Neuer Text

Es wird hier für ein paar Tage etwas ruhiger werden. Das hat vor allem mit einem arbeitstechnischen Umstand zu tun. Ich arbeite ab nächster Woche an einer Oper die mich sehr in Anspruch nehmen wird und so wie es jetzt aussieht wird das kein Zuckerschlecken.

Zudem schreibe ich an einem größeren Text, den ich für nächsten Monat brauche, denn ich bin Gast bei WIP (Word in Progress)  bei dem ich schon mal etwas vor über 2 Jahren (fast 3 Jahren) vorgelesen hatte. Wir erinnern uns.
Auslöser dafür war eine Anfrage, ob ich nichts Neues in Arbeit hätte. Ich hatte hier einmal beschrieben wieso, wesahlb, warum
Der Text muss halt brandneu und unveröffentlicht sein. Also ein Work Word in Progress, daher der Name.
Ich hatte kein Text in Arbeit und darum werde ich mich die nächsten Tage hinter meine Tastatur klemmen und schreiben.
Ihr könnt euch das Datum gerne schon vormerken; es ist 12. März um 20:00 in der Kulturfabrik in Esch im Ratelach. (Rattenloch)

***

Für heute steht nochmal eine Vorstellung von dem luxemburgischen Stück an, “Déi bescht Manéier aus der Landschaft ze verschwannen” in hohen Norden in Marnach im Cube. Vorletzte Gelegenheit sich das anzusehen.

1000 Fragen 841-860

OyeHaHa / Pixabay

841: Bist du schon mal nachts geschwommen?
Ja. Aber im Schwimmbecken, nicht im Meer.

842: In welchen sozialen Netzwerken bist du aktiv?
Konten habe ich bei Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram. Aktiv bin ich bei Twitter und so halbwegs bei Instagram. Alle die anderen werden vernachlässigt. Bei Facebook ist das ganz bewusst. Pinterest benutze nur für Recherche für die Arbeit die ich dann mit Kollegen teile.

843: Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Da ich Entlohnung für Arbeit als wichtig betrachte und die nun mal in Form eines Zahlungsmittels wie Geld erfolgt, kann ich mich das nicht vorstellen.
Wenn die Frage aber so gemeint ist, dass Geld keine Rolle spielt weil ich mehr als genug davon habe, dann würde ich wahrscheinlich nur noch auf Reisen sein.

844: Was ist deiner Einschätzung nach lästig, wenn man alt ist?
Die Wehwehchen.

845: Wer trifft die meisten Entscheidungen in deinem Leben?
Ich selbst.

846: Welches Lebensalter hättest du gern für immer?
Es gab lange eine Zeit einen Moment, an einem ganz bestimmten Tag in meinem Leben, der ewig hätte so weitergehen können. Damals war ich 19. (Rückblickend gesehen verkläre ich den Moment wahrscheinlich, doch damals war zum ersten Mal in meinem Leben alles perfekt)

847: Welche Obstsorten verwendest du am liebsten für einen Obstsalat?
Apfel, Birne, Kiwi, Ananas, Pfirsich, Mandarine. (Ja, ich weiß, Mandarine und Pfrisich sind jahreszeilich nicht kombinierbar.)

848: Gelingt es dir gut, ein Pokerface aufzusetzen?
Es kommt auf die Situation an.

849: Hast du schon mal selbst ein Schmuckstück hergestellt?
Ja. In meinem früheren Leben als Friseur, stellte ich relativ viel Kopfschmuck wie z,B. Ornamente her für Hochzeiten und sonstige Anlässe.

850: Wie siehst du dich selbst am liebsten?
Wenn die Frage auf mein äußeres Erscheinungsbild abzielt und meine Bekleidung, dann ist es immer eine Kombi zwischen chic und leger mit bisweilen ausgefallenen Teilen.

851: Bedeutet Fremdgehen das Ende der Beziehung?
Wenn es in der Beziehung nicht klargestellt wurde dass es erlaubt ist, dann ja.

852: Würdest du das Gesetz übertreten, um jemanden zu retten, den du liebst?
Ja.

853: Bist du jemals wegen deiner Ansichten zurückgewiesen worden?
Ja.

