Ein Ausflug nach St.Jean-Pied-de-Port

Schwimmrunde am Morgen mit dem Delfin, der immer noch da ist und von weitem grüßte, mit einem perfekten Hopser.

Ich hatte gestern nicht erwähnt, dass ich diesmal ein Leihwagen habe und das machte den Ausflug heute überhaupt erst möglich. Theoretisch würde es auch mit dem Zug gehen, aber es ist eine irrsinnig umständliche Fahrt, die man an einem Tag hin und zurück nicht hinbekommt. Es gibt hier mehr als ein St.Jean und wenn ich das meistens abkürze, dann ist damit immer St.Jean-de-Luz gemeint. Aber es gibt nicht weit von dort noch ein anderes, St.Jean-Pied-de-Port. (Port bitte mit t schreiben. Wenn man es mit c, wird aus dem Hafen ein Schwein und es wäre ein Heiliger Johann der Schweinsfüße) Es liegt eine gute Stunde von dem anderen St.Jean entfernt im Hinterland. Es ist ein mittelalterliches Städtchen, mit einer Zitadelle und einer Festungsmauer.

Als wir dort ankamen, gingen wir vom Parkplatz aus, gleich gegenüber zur Markthalle, in der noch alles geöffnet hatte. Ein paar von den Marktständen, kannte ich von meinem St.Jean. Wir kauften Wein von einer kleinen Bio Produzentin. Und da es schon fast Mittag war, machten wir auch gleich neben der Halle in einem kleinen Restaurant halt für ein Mittagessen. Le Chaudron, hat eine urgemütliche Terrasse. Anschließend ging es in die Stadt hinein. Es folgen Fotos:

Der kleine Fluß Nivelle, der bis nach Bayonne fließt und den ich dort schon oft abgelichtet habe.
Ein wenig unterhalb der Zitadelle sah man auf der anderen Seite dem Berg mit all den Weinreben.

Erwähnenswert ist noch das St Jean Pied-de-Port ein Etappenort ist, um nach Santiago de Compostela zu kommen. Im Büro, wo man den Stempel bekommt, standen viele Pilger Schlange.

Es war ziemlich heiß, und wir kehrten nach der dem kleinen Rundgang noch einmal in ein Café ein und tranken einen wunderbaren hausgemachten Apfelsaft zusammen mit einer Flasche Pérrier. Wir bastelten uns die Apfelschorle selbst zusammen, denn das kennt man hier nicht.

Ich fand einen herrlichen Gewürzladen und kaufte mir zwei neue Pfefferssorten, die ich bis dato nicht kannte und die es so oft nicht zugeben scheint. Das gehört alles zu den Mitbringsel und die werden gezeigt, wenn ich wieder in Luxemburg bin.

Anschließend fuhren wir wieder über Stock und Stein zurück. In der Wohnung legte ich mich ein wenig hin und wartete darauf, dass die Sonne ein bisschen tiefer stehen würde, um noch einmal ins Meer abzutauchen. Derweil lud ich ein paar Fotos hoch und schrieb schon mal Text für dieses Posting vor.

Am Abend hatten wir uns vorgenommen, dass wir nur eine Kleinigkeit essen würden und hatten uns die Buvette da la Halles dafür ausgesucht. Doch wurden wir dort vom Chef selbst derart barsch empfangen, dass wir uns sofort umentschieden. Wenn er keine Lust auf quasi einheimische Klientel hat, er muss kein Geld mit uns verdienen!

Wir fanden dann einen Tisch im Petit Escargo, und dort bekam wir auch Kleinigkeiten.

Das sieht jetzt nach sehr viel mehr aus, als es tatsächlich ist und es war sehr angenehm dort. Zudem sahen wir den J wieder, der Chefkoch, der einst das kleine Restaurant Bidaian besaß. Große Wiedersehensfreude und wir werden uns diese Woche noch einmal sehen aber darüber schreibe ich, wenn es soweit ist.

Auf nach St.Jean

Der Flieger ging um 11:00 Uhr. Der Wecker klingelte um 6:00 Uhr. Irgendwo muss ich mich verrechnet haben, denn das war eine gute Stunde zu früh. Aber was soll’s, schlafen kann ich auch noch im Flieger. Und so entschied ich, wenn ich schon so früh mit allem fertig bin, dann auch gleich zum Flughafen zu fahren und mir dort ein gescheites Frühstück zu gönnen, in dem Restaurant im ersten Stock. Ein Restaurant, das die wenigsten kennen. Nicht später als gestern, sprach ich, noch mit meiner Friseuse, der L darüber, die auch ein großes Fragezeichen im Gesicht hatte.

Der Flieger war proppenvoll. Neben mir saß eine Frau mit einem unmöglichen Parfum. Ich bin ja sonst ein Parfumfreak, aber der hier hatte so etwas an sich, als ob die Dame, untenrum nicht ganz sauber gewaschen wäre. Brrrr!

Zwei Stunden später. Oh yeah!!!

Anschließend zogen wir uns fix um ein Konzert zu besichtigen.

Zur Zeit findet hier das Ravel Festival statt. Ich habe das über die Jahre immer so am Rande mitbekommen, hatte mir aber noch nie etwas angesehen. Heute war es dann soweit. Die D hatte schon vor etlichen Wochen Karten besorgt für ein Kino Konzert. Auf dem Programm standen zwei Filme von Louis Buñuel mit Livemusik.

Der erste Film war ein Dokumentarfilm und ziemlich heftig. Terre sans Pain – Les Hurdes. (Land ohne Brot- Die Hurdes) in dem es um eine Reihe von Dörfern ging, mitten in den Bergen von Spanien, wo die Bewohner, die Hurdes die ein sehr einsames Dasein fristeten und vor allem recht wenig zu essen hatten, weil die Böden so karg waren, dass sie nicht sehr viel hergaben.

Der zweite Film, dann war der berühmte Klassiker von Buñuel, den ich schon einmal gesehen hatte, die D aber noch nie. Un Chien Andalou. Die für beide Filme neu geschriebene moderne Musik, von Martin Matalon passte hervorragend dazu, vor allem beim andalusischen Hund, ein Film, der so surreal ist, konnte man sich keine andere Musik vorstellen.

Am Abend ging es dann als hohen Einstieg in die kulinarische Kunst, ins Instincts.

Der Koch Hugo hatte sich wieder einmal selbst übertroffen. Das was der kocht ist schon sehr Sterne würdig.

Ach, es ist schön wieder hier zu sein und den Sommer noch ein wenig zu verlängern. In Luxemburg war er zu schnell vorbei.

Zwei Tage & Verleser

Es gibt manchmal so Tage, an denen ich mich mit tausend kleinen Dingen beschäftige und keine davon ist es Wert separart im Blog erwähnt zu werden. Es geht von bis. Eine davon war, dass ich ein dem Doomscrolling verfiel, wobei ich eine Entdeckung machte.

Max Miller kocht historisches Gerichte aus aller Welt und es ist sehr spannend ihm dabei zuzusehen. Ein paar von seinen Gerichten haben mich so sehr getigert, dass ich gewillt bin, sie nachzukochen.

Den Abend verbrachte ich im Grand Café, denn ich hätte wahnsinnig Lust auf ein gutes Stück Fleisch. Und so gab es Entrocôte medium mit Béarnaise, Pommes und Salat.  Es war ein angenehmer, lustiger Abend, und ich war erst kurz vor Mitternacht wieder daheim.

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In der Überschrift steht es. Ich mache heute seit langem mal wieder einen doppelten Tag im Blog, weil der Tag davor sehr spärlich war.

Gleich am Morgen meldete sich Meisterin Proper, ob sie heute schon vorbeikommen könnte. Das spielte mir sehr in die Karten, dann könnte sie nämlich noch alles aufbügeln, was in den Koffer soll.

In der Mittagspause einen schneller Friseurbesuch:

Danach gab es den Mittagstisch beim Renert…

… und noch ein paar Einkäufe, wie zum Beispiel so etwas banales wie Haarspray. Ja, meine Haare bleiben nicht von allein so perfekt liegen. Es ist aber das einzige Stylingprodukt das ich benutze.

Ich las folgende Überschrift bei RTL:

Mein Verleser des Tages

Es wird in der Tat eine neue App kommen, die europaweit eingeführt wird. Unsere alte App Payconiq die zwischen allen Banken in Luxemburg funktionierte, wird bis Ende des Monats eingestellt. Ins Deutsche übersetzt steht oben: Wie funktioniert die neue Bezahlapp „Wero“? Ich jedoch las Belzebub App. Nun ja… wahrscheinlich war das gar nicht so verkehrt.

Am Abend alles soweit fertig vorbereitet, damit es morgen losgehen kann.

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Einen hab ich noch: Es ist Mittwoch, wenn dieses Posting rausgeht und wie gewohnt kommt alle 14 Tage ein neuer Podcast. Es geht ums Lesen ums Schreiben und ums Verlegen. Ab 8:00 Uhr ist er online.

