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Fressen, Kunst und Puderquaste

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 217)

Tage wie Glas 24

Ein schlechter Tag. Ein matschiger Tag. Ein Tag an es mir wirklich nicht gut ging.

Es war ja Mittwoch und ich hatte mich gefreut zum Wochenmarkt zu gehen. Doch schon beim Aufstehen fühlte ich mich nicht fit und ich hatte schlecht geschlafen. Ich riss mich zusammen duschte, zog mich an und ging los. Es half auch ein wenig zu Anfang. Ich hörte unterwegs Musik von Abba, weil ich die ganze Nacht die Musik bereits im Kopf hatte wegen dem Musical, am Abend davor. Für gewöhnlich wenn ich einen Ohrwurm habe, höre ich mir die Musik noch verstärkter an und danach ist es weg.
Doch hier katapultierte mich zum ersten mal in ein Loch, dass ich, während dem ich durch den Park ging, am liebsten wieder umgekehrt wäre. Dabei war das Wetter strahlend schön, es war absolut nicht kalt, also wettermäßig hätte es für mich, der ja sehr wetterfühlig ist, alles gepasst. Ich kaufte mir ein paar schöne Dinge, sah mir die Blumen auf dem Marktstand und was ich mir eventuell kaufen könnte wenn ich den Balkon bepflanzen will. Ich ging wieder durch die leeren Straßen zurück.

Ich habe Zukunftsangst. Zum ersten mal in meinem Leben, das seit über 30 Jahren immer ein Drahtseilakt war, und der sich nie vor irgendetwas gefürchtet hat; ich habe Zukunftsangst. Machen wir uns nichts vor. Auch wenn jetzt schon über diskutiert und gemutmaßt wird, wir alle wieder aus der Quarantäne rauskommen und was als erstes wieder in Gang kommt, so wird meine Branche, also live Events, sei es Theater, Oper, Tanz, Konzerte als aller aller letztes wieder in den Normalzustand versetzt werden.
Ich rechne nicht mehr damit dass ich dieses Jahr noch Arbeit bekomme, denn Social Distancing ist genau das Gegenteil von dem was ich tue. Ich fasse Menschen an in meinem Beruf.

Ich komme mir sehr unnütz und unnötig vor.

…et demain est un autre jour.

Tage wie Glas 23

Viele Notizen genommen hinsichtlich des Umschreiben des Textes. Andere wären schon längst damit fertig, doch Schreiben ist mein Hobby, nicht mein Beruf.

Ein Foto von heute morgen früh und wenn ich noch eher wach geworden wäre hätte, hätte der Mond noch höher gestanden.

So lang waren die Seitenhaare schon seit etlichen Jahren nicht mehr:

Ich kramte in den Frisurbüchern, die ich zur Recherchearbeit habe, und fand die beiden Bände wieder, mit den ganz besonders hässlichen Ausrutschern der 70er und 80er Jahre. Ich werde auf das Coverfoto hinarbeiten möglichst in der gleichen Haarfarbe…

Apéro in der Sonne.

Ein Gin Tonic mit frisch gepresstem Zitronensaft, denn die Zitrone musste weg. Schmeckte sehr gut.

Zum meinem Erstaunen gemerkt, dass die alleinstehende Nachbarin vom Nebenhaus Besuch hatte. Der Angebetete saß zwar in gebührendem Abstand zu ihr im Hinterhof, auf den ich hinuntersehen kann. Aber so ganz richtig ist das nicht, obwohl ich sie ein wenig deswegen beneide. Zu meinem weiteren Erstaunen gemerkt dass ein alleinstehender Bewohner des gleichen Hauses später am Abend ebenfalls Besuch hatte. Nanu!!! Was ist denn hier gefällig???

Ich weiß nicht mehr bei wem ich das gelesen hatte, ich glaube es war Miriam, die eine Biographie von Agatha Christe las. Dann hörte ich im Büchermarkt auf DLF ein Interview mit der Autorin Barbara Sichtermann und lud mir das Buch herunter. Das erste und zweite Kapitel gelesen. Es liest sich hervorragend.

