Am Morgen las ich erst mal wer in der Nacht alles einen Oscar bekommen hat. Ich glaube das letzte Mal, dass ich das wirklich live im Fernsehen mitverfolgt habe, war vor Jahren in Australien. Ich scrollte durch die Liste und fand keine wirkliche Überraschung. Dass One Battle After Another, alles einheimste war nicht erstaunlich. Dass Jesse Buckley ihn für ‚Hamnet‘ bekam, war wohlverdient, aber keine Überraschung. Michael B. Jordan für den besten männlichen Darsteller, habe ich in ‚Sinners‘ nicht gesehen, weil der Film mich vom Thema her (Vampire) nicht die Bohne interessierte.
Ich dachte noch einmal kurz an den unnützen Film von gestern auf dem LCFF (Luxembourg City Film Festival) und schüttelte des Kopf und begann mein Tagewerk.
Das sehr glänzende Rohr vom Nachbarschornstein verspricht manchmal mehr als das Wetter halten kann. Dem war auch so. Keine Stunde später regnete es.

Das Tagewerk bestand erst mal aus ein paar häuslichen Dingen und Büroarbeiten sowie warten auf das was heute noch kommen sollte, hinsichtlich einer Dienstrunde, von der mir vor dem Wochenende niemand sagen konnte, was, wann und wo. Organisatorisch ist das mal wieder vom feinsten und ich hasse nichts mehr, als wenn ich auf Abruf für etwas bereit sein soll, von dem ich nicht mal ansatzweise weiß, was zu tun ist.
So verbrachte ich den Morgen, in der Luft schwebend und grantig weil ich bis Mittag noch immer keine konkrete Info hatte. Die Woche fing prächtig an…
Kurz vor 15:00 machte ich mich dann auf den Weg zu einer Dienstrunde die mit vielen Unbekannten. Was danach folgte, gehört nicht mehr hierhin, aber es war ein großes Durcheinander das nicht nur mich betraf sondern das ganze Projekt. Nun ja…
Und ab da hing ich rum… und rum.,. und nochmal rum. Am Ende stand das Ding aber ich kam sehr missmutig heim.