Ein häuslicher Sonntag

Am Morgen beim leerlesen des Internets:

In letzter Zeit fällt mir auf, (wahrscheinlich, weil ich mehr darauf achte als davor) dass ich über dieses System der Tagesfrage von Jetpack, verstärkt Blogs vorgeschlagen bekomme, die alle mit generativen KI Bildern arbeiten. Wenn ich dann lese, was sie schreiben, kommt mir das auch alles sehr KI vor. Sind diese Blogger zu faul zum Schreiben oder die eigenen kleinen grauen Zellen anzustrengen? Ich habe beschlossen, diese Blogs jetzt grundsätzlich zu ignorieren, und wenn ich eine Trick finde, mit der ich diese Vorschläge ausschalten kann, werde ich das auch tun. Das Level der KI steigt und der IQ der Menschheit geht zurück. Ich bin froh, dass ich über die Hälfte meines Lebens hinter mir habe, denn das, was auf uns zukommt, fühlt sich gar nicht gut an.

Nach so vielen, düsteren Gedanken musste ich etwas machen, aktiv werden, mich ablenken.

Ich malte:

Das ist jetzt nicht wirklich zum herzeigen, aber es sind Übungen, in denen ich versuche, meine Kontrolle über das, was ich malen will, ein wenig loszulassen, Farben ineinander fließen zu lassen und zusehen, was dabei entsteht. Im zweiten Bild ist der Kontroll-Joël wieder mehr da.

Zudem wartete ein Berg Wäsche auf mich beziehungsweise auf die Waschmaschine.

Zwischendurch war ich wieder fasziniert von den Wolken. Das könnte ein Bild werden:

Hier sieht gut die einzelnen Helligkeiten. Oben fast weiß und nach unten hin werden sie dunkler.
Eine die mir extra gut gefiel und wie aus dem Bilderbuch aussah war diese hier.

Ich machte mir am Abend ein Gericht das ich schon am Tag davor entdeckt hatte. Wer Knoblauch mag, bitteschön:

Fotos davon hab ich nicht gemacht, aber man muss Knoblauch mögen. Ich sag’s noch einmal.

Malen & Austausch übers Malen

Erzähl von einem Hobby, das du dir erst kürzlich angeeignet hast – wie bist du dazu gekommen?

Wer schon länger hier mitliest, weiß es: Aquarelle malen. Das kam, als ich die gewaltige Zahn OP letztes Jahres hatte. Da konnte ich fast drei Wochen nicht vor die Tür. Und weil ich daheim nicht wahnsinnig werden wollte, brauchte ich eine weitere Beschäftigung. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so faszinieren und dass ich weitermachen würde. Inzwischen ist es ein Hobby geworden, von dem nicht nur ich profitiere, sondern auch meine Mitmenschen. Jedes Mal, wenn ich eingeladen werde, ist das Mitbringsel meist ein kleines Bild. Durch Zufall (wir sprachen ja gestern über Zufälle), sinnierte ich noch heute Morgen kurz nach dem Aufstehen über meine Herangehensweise. Ich bin ja jemand, der sehr präzise ist und alles muss irgendwie unter Kontrolle sein und seine Ordnung haben. So funktioniert Aquarell aber nicht. Bei Aquarell liegt das Schöne im Unpräzisen. Es ist somit auch eine gute Übung loszulassen, das ich nicht besonders gut kann. Ich zeige es mal an einem Beispiel. Nehmen wir das Foto von vorgestern, wo ich zwei Lesezeichen so gemalt habe, die, wenn man sie zusammenlegt, ein Bild ergeben:

Die Schattierungen in den Bergen, (bei den Wolken ist es noch mal was anderes) sind per Zufall entstanden. Manchmal werden sie richtig gut, so wie hier, manchmal gehen sie komplett daneben, aber das passiert meistens dann, wenn ich versuche die Schattierungen zu kontrollieren. Auch die Perspektive erschließt sich mir nicht sofort. Da ich hier den oberen Teil zuerst gemalt habe und den unteren mit einem Stück Malerkrepp abklebte, entsteht eine gerade Linie dort, wo die Berge aufhören und das Wasser anfängt. Der kleine weißliche Bereich dazwischen ist gewollt, denn wenn ich den unteren Teil male, klebe ich mit Malerkrepp von oben her, ein ganz klein wenig über den Fuß der Berge hinweg. Dabei entsteht die Illusion, dass da irgendwie wie ein Strand ist. Das kommt dann dem superpräzisen, alles unter Kontrolle haben wollenden Joël zugute. Und im Moment arbeite ich daran, mir andere Motive zu suchen, in denen das nicht geht.

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Die Tagesberichterstattung:

Nachdem ich diese sehr ausführliche Antwort oben geschrieben hatte, zog ich los zum Wochenmarkt.

Ich kaufte ein wenig Obst aber sonst nicht viel, weil ich nächste Woche ja schon wieder unterwegs bin.

Ich traf den Y den ich schon eine Weile nicht gesehen hatte. Er malt auch aber völlig andere Dinge und wir zeigten und gegenseitig was wir in letzter Zeit zustande brachten. Wir aßen zusammen Mittag im Renert.

Am Nachmittag fing ich wieder an mit einem Editing von einem Podcast an, obwohl ich ja noch Zeit hätte damit, doch ich will mich damit nicht beschäftigen müssen wenn ich wieder unterwegs bin.

Am Abend hatte ich Lust auf leichte Kost für den Kopf und da es zwischendurch immer wieder regnete blieb ich daheim. Ich schaute mit einen Sherlock Holmes an, einer von den ganz alten mit Basil Rathbonre. Prelude to Murder.

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Das Lied hörte ich auf der Rooftop Terrasse on Duisburg und ging mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Ein loungiges Teil und sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber ich mag es.

Zufälle & 1984

Ein verregneter Morgen. Schwimmen im See oder im Weiher, war keine Option.

Dann sah ich die Tagesfrage, die aber mal wieder nach dem seltsamsten, größten, dicksten, längsten und was weiß ich noch alles, fragt. Ich hätte ja vor einer Weile geschrieben, dass ich diese Art von Fragen, die einer Klassifizierung unterliegen oder einer Hitparade, nicht mehr beantworte, weil mein Leben nun mal nicht so funktioniert. Und doch machte mich diese Frage neugierig. Es geht um Zufälle.

Was war der seltsamste Zufall, den du je erlebt hast?

Ich war neugierig, ob man Zufälle erforschen kann. Nach ein bisschen Recherche – ja, man kann. Interessieren würde mich, ob man über Zufälle geforscht hat, die wie oben in der Frage, so unglaublich oder seltsam sind, dass sie nicht wie Zufälle aussehen, sondern aus der Erklärungsnot heraus einer unbekannten, höheren Macht zugeschrieben werden, weil man sich anders nicht erklären kann, wie das passieren konnte.

Und ja, da gibt es natürlich ganz viel Forschung darüber. Und je mehr ich mich in diesem Thema beschäftigte und mich in einzelnen Foren und Berichten fest las, umso bewusster wurde mir, dass das ein sehr gutes Thema für ein Podcast ist. Also werde ich hier nicht weiter darauf eingehen. Ein interessanter Bericht über einen Workshop der Uni Münster der bereits 2012 stattfand, findet ihr hier. Der Text ist ein bisschen trocken, aber man merkt doch, wie breitgefächert dieses Thema ist.

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Nachzutragen von der kleinen Stippvisite nach Cloppenburg und Duisburg wäre noch ein schon etwas älterer Podcast über George Orwell aus der Langen Nacht im DLF, den ich während der Fahrt hörte. Außer Animal Farm und 1984 kannte ich nicht viel von ihm. Ich wusste nicht, dass er nicht George Orwell hieß, sondern Eric Blair. Ich wusste lediglich, dass die Verfilmung, die 1984 in die Kinos kam, mich sehr beeindruckt hatte. Gelesen hatte ich das Buch damals noch nicht. Es war übrigens der letzten Filme mit Richard Burton.

Zwischendurch sah ich dass eine Mail übers Blog reingekommen war. Es ist ein Konto das ich seltener checke als die anderen. Darin fragte mich eine Person ob ich ihr Tipps geben könnte was man sich in Luxemburg ansehen soll und wo man essen soll. Da diese Person nett angefragt hatte, gab ich ihr ein paar Tipps wo sie alle gute Adressen und Anlaufstellen findet, nur damit ich nach dem Absenden, einen Mailer-Deamon bekomme, dass die Mail nicht angekommen ist. Da die Person hier offensichtlich mitliest, werde ich die beiden Links hier einsetzen. Ein Link der für die Stadt sehr verlässlich ist, wo auch ich ab und an nachsehe was es Neues gibt. https://www.luxembourg-city.com/de Ein anderer für das ganze Land ist der hier. https://luxembourg.public.lu/de/tourismus.html Beides vertrauenswürdige Seiten, die nichts versprechen was sie nicht halten können. Beide Seiten arbeiten auch mit den Jahreszeiten, den Luxemburg hat andere Dinge im Sommer zu bieten, als im Winter.

Am Nachmittag ging ich raus. Das Wetter war zwar nicht sonderlich chic aber für eine Runde draußen reichte es. Ohne Fotos.

Im Glèck gab es einen falschen Apérol, der übrigens richtig lecker ist. Ja, er ist rötlicher.

Im Red Face gab es Hühnchen mit rotem Curry das ebenfalls gut schmeckte.

Ich machte früh Schluss.

Zurück nach Luxemburg

Eine kleine Anmerkung noch zum Twins Hotel. Verglichen mit dem Park Hotel in Cloppenburg war das Park ein paar Level besser. Vor allem das Frühstück war im Twins ok aber das in Cloppenburg um Längen vielfältiger.

