Das Blaue Sofa

In letzter Zeit erwache ich oft morgens mit irgendeinem Lied im Kopf, aus den Tiefen meines Gehirns. Heute war es das hier – Happiness is easy von Talk Talk.

Wenn es das Credo des Tages sein soll, es wäre mir sehr recht.

Was von gestern Abend noch zu berichten bleibt – ich hatte ja vor kurzem über den Film Rose berichtet mit Sandra Hüller in der Hauptrolle. Gestern fand ich ein kleines Interview mit ihr, wo sie schon auf Promotour ist für die zwei nächsten Filme.

Der eine, Project Hail Mary lief bei uns schon an. Vom Trailer bin ich nicht überzeugt:

Das Wetter versprach sehr eklig zu werden. Regen, Kälte, und in dem Moment, als ich aus dem Fenster raus sah, befanden kleine Schneeflocken dazwischen. Ich hatte genug daheim zu tun. Wenn sich der Wäscheberg aus dem Wäschebox-Hocker im Schlafzimmer, plus der Berg, der bereits im Keller bei der Waschmaschine liegt, nicht mehr auf die zwei Wäschekörbe verteilen lässt, wird es höchste Zeit.

Am Abend besuchte ich Das Blaue Sofa, das Literaturgespräch von Bertelsmann, dass jedes Jahr einmal in Luxemburg läuft.

Der schwarze Kopf rechts im Bild ist übrigens der Luxemburger Kulturminister.

Diesmal mit Elise Schmit und ihrem neuen Buch Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf, das ich schon vor ein paar Tagen vorgestellt hatte.

Ich hatte die ersten Seiten vom Buch gelesen, doch der Abend machte mich erst recht neugierig auf das Buch. Es sind, wie in ihrem ersten Buch auch, kleine Geschichten, Stories, wie sie sie nennt, in Anlehnung an die amerikanische Shortstory. Es geht um Menschen, die sich ihrer Vereinzelung bewusst werden. Ich lernte an dem Abend, dass das Wort nicht unbedingt Vereinsamung heißt, sondern man wird sich bewusst, dass man selbst für eine einzigartige Person steht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert