1000 Fragen 261-280

OyeHaHa / Pixabay

 

Da ich gestern nicht auf dem Wochenmarkt war, sondern lesend auf dem Balkon, und abends auf ZDF Neo Der Krieg des Charlie Wilson angesehen habe, und sonst wirklich NICHTS getan habe, hier ein Runde 1000 Fragen.

 

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Da ich ein neugieriger Mensch bin ist die Spannweite an Themen sehr groß.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Ja.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Die Schulbank drücken und Mathe büffeln.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Meistens bin ich gut gelaunt, deas Gegenteil ist gibt es auch, ist aber eher die Ausnahme.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Nein. Das war unter Umständen fatal.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Ich bin kein Musiker. Ich kann singen wenn es sein muss. Ansonsten höre ich Musik gern.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
WeinKRAMPF nicht. Aber auf Kommando weinen bekomme ich einigermaßen hin.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Im kleinen Team oder alleine.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Aufmerksamkeitsfehler. Oder andersrum, Fehler die durch Schlamperei  vorkommen. Auch mir selbst verzeihe ich die nicht.

270. Welche Verliebtheit,die du empfindest, verstehst du selber nicht?
Ich finde dass des Wort ‘Verliebtheit’ eh missbraucht wird.
Zuneigung, Anhimmeln, Faible oder einfach Mögen haben nur sehr bedingt etwas Liebe zu tun.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Gibt es für diese Intensität eine Messskala ? Aber ja, ich oft über das Leben nach.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Das kommt nur noch sehr selten vor.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Ich glaube daran dass es Autorität geben muss ansonsten würde alles zusammenbrechen, aber ich halte diejenigen die sie ausüben auch für fehlbar. Also so gesehen nein.

274. Bist du gern allein?
Ja. So wie jetzt, wenn ich diese Fragen beantworte, ist es unabdingbar.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Dass quasi alle Theater und sonstige Jobgeber mich inzwischen früh genug buchen, wenn sie mich haben wollen und dass es nur in ihrem und meinem Interesse sein kann wenn sie mir das früh genug mitteilen und nicht wie früher, auf den letzten Drücker.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Ich spende regelmäßig an eine Wohltätigkeitsorganisation.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Ein Bungalow am Meer.

278. Machst du leicht Versprechungen?
Nein.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Das ist wieder so eine Messskala Frage. Ich gehe so weit wie ich es mit mir und meinem Gewissen vereinbaren kann.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Das kommt eher selten vor und wenn, ist es nur bedingt zu meinem Nachteil, meistens zu meinem Vorteil.

Zu den Fragen 241-260

Dogsitting

Es ist nicht das erste mal. Alle anderen Hunde die ich gehütet habe waren aber vom elterlichen Haus.
Pablo ist der erste Hund der bei mir übernachtet seitdem ich in der Hauptstadt lebe.
Aufmerksame Leser haben Pablo bereits beim Abschied vor der Weltreise kennengelernt.

Pablo war von Donnerstag Abend bis Freitag Abend bei mir zu Gast und hat sich vorbildlich benommen!

Ich zeigte ihm Dog TV das er nicht kannte und er war hellauf begeistert.

 

Die Mutter der A. brachte ihn mir, wo er für zwei Tage zuvor in Pflege war (die A. kam erst am Freitag Abend zurück) und vergaß sein Schlafkissen. Er gab sich aber völlig zufrieden mit dem Plaid, das ich immer im Winter auf dem Sofa habe. Das Beste ich schließlich gerade gut genug 😉

 

 

Da es am Freitag versprach sehr heiß zu werden, zog ich beizeiten mit Pablo los in den Park als es noch einigermaßen kühl war.
Mittags war ich allerdings verabredet im Annexe mit Fabrice und da es schwierig ist dort ein Parkplatz zu bekommen, ging ich zu mit ihm zu Fuß ihn. Pablo war völlig platt von der Hitze als er dort ankam.
Fabrice fuhr uns dann nachause damit Pablo den Weg nicht nochmal zurück laufen müsste.
Anschließend lag er auf den kühlen Marmorplatten und rührte sich nicht mehr.

Gegen Abend zog ich dann noch einmal mit ihm los in den Park und anschließend dann zum Flughafen um die A. abzuholen. Es wurde sehr spät der der Flug fast zwei Stunden später ankam, wegen den Unwettern. Pablo verstand gar nichts mehr als ich ihn kurz nach 11 Uhr noch einmal ins Auto  verfrachtete und zum Flughafen fuhr.

Die Wiedersehensfreude war groß. Und ich bekam als Dankeschön etwas, das ich schon kannte vom Namen her, aber das Original von Sprüngli hatte ich noch nicht:

 

***

 

Neue Kunst auf Twitter, was als Albernheit begann:
#kunstgeschichtealsBrotbelag

***

Eine weitere Twitter Geschichte über die Broschen der Queen. (via Kaltmamsell) Sehr spannend wenn man die geschichtlichen Hintergründe erklärt bekommt und dann sieht welche Brosche sie bei welcher Gelegenheit an hatte. Das hört sich zwar ein wenig an wie ein Verschwörungstheorie, aber ich denke dass den nicht so ist und die Queen ganz klar ein politisches Statement abgibt.

Aus dem Familienalbum 10

Aus der gleichen Kiste wie das Foto Nr.9 davor.

Das Foto kannte ich nicht, und ich weiß auch nicht wer es aufgenommen hat.
Das Auto steht in der Schlange vor der Fähre im Hafen von Nizza im Mai 1967. (so steht es zumindest hinten auf dem Foto geschrieben)
Zu sehen sind (l.) Frau Litzelmann die eine gute Freundin von Großmutter Marie (ganz rechts) war, denn eine Verwandte war sie nicht.
Sie wohnte in Nizza, kam aber aus dem Elsass, und schien manch anderen Fotos nach zu urteilen, sehr wohlhabend zu sein.
Es war der zweite Urlaub meiner Eltern in Korsika  und da sie von Nizza aus mit der Fähre hinüber fuhren und Großmutter Marie im Schlepptau hatte, musste natürlich Frau Litzelmann besucht werden.
Meine Mutter hat in späten Jahren nie über sie gesprochen sondern verfluchte das Monstrum von Schrank regelmäßig das sie ihr und meinem Vater geschenkt hatte…
Ihren Vornamen kenne ich auch nicht.

Im Auto sind meine Eltern und ich.

Eine Frage, HdG & Links 2, 3, 4

Irgendwie kann ich mir das nicht so richtig erklären und vielleicht hat jemand von euch die Antwort. Seitdem ich im Blog alles schon brav nach den neuen EU Normen umgestellt habe wurde ich stutzig.

So zum Beispiel hatte ich davor, wie fast jeder WordPress Benutzer, Askimet, das mir die Spamkommentare vom Hals hielt. Askimet nach zu urteilen war das ganz schön viel was sich pro Tag ansammelte und im Spam Ordner landete.

Im Rahmen der Umstellung und verschiedener Empfehlungen tauschte ich Askimet gegen Antispam Bee aus.
Und siehe da! Nichts mehr! Es verirrt sich alle paar Wochen mal eine Spam in den Ordner, sonst sehe ich da nie was kommen. Ich habe Bee extra so eingestellt dass ich sehe wann Spam vernichtet wird.
Doch da kommt …NICHTS mehr!!!

Das lässt den bösen Verdacht aufkommen dass Askimet den ganzen Spam selbst produziert. Nur damit man sich in Sicherheit wiegt und denkt, Askiment leiste hervorragende Arbeit.

***

Eine andere App die ich mir extra gekauft hatte weil man mit Jetpack halt nicht so genau sieht, wo die einzelnen Besucher herkommen, ist Visitors Traffic Pro. Nach der Umstellung ging die App noch ein paar Tage und dann wurde ihr “schlecht” und sie fiel eine Starre:

Über ein Woche zeigte sie nicht ein einzigen Besucher an. Irgendetwas blockierte die Chose und ich wartete auf ein Update das ein Woche später kam. Jetzt scheint er nur noch die ‘richtigen’ Besucher anzuzeigen und nicht mehr die Bots, wie zum Beispiel den von Google, der mehrmals täglich kommt. Ich habe versucht über die Updates da Erklärung zu finden, aber da gab es nichts.
Weiß da jemand mehr?

***

Am Abend war ich mit der N. seit langem mal wieder alleine in der Hostellerie du Grünewald. Ich habe das Gefühl dass Clovisse, der Koch immer besser wird. Es war wieder ganz hervorragend!

Les petits pois en velouté froid, quelques morceaux de féta, figue rôtie, vieux balsamique et craquant de noisettes

 

Les gambas au saté à la plancha, la pastèque rôtie, coulis de piquillos et cébettes

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Kennt ihr die kinetischen Windskulpturen von Antony Howe?
Ich wünschte ich hätte einen Garten in den ich eine stellen könnte. Sie haben eine hypnotische Wirkung auf mich.

 

 

Für Gäste kochen

Die A. mit ihrem Gatten L. und die K. waren gestern Abend zu Gast. Da ich Zeit hatte mich länger in die Küche zu stellen, fing ich schon am Montag mit den Vorbereitungen an.

Ich machte den Nachtisch der, wie nicht anders zu erwarten, Eiscreme war. (Die Eismaschine dreht hier mindestens einmal die Woche!)
Da die A. keine Milchprodukte verträgt, auch keine Ziegen oder Schafsmilch, stellte ich ein veganes Eis her mit frischer Ananas, Madel- und Kokosmilch.
Da ich zur Zeit öfters auf dem Blog von Nigella Lawson vorbeischaue nahm ich von dort die Idee mit die Ananas zuvor auf dem Grill leicht karamelisieren zu lassen.
Für das Eisrezept hielt ich ich an das von Bea und ersetzte die Sahne durch Mandelmilch.

Das Eis schmeckte sehr gut doch es war dann doch eher ein Sorbet, weil es eben ohne Fett nicht cremig wird. Mandel und Kokosmilch sind nun mal keine Sahne.

***

In einer Sendung Das Geheimnis der Italienische Küche sah ich Conchiglioni Nudeln, und ich dachte dass ich das auch hinbekommen müsste, sie als kalte Antipasti Vorspeise. Ich füllte sie mit kleinen Möhren- und Gurkenstiften dazu jeweils immer ein kleiner Löffel Pesto, oder Tapenade, oder Hummus, oder auch halbe Kirschtomaten mit Baslikum und Olivenöl/Balsamico.
Eine der Füllungen hatte ich selbst zubereitet: Auberginen Kaviar.

Und so sahen die Nudeln dann fertig aus. Und da man von außen nicht immer sah, mit was sie gefüllt waren, war es jedesmal eine Überraschung.

Als Hauptgang gab überbackene Zucchini gefüllt mit Champignons, Zwiebeln und frischen Frühlingszwiebeln.

Ach ja…räusper…3 Flaschen Champagner waren auch dahin.

Aus dem Familienalbum 9

Es gibt nur sehr wenige Fotos von meinem Großvater Camille. Die wenigen die ich von ihm habe sind Passfotos.
Beim Sortieren  einer Kiste in der zum Teil Fotos  aus dem Nachlass von Großmutter Marie waren, fand ich dieses Foto das ich noch nie gesehen habe. Das Foto ist klein und ich habe es sehr vergrößert beim Scannen:

Auf dem Foto zu sehen ist: (v.l.n.r.) Tante Alice die Schwester von Großmutter Marie und Großvater Camille, den ich nie kennenlernte, da er starb als mein Vater 16 war.

1000 Fragen 241 – 260

OyeHaHa / Pixabay

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Nein. Ich bin was ich bin, und fühle mich nicht dazu berufen die Welt zu verändern in dem ich predige oder auf die Barrikaden gehe, oder wie Jeanne d’Arc hingerichtet werde.

242. Bist du nach etwas süchtig ?
Früher hätte ich Rauchen geschrieben, heute…tja…ich esse gut und gerne, zu oft und zu viel.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Wenn eine berühmte Persönlichkeit gemeint ist, dann war das wohl Elvis Presley, weil ich da noch sehr klein war aber noch genau weiß wie die Welt an dem Tag stillstand und wo ich war.
Wenn es eine Person aus meinem Umfeld sein soll, ist es mein jüngerer Bruder.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?
Schere, Puderquaste, und andere Hindernisse.

245. In welchem Masse entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Das ist jetzt mit meinem 51 Jahren so ziemlich vollbracht.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Das würde ich auch gerne wissen.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
Die Frage stellt man einem erfolgreichen Freischaffenden wir mir nicht, denn die Antwort scheint doch ziemlich offensichtlich, oder?