854: Welches Urlaubssouvenir bereitet dir immer noch Freude?
Das hier. Ein Bild das ich mir nachträglich aus Australien schicken ließ.

855: Hältst du an etwas fest, was du eigentlich schon längst hättest loslassen müssen?
Nein, ich glaube zur Zeit ist in der Hinsicht alles entsorgt.

856: Ist irgendwann mal deine größte Befürchtung eingetreten?
Ja. Als mein Blinddarm in Neukaledonien platzte.

857: Was hat dir vor fünf Jahren den Schlaf geraubt?
Die Sorgen die ich mir damals beständig um meine meine Mutter, Großmutter und Tante machte.

858: Hast du manchmal das Gefühl, dass du „heute“ schon häufiger erlebt hast?
Ja, wenn die Tage einen sogenannten Alltagstrott haben, an denen nichts besonderes passiert.

859: Wer macht einen besseren Menschen aus dir?
Die Liebe zu den Nächsten.

860: Was bringt dich zum Lachen?
Alles was lustig und geistreich ist.

Der stromlose Montag mit Kino

Irgendwas hatte ich beim Weckerstellen am Sonntagabend falsch gemacht. Oder doch nicht? Fazit war war, dass ich erst sehr spät zum schlafen kam und der Wecker schon wieder um 6 Uhr klingelte. Das ist für andere eine normale Uhrzeit, für mich ist das ein wenig früh, ich hätte noch eine ganz Stunde weiterschlafen können.
Ich hatte den Nachbarn gefragt wann die Elektriker antreten würden. Man sagte mir gegen 8:00 Uhr. Da ich am Sonntag immer wieder die Strße im Auge behielt zwecks eines freien Parkplatzes, der sich dann aber nicht einstellte, musste ich das Auto davor aus der Garage nehmen, da sonst die elektrischen Tore nicht funktionieren würden.

So war es dann auch; ich fuhr bereits gegen 8 Uhr los. Da mein Zahnarzttermin erst um 11:00 war, hatte ich Zeit genug für ein Frühstück außerhalb. Ich ging zu Oberweis. Ich hatte noch nie dort gefrühstückt. Seine Croissants sind die besten um großen Umkreis, seine Brötchen jedoch sind nicht so toll.
Dort begegnete ich der Frau von F., die F. Sie fragte mich ob ich die Einladung zur Geburtstagsfeier erhalten hätte und ich bejahte.  Und erzählte sie mir etwas das ich noch nicht wusste. Die haben das Annexe verkauft und das schon zum ersten Januar! Das Personal ist geblieben, aber der Chefkoch hat ebenfalls gewechselt.  Ich saß ein wenig da wie versteinert, ich hatte von dem ganzen Wechsel nichts mitbekommen. Zugegeben ich war auch seit Dezember nicht mehr dort.

Anschließend fuhr zum Zahnarzt, der auf halber Strecke in die alte Heimat liegt.
Wir erinnern uns an die Zahn OP im September? Dem Zahnarzt nach schient alles wunderbar verheilt zu sein, und nun können wir den nächsten Schritt angehen, wie wir dort wieder ein paar Zähnchen mehr hinkriegen. Er schrieb mir eine Überweisung mit der ich nun wieder einen Termin bei der Stomathologin nehmen muss. (Ja, es ist jetzt ein Stomatholoin, die die Praxis übernahm, der Mann der mich operierte ist in Rente)
Ein bisschen Zahnsteinentfernung, sonst war nichts….uff

Zu Mittag aß ich in der Skybar, die wahrscheinlich an Stelle meines sonstigen Lieblingsrestaurant  l’Annexe treten wird. Es war sehr sehr lecker. Fotos gibt es leider keine davon.

***

Und dann kam das was diesen Tag zum besonderen Tag machte.  Da es noch früh war und ich nicht heim kommen wollte bevor der Strom wieder da wäre, ging ich ins Kino.

