Der erste Blick im den Spiegel:

Huch, Herr Wiedehopf lässt grüßen.
Ein emsiger Schreibtag, der leider nichts Bemerkenswertes fürs Blog brachte. Angedacht war eine Schwimmrunde, doch es war so kalt, dass ich es mir nicht vorstellen konnte. Zudem regnete es. Also beschloss ich, mich in das neue Buch zu vertiefen, dass ich am Tag zuvor gekauft hatte.
Ich hatte bereits vor ein paar Tagen hier geschrieben, dass ich zur Zeit in Hochform bin, was das Schreiben angeht. Also fing ich an einen weiteren, neuen Beitrag für queer.lu zu schreiben. Wenn, wird er aber erst Anfang nächsten Jahres erscheinen.
So viel kann ich verraten, es geht um eine intergeschlechtliche Person in Frankreich aus dem 19. Jahrhundert.
Zudem recherchierte ich weiter, was ich alles tun und wissen muss hinsichtlich des Podcasts. Da geht es nicht nur um den Content, sondern auch um alles andere (Portal zum Hochlanden, Editing, Mikrofone usw.) Ich hatte ja eine kleine Umfrage gestartet, wie der Podcast heißen soll. Es lief auf den Namen hinaus, der von Anfang an der Favorit war. ‚Emgefall an ausgelaaf‘. Umgekippt und ausgelaufen. Ein Satz, den man im luxemburgischen umgangssprachlich mit jemandem in Verbindung setzt, der zu tief ins Glas geschaut hat.
Die Mikrofone sind bestellt. Die nächsten Tage werden ein paar Testläufe gemacht, und dann sehen wir weiter. Zudem mache ich mir Gedanken, wie ich das promoten soll. Ich würde nur höchst ungern wieder neue Konten bei Meta eröffnen müssen, jetzt, wo ich alles dort erfolgreich gelöscht habe. Gibt es Alternativen, wie man das sonst noch anstellen kann?
Was die Werbung für Podcasts angeht, da muss man zwangsläufig sein, wo das (mögliche) Publikum ist. Bei mir selbst ist das vor allem LinkedIn, es war vorher lange Zeit Twitter. Das hängt dann davon ab, an wen ihr den Podcast richtet, und wenn die Menschen größtenteils auf Instagram oder Tiktok sind, müsst ihr zwangsläufig auch dort sein. Oder euch sind die Download-Zahlen einfach egal und ihr hofft auf mündliche Weiterempfehlung.
Was aber viel wichtiger ist: seit auf jeder Podcast Plattform verfügbar – Apple, Amazon Music, Spotify, Audible, iHeartRadio, usw. Wenn ihr den Podcast selbst kostet, müsst ihr das alles manuell machen (das nimmt dann ein paar Stunden in Anspruch, und es kann ein paar Tage dauern bis der Podcast erscheint – bei Apple muss schon eine Folge im Feed sein, aber das darf auch ein Trailer sein), wenn ihr einen Service wie Libsyn, Blubrry, usw nutzt, braucht ihr da nur den Distribution Knopf drücken.
Ich würde ohnehin sagen: seht euch die Download-Zahlen die ersten Monate über gar nicht erst an. Die Hälfte aller Podcasts (!) kriegen nur <26 Downloads pro Folge in den ersten 7 Tagen nach Erscheinung. Und um ins oberste Viertel zu kommen, braucht man nur 109 Downloads.
(Du darfst dich bei Fragen auch gerne über Signal bei mir melden, ich mach jetzt schon lange genug Podcasts und helfe euch gerne weiter.)
Sehr gerne. Ich melde mich.