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Fressen, Kunst und Puderquaste

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 210)

Christchurch: Day Spa

Heute war der Tag der für Christchurch der zu viel war. Der Tagesbericht für heute fällt somit spärlich aus.

Am Morgen bereitete ich einige Dinge für die kommenden Tage vor. Morgen z.B. mache ich einen Tagesausflug nach Mount Cook, der Richtung Queenstown liegt. Wenn ich noch einmal in diese Gegend kommen sollte, werde ich Queenstown besichtigen, was die bessere Option gewesen wäre im Vergleich zu Christchurch.

Ich buchte ebenfalls schon eine weitere Tour, die ich von Alice Springs aus machen werde. Man hatte mir nämlich angeraten diese schon beizeiten zu buchen, da ich sonst Schwierigkeiten hätte einen Platz zu bekommen. Und in der Tat war das eine weise Entscheidung, denn das was ich vorhabe, wird nur alle zwei Tage angeboten und da ich nur drei Tage dort bin…

Und dann wollte ich auch hier im Blog mal einen Tag Pause einlegen.
So gerne ich meinem Hobby Bloggen auch nachgehe, es kostet viel Zeit. Wenn ich nicht alleine reisen würde, wäre es ein Streitgrund, denn ich verbringe doch viel Zeit am Rechner.

Ich fand etwas außerhalb vom Zentrum ein Dayspa.
Mehr passierte heute nicht.

Dafür wird es morgen wieder unterhaltsamer.

Christchurch: Botanical Garden & Cardboard Church

Ein ruhiger Tag. Ich ging ihn spät an weil ich auch spät eingeschlafen war. Ich nahm mir den botanischen Garten vor, der auf der Karte sehr groß ist im Vergleich zum Stadtzentrum.
Ach ja, man machte mich darauf aufmerksam dass das neue chinesische Jahr, das Jahr der Ratte ist.

Die Parkanlage ist wirklich sehr schön. Am besten gefiel mir der Teil New Zealand Garden.

Ja Archie, ist es!

Es ist einer der mächtigsten Eukalyptus Bäume den ich je gesehen habe. Seht ihr unten beim Baum Frau? Hinter dem Baum steht ihr Mann um ein Foto von ihr zum machen. Ich nutzte die Gelegenheit um ebenfalls eins zu machen, so lange sie dabei stand, damit man sich der Größe des Bazms bewusst wird.

Und jetzt ein bisschen Bob Ross Fotografie:

Ich hatte ja schon die Kathedrale in ihrem desolaten Zustand gezeigt. Nun musste für die Zeit ihres Wiederaufbaus eine eine neue Kirche her. Und man baute eine aus …Karton!

Diese langen Stehlen sind tatsächlich aus Karton. Das Dach an sich ist mit durchsichtigen Stegplatten belegt.

Ein neues Poloshirt aus dem Sommerschlussverkauf von macpac. Dafür wird ein T-shirt, das ich bis jetzt noch nicht einmal an hatte, den Rest seiner Tage in Chirstchruch verbringen. Immer nach der Regel, wenn ein Teil im Koffer dazu kommt muss ein anderes Teil raus. Ausnahme war vor ein paar Tagen, ein lange Jeanshose. Ich hatte tatsächlich nur eine eingepackt.

***

Am Abend noch einmal mexikanische Kost. Ich hatte noch einmal den gleichen Sauvignon Blanc wir davor von Graham Norton. Ja DER Graham Norton von der Show. Er ist, wie es scheint, sehr oft hier in NZ anzutreffen.

Christchurch: Gondola & Crockett

Lustige Begebenheit am Morgen: Ich erwachte früh und bekam eine Messege ob ich nicht Lust hätte mit ihm zu Abend zu essen. Derjenige wusste nicht dass ich weit weg bin und als ich ihm zurückschrieb, dass ich kurz vorm Frühstück bin, dachte er zuerst ich hätte eine Party ohne Ende hinter mir…

Diese blaue Tram hatte ich noch nicht gesehen. Es sind herrlich kleine restaurierte Prunkstücke.

Ich fuhr mit dem Bus ein Stück hinaus zu einer Gondelfahrt.

Ich bekam zum ersten Mal einen Überblick über die Stadt. Und dafür hatte ich den richtigen Tag gewählt. Man sah bis ans Meer.

Die richtig hohen Berge im Hintergrund sind leider kaum sichtbar, sonst hätte ich euch Schnee zeigen können. Ich werde mich erkudigen wie man ans Meer kommt.

