3 Tage

Der Sonntag sollte ein sehr schöner und ruhiger Tag werden . Wie letztes Jahr, so ungefähr um die gleiche Zeit, trafen wir uns zum Brunch. Wir, das sind biscaif ein paar Ausnahmen alle Mitglieder der Renert Scocial Club. Dieses Mal ging es in ein anderes Lokal als letztes Jahr. Come a la Maison war ganz okay aber zu groß und von allem zu viel. Und das einzige, was ich noch in Erinnerung habe, ist, dass ich beim Buffet völlig überfordert war.

Diesmal ging es ins Hotel Royal ins Restaurant Amélys. Es war wunder entspannt, das Buffet war weitaus nicht so groß, aber dafür sah alles viel appetitlicher aus.

Ein Foto vom Nachtisch:

Über den Tischen hingen diese metallartigen Gebilde, die wie Tropfen aussahen. Ich versuchte ein Foto davon zu machen, was aber nur so mittelmäßig gelang.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit Verdauung, so sehr, dass mein Kopf keinen gescheiten Satz mehr zusammen brachte, den ich ins Blog hätte schreiben können.

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Der Montag war in seiner Gesamtheit für dienstliche Dinge vorgesehen. Somit kann ich leider nicht sehr viel darüber erzählen.

Am Abend jedoch machte ich ein wunderschönes Foto auf dem hinteren Balkon von den Wolken:

Das Schauspiel dauerte aber nur wenige Minuten.

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Der Dienstag dann. Ich hatte mir den Wecker gestellt, da ich für meine Verhältnisse relativ früh los musste wegen einem Arzttermin.

Die Untersuchungen brachte Klärung eines Umstandes, bei dem aber noch mehrere Dinge mit verschiedenen Tests abgeklärt werden müssen. Es ist nichts Schlimmes und ich muss jetzt jeden Morgen eine Pille nehmen. Nach den Tests sehen wir weiter.

Am Abend eine letzte Runde Dienst für das englische Stück, inclusive Einpacken und alles was ich für die nächste Show, die am Samstag Premiere haben wird, schon vorbereitet habe.

Wenn ich die nächsten Tage nichts poste ist das kein Grund zu Beunruhigung.

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Der neue Podcast von Ëmgfall an Ausgelaf ist da. Ab 8:00 Uhr sprechen wir über die Podcasts die wir uns anhören.

Tarte & Dienst

Am Morgen relativ früh wach geworden, unfreiwillig und unausgeschlafen. Aber schlafen ging irgendwie nicht mehr.

Ich richtete die Wohnung putzfertig her denn um zehn kam Meisterin Proper. Ich verzog mich derweil in das Bibliothek/Gäste/Bürozimmer, denn es gab noch so einiges am Rechner zu tun. Kurz vor Mittag ging ich raus. Theoretisch hätte ich noch zum Wochenmarkt gemusst, doch nach eingehender Betrachtung des Kühlschranks, war das nicht unbedingt nötig.

Ich ging ins Dipso zu der T. Auf dem Küchenbord stand schon seit Wochen eine Flasche Irouléguy, die ich ihr versprochen hatte. Wir tauschen ein bisschen Klatsch und Tratsch der letzten Wochen aus und da es Mittag war, aß ich bei ihr eine vegetarische Tarte.

Als ich sie schon zur Hälfte verputzt hatte, kam mir es die Idee, ein Foto davon zu machen, da sie wirklich sehr lecker war.

Auf dem Rückweg (ich hatte es schon auf dem Hinweg gesehen) machte ich ein Foto von einem Gebäude in der Avenue Monterey, das sehr lange leer stand und jetzt leider abgerissen wird. Dort wird mit Sicherheit auch so ein scheußlicher Klotz hinkommen, wie all die Nachbarn, links und rechts davon.

Am Abend dann eine schöne Dienstrunde, nach der ich aber ziemlich erledigt war. Eigentlich wollte ich im Anschluss noch ein bisschen in die Stadt, denn es war Museumsnacht. Doch letztendlich ließ ich es bleiben, ging nach Hause und legte mich verhältnismäßig früh ins Bett.

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Ich bin ja meistens mit Vielem etwas spät dran, so auch heute. Bei hmbl lass ich über eine Tante, die gestorben ist. Am Ende des Postings fand ich einen Satz, den ich als sehr wichtig und richtig empfand.

Wenn Sie es schaffen, dann vermeiden Sie es bitte, das Wort „Beileid“ an mich zu schicken, es klingt nach Kopf runter und betroffen gucken und irgendwas mit Gott und es sagt mir gar nichts. Sie müssen sowieso nix sagen – wenn wir uns kennen, dann weiß ich Sie eh bei mir und wenn wir uns nicht kennen – ist schon ok. Wir leiden gar nicht. Danke.

Ich wünschte mir, ich hätte damals, vor über zehn Jahren diesen Impuls auch gehabt, als sich die übrig gebliebenen Familienmitglieder innerhalb von drei Jahren alle verabschiedeten. Ich habe die Beileidsbekundungen über mich ergehen lassen und habe gar nichts gefühlt dabei. Ich konnte eh kaum vernünftig denken. Ich war eine von Trauer randvoll gefüllte Blase, und wenn man eine Nadel in mich gestochen hätte, wären alle im Umkreis von 20 Metern an Tristesse gestorben. Beileid ist wie Mitleid. Es ist eine Floskel, die man sagt, weil man sonst nichts zu sagen weiß. Es hilft der betroffenen Person nicht. Ich habe inzwischen gelernt, den Menschen ein paar positive Worte zukommen zu lassen, völlig unreligiös und Ihnen, wenn Sie es wünschen, Hilfe anzubieten. Richtig helfen kann man eh nicht, aber ich denke es tut gut zu wissen, dass jemand da wäre, wenn man ihn bräuchte.

Aus Farbe wird schwarz-weiß

Trübes und graues Wetter, den ganzen Tag über.

Mal ehrlich, wenn der rote Blumenkasten nicht im Bild wäre, würde das Foto auch als schwarz-weiß Foto durchgehen, oder? Ja, ich weiß ich übertreibe…

Am Morgen werkelte ich lustlos zu Hause rum, weil ich wusste, dass ich später sowieso noch eine Diensthunde hätte, die ein bisschen heftiger ausfallen würde. Als ich dann los zog zu der besagten Dienstrunde, wurde sie unfreiwillig kürzer. Die Techniker hatten nämlich schon um 3:30 Uhr Schluss, und ich musste das Haus dann auch verlassen, weil ich keinen eigenen Schlüssel habe. (Den ich ehrlich gesagt, auch nicht will.)

Mein ganzer Rücken- und Nackenbereich knirzte und knarzte und es ist wieder alles so verspannt, dass mir kurzzeitig schwindlig wurde. Ich ging nachhause und machte die Übungen, die der Osteopath mir vor Jahren einmal gezeigt hatte. Das half.

Der Abend begann früh. Ich schaute mir noch zwei Folgen Suits an, bei der ich überall einsteigen kann, egal wo die Serie grade steht. Ich hatte sie vor langer Zeit einmal angefangen, und obwohl sie nur aus Anwalts Gebrabbel besteht, bleibe ich irgendwie doch dran, weil die Dialoge so gut geschrieben sind.

Ich lag beizeiten im Bett.

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Ich folge Hayley Morris schon seit langem auf YouTube. Was sie sehr gut kann, ist Körperteilen, Dingen und Zuständen einen Charakter geben, fast schon eine Seele. Hier ein paar zur Auswahl, dann wisst ihr was ich meine.

The annual bag clear out

The horrors of beeing a veg in my fridge

The fly that gets ‚trapped‘ in your house

Dating vs. The body functions

Friseur, keine Dumplings mehr & Dienst

Regenwetter am Morgen.

Es war schon interessant zu sehen, wie am Tag davor alle durch den gewaltigen Wetterumschwung auch ihre Energie runter fuhren. Man konnte es den Menschen die auf der Straße an mir vorbei gingen, in den Gesichtern ablesen.

Ich erledigte ich ein paar lästige Büroarbeiten, und einen Berg Wäsche. Viel lieber wäre ich zur Therme nach Mondorf gefahren, um eine Runde zu schwimmen, was ja auch bei schlechtem Wetter geht.

Um 12:00 hatte ich einen Termin beim Friseur.

Vorher:

Nachher:

Auf den ersten Blick sieht man es nicht, aber da kam so einiges runter.

Als ich dann Dumplings essen wollte, was nach dem Friseurbesuch schon fast eine Tradition ist, sah ich dieses Schild:

😢

Ach nö. Wieder ist einer weg. Es waren wirklich die besten Dumplings der Stadt. Ich freute mich immer nach dem Haarschneiden dort ein paar Teigtaschen zu genießen, weil er gleich gegenüber war. Das ist jetzt leider vorbei…

Nach dem Mittagstisch im Renert der mir so mittel schmeckte, ging die Dienstrunde los, die mich aber sehr schnell erschöpfte.