Can you ever forgive me? mit Melissa McCarthy und Richard E. Grant basiert auf einer wahren Begebenheit.
Beide sind für die diesjährigen Oscars nominiert.
McCarthy hatte ich bis dato immer nur als gewaltige Ulknudel auf dem Bildschirm. Ich kannte sie vor allem als Sookie aus den Gilmore Girls und von der recht mittelmäßigen Sitcom Mike & Molly, und dann aus ein paar eher schlechten Filmen wie z.B.  dem Gohstbusters Remake.
Hier jedoch spielt sie eine einst erfolgreiche Schriftstellerin die nicht mehr gefragt ist und aus Geldnot anfängt, Fälschungen von Briefen berühmter Persönlichkeiten wie Dorothy Parker und Noël Coward zu verkaufen.
Der Film ist sehr unaufgeregt und rutscht nie ins Seichte ab. McCarthy spielt die Rolle der schwierigen kratzbürstigen Schriftstellerin so perfekt, das man die Schauspielerin dahinter völlig vergisst. Auch der alte Taugenichts gespielt von Grant ist absolut eine Nominierung für den besten Nebendarsteller wert.
Ich muss gestehen ich hatte leicht feuchte Augen am Ende und der Film wirke noch lange nach als ich den Saal verließ.

 

Das Wochenende

Wochenmarkt.
Eigentlich hätte ich gar nicht hin gemusst, doch da ich mit der K. verabredet war, ging ich dann doch.
Wir trafen uns wie gewöhnlich im Renert, der zur Zeit eine sehr hässliche Bretterwand von einer Baustelle vor der Tür hat.
Zum Vergleich Bilder darunter vom gleichen Ort.

 

***

Anschließend gingen wir gemeinsam in die Gallerie Zidoun & Bossuyt die zur Zeit eine kleine Ausstellung an Bildern vom Keith Haring aus privat Kollektionen zeigt.

Da ich seit jeher ein großer Fan von Haring bin war es für mich ein wundervoller Moment.

***

 Am Sonntagmorgen erwacht mit Kopfschmerzen. Als ich zum Fenster hinausschaute und die Wetterapp konsultierte, wusste ich warum. Schmuddelwetter mit Sturmböhen. Und ich als wetterfühliges Dingsbums… Ich strich den Vorsatz ins Belairer Schwimmbad zu gehen.

Also sollte es ein Gammeltag werden. Es stürmte fast den ganzen Tag.

***

Das Osso buco schmurgelte am späten Nachmittag vor sich hin. Doch ich hatte einen kleinen Fehler gemacht. Ich hatte es nicht wie davor in den Backofen gestellt, sondern ließ es auf den Herd. Es wurde nicht ganz so butterweich, aber geschmacklich war es top.

Das Kartoffelpüree erhielt eine rötliche Farbe durch die Tomatenflocken die ich mit  in die Mich gegeben hatte zum aufkochen. Ich hatte sie letztens aus Neugierde bei Violas gekauft und wusste aber nicht richtig was ich damit machen sollte. Es schmeckte ein ganz klein wenig nach Tomate. Aber zum Speisen einfärben taugt es allemal.
Es wird von violas selbst als Ersatz für Tomatenmark angeboten. Hat jemand eine Ahnung zu was man das noch verwenden könnte?

Den Rest den Abend ließ ich gemütlich ausklingen und ging relativ früh zu Bett denn morgen um 8:00 Uhr wird der Strom weg sein für fast den ganzen Tag. Das Wohnhaus bekommt ein komplett neues elektrisches Schaltpult.
Und um die Woche mit fröhlichem Schwung und Energie zu beginnen, habe ich gleich morgens einen Termin beim Zahnarzt.

Der Klang der Worte

Wenn ich Texte lese wie gestern Abend über den Regen von Frl. Read On, und ich am Morgen zu Fenster hinausschaue  und draußen ist es feucht und grau, und ich eben eine Kiste fand im Kosmetik Cremes, die ich in einem Schrank völlig vergessen hatte und in dieser Kiste sind teure Cremes die meine Tante Gritty noch kaufte, ganz am Ende bevor die Demenz richtig zuschlug, und diese ganzen Cremes sind ranzig, und plötzlich schwirren Satzfetzen von Gritty in meinem Kopf herum und sind so präsent sind als ob sie sie eben gesagt hätte, so als ob der Klang der Worte noch in der Luft nachvibriert,… und ich mich ganz ernsthaft frage ob ich anfange durchzudrehen.

Aber es hilft alles nichts.

