Mit Kopfschmerzen aufgewacht. Hallo? Werd ich etwa krank? Am Alkohol konnte es nicht liegen, ich hatte seit zwei Tagen keinen getrunken. Aber es war so ein wummernder Schmerz der sich auch in eine Migräne verwandeln könnte. Ich nahm sofort eine Tablette und wartete auf deren Wirkung. Nach einer Stunde ging es einigermaßen.
Ich kam zu der Überzeugung dass mein Körper an etwas arbeitet, eine Erkältung, ein Infekt, Virus, was auch immer. Denn vor zwei Tagen war ja auch schon was da, was ich aber erfolgreich bekämpft hatte.
Ich fing an die Recherche mit all den Antworten von gestern über die Fasnacht auszuwerten, da die D und ich für den Nachmittag die Podcastaufnahmen geplant hatten. Der über die Fasnacht wird übrigens vorgezogen und als nächstes erscheinen. Zudem hatten wir noch ein weiters Thema vorgesehen, über das ich mich auch informieren musste.
Am Nachmittag nahmen wir dann die beiden Podcasts auf, von denen ich jetzt im Nachhinein glaube, dass sie richtig gut geworden sind.
Nach einer kleinen schnellen Einkaufsrunde fuhr ich nach Hause und legte mich kurz hin denn die Kopfschmerzen hatten noch einmal zugeschlagen. Ich nahm noch mal eine Tablette. Ich musste fit sein für den Abend, denn die D Karten für die Philharmonie.

Auf dem Programm stand Live Cinema. Lady Windemere‘ Fan in der Verfilmung von Ernst Lubitsch von 1925, nach dem gleichnamigen Theaterstück von Oscar Wilde. Wir bekamen eine komplett neue restaurierte Fassung zu sehen. Es gab schon mal eine Verfilmung der gleichen Geschichte davor (1915), doch die hier ist besonders schön, weil sie in den zwanziger Jahren spielt. Die Opulenz, die Kostüme, die Kleider, die Frisuren, es war fantastisch! Die Zwanzigerjahre sind und bleiben für mich eine tollsten Epochen des letzten Jahrhunderts, was die Mode angeht.
Man kann den Film auch auf YouTube sehen:
Mit einem großen Live Orchester ist es jedoch noch mal eine ganz andere Erfahrung. Ich hatte den Film noch nie gesehen und kann nur sagen, dass die Kombi Ernst Lubitsch und Oscar Wilde nur Gutes hervorbringen konnte.
Da der Film nur 88 Minuten dauert, war ich auch recht früh wieder zu Hause.