Ich wurde spät wach und fühlte mich ein wenig gerädert.
Ich fand etwas in den täglichen Erinnerungen:
Heute vor 9 Jahren postete ich dieses Foto, was aber ein paar Monate davor gemacht wurde. Es war meine Küche im alten Zustand, so wie meine Tante sie hatte installieren lassen.

Mir wurde wieder bewusst wie komplett anders sie damals aufgeteilt war. Aber jetzt beim Ansehen des Fotos finde ich, dass die Küche von früher einen Vorteil hatte. Sie hatte mehr offenen Raum, was jetzt durch die Theke nicht mehr der Fall ist.
Für den Rest des Morgens las ich was andere Blogger so geschrieben haben.
Ich surfte wahllos auf Spotify herum und fand eine Playlist inspiriert durch eine Serie, die auf Netflix läuft, die ich mir nicht ansehen werde, da ich Netflix schon lange nicht mehr habe. Aber die Playlist mit den fast ausschließlich italienischen Liedern ist sehr schön und sehr sommerlich. Summertime.
Ich musste dann einen Film denken, den ich Ende der Neunziger Jahre oder Anfang 2000 auf den Filmfestspielen in Cannes gesehen hatte. Es war einer dieser Filme, der von seiner Geschichte her nicht sehr großartig war. Er versuchte das Sommerfeeling einer Gruppe von Menschen wiederzugeben, die jedes Jahr den Sommer in einer Villa in der Toskana verbrachten. Den Titel weiß ich nicht mehr, auch die Schauspieler haben keine Gesichter mehr. Ich habe nur noch Bilder im Kopf dieser wunderbaren Landschaft von dort, und es hatte mich so inspiriert, dass ich einmal hin wollte. Es kam bis jetzt nie dazu.
Dann sah ich zu meiner Verwunderung, dass einer meiner emotionalsten Texte im Blog, an dem ich mit sehr großen Pausen immer wieder schrieb und der 2021 rausging, zur Zeit die zweit meistaufgerufene Seite, neben der Startseite ist. Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich sie letztens verlinkt habe. Und über Pingbacks oder anderweitige Verlinkungen war nichts zu finden.
Am Nachmittag ging ich raus.
Auf die Idee zum Tretbecken zu gehen war ich nicht selbst gekommen. Die D war schon früher am Morgen da und jetzt ich! In dem Fall war sharing wirklich caring.

Es ist immer wieder lustig Touristen oder Menschen die ein Tretbecken nicht kennen, zuzusehen wenn sie zum erstenmal reinsteigen und dass es eiskalt ist. Als ich ging, hatte das Becken regen Zulauf.

Daheim kochte ich mir zum ersten mal Milchreis, weil ich Lust darauf hatte. Ich hatte zu diesem Zweck extra Milchreis gekauft. Ich kochte ihn nach einem Rezept von Papilles et pupilles, und er misslang. Selbst nach Abkühlung und drei Stunden im Kühlschrank wurde er nicht fest. Im Anschluss las ich auf der Packung das man viel weniger Milch nehmen sollte. Meine Frage: Kann man Milchreis auch mit Arborio Reis machen?
Die Abendunterhaltung bestand aus zwei Folgen Letzte Spur Berlin. Eine Serie, die ich mir noch nie angesehen habe, die aber von den zwei Folgen her, nicht so besonders war. Von den Plots her war mir das alles zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

















































