Ich musste los zur Steuerberaterin.
Ein kleines finanzielles Todesurteil unterschreiben.
Einer der Gründe warum ich diesen Winter nicht noch einmal losgezogen bin um den Rest der großen Reise bewältigen.
Da meine Beraterin I. auch eine gute Bekannte ist, mit der ich aber nicht sooo viel Kontakt habe, aber immer dann Not am Mann ist kann ich mich auf sie verlassen. Wir rechneten die ganze Chose noch einmal durch und es blieb dann doch unter der Horrorsumme die schon seit Wochen vor meinem geistigen Auge schwebte.

Sie erzählte mir von einem Sterbefall und sie beschrieb mir haarklein das Gefühl was man hat, wenn man ein Haus leerräumen muss das einem Menschen gehörte der einem etwas bedeutete. Also genau das was ich über Jahre hinweg im Alleingang tat. Ich hatte Tränen in den Augen. Die I. lebt zur Zeit genau das Gleiche durch, mit dem Unterschied dass sie Menschen hat die ihr Leid teilen.

Da ich am Nachmittag zu einer Probe außerhalb der Stadt fahren musste zog ich gleich los, denn ich wollte nicht noch einmal nach hause.

Ich speiste zu Mittag in einem Restaurant in dem ich zu letzt mit dem C. war.

La Bohème ist einer dieser Orte der noch mit ein paar anderen Erinnerungen verbunden sind. Einst war eine Pizzeria darin untergebracht… aber das ist alles sehr lange her. Vielleicht sollte ich irgendwann einmal über meine Zeit als Bedienung in Diskotheken und Tanzpalästen schreiben….

***

Anschließend ging es zur oben erwähnten Probe, die nicht so gut verlief wie man sich das erhofft hatte. Zudem war das Kostümbild völlig verworfen worden. Ich konnte also nur mit Gespür und Bauchgefühl erahnen was man von mir in Punkto Maske erhoffte. Da ich ja für gewöhnlich von einem bestehenden Kostüm ausgehe, selbst wenn es nur auf dem Papier existiert…aber wenn gar keins da ist, wann dann?

***

Nach der Probe kaufte ich ein fürs Wochenende. Es wird Osso Bucco geben mit viel Gemüse und Kartoffelstampf. Ihr könnt gerne vorbeikommen, es ist genug da.
Zudem kaufte ich Blumen.

Und dann las ich diesen Twitterthread in meiner Timeline der mich sehr traurig machte:

Ich habe mir noch nie so sehr gewünscht, das der Satz “Schönes Wochenende!”, den ich heute mehrfach hörte, sich auch bewahrheitet.

1000 Fragen 821-840

OyeHaHa / Pixabay

821: Wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?
Ich will mich nicht selbst loben, aber ich finde gar nicht so schlecht. Den richtig grasgrünen Daumen der in meiner Familie vorherrschte habe ich aber wahrschenlich nicht geerbt.

822: Fühlst du dich auf einem Campingplatz wohl?
Es spricht nichts dagegen das ich mich dort wohlfühle, aber Urlaub dort machen kann ich mir nur sehr schwer vorstellen. Dann müsste es schon ein Mobile Home mit allem drum und dran sein.

823: Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?
Nach einiger Überlegung: NEIN, es ist mir eigentlich egal.

824: Wie heißt dein Lieblingszitat?
Nichts was die Im Leben widerfährt ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut ist.

825: Gehst du gern auf Flohmärkte?
Ja, aber nur zum stöbern, kaufen ist die Ausnahme.

826: Traust du dich, als Erster auf die Tanzfläche zu gehen?
Früher ja.

827: Welches Musical hast du zuletzt gesehen?
Das letzte war glaube ich…. *im Blog blätter*… The End of the Rainbow im TNL,  und davor Priscilla, Queen Of  The Desert, in Melbourne.

828: Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben?
Muss ich jetzt mit einer genauen Anzahl antworten?  Es sind von beiden genung dass mein Leben bis dato nicht langweilig war.

829: Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen?
Wenn man das Rumträllern außer Acht läßt, kann ich nicht sagen wann ich das letzte  Mal mit anderen gesungen habe.

830: Worüber machst du dir derzeit Sorgen?
Sorgen ist ein großes Wort, es sind eher Gedanken, und die mache ich mir ständig um vieles.

