Ein Geburtstag

Ich war sehr früh wach. Kurz nach 6:00 Uhr starrte ich bereits auf den Wecker. Lange ausschlafen ist schon seit einer Weile nicht mehr. Aber dafür schleppe ich mich ab 15:00 Uhr durch die Gegend und wünsche mir nichts sehnlicher als ein Nickerchen zu machen. Zudem trägt das verregnete Wetter nicht dazu bei, dass es besser wird.

Es wird voraussichtlich nächste Woche hier etwas ruhiger werden, denn am Freitag ist die Premiere eines neuen Stückes. Es sind so viele Dinge noch nicht geklärt, geschweige denn abgesegnet. Das bringt mit sich, dass dann eine Torschlusspanik entsteht und auf den letzten Drücker alles was noch nicht geregelt ist, meistens in einer Notlösung endet. Mich nervt das, denn man könnte es auch anders machen.

Das scheußliche Wetter ließ mich dann bis zur Dienstrunde daheim verweilen. Den Wochenmarkt ließ sich sausen.

Das neue Gefährt:

Ja, es ist um 1/3 länger als der Fiat davor und er ist auch um einiges breiter. Wenn ich den gleichen Wagen bekommen hätte mit einer größeren Batterie, dann hätte ich den genommen, aber das gibt es noch nicht. Heute meinte jemand dem ich ihn zeigte, er sähe sehr „Konzept“ aus. Ja, irgendwo schon.

Den halben Morgen und den ganzen Nachmittag mit einer Diensthunde verbracht, die lustig, aber anstrengend war.

Die D schickte mir einen blauen Himmel und liebe Grüße aus St.Jean:

Am Abend dann hatte der J. zu seinem Geburtstag geladen, wie jedes Jahr. Dieses mal hatte er ins G.A.N.G. eingeladen, eine gewaltig große Gaststätte, die an die Belle Étoile angeschlossen ist. Ich hatte schon einmal vor Jahren drüber berichtet. GANG hat, wenn man das googelt, aber auch eine andere Bedeutung. Es ist dein Preis der Game Audio Network Guild. Doch damit hat das Restaurant nichts zu tun. Es ist nicht mal ansatzweise so in der Inneneinrichtung gestaltet.

Das tolle an dem Geburtstag ist, dass es auch immer wieder ein Wiedersehen mit vielen Menschen ist, die ich über das Jahr selten bis gar nicht sehe. Somit gab es sehr viele angeregte Unterhaltungen und Austausch was das ganze Jahr über passiert ist.

Kurz vor Mitternacht machte ich aber Schluss, denn meine Batterie (nicht die vom Auto) bereits auf Reserve.