Doppeltag

Dass es wieder ein doppelter Tag wird, hat damit zu tun, dass der Freitag äußerst unergiebig war. Das Wetter hatte umgeschlagen, ich hatte wieder leidliche Kopfschmerzen, die sich aber Gott sei Dank nicht in einem Migräne umgewandelten. Zudem war ich dienstlich über viele Stunden hinweg gefordert, bei denen aber nur sehr wenig konkretes herauskam.

Am Abend fiel ich todmüde ins Bett und konnte doch bis weit nach Mitternacht nicht einschlafen.

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Am Samstagmorgen hatte ich mich dann schon gründlich in den Terminen für vergaloppiert. Es war aber nicht so schlimm wie befürchtet. Zudem kam, dass ich sehr schlecht geschlafen hatte. Was es genau lag, kann ich nicht sagen, vielleicht war es auch am späten Nachmittag die Flasche selbst gemachter Eistee, die es bewirkt hatte.

Um 10:00 also fix zum ersten Termin und um 11:00 zum Zweiten.

Der zweite Termin war von angenehmer Natur. Ich gab ein Interview für ein Porträt, das übernächste Woche in einem Magazin erscheinen wird. Ich sah bei der Gelegenheit auch die D und noch ein paar andere Freunde und Bekannte.

Für den Rest des Nachmittages und abends legte mich ein Kopfschmerz lahm. Mir ging es dabei echt nicht gut.

Am Abend, als ich einigermaßen wiederhergestellt war, schaute ich mir eine Doku über einen Schauspieler an, über den ich lange, lange nichts gesehen oder gehört hatte. John Candy. Er war einer der größten Komiker, den Kanada je vorgebracht hat. Er wurde nur 43 Jahre alt und starb 1994. Schön war, dass sie für dieses Porträt ziemlich alle seine Wegbegleiter interviewt haben.

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