Auf der Rückfahrt wurde mir kurz warm. Für gewöhnlich suche ich die nächste Ladestation aus. Diesmal versuchte ich das über die Navi im Auto der mir einen Zwischenstopp einbaute, wo ich laden könnte.

Die Autobahnen um Köln herum waren, sind noch immer und werden auch in Zukunft eine Zumutung sein. Als ich dann hinter Köln war fuhr ich schon vorab bei einer Raststätte raus, bei der angewiesen wurde, dass es dort ein Ladestation gibt. Aber…ABER!!! Sie war defekt! Also ließ ich das Navi gewähren, das mir ich dann erst viel später rauslotste. Mir wurde aber zwischenzeitlich heiß und kalt weil ich dann nur noch 26% Saft hatte und das mitten in der Eifel.

Ich kam wohlbehalten daheim an.

Am Abend war ich eingeladen zu einem Apero im Süden des Landes. Als Mitbringsel malte ich etwas:

Es war ein sehr schöner Abend, an dem viel gelacht wurde. Es gab drei allerlei Fisch einmal Sardinen, einmal Scampi, und eine wunderschöne Dorade.

Kurz vor Mitternacht war ich daheim.

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Welches Buch hast du nie zu Ende gelesen, denkst aber trotzdem immer wieder daran?

Bei der Frage musste ich eine Weile überlegen. Wenn ich Bücher nicht zu Ende lese, dann, weil sie fürchterlich schlecht geschrieben sind (und ich meine damit wirklich ganz fürchterlich, denn meine Grenze, an dem ich nicht mehr lese, liegt nicht sehr hoch), oder weil das Thema mich so gar nicht interessiert. Es gibt somit kein Buch, an das ich noch immer denke, denn wenn ich es bis einmal in die Ecke gepfeffert habe, dann habe ich es auch im Kopf ad acta gelegt.

Von Cloppenburg nach Münster und Duisburg mit MKM

Übernachtet habe ich im Park Hotel:

Ein von außen etwas unattraktiver Bau mit Renovierungen die sicherlich in den 80er gemacht wurden. Von innen aber hat es den Charme der 60er, vor allem die große Freitreppe die zu den Etagen führt. Die Zimmer wiederum sind modern eingerichtet. Es ist ein reines Frühstückshotel und das Frühstück ist sehr gut. Auch das Omelett sieht so aus als ob es mit frischen Eiern gemacht wurde und nicht mit der Pampe aus den Tetrapack. Kulinarisch hat Cloppenburg übrigens recht wenig zu bieten. Als ich am Abend davor suchte, fand ich nichts was mir wirklich zusagte. Außer das Übliche wie Pizza, Burger, Döner und Co. war da nicht viel. Ich hatte noch einen Inder gefunden und einen Griechen aber auf beides hatte ich keine Lust.

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Ich war zeitig wach und ging hinunter zum Frühstück. Obwohl Essen am Morgen bei mir ja meist vergebene Liebesmüh ist, zwang ich mich dazu etwas zu essen. Dann würde ich den Mittagstisch nämlich ausfallen lassen und die unumgängliche Fressnarkose bliebe auch aussen vor.

Ich setzte noch schnell den Wagen um auf einen anderen Parkplatz, gleich nebenan, wo ich am Abend davor eine Ladestelle entdeckt hatte. Ich trank noch einen Kaffee und wartete ein Weile bis die Batterie wieder voll war.

Kurz nach 9:00 war ich unterwegs.

Und dann tat ich etwas, von dem ich mir anfangs nicht sicher war, ob es ein Fehler war oder nicht. Jetzt da ich es schreibe, denke ich, es war keiner. Ich hielt kurz an in Münster im Stadtteil Hiltrup. Ich schaute in einem Laden vorbei, von dem ich dachte, dass ich dort jemanden wiedersehe. Und ja in der Tat, die Person war da! Große Wiedersehensfreude nach fast zehn Jahren.

Ich trank noch einen Kaffee in der Konditorei nebenan und fuhr weiter nach Duisburg.

MKM oder Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Aber Hallo! Christian hmbl hatte nicht zu viel versprochen. Es folgen Fotos:

Es gab mal eine Skulptur von Plensa in Luxemburg während der Artweek zu sehen. Sie sind schon sehr einzigartig…
…und die gleich beim Eingang zum Museum verschlägt einen regelrecht die Sprache. Ich habe extra gewartet bis jemand aus dem Museum rauskam, damit man den Größenunterschied sieht.
Einmal von vorn und von der Seite. Irgendwie glaubt man immer man würde eine Art Verzerrung in einem Spiegel wahrnehmen im Zweidimensionalen, doch die Skulpturen sehen tatsächlich so aus.
Auch hier wartete ich bis die Frau genau dazwischen stand, sonst merkt man nicht wie groß die Figuren tatsächlich sind.
Einmal von unten…
…und von oben.

Und jedesmal wenn ich einen neuen Raum betrat entfuhr mir jedesmal ein Wow! Aber die Beleuchtung trägt auch sehr viel dazu bei. Emotional kann ich das noch gar nicht richtig einordnen. Sicher ist, dass diese Köpfe etwas in mir auslösen und dass ich sehr berührt war.

Ich könnte jetzt noch lange so weitermachen und noch sehr viele Fotos einstellen, nicht nur von der Plensa Sonderausstellung, auch von all den anderen permanenten Werken im Rest des Hauses. Es wird alles gezeigt was Deutschland an Rang und Namen zu bieten hat. Richter, Baselitz, Kippenberger, und und und… Und auch einer meiner liebsten ist mit dabei – Anselm Kiefer, dessen Werke mich immer wieder zuriefst bewegen. Diese zwei muss ich noch zeigen:

Klingsors Garten, verwelkt und vertrocknet.
Und dieses Bild hängt an der Seite neben dem Garten.

Und damit das hier alles nicht zu lang wird, noch schnell etwas zum Hotel. Das Twin Hotel das ich auf die Booking Bewertung hin genommen hatte, ist auch Wow. Ich habe ein schönes modernes Zimmer im obersten 5 Stock. Zudem gibt es noch eine sehr schöne Rooftop Bar, die an diesem lauen Abend geöffnet hatte mit einem Rundumblick über ganz Duisburg.

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In welcher fiktiven Welt würdest Du am liebsten Urlaub machen?

Eine in der es nur Urlaub und Kunst gibt? Aber vom theoretischen und philosophischen Standpunkt her wäre das unsinnig.

Die lange Fahrt & Bravo Starschnitt Ausstellung

Ich fuhr nicht so früh los wie angedacht, weil ich schlecht geschlafen hatte und am Morgen dann mehr Zeit brauchte um in die Gänge zu kommen. Was mir nicht bewusst war, war dass die ominöse B51 zum Teil gesperrt ist. Alle Navioptionen zeigten mir eine Alternative an, die mich durch die entlegensten Dörfer führte mit sehr seltsamen Namen. Auf der Autobahn selbst machte das Navi auch einen Bogen um Köln herum an Brühl vorbei mit einem Teil A3 und A4. Nun ja. Zumindest stand ich nirgendwo im Stau bis Kucksiepen wo ich Halt machte und das Auto auflud.
Kucksiepen (den Namen behalte ich auch nur weil ich ihn sehr lustig finde) war für mich nie eine Anlaufstelle, weil es dort nur eine Raststätte mit Kaffee und Klo gibt und keine Tankstelle. Dass sie jetzt auch eine Ladestation haben mit zwei Anschlüssen à 100kw ist sehr von Vorteil.

Das zweite Stück der Strecke zog sich dann schon sehr und ich beschloss die Strecke am Mittwoch nicht noch einmal komplett zu fahren, selbst mit einem Abstecher und Halt in Duisburg. Ich würde einen zweite Übernachtung einlegen. Ich fuhr, weil das Navi das so wollte, an Recklinghausen und Münster vorbei, eine Stecke die ich sehr oft gefahren bin vor sehr vielen Jahren. Von den Menschen in Münster, -die ich damals alle kennenlernte, habe ich in all den Jahren nichts mehr gehört und ich beschloss am Abend im Hotel noch ein wenig nachzuforschen wo denn alle abgeblieben sind.

Gegen 15:00 kam ich dann endlich in Cloppenburg an. Ziel dieses Ausfluges war es mir eine Ausstellung anzusehen. Seltsamerweise hatte ich vor zwei Tagen schon in einem Thread bei Mastodon eiferig mitgemacht bei dem es um die Zeitschrift Bravo ging. Da wusste ich bereits, dass ich mir die Ausstellung der Starschnitte ansehen würde. Ich hatte in meiner Jugend mindestens 5-6 Stück davon. Ich konnte mich noch an Superman erinnern und an Life Garret. Doch es gibt sie alle nicht mehr. Ich weiß nicht was damit passiert ist.

Die Ausstellung befindet sich im Museumsdorf Cloppenburg. Und jetzt gibt es sehr viele Fotos. Ich habe das abgelichtet, was ich daheim an der Wand hängen hatte und was ich hätte haben können, wenn ich die Starschnitte gesammelt hätte.

