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Labor für digitales Darben

Freiburg

Dieser Turm steht in der Stadt in der mich jetzt befinde.
Freiburg.
Ja, schon wieder Freiburg.
Man scherzte schon wann ich herziehen würden, da ich in so kurzem Abstand zweimal hintereinander hier bin.

Dieser Zwischenstopp in Freiburg sollte eigentlich in Basel sein,  doch da sich einige Dinge terminlich bei an deren Leute so sehr verschoben hatten, machte es für mich keinen Sinn, alleine in Basel zu übernachten, wenn ich Freiburg Freunde habe. Geplant hatte ich ebenfalls einen Besuch in der Beieler Fontation, doch das mache ich morgen per Zug.

Ich bin wie letztes mal auch in Victoria Hotel und habe diesmal ein geniales Zimmer nach vorne raus und das sogar mit Balkon.

Ich wanderte ein wenig durch die schöne Stadt, und fand bei Breuniger noch ein schönes Einstecktuch zu meinem “Paradiesvogel-Outfit” das ich am Samstag brauchen werde.
Am Abend dann sah ich die C. wieder mit ihrem Mann R. und wir speisten in der Küchenschelle, ein kleines Restaurant ein wenig abseits in einem früheren Vereinshaus einer Kleingartenkolonie.
Es war ein herrlich entspannter Abend.
Ich verpennte es wie gehabt Fotos von den Tellern zu machen, obwohl es sich gelohnt hätte. Doch der große Nachtischteller für drei Personen für Unentschlossene lichtete ich ab und war der absolute Hammer.

***

Freiburg hat jetzt endlich auch ein Fahrradverleih System das ein wenig anders funktioniert, als in Luxemburg. Ich versuche es morgen auszuprobieren und berichte dann.

 

 

Sonnentage & Ring

Die letzten Tage herrschte hier außerordentlich schönes Wetter.  Seltsamerweise bewegt mich das morgens zum früh aufstehen.

Ich schrieb einen Brief an den Generalstaatsanwalt. Damit hat es folgende Bewandtnis.:

Für den Tag der Europawahlen in Luxemburg werde ich nicht in Luxemburg sein. Das war schon sehr lange klar und ich stellte  per Internet auf der Seite guichet.lu einen Antrag auf Briefwahl. Doch als ich letzte Woche den Wahlzettel bekam, stand da nur darauf dass ich bitte am Sonntag in dem und dem Büro vorstellig werden sollte. Also kein Umschlag mit Wahlzettel zum Zurückschicken!  Demnach scheint der Antrag nicht durch gegangen zu sein denn.  Ich ging also zum Bürgerzentrum der Gemeinde und fragte was dann da schiefgelaufen ist, aber die konnten es mir auch nicht erklären. Tatsache aber ist dass die Seite Guichet.lu sehr umständlich aufgebaut ist und eben irgendetwas nicht klappte.  Man riet mir das nächste mal den Antrag direkt bei der Gemeinde abzugeben.

Nun gibt es in Luxemburg noch immer die Wahlpflicht, das heißt man MUSS wählen.  Das heißt wenn man alle Kriterien eines Wahlpflichtigen erfüllt und man geht nicht, macht man sich strafbar.
Also gab man mir in der Gemeinde ein vorgedrucktes Formular in die Hand das ich zum Generalstaatsanwalt schicken soll um mich zu entschuldigen.
Tja, ich hätte wirklich gerne meine Stimme abgegeben, aber Computer says no.

Am Abend schaute ich mich ein Theaterstück in der Wiederaufnahme  in Esch an.
Escher Meedchen ist ein Monodrama mit der sehr guten Brigitte Urhausen in der Hauptrolle.
Sie erzählt ihre Lebensgeschichte dem Tag wo ihre Mutter ins Altenheim kommt weil sie an einer Demenz leidet und sie die Wohnung ausräumt.
Ein sehr berührendes Stück, das mir stellenweise sehr unter die Haut ging.  Es sei noch gesagt dass Demenz nicht das Hauptthema des Stückes ist sondern etwas völlig anderes. Mehr  will ich nicht verraten, denn das Stück läuft heute noch einmal und ich kann es nur jedem ans Herz legen.

