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Fressen, Kunst und Puderquaste

Ein Schrecken mit gutem Ausgang und ein emotionaler Abend

Nicht zu spät wach geworden. Ein Telefonanruf erteilte mir schon der ersten Schrecken. Ich sollte eigentlich heute einer Probe beiwohnen, doch sie fiel aus weil zwei Personen des Theaterstückes im Tracing gelandet waren, weil mit einer Covid Person in Kontakt gekommen waren.
Also mussten gestern beide sofort zum Test, und alles wurde bis zum Resultat gestoppt. MIST!
Ich sah schon wieder ein Weiteres Projekt den Bach hinunter gehen.

Ein bisschen später kam jedoch ein Anruf einer anderen Produktion der wieder alles in rechte Licht rückte. Ob ich am Abend spontan Zeit hätte die Maske für einen Erinnerungsabend zu machen, für einen der großen Journalisten und Kabarettisten von Luxemburg, Jay Schiltz, der erst im Mai etwas sehr plötzlich verstarb. Ich sagte sofort zu. Ich hatte unabhängig schon früh versucht Karten für den Abend zu bekommen, doch er war sehr schnell ausverkauft.

Da ich durch den Abend hindurch nicht weiter gebraucht wurde, bot man mir einen Platz im Zuschauerraum an und ich konnte den Abend von dort aus verfolgen. Manchmal bringt der eigene Beruf auch Vorteile ich gerne in Kauf nehme, zumal er mir in letzter Zeit nichts als Sorgen und Unglück gebracht hat…

Ach ja, die oben erwähnten Corona Tests fielen negativ aus… Es geht also weiter. Uff!

Somnenclip & Grand Café

Nochmal ein wunderschöner Sommertag und nicht zu warm.

Der erste fast richtige Arbeitstag in dem Job, den ich gelernt habe, mit einer richtigen Konzeptionsbesprechung, richtigen Kostümen, richtigen Schauspielern… hach, und es machte richtig Spass.

Doch als ich hinfuhr bekam ich einen Schreck, denn mein Sonnenbrillenclip war nicht aufzufinden. Ich hatte ihn wahrscheinlich gestern auf der Terrasse des Gudde Wellen liegen lassen, während dem Dreh. MIST.

Da ich für Abends eine Verabredung zum Essen hatte, zog ich früher los und mein erster Weg führte mich zur Terrasse, die erst um 16:00 Uhr öffnete. Und UFF, sie hatten den Clip noch. Sonst wären 200€ futsch gewesen. Früher hätte meine Mutter gesagt: „ Du würdest deinen Arsch verlieren wenn et nicht festgewachsen wäre!“

Das Foto oben ist übrigens von der Terrasse aus. Es zur Zeit The Place To Be mit einer der schönsten Aussichten der Stadt.

Im Renert traf ich den K. mit dem ich ab und an beruflich zu tun habe. Da er ein Festanstellung im Theaterbereich hat, erklärte er mir dass neue Regeln ausgearbeitet werden, wie das Miteinander hinter der Bühne funktionieren soll.
Im detail möchte das hier nicht erklären, das werde ich tun wenn ich zum ersten mal selbst wieder hinter der Bühne aktiv war.

Der J. hatte das Grand Café ausgesucht, was mich sehr freute weil ich schon lange nicht mehr dort war. Ich hatte die Geschichte des Hauses schon einmal hier aufgeschrieben und wie sie mit meiner Familiengeschichte verknüpft ist.

Das Grand Café ist wie das BG, also im Brasserie Stil gehalten, preislich bewegt es sich jedoch in realistischeren Sphären. Ich hatte ein Steak mit Béarnaise, gedämpftes Gemüse, Salat und Pommes.

Es wurde nicht so spät wie am Tag davor, auch weil die Temperaturen fielen und es empfindlich kühl wurde.

Dienstag & Mittwoch

Am Dienstag früh wach geworden und einen Termin wahrgenommen, den ich schon vor St. Jean geplant hatte und jeweils immer wieder verschoben wurde.
Dabei ein paar interessante Dinge erfahren.

Den Rest des Tages habe ich mich mit bloguntauglichen Dingen befasst.

Einer Biene auf dem Balkon zugesehen.