831: Was war das größte Wagnis, das du jemals eingegangen bist?
Wahrscheinlich die Weltreise letztes Jahr. Aber da gab es bestimmt noch andere Dinge in meinem Leben die schlimmer waren und die ich erfolgreich verdrängt habe.

832: Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast?
Siehe oben die Antwort auf Frage Nr: 824

833: Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt?
Früher schon. Aber die letzten Jahre nicht mehr.

834: Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht?
Nein.

835: Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde?
Wasch- und Spülmaschine.

836: Wie heißt deine Lieblingsinsel?
Es gibt zwei. Korsika und Tasmanien.

837: Welches Gehirntraining machst du?
Keines. Da ich tagtäglich zwischen vier Sprachen hin und her springe, glaube ich nicht dass ich da noch sonstiges großes Training brauche.

838: Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest?
Chic, Edel, Glamour.

839: Welcher Traum ist unlängst geplatzt?
Unlängst keiner. Längst ein paar mehr.

840: Redest du unbefangen über Geld?
Jein. Es hängt sehr vom Kontext ab.

Bier & Nostalgie

Ja, Bier.

Ich trinke selten Bier, sehr selten.

Es nicht so dass ich es nicht mag aber ich werde sehr schnell schläfrig davon.

Wein, Cremant und Champagner hingegen machen mich munter… Immer im Verhältnis zu… denn bei zu viel Wein strippe ich auch  im Sternerestaurant. Aber das ist ein anderes Thema…

Gestern Abend war ich seit langem mal wieder im Grünewald, und die Inhaberin A. zeigt mir eine Biersorte die ich bis Dato nicht kannte obwohl es sie schon seit 2015 gibt.

Die Mikrobrauerei Stuff Brauerei.
Da ich an diesem Abend schon Wein getrunken hatte wollte ich nicht noch Bier hinterher kippen, aber neugierig bin ich schon.
Ganz billig ist es nicht, denn es ist was man im französischen “une bière de dégustation” nennt, also ein Bier zum Verkosten und nicht zu Volllaufen lassen.

***

Ich hatte nie das Gefühl dass Nostalgie und Internet irgendwie zusammen passen. Doch andererseits gibt das Netz jetzt schon so lange (ich nutze es seit 1999) und manchmal finde ich Dinge wieder mich urplötzlich in andere Zeiten zurück katapultieren. Aber warum dieser Blick zurück? Ich erkläre mich:
Ich hatte ja schon vor einiger Zeit mir Gedanken gemacht was wäre wenn ich nicht mehr da bin.
Ich habe keine Nachkommen.
Was passiert mit meinem Blog das jetzt im Januar 15 Jahre alt wurde?
Nun habe ich diesbezüglich ja eine Antwort gefunden. Die luxemburgische Nationalbibliothek speichert alles ab was unter der Domain .lu läuft. Also ist zumindest mein Blog gesichert.
Doch fand ich letztens eine alte Bookmark Liste wieder in der ich sehr viele Links fand die ins Nirwana führten oder zu verwaisten Blogs in denen schon lange nichts mehr passiert.
Es kamen alte Designs zum Vorschein mit Farben und Formen wir man sie heute schon lange nicht nutzt. Homepages hatten ein Gästebuch! Ein bekanntes System unter den Gästebüchern war YASP, das ich ebenfalls wiederfand.

 

 

Neues Zeug

Doch zuvor ein Foto aus dem Fenster von heute Morgen.

Kein Vergleich mit dem Foto hier obwohl es die gleiche Straße ist und der gleiche Aussichtspunkt. Dass sich Sonne ankündigt macht doch einen gewaltigen Unterschied.

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Was das neue Zeug angeht, wäre da zum Beispiel die neuen Kissen von Hay, die ich schon vor Weihnachten gesehen hatte  bei Dania in Trier. Es dauerte eine Weile doch jetzt waren sie endlich da.

Sie ähneln in der Farbe sehr den Kissen die ich schon habe, aber weil es nur vier Stück waren sah es ein wenig mickerig aus.  Jetzt mit sieben Stück…

Ich habe übrigens erstaunt festgestellt, dass es auch einen Dania Laden in Luxemburg in MEINEM Viertel gibt!  Ich kenne mein Viertel dann doch nicht so gut und es wird Zeit dass sich das ändert.