Zudem erfuhr ich später ein paar Hintergrund Dinge die mich auch betreffen wenn auch nur indirekt. Manchmal macht das alles keinen Spaß mehr. Nicht die Arbeit selbst, sondern da ganze Drumherum ist inzwischen sagenhaft nervend. Es ist schon klar dass ich hier nicht ins Detail gehen kann.

Am Abend wollte ich rausgehen weil ich nicht so viel Bewegung den ganzen Tag hatte, doch das trübe Wetter ließ mich daheim bleiben. Ich nahm den letzten Rest vom Wäscheberg in Angriff und machte beizeiten Schluss.

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Die Tagesfrage, weil ich sofort eine Antwort parat hatte, als ich sie las.

Wie lernst du auf Reisen am besten neue Leute kennen?

Indem ich alleine reise. Man lernt grundsätzlich mehr Leute kennen wenn man alleine reist. Wenn man zu zweit reist, sind die Chancen weitaus geringer andere Leute um sich herum überhaupt wahrzunehmen, weil man die meiste Zeit mit dem Reisepartner beschäftigt ist.

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Via Kiki

Das KI mittlerweile die die Namen der Künstler von Cartoons fälscht, regt mich auf, wundert mich aber nicht. Aaaaand Now The Robots Are Forging Our Signatures. Perfect.

Viel beängstigender finde ich, dass KI das jetzt auf ganz regulären Verträgen kann. Das ist dann keine Urheberrechts Delikt mehr,  sondern eine viel weitreichendere Straftat, die uns alle betreffen kann. Urkundenfälschung at its best!

Mittwoch as usual & anderes Zeug

Der Tag begann mit einer Runde auf dem Markt, und einem Kaffee im Renert. Noch strahlte die Sonne hell und kurz vor Mittag war ich wieder daheim.

Den Nachmittag hatte ich für eine freiwillige Dienstrunde vorgesehen. Nicht dass ich sie tun müsste, ich wollte es so, um die Arbeit vom Tisch zu haben, bevor am Donnerstag die nächsten Aufgaben kommen. Im Anschluss hätte ich dann eine Vorstellung gehabt und es wäre ein ins andere über nahtlos übergegangen. Doch der Plan wurde schlagartig durchkreuzt mit einer Migräne. Aber hallo! So heftig war es schon seit über einem Jahr nicht mehr. Der Auslöser und davon bin ich überzeugt, war ein drastischer Wetterumschwung. Denn als ich mich am frühen Nachmittag mit einer Tablette hin legte und dann volle 2 Stunden fest schlief, wurde aus dem hellen Blau ein dunkles Grau. Ich kam kurz vor 18:00 Uhr so gerade noch trocken im Theater an. Die Dienstrunde verlief reibungslos.

Und da der Mittwoch nicht mehr zu bieten hatte, gibt es noch ein bisschen was anderes:

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Ich weiß nicht, wann der bisher letzte Tag in meinem Leben war, den ich wirklich sorgenlos (er-)leben konnte – er muß lange, sehr lange zurückliegen; und wieso seit­her kleinere und größere, oft durchaus begründete Sorgen um so viele verschiedene Menschen und Dinge und Ereignisse und auch um die Zukunft zu meinen alltäg­li­chen Gedanken zählen, kann ich mir auch nicht ganz erklären.

Ist das bei euch anders?

Der Emil

Das erinnert mich an einen uralten Klassiker, den ich in den 80er gelesen habe, und der mich damals beeindruckte. Sorge dich nicht, lebe! von Dale Carnegie.

Aber um auf die Frage zuantworten, ja, bei mir ist das anders. Ich habe gelernt, Sorgen distanzierter zu betrachten, und mich nicht davon wahnsinnig machen zu lassen. Man könnte mir vorwerfen, dass es sich je nach Art der Sorgen, um ein Mangel an Empathie handeln könnte, doch das glaube ich nicht. Ich bin überzeugt, dass viele Menschen Sorgen mit Mitleid verwechseln. Mitleid ist etwas das ich fast gar nicht empfinde, (außer mit Menschen, die ich zutiefst verabscheue), denn damit ist der betroffenen Person nicht geholfen. Wenn es jemandem schlecht geht, versuche ich zu helfen, soweit und so gut ich das kann. Doch damit man das kann, muss man lernen, Dinge aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Und ja, das geht, selbst bei sehr nahestehenden Menschen.

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Die Tagesfrage:

Wenn morgen Aliens landen würden: Was würdest du sie als Erstes fragen?

Ich habe keine Ahnung. Ich hab ein bisschen in anderen Antworten gelesen und da kamen die klassischen und zugleich seltsamsten Fragen. Hallo. Wie geht’s? Wie steht’s? Was macht ihr hier? Seid ihr nur auf der Durchreise oder ist es für länger? Soll ich euch die Stadt zeigen? Braucht ihr ein Hotel oder ein Tipp für ein gutes Restaurant… (zugegeben die beiden letzten sind von mir)

Zuerst müsste ich wohl herausfinden ob sie überhaupt fähig sind, auf irgendeiner Art und Weise zu kommunizieren, mal ganz davon abgesehen, dass sie mich nicht verstehen würden und ich sie nicht. Die meisten stellen sich grüne Männchen vor, wie das halt von den alten Science-Fiction Geschichten immer vorgegeben wird. Aber wer sagt uns, dass sie irgendeine physische Form haben? Was ist, wenn sie nur aus reiner formlosen vielleicht unsichtbarer Energie bestehen? In dem Fall wüsste man gar nicht, dass sie überhaupt da wären. Vielleicht sind sie ja schon hier, und wir wissen es nur nicht…

Eigentlich finde ich die Frage doof und ich hätte gar nicht drauf antworten sollen…

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Awwwwwww!!!!

Anproben

Am Morgen wurschtelte ich daheim rum und schrieb erste Gedanken auf zu einem neuen Projekt das mir seit dem Sommer im Kopf herum schwirrt, wenn nicht schon viel länger. Dass ich es in ein eigens Projekt umwandeln könnte, darauf kam ich erst jetzt.

Gegen Mittag ging es dann zu einer ersten Dienstrunde für das neue Stück.

Für alle die es lieben wenn es hier nerdiger wird, bitteschön:

Hier gehr es um Perücken Anproben. Es ist ein Theaterstück das eine ganze Reihe von Perücken verlangt, mit Wechsel, von denen ich noch nicht weiß wie schnell oder aufwendig sie werden. Es werden Looks aus den 40ern gebraucht und die kann ich nicht so einfach mal kurz eben nebenher herstellen. Das braucht Zeit.

Heute waren drei DarstellerInnen dran, für die ich einiges gefunden habe:

Das ist natürlich alles noch unfrisiert, was nochmal ein Riesenarbeit werden wird.

Am späten Nachmittag machte ich Schluss. Daheim kochte ich mir eine Roulade. Die Sonne schien mit aller Kraft auf dem Balkon, dass ich die Sonnenmarkise ausfahren musste.

Am Abend traf ich mich mit der A zu einem Drink auf der Terrasse vom Parc Belair. Es wurde nicht sehr spät, denn morgen steht so einiges auf dem Programm.

Ein Montag ohne Wasser

Der Montag war nicht gesegnet mit einer dienstlichen Besprechung, was sehr schön war. Ich war nämlich am Morgen sehr früh wach geworden und sammelte schon gedanklich alles im Kopf zusammen über was zu diskutieren wäre. Doch kam eine SMS dass die betreffende Person erst morgen wieder im Land ist. Und damit hatte ich einen unverhofften Tag frei zur Verfügung. Also fast… Es gab auch noch wegen einem anderen Projekt Dinge zu klären.

Aber dann entschloss ich mich zu Therme zu fahren. Ich habe das 15-stündige Abo schließlich gekauft damit ich es benutzen soll.

Als ich dort ankam ging ich sofort ins untere Stockwerk um dort eine Schwimmrunde im Außenbecken zu drehen. Ich hüpfte fix unter die Dusche um dann vor einem Becken OHNE WASSER zu stehen! Ich fragte was los sei. Das Becken werde gereinigt und ein paar Reparaturen wären auch nötig. Am Freitag wäre es wieder gefüllt und operativ. MIST! Also keine Schwimmrunde. Missmutig ging ich oben ins 28 Grad warme Becken mit Thermewasser. Das Becken ist relativ groß so dass man darin Bahnen ziehen könnte. Aber das Wassser ist salzig und seichwarm. Man wird darin weich wie Butter, die zu lange auf dem Tresen gestanden hat. Die Bewegungslust sinkt auf den Nullpunkt. Ich gab mein Bestes doch es war sehr unbefriedigend.

Nach so viel Missmut musste ich mir etwas gutes antun.

Dorade mit Ebli und einer Gemüsemousse.

Das kam genau richtig.

Da ich nicht weit von benachbarten Ausland war fuhr ich in den größten DM der Welt und kaufte alles was ich nich für die nächsten Tage zum Arbeiten benötige.