***

Am Mittwoch dann früh wach geworden. Das Menü für die abendlichen Gäste sollte vegetarische Canneloni sein und ein basqueischer Kuchen den ich Sonntag mitgebracht hatte und der sich locker 4 Tage hält, dazu eine Kugel von Joël’s Vanilleeis.

An sich wollte ich die Veggiefüllung für die Canelloni schon am Dienstag machen ich entschied mich dann aber um und machte früh am Morgen. Ich hatte das dumpfe Gefühl dass es eine suppige Masse werden würde wenn ich sie über Nacht stehen lasse.
Somit roch es schon gleich morgens nach 8:00 Uhr nach gekochtem Blumen- und Romanescokohl und Brokkoli durch die halbe Straße.

Das Rezept ist von Jamie Oliver und einer meiner Favoriten, wenn ich Gäste habe unter denen sich ein oder mehrere Vegetarier befinden, denn die Füllung mit all ihren Gewürzen ähnlet später sehr einer Fleischfüllung, und nicht wenige sind davon überzeugt sie hätten Fleisch gegessen.

Für die Füllung braucht man:
1 Blumenkohl
1 Romanesco
1 Brokkoli
Alle drei werden in Stücke zerlegt und und im Salzwasser 5-6 Minuten abgekocht.

Anschließend hebt man sich ein Teil des Kochwassers auf und schüttet den Kohl in ein Sieb ab. Im den gleichen Topf gibt man nun:
5-6 Esslöffel Olivenöl
3 klein geschnittenen Knoblauchzehen
3-4 eingelegte Anchovis,
2 getrocknete Chillischoten
Die abgezupften Blättchen von einem kleinen Bund Thymian.
Das alles lässt man kurz im Öl anbraten.

Dann gibt dann die ganzen abgetropften Kohl wieder zurück in den Topf, gibt noch einen kleinen Schluck des Kochwassers hinzu, rührt um und lässt es bei mittlere Hitze für gute 20 Minuten köcheln, bis der ganze Kohl langsam zerfällt. Dabei immer wieder ab und an umrühren. ich helfe nach den 20 Minuten immer ein wenig mit dem Stampfer nach.
Dann die Masse ganz abkühlen lassen. Wenn es schneller gehen muss kann man die Masse auf ein Ofenblech verteilen und so erkalten lassen.
Ich stellte sie erstmal mit einem Tuch abgedeckt für eine Weile auf den Balkon.

***

Inzwischen war es schon 10:00 und ich machte mich zurecht für die NO ART Sendung. Die Aufzeichnung sollte ausnahmsweise früher sein, was mir ganz recht war, denn somit hatte ich nämlich nach hinten ein wenig mehr Luft, um alles für den Abend vorzubereiten.
Die Sendung lief wie am Schnürchen. Sie wird Samstag in einer Woche zu sehen sein. Zu Gast war zwei Mitglieder der Band Tuys. Was mich sehr freute war, dass wir sie so lange das Wetter mitspielt weithin draußen drehen werden.

***

Wieder zuhause deckte ich den Tisch ein und machte mich an die Füllung der Röllchen.

Das geht am einfachsten wenn man die Kohlmasse ein einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel einfüllt und dann eine Ecke abschneidet. Abschließend kommen sie in die Tomaten Passata (Foto oben) die man zuvor mit Salz und ein wenig Essig abgeschmeckt hat. Auf die Röllchen kommen frische Basilikumblätter.

Darauf kommt eine Bechamel für „Dummies“, bestehend aus
250gr Creme Fraiche und
70-100 gr geriebenem Parmesam untergerüht,
die auf die Röllechen verteilt werden. Darüber rieselt man noch mal
50 gr Parmesan und
1 Kugel Mozzarella in Stückchen zerzupft und verteilt sie ebenfalls darüber.
Ab in den Ofen auf 180 Grad für 30-40 Minuten.

Ich hatte übrigens jede Menge Farce über. Man kann mit der Menge mindestens drei Ofenformen à 12-15 Röllchen befüllen.
Den Rest der Farce habe ich eingefroren. Ich bin gespannt ob die beim Auftauen nicht zur Kohlsuppe wird und ich sie als Füllung benutzen kann. Den Gästen hat es jedenfalls sehr gut geschmeckt.

Die A. bekam heute die kleine Blue und brachte sie natürlich mit.

