St.Jean: Abstecher nach Biarritz

Der erste Tag Jahres fing mit einem seltsamen Traum an. So seltsam, dass ich davon erwachte. Nur so viel; es war gut, DASS ich erwachte. Ich will mich nicht in irgendwelchen Traumdeutung verlieren, denn wenn das, was ich geträumt habe, die offensichtliche Wahrheit ist, oh je…

Ich las bei humbl einen Spruch von einer Frau, die ich absolut nicht kenne:

„In den sozialen Netzwerken treffen Jahresrückblicke wie stroboskopische Lichtblitze die Netzhaut und meiner inneren Tiefseetaucherin stockt der Atem. Ein ganzes Jahr Leben auf einen dreißig sekündigen Mikrofilm zu reduzieren, der die Höhepunkte der vergangenen 12 Monate in Wimpernschlägen greifbar macht, ist eine Herausforderung, die ich ausschlage. Nicht, weil es nichts zu erzählen gäbe, sondern weil es mir nicht darum geht, WAS ich erlebt habe,
sondern WIE ich es gelebt habe.“

Ich gebe ihr, hinsichtlich der Sozialen Netzwerke, absolut recht. Die Jahresrückblicke werden ja auch von Algorithmen zusammengestellt und nicht von der betreffenden Person selbst. Da lobe ich mir doch meinen Fotorückblick den ich mit meinem eigenen Bio-Algorithmus zusammenstelle. Wenn ich den Gedanken sogar noch ein wenig weiter verfolge, … ach lassen wir das. Ich werde den irgendwann weiterspinnen aber nicht heute.

Danach musste ich raus. Draußen war schönes Wetter das mir meine Missmutigkeit auszutreiben sollte. Ich ging am Meer entlang und anschließend hinüber zur Bar de la Marine wo es ein Kaffee und ein Croissant gab. Ein wenig später kam die D dazu. Ich beschloss nach Biarritz zu fahren mit dem Bus.

Während der Fahrt schrieb ich schon mal hier ein wenig vor.

Ein Foto wollte ich noch von gestern in San Sebastian zeigen:

Jemand hatte dem Padre ein paar Googly Eyes aufgeklebt.

In Biarritz dann ging ich eine Weile am Strand entlang. Es war eisig kalt und das Meer ungewöhnlich ruhig.

Ich machte Kehrt und ging ins Café Miremont, eine der ältesten Patisserien des Ortes, wo ich schon öfters göttlich gute heiße Schokolade getrunken habe. Heute gab es etwas anderes:

Ein Croque Monsieur. Danach war mir wieder einigermaßen warm und ich wanderte eine Runde durch das Zentrum von der Stadt. Außer ein paar wenigen Restaurants und Konditoreien, war alles geschlossen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Miromont ein richtig teurer Laden ist! Mit zwei Tassen Kaffee kostete das ganze satte 30 €! Kurz nach 14:00 nahm ich den Bus zurück.

Als ich wieder in St.Jean war, legte ich mich erst mal hin und schlief volle 2 Stunden. Irgendwie war das nötig. Danach lass ich das riesige Comic Buch aus, dass ich mir schon am Anfang hier gekauft hatte:

Es ist wirklich eine aberwitzige und total verrückte Geschichte, ich könnte mir vorstellen, dass man sie verfilmen könnte.

Später schaute ich mir noch ein Dokumentarfilm über Truman Capote an.

Ich hatte vor einer längeren Weile schon den Anfang des Romans im New Yorker gelesen. Da ich ja jetzt im Januar ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich ihn wohl ganz lesen.

Am letzten Tag des Jahres in San Sebastián

Es war so eine Idee den Tag mit etwas zu gestalten, das einigermaßen sinnvoll wäre, weil vom Wetter sollte es nicht so toll werden. Also saßen die D und ich am Morgen im Flixbus.

Ich erstand ein paar lang gewünschte Schuhe in schwarz, wo man die Kappen auswechseln kann. Foto davon gint es die Tage

Gegenüber vom La Vinia befindet sich ein weiterer Käsekuchenladen in den wir einkehrten und zu Mittag aßen.

Ein süsses Mittagessen

Als wir dort raus wollten ging es nicht. Die Straße war voll mit Läufern für den Sylvesterlauf. Huch! Damit hatten wir nicht gerechnet!

Und plötzlich kam da eine Stimmung auf, die sagenhaft war. Ich versuchte eine der Nummern auf den roten Shirts zu lesen. Das war eine der höchsten die ich sah:

Also mussten mindestens an die 6000 Menschen teilnehmen. Es dauerte auch eine ganze Weile, bis alle durchgelaufen waren und wir weiter konnten.