Wieder in der Stadt holte ich das bestellte Buch ab:

Ich war ja schon von dem anderen Buch über Fotografie aus der gleichen Reihe total begeistert gewesen. Es war schon klar, dass ich mir dieses auch kaufen würde. 1001 Gemälde ist bereits in seiner vierten Auflage erschienen. Für gewöhnlich mag ich keine Listen von den fünf oder zehn Besten oder der eine einzige Liebling überhaupt. Diese Listen sind für gewöhnlich am Geschmack eines einzigen Menschen festgezurrt. Sie beruhen selten auf einer statistischen Erhebung. Aber mit 1001 Bild, wird das schon interessanter.

Wieder daheim sah ich mir zwei Folgen Murdoch Mysteries an, die mein Fernseher in den letzten Monaten alle automatisch aufgenommen hat. Ich finde die Serie, obwohl sie schon sehr lange läuft immer noch in Ordnung, da die Kriminalfälle immer noch spannend sind. Das ganze drumherum, welcher Protagonist oder welche Protagonistin mit wem verheiratet wird oder nicht, interessiert mich weniger.

Ruhiger Sonntag

Ein sehr ruhiger Tag, den ich eigentlich mit einer Schwimmrunde beginnen wollte, doch das Bett und die Lektüre siegten.

Zudem musste ich um 15:00 Uhr schon wieder einen Dienst antreten, für einen Nachmittags Vorstellung, die ohne weitere Vorkommnisse wie am Schnürchen lief.

Am Abend saß ich noch länger mit der Regieassistentin zusammen, und wir beschlossen, zusammen mit ihrer Partnerin, dass wir Hunger hätten und in ein Restaurant gehen wollten. Wir hatten uns den Koreaner ausgesucht, der nicht weit vom Theater ist entfernt ist. Doch der hatte geschlossen. Also ging es weiter nach Straßen zu meinem Chinesen togo, das Restaurant Räiskär. Ich war schon länger nicht mehr dort gewesen, den ganzen Sommer über nicht, den ich ja weitgehend im See und im Weiher verbracht hatte.

Ich bestellte Hühnchen mit schwazem Knoblauch, das ich ja über die Maßen liebe. Leider kein Foto.

Am sehr späten Abend, ich lag schon fast in der Horizontalen, bekam ich noch mehrere Meldungen hinsichtlich der Arbeit, die ein paar Projekte für Ende des Jahres auf den Kopf stellten. Ich seufzte. Jetzt weiß ich auch schon, was ich am Montagmorgen zu tun habe…

Häuslicher Freitag & Samstag mit Premiere

So ganz, ganz häuslich war der Freitag dann doch nicht. Ich musste einmal raus wegen dienstlichen Besorgungen und am Abend gab es dann keine Generalprobe. Also zumindest nicht für mich.

Aber von vorn. Ich hatte relativ lang geschlafen, wurschtelte noch ein bisschen daheim herum, las ein bisschen das Internet leer, und machte mich dann auf zu den bereits oben genannten Besorgungen. Im gleichen Atemzug nahm ich den Mittagstisch beim Renert mit. Es gab Boeuf Bourgignon. Ich machte noch einen kurzen Abstecher zum Rainbow Center und dann war es auch schon an der Zeit, die Dienstrunde anzutreten.

Ich war mehr als beizeiten da und bereitete alles vor, als es dann plötzlich hieß, wie müssten alle aus dem Gebäude raus. Einer der Sensoren von der Heizung hätte ein Gasleck entdeckt. Die Techniker versuchten so schnell wie möglich alle aus dem Haus zu bekommen. Keine 10 Minuten später kam auch jemand von Creos um zu überprüfen, ob das wirklich stimmte. Doch er konnte nicht wirklich etwas ausrichten, denn seine Geräte zeigten nichts an. Um sicher zu gehen, musste der Notdienst vom Heizungsinstallateur antreten, der die Sensoren überprüfen sollte. Es dauerte relativ lange, bis er da war. So lange kam niemand ins Gebäude. Es stellte sich schließlich heraus, dass es ein Fehlalarm war. Als wie dann wieder alle ins Gebäude konnten, war meine Zeit für die Maske abgelaufen. Es wurde beschlossen die GP ohne Maske zu machen weil das nochmal gute anderthalb Stunden gebraucht hatte und ich zog somit unverrichteter Dinge ab. Das war für mich nicht weiter schlimm, da es auf der HP2 sehr gut gelaufen war und es für mich keine weiteren Änderungen gab.

Ich lag für meine Verhältnisse sehr früh im Bett

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Am Samstag dann auf den Wochenmarkt, so wie es sich gehört und ein Kaffee im Renert.

Während der Mittagsstunde hatte ich eine Besprechung wegen einer Oper.

Wieder daheim war Meisterin Propper am Werk, die ab dieser Woche jetzt immer am Samstag kommt.

Nach ihrem Abflug legte ich mich einmal kurz hin und machte mich fertig für den Abend für die Premiere des Theaterstückes mit dem Lobster. Draußen war wieder allerschönstes Wetter, mit ganz vielen Schäfchenwolken:

Am Abend dann die Premiere. Insgesamt war das Ganze dienstlich A Peace of Cake, was sehr schön war. Es ist schön zu wissen, dass es auch noch Projekte gibt, die so ablaufen wie dieses und dass meine Saison mit so einem Stück begann.

Ich trank zwei Gläser Wein und das ist fast auf leeren Magen. Was ich nicht hätte tun sollen. Aber gut, es muss auch manchmal solche Abende geben.

Wieder daheim war ich ziemlich schnell unter dem Federbetten verschwunden.

Abo im Thermalbad

Schlecht geschlafen mit vielen sehr unsinnigen Alpträumen. Und mitten in der Nacht kurz nach 3:00 erwachte ich und konnte nicht mehr einschlafen.
Ich beschloss dass es daran liegt, dass ich nicht genügend schwimme. Ich beschloss, und das schon am Tag davor, dass ich diesen Herbst und Winter Bad Mondorf zu meinem Schwimmort mache und fing heute damit an.

In diesem Thermalbad kann man auch richtig verschreibepflichtig kuren mit allen möglichen Anwendungen. Ich nahm mir ein Abo von 15 Stunden für den Wellness und Fitness Bereich, das auf die Minute abgerechnet wird.

Im Außenbecken war ich bis auf einen Moment am Anfang und nach 30 Minuten am Ende, alleine. Ich ließ den Gedanken freien Lauf. Im Anschluss ging ich noch in 28 Grad warme Thermalwasser, machte ein Wanderung an den Massagedüsen vorbei.

Als ich wieder aus der Therme rauskam war es bereits fast 14:00. Im Bistro Maus Kätti gab es aber noch den Mittagstisch:

Am Abend dann, zum ersten Mal für diese Saison, eine Dienstrunde zu den gewohnten Zeiten. So viel kann ich verraten, das Stück ist kurz und knackig und stellt eine Reihe von interessanten Fragen über unserer Essgewohnheiten. Was wäre, wenn sich der Start darin einmischen würde? Am Samstag ist Premiere.

Ich lag spät im Bett.

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Während der nächtlichen Unruhe fand ich einen Koch, der mich mit seinen Shorts sehr überzeugte, Jesse Jenkins. Er hat bereits ein Buch herausgebracht, Cooking with Vegetables. Wenn er darin so kocht wie das war er in seinen Filmchen zeigt, will ich das Buch haben.

Bei diesem Enten Parmentier war ich kurz davor das Display des iPhones abzulecken:

Mittwochs mit Toi Toi‘s

Schlecht geschlafen. Das feudale Menü vom Abend davor lag mir schwer auf den Magen und ich konnte lange nicht einschlafen..

Ich hatte noch ein wenig an den Toi Toi‘s gebastelt, bevor ich ins Bett ging. Folgendes Foto ist nur für dokumentarische Zwecke, damit ich irgendwann einmal nachvollziehen kann, was ich wann gemalt habe. 

Es fehlt noch einer beziehungsweise zwei Stück, aber die Idee dazu fehlt noch. Doch die kam dann und ich serzte sie in die Tat um

Es folgte eine hektische Dienstrunde. Warum war mir schleierhaft. Letztendlich ging aber dann alles auf obwohl man mir und der Maskenzeit gründlich Zeit geklaut hatte.

Die Abendunterhaltung bestand hauptsächlich aus einer Folge Who do you think you are, mit Claire Foy.

Dienstag mit Dienst, Comic, Podacst & Tagesfrage

Ein langer Dienstag mit viel Dienst. Aber ich kam ein gutes Stück weiter und morgen sieht die Welt anderes aus, da kommen anderer Hürden ( oder auch nicht).

Nach der Dienstrunde fuhr ich kurz in die Stadt rein und ging nochmal in den Buchladen, in dem ich das letzte Mal weder Ruhe noch Muße hatte, etwas auszusuchen. Diesmal fand ich etwas:

Ich setzte mich auf die Terasse vom Renert und fiel regelrecht in das Buch. Es die Geschichte der vermeindlich hässlichsten Frau der Welt, die jedoch hübsch zur Welt kam, heiratete und fünf Kinder bekam. Während ihrer letzten Schwangerschaft brach eine seltene Krankheit aus, über die ich ein wenig recherchieren musste. Akromegalie ist ist eine endokrinologische Erkrankung, die durch eine Überproduktion des Wachstumshormons Somatotropin verursacht wird. Vor der Pubertät bewirkt sie Gigentismus, nach der Pubertät setzen andere Symptome ein. Es ist eine sehr rührende Geschichte über eine Frau, die alles nur erdenkliche tat um ihre Kinder durch zu bringen.