Der Eingang. An Udo konnte ich mich als Starschnitt erinnern, aber er war nie mein Fall.
Brigitte Bardot war weit vor meiner Zeit.
An Kim Wilde, The Teens und Olivia Pascal konnte ich mich erinnern. Gesammelt und zusammengeklebt habe ich sie aber nicht. 
An Mark Spitz habe ich auch noch eine verschwommene Erinnerung. Ich glaube sogar, weil er fast nackt war, dass es ein kleiner Skandal war.
Den hatte ich ganz bestimmt! Interessant bei den Ausstellungsstücken ist, dass man keine Klebekanten sieht. Es sind Nachdrucke. Zudem war es oft der Fall, dass man von Zeitschrift zu Zeitschrift mal eine bekam, mal mit mehr, mal mit weniger Tinte und somit die einzelnen Teile farblich nicht genau zueinander passten.
Man musste die Zeitschrift schon sehr auseinandernehmen, und die Heft Klammern rauspuhlen, damit man die Doppelseiten einigermaßen intakt behielt.
Wehe, man schnitt einen Kleberand weg anstatt die Schnittkante! Das ist mir mehrfach passiert und ich hätte mich dafür selbst ohrfeigen können.
In einer Seite befand sich eine alte Werbung. Oh je, so schreibt man heute keine Werbetexte mehr!
Die hätte ich auch gerne gehabt, aber ich glaube da hatte ich ein paar Nummern verpasst, so dass das Bild nicht komplett war. (Ich denke, dass ich als Kind schon wusste, was und wer ich war, ohne es aber betiteln zu können)
Die hätte ich auch gerne gehabt, aber das war ein bisschen vor meiner Taschengeld Zeit.
Status Quo war nie mein Fall.

Zum Abschluss noch ein Foto eines Schlafzimmers:

Dieses gelb/braune Bettzeug hatte ich auch!
Und genau dieses Poster von den Bee Gees hing bei mir auch an der Wand.
Die unsäglichen Sticker, die so toll klebten, dass man sie nicht mehr ab bekam. Ich hatte sie auf den Schulheften. Ich bin sicher, dass ich den von Adam Ant und Kim Wilde hatte.

Kommen wir noch zu den Dingen, die man sonst noch in diesem Museumsdorf sehen konnte. Es folgen Fotos, die man als Postkarten verkaufen könnte:

Jedes einzelne Gebäude konnte man auch von innen besichtigen. Da mein Kopf, von der langen Fahrt bereits so müde und mein Körper platt war, ersparte ich mir das.

Mitten im Park gab es eine kleine Bäckerei, die geöffnet hatte. Dort trank ich einen Pott Kaffee und aß 4! Stücke Butterkuchen.

Zugegeben, ich hätte keine vier Stück geschafft, wenn er nicht so lecker gewesen wäre und nicht so luftig leicht wie ich noch nie Butterkuchen gegessen habe.

Im Hotel dann fiel ich regelrecht aufs Bett und war schon im Begriff einzuschlafen, als mir einfiel, dass ich dann doch vielleicht noch ein Restaurant aufsuchen sollte, zwecks einem Abendessen. Doch die vier Stücke Butterkuchen am späten Nachmittag zeigten immer noch ihre Wirkung, dass sich das Abendessen ausfallen ließ. Stattdessen wanderte ich einmal durch die Innenstadt mit Fußgängerzone. Cloppenburg hat jetzt nicht sonderlich viel zu bieten, was andere kleine Städte nicht auch hätten. Später setzte ich mich gemütlich auf eine Seitenterrasse im Hotel und schrieb hier schon mal alles vor.

Ich buchte noch ein Hotel für den darauffolgenden Tag in Duisburg, schmiedete noch ein paar Pläne und lag beizeiten flach.

Vorbereitungen

Der Tag gab nur wenig her. Ich hatte Papierkram zu erledigen, den ich schon hätte vor Tagen erledigen können, wenn er denn an der richtigen Stelle gelegen hätte.

Zudem traf ich Vorbereitungen für eine kleine Reise. Im Kopf hatte ich sie schon eine Weile geplant. Heute setzte ich alles in die Tat um. Ich werde mir zwei Ausstellungen ansehen. Eine weiter nördlich in Deutschland, die andere ist nicht ganz so weit weg. Die eine Ausstellung in Cloppenburg wird mich in einen Teil meiner Jugend zurückführen, von der anderen hatte ich in Christians (hmbl) Blog gelesen und die werde ich mir auf dem Rückweg ansehen. Sie ist in Duisburg.

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Die Abendunterhaltung bestand aus einem Sherlock Holmes Film. So ein richtig alter Schinken, von denen man zur Zeit eine ganze Reihe zur freien Verfügung auf YouTube findet.

Sherlock Holmes and The House of Fear. Diese Geschichte von den sieben alten Männern, die einen Club gegründet haben und bei der einer nach dem andern ermordet wird, kannte ich gar nicht.

Da ich den oben ganz unterhaltsam fand, fing ich noch einen zweiten an, mit den gleichen Hauptdarstellern, der aber weitaus weniger gut war. Sherlock Holmes and The Pearl of Death. Eigentlich heißt sie The 6th Napoleon, und die kannte ich.

Und morgen geht es sehr früh raus.

Regenbogen & „Regenbogen“ Thread

Vor einem Monat noch fuhr ich oft mit der D schon um 7:00 los um schwimmen zu gehen. Dafür ist es jetzt zu den Uhrzeiten noch zu kühl. Wir machten uns um 10:00 Uhr auf den Weg.

In dem großen Springbrunnen sah man einen Regenbogen. Das Wasser war sehr frisch, was die Geister außerordentlich belebte. Nach einem Kaffee, diesmal in dem kleinen Strand Café und nicht in der Jugendherberge, ging es dann wieder zurück.

Wenn man am Sonntagmittag in Luxemburg irgendwo speisen möchte, muss man das ein bisschen planen. Das hat damit zu tun, dass halt viele Restaurants am Sonntag geschlossen sind, und die wenigen, die geöffnet sind, voll ausgebucht sind. Spontan etwas zu bekommen wird schwierig. Wir hatten entschieden, ein neues Restaurant in der Alten Heimat aufzusuchen. Neu ist es nicht, aber es wurde von jemandem übernommen, den ich noch von früher kannte. Aber als ich dort anrief, war schon alles komplett ausgebucht. Es macht keinen Sinn zu sagen, welche Gaststätte es genau war, ich kann ja nicht beurteilen, wie man dort sitzt und bedient wird und ob das was auf dem Teller ist, seinen Preis wert ist. Wir fuhren zurück in die Stadt. Im Hotel Parc Belair gibt es neuerdings am Sonntagmittag ein Brunch. Den versuchten wir und wurden nicht enttäuscht. Die Speisen habe ich nicht abgelichtet. Dafür machte ich aber ein Foto, dass schon sehr nach altmodischer Ansichtskarte aussah, so sehr, dass ich es auf die Spitze trieb:

Wieder daheim legte ich mich ein bisschen hin und machte ein Nickerchen.

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In meiner Mastodon Timeline fand ich einen Thread, der sich mit der Zeitschrift BRAVO beschäftigte. Dazu möchte ich auch einen journalistischen Beitrag verlinken, von dem das Ganze ausging. 70 Jahre Bravo: Wie von München aus Stars geschaffen wurden. (Ein Radio Beitrag vom BR) Habe ich schon jemals darüber berichtet, dass ich in meiner sehr frühen Jugend, die BRAVO regelmäßig kaufte? Es war das Tor zu einer Welt, die ich nicht kannte, weil die Pop-Kultur im elterlichen Haus keinen Platz hatte. Für mich war sie aber so etwas wie ein kleines Türchen in Richtung Freiheit.

Jutta Stiehler, die Redakteurin hinter dem legendären, fiktiven Sexualberater Dr. Sommer, nimmt für sich in Anspruch, „auf Augenhöhe“ mit dem Publikum gesprochen zu haben. Allerdings auch auf Augenhöhe mit einem Zeitgeist, der Heterosexualität als absolut verbindlich ansah. ]…[ „Mein Problem ist: Ich bin schwul“, schrieb etwa ein „Junge, 13, ohne Ortsangabe“ an die Bravo. Und die antwortete: „Nur weil du bei nackten Jungen ein steifes Glied kriegst, glaubst du, schwul zu sein. Wenn du erstmal Erfahrungen mit Mädchen gemacht hast, sieht die Sache wahrscheinlich gleich ganz anders aus. Also mach dir vorerst keine Sorgen.“

Ich war nicht der 13-jährige, der an die Bravo geschrieben hat, aber ich hätte es sein können. Heterosexualität als absolute Verbindlichkeit. Es fühlte sich so falsch an, und war es letztendlich auch für mich. Auch der letzte Satz. (also mach Dir vorerst keine Sorgen)… oh doch, ich machte mir Sorgen, denn ich passte nicht in das vorgesehene Schema. Es war erst sehr viel später dass ich mein „Schema“ fand. Dazu habe ich auch vor kurzem einen Artikel für queer.lu geschrieben, den ich auch hier einstellen werde, wenn er bis erschienen ist.

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Wenn du dir jetzt ein Tattoo stechen lassen würdest, was wäre das? Und warum?