***

Ich hatte es  kurz erwähnt dass ich mir in St. Jean vor Wochen schon einen Ring bestellt hatte.  Wir erinnern uns.
Er kam letzte Woche an und sieht super aus.

Termine festzurren

Es ist nicht so leicht die Tage an denen wirklich nichts passiert, das blogtauglich wäre, etwas zu schreiben.
Ich blogge nun seit etwas mehr als einem Jahr fast täglich.
Diese Disziplin tut mir einerseits gut doch andererseits ist es sehr anstrengend,

Die letzten Tage beinhalteten viel Gerenne und Vorbereitungen für zwei Theaterstücke, die ich noch bis Ende dieser Spielzeit betreue.
Vorgesehen waren sie nicht, doch wie so oft im Leben kommt manches unverhofft.
Da ich am Wochenende zu einer Feier geladen bin, von der ich aber erst etwas erzähle wenn sie stattfindet, musste ich so einige Dinge schon im Vorfeld erledigen, vor allem terminliche Dinge festzurren. Ob das wirklich alles so bleibt bezweifele ich aber es beruhigt ungemein und ich kann am Donnerstag in aller Ruhe losfahren.

Am gestrigen Abend dann eine gemütliche Apéro Runde im Grünewald mit der A. und der N. W
ir koordinierten unsere Terminkalender für die nächsten Wochen, da sie alle gut gefüllt sind und die A. über einen längeren Zeitraum in Südfrankreich arbeiten wird. Sie musste ebenfalls alles vorbereiten für Dalton (mein Patenpferd) der nicht mitgeht sondern hier versorgt werden muss.

Auch dieser kleiner Herr mit Namen Pablo der mit zum Apéro durfte wird für eine Weile hier bleiben.  Die A. musst zuerst das Terrain  in Südfrankreich sondieren und wenn es Pablo-tauglich ist, wird er wahrscheinlich nachkommen. Bis dahin wird er von A.’s Mutter versorgt.

***

Langjährige Leser meines Blogs wissen es wahrscheinlich. Der Auslöser warum ich überhaupt blogge und das schon so lange,  ist eine Frau die ich bis jetzt noch nie persönlich kennengelernt habe. Else Buschheuer. Wer sie nicht kennt ist selbst schuld.
Ein Beitrag von ihr im letzten Süddeutsche Magazin hat mich sehr berührt, umgehauen, Gänsehaut provoziert und was noch alles so geht. Er brachte mich aber auch sehr zum Nachdenken über mich und was in meinem Leben oder in meiner Vergangenheit nicht stimmt, was ich tief vergraben habe, was ich vergessen möchte, was ich verheimliche..
Kriegerin im Süddeutsche Magazin.

Dunkle Wolken über dem Markt

Der ESC ging dieses Jahr spurlos an mir vorbei. Ich hörte mir nur das Gewinnerlied am Morgen an.

Duncan Laurence – Arcade

Nicht so wirklich ein Hit aus den Niederlanden.
Da gefiel mir der holländische Beitrag von The Commen Linetts von 2014 das mich lange begleitete (aus Gründen) sehr viel besser. Das Lied machte damals den zweiten Platz.

***

Es gibt einmal im Monat einen Sonntagsmarkt in der Stadt den man auch noch den Glacismaart nennt. Ich gehen selten hin, doch heute hatte ich Lust darauf. Ich hatte ebenfalls noch ein Einladung zum einem Nachmittasumtrunk bei B. , der sehr lustig war. Als ich dann später über den Markt schlenderte zogen sehr dunkle Wolken auf und ich beschloss dann doch früher nach hause zu gehen.

Laut mitsingen?

Ja es sieht seit gestern Nachmittag ein wenig anders hier aus. Ich wollte schon länger ein neues Theme haben.  Das ist es jetzt geworden. Es heißt Hemingway und ist im WordPress Kontingent mit dabei.
Kann aber durchaus sein dass ich wieder zu dem alten Theme ‘Moon’ zurückkomme, das übrigens nicht mehr zu haben ist.
Wir werden sehen.

Ein kleines hin- und her auf Twitter, ob es schwule Musik gäbe, ließ mich heute morgen neue alte Musik auswählen auf dem Weg zum Wochenmarkt. Das Lied kannte ich seit seiner Erscheinung aber nicht die 12” Version:

Das Lied dauert fast 10 Minuten und ich war sehr versucht unterwegs im Park laut mitzusingen…

Auf dem Wochenmarkt stellte ich dann erstaunterweise fest dass heute auch Straßenverkauf durch den ganzen Stadtkern war, also die Frühlingsversion Braderie am Ende das Sommers. Ich hatte das gar nicht mitbekommen. Und auf dem Rückweg kurz nach Mittag war die Stadt sehr voll, dass ich froh war als ich wieder Zuhause ankam.

***

Für den Abend hatten siech der A. mit seiner Gefährtin J. aus der “alten Heimat ” angemeldet. Der A. hatte bis dato meine Wohnung noch nicht gesehen.  Ich hatte am Morgen alles eingekauft für ein Apéro so wie es sich gehört und bereitete ordentliche Apérol Spritz vor die wir auf dem Balkon zu uns nahmen. Jedes mal wenn die beiden zu Besuch sind in der Stadt, suche ich ein Restaurant aus, das sie noch nicht kennen. Dieses mal war es die Skybar.
(Ja ich war schon war schon 2 Tagen dort! Aber wenn es schmeckt, hindert es mich nicht, zweimal in einer Woche  hinzugehen)
Der A. war ebenfalls sehr neugierig den neuen Gebäudeteil zu sehen in dem das Restaurant untergebracht ist, da er für eine der größten  Natursteinfirmen in Luxemburg arbeitet, die daran mitgearbeitet haben.
Ein wunderbarer Abend mit herrlichen Gerichten und gutem Wein.

3 Tage in Bildern

Ich merke dass ich nicht mehr dafür geschaffen bin über Stunden an einem gleichen Ort zu sitzen um an etwas zu arbeiten bei dem ich nicht mehr als die Hände bewege und der Rest der Körpers bleibt immobil.  Er zahlt es mir prompt mit Rückenschmerzen heim.
Das war jedoch der Fall:

So sah die Dread Perücke aus als sie fast fertig war.

Die N. besuchte mich an dem Abend saß neben mir und guckte mir bei der Arbeit über die Schulter.  “Ich bin froh dass ich nur Schriftstellerin bin. Ich hätte die Geduld nicht das zu tun.” Als ich die Perücke dann endlich fertig hatte, war die Freude groß, die Schmerzen in Rücken ebenso und wir beschlossen uns etwas Gutes anzutun. Skybar.

Da die N. das Lokal noch nicht kannte und ich aber schon seit einer gefühlten Ewigkeit damit in den Ohren liege, war es für sie zugleich eine neue Entdeckung.

Wir saßen für den Apéro draußen…

… ich genoss die letzten Sonnenstrahlen bevor die Wolken aufzogen…

…und der Himmel uns wieder ein dramatisches Schauspiel von Licht und Schatten lieferte.

Zum essen gab es folgendes:

Libanesische Falafel mit eine Thaini Sauce und und indischen Kräutern.

 

Lammnuss mit Pinien- und Mandelkruste mit Senf und seinem Jus. , dazu Kartoffel Waffeln, Favabohnen und eine Soße aus Räucherschafskäse.

 

Dame Blanche 2019 von Renaud Nols

Beim Dessert war ich nicht schnell genug mit dem Foto, da die heiße sehr dunkle Schokolade erst am Tisch über ein schokoladenkuppel gegossen wird unter der sich eine gewaltige Kugel Vanille Eis verbrigt, die auf einer krümelig-knusprigen Schokoteigboden steht.

Und ich kann es immer wieder nur bestätigen. Renaud Nols der Chefkoch ist und bleibt mein absoluter Lieblingskoch in Luxemburg.
Wenn er nicht schon verheiratet wäre und Kinder hätte, ich würde ihm einen Antrag machen….