Als ich so da saß las und hier schon vorschrieb, fiel mein Blick auf einen Stuhl direkt neben mir:

Die Spezies stirbt wohl nie aus…

Ich hatte so gar keine Lust zu kochen und ging ins Grand Café:

Entrecôte mit Béarnaise, Spinat und grobem Kartoffelpüree.
Dame Blanche

Mir fiel auf, dass ich noch nie auf der äußeren Terrasse vom Grand Café von der Place d’Armes gesessen bin, da wo ich sonst immer daran vorbeilaufe. Und es kamen wieder Gedanken an längst vergangene Zeit hoch, als das Grand Café noch Académie hieß. Aber drüber habe ich schon mal vor sehr vielen Jahren geschrieben.

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Ein neuer Podcast ist da! Ab 8:00Uhr! Im Interview haben wir ein Kinder- und Jugendcoach. Was bitte ist das genau?

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Und weil der Tag sonst nicht viel zu bieten hatte, gibt es noch eine Tagesfrage über ein Thema über das ich sonst nie schreibe.

Welche Beziehung hat dich am meisten über dich selbst gelehrt?

Ich denke, dass es vor allem die letzte Beziehung war. Andere nennen das der Bund fürs Leben. Bis der Tod uns scheidet, ist eine für mich aussterbende Spezies… (so wie der Hintern, der halb aus der Hose hängt)

Die letzte Beziehung hat mich viel über mich selbst geleert, hinsichtlich meiner eigenen Sensibilität. Als der Partner die Beziehung beendete, brauchte ich fast ein Jahr um damit klar zu kommen. Ich hatte mich emotional und im gegenseitigen Vertrauen, soweit aus dem Fenster gelehnt, dass das Ende der Beziehung für mich wie ein gewaltiger Stoß war, bei dem ich ganz aus dem besagten Fenster fiel. Danach wurde ich vorsichtiger, so sehr, dass niemand mehr meinen Ansprüchen gerecht wurde. Seither gab es immer wieder amouröse Affären, die aber nie so weit führten, dass ich hätte sagen können; mit dem Mann möchte ich mein Leben voll und ganz teilen. Vielleicht findet sich irgendwann jemand, aber das ist dann wohl die berühmte Nadel im Heuhaufen.

Der letzte Schwumm im See für dieses Jahr

Am Morgen hatte ich eine eher fruchtlose Dienstrunde, bei der ich anschließend unverrichteter Dinge wieder abzog.

Es draußen waren fast 30°, sehr ungewöhnlich ist für diese Jahreszeit.

Und das, Meine Damen und Herren, war der letzte Schwumm im See für dieses Jahr! Morgen werde ich dienstlich so beschäftigt sein, dass es nicht hinhaut. Und ab dem 30. September ist eh Schluss, danach werden die Stege abgesperrt.

Ich habe mir lange überlegt, was ich machen soll, und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir ein Abo im Thermalbad nehmen werde. Dort ist nämlich bei weitem nicht so viel Chlor im Wasser, und wenn ich zuerst meine Schwimmrunde absolviere und anschließend mich ins salzige Thermalwasser setze, ist es wahrscheinlich mit dem Chlorschnupfen nicht so schlimm.

Wieder zurück kaufte ich alles um mir etwas zu kochen was ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr hatte. Rinderroulade. In Luxemburg und auch in Frankreich werden sie Roulade de Veau genannt oder Paupiettes de Veau. Richtig übersetzt würde es Kalbsroulade heißen. Man kann sie fertig gerollt kaufen. Und sie sind nicht mit Gurke, Rauchfleisch und Senf gefüllt, sondern mit Hackfleisch. Aber vom Prinzip her lässt man sie auch eine Weile in einem Topf schmoren.

Das gab es zum Abendessen mit einem Feldsalat und ein paar Kirschtomaten, beziehungsweise Dattel Tomaten.

Die Abendunterhaltung während ich kochte war ein Podcast von Emily D. Backer über einen Streit zwischen dem Manager von Dolly Parton und ihrem Neffen, der kurz nach dem Tode von Dolly schon los ging. Eine traurige Geschichte!

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Ich bin ein uneinschränkter Fan von Julien Baumgartner. Leute, die hier länger mitlesen, wissen, Baumgartner ist Kunstrestaurator. Ich frage mich manchmal, wie er es fertig bringt, dass er mich immer wieder mit seinen Videos fesselt, und immer wieder neue Dinge beziehungsweise Techniken präsentiert.

In dieser vierteiligen Folge, (die ich eigentlich erst verlinken wollte, wenn der vierte Beitrag raus ist, aber ich konnte einfach nicht mehr warten!) macht er etwas, dass ich noch nie gesehen habe und von dem ich gar nicht wusste, dass es überhaupt möglich ist. Was passiert mit einem Bild, dessen Leinwand so sehr beschädigt und nicht mehr zu retten ist? Kann man das Bild dann doch noch retten? Die Leinwand ist schließlich der Träger des Bildes. Und wenn der Träger futsch ist, ist dann auch das Bild auch futsch? Baumgartner zeigt, dass es machbar ist. Es wird nur sehr selten gemacht, weil es sehr aufwändig ist und mit erheblichen Risiken verbunden. In seiner langjährigen Karriere hat er es dreimal getan.

The fourth Miracle Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 kommt nächste Woche

(Teil 3 ist die Episode, wo das „Wunder“ passiert)

Sonntagsschwumm

Mit von der Partie war auch die D. Die Schwimmrunde war wunderbar. Wie immer.

Und ratet mal, wer sofort zur Stelle war? Genau! Der Reiher! Immer wenn die D mitkommt, ist er auch da. So, als ob er sie vermisst hätte:

Es fängt an, herbstlich zu werden.

Nach dem Schwimmen gab es eine vegetarische Quiche mit Salat in der kleinen Guinguette Pier75.

Uns kamen noch ein paar Ideen für die nächsten Podcasts. Ich denke mal, dass die Folgen bis Ende des Jahres alle gesichert sind.

Auf dem Weg zurück hörten wir ein weiteres Hörspiel von Lester Powell, Die Dame schreibt.(Spotify Link)

Am Abend kam noch die K vorbei, die ich an meinem Geburtstag ebenfalls gesehen hatte, aber wenig Gelegenheit hatte mit ihr zu sprechen. Das holten wir nach.

Ich bin nach wie vor fasziniert von dieser Sky Channel Serie Landscspe/Portrait Artist of the year. Viele Episoden von all den letzten Jahren findet man auf BenijayArt, wenn auch nicht in einer logischen Reihenfolge. Davon schaute ich mir am Abend zwei Stück an, bis mir die Augen zu fielen und ich ins Bett ging.

Schwumm & Burlesque

Eine sehr kurze Dienstrunde am Morgen und gleich im Anschluss eine Fahrt zum See und eine Schwimmrunde. Das Wasser fängt jetzt wirklich an sehr kalt zu werden. Brr. Es braucht länger bis ich mich einigermaßen darin wohl fühle und dann auch nicht mehr raus will. Ich wüsste gerne wie kalt es wirklich ist, doch es gibt keine Temperaturanzeige.

Auf der Fahrt hin und zurück hörte ich von Lester Powell Die Dame mit den grauen Löckchen aus und fing Die Dame schreibt an. Die mit den grauen Löckchen war ab der Hälfte absehbar wer der Täter ist, weil die Indizien etwas zu offensichtlich waren. Auch als Phillip Odell, der Detektiv, am Ende preisgab, wie er es herausgefunden hatte, war nichts dabei was ich nicht schon wusste. Aber insgesamt ist es lustig und kurzweilig, was nichts Schlechtes auf langen Fahrten ist.

Im See dann:

Am Abend lernte ich etwas neues in Luxemburg kennen. Die letzte Burlesque Show, die ich gesehen hatte, war vor fast zehn Jahren. Es war in Sydney in Australien, in einem der zahlreichen Veranstaltungssäle der Oper. Limbo Unhinged ging vom Burlesque aus noch einen Schritt weiter und verband auch Akrobatik und Zirkuselemente damit.

Was ich im Acra sah, war reines Burlesque. Der J hatte mich eingeladen.

Fotos konnte ich keine von der Show machen, was völlig logisch war. Es gab schließlich viel Haut und Glitzer zu sehen. Aber ich lernte eine völlig neue Welt kennen, von der ich keine Ahnung hatte, dass es sie auch in Luxemburg gibt. Das Thema war alte Kinofilme. Unter anderem wurde Star Wars auf die Schippe genommen, die Vögel von Alfred Hitchcock und die Addams Family. Zu diesem Thema hatte man auch viele ausländische Burlesque Stars eingeladen.

