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Fressen, Kunst und Puderquaste

Ruhetag & Hektiktag

Der Sonntag war ein Ruhetag. Es passierten jedoch ein paar Dinge die nicht blaugtauglich sind und die mich ein wenig ratlos und enttäuscht zurück ließen. Vielleicht schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt darüber…

Vielleicht noch so viel zum Ruhetag, weil es mich sehr am Montagmorgen sehr aufregte. Es gibt Menschen die in ihrer Unverantwortlichkeit und Unverschämtheit dem Fass den Boden ausschlagen. Sie benehmen sich hinsichtlich der ‚Situation‘ wie kleine Kinder und halten sich die Hände vor die Augen. Wenn sie es nicht sehen ist es auch nicht da! Es fällt mir dann sehr schwer nicht die Hand zu heben und ihnen eine schallende Ohrfeige zu verpassen! Ich könnte hier jetzt in aller Ausführlichkeit erzählen was passiert ist, aber es wird nicht helfen.
Merke: Es gibt Menschen deren IQ schlicht nicht mehr zu leveln ist!

***

Der Montag dann, war vollgepackt mit Terminen und Erledigungen.

Ich erwachte mit dem Gedanken, dass ich alles für das Jahresende vorbereitet habe, was ich vorbereiten könnte. Doch das wichtigste, die Zugfahrt, hatte ich vergessen. Also setzte ich mich gleich hin buchte das Ticket. Ich hatte jedoch im Hinterkopf immer den Gedanken dass, ich „situationsbedingt“ eventuell auch nicht fahre.

Zwischendurch chatte ich mit dem H. in Australien der mir dieses Bild schickte.

Davon sind wir in Europa weiiiiit von entfernt. Jedes mal wenn ich mit ihm chatte oder telefoniere überkommt mich Fernweh und ich wünschte mir, ich könnte mich mal fluchs hinbeamen und den Winter in Europa und all den restlichen Wust hinter mir lassen. Aber das wird bis 2021 nicht möglich sein.

Fix nach Trier gefahren wegen einem Perückenretour und der neuen Hose die noch ein wenig gekürtzt wurde.
In der Trier Brasserie habe ich mir einen unglaublich leckeren und feudalen Lammrücken mit Polenta und Grillgemüse gegönnt. Punkt! Dazu ein Glas Riesling! Nochmal Punkt!
Das musste sein nachdem mir der Groll wegen dieses einen Menschen noch immer zu schaffen machte.

Wieder in Luxemburg zwecks einer Umfärbung noch Farbe im Friseurladen meines Vertrauens gekauft. Als ich dann zuhause war schlug die Müdigkeit mit den Vorschlaghammer zu und ich legte mich für eine halbe Stunde hin.

Als ich erwachte schien die Sonne.

So schön, nach nach fast drei Tagen dunkler Brühe am Himmel.

Das Umfärben von Haarteilen ist mit einem gewissen Risiko behaftet weil das Haar sich meistens nicht so verhält wie vorgesehen. Also machte ich vorab erst mal eine Farbprobe mit zwei verschiedenen Farben wo es nicht allzu sichtbar ist.
Morgen sehe ich mir dann das Resultat genau an und werde entscheiden.

***

Adele war letztes Wochenende bei SNL. Ihr erster Auftritt seit Jahren und sie ist kaum wiederzuerkennen. Sie ist um der Hälfte geschrumpft. Hier ihre Eröffnungsrede der Show:

Und hier einer der Sketche in denen sie mitspielte und beinah einen Lachkrampf bekam:

Beunruhigung

Ein sehr langer Tag und am Ende hatte ich Rückenschmerzen und heute mal ausnahmsweise ohne Foto

Ich wachte mit Kopfschmerzen auf. Der kleine Hypochonder in mir schlug natürlich sämtliche Alarmglocken. Das ist doch ein Anzeichen von…! Doch ich brachte mich selbst zur Räson. Das Wetter hatte während der Nacht nämlich umgeschlagen und die Temperaturen waren am Morgen sehr viel kälter als am Tag davor, und da ich ja ein wetterfühliges Dingsbums bin…
Ich nahm eine Paracetamol Tablette und ich hatte für den Rest des Tages Ruhe.

Ich ging zum Samstagsmarkt, sah kurz die D, den B. und die K. und trank einen Kaffee mit ihnen im Renert.

Ich kaufte ein paar wenige Dinge denn für Sonntag habe ich einen Restaurantbesuch auf dem Programm, also brauchte ich nicht so viel.