Es ist recht windig hier oben.

Ich hatte mich schon gewundert wo denn der Hafen von Christchruch ist. Er liegt auf der anderen Seite des Berges, gut geschützt in einer Bucht.

Ich hatte mich erkundigt ob es von oben aus einen Wanderweg wieder hinunter zur Gondelstation gibt.
Gibt es nicht so ganz, antwortete man mir. Es hätte einen Weg gegeben, doch wäre was “weggebrochen” und er wäre nicht mehr begehbar. Ich könnte aber die Straße hinuntergehen, käme dann an anderer Stelle raus. Aber dazu hatte ich keine Lust zumal ich den Retourfahrschein für den Bus nur von der unteren Station aus hatte.
Also fuhr ich den Berg auch wieder hinunter.

Und ich sah die Wolken über den Berg kriechen:

Ich finde es inzwischen fast ein Unding dass man sich überall fotografieren lassen muss, wie heute in der Gondel:

Man präsentierte mir dann unten ein komplettes Album mit vier verschiedenen Fotos groß- und kleinformatig, alle fertig ausgedruckt. Ich lehnte höflich ab. Man gab mir dann die Postkarte oben mit ohne etwas dafür zu verlangen. Ich könnte mir mit dem Code die Fotos heruterladen, gegen Bezahlung.
Im Nachhinein wunderte ich mich dann doch ein wenig was mit meinen anderen Fotos geschieht. Ich hoffe doch dass sie entsorgt werden!!!

Am Abend dann in der gleichen Straße wie gestern, ein anderes Restaurant.
Crockett. Das Restaurant sieht krachend neu aus aber ganz in retro industrial Stil. Ich glaube ich sah so eine Wohnung zu ersten mal in “Flashdance”. Die Wohnung von Jennifer Beals?

Lammschulter (ein Stück davon)
Tarte Tatin

Als ich zurück ging sah dass sich etwas verändert hatte. Man feiert wohl die nächsten Tage auch hier das neue chinesische Jahr. Und ganz offensichtlich kommt das Jahr des Drachen.

Christchurch: Historisches , Trambahn & Baustellen

Nach dem Frühstück ging ich auf die erste richtige Erkundungstour.

Ich wanderte in Richtung botanischer Garten. Dort befindet sich das Canterbury Museum, gleich neben dem Arts Center und dem i-Site. Ein interessanter Startpunkt.

Im Museum das von außen bei weitem nicht so groß scheint wie es ist, eine Reihe von Räumen aufgeteilt in drei Etagen in denen es viel von Neuseeland zu sehen gibt aber auch einige exotische Dinge aus Ägypten und England.

Zwischendurch ein zweites Frühstück.

Und nicht nur für mich.

Ich kaufte mir ein Tramticket das den ganzen Tag gültig ist und machte eine Rundfahrt.

Beim Earthquake Museum stieg ich aus, weil ich wissen wollte was dieser Stadt tatsächlich passiert ist.

Die Kathedrale von Christchurch, die jetzt nach neun Jahren immer noch in ihrem desolaten Zustand ist. Man sagt nicht genau warum sie schon so lange da steht ohne dass etwas passiert ist. Sie soll voraussichtlich in ach bis elf Jahren wieder hergerichtet sein.

Man kommt mit einem flauen Gefühl im Magen wieder heraus. Das erste eigentliche Beben das bereits 2010 geschah hatte nicht viel Unheil angerichtet. Es war Nachbeben 2011, das den größten Schaden anrichtete. Es gibt eine Reihe von Filmen und Zeugenberichten die sehr unter die Haut gehen.
Ein Film der von einer Überwachungskamera stammt, filmte das ganze Geschehen und wie das Gebäude auf der anderen Straßenseite in sich zusammenstürzte. Auch die Menschen die von den Gebäuden wegliefen und versuchten, mit sehr wankenden Schritten, auf die Straße zu kommen.

Ich fuhr nach der Besichtigung weiter mit der Tram.

Das Zentrum ist echt erstaunlich. Auf der einen Seite gibt es eine Straße mit Restaurants, Kaffees und Läden:

Dreht man sich dann um und schaut auf die andere Seite sieht man eine gesicherte Baustelle in der sich die Möwen eingenistet haben und dadurch zu einem geschützten Platz wurde, weil sie dort ihr Junge bekommen.

