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Fressen, Kunst und Puderquaste

Premiere & Schnee

Ich könnte euch das gleiche Foto zeigen wie das von gestern, doch es scheint heute morgen dann doch etwas schöneres Wetter zu sein. Ich versuchte davor den Rauch der Kamine auf den hinteren Balkon einzufangen der leicht rosa schimmerte durch die aufgehende Sonne, aber auf dem Foto sah man es nicht.

Früh am Morgen eine Besprechung wegen einem Fooshooting nächste Woche. Ich hatte schon lange kein Fotoshooting mehr. Da kann ich euch auch das Resultat zeigen wenn es publik gemacht wird, denn es ist für eine Werbekampagne.
Die Besprechung war im dem neuen Einkaufszentrum auf der Cloche d’Or, das ich persönlich ja nicht mag. Es wird auch von den Einwohnern nur sehr zögerlich angenommen. Die meiste Zeit herrscht dort gähnende Leere.

Als ich dann zurück fuhr (ja ich hatte den Wagen genommen, da es von meinem Viertel aus keine gute Anbindung zur Cloch d’Or gibt) fing es an heftigst zu schneien.

Ich beschoss dann bereits kurz nach 16:00 lozufahren um rechtzeitig in der Maske für die Oper zu sein. Das sollte sich auch als sehr weise herausstellen, denn ich brauchte volle anderthalb Stunden, wo ich sonst nur knappe 20 Minuten brauche.
Es ist lächerlich. Ein paar Zentimeter Schnee und Luxemburg befindet sich im totalen Ausnahmezustand…

Foto der Hauptprobe im LW.

Die Premiere scheint gut beim Publikum angekommen zu sein, zumindest habe ich nichts Schlechtes im Anschluss auf der Premierenfeier vernommen.

Ich fuhr jedoch zeitig heim weil ich todmüde war und der Jetlag mir immer noch das Leben ein wenig erschwert, obwohl ich mir das nicht mehr eingestehen will. Ich bin morgens immer noch gegen 5:00 Uhr wach.

Zwei intensive Arbeitstage & Coronavirus

Und mit dem Titel ist eigentlich schon alles gesagt.
Der Jetlag ist soweit ausgestanden. Ich habe meinen normalen Schlafrhythmus fast wieder.

Arbeitsmäßig war es intensiv die beiden letzten Tage, aber es macht Spaß und ich habe keine Schweißausbrüche, weil es zu viel wäre oder zu kompliziert. Es geht seinen gewohnten Gang.
Donnerstag ist Premiere.

Ein Foto habe ich noch.

Schnee.
Und ich dachte, wenn ich von Down Under zurück wäre, hätte Luxemburg das ganze Schneegedöns bereits hinter sich sich. Denkste….

***

Durch den Beitrag der Frau Brüllen über Realität und Fakten auf der einen Seite und Panikmache von selbsternannten Experten auf der anderen, wollte ich auch meinen Schäuflein hinsichtlich der Realität beitragen , weil ich vor ein paar Tagen etwas näher dran war.

  • Bereits vor drei Wochen fragte man mich als ich von Perth nach Bali flog, ob ich in den letzten zwei Wochen in China gewesen sei.
  • Bei der Einreise in Indonesien musste ich einen gelben Zettel ausfüllen, in dem ich bestätigen musste, dass ich nicht China war, und musste den Zettel permanent in Pass dabei haben.
  • Als ich ein paar Tage später nach Melbourne flog über Jakarta, liefen dort sehr viele mit Mundschutz herum. Da Jakarta auf Java liegt und muslimisch ist, im Gegensatz zu Bali, sahen viele Frauen noch verhüllter aus als sie es eh schon sind.
  • Ein paar Tage später als ich dann von Melbourne über Singapur nach Paris flog, (ich bloggte live darüber) hatten sämtliche Flugbegleiter von Singapore Airlines Mundschutz, was sehr befremdlich war.
  • In Singapur selbst am Flughafen durchschritt ich eine Schleuse von Wärmebildkameras, die zugegeben sehr diskret war, aber ich sah sie trotzdem. Links und rechts saßen Männer mit Mundschutz und sahen sich die Menschen im Bildschirm an, ob da niemand Fieber hätte. Da wurde die Bedrohung für mich zum ersten Mal sehr real und löste ein mulmiges Gefühl aus.

Mehr kann und will ich mich nicht dazu äußern. Lest Posting von Frau Brüllen, damit ist alles gesagt.

Arbeitstag

Um 5 Uhr wach geworden. Mit dem Rhythmus werde ich wahrscheinlich in zwei Tagen die Zeitverschiebenung los sein.

Andererseits ist es gut, dass ich mich gleich wieder mit vollem Elan in die Arbeit schmeißen musste, so kam ich wenigstens nicht dazu mich über das mise Wetter zu beklagen. Seit zweit Tagen ist es nur kalt, regnerisch und stürmisch. Keine Sonne.

Die Arbeit macht Spaß und meine langjährige Erfahrung zeigte mir, dass ich mit allen Maskenentscheidungen für die Oper richtig lag. Bis auf ein paar kleine Änderungen, war alles zur Zufriedenheit aller.
Die erste Hauptprobe war jedoch zu den Originalzeiten und er Tag wurde dementsprechend sehr lang.
Ich war froh als ich kurz vor 23:00 Uhr Zuhause war.

Hallo Jetlag

Ich dachte noch, dass wenn ich den alten Schlafrhythmus einmal durchbreche indem ich ihn übergehe (so ähnlich wie eine Nacht durchfeieren?) und mich dann zu meiner alten gewohnten Zeit schlafen lege, würde das schon klappen. Denkste.
Um 4:00 Uhr morgens saß ich kerzengerade im Bett und bekam kein Auge mehr zu. Mist.
Ich lungerte rum, schaute Youtube Videos im Bett, ganz besonders die von denen ich weiß dass sie mir Abends beim Einschlafen helfen. Half nichts. Also aufsehen.

Und weil die Arbeit wieder mit voller Wucht zuschlug und mich diesbezüglich ja etwas bedeckt halten muss, werden die Einträge auch wieder um einiges kürzer. Da ich ja die Reise um ganze fünf Tage verlängert habe, fehlen diese mir jetzt in der Vorbereitung und ich muss doppelt so schnell ran wie sonst. Ich kann nur soviel sagen; es ist eine Oper von Henry Purcell die einzige richtige Oper die er je geschrieben hat, Dido and Aeneas. (Der Rest sind Singspiele)

Es war ein langer Tag, bei dem ich immer hoffte das er mir nicht Verhängnis wird und ich irgendwann am Nachmittag völlig in den Seilen hänge. Doch es ging alles glatt und die erste Maskenprobe verlief erstaunlich gut, obwohl ich ja überhaupt nicht vorbereitet war. (20 Jahre Bühnenerfahrung zahlen sich irgendwann doch aus!)

Am Abend dann mit der A. und ihrer Cousine und deren Mann, in einem mir unbekannten Restaurant in Clausen: Bistro Le Duc
Die Internetseite gibt noch nichts her. Es ist ein kleines feines Lokal mit einer bodenständiger Küche und vielen Luxemburger Spezialitäten. Sehr lecker und gemütlich. (Fotos folgen wenn ich nochmal hingehe)

Als ich mit der A. zurück fuhr (es regnete in vollen Strömen) hatte wir das Auto in den benachbarten Parkhaus abgestellt. Für 2 Stunden und 16 Minuten zahlt man dort satte 6€ Parkgebühren. Das ist doppelt und dreifach so teuer wie die Parkhäuser im Zentrum.