***

Am Freitag hatte ich unendlich viel Gerenne. Am Abend sah ich dann die A. die mir die neuesten Schandtaten von meinem Patenpferd Dalton bereichtete und wir gingen der laten Zeiten wegen, in die Friture Henriette, die zur Zeit wegen der Wallfahrt auf der Place Guillaume steht.

Langjährige Leser können sich vielleicht daran erinnern, dass ich ein Theaterprojekt vor vier Jahren mit dem fahrenden Restaurant hatte.  Die Frittparade 2000. Hier eine Kritik aus der Presse,

 

 

Aus dem Familienalbum 18

 

Auf diesen Fotos erkenne ich mich selbst kaum wieder. Es war die Zeit der Overalls und der Dauerwellen und wir schrieben das Jahr 1985.  Beide Fotos wurden gemacht als wir mit der Schultheatertruppe ein paar Gastspiele in Wien im Rahmen der Wiener Festwochen hatten. Vor Schönbrunn, auf dem Stephansplatz, und in zwei Schulen. Und ich war 19.

Was andere nicht sehen

In manchen Dingen prokrastiniere ich gerne, zumal wenn es Aufträge sind die ich mir habe aufschwatzen lassen.
Ich hatte schon einmal vor Tagen die Perücke erwähnt die ich erstellen muss für ein Stück weitab im Ausland das ich nicht weiter betreuen muss. Ich könnte natürlich auch Mist abliefern, aber meine Berufsehre hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Gestern breitete ich alles vor und heute fing ich an.

Ich arbeitete von 9-16 Uhr fast unentwegt daran bis ich kein Gefühl mehr in den Fingerspitzen hatte. Zwischendurch lief auf dem PC mehrere Comissaire Maigret Folgen mit längst verstorbenen Bruno Crémer. Eine recht gemächliche alte Krimiserie bei der man nicht immer auf dem Bildschirm starren muss. Ich hatte schon mal erwähnt dass ich zweimal für diese Serie gearbeitet hatte in den allerersten Jahren meiner Karriere.
Die N.  rief genau zum richtigen Zeitpunkt an um mich daran zu erinnern dass am Abend die englische Version vom Word in Progress wäre. Eine sehr willkommene Abwechslung. Für gewöhnlich findet WIP immer immer Ratelach in Esch statt. Doch die für englische Ausgabe zieht sie um ins Rooftop.

Es war ein gut gefüllter Saal. Mehr als auf den anderen WIP Abenden auf Französisch oder Deutsch und Luxemburgisch, die ja öfters stattfinden.

Die letzte Vorstellung

Ein schöner sonniger Sonntag an dem ich noch einmal in die “alte Heimat” fuhr wegen der letzten Vorstellung von diesem Stück. Ich war schon zwei drittel der Strecke gefahren als mir siedend heiß einfiel, dass ich die Tattoos für die Schlussszene vergessen hatte. Also machte ich nochmal kehrt und fuhr ein wenig halsbrecherisch zurück. Was man nicht im Kopf hat muss das Auto im Tank haben… selber schuld.
Da ich aber eh zeitig losgefahren war, kam ich mehr als pünktlich an.

Ich wollte euch noch ein Foto zeigen von der Bühne im Aufbau und wie verschieden sie aussehen kann wenn ein anderes Licht verwendet wird.

Weil ich so zeitig losgefahren war, bekam ich noch den Schnelldurchlauf mit und es bleib noch Zeit sich gemütlich in ein Café zu setzten, bevor der erste Maskentermin aus dem Stuhl saß.

In der Gelateria, zu der ich eigentlich wolle, war es brechend voll und ich setzte mich quer gegenüber ins BLS.

Es war ein schöne Vorstellung und hinter Bühne ging es sehr entspannt und lustig zu. Viele der Beteiligten sprachen mich darauf an, weil es meine “alte Heimat” ist.
Ja, es ist sie, und wenn man einen Tag dort verbringt, mag das wunderschön sein, denn man kann sich allerhand ansehen und wandern. Doch wenn man dort 40 Jahre seines Lebens verbracht hat…

Ein Feuer & Theatervorbereitungen

Tja, am Tag nachdem ich in der Brasserie Guillaume saß, brach dort am späten Freitag Nachmittag ein Feuer im Keller in einer Dunstabzugshaube der Küche aus und verursachte ein Vertikalbrand der zum vollen Ausmaß im Dachstuhl kam.

Fotos und Film davon könnt ihr hier sehen.

***

Ich erledigte am Samstag Morgen ein paar Einkäufe die mich an der Brasserie vorbei führten und machte das Fotos oben. Von außen sieht man nicht viel, außer dass vorne der Dachstuhl ein wenig schwarz ist. Die Bürgermeisterin der Stadt sagte in einem Interview, dass der Schaden sehr hoch sei und die Brasserie für unbestimmte Zeit geschlossen sei. Es ist schon seltsam wenn eine Institution von einem Tag auf den nächsten plötzlich nicht mehr da ist.

Am Nachmittag packte ich mein Arbeitsmaterial zusammen und ich fuhr in die “alte Heimat”. Das luxemburgische Stück das im Oktober letzten Jahres Premiere hatte, wird (endlich) seine letzte Vorstellung im Trifolion haben.  Ich kenne die Spielstätte seit Jahren mit all ihren Unzulänglichkeiten und mir war bewusst, dass ich mich schon am Samstag darum kümmern müsste, obwohl die Vorstellung erst am Sonntag ist.

Die 35 Kilometer dorthin, waren wie jedes mal ein Sack voller Flashbacks, teils schön, teils bizarr und traurig.
Ich saß im Wagen, hörte DLF im Radio,  und mir war zumute wie vor dem Umzug an dem ich diese Strecke jeden verdammten Tag meines Lebens fuhr um zur Arbeit zu kommen. Der Regen hatte am späten Nachmittag aufgehört und sah die mir lange sehr vertrauten Nebelschwaden über den Feldern und Wiesen hochsteigen. Im Sonnenlicht verwandelten sie Landschaft in ein irrelas Märchen.
Vielleicht war mein Leben davor ein Märchen.. Ein Märchen das für mich, wie für viele Märchenfiguren, mit einem Alptraum beginnt…
Nur so ein Gedanke.

Ich hatte  vor gleich danach wieder zurück zu fahren, aber ich erinnerte mich an das chinesische Restaurant das ich immer dort aufsuchte, weil es eines der besten im Umkreis war. In der Stadt gibt es leider keines von diesem Kaliber. Ich ging hin. Der Besitzer schien gewechselt zu haben, denn die Frau des Hauses war nicht mehr da und es war komplett neues Personal. Man gab mir zu der üblichen Speisekarte noch zwei andere Karten dazu mit Sushi und thailändischen Gerichten, Die Art von vorgedruckten Karten auf denen die Speisen alle auf Fotos zu sehen sind, in irrelaen Farben. Mich schreckt das eher ab als dass es mich motiviert etwas davon zu wählen. Doch die eigentliche Karte hatte sich nicht geändert. Die Nems gab es immer noch und schmeckten auch so wie ich es in Erinnerung hatte.  Auch das anschließende Rindfleisch mit Zwiebeln war immer noch sehr lecker und schwamm nicht in einer dicken Soße, wie es nicht leiden mag.

Ich traf den B, wieder, ein Bekannter mit dem ich vor 20 Jahren zusammenarbeitete als ich in einer transitorischen Phase war und es mir noch nicht so klar war was mal aus mir werden sollte. Des B. sieht inzwischen zehn Jahre älter aus als ich obwohl er fast zehn Jahre jünger ist. In den paar Sätzen die wir wechselten, erfuhr ich etwas von Lungenentzündung, Herzproblemen und Dialyse.
Die Konsequenz das langjährigen Raubbau am eigenen Körper…

Und als ich zurück fuhr, wurde mir wieder einmal im vollen Ausmaße bewusst, was für ein irres Glück ich doch bis jetzt in meinem Leben hatte und dass ich instinktiv immer die richtigen Entscheidungen traf.

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