Auch wenn ich es nicht jeden Tag erwähne, aber ich bin während der letzten Tage, jeden Tag zweimal im Meer gewesen. Man könnte meinen, ich schwimme auf Vorrat, denn wenn ich wieder in Luxemburg bin, wird der Spaß im Meer oder im See zu schwimmen, vorbei sein.
Die erste Schwimmrunde:

Am Morgen war es sehr bedeckt und die Wellen ganz schön hoch. Doch an der Stelle, wo die D und ich immer ins Wasser steigen, geht es ganz gut und man wurde nicht umgeworfen. Denn wenn man bis einmal im Wasser ist, hinter den Wellen, ist es eigentlich sehr ruhig. Ich schwamm bis raus zu der weißen Boje, und merkte, dass es doch ein größeres auf und ab war, was eigentlich sehr lustig ist und mich je nach Welle, sehr viel schneller weiterbrachte.
Eine Weile später stießen die C und die V zu uns, denen wir am Tag zuvor gesagt hatten, dass wir jeden Morgen eine Schwimmrunde absolvieren. Die C versprach uns die Tage einmal mitzugehen.
Anschließend ging es in die Bar de la Marine zu einem kleinen Frühstück.
Ich legte einen etwas ruhigeren Tag ein. Zudem sollte es später sehr heiß werden.
Am Nachmittag ging ich dann noch einmal raus auf ein Eis. Als wir von Bargeton zurückkamen, war eine Art Aufruhr am Strand, von der wir aber sofort wussten, warum sie stattfand. Alle starrten wie gebannt aufs Meer hinaus.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt. In Wirklichkeit waren es sehr sehr viele. Es war der Delfin, der wahrscheinlich kurz davor eine Kapriole vollzogen hatte.
Am späten Nachmittag zog ich mich dann auch noch einmal hinaus ins Wasser.
Foto
Und dann kam das, auf dass ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte.
Am Abend fuhren wir zu viert nach Urrugne um dort bei einem Koch daheim zu speisen. Es war seit sehr langer Zeit mal wieder dass wir wieder einmal vom Koch der einst das Bidaian hatte, bekocht wurden. Schön dabei war, dass ich seine wunderbare Art zu kochen wieder fand. Fotos der Speisen habe ich nur eine gemacht und aber sonst keine Fotos; das hat seinen Grund. Wir waren in einem Privathaus und es waren noch sehr viele andere Leute zugegen.

Eines kann ich aber noch zeigen. Als wir dort ankam, ging ein Donnerwetter nieder, mit dem keiner richtig gerechnet hatte. Im Anschluss gab es einen wunderschönen Regenbogen:

***
Wenn du ein Jahr deines Lebens noch einmal erleben könntest – welches wäre das?
Ich glaube, das wäre das 51. Lebensjahr. Das Jahr, in dem ich meine Weltreise gemacht habe und die ich abbrechen musste, weil ich in Neukaledonien mit einem geplatzten Blinddarm operiert wurde. Da der ja jetzt weg ist und nicht noch einmal platzen kann, würde ich dort weitermachen, wo ich damals aufgehört habe, und all die Orte, die ich damals noch im Südpazifik und Südamerika vorgesehen hatte, aufsuchen. Neuseeland habe ich ja ein paar Jahre später nachgeholt. Alles andere in Südamerika und Pazifik leider nicht. In Argentinien und in Chile war die politische und wirtschaftliche Lage in den darauf folgenden Jahren, alles andere als gut. Die Welt ist nach Covid eine andere geworden und ich weiß nicht, ob ich noch dahin will.



























































































