Ich würde mir gar kein Tattoo stechen lassen. Als Maskenbildner musste ich die doofen Dinger viel zu oft abdecken und überschminken, was mir sehr auf die Nerven geht und Zeit kostet. Es kommt selten vor, dass ich Tattoos wirklich schön und originell finde. Es gibt diesen Satz von einem hiesigen recht bekannten Tätowierer, der inzwischen auch gelernt hat, Tattoos mittels Laser wieder verschwinden zu lassen: „Think before you Ink!“ Sehr richtig! Und mein „Think“ ergab, dass ich das nicht haben will.

Samstag

Beginne zu schreiben…

Dieser Satz steht hier immer, wenn noch nichts da steht. Fällt mir eigentlich erst jetzt auf.

Am Morgen ging es zeitig auf den Wochenmarkt, bei dem die Hauptprotagonisten, oder besser gesagt meine Hauptprotagonisten noch immer in Urlaub sind. Der ganze Markt ist immer noch sehr ausgedünnt. Beim Eifel Becker kaufte ich mir ein Plunder Teil zum Kaffee im Renert. Ich bekam zwei Kisten Müsliriegel geliefert. Ich hätte sie theoretisch selbst abholen müssen, aber da war jemand so lieb und brachte mir sie mit.

Später kam der J dazu und wir tranken noch einen Kaffee. Später dann sah ich die T. die sich bedankte für den Podcast, von vor zwei Wochen.

Für den Rest des Tages ist ziemlich viel Unverblogbares passiert, das ich komplett unter Verschluss halten muss. Mein zukünftiges Ich wird sich fragen, was das denn wieder gewesen sei. Ich kann es nicht mal so verklausulieren, dass ich anhand von Indizien herausfinde, was es wirklich war. Aber vielleicht ist es auch ganz gut so.

Am Abend schaute ich mir eine Folge Inspektor Lynely auf ONE an (das Reboot von 2025), die ich aber nicht so besonders fand.

Es geht wieder los

Da das Wetter sehr bedeckt war, strich ich die Schwimmrunde und werkelte viel daheim rum. Ich nahm unter anderem die Bibliothek in Angriff, in der alles kreuz und quer in den Regalen steht. Romane, Kunstbücher, Comics; alles steht wild durcheinander und finde nichts mehr wieder. Ich suche seit Wochen schon einen Katalog einer Ausstellung von Niki de St.Phalle. Vergeblich.

Ich probierte aus Gründen einen neuen Nudelsalat, der mir aber misslang. Ich hatte von vorn herein einen Denkfehler mit der Zusammensetzung gemacht. Nicht schlimm, der nächste wird besser.

Am Nachmittag hatte ich mit der D den traditionellen Besuch der Schueberfouer geplant um eine Waffel mit Sahne von Jean la Gaufre zu vertilgen. Ja, der Rummel geht wieder los.

Die Waffel habe ich nicht abgelichtet. Das war zu kompliziert. Waffel, Serviette, die Finger mit Sahne beschmiert und dann möglichst mit der Nasenspitze auf das Display vom Handy drücken, um Foto zu machen,… unmöglich.

Ich sah zum ersten Mal die Schafe seit Jahren wieder, die am Tag der offiziellen Eröffnung immer dabei sind.

Dafür aber die bretonische Galette, die um Längen nicht so gut ist wie die in St.Jean:

Nach einer kräftigen Schauer wo ich aber im Trockenen saß, ging es dann wieder heimwärts.

Schwimmen & Billard

Ich denke dass die Schwimmtage so langsam aber sicher gezählt sind. Ich fuhr bewusst erst um 10:00 Uhr los, weil es davor einfach zu kalt war.

Und zum ersten Mal gab es eine Tasse Kaffee in der Strandbar und nicht in der Jugendherberge. Die Strandbar öffnet immer erst um 11:00 Uhr.

Am Abend waren die D und ich eingeladen zu der D und dem J für ein Abendessen. Es gab eine köstliche Salat Nicoise. Später dann machten der J und ich eine Partie Pool Billard.

Das letzte Mal, dass ich gespielt hatte, war auf einem Mini Tisch bei der N. Richtig gut darin war ich nie. Aber ich könnte mir vorstellen, es wieder öfters zu versuchen. Übung macht den Meister. Kurz vor Mitternacht war ich daheim.

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Tägliche Schreibanregung
Bei welchem Film hast du zuletzt geweint?

Da gibt es eine Top 3 Liste, bei der ich nicht sagen welcher mich mehr umgehauen hat. Ich zähle sie mal chronologisch auf: Der älteste ist Borkeback Mountain. Danach Call Me By Your Name und der Neueste All Of Us Strangers.

Lange Hose & Jacke

Mit Ausnahme des Friseurbesuchs und den Dumplings, blieb ich Dienstag weitgehend häuslich. Am Morgen hielt sich das Wetter auch noch einigermaßen. Danach wurde es grau und wolkenverhangen. Es regnete auch mehrfach.

Als ich heute am Mittwoch dann sehr früh wach wurde, und zum Fenster hinaus schaute, empfing mich das gleiche wolkenverhangene Wetter. Also beschloss ich heute nach über zwei Monaten mal wieder eine lange Hose anzuziehen und die neuen Sneaker einzulaufen. Es sind welche von der Sorte, die man bequem an und ausziehen kann, da sie eine sehr harte Fersenkappe haben. Der gute alte Schuhlöffel ist überflüssig.

Auf dem Markt kaufte ich fix ein bisschen Obst und trank einen Kaffee mit der D im Renert.

Später im Auto überlegte ich dass ich auch mal an einen Ort fahren könnte wegen einem Einkauf den ich schon seit etlichen Jahren nicht mehr aufgesucht habe. Und so fuhr ich zur Marques Avenue, ein Outlet Center kurz vor Metz. Dort fand ich genau das was ich suchte für den Haushalt, und schockverliebte mich in eine Jacke.

Sie ist von Desigual und hat genau das Muster und die Farbe wie die Jacke, die schon seit Jahren ein Klassiker der Marke Escales (hier in grau) ist, nur dass sie für mich preislich außerhalb von gut und böse liegt. Ich zog sie fürs Foto an aber ausführen konnte ich sie noch nicht. Es war zu warm dafür.

Am Abend wurde es draußen wieder freundlicher und ich beschloss ins Gléck zu gehen. Ich traf den amtierenden Mister Bear und gab so einiges zu erzählen. Eine aufkommemde Lust auf Pasta verschlug mich dann in die Osteria.

Penne mit Salsiccia und Kirschtomaten

Und während ich köstlichst speiste, ging auf der Place Guillaume ein Unwetter nieder mit Blitz Donner.

Man sitzt eigentlich urgemütlich dort und hat nicht wirklich Lust sich von sehr bequemen Bank zu erheben. Musste ich auch nicht…

Ein Affogato zu Abschluss:

Das sind so die Momente, bei denen mir sehr bewusst wird, wie gut ich es habe und mit wieviel Glück ich gesegnet bin. Ich hoffe innigst, dass mir dieses Bewusstsein nie abhanden kommen wird, denn die Lektionen in Demut kommen sowieso, ob man will oder nicht.

Spielschulfräulein & neuer Podcast

Zuerst die Hausaufgaben. Der neue Podcast ist da! Es geht um Stereotypen.

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Andere schreiben in ihren Blogs sehr oft die Träume auf. Ich kann das nicht, weil ich am Morgen meist keine Erinnerung mehr daran habe. Aber heute schon. Ich träumte ich wäre Manager in einer Art Jugendherberge oder Hotel, das ganz auf Nachhaltigkeit und Bio ausgelegt ist. Angeschlossen daran war ein Kindergarten. Als ich am Morgen das Badezimmer betrat, das von den Hotelgästen wie vom Kindergarten benutzt wird, sah ich, dass eine Erzieherin aus dem Kindergarten dort Sprüche hingeschrieben hatte, wie Seifen- und Wasserspritze sollten bitte weggewischt werden, die Kinder hätten Anrecht auf ein sauberes Badezimmer umd ein anderer skurriler Spruch, dass man kein festes Shampoo benutzen soll. Es war nicht das erste Mal, dass es passierte, ich hatte schon davor im Badezimmer mehrfach Zettel gefunden, die an der Tür oder am Spiegel klebten. Wenn ich sie entdeckte, nahm ich sie weg, so dass die Gäste aus dem Hotel sie nicht sahen. Doch dieses Mal war die Erzieherin zu weit gegangen. Sie hatte die Sprüche nämlich mit einem wasserfesten Filzstift in das große Natursteinwaschbecken geschrieben. Ich ging darauf hin ins Büro und schrieb eine Mail an die Kindergartenleitung, mit Fotobeleg und dem Nachweis, dass es ihre Handschrift war. Ich teilte der Leitung mit, dass diese Erzieherin sich dafür zu verantworten hätte und mit einer Rechnung von 30.000 € für ein neues Waschbecken rechnen müsste… Dann wurde ich wach. Und jetzt, da ich das schreibe, muss ich grinsen; fragt mich nicht, wo das herkommt. Ich weiß es nicht.