Am frühen Nachmittag eine Fahrt in den Süden zwecks einer Perückenanprobe, in der ich strategisch etwas falsch machte. Man sollte nie den Ferrari zeigen wenn sie bereits mit einer Citroën Ente zufrieden sind. Doch konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und setzte der Darstellerin das sehr viel kostspieligere Teil auf den Kopf. Alle verfielen natürlich in Aah-s und Ooh-s und ‚Nein die ist viel besser!‘ und damit schrumpfte das Budget um ein paar hundert Euro mehr.
Doch insgeheim war ich froh dass ich mit allen mitgebrachten Optionen richtig lag.

Von dort aus zurück ins andere Theater zur letzten Vorstellung das Gastspiels von den ich die letzten Tage ein paar Fotos hinter der Bühne gezeigt hatte. Und wie immer wenn es die letzte Vorstellung ist, heißt es im Anschluss auch alles wieder in großen Kisten einpacken und möglichst nichts vergessen was mitgeliefert wurde. Da ich das Stück ja nicht alleine machte, sondern zusammen mit einer Kollegin, teilten wir uns auf und sie packte währendem das Stück noch lief, alle abgespielten Teile wieder ein und wir waren nur eine knappe halbe Stunde später als sonst fertig.

Im Stück selbst läuft in voller Lautstärke das Lied von The Avener- Fade Out Line in dem eine Textzeile vorkommt, die meine unterschwellige Stimmung des ganzen Tages beschrieb.

It’s creeping in sweetly
It’s definitely here
There’s nothing more deadly
Than slow growing fear

Unsere Infiziertenzahlen sind sehr beunruhigend und ich befürchte, dass alles für ein paar Wochen in Luxemburg komplett dicht gemacht wird. Doch bin ich ebenfalls der Meinung dass unsere Regierung richtig handelt. Wir testen ja hier auf Teufel komm raus um so weit alle vorhanden asymptotischen Fälle zu isolieren. Ich bin überzeugt dass unsere Zahlen wieder schneller runter gehen als anderswo.

Als ich dann zuhause war, bekam ich diese Nachricht aus dem Renert, dass es vorerst mal bis Allerheiligen seine Türen geschlossen haben wird.

© Beim Renert

Testergebnis & Vorstellung

So fing der Tag morgens an.

Uff.

Ein weiterer Tag mit vielen Telefonaten und noch mehr Terminen für die nächste Woche. Doch jedes Telefonat endete immer mit dem „das halten wir mal so fest wenn wir keine neue Einschränkungen bekommen.“
Und ich bezweifele dass keine kommen, denn so hoch wie die Zahlen gestern waren sie noch nie. Ein weiteres Problem kündigt sich zur Zeit in Kranhäusern selbst an, weil inzwischen eine beträchtliche Zahl an Menschen vom Personal auch infiziert sind und in Quarantäne stecken, bzw. mit Menschen in Kontakt kamen sie positiv getestet wurden und auf ihr Resultat warten.

Gegen 16:00 Uhr fuhr ich los und nahm meine FFP2 Masken mit, mit denen ich nicht so gut arbeiten kann, weil sie nicht optimal sitzen wegen der Brille, aber da muss ich jetzt durch.

Zuvor fuhr ich noch zum Rahmengeschäft, das gerahmte Plakat abholen. Ich werde am Wochenende sehen wo ich es aufhänge.

Anschließend ins Theater. Da ich zu früh war setzte ich noch kurz auf einen Kaffee ins Vis-à-vis und schaute im Liveticker was auf der Pressekonferenz von der Regierung an neuen Maßnahmen beschlossen wurde. Maximal nur noch 4 Menschen dürfen sich privat treffen, ebenso in Restaurants. Und wir haben jetzt ein Ausgangsperre von 23:00 – 6:00 Uhr.

Mit den Einschränkungen kann ich leben, denn sie schließen die Theater nicht. Aber ich befürchte das wird in einer nächsten Phase kommen.

Die Place du Théâtre

Und während ich im Theater auf der Hinterbühne auf die Umzüge wartete, schrieb ich schon mal in Teilen dieses Posting vor.

Eine Piñada die am Ende in Fetzen auf der Bühne liegt.

Früh zu Bett

Test & Perücken

Covid Test am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Das sieht dann so aus:

Man fährt ran, macht den Mund auf und gut ist. Das Ganze dauert mit Warten keine 10 Minuten.

Anschließend nach Trier wegen Perücken für ein Stück im November.