Hundewelpen sind in Niedlichkeit nicht zu toppen.

Es wurde ein laaaaanger Abend mit Cremant und Wein.

***

Dieser Thread über Brexit Trade Talk ist großartig.(via Croco)

Hier geht zum ganzen Thread

Großeinkauf

Sehr spät wachgeworden. Etwas zu spät denn ich hatte mir viel vorgenommen. Am Mittwoch Abend habe ich nämlich Gäste und da ich an dem Tag aber auch Arbeit habe, die zur Abwechslung mal bezahlt wird, muss ich alle Vorbereitungen davor machen.

Zwischendurch immer wieder in den Keller die Waschmaschine entleeren und neu laden.

Am Nachmittag fuhr ich zum Supermarkt zum Großeinkauf denn es fehlte an vielem.

Das Foto machte ich einfach so. Es ist das kleine Supermarktrestaurant. Nichts besonderes aber von der Beleuchtung und Einrichtung her, die erst letztes Jahr erneuert wurde, sieht es sehr edel aus.

Wieder daheim machte ich mich an eine Fuhre Vanilleeis. Ich habe das hier schon beschrieben und gezeigt. vielleicht sollte ich doch irgendwann mal alle Rezepte und Kochpostings in einer Liste zusammenstellen.
Während der Eisherstellung die Pocastempfehlung der Kaltmamsell gehört, ein Interview von Markus Beckedahl mit Zoë Beck, die mich sofort von der Stimme her an die Synchronsprecherin Regina Lemnitz erinnerte.

An Abend schaute ich zwei Folgen hintereinander weg von Inspektor Barnaby auf Neo, von denen ich eine noch nicht gesehen hatte.

Zurück nach Luxemburg

Noch einmal schwimmen, ganz früh. Es war kurz nach 7 Uhr früh.

Und immer wieder dieses wunderschöne Licht.

Vielleicht sollte ich jetzt auf die Unannehmlichkeiten der ganzen Reise zu sprechen kommen. In St. Jean sind Masken überall obligatorisch vom 10:00 – 02:00 Uhr. Auf der Straße sowohl wie in Geschäften muss man eine anhaben. Die Polizei macht Kontrollen und man wird auch sonst vom Personal immer wieder aufgefordert sie anzuziehen. Gestern auf dem langen Spaziergang nach Erromardi konnten wir sie erst ausziehen als wir weit aus dem Zentrum raus waren.

Zudem ist das Département Pyrénées-Orientale, zu dem St Jean-de-Luz ja gehört, seit Samstag zu Risikogebiet erklärt worden. Man wird sehen welche restriktiven Maßnahmen man dort ergreifen wird.

Der Flug verlief sehr unspektakulär.

Paris. Deutlich zu erkennen die Seine und der Arc de Triomphe mit seinem Spinnennetz an Straßen.

Ich hatte gedacht dass ich das Buch von Schlink ( es ist ja nicht sehr dick) in St. Jean fertig bekomme. Doch musste ich nach der Geschichte „Das Amulett“ am Samstag eine längere Pause einlegen, weil sie mir etwas sehr schmerzlich bewusst machte, das ich seit über 30 Jahren mit mir herumschleppe und nie auch nur ansatzweise auf den Gedanken kam etwas dagegen zu tun. Um was es genau geht, will ich hier und jetzt nicht näher erläutern, dafür brauche ich ein wenig Zeit.

Die N. holte mich ab vom Flughafen. Wieder zurück im trauten Heim übergab sie mir ein Geschenk für meinen Geburtstag. Es war wieder so ein Rätselgeschenk doch als ich dahinter kam was es wirklich war, war die Freude groß. Ein Abendessen in Ma Langue Sourit. Ich war noch nie dort, fuhr aber in letzter Zeit oft daran vorbei.

Am Nachmittag dann jede Menge häusliche Dinge erledigt, und später dann auf Netflix den Marvel Kalssiker Venom, den ich nicht schlecht aber so richtig gut nun wieder auch nicht.
Den neuen Film von Charlie Kaufmann angefangen. I’m Thinking of Ending Things, mit der großartigen Toni Colette, den schaue ich mir aber ganz morgen an.

Der letzte Tag (12von12)

Für den 12von12 bitte Nachtrag am Ende des Postings lesen.