Ich erfuhr auch, dass es eine Burlesque Schule gibt in Luxemburg gibt. Wow! Auch für Männer gibt es einen Kursus.

Ich war kurz nach Mitternacht wieder daheim.

Ein letztes Mal?

Es ist grad sehr viel was nicht verbloggt werden kann, und ich war froh dass ich ab der Mittagsstunde ein Schlupfloch hatte, das ich zu folgendem ausnutzte…schamlos!

Der See in der Alten Heimat

Und während ich den blauen Himmel mit den Fliegern ablichtete, dreht ich die Kamera einmal um.

Das Trocknen in der Sonne war bitter nötig denn das Wasser war empfindlich kühl und es brauchte eine gute Weile bis ich mich daran gewöhnt hatte. Ich schwamm die gewohnte Runde die ich den ganzen Sommer über gemacht hatte, und war im Anschluss quicklebendig. Zudem merkte ich wie die Sonne die oberen Schichten des Wassers aufwärmte. Ich war alleine mit einer einzigen Sonnenanbeterin, die schon vor mir da war, die aber später auch ins Wasser abtauchte.

Die Frage in der Überschrift stellte ich ganz provokativ, denn nein, es wird nicht das letzte mal sein. Morgen und Sonntag, wenn nichts dazwischen kommt, geht es noch mal an den See.

Eigentlich hatte ich beschlossen, am Abend dann doch noch einmal ein wenig vor die Tür zu gehen, aber ich war so elend müde, dass ich daheim blieb. Ich saß noch eine Weile auf dem Balkon, bis die Sonne verschwunden war. Später, dann hörte ich viele Sirenen und Alarmanlagen in der Nachbarschaft. Was das genau war, weiß ich nicht… Vielleicht lese ich es morgen in der Zeitung.

Eine Stippvisite nach Saarbrücken & Tagesfrage

… die einerseits dazu diente, endlich die B wiederzusehen. Wir hatten uns wirklich lange nicht gesehen. Doch wurde daraus leider auch ein Geschäftsessen weil es sehr viel Dienstliches zu besprechen gab. Aber es gab auch eine schöne Einladung für mich für nächstes Jahr.

Da der Weg von hier nach Saarbrücken und zurück wieder länger dauerte, suchte ich mir Zeug zum Hören für unterwegs. Von Fred von Hoerschelmann fand ich Caro (Audible Link), ein sehr schönes und lustiges Krimihörspiel, das aber kein Krimi im eigentlich Sinne ist, denn es gibt kein Toter. Also doch, es gibt einen toten Hund, der aber dann auch nicht wirklich… Ich war erstaunt, dass Hoerschelmann auch lustige Sachen geschrieben hat, denn alles andere was ich bisher von ihm kannte war zwar gut, ist aber immer sehr ernst und mit viel Tiefgang. Von Lester Powell begann ich Die Dame mit den grauen Löckchen.(Audible Link)

Der Tag war insgesamt mit so viel Dienst Zeug belegt, dass ich im Kopf keine Ruhe fand. Irgendwann beschloss ich etwas von dem Büchergutschein zu kaufen den die C mir geschenkt hatte. Doch im Buchladen hatte ich eine solche innere Unruhe, dass ich nichts fand was mir zusagte.

Im Renert und im Glèck schrieb ich Teile hier vor.

Und weil der Tag nicht sonderlich ergiebig war, gibt es noch ein Mini Rant oder wie Herr Rau es nennt, eine Kurzgrantlerei über KI bezüglich der Tagesfrage.

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Wie schreibst du, dass Leute es wirklich lesen wollen?

Erst mal habe ich die Frage oben, die immer aus dem englischen übersetzt ist, so hingeschrieben, dass man versteht, was damit gemeint ist. Irgendwo war ein „so“ zu viel. Dann war ich neugierig, was andere geantwortet haben und damit wusste ich auch schon, was ich antworten werde.

Erstens verwende ich keine generative KI Bildchen um solche Fragen bebildern und auch sonst nicht. Mich schreckt das ab bei anderen, es überhaupt zu lesen! Das sollte übrigens jeder beherzigen. Wenn die Frage dann auch noch so generisch beantwortet wird, dass einem die Haare zu Berge stehen, schieße ich das gesammte Blog gleich ab. Hier wäre so ein gruseliges Beispiel, von dem ich überzeugt bin, dass dort nur KI am Werk ist.

Ja, zu einem gewissen Zeitpunkt gab es auch bei mir KI Bilder, weil das alles neu und aufregend war und jeder damit herumspielte. Ich wollte damals wissen, wie weit KI schon gediegen ist. Ich wollte zum Beispiel wissen, ob KI mir ein Bild malen kann von einem apokalyptischen Luxemburg und ähnliches. Inzwischen bin ich gescheiter.

Aber darum ging es ja nicht, ich sollte ja erklären, was ich schreibe, nicht, was ich nicht schreibe. Ich schreibe über das, was mich bewegt und interessiert und was mir tagtäglich widerfährt. Natürlich filtere ich manches raus. Dritte Personen z.B. lasse ich immer ein wenig außen vor, oder sie werden so anonymisiert, dass sogar ich in späteren Jahren manchmal nicht mehr weiß, wen ich gemeint habe. Der Schreibstil spielt auch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Schlüsselwort ist, denke ich, Authentizität, oder schlicht Ehrlichkeit! Das ist das, was Leute lesen wollen. Sie wollen wissen, dass dort ein Mensch aus Fleisch und Blut dahinter steckt und kein Faulpelz, der seinen Text durch den KI-Fleischwolf dreht.

Wellington, Malerbedarf & Krimi

Ein Mittwochsmarkt ohne mich. Es gab zu viel am Rechner und dienstlich zu tun. Zudem wollte ich alles vom Tisch haben denn am Nachmittag hatte ich einen Termin mit meiner Schulfreundin der D., die zu meiner Geburtstagsfeier gekommen war. Doch wie das so ist bei solchen Feiern, war natürlich nicht genug Zeit. Ich hatte sie mindestens 15 Jahre nicht gesehen.

Ich hatte auch angedacht schwimmen zu gehen, doch das ging, weil ich nicht auf die Homepage des Weihers geschaut hatte, schief. Er ist ab dem 15 September geschlossen. Mist! Die ganze Strecke umsonst gefahren.

Das Chalet jedoch hatte geöffnet.

Das Tagesgericht war eine Art Wellington aber mit Geflügel. Es sah wunderschön aus, die Soße jedoch hatte einen für mich zu säuerlichen Geschmack.

Ein letztes Foto vom Weiher vom Chalet aus, für dieses Jahr:

Die Musik im Chalet ist manchmal sehr daneben. Heute war es getragenes schwermütiges französisches Chanson. Aber vielleicht war das auch der Situation angemessen und dass ich dieses Jahr wahrscheinlich zum letzten Mal dort war.

Da ich nicht weit weg von Boesner in Perl war und noch nie dort war, besuchte ich zum ersten mal diesen Künstlerbedarf Laden. Und hier war ich dann leicht überfordert, denn die haben so viel Zeug dass man nicht mehr weiß was man nehmen soll.

Anschließend besuchte ich die D.

Auf den verschiedenen Fahrten hörte ich aus der Podcastserie Kein Mucks ! eine sehr tolle Doppelfolge „Mord im 31. Stock.“ Teil 1 / Teil 2. Sie ist ein bisschen anders als das was man sonst gewohnt ist von der Serie, weil es um einen Mord ganz anderer Art geht. Zudem zeigt sie eine dystopische Welt, und obwohl das Hörspiel aus den achtziger Jahren stammt, kommt sie unserer Zeit schon sehr nahe. Die Verblödung der Menschheit wurde damals schon prophezeit …

Dienstag

Tägliche Schreibanregung
Wie schaffst du dir Zeit für Self-Care?

Da ich einen Job habe in den es hü und hot geht, habe ich manchmal jede Menge Zeit dafür und manchmal überhaupt keine. Selbst wenn ich dann große Lust auf Wellness & Co. hätte, ist nicht daran zu denken. Wenn man darunter aber auch die kleinen Augenblicke versteht, die es jeden Tag braucht, wie die Körperpflege mit Haare ordentlich föhnen und sonstigem, und nicht bloß eine zwei Minuten Dusche und noch halb nass in die Klamotten steigen, dafür bin ich gewillt jeden Tag früher aufzustehen. Ich brauche morgens meine Zeit, sonst bin ich ungenießbar und nicht arbeitsfähig.

***

Ich hatte zwar so so la la geschlafen, aber ich war sehr früh wach, so früh 5:30 dass ich eine Weile in der Wohnung herumschlurfte und wieder ins Bett ging, weil ich nichts anzufangen wusste. Ich schlief tatsächlich noch einmal ein.

Nach dem obligaten Internet leerlesen, ging ich raus. Der Wetter war herrlich! Ich wäre gerne losgezogen eine Runde schwimmen, aber gegen 15:00 hatte ich einen dienstlichen Termin und das wäre zu knapp geworden.