Auf der Fahrt dorthin hörte ich eine Reportage in der Sendung Tag für Tag auf DLF über Das seltsame eben der „Fake“-Juden.
Die schon lange hier mitlesen wissen was jetzt kommt. In der Reportage war Sophie zu hören. Sie hatten einen kurzen Ausschnitt eines Interviews mit ihr. Es war seltsam nach so langer Zeit noch einmal ihr Stimme zu hören.

Im gleichen Atemzug zwei neue Hosen gekauft, da mein Kontingent an Winterhosen vom letzten Winter…nun ja… ich war ja den Winter über nicht da und habe keine gekauft. Und die vom Winter davor waren alle zu groß, denn da hatte satte 10 Kilo mehr auf der Waage.

Royales Frühstück bei Nicos:

Wieder zuhause setzte ich mich an den Schreibtisch und überprüfte alle Daten mit Terminen und Besprechungen und dass nichts kollidiert. Das müsste alles hinhauen bis Ende Januar, wenn nichts verschoben wird. Ich kümmerte mich ebenfalls um die Feiertage Ende des Jahres an denen ich wegfahren werde, doch beschleicht mich grade das mulmige Gefühl dass es wegen hohen Infinziertenzahlen nicht klappen könnte. Wir werden sehen.

Am Abend ein Treffen mit der A2, der ich ein Glas Quitten versprochen hatte. Wir tauschten den letzten Klatsch und Tratsch der Kulturszene aus, was höchst informativ war. Unter anderen kommt am Freitag der Regierungsrat zusammen und berät über neue Einschränkungen hinsichtlich der hohen Infizierungszahlen. Es kann durchaus sein dass wir die nächsten Tage wieder mehr zuhause verbringen und das ganze Eintakten der Termine vom Morgen, war hinfällig.
Es wurde nicht sehr spät.

***

Der Trailer von Netflix elektrisierte mich. Das kann entweder ein Knaller wie Moulin Rouge werden oder ein schreckliches Desaster:

Hinter der Bühne

Sehr spät eingeschlafen. Sogar die üblichen Potcasts halfen nicht. Dementsprechend spät wach geworden. Ich wurschtelte ein wenig zuhause herum bis es Zeit war ins Theater zu gehen.

Es war eine etwas zerbrechliche Stimmung im Theater. Da die Premiere ausgefallen war, wegen einem Covid Verdacht, der sich ja glücklicherweise nicht bestätigte, waren alle etwas bedächtiger. Es fühlte sich auch gar nicht so an wie eine Premiere.

Die Ecke in der die schnellen Ümzüge für Perücken und Kostüm stattfinden.
Das Inspizientenpult mit großem Monitor, links davon die Bühne.

Was ist das auf dem Foto unten?

Da zu einem gewissen Zeitpunkt Schaum auf der Bühne gebraucht wird, steht auf dem Requisitentisch ein Eimer mit „Ersatzschaum“ wenn es nicht reichen sollte. Dieser Eimer steht bis zum Ende der Vorstellung und der Schaum löst sich langsam auf. Das sieht dann so aus:

Es war eine seltsam bedrückende Vorstellung und am Ende gab es auch keine Premierenfeier. Ich war früh wieder zuhause und früh im Bett, denn morgen habe ich mehr auf dem Programm.

Ein neuer Rahmen & Skybar

Am Morgen gebloggt und ausführlich Internet gelesen. Später dann zum Rhamenmacher gefahren, weil hier immer das Plakat der Keith hering Ausstellung rumlag die letztes Jahr in Luxemburg war. Verbucht wurde das unter Preweihnachtsgeschnek. Ich bin ja sonst partout nicht mehr für Weihnachten zu haben, das Fest als Entschuldigung hernehmen wenn ich mir selbst was schenke, ist fr mich aber völlig ok.

Am Abend dann der von seeeehr langer Hand geplante Abend, von der D. und mir, die K. für ein Abendessen einzuladen. Wir hatten der K. den Abend vor 2!!! Jahren geschenkt als sie als Intendantin in Rente ging. Jetzt war es endlich soweit.

Geplant war dass wir sie in den Grünewald ausführen, doch da der seit einigen Wochen wieder die Pre-Covid Öffnungszeiten wieder eingeführt hat, ist das Restaurant Montags und Dienstags wieder geschlossen.
Also besuchten wir meine zweite Lieblings „Kantine“, die Skybar, die die K. aber schon kannte.

Es war wie immer ein Knaller.

Ein Champignon-Trüffel Süppchen als Gruß aus der Küche.

