Die Regel will dass ich es nicht vergesse und doch passiert es jedes mal . Der neue Podcast ist schon seit Mittwoch 8:00 Uhr da! Diesmal geht es um ein ernsteres Thema. Was von uns bleibt.
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Am Mittwochmorgen zum Weckerklingeln, aufgewacht. Da der gestrige Nachmittag für die Katz war, wollte ich zumindest den Morgen nutzen, um einiges hinzukriegen, was gestern liegen geblieben war.
Ich las bei Anke Gröner, oder viel mehr ich sah den Stimmzettel für die Kommunalwahl in Bayern. Ja, so in etwa sieht auch unser Stimmzettel in Luxemburg-Stadt aus, wenn auch nicht 1,50 m lang! Je nach Größe der Gemeinde hat man eine gewisse Anzahl von Stimmen, die man abgeben kann. (Wir haben wie die Schweiz auch Kantone, die haben bei einer Gemeindewahl jedoch keine Relevanz.) Jede politische Partei stellt so viele Vertreter, wie für die Gemeinde nötig sind, bei kleinen Randparteien sind es manchmal weniger. Dann kann man entweder die Liste schwärzen, d.h. man wählt eine komplette politische Partei oder man kann panaschieren, darf aber nie über die vorbestimmte Stimmanzahl hinausgehen, sonst ist der Zettel ungültig. Es gibt immer noch ein paar Gemeinden, die so klein sind, dass es keine Parteilisten gibt, sondern nur eine Direktwahl der Personen stattfindet. (Majorzgemeinde) Welcher Partei sie angehören, ist dann zweitrangig, obwohl die Parteizugehörigkeit hinter den Namen steht. Das versucht man aber immer mehr abzuschaffen, indem man kleinere Gemeinden zusammenlegt. In ein paar Fällen hat das bereits ganz gut geklappt, andere sind schon seit etlichen Jahren mit ihren Nachbargemeinden in Verhandlung und kommen nicht weiter. Es scheitert immer wieder daran, dass einer sich benachteiligt fühlt. Panaschieren und Kumulieren kann man hier übrigens auch, auch in der Landeswahl.
Dann folgte eine längere Dienstrunde, die physisch eher ein Mittelding war, psychologisch war es aber ein Kraftakt. Genaueres kann ich nicht erzählen, ich würde aber nur allzu gerne aus dem Nähkästchen plaudern…
Ein kurzes Treffen mit der D auf dem Wochenmarkt (es war schließlich Mittwoch) und ein Kaffee im Renert. Sie wird wieder nach Saint Jean entschwinden, war aber etwas beunruhigt wegen der Stürme, die zur Zeit über Frankreich fegen.
Als ich wieder daheim in den vier Wänden war, war mir sehr nach Nickerchen zumute. Es ist überhaupt in den letzten Wochen so, dass ich morgens fit bin wie ein Turnschuh und gegen 16:00 Uhr tot umfalle. Ich frage mich schon, wie das gehen soll, wenn ich wieder abendliche Vorstellungen habe…
Am gab es dann noch mal eine Version hier von:

Schnee.