Am Abend ein wenig im Fernsehen rumgezappt und auf einem Spartensender in dem ersten Mama Mia! Film hängengebleieben. Ich hatte kaum bis gar keine Erinnerung daran. Aber ich verstehe jetzt warum der Film so erfolgreich war. Die Freude und Ausgelassenheit ist schon sehr ansteckend, auch wenn die Story sehr dünn ist und nicht viel hergibt. Die Musik von ABBA bringt viele Erinnerungen zurück.

Tage wie Glas 22

Lange über dem Text gebrütet der nicht fürs Blog ist. Darum wird der Eintrag heute spärlich.

Da ich irgendwann Hunger bekam und nicht irgendwas in mich hineinstopfen wollte, gab es etwas schnelles.

Gebratene Champignons, scharf gewürzt mit Orecchiette.

Ansonsten ein sehr ruhiger Tag, wie all die anderen Tage auch.
Ich schaute mir einen kleinen Film von Alan Benett an, den ich vor langer Zeit auch einmal hier verlinkt hatte, weil ich dachte, er mir eventuell ein paar Inspirationen für den Text liefern würde. A Woman with no Importance mit Patricia Routledge ist ein Monolog für eine Schauspielerin, das ein Teil einer Serie von mehreren Monologen war. In Deutsch würde man es als Kammerspiel bezeichnen.
Ich werde es hier noch einmal verlinken, doch möchte ich auch darauf hinweisen, dass es für die, die wie ich, ganz allein zu hause sind, keine gute Idee ist sich das anzusehen. Nicht das es schlecht wäre, es ist eine großartige Schauspielerin in einer sensationellen Rolle, aber es ist sehr sehr traurig.

Am Abend war Restessen angesagt, und schaute mir einen Krimi von Agatha Christie an den ich noch nicht gesehen hatte. Julia Mc Kenzie in der Rolle von Miss Marple in Die blaue Geranie.

Später dann hatte ich noch ein langes Telefonat mit jemandem der für das Projekt verantwortlich ist für das ich den Text schreibe. Und weil es immer noch nicht abzusehen ist ob der Text je zum Einsatz kommt, einigten wir uns auf eine andere Form.Und da kam mir die zündende Idee für den Text die mir die ganze Zeit gefehlt hat! Uff!

Ich ging mit vielen Ideen und Sätzen die sich schon im Kopf formten, ins Bett.

***

Der Cirque du Soleil hat für die Tage eine Zusammenstellung von verschiedenen Shows als einstündiges Spektakel aus seinem YouTube Kanal. Ganz besonders toll finde ich die erste Show, die auch einer ihrer letzten Kreationen ist. „Kurios“ bewegt sich im Steampunk/1900 Milieu mit wunderschönen Kostümen. Die anderen Shows „O“ und „Luzia“ hatte ich bereits gesehen.

Tage wie Glas 21

Spät wach geworden, obwohl ich gestern früher im Bett lag.

Lange gegrübelt wie ich am Text weitermache der nicht fürs Blog ist und Notizen geschrieben. So gesehen ist es schon gut dass ich noch etwas mehr Zeit dafür habe.

Eine Reihe von Telefonaten mit nahen Freunden und fernen Bekannten geführt. Wie die meisten Telefonate endeten auch diese mit den Spruch, „…und wenn das alles vorbei ist, fressen wir und durch die Menükarte eines Sternerestaurants“, oder so ähnlich.

Angeregt durch die Kaltmamsell die vorgestern Fondue machte, erinnerte ich mich an eine Soße die meine Mutter immer zu Fleisch Fondue machte, bestehend auf einer Basis von selbstgemachter Mayonnaise und dann immer wieder diversen Kräutern und Gewürzen verfeinert. Diese eine Soße war auf einer Basis von Wooster Sauce mit Pfeffer einem längs und quer durch den Eierschneider gedrückes Ei. Es war die Soße die immer in einer größeren Portion gemacht werden musste, weil sie reißenden Absatz fand.
Ich rührte sie gestern aus reiner Neugierde an, weil ich einfach wissen wollte, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Da ich aber aus Mangel an normalem Öl, Olivenöl nahm, wurde sie geschmacklich nicht so wie ich mir das in Erinnerung hatte. Ich verfeinerte sie dann aber mit ein paar Kräutern verflüssigte sie etwas mit ein wenig Wasser und gab ihr einen Schuss Essig. So wurde es für heute das ideale Dressing zu den Tomaten.

