Der Tag bestand hauptsächlich aus viel beruflich Unverblogbarem. Aber am Abend schaute ich mir dann endlich den Film an, den ich mir schon vorgestern ansehen wollte. Die reichste Frau der Welt.

Die Geschichte beruht auf der wahren Geschichte der reichsten Frau der Welt, Liliane Betancourt, die Erbin vom L’Oréal Imperium. Es gab vor ein paar Jahren kurz nach ihrem Ableben, eine Doku auf Netflix, in mehreren Teilen, die ich mir angesehen hatte. Ich kannte demnach die Geschichte. Die Dialoge im Film sind frei erfunden. Auch sehen sie den wahren Personen kein bisschen ähnlich. Neben Isabelle Huppert wird der Fotograf von Laurent Lafitte verkörpert, der wirklich ein überaus großes Ego hatte, als Künstler jedoch nicht erfolgreich war, und jede Gelegenheit ergriff, die Erbin rauszunehmen wie eine Weihnachtsgans. Ein sehr unterhaltsamer Film mit streckenweise herrlichen Dialogen, bei denen ich ein paar mal sehr laut lachen musste.
Ich hatte mir den Film zusammen mit dem J angesehen und ging anschließend noch kurz auf einen letzten Drink mit ihm, in die Bar, gleich neben dem Kino, wo wir auch mit der D zusammentrafen. Sie selbst kam aus dem neuen Lantimos Film, den ich mir die Tage ansehen werde.