Ich träume oft in mehreren Sprachen, aber dieser Traum war ganz auf Luxemburgisch. Dabei fiel mir etwas beim Schreiben und Übersetzen auf. Im Deutschen sagt man ja nicht mehr Kindergärtnerin sondern Erzieherin, weil Kinder nicht gegärtnert sondern erzogen werden. Im Luxemburgischen heißt Kindergarten „Spillschoul“ was wortwörtlich übersetzt Spielschule bedeutet. „Eng Spillschoulsjoffer“ ist also wortwörtlich ein Spielschulfräulein. Der Begriff ist, zumindest meinem Empfinden nach, nicht so negativ belegt wie man denken mag. So sagen heute oft Männer, scherzhaft von sich selbst, dass sie eine „Spillschoulsjoffer“ sind, weil es nur die eine Berufsbezeichnung gibt. Zu meiner Kinderzeit und davor war der Beruf nur Frauen vorbehalten. „Spillschoulsmann“ habe ich noch nie gehört. Eine „Spillschoulsfra“ (Spielschulfrau) aber auch nicht. Wenn, dann wäre es, wie im Deutschen, ErzieherIn, wofür man hier meist den französischen Begriff verwendet. Éducateur/Éducatrice. Meine Luxileser können sich gerne melden wenn es nicht so sein sollte.

Kommen wir zur Tagesberichterstattung.

Um 11:00 Uhr ein Friseurtermin. Ich war sehr erstaunt, als ich ankam, denn die L sollte in der Woche im Urlaub sein. Doch sie war da. Der Grund; ihr Mitarbeiter, der H, hatte eine sehr garstige Entzündung an der Hand von einem Haar, dass sich unter die Haut gearbeitet hatte. Es war so schlimm, dass er damit operiert werden musste. Ich bin froh dass mir das in meinem früheren Leben als Friseur nie passiert ist.

Im Anschluss gab es eine Miso Suppe und Dumplings aus der Pfanne gegenüber im Dumpling Restaurant.

Am Abend schaute ich mir eine Serie auf Brittish Forgotten Television an. Ruth Rendell Mysteries. In den ersten Folgen ist ein noch sehr junger Colin Firth zu sehen.

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Wer französisch kann: Wann wird man mehr nass? Wenn man durch den Regen läuft oder durch den Regen geht? Hier einmal wissenschaftlich erklärt, in 3 Minuten.

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Timbuktu. Jeder kennt den Namen. „Von hier bis nach Timbuktu“ ist so ein bekannter Spruch, wenn etwas sehr weit weg ist. Aber wo ist Timbuktu?

Umzugsgedanken & Malen

Der Montag gestaltete sich als ein Tag, in dem es manches zu regeln und zu klären gab, was ich schon länger aufgeschoben hatte. Es lebe die Prokrastination!

Ich bin inzwischen am überlegen, ob ich die Blogging-Plattform wechseln soll. Es wird immer offensichtlicher, dass WortPress, wenn man es auf einem dritten Server hostet, immer schwieriger wird. Ich gehe mal davon aus, dass es daran liegt, dass sie mit mir kein Geld verdienen. Tatsache ist, dass ich inzwischen drei verschiedene Logins habe, um mich auf die Plattform einzuwählen. Genau genommen sind es sogar vier. Erstens über den Browser selbst, zweitens über WordPress.com die ein anderes Login fordert und drittens die Jetpack App, die auch noch mal ein eigenes Login braucht, diesmal nicht mit E-Mail, sondern mit einem Username. Die vierte Möglichkeit wäre noch über Plesk, wo man theoretisch auch schreiben könnte, was aber sehr sehr umständlich wäre.

Ich muss mittlerweile ein Workaround anwenden, wenn ich die Jetpack App nutzen will, da sie keine neuen Postings mehr auf dem Server generiert. Wenn ich es versuche, dann kommt diese Antwort:

Screenshot

Wenn der Entwurf eines neuen Postings über den Browser erstellt ist, geht es. Dann kann ich auch wieder mit der App von unterwegs darauf zugreifen und vorschreiben. Alles sehr umständlich und nervig…

Ich habe ebenfalls das alte Theme wieder eingesetzt, weil es aus unerfindlichen Gründen wieder funktioniert. Letztendlich will ich gar nicht wissen, was davor schief lief. Es ist, wie es ist…

Kommen wir zur eigentlichen Tagesberichterstattung.

Am Morgen regnete es, wenn auch nicht lange und nicht viel. Auch die Temperaturen waren nicht mehr so hoch. Der Nachteil aber war, dass ich die Wohnung nicht gründlich durchlüften konnte, wegen den Waldbränden in der Eifel und dem Rauch, der bis nach Luxemburg zog. Selbst nach der Regenschauer, bei der ich dachte, das es besser werden würde, roch man es draußen immer noch.

Nach ein paar Erledigungen daheim fuhr ich zur Cloche d‘Or Mall, die mir fast noch verhasster ist als die Belle Étoile, aber an einem Montag sind diese Riesenviecher erträglicher, weil kein Betrieb herrscht. Ich kaufte ein paar dringend benötigte Sneaker von der gleichen Marke wie das letzte Mal, weil diese sich langsam in ihre Bestandteile auslösen. Nichts was ich wirklich mit Foto herzeigen muss. Es ist bequeme Fußbekleidung für den Alltag, vor allem für die Dienstrunden.

Am Nachmittag malte ich endlich dieses eine Bild fertig, das schon letzte Woche hätte fertig werden müssen. Es ist gut geworden und erfüllt seinen Zweck. Ich zeigte es vorab der D. die lapidar meinte: Wer das nicht versteht, kann zu Hause bleiben.

Am Abend war ich eingeladen auf eine kleine Grillparty. Es gab köstliche Würstchen von einem Bauer der die Schweine, die dafür herhalten mussten, einzeln mit Namen kannte. Es war zum ersten Mal seit Wochen nicht mehr so warm und es wurde ein schöner Abend, an dem ich erst kurz vor Mitternacht wieder daheim war.

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Einen hab ich noch:

Ich glaube, dass diese doppeldeutigen schlüpfrigen Aussagen nur auf Englisch funktionieren. Auf Deutsch ginge das gar nicht.

Im Kino: Kota (Hen) & Rauch

Der erste Gedanke beim Aufwachen war, heute nicht schwimmen zu gehen. Der zweite Gedanke war, ‚Nein, es ist der letzte Tag, an dem es noch einmal klappt, also fahr hin!‘

Ich blieb aber nicht sehr lange. Daheim warteten noch ein paar Dinge im Kühlschrank die verzehrt werden wollten und am Nachmittag hatte ich eine Karte fürs Kino. Auf dem Programm ein UFO. Ich hatte die letzten Male im Kino den Trailer gesehen und war neugierig, wie man das verfilmt hatte. Eine Art Coming-of-Age Geschichte eine Art Road Movie von einem Huhn.

Die Story, die sich in Griechenland abspielt, ist mit ein paar wenigen Ausnahmen fast ganz aus der Sicht von dem Huhn erzählt. Als es dann nach mehreren Abendteuern bei bei einer seltsamen Familie landet, die ihre Finger in sehr schmutzigen Geschäften hat, wird die Story sehr bizarr. Sehenswert aber eben ein Ufo (Unbekanntes Film Objekt).

Als ich dann aus dem Kino kam war die Rauchwolke der Waldbrände aus der Eifel definitiv hier angekommen.

Ich weiß nicht ob man das sieht auf dem Bild, aber in der Stadt war es sehr diesig. Die Luft hing voll mit Rauchpartikel imd man roch es auch.

Kurze Zeit später erhielt ich dann auch eine LU-Alert SMS dass man die Fenster daheim schließen soll.

St. Feiertag

Prinzipiell sind mir Feiertage eigentlich schnurz. Vor allem dieser mitten im August. Er ist für mich völlig überflüssig, da er in eine Zeit fällt in der ich seltenst Dienstrunden habe, es sei denn es steht ein Sommerprojekt an. Und Projekte nehmen, egal zu welcher Jahreszeit, nie Rücksicht auf Feiertage. Klar verstehe ich alle die, die feste Arbeitstage und Zeiten haben und sich durch gutes Platzieren von Urlaubstagen dazwischen längere freie Zeiten am Stück haben. Ich kann das nicht. Wenn die Arbeit ansteht, muss sie erledigt werden.

Holunder
Hagebutten
Brombeeren
Weißdorn

Das alles befand sich um Umkreis von zwei Metern von meinem Liegeplatz am Baggersee. Ich schwamm mit zeitlichem Abstand drei große Runden und machte aber kurz vor 14:00 einen Abgang und fuhr heimwärts. Das schöne an der FKK Seite des Sees und ist, dass dort sehr viel weniger Menschen sind und auch wenn die andere Seite, so wie heute, krachend voll ist, ist es dort immer noch ruhig.

Das Auto hatte nicht im Schatten gestanden und innen herrschten schnuckelige 46°! Yeah! Ich muss nicht sagen dass das selbst mir zu heiß ist, oder?

Am Abend ging ich noch einmal ins Le Gléck und traf dort alte Bekannte, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte.

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Da ich das immer nur so am Rande mitbekomme, sprich gar nicht, wenn ich nicht ab und an selbst nachsehe; es gibt einen neuen Beitrag von mir auf queer.lu. Als die Pride (in Luxemburg) noch ‚Gay mat‘ hieß. Es ist zugegeben eine vom Layout her etwas seltsame Aufgliederung, aber dafür bin ich nicht verantwortlich. Der Content zählt. Alles andere was ich über die Jahre hinweg für sie geschrieben habe gibt es hier.