In der Abendsonne…

Dazu gab es Feierstengszalot die ich gestern beim Metzger auf dem Wochenmarkt gekauft hatte. Also gab es zwei Salate. In der Abendsonne MIT einem Glas Wein. Herrlich!

***

Zur Zeit kursiert ja die Challenge Kinderfotos von sich zu posten. Da ich das schon vor langer Zeit gemacht habe, hier ein Rückblick auf die Fotos die es von mir bereits in Blog gibt:

Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und ich 1966

***

Die fabelhafte Emmy von Emmy Made in Japan, die ich ja schon öfter verlinkt habe, hatte während ihrer Zeit in Japan in einer Sendung mitgewirkt. Hier besichtigt sie unter anderen eine Wasabi Farm.

Tage wie Glas 20

Ich hatte mir den Wecker gestellt damit ich zeitig auf dem Wochenmarkt wäre., den Samstags ist mehr Betrieb als Mittwochs.

Der geschlossene Spielplatz
Die Gleise für die Trambahn am Bouvelvard Royal, die dieses Jahr mit Sicherheit nicht fertig werden wird.

Auf dem Heimweg dem Nachbar unter mir begegnet. Es erzählte mir, dass das Ehepaar vom ersten Stockwerk inzwischen getrennt lebt. Ich hatte davon berichtet dass ich die Kinder bis zu mir ins dritte Stockwerk habe schreien hören. Das waren aber nicht die Kinder, das war die Frau…
Das sind die anderen hässlichen Auswirkungen der Bewegungseinschränkung.

Wieder zu hause gab es ein spätes aber schönes Frühstück auf den vorderen Balkon, mit einem Croissant von Oberweis.

Ich konnte nicht zu lange sitzen bleiben, denn die Sonne war so stark dass ich fühlte wie die Haut im Gesicht langsam ‚brutzelte‘.

Am Nachmittag mehrere Telefonate und Facetime Gespräche mit Freunden geführt. Es geht allen soweit gut. Die D. gab mir den Tipp mich doch einmal vom Grünewald verwöhnen zu lassen. Das Hotel und das Restaurant sind geschlossen aber die Küche ist geöffnet. Man bestellt per Telefon und Abends zwischen von 5 bis 7 Uhr kann man das Essen abholen. Werde ich nächste Woche machen.

Am Abend schaute ich mit den ersten Teil eines Dreiteilers an von „A very British Scandal“ an Mit Hugh Grant in der Hauptrolle des Abgeordneten Jeremy Thorpe. Mehr darüber wenn ich sie am Sonntag zu Ende geschaut habe.

Tage wie Glas 19

Die Glas Tage werden sich noch lange hinziehen. Die Schulen z.B. werden in Luxemburg voraussichtlich bis zum 4. Mai geschlossen bleiben.

Vom Vortag bleibt noch zu berichten, dass ich am Abend den Fehler machte und in meine Twitter Timeline schaute. Das machte mich wieder so wuschig und ließ mich lange nicht einschlafen, dass ich beschlossen habe Twitter erstmal zu meiden.
Frau Brüllen bringt das übrigens sehr gut auf den Punkt.

Dabei stelle ich wieder einmal fest, wie wichtig seriöser Journalismus ist, der sich auf Fakten beschränkt und keine sensationsheischenden Meldungen in die Welt setzt. Das ist die einzige Nachrichtenquelle auf die ich mich zur Zeit verlasse. Ich blättre jeden Tag meine Tageszeitung durch und schaue einmal pro Tag auf die Online Seite von rtl.lu. Was mich dort inzwischen ein wenig fuchsig macht, ist die Grafik der steigenden Zahl der Infizierten und der Todesfälle. Man könnte auch noch eine dritte Skala einführen, nämlich die Anzahl der Personen die die Infizierung überstanden haben und geheilt sind. Damit meine ich absolut nicht, dass ich die Pandemie nicht ernst nehme oder sie relativiere. Aber jede noch kleine positive Meldung ist genau so wichtig wie alle anderen.

Den Text der nicht fürs Blog bestimmt ist, ist fertig, doch muss ich ihn, nach einer Konslutation mit einer engen Freundin und Schriftstellerin, nochmal umarbeiten und dazu hatte ich heute keinen Nerv. Zudem ist es noch immer nicht klar ob er überhaupt gebraucht werden wird…

Ich flüchtete am Morgen in die Daddelwelt Runescape. Ich levelte das brandneues Skill „Archeologie“ hoch auf 33.