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Früher wäre das Kontorsion gewesen, also sich verbiegen wie ein Schlangenmensch.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Es ermöglicht vieles das glücklich machen kann. Geld beruhigt vor allem!

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
Wenn mit der Frage der letzte Ex gemeint ist, ja.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Schwimmen. Aber vor allem Essen.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Nein, warum sollte ich? Wenn mich etwas nicht interssiert, und das kommt sehr selten vor, sag ich es einfach.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Ich denke schon.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Da ich mich ja um niemanden kümmern muss, weder Partner noch Kinder oder Familie habe: Mir gönne ich das!

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Da Bedauern eine Eingenschaft ist die ich partout nicht mag, fällt mir da jetzt nichts ein, das wirklich nennenswert wäre. Wenn ich etwas verpasst habe, dann war es nicht für mich bestimmt.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Ich kann mich ziemlich gut ablenken mit einem Buch oder Musik auf den Ohren. Andersherum bin ich aber auch sehr schnell abgelenkt wenn es manchmal nicht passt. Aber daran arbeite ich.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Kleidung die nicht zwickt und zwackt, wie zur Zeit weil ich ein paar Kilo zu viel habe.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Dass ich tatsächlich der letzte meiner ‘Art’ bin bzw., dass mit mir mein Familienname und meine Linie nicht weitergeht.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Nein.

260. Wer nervt dich gelegentlich?
LOL
Ich mich selbst!

Hier geht es zu den Fragen 221-240
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Das WM Finale & ein neues Wort

Ach ja.

Ich wurde von der S. schon vor Tagen gefragt ob sie einen Platz für mich mit reservieren soll im Rooftop, für die WM Finale. Sie musste einen schwachen Moment bei mir erwischt haben, denn ich sagte zu.

Also fuhr ich bei Zeiten ins Rooftop. Das Fußballspiel interessierte mich echt nur am Rande. Was ich viel toller fand war das sich das mit den Anhängern sehr ausgewogen war. Es war nicht alle für Frankreich. Ich persönlich bin ja immer für die kleinere und unbedeutende Mannschaft; also Kroatien, obwohl ich ein halber Franzose bin.

Und so blieb es ruhig, die Stimmung war großartig und die einen klatschten höflich für die anderen mit. Später sagten sogar ein paar in Luxemburg beheimatete Franzosen, dass sie den Kroaten den Sieg auch gegönnt hätten.
Na also….geht doch!

Nachtrag: Leider gaben auch ein paar zu, dass Frankreich den Pokal eigentlich nicht verdient hätte.
Aus den New Yorker: World Cup 2018: France and the Triumph of Negative-Capability Football

***

Unter schallendem Gelächter heute ein neues Wort aus einem Tweet gelernt:

Parmesanhacken…!!! 😂

 

An einem Freitag dem 13. und dem Samstag danach

Sehr lange ausgeschlafen. Es war nach 9:00 als ich erwachte. Und für alle die sich wundern dass die Posts hier im Blog doch schon gegen 6:00 morgens kommen; ich schreibe meistens abends alles vor und es veröffentlicht sich dann morgens auf der eingestellten Uhrzeit.

***

Da ich um 17:00 eine Besprechung hatte überlegte ich was ich denn bis dahin so anstellen könnte.  Ich entschied mich endlich das Bild in Angriff zu nehmen, das ich schon so lange für das Wohnzimmer vorgesehen hatte.

Vielleicht bedarf dies einer Erklärung:

Das Bild jagt mit immer wieder ein Schauer über den Rücken, da ich es selbst gesmacht habe und jedes mal wenn ich es betrachte denke ich mir, dass ich es auch in sehr groß an der Wand sähe.
Ich ging zum Fotoladen und bestellte. Man sah sich im Laden zuvor das Foto an, ob man es von der Auflösung her gut genug sei, und nahm noch ein paar kleine Verbesserungen vor.
Merke: iPhone Fotos sind von der Qualität her so gut, dass man Abzüge von 100×100 cm bestellen kann.

Das Bild sollte in 10 Tagen da sein…

***

Am Abend ging lud mich die A. zusammen mit einem Arbeitskollegen, der für eine Theaterproduktion aus extra Larochelle eingeflogen wurde, in ein neues Popup Restaurant ein das ich noch nicht kannte.