Freitag mit fast 40°

Was macht man an einem Freitag vor einem Feiertag, der auf Samstag fällt? Richtig, man kauft fürs ganze Wochenende ein.

Zuerst aber das, was die letzten Wochen fast jeden Tag stattfand. Schwimmen. Es wird bis zum letzten Tag ausgenutzt, denn ich habe das dumpfe Gefühl dass nächste Woche Schluss damit ist. Die Wettervorhersage prophezeit Regen.

Ich hatte letztes Jahr fast an der gleichen Stelle ein ähnliches Foto gemacht. Und jetzt seid ihr dran. Was ist daran kurios?

Ein Kaffee in der Jugendherberge:

Im Anschluss fuhr ich nach Wickrange zum Grand Frais, in dem es brechend voll war. Da hatten wohl andere Leute wohl die gleiche Idee wie ich.

Für den Rest des Tages verdunkelte ich die Wohnung und blieb drinnen weil es heute nochmal fast 40° wurden. In der Wohnung waren es dann nur 28°.

Am Abend, als die Sonne untergegangen war, ging ich dann noch mal raus. Ich ging ins Le Gléck.

Ich blieb aber nicht allzu lange.

Schwimmen & Doku

5:00 hrs du mat, j‘ai des frissons…

Als ich kurz nach 5:00 erwachte hatte ich das Lied im Kopf. Ein bisschen sehr vorrausschaubar…

Meisterin Propper kam bereits heute, statt Freitag und das schon um 7:00, was mir nur recht war, denn am Nachmittag sollte Besuch bekommen eines Menschen den ich für einen Podcast eingeladen habe. Und da ich wie gewohnt der Putzhilfe im Weg bin, fuhr ich zeitig mit der D an den See.

Der Wald wird zusehends gelblicher.
Der Reiher war auch wieder da. Wenn die D mitkommt, ist er immer zur Stelle. Wenn ich allein dort bin, zeigt er sich nicht.

Es wurde noch einmal so richtig heiß, und daheim hatte ich Meisterin Proper gesagt, dass sie alles verbarrikadieren soll.

Am späten Nachmittag bekam ich dann Besuch für die Aufnahme eines Podcasts. Das war wieder einer, der richtig gut lief, und bei dem das Thema sehr viel Gesprächsstoff her gab. Er wird aber erst Anfang Oktober erscheinen. Wir haben also sehr gut vorgearbeitet, denn ab Oktober gehen die Dienstrunden wieder los und dann werde ich weniger Zeit dafür haben. 

Am Abend schaute ich mir eine Doku über das Bild „Nachwache“ von Rembrandt an, das eine regelrechte Kriminalgeschichte enthält.

Dazu wurde ein Film und eine Doku von Peter Greenaway gedreht. Besagte Doku sah ich mir an. Der Film schaue ich mir in den kommenden Tagen an.

Sonnenfinsternis

Ich war bereits kurz nach 5:00 Uhr wach. Schlafen ging einfach nicht mehr. Und dann sah ich das hier, und dann ging es erst recht nicht mehr:

Na gut, dann halt aufstehen.

Später dann:

Danach in Chalet:

Ein rote Beete Carpaccio

Wieder daheim musste ich mich erst eine Weile hinlegen, weil der Kopf nicht mehr wollte und leichte Kopfschmerzen bekam. Kein Wunder bei so wenig Schlaf. Eine gute Stunde später ging es wieder.

Ich musste für die Sonnenfinsternis nirgendwo hin fahren auf ein freies Feld. Ich bekam sie im dritten Stock auf den hinteren Balkon auch so geboten.

Ich klebte mir zu diesem Zweck fünf Sonnenclips zusammen, von all den alten Brillengestellen und damit konnte ich dann für wenige Augenblicke die Sonnenfinsternis beobachten. Als sie auf dem Höhepunkt war wurde auch das Licht seltsam fahl.

Ich versuchte mit dem Handy ein Foto zu machen indem ich die Blende so weit wie möglich schloss. Und es klappte!!!

Und wenn wir schon bei Himmelskörpern sind; Guten Abend, Venus:

Im Kino: Was Marielle weiß & Wiedersehen

Schwimmen in Weiher.

Von mir aus könnte das nahtlos so weitergehen. Ja, ich weiß dass das Wetter jetzt schon sehr viele Probleme mit sich bringt und noch viel Schlimmeres, wenn es nicht bald gründlich regnet. Aber ich kann nun mal einfach gut mit Sonne und Hitze.

Für den späten Nachmittag hatte der J. mich gefragt ob ich Lust hätte mit ins Kino zu gehen. Ja, klar, immer, gerne. Auf dem Programm: Was Marielle weiß. Ein Film der schon lange in Deutschland raus ist, aber halt jetzt erst hier läuft.

Marielle bekommt am letzten Schultag eine schallende Ohrfeige von ihrer besten Freundin verpasst. Seit diesem Vorfall kann sie in ihrem Kopf alles hören was ihre Eltern sagen…

Der J. meinte zu recht, nach dem Film, dass die Geschichte etwas sehr Perverses hat. Keine Lüge, kein Geheimnis bleibt unentdeckt. Einerseits verstehe ich worauf der Film hinaus will, andrerseits lässt er den Zuschauer ein wenig unbefriedigt zurück, weil noch sehr viel unentdeckt bleibt.

Nach der Vorstellung hatte ich Hunger:

Tartare de Boeuf, Frites, Salade aus der Osteria

Anschließend ging es noch auf einen letzten Espresso zum Renert. Zu meiner großen Überraschung war der G. wieder da. Ich freute mich richtig ihn wiederzusehen. Es ging ihm über Monate hinweg nicht gut, doch es geht wieder bergauf. Es gab sehr viel zu erzählen und es wurde später als geplant.

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Tägliche Schreibanregung
Wenn dein Zukunfts-Ich dir einen einzigen Satz schicken könnte – was würdest du hoffen, dass darin steht?

Oh jeee! Das ist so, als ob ich eine Wahrsagerin fragen würde. Optimal wäre eine Antwort wie: „Alles wird gut. Du wirst ein langes, sorgenfreies Leben haben.“ Aber das wird nicht so sein. Das Schicksal wirft einem immer wieder Steine in den Weg. Die Kunst ist es dann diese so zu überwinden, mit alldem was man in seinem bisherigen Leben erfahren und gelernt hat, dass man möglichst keine bleibenden Schäden davonträgt.

Schwimmen & Malen

Eine Schwimmrunde, diesmal im See der Alten Heimat, den ich das ganze Wochenende nicht aufsuchen konnte, weil ich ja weg war. Aber es hätte auch, wenn ich da gewesen wäre, nicht geklappt, wegen dem hier.

Das Wasser war herrlich kühl, da es in den Nächten abkühlt. Die Schwimmrunde war wunderbar.

Im Auto gab es eine ‚Kein Mucks‘ Folge mit dem Titel: Memoiren eines Butlers. Herrlich altmodisch und herrlich schräg.

Am Nachmittag schnitt ich einen weiteren Podcast zusammen, den wir schon vor einer Weile aufgenommen hatten, und von dem ich nicht so ganz überzeugt war. Doch als ich ihn fertig geschnitten hatte, fand ich, dass er besser geworden ist als manch andere. Er wird in einer guten Woche online gehen.

Ich setzte mich auch hin und malte ein wenig, weil ich da etwas malen muss, was ich aber jetzt noch nicht zeigen kann. 

Ich fand ein rührendes Interview mit Tim Curry.

Lästiges & Schönes

Fangen wir mit dem Lästigen an. Morgens gegen 3:00 wurde ich wach durch ein piependes Geräusch. Es war der Rauchmelder. Alle 30 Sekunden ein mittelleises sehr hohes Piepen. Schlaftrunken stieg ich auf den Stuhl und nahm das Ding runter. Als ich ihn dann nach längerem Gefriemel aufhatte, sah ich dass er eine neue 9V Batterie brauchte, die ich natürlich nicht zur Hand hatte. Es ist das einzige Gerät im Haus das so eine blöde eckige Batterie hat und das habe ich nie auf Vorrat.

Zum Glück hatte ich mich nicht so sehr aufgeregt wie jetzt beim Schreiben, dass ich wieder einschlafen konnte.

Am Morgen eine Schwimmrunde:

Mit Schwänen.

Zudem sah ich eine wunderschöne Libelle

Am Abend gingen wir zu dritt in‘s Maison B. Ich hatte einen sehr köstlichen Burger, was sonst gar nicht so meine Gewohnheit ist. Abgelichtet habe ich ihn leider nicht, dafür aber das Dessert:

Eine Dame Blanche

Kurz nach 23:00 lag ich im Bett.

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Die großartige Joan Rivers, die leider schon lange nicht mehr unter uns ist; Age sucks!

Landau & Wissembourg

Ich hatte erstaunlich gut geschlafen, war aber schon kurz nach 7:00 Uhr wach.

Ein Abstecher in die Innenstadt von Landau zum Wochenmarkt zeigte, dass dieser, wie bei uns auch, eher spärlich besetzt war, was mich aber stutzig machte, denn am Montag legen dort die Schulen wieder los.

Da dies alles etwas unbefriedigend war, fuhren wir eine halbe Stunde weiter ins Elasas nach Wissembourg oder auf Deutsch, Weissenburg. Andere machen Selfie Training, hier kann man sich in Postkartenidylle üben.

