Fressen, Kunst und Puderquaste

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Aprilwetter im Mai & ein neues Buch

Irgendwie hab ich am Sonntag Abend doch glatt vergessen ein paar Zeilen zu bloggen und sei es nur der Form halber.

Nun ja, der Sonntag hatte nicht sonderlich viel Spannendes zu bieten. Es regnete immer wieder und am Nachmittag musste ich los ins Theater für ein 5 Uhr Vorstellung. Alles lief wie am Schnürchen, keine besonderen Vorkommnisse. Am Abend schaute ich mir eine alte Folge von Miss Marple an mit Julia McKenzie. Ich kannte die Geschichte schon, doch hier war sie um einiges komplexer dargestellt, als in einer anderen Reihe mit Joan Hickson.

Am späten Abend von der Terrasse aus

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Der Montag war wetterbedingt ein Unding. Ich hatte per se geplant die Wohnung auf Vordermann zu bringen weil sich stellenweise die Dinge stapeln. Es war demnach eine Runde Entsorgen angesagt. Doch zwischendurch lockte die Sonne manchmal ganz kurz, dass ich beschloss nach draußen zu gehen. Wenn ich dann einen „Stappel“ abgearbeitet hatte, regnete es wieder und ich blieb drinnen. Zumindest habe ich viel weggeschafft.

Am Abend im Theater, weil ich fast zwei Stunden im Leerlauf war, hatte ich mir ein Buch heruntergeladen, von dem ich schon vor Wochen eine fantastisch positive Kritik im DLF Büchermarkt gehört hatte. Der Rezensent überschlug sich regelrecht mit loben Worten.
Ralf Rothmann: Hotel der Schlaflosen
Ich las vorab ein paar Kritiken von Käufern, wovon eine sehr davon abriet, weil das Buch mit den Erzählungen sehr grausam wäre. Ich lud mir also vorsichtshalber die gratis Leseprobe. Doch gleich die erste Erzählung fesselte mich so sehr, dass ich das ganze Buch kaufte. Und richtig, bei der zweiten Erzählung ,Hotel der Schlaflosen, die dem Buch auch den Titel gibt, schüttelte es mich. Es ist nichts für zart Besaitete. Ich musste auch erst einmal tief durchatmen.
Eine komplette Rezension folgt wenn ich es ganz gelesen habe. Nur soviel schon vorab, Rothmann hat einen fantastischen Schreibstil, der sich sehr gut liest.

Die Montagsfrage 12

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Heute möchte ich mal etwas überprüfen, was mir in all den Jahren in denen ich Blog schreibe, immer wieder auffiel. Heute geht es um Erinnerungen.

Kannst Du Dich noch an eine Begebenheit aus deiner Kindheit erinnern in der ums Essen ging? Erzähl mal!

Ich werde die Frage morgen beantworten, da habe ich mehr Zeit zu schreiben.

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Kurz aber schön

Und so toll wie der Tag gestern war, so beschissen war es heute.

Ich hatte schlecht geschlafen. Zuerst schien es als ob da doch ein wenig Sonne…aber nein. Als es dann richtig anfing zu regnen, zog ich bereits in Betracht nicht auf den Markt zu gehen. Letztendlich ging ich dann doch. Der Regen hatte auch viele abgehalten und es waren erträglich viele Mensch da.Ich kaufte alles ein was ich brauchte fürs Wochenende um nicht zu verhungern. Da ich eh nicht viel Zuhause sein werde, wird das völlig reichen. Kaffee gab es später mit der D, der K, und dem B. im Piazza. Doch war es sehr ungemütlich feucht und kalt.
Die K. nahm mich mit dem Wagen mit zurück in die Wohnung, denn es hatte inzwischen richtig losgelegt mit dem Regen. Und diese übertriebenen Schauern sollten wir den ganzen Tag nicht loswerden.

Ich werkelte ein wenig zuhause herum bevor es Zeit war ins Theater zu gehen. Dort hingegen war es ausgesprochen erfreulich weil ich ein paar alte Bekannte wiedersah.

Neue Reifen, Blue & Futterstoff

Ein Termin für das Aufziehen der Sommerreifen am Wagen ließ mich gleich am Morgen einmal quer durch die Stadt fahren. Es wird teuer werden, denn ich brauche vier neue. Das hatte zur Folge dass es nicht wie gewohnt, in knapp 40 Minuten erledigt ist, sondern länger dauerte.

