Am Morgen, den anderen Bloggern, denen ich regelmäßig folge, hinterher gelesen, was die so an Ostern getrieben haben. Dabei fand ich wieder die berühmt-berüchtigte Frage, welches Lied auf meiner Beerdigung gespielt werden sollte. Ich weiß es nicht. Gibt es ein Lied, dass mir von der Melodie her gefällt und zugleich alles abgedeckt, was mein schreckliches, schönes, wildes, ruhiges, trauriges, fröhliches,… Leben in einem Lied von vier oder fünf Minuten zusammenfasst? Geht das überhaupt? Müsste das nicht eher eine Oper oder ein Musical sein?
Und wenn wir schon bei Musik sind, der heutige Aufwachong war etwas von Alison Moyet.
Bei Herr Buddenbohm las ich etwas über Bilder. (Beinah hätte ich Bidet geschrieben) Ich habe immer noch vier große kahle Wände in der Wohnung die ein wenig Kunst verdienen. Ich habe mir über die Jahre hinweg immer gesagt, dass der Tag kommen wird, an dem ich die richtigen Bilder für diesen kahlen Stellen finde. Ich fand auch manchmal welche, im Museen oder in sonstigen großen Kunstausstellungen. Zum Beispiel in Sankt Georgen im Schwarzwald. Doch die Kollektion der Familie Grässlin steht erstens nicht zum Verkauf und wenn, würde es mein Budget sprengen. Ich müsste die Wohnung verkaufen, in der ich es aufhängen wollte. Ich durchstreife immer wieder Flohmärkte oder Räumungsverkäufe sowie am Ostersonntag. Doch da findet sich nie viel. Und wenn, ist es so gar nicht nach meinem Geschmack. Es muss mich und/oder meine Vergangenheit schon irgendwie widerspiegeln.
Kommen wir zur Tagesberichterstattung. Ich musste zeitig los wegen einer dienstlichen Angelegenheit. Ich musste in eine Ecke Frankreichs fahren, die ich gar nicht kannte. Vom dienstlichen her war das Ganze sehr ergiebig und so gesehen war ich froh, dass ich die Strecke auf mich genommen hatte. Aber da wie immer am Anfang von Projekten, oder zumindest zu dem Zeitpunkt, wo ich dazukomme, nichts in Stein gemeißelt ist, wird sich zeigen, ob das alles wirklich einen Sinn hatte. 
Am späten Nachmittag ging es noch fix zum Friseur.
Am Abend, dann wagte ich mich zum ersten Mal in das Ex Bovary, dass jetzt Chantal heißt. (Der Name!!!) inwendig haben sie alles ein wenig anders gestaltet, und ich hatte Angst, dass das heimelige Ambiente, das ist davor gab nicht mehr vorhanden, wäre. Doch sie haben das relativ schlau gelöst an. Anstatt dass die Wände voll stehen mit Büchern, haben Sie sie voll geklebt mit alten Plakaten. Leider habe ich kein Foto gemacht. Es ist inzwischen eine Weinbar und zu essen gibt es nur noch auf Bestellung und nur was da ist. Menü Karte gibt es keine mehr. Den jetzigen Besitzer kannte ich von sehr früher und es wird sich zeigen, ob es nach seinem Rezept ein Erfolg wird oder nicht.
Sehr früh zu Bett, denn die Fahrerei hatte mich müde gemacht.