Fressen, Kunst und Puderquaste

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 246)

Die Montagsfrage 1

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Here we go!
Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus anderen Blogs.
Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich die Kommentare für die Montagsfrage offen lassen soll, weil das auch denen die Möglichkeit gibt zu antworten, die kein Blog haben. Ich werde sie offen lassen ABER ihr benehmt euch! Wenn ich merke das es ausartet, werden sie geschlossen!

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Fangen wir mit etwas leichtem an:

Die Pandemie hat uns alle gelernt zu verzichten. Welche zwei Dinge/Umstände fehlen dir am meisten und warum?

Wenn man wie ich alleine lebt, ohne Partner und Familie, ist die Frage schnell beantwortet. Mir fehlt die Geselligkeit. Ich vermisse es sehr meine Freunde und Bekannte zu sehen, mit ihnen in einer Bar oder einem Restaurant beim Apéro zu plaudern und zu lachen. Wer hier schon länger mitliest, weiß dass ich nur sehr begrenzt mit einem ein paar wenigen, sehr guten Freunden engeren Kontakt halte, sprich die A., die N., und wenn sie denn wieder im Lande ist, die D.
Ganz zu Anfang, im ersten Lockdown, vor einem Jahr, ( Ist das schon ein Jahr?!) veranstalteten wir Zoom Apéros, die meinerseits aber immer ein wenig ausarteten, weil ich, ohne es wirklich zu merken eine ganze Flasche Wein im Alleingang trank. Wenn ich dann nicht weiter zum essen geplant hatte, war ich schon sehr durch den Wind. Und da Zoom inzwischen im Arbeitsalltag zur Notwendigkeit geworden ist, kann und will ich nicht noch die Abende damit verbringen.

Ein andere Punkt ist der Körperkontakt. Ein Händeschütteln, eine Umarmung, ein Kuss. Und wenn man es doch tut, ist immer diese kleine Stimme Im Kopf, die dir eindringlich ins Gewissen redet. Der Umstand dass man jeden als potenziellen „Feind “ ansehen muss macht sehr traurig.
Zudem bin ich zwar alleinstehend, aber nicht asexuell und irgendwann hätte ich schon gerne wieder einen Partner. Doch es ist noch schwieriger geworden, jemand neues kennenzulernen. Und wenn doch, ist auch hier ist wieder diese kleine Stimme im Kopf die noch lauter schreit, wie bei einer harmlosen Berührung.
Ein schöner Text von Melancholie Modeste machte mir das sehr bewusst.

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Unten könnt ihr eure Antwort eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Alter Ohrwurm & Reis

Es ist immer mindestens ein Tag in der Woche seit beginn der Pandemie der sich seltsam anfühlt. Bis jetzt kann ich mich nicht daran erinnern dass es der Samstag gewesen sein soll, weil ich dann fast immer auf den Markt gehe.
Ich wurde spät wach und war immer noch müde. Ich nehme mal an dass es dem der Käseschlacht des Vortages geschuldet war.
Ich überlegte ob ich mich sputen soll, schnell den Eintrag fürs Blogg fertigschreiben, und auf den Markt gehen soll. Doch nach näherer Betrachtung des Kühlschrankes, brauchte ich nicht wirklich was. Also ließ ich es langsam angehen.

Den gesamten Morgen schwirrte mit ein EBTG Lied im Kopf herum das ich schon lange nicht mehr gehört hatte, das ich aber zur einer Zeit in den 90ern bis zum Erbrechen hörte. Irgendwie hatte sich ein alter Ohrwurm aus den Tiefen meines Hirns wieder hochgebuddelt. Vor allem der Text davon machte sich als Grundgefühl sehr breit.

Ich wurstelte zuhause herum. Es war schönes Wetter draußen, doch es war wieder kühler geworden als die letzten Tage und am Nachmittag auf dem Balkon sitzen ging selbst in der Sonne nur mit Jacke.
Ich räumte den Balkon um. Am Dienstag werden ja die Balkonmöbel geliefert. Allein der Gedanke erzeugt schon ein freudiges Gefühl. Der alte Camping Tisch, denn ich mir vor weit über 10 Jahren angeschafft hatte, als ich noch mehr im Film zuhause war, kam weg. Er hatte lange Jahre sehr gute Dienste dort geleistet und zu Anfang wurde ich belächelt, als ich damit ankam. Doch am Set erwies er sich als höchst praktisch zum Settaschen abstellen, anstatt sie immer nur auf den Boden in den Dreck und Staub zu stellen. Ich hatte ihn jetzt die letzten Jahre auf dem Blakon unter dem Küchenfenster stehen und doch stand den Sommer über der Kontaktgrill.
Ich wollte den Tisch entsorgen, doch als ich ihn zusammenklappte, merkte ich dass er mit Ausnahme der Lamellen der Ablage, eigentlich noch in Ordnung ist. Ich brachte es nicht übers Herz und verstaute ihn im Balkonschrank.