Ich fand noch ein paar hübsche Strümpfe vom meinem Künstler in einer schönen Box. Sie macht sich gut als Deko ohne ihren Inhalt.

Wieder daheim blieb noch Zeit bevor wir zum Restaurant gingen. Ich legte mich kurz hin und las ein wenig.

Zwischendurch beantwortete ich eine Tagesfrage:

Was löst Nostalgiegefühle in dir aus?

Am meisten sind es Gerüche, die, und das ist erwiesen, die stärksten Nostalgiegefühle auslösen. Wahrscheinlich bin ich deswegen auch so ein Parfum Freak. Aber es können auch Gerüche sein wie zum Beispiel Eukalyptus. Als ich vor Jahren in Singapur war, roch ich schon beim Verlassen des Flughafens die Bäume. Hierzu muss ich erklären, dass der Geruch der Bäume die Moskitos fern hält. Ich fühlte mich augenblicklich nach Korsika in meine zarteste Kindheit versetzt, weil es dort in Porto beim Strand das gleiche Problem gab. Seitdem die großen sehr stark riechenden Bäume dort stehen, sind die Schnacken weg. Seltsamerweise lösen Eukalyptus Bonbons die Erinnerung aber nicht aus. Gleich dahinter kommt Musik, vor allem dann, wenn es Lieder sind, die ich sehr lange nicht mehr gehört habe. Das ist dann Nostalgie pur.

***

Im Instincts dann. Ich hab das jetzt einfach mal übersetzen lassen:

Rinderbouillon in Gelée & Schellfisch, grünes Shiso:

Terrine von Gänseleber und Artischocken. Gedämpftes Brot mit Trüffel (das war Hammer!)

Rohe Jakobsmuscheln. Crème double aus der Liège-Region. Zedrat-Zitrone & geräucherte Hechtstücke (das auch!)

Flammengegarter Rotbarbenfisch. Safran-konfierte Kartoffeln. Grätenjus, gebunden mit Rotbarbenleber:

Stockente mit Topinambur. Lauchjus. Dattelcondiment: (das war auch sehr gut!)

Warme Tartelettes mit Brie de Meaux und Trüffel. Buchweizenpulver:

Konfierte Quitte. Madeleine mit Honig. Weiße-Schokoladen-Vanille-Ganache & Eis mit Bienenwachs: (Das Eis mit Bienenwachs!!! Genial!)

Frohes Neues!

Der Fotorückblick 2025

Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ich habe das Gefühl dass sie immer schneller vorbeigehen. Es gab viele definitive Veränderungen. Ich habe einen neuen Zahnarzt, einen neuen Friseur und einen neuen Großherzog. Zudem habe ich ein altes neues Hobby wieder entdeckt, das Malen.

Die Fotos sind etwas mehr querbeet als die Jahre davor und ich hatte Mühe 24 Stück zusammen zu bekommen. Es hing aber auch damit zusammen, dass es emotional ein sehr heftiges Jahr war, was sich nicht notwendigerweise in Fotos widerspiegelt. Aber in einem visuellen Rückblick mag ich nur bedingt daran erinnert werden.

Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky, bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht. Der Beitrag wird bis zm den 10. Januar oben angeheftet bleiben. Alle neueren Beiträge befinden sich logischerweise darunter.

Januar

Februar

Die Cocktailbar von Hotel Cravat.
Das Pertuss Tal

März

Der Mond winzig klein. An fast der gleichen Stelle am Himmel gibt es ihn noch mal im September.
Ein Wiedersehen mit der E.

April

In Lichtenstein
In Freiburg
Ein Rundflug über die Hauptstadt.

Mai

Nich ein Mondfoto
Der Auquatunnel

Juni

Ein Trugbild im Centre Pompidou in Metz.
Familie Nilgans am See in der Alten Heimat

Juli

Baskischer Kuchen als Mitbringsel für mich
Es scheint ein Ufo zu landen

August

Das Foto zum Beginn des Podcasts „Ëmgefall an Ausgelaf
Das Bild steht gewollt Kopf

September

Das zweite Mondfoto (aber eigentlich ist es der dritte 😉
In St. Jean bei Brouillartha Wetter

Oktober

Der neue Teppich
Das (fast) erste Bild meiner Aquarell Karriere.