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Es gibt ein Laden in dem nichts geschenkt ist aber jedes mal wenn ich etwas dort kaufe, bin ich mehr als zufrieden damit.
SØR ist einer dieser Läden die nun mal sehr edele Marken haben, aber man hat auch lange Freude daran.
Das Hemd erstand ich gestern, nachdem ich mit der D. ein Elektronikmarkt in Trier durchstreifte auf der Suche nach Kopfhörern.

Ich hätte es nicht so ohne weiteres gekauft, wenn es nicht um 50% reduziert gewesen wäre.
(Und ich sehe grad beim Hochladen dass es perfekt zum Bild an der Wand passt 😉 )

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Katrin Passig beschreibt im Techniktagebuch die neuen Opferkerzen der Wolfgangskapelle. Sehr seltsam.
Ich weiß nicht ob ich eine solche Kerze “anzünden” möchte.

Wir bedenken den Wachsgehalt des Opfers

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Immer wenn Meldungen durch die hiesige Presse zirkulieren, dass Erpressungsversuche per Email verschickt werden, fühle ich mich immer ein wenig stiefmütterlich behandelt, da ich NIE solche Mails bekomme. Das hat jetzt ein Ende. ENDLICH!

Im Spam Ordner fand ich eine solche Mail! Hurra!

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Und dann habe ich jetzt eben volle 20 Minuten damit verbracht um herauszufinden was ein Druko ist.
Nur um als erstes zu lesen dass Druko keine Abkürzung für Drückerkolonne ist… 😂
Ich werde alt.

 

Sonntagsvorstellung

Ein letztes Mal die Vorstellung Nain Porte Quoi.
(Ja, an einem Sonntag. Kunst kennt keine Sonn-und Feiertage)

Da die Vorstellung bereits um 18:00 Uhr im Cube521 war, musste ich beizeiten los, denn mit dem Auto braucht es quasi eine Stunde bis dorthin. Was ich am Cube sehr schätze ist, die Tatsache dass man sehr gut dort arbeiten kann. Die Maske wurde nicht in die hinterste Ecke geschoben wo noch Platz ist. Es wurde ein riesiger Schminkspiegel auf der Hinterbühne aufgestellt.

Es war schön und mit ein wenig Glück wird es wahrscheinlich doch weitergehen, denn man versucht das Stück noch für ein paar Vorstellungen ins nahe Ausland zu verkaufen.

***

Ich hatte  es fast vergessen zu erwähnen. Mich gab es letzte Woche wieder im Fernsehen. Ich mag das Format von NO ART ON AIR.
Zu Gast war der Musiker Benoit Martiny.

Und mich gibt es ab der 18:20 Minute zu sehen.

 

Kein schöner Tag

Eigentlich wollte ich diesen Samstag gar nicht schriftlich festhalten. Doch als ich am Sonntag Morgen erwachte, war mir klar dass ich tun muss. Es ist nicht alles in meinem Leben toll, edel und wohlschmeckend. Und ich denke dass der Joël der Zukunft auch wissen will dass es solche Tage wie diesen gab.

Es sind diese Tage  an denen ich eigentlich chillen könnte es aber nicht kann. Zum einen ist da das triste graue Wetter das nicht zur guten Stimmung beiträgt. Und dann sind es wieder die eigenen Gedanken die beständig in der Vergangenheit kreisen und  Dinge hochkommen lassen mir den Hals zudrücken.
So stolperte ich gestern über ein Video der Songs aus Sister Act. Ich hatte den Film sowohl wie die Lieder schon lange nicht mehr gehört und plötzlich standen mir die Tränen in den Augen und ich wusste nicht warum. Dann irgendwann hatte ich diesen uralten Schinken im Kopf der mich an eine Reise der Schulpantomimetheatergruppe nach Wien erinnerte.
Eigentlich sind es schöne Erinnerungen, doch mich ziehen sie runter und dann kreisen wieder die Geister der Ahnen in meinem Kopf herum und die Tatsache dass ich nun mal der letzte meiner Art bin schlägt wie ein Vorschlaghammer zu.

Kein schöner Tag.

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