Wenn ich schon im alten Viertel meiner Großeltern bin, kam mir die Idee das Grab aufzusuchen und nach dem Rechten zu sehen. Ich muss zugeben dass ich mich die letzten Jahre wenig darum gekümmert habe. Es war demnach auch keine Überraschung als ich den Grabstein stellenweise moosbewachsen vorfand. Zudem war ein weiterer Buchstabe abgelöst und hatte sich an einer Kante eingeklemmt. Ich kann ihn aber wieder befestigen lassen.

Ich sah mir die Namen an. Für mich sind sie kein Schall und Rauch. Als ich klein war und jedes Jahr zu Allerheiligen mit aufs Grab musste, kannte ich niemanden der dort lag. Inzwischen kenne ich über die Hälfte. Der Name meines Bruders versetzt mir immer noch eine Stich ins Herz…

Ich beschloss dass ich etwas unternehmen muss. Die moosbewachsenen Stellen sehen schlecht aus. Es gibt hier eine Firma, grabpflege.lu die das alles wieder auf Vordermann bringt. Hat einer meiner geschätzten Luxilesern die schon mal in Anspruch genommen, oder kennt noch ein anderes Unternehmen?

Ich fuhr mit dem Bus zurück in die Oberstadt. Ich beschloss den Mittagstisch in Renert in Anspruch zu nehmen. Da ich recht früh dort war bekam ich einen guten Tisch. Ich lass im letzten New Yorker die Kurzgeschichte von Magret Atwood, als die mit A. mit Blue vorbeisauste. Ich wollte nicht über die ganze Terrasse nach ihr schreien und rief sie an. Die A. war in Eile und, fagte mich ob ich ein wenig Zeit hätte, setzte mir Blue hin und meinte dass sie in 20 Minuten wieder da sei. Aus den 20 Minuten wurde fast eine Stunde. Die Stadt bevölkerte sich zusehends und den kostbaren Parkplatz, den sie aufgegeben hatte, war nicht mehr zu ersetzen.

Ich aß derweil meinen Mittagstisch in frecher* Begleitung.
*Ich sage hier immer frech, aber Blue ist eine sehr gut erzogene Hunddame, die nichts mehr liebt als in der Stadt unterwegs zu sein und die man überall hin mitnehmen kann, denn sie kann sich benehmen.

Ich fuhr mit dem Bus wieder zurück und holte den Wagen ab. Unterwegs erreichte mich eine Nachricht, dass die Stoffe für den Anzug da wären. Also flitzte ich fix zur Schneiderei.

Das ist der Futterstoff:

Ich war überwältigt. Mann, ist der schön! Der Stoff selbst ist auch schon da, aber den zeige ich noch nicht.

Abends dann die letzte Vorstellung des Musicals. Zwischendurch sah ich einen doppelten Regenbogen.

Der unnütze Feiertag

Ich empfinde den Christeishimmelfahrt Feiertag schon seit Jahren als einer der unnützesten Feiertage des Jahres. Ich weiß dass ich mir mit dieser Aussage eine Shitstorm unter den katholisch Gläubigen auf mich ziehen werde. Ich bin zwar katholisch aber nicht gläubig , also kann ich diese Aussage vertreten.

Angedacht war ein Spaziergang durch die Parks der Stadt und eventuell den großen Limpertberger Friedhof, den ich nur von ein oder zwei kurzen Aufenthalten kenne, als ich vor gefühlten 100 Jahren mal mit einer Filmcrew dort war. Ich fahre regelmäßig mit der Tram daran vorbei, und die Idee dazu kam mir am Tag davor.

Doch das Wetter das recht trüb und auch kalt war, machte all diese Pläne zunichte. Somit ist der Feiertag schnell erzählt.

Ich blieb daheim, las im Internet und ich in Büchern, daddelte ein Runde Runscape, und sah mir eine Show von Sarah Millican an.

Sarah Millican lernte ich vor etlichen Jahren als Gast in der Graham Norton Show kennen. Eine komplette Show von ihr hatte ich aber bis dahin noch nie gesehen. Während der Pandemie stellte sie mehrere davon integral online.

Millican scheut vor keinem Thema zurück, und genau das mach ihre Stärke aus und macht sie zugleich sehr liebenswert.

Später am Abend fing ich eine neue Serie auf Netflix an. Jupiter’s Legacy in die ich aber nicht so richtig einstieg, aber vielleicht kommt das ja noch.

Hektik

Ein Tag mit vielen Terminen.

Der erste war von der angenehmen Sorte. Es war nämlich Mittwoch und Markt. Da ich ein klein wenig spät dran verstöpselte ich mir die Ohren mit Musik und ging dann im strammen Tempo der Musik zum Zentrum. Dabei viel mir auf für wie viel Zeug die Ohren in letzter Zeit herhalten müssen. Siehe Foto:

Zwei Drittel davon hat nichts mit dem Ohr an sich zu tun.

Ich traf die D. und später auch den B., der uns erzählte dass frühere Koch aus der Weinbar jetzt im Wëllem arbeitet. Der A. kenne ich schon sehr vielen Jahren und weiß wie gut er kochen kann. Wir verabredeten uns dort zum Mittagstisch.

Zwischenzeitlich musste ich aber einmal schnell zur Klinik zum wöchentlichen, inzwischen leidlichen, Test. Das Schlechte daran, ich muss bis nach Kirchberg fahren. Das Gute daran, die Tram fährt dorthin und das im inzwischen 4 Minuten Takt. Ich kam an, es war niemand vor mir, und ich kam sofort dran. Ich nahm sofort die nächste Trambahn und fuhr wieder zurück.

Ich bin immer wieder fasziniert vom dem Farbenspiel im Innern der Wagen.

Mittagstisch dann im Wëllem:

Ragout de Boeuf à la pariseinne mit Gemüse und kleinen Kartoffelpuffern. Sehr sehr köstlich.

Anschließend ein Termin mit dem Elektriker meines Vertrauens, der sich um mehrere Dinge in der kleinen Wohnung und in meiner Wohnung kümmern musste. Das in der kleinen Wohnung bekam er sofort hin. Der Konverter für die LED im Badezimmerschrank war kaputt und in nicht weniger als fünf Minuten war das ersetzt. Im meiner Wohnung war es schwieriger. Die Klingel an der Wohnungstür gab schon vor längerem den Geist auf und einer der beiden Abzugsventilatoren im Badezimmer hatte auch keine Lust mehr. Bei beiden konnte er den Fehler nicht finden und versprach hoch und heilig er würde in den nächsten Wochen noch einmal vorbei schauen.

Und dann war es auch schon Zeit wieder ins Theater zu sausen zur vorletzten Vorstellung.

Alte Heimat & Antwort auf die Montagsfrage

Da am morgen ein Termin ausfiel, worüber ich mich insgeheim freute, (obwohl, jetzt da es hier steht ist es nicht mehr geheim) ließ ich den Morgen langsam angehen.
Ich bloggte alles vom Vortag weg uns las lange und ausführlich im Internet.

Als vor ein paar Monaten las, dass in meiner Alten Heimat neue archäologische Funde zu Tage kamen, wunderte mich das nicht. Der Ort ist einer der ältesten aus Luxemburg und wenn man dort auch nur ein wenig buddelt findet man altes Zeug.
Die Fundstelle ist mitten im Ort, auf dem Marktplatz und wie es scheint, ist es das Kloster, das der Lokalheilige im 7. Jahrhundert erbauen ließ.
Die Stelle selbst hat auch in der sehr viel jüngeren Vergangenheit für viel Unruhe und Streit gesorgt und das über Jahrzehnte. Ich wohnte in einer kleinen Dachwohnung, ein paar Jahre lang, gleich nebenan, und bekam das alles hautnah mit. In meiner Jugend stand dort ein Hotel, eines der besten vor Ort und es war eine Legende, allein schon wegen der großen Feiern und Bälle die dort veranstaltet wurden. Die Terrasse war eine der bestbesuchten weit und breit und es war im Hochsommer ein Ort für gediegenes „M’as-tu vu?“.
Nachdem sich niemand mehr fand um das Hotel weiterzuführen wurde das Gebäude zum großen Politikum. So sehr, dass niemand mit all den Auflagen auch nur daran dachte, das Gebäude zu übernehmen und es zu sanieren. Und so stand es über Jahrzehnte mitten auf dem Marktplatz wie gewaltiger Schandfleck und verrottete. Nach all den Jahrzehnten die ins Land flossen, hat die Stadt nun endlich beschlossen das Gelände selbst zu kaufen. Was in den 90ern noch hätte renoviert und saniert werden können, musste nun völlig abgerissen werden.
Die Kulturministerin hat sich jetzt wegen der Funde eingeschaltet und das Projekt gestoppt. Die Stadt ist in Aufruhr.