Am Abend ging ich nicht weit von meinem Hotel durch eine andere recht belebte Straße mit vielen Restaurants und wählt ein mexikanisches aus. Im Chiwahwah bekam ich sofort einen Platz. Ich empfinde es inzwischen als großen Vorteil alleine zu reisen, denn in Restaurant s immer überall ein kleines Plätzchen für mich frei. Ein Vierergruppe die vor mir am Eingang stand wurde abgewiesen.
Die Toartillas waren ausgesprochen gut.

Ich hatte drei verschiedene, mit Lamm, Rindfleisch und Fisch. Der mit Lamm war ganz besonders köstlich.

Ich machte früh Feierabend, denn morgen geht es in die Berge.

Von Wellington nach Christchruch

Nur mal so zwischendurch ein Foto vom Koffer, den ich mit Aufklebern personalisiert habe aus einem einfachen Grund. So finde ich ihn leichter auf dem Gepäckband wieder. Vor allem dann wenn ich müde bin und der Flug lang war. Als ich zum Beispiel in Melbourne landete, war ich leicht groggy und ‚gepäckblind‘. Es rollten hunderte von Koffern an mir vorbei und das gleiche Modell wie meiner von Samsonite sah ich noch ein- oder zweimal. Dass aber jemand auch eine Möhre und Tiger als Aufkleber hat ich höchst unwahrscheinlich.

Am Flughafen nach der Landung nutzte ich zum ersten mal eine sogenannte Pick up App. Ich stand nämlich am Taxistand und da standen drei unbemannte Taxis. Nett.

Olacabs hatte der C. mir bereits in Auckland empfohlen. Ich wollte damit schon in Wellington zum Flughafen fahren aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund wollte die App mir kein Wagen schicken… In Christchruch klappte es dann auf Anhieb.

Christchurch ist flach im Gegensatz zu Wellington. Nachdem ich eingecheckt hatte, erkundete ich ein wenig die Umgebung einfach auf gut Glück. Huiii, das ist sehr anders hier. Der erste Gedanke war, „ hier sieht es aus wie auf dem Kirchberg! Das wird gewöhnungsbedürftig.“

Doch mann muss auch wissen, dass die Stadt sehr zerstört war nach dem fatalen Erdbeben 2011. Es ist sehr wenig von der alten Bausubstanz vorhanden. Es ist alles neu und für meinen Geschmack nicht unbedingt schön, sondern funktionsorientiert. Ich mag mich auch täuschen und vielleicht ändert sich meine Meinung ja.

Es gibt hier jedoch zwischen all den modernen Gebäuden eine alte Tram. Schön.

Ich denke dass ich mir hier die Sehenswürdigkeiten etwas mehr ergooglen muss. Es ist nicht so offensichtlich. Im Hotelfernsehen gibt es ein Kanal mit mit einer Endlossendung über alles sehenswerte der Stadt.

Am Abend ein Steak im Hotel.

Schmeckte erstaunlich gut sogar dei Bearnaise. Dazu ein Sauvignon blanc. Aber im Wein bin ich in Neuseeland noch nicht ein einziges mal enttäuscht worden.

Wellington: Rundflug & Weta Workshop

Das Leben geht in der Heimat weiter und hört manchmal auch auf. So las ich heute in der LW, dass ein Schulfreund von mir verstorben ist.
Adieu Tommy…
Früher machte ich mich halbwegs lustig über meine Großmutter Thérèse, die jeden Tag als erstes die Todesanzeigen in der Zeitung aufschlug.
” Fir d’éischt gëtt gekuckt wien alles net méi mam Caddy duerch de Cactus fiert.”
Ich mache es heute fast genau so…

***

Heute fand er nun endlich statt, der Rundflug, den ich bereits gestern machen sollte, der jedoch wegen den Wetterbedienungen ausfiel.

Im Hafen, wo sich auf der Start- und Landeplatz des Hubschraubers befindet, stand ein Kreuzfahrtschiff kleineren Kalibers am Pier:

Ich zeige das Boot absichtlich denn man wird es gleich noch einmal sehen.

Es war WOW! Man kann sich echt an diese Art von Fliegen gewöhnen. Das war mit Sicherheit nicht zum metzten mal!

Das Kreuzfahrtschiff von oben
…und hier ist auch mein Hotel darauf.