Ein paar Schreibarbeiten für nächste Woche, ansonsten gab der Tag wenig her.

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Zum Abendessen wollte ich mir gebackenen Reis machen, eines meiner Lieblingsgerichte beim Chinesen, das so einfach und doch so lecker ist und bis ins Unendliche variiert werden kann. Ich hatte schon mehrfach versucht das aus der Lameng selbst zu tun, scheiterte aber immer wieder weil ich etwas grundlegend falsch machte.
Fried Rice oder Riz sauté wird, so wie der Schweizer Rösti, mit der Hauptzutat des Vortages hergestellt. Der war mir nicht klar. Der Reis muss sich sehr trocken anfühlen, sonst kocht man Reisbrei.

Aaron von Kanal Aaron & Claire erklärt das im Video sehr anschaulich.

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Morgen geht es los mit den Montagsfragen! Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Zoom, blaue Flecken, Pasta & Käse

Ich musste mir den Wecker stellen, da ich bereits um 9:00 Uhr ein Zoom Meeting hatte. Das gute daran wenn es so früh ist, man braucht nur ein Hemd anzuziehen, der Rest sieht man nicht, denn das war in meinem Fall eine Kimono Hose und Filzpantoffeln.
Es ging um den Auftrag den ich schon gestern erwähnt hatte, und der verspricht sehr toll zu werden.

Gestern meldete sich eine Bekannte mit der ich mal zeitweilig beruflich zu tun hatte. Sie war letzte Woche Treppe hinunter gestürzt. Sie fiel wie ein Sack hinunter. Außer ein paar kleine blaue Flecken am Körper hatte sie nichts gebrochen, war jedoch mit dem Gesicht voll in eine Steindeko am Fuß der Treppe gefallen. Sie ist Freiberuflerin und hatte am Nachmittag einen sehr wichtigen Termin, den sie nicht umdisponieren konnte. Die Schwellungen seien soweit abgeklungen aber die blauen Flecken im Gesicht sähen verheerend aus, zumal jetzt, da sie zurück gehen und alle möglichen Schattierungen bekommen. Zudem hätte sie Schmerzmittel genommen, die sie nicht hätte nehmen dürfen und das hätte es noch schlimmer gemacht. Ich sagte ihr zu dass ich sie für den Termin zurecht machen würde. Als sie ankam erkannte ich sie fast nicht wieder. So heftige Flecken hatte ich noch nie live gesehen. Zu gerne würde ich euch Fotos zeigen, weil ich nämlich welche gemacht habe, davor und danach.
Ein dreiviertel Stunde später sah sie (fast) aus wie neu. Aber ich hatte auch mit Alkoholfarben kräftigst vorgearbeitet, dann mit sehr deckender Grundierung und noch hochpigmentierter Abdeckcreme. Man sah im Anschluss wirklich dass sie schwer geschminkt war, doch Flecken waren weg.

Am Abend hatte die N. zum Abendessen geladen. Ich freute mich schon sehr darauf, denn sie hatte Pasta vom kleinen Italiener in ihrer Straße geordert und ich hatte schon lange keine Pasta mehr von ihm.

Von der Pasta habe ich leider kein Foto. Wir fielen darüber her wie die Raubtiere. Das war aber nur die Vorspeise. Was dann folgte, konnte man als Käseorgie bezeichnen.

Die N. hatte gnadenlos zugeschlagen beim Käsehändler. Als ich von jeder Sorte ein ordentliches Stück probiert hatte, konnte ich mich nicht mehr rühren. Zudem hatte sei eine großartige Flasche Sancerre gekauft. Doch wie auch bei den letzten Fressgelagen kam der Abend mir so kurz vor denn kurz vor 23:00 mussten wir Schluss machen.

Man darf mich nicht rauslassen

…sonst gebe ich viel Geld aus. Aber dazu komm ich noch.