Anschließend hatte ich Jakobsmuscheln mit zwei verschiedenen Soßen…

und als Hauptgang ein Thunfischwrap, der nur wow war.

Die beiden Damen hatten hatten Lammkeule die schon Woche hatte als ich mit den Jungs hier war.

Für einen Nachtisch war beim besten willen kein Platz mehr.

***

Kennt jemand den kleinsten Chefkoch der Welt „le petit chef“?
Es ist ein Konzept das es schon eine Weile gibt und das jetzt wieder in Luxemburg gezeigt wird.
Tablemapping kannte ich schon von Neuseeland, als ich dort die Ausstellung über Alice im Wunderland in Wellington besuchte. Hier wird nun das gleiche Konzept für ein Restaurant übernommen, bei dem der ‚petit chef‘ auf dem Tisch kocht. Das sieht dann so aus:

Zu Gast ist das Konzept im Restaurant Elch.

***

So sieht berufsbezogene Werbung für Maskenbildner aus Insta aus, oder auch das neue Odol für Monster und die die es werden wollen.
MouthFX

Aus dem Familienalbum 34

Da der Montag sehr ereignislos war, machen wir mal wieder ein Foto aus den Familienalbum.

Das Foto war im Sommer 1983.
Es ist eines der seltenen Fotos aus der Zeit. es gibt da nicht sehr viele, da ich die Woche über im Internat war und nur am Wochenende und in den Ferien zuhause. Frisurmäßig war es de Zeit von Kajagoogoo . Das Haargel das jetzt in Mode kam und man nicht an jeder Ecke zu kaufen konnte, sondern nur beim Friseur, sparte ich mir eisern vom Taschengeld ab. Die Schäferhündin hieß offiziell „Fraya vom Alferweiher“ mit Pedigree und allem PiPaPo. Meine Mutter taufte sie Flori. Es war der erste Schäferhund von mehreren, die in den nächsten Jahren folgen sollten.

Und das Lied hatte ich als Single von der Gruppe:

Quitten & Doom Patrol

Ich legte Quitten nach dem Rezept der Kaltmamsell ein, in Schwarztee mit Ingwer, Vanille und Honig.

Nun gut, den ganzen Tag habe ich mich nicht damit beschäftigt.
Aber Quitten schälen und schnibbeln ist schon eine Pein für sich. Ich fand jedoch eine Methode in der das um einiges fixer ging und mich weniger Nerven kostete. Ich nahm diesen Sparschäler, und schnitt anschließend die Scheiben über den Gemüsehobel zu vier Seiten bis zum Strunk runter , den ich eh nie verwende weil er zu holzig ist. Da ich die Zitrone vergessen hatte, war es eine gute Gelegenheit den Verjus auszuprobieren den ich letzte Woche gekauft hatte. Durch die Säure klappte das ebenfalls einwandfrei und die Quittenscheiben wurden nicht bräunlich.
Die angegebene Menge an Ingwer überschritt ich maßlos, weil seine Schärfe sehr gut zu den Quitten passt.

Da ich das Rezept verdoppelt hatte, bzw. die Sirupmenge fast verdreifacht hatte, hatte ich so viel davon über dass ich ihn in eine Flasche abfüllte. Später versuchte ich ein Schluck davon verdünnt mit Sprudelwasser. Hervorragend und eine große Empfehlung!

Am Abend schaute ich mir die letzten drei Folgen der zweiten Staffel Doom Patrol an. Es ist wie bei allen Serien schon fast Gesetz, dass die zweite Staffel zur ersten immer ein wenig abfällt. Das ist hier nicht anders. Aber empfehlen kann ich sie doch. Sie endet übrigens mit einem gewaltigen Cliffhanger. Pandemiebedingt bin jedoch gespannt wann die nächste Staffel kommt.

Markt & Beet

Ein schöner Tag der wie fast jede Woche, mit dem Samstagsmarkt begann. Zuerst war es doch recht kühl und zog die dicke gefütterte Lederjacke vom letzten Jahr an. Doch die Sonne kam raus und dann wurde es fast zu warm.

Es war wieder eine fröhliche Runde im Renert. Der B. war da und die D. und später kam auch die A2 hinzu. Zur Sprache kam wer bei wem Pate ist. Ich schoss dabei den Vogel ab, weil ich eine Patenschaft habe, die sonst keiner hat. Ich bin nebst Pate des kleinen C. (den ich pandemiebedingt schon fast ein Jahr nicht gesehen habe) auch Pate von dem großen Vierbeiner hier.