***

Das hätte ich gestern posten sollen. Aber glücklicherweise ging alles glatt mit dem was ich eigentlich für heute vor hatte.
Weta Workshop sind die Filmstudios und Werkstätten, die bekannt wurden durch die Filme von Peter Jackson, allen voran die Herr der Ringe Trilogie. Ich hatte eine größere Tour gebucht.
Zuerst ging es durch die Werkstätten (die Ausstellungsräume davon) in denen alles mögliche an Prothesen, Kostümen, Figuren, Waffen hergestellt werden. Fotos machen war dort nicht erlaubt. Überhaupt waren sie in dieser Hinsicht sehr hibbelig, da sie auf all diese Requsisten keine Bilderrechte haben. Aber ein paar Sachen durften wir dann doch ablichten.

In einem Raum begegneten wir auch einem der großen Erfinder der unter anderem an King Kong arbeitete:

Er war dabei ein Skelett eines riesigen Vogels zu erstellen, der entweder als neues Ausstellungsstück für ein Museum kommt oder er gehört zu den neuen (das ist meine Vermutung) Avatar Verfilmungen. Avatar 2,3,4 und 5!!!

Dann zeigte man uns die Studios der abgedrehten britischen Comic Serie Thunderbirds. Sie basiert auf einer alten Serie die in den 60er Jahren mit Marionetten bereits verfilmt wurde. Man zeigte uns wie man quasi aus Schrott das ganze Set gebaut hat, und in dieses Set anschließend die Figuren per Computeranimation hinzufügte.
Anschließend gab man uns noch Zeit durch den Shop zu schlendern.

Vor der Tür des Shops sah ich ihn…

…und jetzt ich habe einen neuen Freund. 🙂
Ist es nicht süß?

Und das war auch schon der letzte Tag in Wellington. Morgen geht es weiter nach Christchurch.

Wellington: Nieselregen, Museum, Schmuck & Leffe

Die Überschrift klingt etwas konfus.

Nieselregen:

So fing der Tag an und machte eine Unternehmung auf die mich sehr gefreut hatte, zunichte.
Der Nieselregen hier ist wirklich tückisch. Man glaubt man kkönnte es ohne Regenschutz schaffen, doch letztendlich ist man nass bis auf die Haut. Und wenn man konstanter Brillenträger ist, so wie ich, sieht man gar nichts mehr.

Also nutzte ich die Gelegenheit und ging noch einmal ins Museum Te Papa.

Es war brechend voll. Ohrenbetäubendes Kindergeschrei. Die Neuseelaänder gehen gerne mit ihren Kindern ins Museum, weil es einerseits (zum Teil) freier Eintritt bedeutet und man die Kinder über Stunden hin mit lehrreichem Zeug beschäftigen kann.

Doch ein paar interessante Dinge kann ich euch zeigen. Die Kanone stammt von der berühmten Endavour mit der Kapitän James Cook einst die Gegend erkundete und eroberte. Sie lag lange im Meer und war unter anderem eine der Kanonen die, weil das Schiff gestrandet war, über Bord geworfen wurde, damit es wieder Auftrieb bekommt. Das glückte auch.

Die gewaltige Maori Schnitzerei konnte ich nur vom dritten Stockwerk ganz aufs Bild bekommen.

In der naturhistorischen Sektion, von dem ich oben schon ein Foto zeigte, war auch ein sogenannte Gastroptychus spinifer.

Es gibt in Wellington recht viele Juweliere, bei denen ich oft ins Fenster geschaut habe um etwas zu finden was ich für mich als Souvenir kaufen könnte. Im Laden des Museums wurde ich fündig.

Maori Schmuck aus grüner Jade. Es gibt sie auch als Massenware an jedem Souvenirstand, (wobei der Ursprung und das Material dann sehr zweifelhaft sind) doch diese hier hat ein Zertifikat und ich weiß auch den Namen des Künstlers.

Abendessen dann, weil keine Lust hatte weit zu laufen, nicht weit vom Hotel entfernt in einem, man staune, belgischen Lokal. Leuwen. Ich hatte Lammbraten bestellt:

Und wenn schon ein belgisches Lokal dann ein Glas dunkle Leffe dazu, die ich schon ewig nicht mehr getrunken hatte. Es schmeckte alles hervorragend.
Doch leider auch hier, wie in vielen anderen Lokalen in Australien als auch in Neuseeland war die Bedienung am Tisch alles andere als optimal.
Das erklärte mir vor zwei Jahren der Chefkoch Philippe in Melbourne. Der Beruf des Kellners kann man hier nicht als Beruf mit Ausbildung erlernen. Die meisten kellnern so nebenher und/oder als Übergang. Das merkte man leider auch im Leuwen. Das muss nicht immer so sein, es fällt nur extrem auf, wenn man ein europäisches Lokal besucht und nicht den selben Standard vorfindet.