Nach dem Bloggen machte ich mich auf den Weg zu einem Zehnarzttermin zur Kontrolle. Der kam auch genau recht den ich spürte seit ein paar Tagen dass da rechts hinten eine scharfe Kante war, die es davor nicht gab.
Fazit: eine Plombe war zum Teil ausgebrochen und musste ersetzt werden. Da sich aber schon Dreck dort gesammelt hatte und der Nachbarzahn ebenfalls im Mitleidenschaft gezogen ist, habe ich noch fünf Termine hinzu bekommen um alles in Ordnung zu bringen. Juchhu!

Wieder in der Stadt fuhr ich zum Hobbymarkt, der ebenfalls Gartenmöbel verkauft und schaute mich um. Ich hatte ja schon davon erzählt dass, wenn ich schon nicht viel verreisen kann, dieses Jahr mit einen schönen Balkon haben will.
Ich fand genau das war ich suchte, wenn auch ein wenig kleiner. Aber es wird schick werden. Die Möbel werden am Dienstag geliefert. Und ich bin um knappe 400€ ärmer. Juchhu!

Es wird ungefähr so aussehen aber in grau und die Ecken am Tisch und an den Sesslen sind rund. Ich saß im Laden in den Sesseln und man steht ungerne wieder auf.

Ein Anruf bescherte mir einen Auftrag nächste Woche, der verspricht sehr lustig und spannend zu werden. Juchhu!

Später lag ich im Liegesessel auf dem Balkon und stellte mir vor, wie das aussehen wird. Am liebsten würde ich auch schon die Blumenkästen neu bepflanzen, doch um diese Jahreszeit ist es definitiv zu früh.

Am Abend schaute ich die letzten Folgen von Capitani und ich muss zugeben dass mich klein wenig Nationalstolz befiel. Die Krimi Serie ist wirklich gut. Ich hatte schon letzte Woche darüber berichtet dass sie weltweit im Netflix Streaming in den Top 5 stand. Es ist ein klassischer Krimi, der nach dem skandinavischen Muster vorgeht und in zwölf Folgen den komplexen Mord an einer sechzehnjährigen aufklärt, in den das ganz Dorf verwickelt zu sein scheint. Jede Folge dauert ein halbe Stunde, was eher ungewöhnlich ist, und man hat die Staffel ohne zu wirklich zu bingen in drei Abenden durch.

An all meine deutschen Leser: schaut sie euch auf luxemburgisch an gegebenenfalls mit deutschen Untertiteln und prüft mal ob ihr es nicht auch so verseht. Ich prophezeie mal je höher ihr aus dem Norden seid oder je tiefer aus dem Süden von Deutschland werdet es es weniger verstehen. Köln und Umgebung wird es wohl am ehesten verstehen.

Mittwochsmarkt & Set Design

Ich erwachte irre früh schlief dann aber noch mal ein. Gut so. Ich wurde dann aber sehr viel später und musste Gas geben um zum Wochenmarkt zu kommen. da ich später los ging hatte der Renert bereits seine Tür geöffnet um Mittagessen zu verkaufen. Ich trank den obligatorischen Becher Kaffee also heute bei ihnen.

Die Place Guillaume ähnelt immer mehr einem Platz mit großen Maulwurflöchern mit Absperrungen. Mittlerweile ist ein kleiner Hürdenlauf um durch die kleine Passage bei der Brasserie Guillaume zu kommen. Es war vorauszusehen dass es so kommen würde. Zudem sind die Cafés und Restaurants ja noch immer geschlossen. Der einzige Grund warum Renert geöffnet hat, ist dem Mittagstisch geschuldet den sie to-go verkaufen um so wenigstens ein bisschen was in die Kasse zu bekommen.

Wenn ich schon so nah beim Cercle war, konnte ich mir auch gleich die mir die Ausstellung über die Luxemburger Filmsets ansehen.
Das größte Projekt das je in Luxemburg gebaut wurde, was auch ein Vermögen gekostet hatte, was das Venedig Set das jahrelang in Esch-sur-Alzette stand.

Es wurde für den Film The Secret Passage gebaut und wurde es späterhin noch für viele weitere Filme genutzt ,die alle eine Szene in Venedig brauchten und sie dann in Luxemburg drehten weil es in Venedig selbst zu teuer geworden wäre. Große Teile des Films Girl with a Pearl Earring wurden auch dort gedreht, weil die Geschichte ja in Delft spielt, das auch Kanäle besitzt. Die Häuser Wände wurden ein wenig umgestrichen und auch die Brücken wurden verändert.