November

Dezember

Bayonne. Ein restaurierter Turm und einer unrestauriert.
In der Bucht von St.Jean-de-Luz

Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Ein sehr ruhiger vorletzter Tag

…der meiner Meinung von Nöten war. Zudem hatte das Wetter umgeschlagen. Es war feucht und trüb.

Am Morgen ging ich mit der D auf den Markt. Wir kauften Maigre (eine Recherche ergab, dass das auf Deutsch Umberfisch heißen soll?!?) fürs Abendessen. Wir trafen noch den S mit seiner Frau A auf einen Kaffee.

Und da das Wetter wirklich nicht nach draußen lockte, verbrachte den Rest des Tages mitlesen und dem anschauen eines alten Theaterstücks, auf dem ich vor etlichen Jahren einmal selbst gearbeitet hatte:

Am Abend bereitete ich den Fisch zu, mit karamellisierten Möhren und einer großen Schüssel Salat. Die Rezepte fand ich bei Papilles et Pupilles, hier und hier.

Zum Abschluss gibt es noch ein Foto und ein Bild das ich davon gezeichnet habe.

Und das war es für dieses Jahr! Wer beim Fotorückblick mitmachen will, hier steht wie es geht, und die Fotos werden gleich im Anschluss nach diesem Posting hochgeladen. Wir lesen uns im neuen Jahr!

St.Jean: Zokoa & Belardi

Ich hatte besser geschlafen als die Nacht davor. Am Morgen schrieb ich den Blog Beitrag von quasi null fertig. Da ich in Schreiblaune war, fing ich ebenfalls einen Text für das Technik Tagebuch an. Wenn er fertig ist, eingereicht wurde und veröffentlicht, werde ich ihn verlinken. Ob das noch hier in St.Jean passiert, ist aber fraglich.

Nach einem Kaffee bei strahlendem Sonnenscheinen machte ich mich auf mit der D zu einem längeren Spaziergang nach Zokoa.

Ich machte aus Gründen viele Fotos vom Leuchtturm.

An einem kleinen Strand angekommen, setzten wir uns kurz hin und nahmen einen weiteren Podcast auf. Der wird allerdings erst im Februar zu hören sein.

St.Barbe von der anderen Seite der Bucht
Ein Schlepper der rote Algen einsammelt.
Fort de Zokoa
Ein fotorealistisches Bild auf einem Verschlag. Es ist nicht geklebt sondern richtig gemalt.
Das ist der Seemannsfriedhof, der von seiner Form her die Illusion erzeugt, er wäre riesengroß. Ist er aber nicht.

Am Abend ging es für mich zum ersten Mal ins Belardi. Ein Restaurant, in das mich die D schon im September ausführen wollte, doch es war leider geschlossen. Dieses Mal klappt es. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das Gaua. Alle Gerichte sind zum teilen. Leider habe ich keine Fotos gemacht. Aber es war alles um Längen leckerer als im Gaua. Und um Längen günstiger! Am Samstag gehen wir noch mal hin.

Völlig überfressen fiel ich ins Bett.

St.Jean: Im Kino / Jim Jarmusch – Father Mother Brother Sister

Ich hatte schlecht geschlafen, zudem hatte ich unglaublichen Blödsinn geträumt, dass ich Kleinkinder adoptiert hätte… weiß der Teufel wo das herkam. Ich erwachte mitten in der Nacht und da der ganze Traum seltsamerweise etwas Erfreuliches hatte, fragte ich mich ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte.

Am Morgen ein Spaziergang hinüber nach Ciboure, über die Brücke am Hafen vorbei:

Dieses Licht hat fast etwas Irreales.

Wir spazierten einmal kurz über den Markt, der am Sonntag immer in Ciboure stattfindet.

Wieder daheim legte ich mich eine Weile hin, machte aber kein fantastisches Nickerchen. Ich las in einem neuen Comic, an dem ich leider im Buchladen nebenan nicht vorbeikam:

Eine derart aberwitzige und verwegene Geschichte, dass ich mich in der Hälfte des Buches fragte, wo das alles hinführen soll. Auslesen werde ich es morgen.

Kurze Zeit später ging es noch einmal auf die Promenade, die, weil es Sonntag war, sehr bevölkert war. Ich hatte die Mikrofone mitgenommen, weil die D und ich einen weiteren Podcast aufnahmen.

Am frühen Abend ginge es ins Kino, die Überschrift verrät es bereits. Auf dem Programm der ganz neue Film von Jim Jarmusch.