The Farm ist nebst dem inzwischen geschlossenen Siriously! und dem Chiche (alles Popup Restaurants) ebenfalls in Hollerich angesiedelt in einer Straße die auch in den nächsten Jahren ihr Aussehen sehr verändern wird wegen den Trambahn.

Der Look des Restaurants ist fast nicht zu beschreiben. Da François, der das Ganze leitet, früher Filmsets gebaut hat, hat er sich hier nach Herzenslust verausgabt um eine heimelige Atmosphäre in einer alten Wurstküche zu schaffen. Das ist in der Tat sehr sehr speziell.

***

Am Samstag Nachmittag war ich zu einem Geburtstagsdrink nach Esch eingeladen wo auch der Gaymat stattfand. Séraphine Mirage hatte Geburtstag.

Nein ich war nicht für die Maske verantwortlich, die der brüllenden Hitze übrigens sehr gut standhielt.
Respekt!

 

12von12 im Juli. Mit Thierry, Edward Steichen und der alten Heimat.

Wer nicht weiß was 12von12 ist schaue bitte hier nach.

Frau Vollmer erinnerte mich heute morgen früh daran dass der 12. ist.
Ah ja!
Schön!
Mit was könnten wir den den 12von12 Tag füllen?

Ich entschied mich für eine Ausstellung von der ich schon viel Gutes gehört hatte, die Thierry! Ausstellung. Es bedarf einer Erklärung für alle meine nicht luxemburger Leser. Wenn man hierzulande von Thierry spricht, spricht man nicht von irgendeinem Thierry, sondern von dem Schauspieler Thierry van Werveke der vor fast 10 Jahren verstarb.

Man schreitet über den roten Teppich zum Pomhouse in Dudelange in dem sich die Austellung von Thierry befindet.

 

 

 

Thierry

 

Thierry hatte nur eine ganz kleine Rolle in diesem Film, auf dem ich damals auch mitgearbeitet habe. Das Resultat  war ein etwas seltsamer Film, der nicht richtig einzuordnen war. Aber es war auch der Film der mir beibrachte, dass mein Job über Wochen hin fürchterlich elend sein kann und wenig Spaß macht.

 

Eine wunderschöne Ausstellung die sehr bewegend war.  Zumal ich Thierry ja kannte und mehrfach mit ihm gearbeitet habe. Absolut sehenswert.
Und dann wurde mir plötzlich bewusst, dass ich ja in Dudelange bin und gleich neben der Thierry Ausstellung auch The Bitter Years von Edward Steichen ausgestellt sind, DIE ICH NOCH NIE GESEHEN HABE!

Der erste Teil der Bilder ist unten im Wasserturm ausgestellt, der zweite Teil ganz oben im Wassertank. Durch die Mitte der Trums geht ein Aufzug. Man erklärte mir, da ich einige der sehr berühmten Fotos der Sammlung vermisste, dass dies der zweite Teil der Ausstellung sei. Der erste Teil wäre im Archiv. Jetzt verstand ich auch endlich warum die Ausstellung so klein ist, denn es passt nicht alles rein.
Hoch fuhr ich mit dem Aufzug, hinunter ging ich zu Fuß und machte ein paar Aufnahmen der Gegend.

 

 

 

Der Fernsehturm von RTL

 

 

***

Am Abend ging es mit der D. in die alte Heimat. Es war eine spontane Entscheidung, denn es war schönes Wetter. Wir speisten im Steak House, unter völlig neues Leitung, aber sie geben sich sehr viel Mühe. Anschließend gingen wir eine kleine Tour spazieren und ich zeigte der D. ein wenig meine alte Heimat.

Der Marktplatz hat endlich den fürchterlichen Schandfleck verloren. Die sogenannte Petite Marquise gibt es nicht mehr. Was ich aber sehr vermisse ist das abendliche Treiben auf den Terrassen und Plätzen in der Innenstadt. Es sind kaum noch Touristen unterwegs. Der Marktplatz war gegen 21:00 wie leergefegt.

 

Vor ein paar Tagen erwähnte ich in einem Post meine Grundschule, und dass es so hässlicher Klotz gewesen ist. Nun das ist nicht besser geworden und ist heute noch so.

 

Das Schild ist gleich neben der Schule. Bisous et Salut. Warum nicht gleich Kiss and Fly?

 

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