Ein weiterer Aspekt der Ausstellung ist wie man vortäuschen kann. Die Stadt Luxemburg und ihre Umgebung hat so viele völlig unterschiedliche Panoramen zu bieten. Es wurden hier schon die seltsamsten Herren Länder vorgegaukelt. Das Schloss in Vianden zum Beispiel diente mal als Schloss für Nosferatu im Film Shadow of a Vampire. Fast alle großen Konferenz Räume jeglicher Banken wurden schon in Filmen gezeigt.
Vieles von der Ausstellung ließ mich in Erinnerungen schwelgen…
Und plötzlich sprach mich jemand von einer Gruppe Jugendlicher, die die Ausstellung auch besuchten, an. Er hatte mir vor Monaten schon eine Mail geschickt ob ich während dem Filmfestival Zeit hätte, bei der Veranstaltung „Meet the Pros“ mitzumachen. Ich hatte durch die Situation nur halbwegs zugesagt weil sich immer wieder Daten ändern. Er hatte sich noch nicht zurück gemeldet und war jetzt aber sehr froh als ich ihm fest zusagte.
Mehr drüber nächste Woche.

Wieder in der Wohnung setzte ich mich auf den Balkon, las und genoss die Sonne.

Am Abend schrieb ich den Großteil dieses Postings vor. Für Fernsehen oder Netflix hatte ich keine Lust. Ich ging beizeiten ins Bett blätterte noch ein wenig im letzten New Yorker und hörte das Hörspiel Der Zwiefache Mann.

Brummschädel & Ausmisten

Den Brummschädel und das Wie und Warum muss ich nicht noch mal erklären, oder? Schaut einfach im Posting von gestern nach.

Nach ein wenig Aua, Grunz und Stöhn und einer Kopfschmerztablette machte ich mich ans Schreiben, was sich aber sehr beschwerlich anfühlte und langsam hinzog.

Im Anschluss musste ich etwas körperliches tun, denn geistige Glanzleistungen waren nicht zu erwarten.

Ich mistete das Badezimmer aus. Nun habe ich dort nicht so viele Schränke und Schubladen zum Ausmisten aber, die Maskenbildner Berufskrankheit will nun mal, dass ich sämtliche Tiegel und Töpfe mit Pröbchen und jeden erdenklichen Mist aufbewahre, in der Hoffnung ich könnte das mal im Beruf verwenden. Vor allem Proben mit Creme für jeden Hauttyp, werden von Darstellern nach dem Abschminken immer wieder gern genommen. Anstatt dann irgendwas zu kaufen sammele ich die Probentuben und verschenke sie dann. Außerdem nehme ich die Dinger auch gerne für mich auf Kurzreisen, denn sie nehmen wenig Platz weg. Doch mit den Jahren sammelt sich so einiges an und ich habe keine Ahnung wann ich das ganze Zeug benutzen soll. Also weg damit. Zudem wenn es einmal geöffnet ist sollte man das Zeug aufbrauchen und nicht ewig lang im Schrank aufbewahren denn es wird nicht besser.
Es gibt übrigens auch ein Verfalldatum für Kosmetik und es steht auf jeder Packung, aber die wenigsten wissen davon.
Eine kleine Warenkunde gefällig?

Dieses kleine Zeichen gibt es auf jeder Kosmetikcreme. 6M bedeutet dass sie innerhalb von sechs Monaten aufgebraucht sein soll. Das heißt nicht dass die Creme auf den Tag genau nach den Öffnen sechs Monte später schlecht wird, doch es ist eine Referenzzeit , die man schon ein wenig beachten sollte. Zudem hängt es auch davon ab wo sie gelagert ist. Im Kühlschrank hält es sich länger als im warmen Badezimmer.
Ein Produkt bei dem ich sehr pingelig bin, ist Wimperntusche. Nach dem Öffnen maximal zwei Monate und weg damit. Und jetzt mit der Pandemie bin ich noch vorsichtiger geworden. Jeder Darsteller bekommt seine eigenen Produkte. Wenn die Vorstellungen vorbei sind, muss es entweder ganz entsorgt werden, oder im Falle von mitunter sehr teuren Lidschatten, mit 95% Alkohol komplett desinfiziert werden.