Er hat dieses Jahr den großen Preis in Venedig gewonnen. Und da Jarmusch schon so lange keinen Film mehr gemacht hatte, war ich sehr neugierig. Es sind drei Familiengeschichten, die durch verschiedene Schlüsselwörter und Sätze sowie einer Rolex Uhr miteinander verbunden sind. Es ist ein typischer Jim Jarmusch Film. Als ich aus dem Film kam, hatte ich wohl verstanden, was er mir erzählen wollte, aber es ist ein bisschen dünn, was die Geschichten angeht. Es ist die letzte Geschichte die emotional am nächsten ging, aus diesen Gründen. Der Film wäre wahrscheinlich eine Katastrophe geworden, wenn er nicht diese absolute hochkarätige Besetzung hätte mit Schauspielern, die ihr Handwerk verstehen.

Für das Abendessen hatte die D einen Tisch im bretonischen Restaurant Piper Belz bestellt. Die Galette kam nach dem Kino genau richtig.

Kurz nach 22:00 lag ich brav im Bett.

St.Jean: Der dritte Tag

Ein gutes Zeichen ist, dass ich hier völlig die Wochentage vergesse.

Am Morgen malte ich ein Bild.

Später ging es bei strahlendem Sonnenschein auf einen Kaffee in die Bar de la Marine.

Ab dem Nachmittag fing ich an den Podcast von gestern zuzuschneiden. Es ist um einges mehr an Arbeit, wenn wir das nicht in einem Wisch aufnehmen, sondern dazwischen immer wieder Pausen machen und ich dann später im Schneidprogramm alles selber zusammenschnipseln muss. Ich denke aber, dass er ganz gut geworden ist. Ich habe übrigens zum ersten Mal eine Richtigstellung eingebaut. Er wird am 7.Januar erscheinen.

Am Abend kochte ich. Wir hatten ein paar schöne Filets de Bar (Wolfsbarsch) gekauft. Zu Anfang war die Überlegung sie in Alufolie mit Gemüse ‚à l‘étouffé‘ im Ofen zu garen. Doch es war nicht mehr genug Alufolie da. Also machte ich sie in einer ofenfesten Form. Das sah dann so aus:

Das Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch) kleingeschnibbelt mit reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und rote Beeren vermischen.
Die Hälfte davon in die Form geben…
… die Filets darauf legen und noch einmal kräftig würzen (Salz, Pfeffer, Olivenöl) und den Rest des Gemüse darüber verteilen. Zum Schluss ein kleines Glas Weißwein drüber schütten. Mit Alufolie zudecken umd bei 190 Grad für gute 45 Minuten in den Ofen damit.
Das sah dann angerichtet so aus. Wir hatten Basmatireis dazu.

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Du könntest deinen perfekten Platz zum Lesen und Schreiben schaffen. Wie würde er aussehen?

Er wäre wahrscheinlich am Meer am Strand. Tatsache ist aber, dass ich überall lesen und schreiben kann und es mir im Prinzip nichts ausmacht, wo ich das mache. Ich kann in einem lautstarken Cafe ein Buch lesen oder einen Blog Text schreiben. fahre jetzt in diesem Augenblick, da ich diese Zeilen schreibe, liege ich auf dem Bett.

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Ein Bericht über Fast Fashion den ich schon gestern sah. Ab jetzt werden Zara, H&M, Cos und Co. noch mehr gemieden als ich es eh schon tat. Das sollte übrigens jeder tun.

Zweiter Weihnachtstag mit vielen Fotos

Auf nach Bayonne!
Das letzte Mal als ich hier war, war der linke Turm noch eingepackt. Er wurde gereinigt. Man sieht es deutlich!

Das Foto hier und die zwei nächsten braucht ein wenig Erklärung. Bayonne ist ja nicht nur die Stadt des Schinkens sondern auch der Schokolade. Hier waren die D und ich in einem Schokoladenhaus mit einem Teesalon (also Tee gab es sicherlich auch, aber heiße Schokolade sollte man dort eher trinken) Bei Puyodebat gibt es kuriose Tassen:

Man nennt den Salon auch Salon Moustache und mit den eigentümlichen tasses à moustache, also Schnauzbarttassen, oder besser Anti-Schnautzbarttassen.

Dieser kleine Einsatz in der Tasse verhindert das man einen Schokoladenschnäutzer bekommt. Es gibt sie sogar für Linkshänder.

Im Anschluss ging es in das Museum Bonnat-Helleu das volle 14 Jahre geschlossen war. Es öffnete Anfang November seine Türen wieder für das Publikum. Nebst einer kompletten Renovierung und einer Vergrößerung des Museums, gab es noch viele andere Probleme, die gelöst werden mussten. So zum Beispiel verhinderte jahrelang eine Schule, die gleich nebenan ist, die Erweiterung und die Riesenbaustelle überhaupt. Dann gab es noch politische Gründe und und und.