Ich kaufte eine Mirabellen Torte und fand auch endlich Quitten, die mich morgen mich morgen den ganzen Tag beschäftigen werden, da ich einen häuslichen Tag einlegen werde.

Am Abend hatte ich mich mit der A. verabredet und wir besuchten das vegetarische Restaurant Beet, das ja vor kurzem umgezogen und größer geworden ist. Und so lecker wie ich es das letzte mal fand. so enttäuschend was es diesmal. Ich hatte einen Veggieburger mit Berbequesoße gewählt mit Süßkartoffelchips und Salat. Der Burger selbst war so gerade noch ok. Bei beim Salat hatte man das Dressing mit der Pipette spärlich aufgetragen, denn es war kaum zu schmecken. Die Süßkartoffelchips waren gut.

Zwischenzeitlich bekam ich ein paar SMS mit Danksagungen für die tolle NO ART Sendung, die mich sehr freuten. Wer die Sendung sehen möchte:

Nachtrag: Gestern kam die erlösende Nachricht dass dass der Test im Theater negativ ausfiel. Uff.

What a Day!

Ich kann, wie viele andere wahrscheinlich auch, die ganzen Geschichten und Nachrichten über Covid nicht mehr hören. Das will nicht heißen dass ich dagegen rebelliere und hier alles ohne Maske durchziehe. Im Gegenteil! Ich versuche das in meinen Tagesablauf einzubauen ohne großartig darüber nachzudenken und alles immer in Frage zu stellen. Es ist wie es nun mal wie es ist. Punkt.
Aber wenn…
Aber dazu komme ich noch.

Ich wachte leicht gerädert auf von der etwas zu kurzen Nacht und zu langem Arbeiten am PC wegen diverser Deadlines.
Das Telefon klingelte noch mehrfach ob ich nicht noch hier und da…doch irgendwann ist auch mal gut und ich sagte ‚Nein‘.

Ich fuhr zum Friseurgroßhandel um nach einer gewissen Sorte Haarnadeln zu sehen, die sie glücklicherweise da hatten. Im Maskenjargon werden sie Bomber oder Brummer genannt. Kollegen die mitlesen, wissen welche ich meine. Die wenigsten Läden führen sie und es immer wieder ein Kampf sie zu bekommen.

Da ich schon in der Gegend war fuhr ich noch zum großen Supermarkt. da der Kühlschrank nicht mehr viel hergab. Doch ich musste Gas geben denn die A. sollte am frühen Nachmittag die kleine Blue vorbei bringen, da sie. zu einem Begräbnis sollte.

Pünktlich war die kleine freche Stupsnase da.

Die A. meinte ich sollte doch einmal kurz mit ihr um die Häuser ziehen, was ich auch tat. Doch die Kleine wollte nicht. Sir trottete lustlos mit und es kam weder fest noch flüssig raus.
Doch sobald wir wieder in der Wohnung waren drückte sie mit einen Haufen unter den Tisch und pinkelte auf den Teppich. Es ist gut dass sie noch so klein ist und nicht viel aus rauskommt. Nun ja.

Zwei Stunden später holte die A. sie wieder ab und ich machte mich fertig fürs Theater zur Premiere, und stand schon fix und fertig mit Mantel und Tasche an der Tür, als das Telefon klingelte. Es war jemand von Theater.

Die Premiere fiele aus, es bestehe Verdacht auf Covid. Wer es genau ist haben sie mir nicht gesagt, doch es wird jetzt getestet. Und wenn der Verdacht sich nicht bestätigt, dann können wir nächste Woche die Vorstellungen spielen. Doch für diese Woche ist erst mal nichts.

Rumms!
Mir war schon klar dass es irgendwann auch mein näheres Umfeld treffen würde. Aber mulmig ist mir!

Ich lenkte mich für den unverhofft freien Abend ab mit einer weiteren Folge von Doom Patrol, und machte mir seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder Bratkartoffeln.

Ich schneide sie etwas kleiner als für „normale“ Bratkartoffeln gewohnt und koche sie davor nicht ab. Stattdessen wandern sie roh in die Pfanne mit ein wenig Öl und Butter, Salz und Pfeffer und später kommen noch ein paar fein geschnittene Zwiebeln dazu. Da sie vorab nicht gekocht sind brauchen sie etwas länger, sind aber meinem Gusto nach umso leckerer.

Dazu gab es ein Salat von Sucrines.

***

Die Serie von Vogue gibt es ja schon länger. Aber da wir alle Dolly kennen und lieben und sie sich selbst auch nicht so ernst nimmt, ist dies eine der schöneren Folgen:

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