Es war gut dass ich gestern den schönen Spaziergang gemacht habe. Als ich heute Morgen zum Fenster raus sah, schneite es.
Ich habe ja fast jeden Morgen irgendein Lied im Kopf herumschwirren. Da es heute das gleiche war wie vor zwei Tagen nämlich Arlo Parks, wollte ich das nicht wieder verlinken. Aber ich machte mir Gedanken über Preise. Ich habe mit der D beschlossen, dass wir uns Ende des Jahres, im November, das Konzert ansehen werden, das Arlo Parks in Luxemburg geben wird. Kostenpunkt für das Ticket: 44 €. Das finde ich für eine Künstlerin von ihres Ranges äußerst günstig, verglichen mit einem Kino Eintritt. Es gab nämlich gestern auch eine Option ins Kino zu gehen. Auf dem Programm hätte Project Hail Mary gestanden, den ich mir dann doch ansehen wollte. Ich hatte mir sogar extra eine ganz normale 2-D Version rausgesucht, nicht eine im Hyper Ultra 15-D Laser mit extra Brille und Wurzelbehandlung… Kostenpunkt, 21,20€! Das ist Wucher und steht in keinem Verhältnis zu einer Live Performance!
Nachdem ich mich beruhigt hatte, ging ich zum Wochenmarkt. Das Wetter war besonders kalt und feucht und ich hätte keinen Fuß vor die Tür gesetzt, wenn ich nicht ein paar Dinge gebraucht hätte. Ich traf die D wie gewöhnlich auf einen Kaffee im Renert und bot ihr später an, sie nach Hause zu fahren, denn zu Fuß zu gehen, war eine Zumutung.
Im Anschluss fuhren wir ins Mudam und sahen uns dort eine neue Ausstellung an, über die wir einen Podcast machten. Simon Fujiwara
Es ist eine Retrospektive seiner Werke von den letzten 20 Jahren. Und da ich auch ein bisschen Futter für das Blog brauche, werde ich hier die Fotos zeigen. Fujiwara treibt die Dinge gern auf die Spitze und hinterfragt Dinge, die wir als selbstverständlich ansehen. Ein paar seiner Werke hat er sogar extra für das Mudam erschaffen.





Am Abend gab es Unterhaltung aus der Röhre. Die Gnudi kannte ich nur vom Namen her. Jetzt weiß ich wie man sie herstellt und stehen auf der Liste wenn ich Besuch bewirten muss.