Das Grußfoto schickte ich am Morgen, kurz nach der Schwimmrunde, nach Australien zu dem H. in Melbourne. Ein bisschen Sonne, ein bisschen Meer. Sie sehnen sich dort danach und dass die Ausgangssperren endlich ein wenig gelockert werden. Ich hoffe und bete dass uns solche heftigen Ausgangssperren im Winter hier erspart bleiben. Er schickte mir Fotos aus dem australischen Guardian von der Stadt. Sie sind gespenstisch weil menschenleer und zugleich wunderschön.

Link

Ein Spaziergang nach Erromardi.

…mit Möve…
…einem Kaffee mit Aussicht
Magnolien…
und Mimosen.

Den Nachmittag mit Lesen verbracht und am späten Nachmittag nochmal schwimmen, weil … schwimmen.

Für den Abend hatten wir einen Tisch im Instincts ergattert, was nicht immer einfach ist weil klein,erfolgreich und sehr schnell ausgebucht. Die Menükarte wechselt regelmäßig.

Wir hatten am Tisch neben uns fünf ältere Damen, alle weit über 80, die sich lautstark unterhielten. Keine von ihnen hörte oder sah gut. Es war mitunter sehr lustig ihnen zuzuhören, weil man alle Details ihrer Unterhaltung mitbekam und jede Dame eine Art Achetyp darstellte. Eine war sehr ruhig und sprach kaum, eine andere dafür umso mehr, wieder eine andere hatte eine sehr tiefe laute Stimme die alles übertönte. Die D. und ich kamen sofort auf die Idee ein Theaterstück darüber zu schreiben.

Essenstechnisch war es wie jedesmal grandios.

Vorspeise: ganz frische Steinpilze, die ersten der Saison
Für mich gab es Ente mit Kürbis…
Und für die D. gab es Dorsch mit Orecchiette.

Anschließend spendierte man uns noch den gleichen Clementinenweinbrand den wir schon ein paar Tage zuvor hatten. Doch hier haute er uns regelrecht um.

Wir wackelten zurück zur Wohnung recht erheitert und gingen früh zu Bett.

Nachtrag: ich hatte den 12von12 vergessen, doch ohne es zu wissen habe ich exakt12 Fotos gepostet. Also passt das schon 🙂
Wer wissen will was es damit auf sich hat schaue bitte hier nach.

Ein Tag mit Startschwierigkeiten

Wir wussten dass der Klempner kommen sollte wegen einem verstopften Abflussrohr, das in dem kleinen Innenhof außen an der Wand langläuft. Die D. hatte vor kurzem einen Riesenschreck bekommen, als es regnete und das Wasser aus dem Abfluss ihrer DUSCHE herauskam.
Dabei wurde festgestellt dass ein paar Rohre nicht so abfließen wie es sein sollte.
Der Klempner jedoch hatte einen völlig anderen Auftrag bekommen, was hier zu machen sei und so begann ein hin und her, das sich länger hinzog.

So lange der Klempner arbeitete konnte ich weder Klo noch Dusche benutzen, also zog ich los, benutzte ein öffentliches Klo und ging anschließend schwimmen.

Am Mittag waren wir mit dem S. und seiner Freundin L. verabredet. der seinen freien Tag hatte. Er hatte als Mittagstisch, den Komptoir des Amis (das K ist schon richtig) rausgesucht, das die D. und ich gar nicht kannten.

Es wurde ein langer Mittagstisch. Die Vorspeise war ein Stück Thunfisch mit schwarzem Sesam und hauchdünnen Mohrenfäden auf einem Minifladen. Anschließend gab es und ich bestellt es lediglich unter Vorbehalt, eine Kotelett vom Ibericoschwein. Ich bin absolut kein Kotelett Fan von keinem Tier. Doch das hier war so zart, dass es mir die Sprache verschlug. Fotos habe ich leider keine gemacht.

Den Kaffee tranken wir auf der Terrasse vom Grand Hotel.

Da es bereits während dem Essen schon Champagner und Wein gab musste ich mich anschließend eine Weile hinlegen weil ich schläfrig geworden war.

Später ging es dann nochmal ans Meer eine Runde Schwimmen.

Dieses Licht hier ist immer wieder Faszination pur.