All meinen Bloggerbekannten im Internet nachgelesen und mich mit vielen mitgefreut, dass sie jetzt auch so langsam Termine für Impf haben. Langsam traue ich mich Hoffnung zu schöpfen, dass ich ein paar davon vielleicht noch dieses Jahr wiedersehe.

Als ich gegen Mittag raus wollte regnete es in Strömen und ich ließ es bleiben.

Am Abend dann wieder eine Vorstellung ohne weitere Vorkommnisse. Da sonst weiter nicht viel passiert ist, außer einer Vorstellung des Musicals, beantworte ich heute meine eigene Montagsfrage:

Wenn du einen deiner fünf Sinne aufgeben müsstest, auf welchen kannst du am ehesten verzichten und warum?
Da ich ja schon eine Diskussion mit der D. darüber hatte versuche ich die ein wenig nachzuvollziehen.
Bei mir halten sie Schmecken und Riechen die Waage, wobei ich eher auf den Geschmackssinn verzichten könnte als auf den Geruch. Das mag sehr seltsam klingen für jemand wie mich der gerne isst und trinkt und jeglichen lukullischen Genüssen absolut verfallen ist.
Aber nichts Schmecken zu können bzw. nichts zu riechen kenne ich zum Teil wenn ich schwer erkältet bin und damit könnte notgedrungen leben.

***

Die neueste Restaurierung von Baumgartner geht in eine etwas ungewöhnliche Richtung. Ein Ölbild das durch unzähligen Schäden zu einem Artefakt geworden ist und nun als solches erhalten werden soll. Was ich an Julian hier wieder sehr schätze ist seine total unaufgeregte Art zu erklären warum er das macht.

Sonntag & Montag in einem Wisch

Der Sonntag war, was das Wetter angeht, wunderschön. Ich hätte mir gewünscht es wäre nicht unbedingt der Sonntag gewesen, weil Sonntags sind alle frei und alle unterwegs. Also blieb ich tagsüber zuhause schreib im Blog, las, und ließ mir die Sonne auf den Bauch auf dem Balkon scheinen.

Am Abend dann die letzte Vorstellung von „So Dunkel hier“.

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Den Montag ließ ich gemütlich anlaufen. Das Wetter hatte alles am Sonntag an Sonne und warmen Temperaturen verschwendet und es blieb nicht mehr für Montag übrig. Im Gegenteil, es regnete wieder.

Gegen Mittag statte ich einem anderen Projekt einen Besuch ab über das ich aber schweigen muss.

Ich hatte ins Auge gefasst, da der Elektrogroßhandel nicht weit entfernt ist, mich dort umzusehen zwecks einem neuen Staubsauger. Der kleine Dyson den ich vor fast zehn Jahren gekauft hatte, gibt langsam den Geist auf. Doch da ich sehr viel Zeit vertrödelt hatte mit den Kollegen zu tratschen, (muss auch ab und zu mal sein) musste ich den Elektrohandel streichen und Gas geben, dass ich ins Theater komme. Es lief dort alles mit der gewohnten Routine ab, mit Ausnahme dass ein Darsteller zu spät kam. Da kam mir dann wieder einmal zugute, dass ich den Plan, wann wer zur Maske kommen muss, mit viel Luft zwischen den Terminen angelegt habe. Somit ging es trotzdem auf.

Zuhause hatte ich nicht die geringste Lust zum Kochen und orderte eine Pizza per Lieferdienst. Es ist zum ersten mal überhaupt dass ich eine Pizza bestelle seitdem ich in dieser Wohnung bin.
Früher mochte ich Pizza sehr. Jetzt nicht mehr und das hat zwei Gründe, bzw. es stecken zwei Geschichten dahinter. Es hat einerseits mit schlechten Pizzen zu tun, bei denen es mich anschließend ekelte und andererseits gibt es eine traurige Geschichte, die ich nie aufgeschrieben habe in Verbindung mit meinem Vater. Ich werde sie in den nächsten Tagen mal aufschreiben, wenn es weniger zu berichten gibt.
Die Pizza die ich geordert hatte war ok, riss mich aber nicht vom Hocker.