Mehrere beruflich längere Telefonate geführt. Ich höre in letzter Zeit mehr Schlechtes wie Gutes. Ach ja… Die Pandemie hat so vieles kaputt gemacht und das nicht nur im direkten Bezug sondern in zweiter und dritter Linie.
Irgendwann wird es wieder bergauf gehen. Doch es wird dauern…

Am Abend große Lust auf Comford Food. Ich machte mir Orecchiette (zur Zeit meine absolute ober Lieblingspasta) mit einer schnell erfundenen Sauce, die, wenn ich sie jetzt nicht aufschreibe, nie wieder so hinbekomme.

200 gr Orecchiette
1 Esslöffel Tomaten Pesto (es war ein Rest, der musste weg)
1 Dose Saupiquet Thunfisch in Olivenöl (mit dem Olivenöl)
2 Esslöffel gefriergetrocknete Zweiblen
3-4 kräftige Spritzer Worcestershiresauce
1 Esslöffel voll frisch gemahlene Rote (Pfeffer) Beeren
Ein kleinen Schuss heißes Wasser dazu damit es beim Umrühren die Konsistenz einer Paste/ Sauce bekommt.
Die Pasta abschütten und sofort, siedend heiß und tropfnass in die kalte Sauce geben. Sofort umrühren. Ich brauchte weder Salz noch Parmesan, denn ich schon bereit gestellt hatte. Das schmeckte auch so. Ich würtze nur noch einmal mit ein wenig schwarzem Pfeffer nach.

Theater & Brummschädel

Das dieses Posting sehr spät raus ging, hatte mit Kopfschmerzen zu tun. Aber dazu komm ich noch.

Den Montag mit viel Schreibkram verbracht, weil er mir flott von der Hand ging. Den Blogeintrag geschrieben und geseufzt, denn so langsam gehen mir die Wörter aus, jeden Tag das gleiche zu beschreiben, ohne dass es langweilig klingt. Und es wird ob der Situation so schnell nicht besser werden. Und während ich ein sehr spätes Frühstück zu mir nahem überlegte ich wie ich das ändern kann. Die Tage noch detaillierter zu beschreiben nur damit ich was zum schreiben habe, wird mich wahnsinnig machen. Also kam mir die Idee mit der Montagsfrage, bei der alle mitmachen dürfen.
Also postete ich am Montag ausnahmsweise zweimal, was sehr selten vorkommt.
Ich überlegte mir schon einige Fragen und paar habe ich schon zusammen. Die nächsten drei Wochen sind gesichert.

Da die Sonne sich nicht so richtig gegen den Hochnebel wehren konnte, blieb es den ganzen Tag bedeckt doch der Himmel und die weißen Häuserwände waren immer leicht gelblich.

Am Abend sah ich mir die Generalprobe von So dunkel hier an.

Das Kulturzentrum Neumünster ist nicht für große Theaterproduktionen bekannt sondern eher für Kunstausstellungen und Konzerte. Doch ab und an haben sie Theaterstücke auf dem Programm die Anlass bieten, es mit mit einem weiteren Event zu verbinden, wie zum Beispiel einer Ausstellung. Die Verantwortlichen gingen mit dieser Produktion ein kleines Risiko ein, weil sie nämlich draußen stattfindet, und das im Februar! Der Aufbau der Bühne war in der Kälteeinbruch Woche als es hier in die empfindlichen Minus Grade ging und man war sich partout nicht sicher, ob man das wirklich durchziehen kann.
Doch die Generalprobe am Montag, mit den Kasematten im Hintergrund war großartig. Jeder Probe-Zuschauer bekam eine dicke Wolldecke und mir war überhaupt nicht kalt.
So dunkel hier behandelt ein Stück Luxemburger Nachkriegsgeschichte, mit bissigem sarkastischem Ton und ich musste manchmal sehr laut lachen. Sehenswert!

Wieder zuhause machte ich mir, da ich nicht viel gegessen hatte, noch einen Champignon Toast. Aus Nostalgie Gründen hatte ich mir am Sonntag eine kleine Flasche Mateus Rosé gekauft, weil es den, als meine Mutter noch lebte, früher öfters im elterlichen Hause gab. Ein leichter Sommer Roséwein, leicht prickelnd, der nicht so viele „Umdrehungen“ hat. So hatte ich ihn zumindest in Erinnerung. Ich trank ein Glas davon und schauderte. Es war die reinste Plörre! Entweder stimmt was nicht mit meiner nostalgischen Erinnerung oder der Wein hat in der Qualität stark abgenommen.
Fazit: Nach nur einem Glas erwachte ich am Dienstag mit Brummschädel. Ich kippte den Rest der Flasche ins Spülbecken.