Es ist den Umweg wirklich wert wenn ihr in der Gegend sein solltet. Da die D und ich während der Besichtigung einen Podcast aufgenommen haben, mag ich nur wenig hier darüber schreiben. Nur so viel. Es scheint für Kenner eines der wichtigsten Museen zu sein zwischen dem Louvre in Paris und Madrid. Der Podcast wird am 7. Januar erscheinen.

Wieder in St.Jean machte ich ein fantastisches Nickerchen.

Am Abend hatte die D einen Tisch im Gaua bestellt. Sie haben die Tische geändert. Am sitzt jetzt seltsam tief, was sehr befremdlich ist. Das Essen war wie die letzten Male auch, alles zum Teilen. Sehr gut waren die Sardinen Pinchos.

… und die Poularde, die etwas seltsam aussah aber sehr gut schmeckte. Insgesamt war es aber nicht mehr die schöne Erfahrung wie letztes Jahr oder im Jahr davor.

Kurz vor Mitternacht lag ich in der Horizontalen.

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Ein unsinnige Tagesfrage die eine entsprechende Antwort verdient:

Was ist dein absolutes Lieblingsauto?

Eines mit vier Rädern.

Weihnachten in St.Jean mit vielen Fotos

Die Anzahl der Weihnachtsfeiertage, die ich in St.Jean verbringe, steigt um ein weiteres Jahr.

Ich baute die ‚Malstation‘ schon am Vortag auf.

Am Morgen machte ich einen schönen Spaziergang mit der D. bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel. Das was ich die letzten Wochen so sehr vermisst habe.

Das Grand Hotel bekommt eine neue Fassade und ist leider ganz geschlossen. Sonst hätten wir uns eine Tasse Kakao auf der Terrasse gegönnt.
Surfer an Weihnachten um 14 Grad kalten Wasser.
Stehpadler.
‚Les Trois Courronnes‘
St.Barbe
Das Fort de Scocoa von der anderen Seite der Bucht.
Einen Kakao gab es dann doch im Madison, ein Hotel und eine der seltenen Terassen die voll im Sonnenschein lag und geöffnet hatte.

Nach einem fantastischen Nickerchen, fing ich an zu malen:

Am Abend gab es ein Gericht das es wahrscheinlich an vielen Orten gab. Raclette.

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Bei der Gelegenheit möchte ich daran erinnern, dass am 31. Dezember wieder der FotoRückblick des Jahres kommt. Wenn ihr selbst ein Blog habt oder sonst eine Plattform könnt ihr gerne mitmachen. Wie das geht, erkläre ich hier.

Von Luxemburg nach St.Jean

Vorab noch etwas anderes, weil ich das gestern wieder einmal vergessen hatte. Der neue Podcast ist da! Es geht um Geschenke, ein besseres Thema für Weihnachten gibt es nicht.

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Theoretisch hätte ich genug geschlafen, wenn ich denn bei Zeiten ins Bett gekommen wäre. Dem war aber nicht so. Der Wecker klingelte viel zu früh. (Warum gibt es keinen Schnellschlafmodus, so wie es bei den E-Autos ein Schnelllademodus gibt?)

Im Briefkasten lag noch eine Weihnachtskarte aus München. Vielen Dank! Sie kam pünktlich an.

Und dann:

Im Zug gab es eine Familie, Großmutter, Großvater mit Mutter, zwei kleinen Kindern plus Baby die schon das halbe Abteil mit viel Getue und lautstark belegt hatten. Ich musste mir erst mal meinen Platz von fünf Mänteln und Jacken frei räumen lassen. Der Großvater verdrehte die Augen und entschuldigte sich nicht. Das konnte ja heiter werden, zumal die Mutter mit Baby drei Abteile entfernt saß in der zweiten Klasse und beständig hin und her wanderte. Dann fingen die Kinder an, einen Film auf Großvaters Handy anzuschauen, volle Lautstärke, ohne Kopfhörer. Doch ein anderer Nachbar wies sie sofort darauf hin, dass es das ganze Abteil stören würde und dassces von den Regeln her nicht erlaubt ist im TGV. Nochmal ein Augenverdreher des Großvater. Ab da stöpselte ich mir die Kopfhörer ein mit Gräuschunterdrückung. Als sich das Abteil in Metz dann vollends ganz füllte, musste die gesamte Familie von dem Plätzen weichen, die gar nicht ihre waren und saßen alle weiter weg von mir. Uff!