Und morgen dann hoffentlich, das Ereignis auf das ich heute wegen dem Wetter verzichten musste.

Wellington: Cuba Street & Beehive

Eines noch vorweg, das ich erst gestern erfuhr. Ich habe (bzw. hatte) sehr laute und geräuschvolle Nachbarn. Wenn sie sich ins Bett warfen wackelte mein Bett im Zimmer daneben mit.
Irgendwann später in der Nacht wackelte mein Bett wieder und ich gab den Nachbarn die Schuld, doch es war, wir ich am Morgen erfuhr ein Erdbeben.
Das ist nichts ungewöhnliches hier, der Boden wackelt hier häufig, doch es erklärt auch so einiges in der Stadt, was mir bis dato ein Rätsel war. Aber dazu komm ich noch.

Ein ruhiger Tag der mit einem Spaziergang anfing zum Beehive. Der Bienenstock, ist das Parlament des Landes.

Man kann das Gebäude auch besichtigen. Doch ich ließ mir sagen, dass es nur Sinn macht wenn die sogenannten Sessions sind. In den Sommerferien (also jetzt) sind die Abgeordneten alle in Urlaub.

Eine Straße die mir sehr gut gefiel und die man mir auch empfahl, ist die Cuba Street.

Diese Carmen Rupe muss schon zu Lebzeiten eine Icone gewesen sein. Ihre Wiki Seite ließ mich echt staunen.
Dort ließt man auch über eine Ampel die an der Kreuzung Vivian Street / Cuba Street steht, die ich aber nicht gesehen habe. Im gleichen Zusammenhang sah ich aber andere Ampeln:

Maoris als Ampeln. Der Mann in rot, die Frau in grün.

Aber zurück zur Cuba Street:

Das Foto oben wollte ich eigentlich gar nicht zeigen, wegen der Baustelle. Doch es erklärt warum hier und da plötzlich Dinge geschlossen sind die nicht so aussehen als ob sie in Konkurs gegangen wären. Es sind die Erdbeben die, die Gebäude unzugänglich machen und darum werden sie sicherheitshalber geschlossen.

In einer kleinen Seitengasse der Straße fand ich einen Buchladen der mit die Sprache verschlug. Pegasus Books.

Der Laden hat vier Räume und platzt regelrecht vor Büchern. Es ist so eng im Laden das ich zu ersten mal froh war über die Pano Funktion in der Foto App, sonst könnte ich euch die vollgestopften Räume nicht zeigen.
Ich musste mich sehr zusammennehmen um nicht den Rest des Tages dort zu verbringen und noch mehr um nichts zu kaufen. Aber wenn ich hier wohnen würde, ich würde viel Freizeit dort verbringen.

Am Abend dann chinesische Kost.

Das Red Hill hatte ich per Zufall gefunden. Es lag im ersten Stock und von der Straße her hörte es sich sehr belebt an.

Sehr gut auch wenn ich nicht das Gericht bestellen konnte für das sie bekannt sind. Den Hot Pot gibt es erst ab zwei Personen. Auf jedem Tisch stand ein Pot köchlete vor sich hin.

Wellington: Te Papa Tongarewa & Cable Car

Brr, es ist kalt hier. Die Temperaturen steigen tagsüber nicht über 22 Grad, meist liegen sie dartunter.

Nach den Frühstück zog ich los durch die Stadt. Man merkt schon an den vielen Menschen morgens dass Wellington eine Hauptstadt mit vielen Büromenschen ist, die alle seltsamerweise rennen. Wenn man auf dem Bürgersteig kurz innehält um etwas zu betrachten steht man meistens jemandem in Weg der vorbei will.

Am Morgen suchte ich den Cable Car, der in einer winzig kleinen Seitengasse versteckt ist.

9.00$ für eine Hin- und Rückfahrt sind übrigens nicht sehr viel. Das sind nur knapp über 5€.

Der Cable Car selbst ist sehr gut besucht und ich musste für die Hinfahrt stehen. Es geht 120m in die Höhe und ober auf dem Hügel angekommen hat man eine schöne Aussicht über die Stadt.