Die Frage der Woche

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Ich habe schon länger überlegt, wie ich in diesen pandemischen Zeiten mein Blog ein wenig aufpeppen und der Langweiligkeit des Alltages entfliehen kann, weil so vieles zur Zeit nicht möglich ist. Tagebuchblogger (und das lese ich bei so manchen Kolleginnen) haben es schwer zur Zeit. Jeden Morgen wenn ich mich hinsetzte und versuche ein Zusammenfassung des Vortages hinzubekommen, stöhne ich inzwischen laut auf, weil die Alltäglichkeiten so banal sind, dass allein daran denken und aufschreiben, mich schon trübsinnig werden lassen. Vielleicht würde ich das anders sehen, wenn ich einen Partner hätte oder Familie um die mich kümmern müsste, doch ich bin alleinstehend und ich wohne nicht in einer WG.

Vor einigen Jahren hatte ich 1000 Fragen beantwortet, immer dann wenn Tage dazwischen waren, an denen nichts Aufschreibenswertes passierte. Später hatte ich die lose Folge Aus dem Familienalbum eingeführt. Die Serie läuft noch, so lange ich Fotos in Alben und Kisten finde, die eine Geschichte erzählen. Doch sie werden rar. Zudem habe ich nicht immer Lust in der eigenen Vergangenheit herumzuwühlen. Zu viel des Guten bewirkt bekanntlich das Gegenteil…

Die Woche hat sieben Tage und inzwischen sind gut und gerne fünf davon durch die Pandemie auf Alltagskleinigkeiten zusammen geschrumpft. Einen Tag möchte ich, blogtechnisch gesehen, gerne retten.

Ab nächster Woche erscheint die Montagsfrage die ich, soweit ich das kann, ausführlich beantworte. Die Fragen gehen von…bis.
Ihr könnt die Frage gerne in eurem Blog beantworten wenn sie euch zusagt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Die Woche ist für jeden durch eigenen Umstände anders gestaltet und ihr macht das dann wenn euch der Alltag „bäh“ vorkommt.

Unter meiner Antwort sammelt Mr. Linky die Antworten eurer Blogs, wie schon bei dem Fotorückblick des Jahres. Vielleicht findet ihr dabei auch das eine oder andere Blog das ihr (und ich!) noch nicht kanntet und das ihr vielleicht regelmäßiger lesen wollt. Ihr dürft mir auch gerne per Mail oder DM auf Twitter oder Instagram eine Frage schicken, wenn ihr eine Idee habt.

Macht ihr mit?

Ausflug in die „alte Heimat“ und die Mosel

Dass bei dem schönen Wetter alle raus wollten war nicht weiter verwunderlich. Ich hatte auch keine Lust drinnen zu belieben.
Ich rief den A. an den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte, der noch immer in der alten Heimat wohnt und besuchte ihn. Es gab viel zu erzählen und mitunter auch trauriges.

Ich wanderte durch den kleinen Ort, der ja vor allem auf Tourismus ausgelegt ist und an Wochenenden bei schönem Wetter auch ein Ausflugsziel für viele Luxemburger ist. Doch bei geschlossenen Gaststätten, in die man nach der Wanderung einkehren könnte, macht die Alte Heimat weitaus weniger attraktiv.
Ich sah sehr wenige Menschen.

Wenn ich schon mal so weit raus fahre nutzte ich die Gelegenheit auch gleich ein bisschen bei Rewe einzukaufen, den einzigen den es in Luxemburg gibt, der auch Sonntags den ganzen Tag geöffnet hat, und dem ich die Dinge bekomme die ich sonst nur bei meinen Trier Visiten bekam.

Die K. hatte für den Nachmittag an die Mosel geladen zu einer Tasse Kaffee. Ich fuhr also einmal von Osten nach Süden an der Sauer und Mosel entlang. Je näher ich an Remich kam umso dichter wurde der Verkehr. In Remich selbst war dann kaum noch ein Durchkommen. Es waren so viele Menschen unterwegs die alle am Fluss spazieren wollten dass man dachte es wäre Hochsommer. Verkehrstechnisch ist Remich aber immer schon ein Nadelöhr und egal wie man es anstellt es gibt keine Ausweichmöglichkeit.