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Ich wollte noch von gestern von der Begebenheit im Theater erzählen. Der Portier hatte während der Vorstellung auf den Kameras, die überall an den Eingängen hängen, eine Frau entdeckt, die versuchte sich ins Theater zu schleichen. Zudem glaubte er sie zu erkennen. Es gibt nämlich seit einer Weile schon eine Frau, die meistens ein kleine Krone trägt, die sich heimlich in die Theater schleicht. Sie ist inzwischen bekannt in der Region, denn sie hat es schon in Nancy, in Metz bis hin nach Straßburg versucht. Sie gibt sich als bekannte Opernsängerin aus und sie müsste unbedingt auf der Bühne proben. Sie hat es in Luxemburg sogar geschafft, dass sie eine ganze Nacht in einer Loge verbrachte und dort auf dem Sofa schlief. Sie ist inzwischen keine Unbekannte mehr und wenn sie als Zuschauer zu einer Opernvorstellung kommt, behält man sie im Auge.

***

Kommen wir wieder zur Tagesberichterstattung. Der Zug hielt unerwartet im Bahnhof Champagne-Ardenne TGV, wo er nie hält, weil es einer Person im Zug schlecht geworden war. Man hatte vorab schon nach einem Krankenpfleger oder einem Arzt ausrufen lassen und dann nochmal einen Aufruf nach einem Spray XY gemacht. Ich hatte den Namen nicht verstanden. Zwanzig Minuten Verspätung. Das war aber nicht weiter schlimm weil mein nächster Zug erst um 14:00 Uhr ab Montparnasse ging. Ich hätte also noch 1:20 für den Bahnhofwechsel. Doch letztendlich fehlten mir die 20 min um eine Flasche Wasser oder mir sonst etwas essbares zu kaufen. Zudem hatte das Taxi, das mich nach Montparnasse fuhr, mich an einem Ort rausgelassen an dem ich eine enge Treppe runtersteigen muss um zu den Gleisen zu gelangen. Das nächste mal möchte ich wieder an einem der Haupteingänge aussteigen.

Dann kamen die vier langen Stunden bis St.Jean. Ich war sehr unschlüssig was ich machen sollte. Lesen, hören, schreiben? Ich schlief erst einmal ein.

Später lass ich dann ein Interview mit Hape Kerkeling im Spiegel. Sehr lustig.

Ab der Haltestelle Dax ging fing es an kribbelig zu werden. Jetzt könnten wir wirklich langsam ankommen. Aber es waren noch zwei Stunden fahrt.  Das letzte Teilstück durch die Landes zieht sich immer in die Länge. Das kommt auch dadurch, dass der Zug nicht mehr mit Höchstgeschwindigkeit fährt. Zwischendurch schrieb ich der D dass ich kein Sitzfleisch mehr hätte.

St. Jean empfing mich mit leichtem Nieselregen.aber es war nicht so kalt wie daheim.

Großes Hallo, als ich endlich ankam. Inzwischen war es dunkel geworden, und ich hatte einen Bärenhunger. Die D hatte für alles gesorgt. Sie hatte ein Menü im Essentiel bestellt. Für mich gab es Lachs und Blinis als Vorspeise und danach Seeteufel mit allerlei Gemüse. Fotos habe ich keine gemacht. Es gab zu viel zu reden und zu lachen.

Ein letztes Foto vom Balkon:

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten!

Goodbye Chris

Wie fast jeden Morgen den Feed Reader durchgeblättert und eine traurige Nachricht gelesen. Chris Rea verstarb am Montag. Da ich am Montag aus Gründen keine Nachrichten vertrug, sah ich es erst jetzt. Ich hatte ihn für mich irgendwann in den 80ern entdeckt. Er war von seiner Musik her nicht so das was ich damals hörte und mochte. Doch ein Lied packte mich:

Und zwar in der Originalversion hier oben. Es gab später eine remasterte Version die mir weitaus weniger gefiel. Allein der Umstand dass das Lied mit Meeresrauschen beginnt, war schon genau das was ich brauchte. Auf maximaler Lautstärke im Walkman..

Er hatte so viele Songs und Hits, dass ich gar nicht alle aufzählen kann, die mich irgendwo in meinem Leben ein Stück weit begleitet haben. Aber eines, das für mich eines seiner schönsten ist, ist Set me free. Der epische Schluss, den man sich am Anfang der leisen Ballade gar nicht erwartet, zieht mir heute noch die Schuhe aus.