Am Nachmittag unterzog ich den Kaffevollautomaten einer längst überfälligen Tiefenreinigung. Ich mache das nur ungern, weil es mit einer Riesensauerei verbunden ist, aber noch schlimmer wäre, wenn ich es nicht machen würde und die Maschine gäbe jetzt den Geist auf. Nicht auszudenken….
Morgen unterziehe ich sie einer Entkalkung. Das Entklakungsprogramm dauert ungefähr ein Stunde, das ich starte bevor ich zum Wochenmarkt gehe.

Essentechnisch trat ich heute auf die Bremse. Der Rhabarber/Erdbeerkuchen hatte nämlich ein Riesenerfolg, dass heute schon nichts mehr davon übrig ist. Wenn es mich packt kann ich so was von verfressen sein…

Es war sehr bewölkt den ganzen Tag, bis :

Am Abend kurz bevor die Sonne unterging. Es waren nur wenige Minuten.

Tage wie Glas 18

Pixabay

Am Morgen überlegt ob ich die Überschrift aus „Tage wie Glas“ nicht in „Tage wie Panzerglas“ umwandeln soll. Die Idee wieder verworfen.

Langsam geht es ans Eingemachte…
Es erinnert mich ein wenig an eine spezifische Situation am Filmset. Wenn eine Szene in einem fahrenden Auto gedreht wurde, machten wir die Darsteller morgens zurecht, diese wurden ins Auto gesetzt, und das Setup der Kameras und der Beleuchtung rundum aufgebaut. Es gab dann für mich keine Chance mehr noch einmal an den Darsteller ranzukommen weil alles voll mit Kabel und Gestänge war. Ich erinnere mich ganz speziell an einen Film in der der Hauptdarsteller ein Taxifahrer spielte. Wir nannten es Autotravelling-Tage.
Dann hieß es warten, warten, und warten, und das solange, dass ich anfing mir existenzielle Fragen zu stellen. „Was mache eigentlich hier? Bin ich auf die Welt gekommen um mein Leben lang zu warten? Ich hätte was Gescheites lernen sollen!“
Wirklich etwas anderes während der Warterei machen ging nicht, denn ich musste ja auf Abruf bereit sein.
Himmel, was habe ich diese Tage verflucht…

***

Kommen wir zur Tagesberichterstattung.
Später wach geworden als sonst. Mein Schulterbereich grunzte bei jeder Bewegung. Ich muss wohl in einer verdrehten Stellung geschlafen haben.

Nachgeschaut ob sich das Posting von selbst veröffentlicht hat. Hat es. Manchmal klappt das aus unerfindlichen Gründen nicht.
Blogtechnisch hat sich was verändert. Seit gestern habe ich die neue Version 5.4. von WordPress, bei der jetzt beim Schreiben eines Postings alles ausgeblendet wird. Die Leisten links und oben sind weg. Man muss sie jetzt extra wieder einschalten. Mich persönlich haben sie nie gestört, im Gegenteil. Auch der neue Spotlight Modus ist so eine Spielerei die ich nicht nicht wirklich haben muss. Für alter Blogadel wie mich, der mit WordPress seit der Version 2.0 arbeitet und damals noch die einzelnen Postings mit handgeschriebenertippter html formatierte, ist das alles Pipifax.

Ein Foto von mir und zwei Darstellern macht zur Zeit die Runde in den sozialen Medien. Bohumil, der Hausfotograf des Theaters, machte es während dem ersten Fotoshooting für das Plakat eines neuen Stückes. Letztendlich war es viel Arbeit für die Katz, denn ein paar Wochen später machten wir das Shooting nochmal mit anderem Outfit und völlig anderer Maske.

Auf dem vorderen kleinen Balkon immer wieder Wespen und noch größere Kollegen der gleichen Art beobachtet, die alle verdächtig nahe an Fenster vorbei schwirren, so als ob sie ein Nest im Rollladenkasten gebaut hätten, was sie ja schon mal auf den hinteren Balkon getan hatten vor Jahren. Bitte nicht! Bitte nicht jetzt wo ich nichts dagegen tun kann! Ich werde das im Auge behalten und die nächsten Tage den Rollladen immer wieder bis zum Anschlag öffnen und schließen.