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Fernsehunterhaltung hatte ich keine geplant, zappte einmal kurz durch die Kanäle, blieb eine Weile bei Inspektor Barnaby hängen, bis ich merkte dass ich den schon gesehen hatte und mich sogar noch an den Mörder erinnern konnte.

Dafür lieferte mir YouTube die Abendunterhaltung. Ihr kennt sicher alle den Film von François Ozon „8Frauen“ in dem er es fertigbrachte, die größten französischen Diven in einem Film unterzubringen. Der Film war ein Kammerspiel und basierte auf dem gleichnamigen Theaterstück von 1961, 8 Femmes. Das Original fand ich nun im Theaterkanal der INA wieder.

Die Montagsfrage 11

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Als ich am Samstag mit der D. auf der Terrasse vom Renert saß, rätselten wir herum was ich als nächste Montagsfrage stellen könnte. Und dabei kam diese Frage auf. Je mehr wir darüber diskutierten, umso komplexer wurde sie.

Wenn du einen deiner fünf Sinne aufgeben müsstest, auf welchen kannst du am ehesten verzichten und warum?

Ich werde die Frage wieder in der Woche beantworten, weil ich, jetzt da ich das schreibe, Sonntag ist, und wunderschönes Wetter, das regelrecht danach schreit dass ich eine Runde draußen drehe.

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Freitag und Samstag

Der Freitag ist schnell beschreiben.

Ich blieb den Großteil des Tages häuslich und bereitete das ganze Maskenzeugs für ein anderes Stück vor. So Dunkel hier hatte ich als Zuschauer im Februar in der Abtei Neumünster gesehen. Da war schon klar dass ich das Stück bei der Wiederaufnahme betreuen müsste, weil die Kollegin andere Verpflichtungen hätte. Ich hatte das damals sehr gemocht und wer sich ein bisschen mehr für den Hintergrund des Stückes interessiert, es wurde eine Art Making Of vom Stück gedreht.

Zu diesem Zweck für ich nach Mersch ins Kulturhaus und kam kurz nach vor 23:00 wieder zurück.

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Gleich am Samstag Morgen hatte ich Besuch von einer langjährigen Freundin, der S., die ich nicht oft sehe, mit der ich aber sehr viele gemeinsame Projekte aus meinen allerersten Jahren in der Theaterwelt verbinde. Es ist einer dieser Freundschaften die es schon über so viele Jahre gibt, die immer noch ihren Bestand hat und nie im Sand verlaufen ist, weil wir uns nur sehr selten sehen.
Wir saßen gemeinsam auf der Terrasse auf einen Kaffee und es gab viel zu erzählen.

Für den Samstag hatte ich mit der D. beschlossen, im Grand Café auf der Terrasse zu speisen. Doch es schon tagelang davor kein Tisch mehr zu bekommen. Wir versuchten unser Glück trotzdem. Doch mit dem angekündigten schönen Wetter ,das gar nicht so schön war, war halb Lothringen und Belgien auf einen Ausflug in der Stadt und es war so brechend voll auf der Place d’Armes, dass wir sofort flüchteten.
Im Renert hatten wir mehr Glück und bekamen sofort einen Tisch. Eine halbe Stunde später war es aber auch dort voll.
Es gab Hühnchen Curry und ein Glas Vulpes Molaris.
Doch die Temperaturen ließen uns nicht all zu lange dort verweilen.

Wieder daheim las ich eine Weile das Internet leer und machte mich ausgehfein. Die Schwester der N. hatte zum Abendessen geladen.

Sie hatte eine elsässische Spezialität gekocht, die ich glaube das letzte Mal gegessen habe, als mein Vater noch lebte, also vor 1988. Baeckeoffe
Es war ein sehr gelungener Abend, und ich wäre gerne noch länger geblieben, aber der Pandemie Zapfenstreich setzte dem kurz nach 22:00 Uhr ein Ende.

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Ich hatte Claire Saffitz schon in der Liste der YouTube Abos erwähnt. Doch ab und an kocht sie auch für andere Kanäle wie z.B. den von der New York Times. Ihre Begeisterung für Croissants, kann ich absolut nachvollziehen. Irgendwann werde ich das auch einmal versuchen.

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Ich glaube ich habe den nächsten Sommerhit gefunden. Ein sehr böser Ohrwurm. Ani Kuni von Polo & Pan (im Link in der langen Version) von der die D. zurecht meinte, dass eine Mischung aus Westernmusik und Bollywood ist.

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