Ich fiel wie ein Stein ins Bett in der Hoffnung dass ich nicht schon wieder so früh wach werde. (Spoileralert: ich war sehr früh wach wenn auch nicht so früh wie am Morgen davor)

***

Der H. schickte mir noch eine interessanten Artikel über die Ausstellung Crossing Lines, die ich ja gesehen hatte.
‚We were all a little bit punk‘: Haring, Basquiat and the art that defined 80s New York

Wochenmarkt, erster Arbeitstag & Mitbringsel

Sehr traurige Nachricht am frühen Nachmittag über die vermisste Mutter eines Freundes, von der ich schon vor ein paar Tagen berichtet hatte. Sie haben sie am Tag meiner Heimkehr gefunden. Leider zu spät.

***

Fangen wir dort an wo ich am Tag davor aufgehört habe. Die D. holte mich vom Flughafen ab. Große Wiedersehensfreude.
Als ich den Koffer zu hause abgestellt hatte, (als ich nach zwei Monaten zuerst wieder die Wohnung betrat, kam sie seltsamerweise vertraut/unvertraut vor) gingen wir zu Fuß ins Zentrum, denn die Sonne schien, doch es war schweinekalt. Zumindest fühlte es sich so für mich an. Wir aßen eine Kleinigkeit bei Oberweis.
Ich nahm sofort die Bankangelegenheiten in Angriff, hinsichtlich der gesperrten Karten und konnte binnen fünf Minuten alles zu meiner Zufriedenheit lösen.
Ich kaufte noch ein paar Dinge für den Kühlschrank ein und zu hause und fiel wie ein Stein aufs Bett.
Ich erwachte mit einem Riesenschreck kurz nach 9 Uhr abends. Ich hatte Treffen mit der D. , der A. und dr N. völlig verpennt. Ich rief die D. an und im Hintergrund hörte ich sie N. lachen. Sie waren noch alle drei im Bovary wo ich selbst den Tisch bestellt hatte. Ich zog mich fix um und fuhr hin.
Es war ein schönes Wiedersehen.

***

Da ich verständlicherweise voll im Jetlag hänge, war ich sehr früh wach. Ich ging kurz nach acht schon auf den Wochenmarkt. Der war jedoch sehr leer. Es waren viele Stände nicht da, was wahrscheinlich dem Fastnachtsferien geschuldet ist.
Gegen 10:00 war ich bereit in einer Kulturstätte etwas außerhalb der Stadt. Und gleich der erste Tag schmiss mich sofort wieder in den Arbeitamodus, so als ob ich nie Urlaub gewesen wäre.
Der Tag zog sich insgesamt in die Länge wie ein Kaugummi und mein Körper teilte mir immer wieder mit dass er eigentlich müde sei aber nicht so richtig etwas damit anzufangen weiß.
Am Nachmittag dann wieder zu hause. Ich lud ein paar Waschmaschinen, hing aber sehr in Seilen für den Rest des Tages. Doch etwas Produktives wollte ich noch machen. Ich machte ein paar Fotos fürs Blog mit den Mitbringseln:

Ein Katalog mit den bedeutendsten Werken die im MONA ausgestellt wurden über die letzten Jahre und die Biographie von David Walsh, dem Gründer des Museums.

Von der Ausstellung Haring & Basquiat aus Melbourne zwei Teller und ein Tasse. Und ich bin sooo happy dass nichts davon zu Bruch ging während der Reise.

Von dem H. und der M. bekam ich zu Weihnachten ein Kochbuch vom Fernsehkoch Adam Liaw, der die Welt bereiste und Kochrezepte aus Australien, Neu Zeeland, China, Singapur und noch ein paar anderen Ländern sammelte.

Wieder daheim

Nur ganz kurz. Ich landete ohne weitern Zwischenfall in Luxemburg. Uff. 22 Stunden reine Flugzeit ohne die Wartezeiten. Ich warte darauf dass jemand das beamen erfindet.