Es half alles nichts. Ich konnte nicht den ganzen Tag vor mich hin grübeln über Lieder und Begebenheiten. Ich musste die Wohnung aufräumen und alles bereit stellen was in den Koffer soll.

Es kamen mehrere Anrufe die mich alle ein wenig ins Hintertrffen fallen ließen, denn irgendwann musste ich los zum Dienst und es war knapp mal die Hälfte von den Dingen gemacht, was ich eigentlich machen wollte. Aber es half nichts, Dienst ist Dienst.

Die letzte Vorstellung für dieses Jahr. Sie war schön und alle unsere Darsteller waren ein wenig überdreht. Die Maske glich einem Tollhaus. Ich atmete tief durch und ließ sie gewähren. Nach der Vorstellung ging es relativ schnell zum einpacken. Ich hasse nichts mehr, wenn ich dafür keinen Plan habe und alles im Chaos endet.

Es gab auch noch einen Schreckmoment, von erzähle ich morgen, dann habe ich Zeit das in Ruhe niederzuschreiben.

Wieder daheim schaute ich mir eine Reportage über das Crazy Horse in Paris an. Es ist schon fast Kult dass es im Dezember im französischen Fernsehen während der Feiertage, eine größere Reportage über die klassischen Shows in Paris gibt. Früher war es die Follie Bergère, das Lido und das Alcazar, die es alle nicht mehr gibt.

Die hier fand ich sehr schön.

Erinnerungen

Ein ruhiger Montag an dem ich vermied viel unter Menschen zu sein, das heißt ganz klappte das nicht. Um 11:00 musste ich zum Friseur, ein letztes mal für dieses Jahr (und wahrscheinlich ein letztes mal zu dem einen Friseur, aber so ganz habe ich das noch nicht entscheiden)

Es sieht recht chic aus.

Bei Oberweis nahm ich spontan den Mittagstisch mit und zog dann wieder heimwärts.

Es war schönes Wetter und anstatt den Bus zu nehmen ging ich durch den Park zurück.

Daheim hatte ich Lust zu schreiben und schrieb in einem Wisch den letzten Teil des nächsten Artikels für queer.lu fertig. Das musste einfach sein, denn ich wollte ihn endlich von Tisch haben.

Danach machte ich ein fantastisches Nickerchen.

Am Abend schaute ich mir ein Video von Charlie Nebe an über Erinnerungen, das mich sehr nachdenklich stimmte.

Als ich vor über zehn Jahren damit anfing, das Haus meiner Mutter, das Haus meiner Großmutter und die große Wohnung meiner Tante leer zu räumen, stand ich vor einem fast unüberwindlichen Berg an Erinnerungen. Nicht nur deren Erinnerungen sondern auch meine. Um nicht vollends darin zu ersticken traf ich die Entscheidung alles zu verkaufen oder wegzugeben. Ich beauftragte eine Flohmarkthändlerin. Bis auf wenige Möbel, die Fotoalben, mehrere Schuhkartons mit unsortierten Fotos und ein paar Bilder habe ich nichts mehr von damals. Auf den Dachböden und in den Kellern habe ich in keine einzige mehr Kiste geschaut, was da drin wäre. Meine Spielsachen, meine Stofftiere, meine Kinderbücher, es ist nichts mehr da.

Manchmal schmerzt es ein wenig dass nichts mehr davon da ist, doch andererseits bin sehr froh, dass ich den ganzen Ballast los bin. Wenn ich in die Zukunft denke, wen werden meine Besitztümer interessieren, wenn ich nicht mehr da bin? Niemanden! Aus den Erinnerungstücken werden Erinnerungslücken.

Und wieder einmal wurde mir bewusst wie wichtig mein Blog ist, denn es ist das einzige was ich hinterlassen werde. Hier steht alles drin was ich mal war.

Betrübliches, Befremdliches & Köstliches

Der Samstag beinhaltete ein Doppelvorstellung und im Nachhinein fragte ich mich, was schlimmer ist, Pest oder Cholera? Schulvorstellungen oder Doppelvorstellungen? Ich übertreibe…

Im Anschluss ging ich noch zur Weihnachtsfeier vom Rainbow Center. Es war schön aber ich hielt es bewusst kurz.

Daheim konnte ich jedoch lange nicht einschlafen. Ich sah mir auf One zwei Folgen von Sherlock Holmes an mit Benedikt Cumberbatch. Und obwohl ich die Geschichten und die Auflösungen kenne, ist es immer wieder schön sie noch einmal zu sehen. Als ich ein letztes Mal auf den Wecker schaute, war es 3:00 Uhr morgens. Zugegeben, ich hätte es ein bisschen herausgefordert, damit ich endlich aus der Schiene 6:30 Uhr 7:00 Uhr aufwachen rauskomme.