Den Rabarber den ich gestern auf dem Wochenmarkt kaufte, in eine Torte umgebaut. Mit Erdbeeren und einer Skyr/Sahne Creme. Damit drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn es ist fürs Auge, fürs Gemüt und die Hüfte.

Abendessen war dieses Rezept, das ich vor vielen Jahren mal als Werbepostkarte in einem Käse Fondue Restaurant in Nantua gefunden hatte.

Casse-croûte de copains aux morilles et Comté

***

Einer meiner Lieblingssongs mit einem Glas Wein in der Abendsonne auf dem Balkon, oder auf dem Sofa, Hauptsache Füße hoch, mit geschlossenen Augen. Und Titel passt auch wie die Faust aufs Auge für die Zeit der Glastage.

Tage wie Glas 17

Haare selber schneiden.

Erstes Gebot was für ALLE folgenden Tipps gilt:
Immer dem Gefühl nach weniger wegschneiden als man eigentlich will. IMMER! Man kann immer noch nachschneiden wenn es nicht kurz genug ist!

Ein gutes Video hab ich schon mal hier gefunden wenn der Pony zu lang ist. Sie macht es genau richtig, was das Kürzen angeht. Ich würde jedoch auch die Seitenhaare mit einer Haarklemme oder Clip hoch oder zurück nehmen, damit sie nicht im Weg sind. Auch anschließende gerade wegschneiden einzelner Haarspitzen ist optional, aber das sagt sie auch im Video.
Achtung, dieses Kürzen des Ponys ist nur bedingt für einen sehr fransigen durchgestuften Pony gedacht! Das Fransige wird dadurch nicht nachgeschnitten. Aber es ist auch für den Pony ein gute Notlösung bis die Friseure wieder geöffnet sind.
(Sind sie in Deutschland immer noch geöffnet oder haben sie da jetzt auch geschlossen?)

Um einen kurzen aus der Form geratenen fransigen Haarschnitt wieder einigermaßen in Form zu bringen braucht ein bisschen mehr Geschick. Ich verlinke euch zwei Videos der gleichen Frau, die ein bisschen was davon versteht, mir aber insgesamt zu viel quasselt und nicht auf den Punkt kommt. Influencer Geschwafel halt. In dem Video ‚Wie man Haare fluffig schneidet‚ erklärt sie sehr umständlich aber schon richtig, wie man die Spitzen „ein“schneidet.

Das andere Video gilt nur wenn ihr euch irgendwann mal eine Modellierschere gekauft habt.
Aber da suche ich noch was besseres.

***

Ein paar Fotos auf dem Weg zum Wochenmarkt. Ich bin so froh dass es den noch gibt und unterstütze die Händler so gut ich kann indem ich alle verfügbaren Produkte dort kaufe und nicht im Supermarkt.

Was mir seit ein paar Tagen sehr gut tut ist Musik hören. Fabrice aus dem Rooftop versorgt mich fast täglich mit Neuem, seien es live Sessions, Podcasts oder YouTubes.
Gestern schickte er mir Giolí & Assia. Die beiden Mädels sind großartig! Sie elektrisierten mich sofort, vor allem das erste Lied. Ich setzte die Kopfhörer auf, drehte voll auf, tanzte mir den ganzen Frust aus den Leib und es ließ mich für einen Moment die ganze Corona-Scheiße vergessen.
Merci Fab!

Tage wie Glas 16

Was ich anfänglich als Scherz in die Welt setzte:

…scheint sich immer mehr zu einer konkreten Nachfrage zu entwickeln. In FB wurde ich die letzten Tage mehrfach verlinkt, wenn Hilfe gewünscht wurde.
Aber Haarschnitte sind nun mal so individuell wie der Mensch der ihn hat und ich müsste demnach Einzelberatung per Skype machen. Video Tutorials wäre die andere Idee, doch ich bin im Editing ein sehr blutiger Anfänger, oder besser gesagt ich habe Null Ahnung davon.