Und dann ging es schon Schlag auf Schlag, weil die Arbeit ruft. Der Rest der Berichterstattung folgt morgen.

Live Posting bis Luxemburg (hoffentlich)

Melbourne /10:00 Dieses Posting werde ich live schrieben und updaten so oft es eben geht. Ich hoffen sehr, dass keine böse Überraschung mehr kommt. Die Aufregung von gestern ließ mich noch lange wach bleiben und ich schlief erst weit nach Mitternacht ein. An dieser Stelle möchte ich noch einmal sagen wie dankbar ich dem H. und seiner Frau M. bin. Wenn ich die beiden hier in Melbounre nicht gehabt hätte, ich hätte auf Parkbänken geschlafen.

Ich hatte mir den Wecker auf 7:00 Uhr gestellt. Ich war schon weitaus davor wach. Ich packte meinen Koffer um damit er mit all den Mitbringseln nicht zu schwer wird. Jetzt ist mein Rucksack etwas schwerer aber ich denke den bekomme ich noch so durch. Zur Vorsicht wog ich alles noch einmal und stellte dabei erfreut fest dass ich abgenommen habe. Es sind mindestens 2 oder 3 Kilo weg. Hurra!

Melbourne / 12:30 Ich war viel zu früh hier. Der Schalter zum Einchecken geht erst um 13:30 auf. Ich hatte aber vorab schon bei Virgin Airlines (weil die immer sehr nett sind) vorgefühlt. Und am Service Desk meinte man das dürfte kein Problem sein. Mein Emergency Travel Dokument sollte einwandfrei klappen.

Melbourne 14:20 Pünktlich wie die Maurer stand ich am Check in. Es war kein Problem alle meine Boarding Passe zu bekommen. Es dauerte nur etwas länger. Durch den Security Check ging auch fix. Im Boarder Force war der Mann sehr nett und alles klappte wie es sollte. UFF. Jetzt sollte nichts mehr schief gehen.

Melbourne 16:10 Bye bye Australia.

Singapore 22:50 7 Stunden Flug später. Ich musste fast rennen um zeitig am Gate zu sein um wieder einzuchecken. Ohne Probleme konnte ich den Flieger besteigen. Und jetzt sind es nich einmal 14 Stunden und dann bin ich fast da.

Paris 7:14 Fast geschafft. Jetzt fehlt noch der letzte Flug nach Luxemburg. Es ist schade dass der Aufenthalt in Singapore so kurz war. Doch die Wege sind dort sehr lang und ich musste Has geben. Es bLieb nicht einmal Zeit für einen Kaffee.

Nebst den ganzen Unannehmlichkeiten die ich die letzten Tagen hatte, habe ich aber auch etwas hinzugelernt. So nett das Personal von Airfrancr auch ist; das was man in der Premium Economy Klasse geboten bekommt ist weniger als in der Economy Klasse von anderen Fluggesellschaften. Für kurze Flüge durch Europa ist das sicherlich genug aber auf Langstreckenflügen reicht das nicht. Sie hinken damit sogar den indonesischen Fluglinien hinterher. Merke: nie wieder Airfrance auf Langstrecke.

Jetzt habe ich noch zwei Stunden Leerlauf und dann bin ich da.

Melbourne: Kleine Lichtblicke & ein weiterer Hammerschlag.

Mal davon abgesehen, dass mir hier das Wetter gerade vorführt was mich in Luxemburg erwartet, denn hier ist es stürmisch und es regnet immer wieder, gab es heute den ersten kleinen Lichtblick.
Ich schrieb gestern meine Bank an und erklärte ihr die augenblickliche Situation. Heute morgen erhielt ich die Nachricht, das es klappen sollte und ich konnte die neue Kreditkarte, in Apple Pay installieren, die ich noch gar nicht habe. Hurra! So brauche ich zumindest nicht mehr für jede kleine Ausgabe auf das Geld zurückzugreifen das ich mir von H. geborgt habe.