Auf dem Hügel befindet sich eine kleines Cable Car Museum, ein Observatorium und ein botanischer Garten. Im Observatorium gibt es auch ein Museum das sich aber eher an Kinder richtet. Doch eine schöne Geschichte der Maori gibt dann doch zu hören und zu sehen. Warum scheint die Sonner im Sommer länger und im Winter kürzer?
Wie Maui die Sonne einfing.

Mittagessen ließ ich ausfallen.

Das Museum das mir ich mir unbedingt ansehen sollte und as mir viele an Herz legten war. das Te Papa Tongarewa, oder wir die meisten hier sagen das Te Papa.

Es ist riesig und beherbergt mehrere Museen auf einmal. Das Naurhistorische Museum , das Geschichtsmuseum und und kunsthistorische Museum sind an einem Ort untergebracht. Zudem gibt es dort auch zeitgenössische Kunst. Ich sah mir zwei davon an. mehr schaffte ich nicht.

Eine Wanderausstellung über Alice im Wunderland versetzte mich zurück in meine eigene Vergangenheit als ich in Luxemburg 2002 an einem Musical über Alice arbeitete. (Zurückblätteren im Blog hilft da nicht, da hatte ich das Blog noch nicht)

Es war eine wunderschöne Aufmachung. Es wurden unzählige Filmausschnitte gezeigt von Verfilmungen die ich gar nicht kannte. Die älteste war von 1903. Die Mad Hatter Tea Party konnte man virtuell an einem Tisch erleben.

Eine weitere Ausstellung in der Geschichtsabteilung, war dann um so erschütternder, zumal ich das gar nicht wusste. Ich hatte keine Ahnung dass die Neu Seeländer zusammen mit den Australiern in den ersten Weltkrieg involviert waren und da auch einige Verluste zu beklagen haben.

“Gallipoli, the scale of our War erzählt die Geschichte von einer Schlacht die nicht sehr lange dauerte aber viele Opfer mich sich brachte.

Für die Ausstellung wurde alles an möglicher Technik aufgefahren. 3D Pläne mit Overhead Beleuchtung die das Vorankommen der Truppen zeigten. Nachgebaute Schützengräben, Tonanlagen…
Was mich aber am meisten von Hocker haute, waren die überdimensionalen Plastiken vom Weta Workshop (auf den ich noch einmal in Detail die nächsten Tage eingehe) Die waren so gut gemacht, dass es einem durch Mark und Bein ging. Ich denke dass es aber auch meinem Beruf geschuldet ist, dass ich noch genauer betrachte als andere.

Das reichte mir dann auch mal fürs erste und ich werde mir den Rest des Museums für einen anderen Tag aufheben.

Von Auckland nach Wellington

Das New Chancelor Hotel in Auckland werde ich sicherlich nicht mehr als Unterkunft wählen. Das Zimmer war so an der Schwelle von Ok und Naja. Positiv war die kleine Küchenzeile, der Balkon und die Aussicht auf den Skytower. Das Frühstück aber war eine Zumutung. Ich werde zu Hause nochmal nachsehen was das extra gekostet hat.

Frühstück gab es somit an dem Morgen in einem Sierra am Hafen. Eggs Benedict.

Der C. hatte sich angeboten mich zum Flughafen zu fahren was ich dankend annahm.

Im Flugzeug erzählte mir mein Sitznachbar, ein Lehrer aus Auckland, dass es eine Zugverbindung gibt. Viermal die Woche und sie würde gute 12 Stunden brauchen für die knappen 800km Das erinnerte mich an meine Zugfahrt von Brisbane nach Cairns von vor zwei Jahren…. Dafür gibt es stündlich eine Flugverbindung.

Der Flug dauerte knappe 45 min. Ich sollte beim nächsten mal sehen ob es da nicht eine Zugverbindung gibt. ??? Das nächste Mal ??? Ja und das ziemlich sicher. Aber darüber schreibe ich wenn es in Planung geht.

Einchecken im Hotel und eine erste kleine Erkundung durch die Stadt. Ihr ist es um einige empfindliche Grade kälter als in Auckland. Die Runde fiel somit sehr klein aus.

Abendessen im Saigon, ein vietnamesisches Restaurant. Leider nicht so gut wie ich mir das vorgestellt hatte.

Das Huhn war fade, was ich schon recht erstaunlich fand, denn so aussehen tut es nicht.

Morgen dann die erste richtige Erkundung.

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