Das Gemeindehaus
Die Kirche von außen…
… und von innen.
Der Taufstein, der riesengroß ist und in denen die Menschen wahrscheinlich ganz abgetaucht wurden
Der Kreuzgang
Das ist ein sehr alter Nadelbaum, der vor einer Kapelle aus dem elften Jahrhundert steht.
Und damit er nicht rein wächst, hat man ihm alles an der hinteren Seite weggeschnitten.
Die romanische Kapelle von innen

Und hier begegnete mir der Heilige aus der Alten Heimat. Willibord.

Als wir genug gesehen hatten, taten wir die zweieinhalbstündige Rückreise an. Das waren zwei schöne Tage.

Ein Ausflug nach Landau in der Pfalz

Ich war sehr früh wach. So früh, dass es noch dunkel war. Die Tage sind merklich kürzer geworden.

Koffer packen:

In der Überschrift steht es bereits. Ich fuhr zusammen mit der D nach Landau in die Pfalz. Auf dem Programm, ein Theaterstück, die ich vor sehr sehr vielen Jahren einmal selbst bestritten hatte.

Oben: Der Löwe von Landau. Unten: Die D von Luxemburg.

Wir waren extra hingefahren für die Premiere der Dreigroschenoper als Freilicht Spektakel.

Wir hatten dafür extra Hotelzimmer gebucht, weil ich nicht noch einmal die zweieinhalb Stunden zurückfahren wollte. Neben dem Hotel befindet sich ein kleiner Bach, bei dem die D sich fragte, wo denn der Reiher bleibt, den wir sonst jedes Mal beim Schwimmen in der Alten Heimat sehen. Nach der Erkundung der Innenstadt, als wir zurück ins Hotel gingen, um uns umzuziehen, saß dann plötzlich wie auf Bestellung ein Reiher am Bach:

Wir hatten die Vorstellung mit Abendessen gebucht, weil es auch noch ein Vorspiel gab und es sollte spät werden. Da wir aber direkt bei Ankunft neben dem Hotel in einem sehr netten kleinen Frühstückscafé schon etwas vorab gegessen hatten plus die kleine Erkundung der Stadt, war die angebotenen Käseköpfle ein richtiger Klopper. Zudem war es „eine Spur“ zu warm für so ein Wintergericht.

Restaurant im Deutschen Tor

Anschließend gab es ein Vorspiel das uns an verschiedene Orte in Landau führte. Weil dort an öffentlichen Plätzen gespielt wurde, konnte ich ein paar Fotos machen…

Im eigentlichen Stück das später in einem Innenhof stattfand, ging es aber nicht mehr.

Es waren ungefähr zehn professionelle Schauspieler, der Rest wurde von Laiendarstellern gespielt.

Es war eine unglaubliche Performance, weil das Stück halt sehr lang ist und sehr viel Kraft und Konzentration abverlangt. Mecky Messer wurde hier übrigens von einer Frau gespielt. Wir blieben noch für den kleinen Umtrunk, der danach stattfand, und die B freute sich sehr, dass wir für die Premiere extra angereist waren.

Weit nach Mitternacht lagen wir im Bett im Hotel.

Es geht wieder los

Ein Foto noch von gestern. Ich will niemanden beunruhigen, der in nächster Nähe wohnt, aber es geht bald wieder los und das Datum rückt in großen Schritten näher. Die Fouer kommt.

Zu dem Zeitpunkt konnte man noch die rue de la Faiencerie hochfahren, sonst hätte ich das Foto nicht machen können. Und wenn der Trubel hier vorbei ist, möchte ich niemanden in München beunruhigen, aber knappe zehn Tage später geht das Oktoberfest los. Denn viele der Schausteller fahren von hier aus direkt nach Bayern.

***

Der Tag begann mit Temperaturen unter 20° und mir war es damit zu frisch, um schwimmen zu gehen.

Ich besann mich eines besseren und blieb daheim denn es gab genug zu tun. Es war zum einem großen Teil auch Unerverblogbares dabei, was bedeutet dass es beruflicher Natur war. Das klappte zwar alles wie am Schnürchen doch es fühlte sich seltsam an mich damit zu beschäftigen, weil es mich nur peripher betrifft und und es bis dahin noch soweit hin ist, dass mir das alles viel zu früh vorkam.

Am Abend keine weiteren Vorkommnisse, aber dafür gibt es morgen mehr zu berichten. 

Blätter im Wind

Ein Schwumm am Morgen.

Auf dem Rückweg vom See kam ein Windstoß und wirbelte jede Menge Blätter von zwei völlig ausgetrockneten Birken auf, was aber eher an einer Krankheit liegen wird, denn sie stehen so nah am Wasser dass es von der Trockenheit der letzten Wochen nicht kommen kann. Alle anderen Bäume rundherum sehen fit aus weil sie Wasser vom See bekommen.

Das hatte etwas arg herbstliches. Könnten wird das bitte noch eine Weile hinausschieben?

Wieder zurück ging setzte ich mich daheim hin und schnitt den nächsten Podcast zurecht. Er wird für die „rentrée“ erscheinen. Davor kommt aber noch ein weiterer, der auch „frisiert“ werden will, und nahm ihn mit der D am Nachmittag auf.

Zurück in die eigenen vier Wände konnte ich dann nicht mehr weil Meisterin Propper ausnahmsweise schon am Mittwoch kam. Ich setzte mich ins Renert auf die Terrasse und arbeitete dort weiter. Das Gefühl einen Podcast fertig zur Veröffentlichung zu haben ist immer wieder eine Art Glücksmoment.

Am Abend schaute ich aus einer Reihe von 3sat Kunst für die Ewigkeit die Folge über Edward Hopper an, von dem ich wusste dass er ein seltsamer Zeitgenosse war. Seine Ehe war nicht die glücklichste, aber wenn er seine Frau nicht gehabt hätte, wäre er wahrscheinlich nie so berühmt geworden. Mitte der 2000er Jahre gab es eine große Retrospektive über ihn in Köln zu sehen, wo all seine berühmtesten Bilder hingen, und die mich damals sehr beeindruckte. Noch heute wenn ich seine Bilder sehe, erkenne ich ihn ihnen eine Seite von mir, die ich mit Worten nicht zu beschreiben weiß. Es ist diese allumfassende Einsamkeit und Melancholie, die wohl jeder von uns in sich hat.

Neues Theme, Umfrage & Hêtre

Man sieht es, hier ist umgebaut worden. Das alte Theme hat einen Knacks, und stellte sich nicht mehr richtig dar. Im Hintergrund ist ja immer irgendwas, und ich bin in Handwerksarbeiten im Blog echt nicht gut. Ich bin für Content zuständig. Nicht später als am heutigen Morgen las ich in einem anderen Blog, dass dort ein Hackerangriff stattgefunden hat und so einiges flöten ging. Bei mir ist es aber wahrscheinlich irgendein Update das ich nicht gebacken kriege. Das neue Team gefällt mir so mittel, ich lasse es aber jetzt mal. Vielleicht muss ich mich einfach nur daran gewöhnen.

Ich startete eine Umfrage bei Mastodon:

Wenn ihr etwas dazu beitragen könnt oder wollt, meldet euch. Vielen Dank.

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Kommen wir zur Tagesberichterstattung, die für gestern und heute etwas spärlicher ausfällt.

Der Montag begann mit einer Schwimmrunde, die sich aber anstrengend anfühlte. Zudem war ich sehr müde, als ich dorthin fuhr. Genug geschlafen hatte ich nicht. Am Abend gab es dann endlich den langersehnten Regen, der auch hier bitter nötig ist, in Form eines kräftigen Gewitters.

Den Dienstag dann ließ sich langsam angehen, und strich die Schwimmrunde. Ich hatte genug am Rechner zu tun. Neues Layout im Blog, Podcast schneiden, und und und…

Am Nachmittag ging ich raus auf ein Eis. Ind dann fiel mir plötzlich ein, dass am Mittoch (also heute) der neue Podcast kommt, huch! Ich finalisierte fix die Shownotes und plante ihn für 8:00 Uhr, wie gehabt. Kleiner Spoiler; es ist unser Geburtstagspodcast. Ëmgefall an Ausgelaf wird ein Jahr alt!

Am Abend hatte ich seit einer gefühlten Ewigkeit eine Verabredung mit einer Schulfreundin aus längst vergangenen Zeiten, der E (oder L, je nachdem wie man‘s nimmt). Sie ist inzwischen in Luxemburg die Miss ESC. Wir hatten uns im Hêtre verabredet.

„Le Mur“ vom Museum neben den Hêtre hat ein neues Bild (Graffiti) bekommen:

Es ist eine der schönsten und ruhigsten Terrassen der Stadt, weil ein bisschen abseits, des Touristentrubel.

Zu essen gab ein Tartare und ein Tataki:

Eine letzten Absacker gab es noch im Gudde Weather, das zwar voll aber sehr chill war

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Das fand ich heute per Zufall wieder. Ich hatte schon länger vergeblich danach gesucht, weil ich weder den Titel noch den Namen des Musiker wusste. Ich mag das Lied gar nicht so sehr, aber das Video ist sehr schön und ein bisschen traurig.