Daraufhin, ging ich zu der Croissanterie Lune, von der ich schon einmal hier berichtet hatte und kaufte mir eines der berüchtigten Croissants. Der Bäckerei geht es zur Zeit etwas weniger gut, da ja sämtliche Fluge mit chinesischen Touristen gestoppt wurden, und die langen Menschenschlangen ausbleiben. Grad bei Chinesen ist die Bäckerei besonders beliebt. Ich ging also rein und wurde sofort bedient.

Das ist also eines dieser vermeidlich weltbesten Croissants.
Ich kann nur sagen dass sie gut sind. Aber das beste Croissant dass ich je gegessen habe ist es bei weitem nicht. Sie sind wohlgemerkt sehr blätterig und auch nicht zu fettig, aber es fehlt ihnen an „Feinheit“. Diese feinen, sehr dünnen inneren Teigschichten die ich auch nicht in Luxemburg in den Croissants vorfinde, sondern nur in Frankreich, fehlen auch hier. Aber gut zumindest hatte ich jetzt einmal eines dieser ominösen Teile…

Gegen 10:30 kam die erlösende SMS dass DHL die Fotos in der Botschaft abgeliefert hat. Uff. Eine Sorge weniger. Jetzt ist es denen den Emergency Pass so schnell wie möglich auszustellen und mir zurückzuschicken. Wie sie das anstellten war mir egal. Ich musste ihn morgen Vormittag haben.

Little did he know!!!

***

Jedoch sorgenvolle Nachrichten aus der Heimat schon seit ein paar Tagen. Eine Rentnerin, die auch die Mutter eines guten Bekannten ist, wird schon seit etlichen Tagen vermisst. Ich bin in einer Whatsapp Gruppe des Bekannten die anfänglich dazu gedacht war, kleine Feiern und Apéro’s zu organisieren, jetzt ist sie zur Suchgruppe umfunktioniert worden und ich bekomme sämtliche Hilfeaktionen hier mit. Hier der Aufruf in der Zeitung.

***

Und dann kam der nächste Hammer. Ich dachte ich hätte alle hinter mir. Man rief mich von der belgischen Botschaft an,dass ich mich selbst darum kümmern müsste dass der Pass nach Melbourne geliefert wird zu dem Honorarkonsul. Da ich morgen fliege, musste es ein Expressdienst sein. Ich telefonierte mehrere Kurierdienste durch inklusive DHL. Dieser Honorarkonsul wohnt aber so weit außerhalb von Melbourne, dass kein Expressservice dorthin liefert. Irgendwann packte mich die Wut, weil ich auch von der Konsulin am Telefon wie der letzte Verbrecher behandelt wurde. Ich buchte für den Nachmittag einen Flug nach Canberra mit einem Rückflug am gleichen Tag zurück. Kostenpunkt 1200 Dollar. Denn wenn ich noch länger hier bleibe, ist in Luxemburg ein Auftrag weg, und ich muss den Langstreckenflug noch einmal umbuchen, was mich bereits beim ersten mal ein Vermögen gekostet hat.

Also saß ich am späten Nachmittag in einem Flugzeug nach Canberra. Glückwunsch!, dachte ich im Flieger. Jetzt habe ich definitiv ALLE Bundesstaaten in Australien durch, was nicht jeder Australier von sich behaupten kann.

Im Eilverfahren dann mit dem Taxi zu belgischen Botschaft. Gott sei dank ist hier nie viel Verkehr und ich war in knapp 10 Minuten dort, denn der Flieger dorthin hatte ebenfalls Verspätung.

Die Konsulin war dann wie ausgewechselt als sie mich empfing. Sie entschuldigte sich für all die Unannehmlichkeiten. Sie wollte noch ein wenig plaudern, doch mal davon abgesehen dass ich dazu nicht aufgelegt war, musste ich auch den Flug zurück erwischen. Sie bestellte mir ein Taxi das sofort da war und ich brauste zurück. Ich kam 10 Minuten vor Boarding an. Uff.