In der Mittagszeit sah ich zu meiner Überraschung die L wieder, die ja ganz nach Frankreich in die Cevennen gezogen ist. Große Wiedersehensfreude.

Um 15:00 kam dann dieser Termin, der vieles klärte und jetzt weiß ich auch wo wir für den Rest der Woche hinsteuern. Ich bestellte Dinge im Internet die dann hoffentlich zeitig da sein werden.

Den Rest des Tages dann wieder häuslich verbracht. Ich saß noch lange auf dem Balkon bevor es dann doch empfindlich kühl wurde.

Montag allein Zuhause

Am Morgen las ich einen ironischen, aber sicherlich den Tatsachen entsprechenden Text über das Oktoberfest in München, bei Frau Klugscheißer. Da wir unser „Oktoberfest“ in Luxemburg ja schon hinter uns haben und ich über die Hälfte davon nicht mitbekommen habe, weil ich im Baskenland war, möchte ich doch etwas dazu schreiben. Ich fand, dass hier gefühlt weniger Menschen auf der Schobermesse waren als sonst. Und wenn ich mich in meinem Umfeld umhöre, gab es sehr viele, die sie dieses Jahr gar nicht besucht haben. Liegt da etwa ein Umkehrtrend in der Luft? Den MünchnerInnen wäre zu wünschen, dass er auch dort eintritt. Denn dort scheint es ja immer unerträglicher zu werden.

Daheim räumte ich den Rest der Fete vom Samstag weg. Es war dann doch mehr als gedacht.

Es gab noch ein wenig Büroarbeit.

Am Nachmittag setzte ich mich auf den Balkon und blätterte das geschenkte Buch durch, 1001 Fotographien die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist. Ein schönes und vor allem schweres Buch, für dass man sich schon in einen Sessel setzen muss oder an einen Tisch. Es auf einer Fahrt im Bus durchzublättern und zu lesen würde nicht funktionieren. Ich lernte, dass die Fotografie bald 200 Jahre alt sein wird. Ich lernte auch, dass es sehr verschiedene Verfahren gab, um Fotografien herzustellen, von denen mir nur das mit der Glasplatte geläufig war. Es werden so ziemlich alle Pioniere vorgestellt, die in ihrer Domäne die Fotografie ein Stück weiter brachten. Natürlich schaute ich auch, ob meine Lieblingsfotografin dabei ist, Vivian Meier. Doch sie fehlt leider, was ich aber nachvollziehen kann, denn sie war zeitlebens eine Unbekannte und wurde erst postum weltberühmt.

Habe ich mal erzählt, dass es in den ersten Jahren im Lycée Technique du Centre einen Fotografie Kursus gab, den ich für ein oder zwei Trimester besuchte? Ich hatte null Ahnung, war aber neugierig. Und so lernte ich, wie man mit Blenden und Belichtungszeiten umgeht, wie man Filme entwickelt und wie man Abzüge herstellt, mit Entwicklerbad und Stabilisatorenlösung und so weiter…. Das war noch alles weit vor der digitalen Fotografie. Warum ich da nicht dran geblieben bin, weiß ich heute nicht mehr, aber ich denke dass der finanzielle Aufwand auch eine Rolle spielte.

Am Abend machte ich mir ein Briam aus dem Gemüse, dass ich noch von der Party übrig hatte:

Es war klar, dass ich die nicht ganz schaffen würde, denn er war viel zu groß. Aber ein Briam kann man auch ganz gut kalt essen.

Es war schön, mal wieder einen Tag häuslich zu bleiben. Durch die Geburtstagsparty habe ich gemerkt, wie gerne ich eigentlich meine Wohnung habe und wie viele Komplimente ich für die Einrichtung erhielt. Es wurde mir wieder bewusst, wie wohl ich mich hier fühle.

Ein letztes Foto am Abend vom Balkon:

***

Ich wusste nicht, dass es ein Comedian gibt, der seine ganze Show darauf aufbaut, dass man Dinge in bekannten Songs falsch versteht. Der Trick dabei ist, dass er es falsch vorsagt und man es dann auch falsch hört. Ein paar sind nicht schlecht, andere sind ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

Der Sonntag after

Ach ja. Der Tag nach der Party. Ich wurde verhältnismäßig spät wach zu meinen sonstigen Zeiten und im Kopf spürte ich den Alkohol, jedoch nicht so schlimm dass es nicht auszuhalten gewesen wäre.

Die Wohnung aufräumen und die Spülmaschine bemühen für eine Bewirtung von ( ich musste es nochmal nachzählen) 25 Gästen. 18 Flaschen Cremant und Wein, ohne die ganzen Softdrinks. Ein schönes Ergebnis; das kann sich sehen lassen. Ich räumte jedoch nicht alles weg, es war mir zu viel. Zudem schmerzte mein Fuß, weil ich gestern unentwegt die neuen Schuhe aus San Sebastian anhatte. Ich machte etwas anderes.

Am Nachmittag fuhr ich ins benachbarte Ausland, nach Frankreich. Dort waren am Samstag und Sonntag, die Journées du Patrimoine. Und in dem kleinen Dorf, wo die N wohnt, gibt es eine Besonderheit. Eine Kirche, die ganz aus Metall ist. Ich muss immer daran vorbeifahren, wenn ich zu ihr fahre, und ich wollte sie schon lange gerne einmal von innen sehen. An diesen Tagen sind solche Gebäude auch von innen zu sehen. Die N hatte mich darauf aufmerksam gemacht.

Notre Dame de Fer.

Die Kirche ist ein Trauerspiel. Erbaut wurde sie in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Sie steht in einer Siedlung, die damals eigens für die Minenarbeiter gebaut wurde, zu einer Zeit als die großen Firmen sich noch für ihre Arbeiter verantwortlich fühlten, und ihnen innerhalb des künstlichen kleinen Dorfes auch andere Dinge zur Verfügung stellten, wie nur ein Dach über dem Kopf.

Die Kirche wurde entweiht und ist letztes oder vorletztes Jahr verkauft worden an ein Konsortium.

Doch es stand schon einmal sehr schlecht um sie in den neunziger Jahren. Das Foto unten habe ich von einem Plakat abfotografiert, dass zu der Zeit gemacht wurde. Da sieht man deutlich, dass sie aus Metall ist und schwer von Rost befallen war.

Gerettet wurde sie dann von einem Metallmagnaten, der sie im Jahr 2000 wieder Instand setzte. Doch das ist jetzt auch schon 25 Jahre her, und seitdem ist nichts mehr passiert.

Der schwere Steiner der Altar befindet sich immer noch im Innern:

Die heilige Barbara die hingerichtet und geköpft wurde
Die heilige Maria, bei der jemand fand, sie könnte eine modische Pediküre gebrauchen.

Ich lernte bei der Gelegenheit auch ein älteres Ehepaar kennen, die sich ehrenamtlich für sehr viele Dinge in dem kleinen Dorf engagieren,die uns viel über diese Kirche erzählten. Es soll in Zukunft eine kulturelle Begegnungsstätte werden, doch dafür braucht es erst noch einmal Renovierungsarbeiten.

Nach dieser Visite ging es ab nach Mondorf zu dem einzigen großen Thermalbad und Kureinrichtung, die Luxemburg zu bieten hat. Dort tauchte ich ab im Schwimmbecken mit dem salzigen Wasser. In dem Becken sind Massagedüsen an verschiedenen Wänden angebracht die eine Wohltat waren. Im Anschluss tauchte ich noch in das normale Becken und Schwamm, ein paar Runden, jedoch nicht so lange, denn das war Chlorwasser.

Gleich neben dem Thermalbad steht eine der bekanntesten Skulpturen über das Märchen der Maus Kätty.

Später trafen wir dann noch die K auf einen kurzen Plausch in einem Café gleich nebenan. Es war ein schöner, angenehmer Nachmittag und früher Abend.

***

Was hättest du im Leben gern viel früher angefangen?

Es gibt zwei Dinge, die mir dazu einfallen. Einerseits ist es das Aquarell malen, mit dem ich schon viel früher hätte beginnen sollen. Andererseits ist mein Beruf. Ich hätte mich in jungen Jahren gegenüber meinen Eltern viel energischer durchsetzen müssen. 

The Geburtstagsparty

Sehr früh wach. Und anstatt heute viel Text zu machen, mache ich heute sehr viele Fotos.

Die Einladung.
Auf dem Wochenmarkt Blumen gekauft. 
Der Geburtstagskuchen. Ja, das Bild habe ich gemalt, abgelichtet und eingeschickt damit es auf den Kuchen gedruckt wird.
Die beiden ersten Tabletts. Es gab noch jede Menge anderes Zeug.
Das ganze Buffet.
Und das sind alle Geschenke und Einladungen zu Restaurants und Events, und es gab auch etwas sehr schickes zu anziehen:

Es war ein voller Erfolg. Doch wie immer bei solchen Feiern, war es viel zu kurz, um mit all denen zu sprechen, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte.

Vorbereitungen

Ich war spät eingeschlafen. Doch ich hatte vorsichtshalber den Wecker gestellt, den ich dann doch nicht brauchte. Kurz nach 8:00 Uhr stand bereits Meisterin Propper auf der Matte.