Am Abend hatten wir beschlossen zur Pile d’Assiettes zu gehen, das Restaurant von Constance Rochain, die ich euch während dem Lockdown schon einmal in einem Video vorgestellt hatte.

Es gab als Vorspeise eine wahre Delikatesse.

Das ist hier in der Gegend eine seltene Plizart. Kaiserlinge findet man zwar in ganz Europa und gehören zu einer Gattung von Pilzen zu der auch der Fliegenpliz gehört. Die Kaiserlinge sind allerdings nicht giftig. (Sonst würde ich den Text hier nicht schreiben!!!)
Gebraten in Olivenöl, mit einem wenig grobem Satz und einer leichte Essig Emoulsion. Irre!

Dann gab es für mich ein hervorragens Risotto mit Panchetta für mich… (ich hätte auch die eine doppelte Portion geschafft)

…und für die D. ein Gemüsecurry mit Quinoa und Salat.

Später schickten wir noch ein Grußfoto los, an die A. die zusammen mit einer Freundin in Luxemburg ebenfalls auf der Terrasse saß.

Ein weiteres Jahr

Ich war eigentlich recht früh wach schlummerte aber noch einmal weg.

Die D. hatte Geschenke besorgt. Unter anderem schenkte sie mir dieses Buch von Manu Larcenet, dem Comiczeichner den ich für mich letztes Jahr durch diese Serie entdeckt hatte.

Wir gingen schwimmen, wie jeden Tag. Das Wasser fühlte sich kühler an als die Tage davor und pikste ein wenig auf der Haut. Es ist jedoch kein Grund nicht die gewohnte Strecke bis zu den Bojen hin und zurück zu schwimmen.

Den Morgen verbrachte ich weitgehend mit dem neuen Buch Abschiedsfarben von Bernard Schlink in die Kurzgeschichte „Geschwistermusik“ mich sehr berührte.

Später dann zogen wir los zu einem Park in St. Jean den ich noch nicht kannte.

Zwischendurch gab es ein Eis.

Ich habe schon ein paar mal über den kleinen Eisladen Bargeton berichtet, der 2019 für das beste Vanille Eis in Frankreich ausgezeichnet wurde. Aber all seine anderen Sorten sind auch ein absoluter Hammer. So gab es die letzten Tage, Pecannuss Eis, Spekulatius Eis und vier verschiedene Schokoladensorten. Auch seine Sorbetsorten, schmecken seidenweich und cremig, das bei Sorbet ein Ding der Unmöglichkeit scheint.

In dem kleinen Park steht die Villa Ducontenia in der zur Zeit eine Ausstellung über die Künstler läuft die früher die Keramiken aus Ciboure bemalt haben.

So die Keramikwerkstatt aus bevor sie geschlossen wurde.

in dem kleinen Park befindet sich auch ein sogenanntes „Naturtheater“,

Die erste Kastanie.

Den ganzen Tag über kamen über alle sozialen Kanäle Glückwünsche zum Geburtstag.

Am Abend fuhren wir dann nach Guethary ins Briketenia. Wir hätten auch in ein Restaurant in St.Jean gehen können, denn auch hier gibt zwei Stück die ein Michelin Sternchen haben. Aber im Briketenia sitzt man wie ein König in ihrem wunderschönen Garten.
Wir aßen das Sommermenü. Ich lasse die Bilder sprechen. Alles habe ich nicht abgelichtet.

Das Bild mit dem umgelegten Glas im Eis, war ein korsischer Clementinen Schnaps.

Ein Spaziergang nach Ciboure und Socoa

Nach der üblichen Schwimmrunde gleich nach den Aufstehen und einer Tasse Kaffee, gingen wir los nach Ciboure, der Nachbarort von St.Jean in dem sich die Keramikwerkstatt befand, von der ich gestern berichtete. Sie lag in einem Teil des Dorfes das ich noch nicht kannte.


St.Jean und Ciboure sind durch den Fluss Nivelle getrennt und wir wanderten eine Weile auf der Ciboure Seite flussaufwärts, zu dem Haus. Das Haus wurde nachdem die Keramikwerkstat schloss völlig umgebaut. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich ein Antikladen, der die Vasen, die ich gestern zeigte auch verkauft. Ich war sehr versucht eine zu kaufen, doch die, die mir am besten gefiel war preislich schwindelerregend. Zudem hätte ich nicht gewusst wie ich sie transportieren soll.