Was ich aber die Tage machen werde (bitte nicht heute!!), ist ein Reihe von Links zusammenstellen zu Anleitungen, die aus meiner Profisicht wertvoll sind. Und vielleicht noch ein paar zusätzliche Erklärungen meinerseits wenn etwas nicht klar sein sollte. Alles was darüber hinaus geht, ist für mich zur Zeit zu viel.

***

Der Kran steht seit meiner Rückkehr. Da ja die Baustellen auch alle geschlossen sind kann er nicht gefahren werden. Und doch bewegte er sich in den letzten Tagen durch die Windstöße. Jetzt steht er zum Balkon genau in dem Winkel als ob die Seitenarme abgebaut worden wären.

Ansonsten war es ein ruhiger Tag, an dem ich noch einmal lange am Rechner und an dem Text arbeitete, der nicht fürs Blog ist.

Die D. rief am späten Nachmittag an und spät abends hatte ich ein längeres Gespräch mit der N., die ja Schriftstellerin ist und mit der ich die erste Rohfassung des Textes durchging.
Und was sie mir zum dem Text sagte, war genau das was ich auch beim ersten mal laut vorlesen empfand. Ich muss da nochmal ran…puh.
Dialoge schreiben ist einfacher…

Übrigens das gestern angekündigte virtuelle Kaffeekränzchen fiel aus. Wird nachgeholt.

Else Buschheuer retweetete vor Tagen schon die Frage auf Twitter wie viel Menschen man kennt die den Corona Virus haben. Ich war dann doch sehr überrascht wie wenige.

Ich kenne fünf Menschen die es erwischt hat und zur Zeit in Quarantäne sind. Einer ist schon auf dem Weg der Besserung und hat seit ein paar Tagen keine Symptome mehr. Wenn er nächste Woche immer noch nichts hat, ist für ihn die Chose vorbei.

Vor ein paar Tagen schon beim rumzappen einen Sender im Fernsehen wiederentdeckt von ich gar nicht mehr wusste, dass ich ihn hätte. TCM (Turner Classic Movies)
Als ich noch in der Alten Heimat wohnte schaute ich mir oft Filme darauf an, am liebsten alte Klassiker die ich noch nicht kannte. Gestern Abend war es ein Film mit Joan Crawford. Mildred Pierce

Tage wie Glas 15

Früh am Morgen eine traurige Nachricht aus Neuseeland bekommen. Die Hochzeit zu der ich nächstes Jahr eingeladen war, ist bis auf weiteres verschoben. Seit Mittwoch haben sie dort auch Quarantäne und die Einreisebestimmungen wurden für die nächsten 18 Monate so drastisch verschärft, dass quasi niemand mehr rein oder raus kann.
Ich frage mich ob ich je wieder nach Down Under komme…

Frühstück war ein großes Stück Möhrenkuchen.

Ein virtuelles Kaffeekränzchen für morgen Nachmittag organisiert. Drauf freue ich mich riesig.

Heute fand ich endlich die Kraft und die Inspiration um weiter an dem Text zu arbeiten, der nicht fürs Blog bestimmt ist. Und ich muss sagen, ich kam ein gutes Stück weiter, weiter als gedacht. Schreiben ist blogtechnisch mein Hobby und ich kann das auch in jeder Gemütslage. Aber wenn es andere Texte sind, muss ich in der richtigen Stimmung sein.
Wenn ich mich jetzt die nächsten Tage ranhalte wird er endlich fertig. Doch sollte ich dieser Hinsicht keine Prognosen mehr machen.

Dass ich so viel an dem Text gearbeitet habe hat aber als Konsequenz, dass es nicht viel zu berichten gibt was alles häusliche angeht. Also auch wenig fürs Blog.

Ich machte mir aber ein Liste mit all den Dingen die morgen erledigen muss/soll/könnte.

Abendessen: Champignon Toast mit Chicoreesalat.

***

Den Fotograf Nadar kannte ich bis dato nicht und doch kannte ich viele seiner Bilder.
Hier wird auch erklärt wo das Gerücht herkommt, dass man bei jedem Bild das von einem gemacht wird ein kleines Stück der Seele verschwindet. Honoré de Balzac hat es in die Welt gesetzt:
Jeder Körper besteht aus einer Überlagerung von Spektren und jede Fotografie löst eine Schicht davon ab und beraubt das Modell eines Teils seiner Seele.

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