Den ganzen Vormittag räumten und putzten wir durch die ganze Wohnung. Die ganze Deco wurde weggeräumt, die auf den beiden Buffets stand. Ich kalkulierte zum ersten Mal, wie viele Sitzgelegenheiten nicht überhaupt in der Wohnung habe. Ich kam auf 23 Stück, wenn alle sich ein bisschen breiter auf die beiden Sofas setzen und nicht wie Sardinen in einer Dose. Das überraschte mich dann doch, denn ich hatte mit weniger gerechnet.

Als Meisterin Proper weg war, machte ich Eis. Meine zwei Lieblingssorten, also die zwei Sorten, von denen ich weiß, dass ich sie perfekt immer hinbekomme. Jedes Mal. Vanilleeis und Pistazieneis.

Pistazieneis.
Natürlich musste ich kosten.

Das kleine Buffet wird die Getränkestation werden, das große, die Fressstation:

Zwischendurch fuhr ich noch mal los und kaufte noch eine durchsichtige Plastiktischdecke, für das kleine Buffet. Ich möchte nachher nicht alles voller Wasser- und Weinflecken haben. Bei der N holte ich die große Auflaufform ab, in der ich das Tiramisu gemacht hatte, als ich auf ihrem Geburtstag war.

So sieht das jetzt aus.

Als alles soweit fertig war, ging ich noch einmal im Kopf, durch was ich morgen alles machen muss. Ja, es wird viel werden, aber es ist zu schaffen.

Am Abend schwankte ich zwischen noch einmal ein wenig vor, die Tür gehen oder daheim bleiben. Ich entschied mich für die eigenen vier Wände , denn morgen wird ein langer Tag werden.

Friseur & Miso

Ein langer Tag mit ein wenig Rumgerenne, einem Friseurbesuch, Dumplings und Misosuppe:

Für‘s Blog hatte der Tag wenig zu bieten. Am Nachmittag startete ich dann die große Einkaufsrunde für das Wochenende. Ich werde dann doch eine kleine Party geben, obwohl ich mich zu Anfang dagegen entschieden hatte. Und da es nicht so viel zu berichten gibt, gibt es ein paar Links.

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Eine der tollsten Werbekampagnen seit langem.

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Hast du schon mal einen Bösewicht mehr gemocht als den Helden? Wen und warum?

Spontan fällt mir da die Serie mit Sherlock Holms mit Benedict Cumberbatch als Sherlock und Andrew Scott als Erzfeind Moriaty. Scott ist nicht unbedingt The Sexiest Man Alive im klassischen Sinne, aber hat eine sehr anziehende Wirkung.

Mittwoch, nicht mehr, nicht weniger

Es gab sehr viel zu tun, schon am Morgen. Alles mag ich nicht aufzählen, das wäre langweilig.

Ich sah am Morgen die Mail dass für die Re:publica 27 die Tickets bereits online sind. Für gewöhnlich bekam man die erst im November. Der Early-Bird Preis beträgt satte 287,00 €. Sorry aber davon abgesehen, dass ich zu der Zeit dienstlich eh beschädigt sein werde, ist der Eintritt auch in der Early-Bird billig Variante ein stolzer Preis. Wenn ich dann noch die Anreise und alles andere dazu rechne, lohnt sich das nicht mehr. Tja, das war’s dann wohl mit mir und der Re: Schade.

Büroarbeit gab bis in den Nachmittag hinein noch und nöcher, doch sie duldete keinen Aufschub mehr. Zudem malte ich ein Bild für Samstag, das mir so so, la la, gelang. Ich könnte es zeigen, doch ich weiß ja wer hier alles mitliest…

Am Nachmittag dann endlich eine Dienstrunde die Licht ins Dunkel brachte. Huiii! Es wird die nächsten Wochen sehr heftig werden und damit auch wahrscheinlich ruhiger hier. Abschätzen kann ich das nich nicht so richtig.

Nach so viel Gerede und Geplane, war ich ein wenig platt und brauchte Nahrung. Ich erinnerte mich an ein chinesisches Restaurant, das der G mir einmal empfohlen hatte. Le Zaï. Ich hatte Imperiales Hühnchen, das ich bei meinem ersten Besuch auch hatte und sehr lecker war.

Daheim ging ich noch mal die Liste durch mit allem was bis Samstag ansteht, und das ist so einiges.

Früh zu Bett.

Montag und Dienstag

Der Montag bestand hauptsächlich aus der Rückfahrt von Frankfurt nach Luxemburg. Ich hatte herrlich gut geschlafen in diesem 5Sterne Bett. Zudem hatte ich zum Frühstück ein wunderbares Eggs Benedict. Sonst ist ja Frühstück bei mir vergebene Liebesmüh, aber das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Der Service und überhaupt alle Annehmlichkeiten in einem Fünfsternehotel sind schon sehr großes Kino, man könnte sich glatt daran gewöhnen… Das Hotel gehörte einmal bei Staygrand.com zu den besten Hotels weltweit. Die Plakette befindet sich noch immer an der Tür des Hotels, auch wenn es in der Liste auf der Homepage nicht mehr erscheint.

Da sonst nicht viel Gescheites an dem Tag passierte, (also es passierte schon so einiges, aber das gehört nicht hierher) machen wir mal wieder einen doppelten Tag. Ich flog und fuhr am Samstag, Sonntag und Montag zusammengerechnet in etwa 1750 km und war für den Rest vom Montag nicht mehr brauchbar.

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Ich erwachte am Dienstag dann sehr früh um 6:00 und fühlte mich erstaunlich ausgeschlafen. Es gab Wäsche à gogo für die Waschmaschine.

Am Vormittag ging es zum erstem mal seit langem zu einer kleinen Dienstrunde, die aber für mich wenig ereignislos war. Morgen erfahre ich mehr. Das verschaffte mir einen unverhofften freien Nachmittag den ich für mich nutzte, denn das Wetter war schön.

Ich fuhr zum See schwimmen. Als ich mich in die Sonne legte zum trocknen hatte ich Besuch:

Die Schwimmrunde war herrlich. Ich muss gestehen die letzten beiden Tage hatte ich leichte Entzugserscheinungen.

Da so schönes Wetter war, hatte ich keine Lust nach Hause zu gehen. Ich setzte mich am späten Nachmittag dann noch einmal ins Renert und ließ den Tag mit einem Glas Vulpes Molaris ausklingen. Ein Wein, den es nur im Renert gibt.

Ich entdeckte seltsame Wolken:

Sie sehen aus wie Wolken, die sich in letzter Sekunde entschieden haben, nicht dorthin zu wandern, wo sie hin wollten, sondern wieder kehrt machten und in die andere Richtung flogen. Andererseits könnte man auch vermuten, dass es Kondensstreifen sind, aber dafür waren sie viel zu groß.

***

Nachtrag:

Und wieder hätte ich es fast vergessen! Der neue Podcast ist da! „Das ist nicht mein Problem!“, eine Aussage, die sehr egoistisch daherkommt, aber manchmal ist es besser, sie zu beherzigen.

In der Oper: Mazeppa

Ich hatte mir den Wecker auf 6:30 Uhr gestellt. Doch ich war vor dem Wecker wach und die Nacht kam mir sehr kurz vor. Ich zog den kleinen Koffer aus dem Schrank, öffnete den großen Koffer, packte den Kulturbeutel um und ein bisschen anderes Zeug, damit ich heute Abend in der Oper einigermaßen aussehe. Schließlich ist es eine Premiere. Dass ich eine Oper ansehe, kommt eher selten vor. Aber es ist ein Geburtstagsgeschenk, und ich war neugierig, zumal ich noch nie in der Oper in Frankfurt war.

Kurz vor 7:30 Uhr stand ich dann bei dem G , der nur eine Straße weiter wohnt, vor der Tür und wir fuhren los. Ich war froh, dass ich nicht fahren musste.

Und dann, hallo Frankfurt:

Ja das ist schon ein großer Unterschied in der Kultur, zu dem wo ich gestern noch war. Frankfurt empfing uns mit Regen.

Wir checkten im Sofitel. Der G hat es sich ausgesucht, weil es direkt neben der alten Oper war. Später stellte sich heraus, dass die Premiere nicht in der alten Oper war, sondern in der Oper, Frankfurt, also 13 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt. Ich musste ein bisschen lachen, weil das Hotel halt absichtlich ausgesucht hatte, weil weil es gleich daneben liegt.

Da es schon fast 1:00 Uhr war, beschloss ich, etwas zu essen in einem Restaurant gleich neben dem Sofitel. Hier bestätigte sich etwas, was ich dann doch sehr seltsam fand. Frankfurt ist in seiner besseren Klasse von Restaurants, teurer als Luxemburg. Ich bezahlte für ein Wienerschnitzel, eine Panna Cotta, ein stilles Wasser, ein Glas Chardonnay, und ein Espresso, rund 90 €. Peng! ich werde das Restaurant nicht namentlich erwähnen, denn als ich später die Menükarten von den anderen Restaurants nebenan studierte, ich wäre ich dort mehr oder weniger auf den gleichen Preis gekommen.

