verspätung:

 

 

 

Seezeitlodge

Ich muss, glaube ich, nicht viel erklären, denn wenn man den Begriff googelt, (oder qwantet was ich neuerdings tue) findet man ein Wellnesshotel der feinsten Klasse, eben die Seezeitlodge.

Ja ich weiß, ich war doch erst in Dahn im Pfalzblick!

Aber das hier war ein Geburtstagsgeschenk für die N. von der A. und mir. Und um uns terminlich in den Gleichtakt zu bekommen und das in einem Hotel das quasi immer ausgebucht ist.
Es waren die einzigen beiden Tage die passten.

Wir fuhren am Sonntagmorgen los in strömenden Regen. Die Naviapp von der A. führte und irgendwo mitten in die Pampa, satte 17 Kilometer vom eigentlichen Hotel entfernt. Das war schon mal der erste Lacher des Tages, denn die A. beteuerte uns, dass sich in letzter Zeit die Dinge gegen sie verschworen. Jeden Tag würde irgendwas kaputt gehen oder nicht funktionieren wie es soll…

Und dann traten wir ein eine Lobby die so aussah!

© by N.

Die Seezeitloge ist ein Knaller. Mit einem wunderschönen Blick über den Bootstalsee, und einem sehr schönen Wellnessbereich, ist es nicht sehr wohltuend fürs Auge sondern auch noch für dem Gaumen.

Jakobsmuscheln, Lammstelze, Burrata, Sellerie Tagliatelle… hach!

Auch der ganze Wellnessbereich ist sehr schön eingerichtet, doch habe ich dort nur ein Foto gemacht als niemand sonst in meinen Sichtfeld war.

***

Am Montagmorgen dann die große Überraschung. Es hatte die ganze Nacht durch geschneit. So sah es vor meinem Fenster aus:

 

Alles ist lecker edel und wunderschön.
Ich habe noch nie in einem Hotel übernachtet in dem die ganze Einrichtung mit so viel Sorgfalt und Bedacht erstellt wurde. Über jedes kleine Detail wurde nachgedacht.
Aber das schlägt sich auch im Preis nieder denn günstig ist anders.
Da wir uns durch unsere umständlichen Daten nicht auf ein Arrangement oder ein Angebot zurückgreifen konnten, war es dann sehr teuer.

Enttäuschendes Backergebnis & tristes Wetter

Doch zuerst noch ein Foto vom Vortag als ich nach Trier fuhr.

Die Skyline der Stadt durch ein Zugfenster.

***

Ein sehr ereignisloser Freitag.

Das Wetter grau und trüb, bewog mich so gar nicht etwas zu unternehmen und wenn ich keinen Friseurtermin gehabt hätte, hätte ich die Wohnung wahrscheinlich gar nicht verlassen. Gleich anschließend ging nebenan ins Fin Gourmand Beta (β)
Ich war sehr erfreut dass man jetzt im Winter Blutwurst auf die Karte gesetzt hatte und schlug zu.

Kross gebratene Blutwurst mit Apfelkompott und Kartoffelpüree. Dazu ein Glas Riesling.

Anschließend machte ich schnell ein paar kleine Einkäufe um Canelé Teig anzuruhüren. Die kleinen Küchlein aus Bordeau hatte ich zum letzten Mal in der alten Wohnung gemacht. Rezept findet gibt es hier.

***

Am Samstag erwachte ich recht spät. Ich hatte  das Wetter entscheiden lassen (grau, regnerisch und nebelig) ob ich auf den Wochenmarkt gehe oder nicht. Ich hatte der K. eine SMS geschickt ob sie gehen würde. Doch die die D. anderweitig beschäftigt war, kam die K. auf einen Kaffee bei mir vorbei und brachte ein Croissant mit.

Ich hatte inzwischen die erste Fuhre Canelés’ im den Ofen geschoben und war war sehr enttäuscht. Mein Ofen geht nur bis 250 Grad. Das wusste ich nicht. Es braucht zu Anfang aber 270 Grad, also brüllend heiß, damit der Teig, in den ja kein Treibmittel eingerührt wurde, hochgeht.
Ich ließ fast eine Stunde drin um anschließend ein ziemlich enttäuschendes Resultat aus dem Ofen zu ziehen.

Irgendwas habe ich falsch gemacht. War es die Milch die nur teilentrahmt war und daher das ganze viel zu viel fettig wurde?
Oder wird mein Ofen nicht heiß genug?
Schmecken taten sie dennoch, sie hatten aber eine sehr zähe kaugummiartige Konsistenz.

Anschließend reinigte ich den Ofen zum ersten mal mit Pyrolyse.  Eine zweistündige Operation.

***

Auch bei den Vögeln scheint die Tristesse und die Melancholie die das Wetter hervorruft, Zweisamkeit hervorzurufen.
Gegenüber vom Balkon saß ein Krähenpaar und zupfte sich gegenseitig zärtlich die Federn zurecht.

 

Erinnerungen: vor einem Jahr

Ach Menno, vorgestern vor einem Jahr knutschte ich in Singapur mit einem T-Rex.
Das war soooo schön.

FB hatte mir das Datum präsentiert samt dem Foto. Das hätte ich jetzt nicht so präzise wissen müssen denn er zerhagelte mir die Stimmung. Ich wäre so gerne noch einmal auf die südliche Hemisphäre geflogen dieses Jahr…

Am Mittwoch Abend dann die letzte Vorstellung von Stupid Fucking Bird. Es war eine schöne letzte Vorstellung. Die drei Darsteller aus Irand, England und den Staaten waren traurig, denn sie hatten eine schöne Zeit hier. Es war überhaupt ein Stück das sehr viel Spaß gemacht hat. Die Theaterleitung hatte sponatn zu einen kleinen Abschiedsdrink geladen. Ich blieb jedoch nicht lange denn ich war müde.

***

Am Donnerstag schlief ich am Morgen so lange aus, wie schon lange nicht mehr. Ich wurschtelte ein wenig im Haushalt und kümmerte mich dann um Joel.lu bei dem ich jetzt endlich mal alle Diskrepanzen zwischen dem alten http und dem https behob. Eine Bekannte hatte mich darauf aufmerksam gemacht dass sie nicht  mehr auf meine Homepage käme…
Ich hatte über 3000 interne Links die verbessert werden mussten und es war gut dass ich da noch das Plugin Better Search Replace hatte, das mich auch nach dem Desaster mit dem gekidnappten Fotos von Photobucket gerettet hatte.
Und jetzt ist auch das kleine Schloss oben in der Adresszeile grün und ohne Warnschild.

Am Nachmittag, nachdem die Haushaltshilfe weg war, fuhr ich nach Trier ein paar kleine Besorgungen machen.
Es war feucht und kalt und es animierte mich gar nicht durch die Stadt zu bummeln. Kurz nach 17:00 Uhr fuhr ich zurück.

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