Auf dem Rückweg sahen wir kleine Vögel am Fluss die eifrig in den Algen herum stocherten. Zuerst dachte ich es seien kleine Küken, doch es sind ausgewachsene Vögel. Wir fragten und was es sein könnte. Die D. meinte es sei die berühmte gemeine Wasserwachtel, worauf ich laut zu lachen begann.
Weiß einer meiner geschätzten Leser, der ornithologisch besser bewandert ist als ich, was das sein könnte?

Weiter ging es nach Soccoa, das südlichste Dorf der Bucht von St. Jean. Ich hatte dort schon einmal sehr schöne Fotos vor Jahren gemacht, auch von den Wellenbrechern, die man aber nicht mehr begehen kann. Damals konnte man das noch.

Auf dem Bild oben sieht man unsere täglich Schwimmstrecke. Vom Strand aus bis zu der Begrenzung aus weißen Bojen und zurück.

Mittagessen gab es im Pantuxa gleich neben dem Hafen von Socoa:

Ein Tomaten Salat mit frischem Thunfisch.

Anschließend ging es mit einem kleinen Boot das stündlich seine Runden durch die Bucht zieht, zurück nach St.Jean.

Zurück in St.Jean saßen wir lange auf der Terrasse der Bar de la Marine (das inzwischen mein Pendant vom Renert in Luxemburg ist) und ich las das mitgebrachte neue Buch von Bernard Schlink.

Am Abend wählten wir noch einmal die Buvette de la Halle zum Abendessen.

Ein Ausflug nach Bayonne

Ich höre euch schon: „Ja, Joël WIR WISSEN DASS DU AM MEER BIST!„

Es ging mit dem Zug nach Bayonne. Ich war ja schon öfters dort und die Stadt fasziniert mich jedes mal. Das letzte mal hatte ich einen geführten Rundgang durch die Altstadt gemacht, der unglaublich lehrreich war. Biarritz mag ich weitaus weniger.

Wir hatten uns das Baskische Museum vorgenommen, in dem zur Zeit eine Sonderausstellung über die Keramikwerkstatt von Ciboure zu sehen ist. Besagte Werkstatt gibt seit 1995 nicht mehr, aber die Keramiken, vor allem Vasen, sind unglaublich schön.

Die beiden gefielen mir ganz besonders.

Ich fragte ob es ein Katalog der Objekte gäbe, aber der kommt wegen der Pandemie erst Ende September.

Ein kleiner Rundgang durch die Innenstadt:

Dieser satte blaue Himmel, das Licht…

In einer kleinen Bar gab es ein Perrier mit einem Strohhalm aus Pastateig. Sprudel mit Nudel. Eigentlich eine sehr umweltfreundliche Idee. Man darf die Nudel aber wahrscheinlich nicht über Stunden drin lassen, sonst hängt sie irgendwann schlaff aus dem Glas.

Wir kehrten ebenfalls in die kleine Parfümerie ein Parfums et Senteurs du Pays Basque. Ich hatte mir dort vorletztes Jahr eine Flasche mit dem Namen Grenouille gekauft. (Der Name Grenouille stammt von der Hauptfigur aus dem Roman das Parfüm) Diesmal wollte ich aber etwas anderes und probierte ein paar Düfte durch. Die ältere Dame die den Laden führt und sehr kompetent ist, gab mir mehrere Düfte zum probieren auf Stäbchen und als ich mich da für einen entschieden hatte, wurde er auf der Haut getestet. Ich sollte ein wenig spazieren gehen und wiederkommen. Es wurde ein Duft mit einem ungewöhnlichen Namen: Oui. mais il a aimé

Am Abend kehrten wir in die ein Restaurant i St.Jean ein, an dem wir immer vorbei gingen aber nie besuchten, weil….tja, es gibt keinen Grund. Es lag wahrscheinlich einfach zu nahe. Le Beau Marché liegt gegenüber der Markthalle und ist ein viel besuchter Laden.
Da wir den ganzen Tag über nicht sehr viel gegessen hatten stürzten wir uns auf die bestellten Speisen wie ausgehungerte Wölfe, dass ich darüber die Fotos vergaß.

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