Ich saß noch eine ganze Weile auf der Terrasse mit der K. bis es anfing empfindlich kühl zu werden. Dann machte ich mich auf den Heimweg.

Daheim schaute ich mir zwei weitere Folgen Capitani an und brutzlete mir nebenher ein wenig Raclette Käse, den ich mit Pellkartoffeln und ein wenig Schinken verspeiste. Dazu ein Glas Pinot Noir.

Früh zu Bett.

***

Gestern hatte ich völlig vergessen die neue NO Art Sendung zu verlinken. Darin wird auch die neue Ausstellung über Filmsets in Luxemburg gesprochen, die ich mir in den nächsten Tagen ansehe.

Brezel & 16 Grad

Ich war sehr früh wach, zu früh für meinen Geschmack, aber schlafen ging nicht mehr, also, bloggte ich erstmal gemütlich den Vortag weg und las was bei anderen so los war. Ich fand ebenfalls ein neunes Shampoo, aber dazu unten mehr.

Ich wagte es am Morgen zum Wochenmarkt zu gehen ohne Mantel. Ich zog den Hoodie mir Pelz an. Zu Anfang war es ein wenig kalt aber danach als die Sonne richtig rauskam war es fast zu heiß. Und das bewirkte natürlcih dass sehr viele Menschen unterwegs waren. Ich kaufte Obst, Gemüse, ein Dinkelbrot beim Eifeler Bäcker und schaute auch bei Namur vorbei, denn ich hatte irre Lust auf eine gefüllte Brezel. Gestern schwirrte sie mir unentwegt im Kopf herum. Eine gefüllte fand ich nicht aber dafür diese hier:

Ich verspeiste sie auf dem Balkon mit einer Tasse Kaffee. Das erste mal in diesem Jahr dass ich in Luxemburg draußen sitzen konnte.

16 Grad waren angekündigt 16!!!
Am Nachmittag checkte ich die Temperaturanzeige in unserer Straße. Es ist ein Wunder dass sie noch immer da ist und funktioniert, denn Läden sind keine mehr dort. Und tatsächlich:

Ich verbrachte eine ganze Weile auf dem Balkon mit lesen.

Wann lag ich zum letzten mal in unseren Breitengraden an einem 20. Februar ohne Jacke bei 16 Grad auf dem Balkon im Liegesessel?

Und während ich so da lag, sah ich einer Wanze zu die auf dem Sims spazierte. Ich fragte sie ob sie Lust auf ein Fotoshooting hatte. Hatte sie und in der untergehenden Sonne schmiss sie sich in Pose.

***

Ich suche seit Jahren schon einen Weg im Badezimmer weniger Müll zu produzieren. Duschgel habe ich schon lange verbannt und nehme stattdessen ein Stück Seife. Zu Anfang wehrte ich mich ein wenig gegen die Seifen die zu viele Öle besitzen weil meine fettige Haut das nicht so sehr mag. Doch inzwischen bin ich sehr zufrieden mit den Seifen von La Maison du Savon de Marseille. Bis vor kurzem konnte ich die Seifen auch in der Innenstadt kaufen, bis das Geschäft der Pandemie zum Opfer fiel. Es war noch nicht so lange geöffnet und war nach dem zweiten Lockdown leider pleite. Ich hatte letztes Jahr dort meinen ganzen Seifenvorrat für ein komplettes Jahr gekauft und war sehr zufrieden. Doch es gibt sie auch online und diese hier mag ich ganz besonders.

Darum interessierte mich im gleichen Zusammenhang auch das neue Video der Friseurin Kayley Melissa, die ich schon vor ein paar Wochen verlinkte weil sie dem Trend, mit Reiswasser die Haare zu waschen, auf der Spur war. Nun hat sie das im Selbstversuch ausprobiert und ich, der in einem früheren Leben mal Friseur war, war sehr interessiert daran. Da ich ein immerwährendes Schuppenproblem habe ist das nicht so einfach. In ihren Reiswasserversuchen fand sie eine Firma die feste Shampoos auf Basis von Reiswasser herstellen, und da bin ich natürlich brennend interessiert daran. Ich möchte endlich die Shampooflasche weg haben und Shampoo in fester Form nehmen. Ich bestellte zwei Stück. Wenn sie da sind, werde ich berichten.

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