Wieder in Melbourne nahm ich diesmal dem Bus zur City und anschließend ein Taxi für ein paar Dollar. Kurz nach 22:00 Uhr war ich bei H.

Und ich merke grad dass ich Canberra nicht ein einziges Foto gemacht habe…

Und morgen geht es hoffentlich zurück nach Luxemburg. Es bleibt weiterhin spannend.

Melbourne: Noch ein bisschen Alptraum weil es so sch… war

Gewaltiger Dämpfer am Morgen. Mein Pass wurde von Luxemburg aus bereits gesperrt und ich kann nichts mehr damit anfangen. Ich brauche also doch einen Emergency Pass.

Und schon war ich wieder in der gleichen Anspannung wie vor zwei Tagen. Die Dame von der Botschaft meinte dass sie das in der Form für Luxemburg noch nie gemacht hätte, aber so oder so muss ich nach Canberra zur Botschaft kommen. Sie würde in den nächsten Stunden nochmal zurückrufen. Und Verzweiflung kochte wieder hoch.

Wenn ich wirklich nach Canberra muss, muss ich das an einem Tag erledigen. Das wäre an und für sich kein Problem wenn ich noch meine Kreditkarte hätte. Aber so muss ich bei H. anfragen ob er mir das Geld leiht. Und er und seine Frau tun schon so viel für mich. Zudem wird es ein kleines Vermögen kosten so kurzfristig zwei gescheite sichere Flüge zu finden.

Ich wartete also auf den Rückruf der Botschaft damit ich endlich weiß voran ich bin. Gegen 14:30 kam dann der erlösende Anruf ich müsste nicht kommen, sondern sie schicken mir alles über ihren Honorarkonsul hier in Melbourne. Dafür müsste ich aber zwei Passfotos nach Canberra schicken und das noch heute mit Express per DHL damit sie am Morgen ankommen. Ich flitze also zur Post die Fotos machen. (Ja Passfotos werden hier in der Post gemacht!!) Von dort aus mit dem Taxi zu nächsten DHL Stelle am Melbourner Hafen. Ja, das geht, sagte man mir, die Fotos seien vor Mittag dort. Uff… Eine Sorge weniger.

Mit all dem hin und her hatte ich inzwischen irrsinnige Kopfschmerzen, weil ich einfach vergessen hatte Wasser oder Tee oder irgendetwas zu trinken. Selber schuld.

Abends kochte ich gemeinsam mit der M. ein herrliches Risotto mit Steinpilzen.
Essen kann manchmal so tröstlich sein.

Und morgen ist ein neuer Tag mit neuen Aufregungen.

Melbourne: Victoria State Library

Ich wollte mir die Bibliothek schon das letzte mal ansehen, da ich sie in der RTL Reihe ‚Luxemburger im Ausland‘ vor über einem Jahr gesehen hatte als sie einen Bericht über den H. brachten.

Ich ging zu Fuß hin denn die Tram fuhr nicht wegen einem Streik. Ja, Streik können sie auch hier. Europa macht es ja oft genug vor.

Das ist der Dome der Bibliothek mit dem Lesesaal, was aber nur den geringsten Teil des ganzen Gebäudes ausmacht. Es gibt so viele andere Säle dass ich mich fast verlaufen hätte. In einem der Säle ließ ich mich nieder und schrieb den gestrigen Blogeintrag fertig.

Dann wanderte ich ein wenig durch die Stadt die, weil gar kein Verkehr, wie eine gewaltige Fußgängerzone wirkte. Doch kurz nach 14:00 fuhren die Trambahnen wieder und ich fuhr zurück.

Ich ging in das Aqua Profonda Schwimmbad zusammen mit H.

Es war sehr voll aber tat Schwimmen tat gut.

Am Abend dann Essen auf dem Rootop von H.s Haus.

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