An einem Sonntagnachmittag im Regen eine kleine Erkundung durch Frankfurt zu machen, ist vergebene Liebesmüh. Es ist alles geschlossen und man steht im Regen rum.

Am Abend ging es dann in die Oper, Frankfurt. Auf dem Programm, eine Tschaikowsky Oper, die ich nicht kannte: Mazeppa

Die Musik ist von Tschaikowsky, die Geschichte von Alexander Puschkin. Gesangssprache, Russisch. Ich las also schön brav, vorab die Geschichte, damit ich zumindest mitbekomme, um was es geht, auch wenn es deutsche und englische Untertitel (bzw Übertitel) gab.

Ich bin, wenn ich am Theater arbeite, nicht unbedingt der große Fan von Opern. Aber diese hier war schon außergewöhnlich. Im Gegensatz zu vielen anderen Komponisten, mag ich die Opern von Tschaikowsky. Das Bühnenbild fand ich großartig. Auch die Inszenierung, ist schon heftig; des Plakat mit dem Blut verrät, dass es zur Sache geht. Es wird jedoch nie übertrieben. Es ist keine Splatter Oper. Die Oper ist mit ihren mehr als 3 Stunden und zwei Pausen (alles in allem fast 4 Stunden) doch recht lang. Ich hätte Angst, dass ich das nicht durchhalten würde, aber man hält es problemlos durch.

Da es die Premiere war, waren der G und ich im Anschluss noch zur Premierenfeier eingeladen. Kurz nach Mitternacht war ich wieder im Hotel.

Von St.Jean nach Luxemburg

Beihnah wären wir nicht geschwommen. Im ersten Bild sieht man warum. Der Triathlon fand statt. Doch kurze Zeit später waren die Schwimmer vom Mini- und vom Semi Triathlon durch und wir kamen ungestört und ungehindert ins Wasser. Ich war überzeugt, dass der Delfin nicht da wäre wegen dem Ganzen Trubel. Doch sobald es wieder ruhig war, erschien er doch. Ich winkte ihm noch einmal aus der Ferne.

Zum Mittagessen gab es noch eine bretonische Gallette bei Piper Beltz und dann wurde es auch so langsam Zeit, sich auf den Weg zum Flughafen zu machen.

Ich nahm die C und die V mit, die D wird noch eine Weile bleiben.

Und das wars für St.Jean dieses Jahr. Es ging wieder viel zu schnell.
Morgen geht es weiter nach Frankfurt.

60 und 1 Tag

Die Überschrift des Postings erinnert mich an einen Film. Eternity and a Day, mit Bruno Ganz in der Hauptrolle. Ein sehr philosophischer und poetischer Film, der damals die goldene Palme in Cannes gewann. Auch die Filmmusik (Spotify) von Eleni Karaindrou ist wunderschön.

Die schönsten Schäfchenwolken der Welt.

Ich kann es kaum glauben dass heute schon der letzte Tag vor der Abreise ist. Die Zeit fliegt vorbei wenn es einem gut geht.

Kurz vor Mittag trafen wir endlich den S und A die uns zum Mittagessen eingeladen hatten. Ich bekam ein Geschenk:

Ein Zeichenblock mit Stift.

Der S hatte einen wunderbaren Fisch zubereitet mit einer herrlichen Sauce, dazu gedünstetes Gemüse und Kartoffeln mit einer Aioli Sauce. Für die Nachtisch von Henriet hatten wir gesorgt. Ein so genannter Fraisier, mit Erdbeeren wie in einem Traum:

Anschließend ging es zurück in die Wohnung, wo ich mich für eine Weile hinlegte. Zum Schwimmen war ich nicht motiviert, zudem bei der Wellengang eine Idee zu heftig.

Am Abend setzten wir uns noch einmal in diese kleine Guinguette oben am Meer und sahen dem Sonnenuntergang zu.

Ein neues Jahrzehnt

Theoretisch würde es erst nächstes Jahr beginnen, aber der Mensch zählt nun einmal ab der Null, wenn es um Lebensjahre geht.

Mein erster Gedanke beim Aufwachen war, dass ich hier einen größeren Text schreiben würde, weil mich eine Welle der Melancholie überfiel. Das ist fast immer so, wenn mich etwas überwältigt. Ich dachte an Menschen zurück, die schon lange nicht mehr da sind. Manchmal wünschte ich mir, einige wären noch hier, nur um zu sehen, was aus ihnen geworden wäre oder damit sie sehen, was aus mir geworden ist. Aber vielleicht wissen sie es ja schon…

Ich beschloss, etwas anderes. Ich werde sehr viele Fotos zeigen.

Erste Überraschung des Tages.
Auf dem Weg zur ersten Schwimmrunde.
Der Delfin war auch da und vollzog eine kleine Zirkusshow und sprang hinter der gelben Boje hervor. Foto von der D.
Foto von der D.
Good Morning Sunshine…

Nach einem ausgedehnten Frühstück im Suisse, legte ich mich eine Weile hin und schnitt dann noch fix den nächsten Podcast zusammen, der am Mittwoch rausgehen wird. Dann machte ich einen Spaziergang.

Der kleine der zwei Leuchttürme mit den Trois Couronnes im Hintergrund.
Der gleiche Leuchtturm von einer anderen Seite.
Eigentlich wollte ich diese Blumen fotografieren, die mir sofort ins Auge fielen , weil sie ein Herzform hatten…
…doch dann spazierte mir dieser kleine Geselle ins Bild, der sich keinen Deut darum scherte, dass ich gleich neben ihm stand.

Später gab es nochmal eine Schwimmrunde.

Der Himmel so blau und wolkenlos…
…und über die Wellen zogen die Segelboote dahin.

Am Abend, dann ging es ins Briketenia, ein Sternerestaurant, in Guéthary.

Wir hatten das Sommer Menü.

Und so melancholisch, wie der Tag angefangen hatte, so schön endete er.

Ein Ausflug nach Bayonne

Die Tage ähneln sich im Ablauf, aber von dem, was wir zu sehen und zu essen bekommen, sind sie sehr unterschiedlich.

In der Nacht hatte es geregnet. Gestern Abend schon, als wir aus dem Restaurant kamen tröpfelte es kräftig; wir hatten Gott sei Dank einen Regenschirm dabei.

Am Morgen, dann waren die Temperaturen etwas zurückgegangen, und der Himmel war bedeckt. Die C kam auch mit. Sie scheint mittlerweile auch Gefallen daran zu finden, wie die D und ich, sich jeden Morgen in die Fluten zu stürzen. Aber dieses Mal ohne Delfin. Es wäre spooky gewesen, wenn er wieder da gewesen wäre. Die Oberfläche des Meeres war ruhig, aber es war ein ziemliches auf und ab. Das merkte man auch an den Wellen, die auf den Strand schlugen. Lustig daran ist, dass man glaubt, man könnte schwimmen wie ein Weltmeister, weil man mit einem Schwimmzug drei bis vier Meter weiter ist, der nächste Schwimmzug macht man dann aber fast auf der Stelle.

Am späten Morgen ging es dann nach Bayonne. Die Stadt ist immer wieder einen Ausflug wert, und ich bevorzuge sie um Längen gegenüber Biarritz. Ich erstand eine neue Flasche Tobago der Marke Parfums et Senteurs du Pays Basque. Ein Duft, den ich das letzte Mal als ich hier war, schon gekauft hatte und den ich den ganzen Sommer über trug. Mittagessen gab es im Basa, ein kleines Restaurant, das in einem sehr schönen Hinterhof liegt.

Ich kam nicht drum herum ein pasr Fotos zu schießen weil Bayonne so viele schöne Ecken hat.

Ich versuchte mich in Straßenphotografie

Es gab eine neue Ausstellung in Baskischen Kunstmuseum über Humboldt.

Nein, nicht Alexander, sondern sein älterer Bruder Wilhelm. Dieser verbrachte nämlich viel Zeit im Baskenland, um die Natur, die Gegend und die Menschen zu studieren. Er schrieb auch ein Buch darüber, dass 1905 erschienen. 2010 wurde es nochmal veröffentlicht. Interessanterweise wurde es erst 2026 ins Französische übersetzt, woraus ich schließe, dass diese Ausstellung damit zusammenhängt. Ich hätte eine französische Ausgabe im Museum erwerben können, wollte aber das deutsche Original lesen. Ich werde bei Gelegenheit schauen, ob unsere Staatsbibliothek das nicht zur Verfügung stellt. Das Buch ist nämlich ganz schön teuer.

Am Abend gab es noch einmal eine kleine Schwimmrunde, die aber sehr kurz ausfiel, weil das Wasser etwas zu wild war. Zudem war es sehr windig, siehe Foto:

Später saßen wir noch eine Weile der Bar du Cru, aßen eine Käse Planchette mit einen Glas Wein. Ich lag beizeiten flach.

Und morgen beginnt ein neues Jahrzehnt.