Ein vorletzter ruhiger Tag in St.Jean & Hamnet im Kino

Am Morgen sah ich endlich den Delphin, der regelmäßig in der Bucht herumschweift, von dem mir schon so viele erzählt hatten.

Zu Mittag gab es noch einmal Buchweizen Pfannkuchen gefüllt mit Fisch und Schrimps in dem kleinen bretonischen Restaurant. Dazu ein Glas Rosé Cidre. Zum Abschluss ein regulärer Pfannkuchen mit Äpfeln und Vanilleeis.

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Am Abend dann eine Vorpremiere (für Frankreich, denn hier läuft der Film erst nächste Woche an) des Films Hamnet. Die fiktive Geschichte über William Shakespeare ind wie die Theatertragödie Hamlet zustande kam, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.

Was sich zu Anfang anfühlt, wie eine sehr naturverbundene, fast mystische Liebesgeschichte, wird eine tragische und sehr traurige Geschichte über den Verlust eines Sohnes.

Jessie Buckley und Paul Mescal sind brillant in ihren Rollen. Ich machte mich vorab darauf gefasst, dass ich wahrscheinlich die Gefühlspalette um den Verlust eines Bruders/Sohnes noch einmal durchleben müsste. Aber seltsamerweise war das nicht der Fall. Es war erst ganz am Ende, wenn William seinen Sohn durch die Tragödie unsterblich macht, dass mir die Tränen übers Gesicht flossen.

Ein großartiger Film den niemanden kalt lässt und eine große Empfehlung von mir. Es wundert mich kein bisschen, dass er ins Oscar Rennen geht.

Und wie vor zwei Jahren, begann ich das neue Jahr mit einem sehr schönen Kinofilm.

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