***

Das klappte auch halbwegs. Ich erwarte erst gegen 8:30 Uhr.

Nach ein paar Tassen Kaffee setzte ich mich an den Rechner und schrieb die lästige Material Abrechnung fertig.

Danach legte ich mich noch einmal ein bisschen hin und scrollte durch meine Podcasts. Auf NDR 2 fand ich eine kleine Serie über Weihnachtslieder und deren Entstehung. Da ich dieses Jahr noch nicht ein einziges Mal GeWham‘t wurde, hörte ich mir die Geschichte davon an; danach von Chris Rea, I’m driving Home for Christmas; und dann die tragische Geschichte von Melanie Thornton und Holidays are Coming.

Was ich beim Hören nicht bedacht hatte, war, dass ich wieder diesem berühmten Satz der Schriftsteller Haruki Murakami folgte: „Wenn ich glaube, nicht mehr weitermachen zu können, mache ich noch ein kleines Stück weiter – und genau dann lerne ich, dass ich mehr ertragen kann, als ich dachte.“

Denn urplötzlich waren die Geister der Vergangenheit wieder so präsent, dass es mir fast körperliche Schmerzen bereitete. Es ist jedes Jahr vor Weihnachten dasselbe und bis jetzt war ich froh, dass sie mich weitgehend in Ruhe ließen. Dass sie an diesem Morgen so zuschlugen, war schon lange nicht mehr der Fall. Aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich es auch herausgefordert.

Gegen 14:00 Uhr machte ich mich auf zur Nachmittagsvorstellung. Alles lief wie am Schnürchen ohne Vorkommnisse.

Im Aufenthaltsraum, der weihnachtlich geschmückt ist, fand ich etwas in einem Kranz auf einem der Tische, das aus Wachs geformt war, wahrscheinlich von einer Kerze, und sehr befremdlich aussah.

Von der Seite sah es aus wie ein alter Mann…
… von vorne hatte es aber etwas von einem Vogel.

Gegen 19:00 war ich raus und beschloss ins Parc Belair Hotel zu fahren. Ich hatte Hunger auf andere Dinge, als die,die in meinem Kühlschrank lagen. Zugegeben, so viel ist nicht mehr drin, denn ab Mittwoch bin ich anderweitig zu finden.

Als Vorspeise:

Ja, genau das! Foie Gras! Er stand nicht auf der Karte und war eine Empfehlung, hausgemacht und frisch. Das dunkelbraune ‚Brot‘ oben war gar keines. Es war Lebkuchen und schmeckte hervorragend dazu.

Als Hauptgericht hatte ich:

Schweinebäckchen. Köstlich!

Und irgendwie machte das gute Essen den Tag wieder wett.

Im Restaurant saßen auch zwei ältere Damen, die ich immer wieder hier begegne. Ihre Gespräche auf Luxemburgisch drehen sich immer um Alles und Nichts. Es ist mitunter sehr lustig ihnen zuzuhören. „Wer bezahlt heute? Du oder Ich?“ „Ich weiß es nicht mehr!“ „Ich weiß es wieder! Das letzte Mal war die Engländerin mit dabei, da haben wir geteilt.“ „Nein, ich habe alles gezahlt. Du hattest kein Geld dabei.“ „Das kann nicht sein. Ich habe immer Geld mit.“ „Nein, ich musste alles zahlen!“ „Du denkst ja eh, dass ich knauserig bin.“ „Bist du auch!“ „Wir nehmen eh nichts mit wenn wir gehen müssen…!“ „Stimmt auch wieder.“

Und irgendwie endete der Tag dann doch schön.

Am Ende eröffnete mir der Kellner S. den ich schon seit Jahren kenne, dass das Hotel und das Restaurant den ganzen Januar und Februar geschlossen haben wird wegen größerer Umbauten. Es war also heute zum letzten Mal, dass ich in diesem Jahr dort war.

Die Tagesfrage:

In welchen Momenten bist du am glücklichsten?

-Wenn ich etwas Gutes zu essen bekomme.

-Wenn sich unverhofft ein paar Stunden oder auch manchmal ein ganzer Nachmittag ergibt, an dem ich nichts vorhabe ind ich spontan entscheiden kann was ich machen will. Es kommt eher selten vor.

Ein freier Tag

Ein freier Tag, Hurra!

Am Morgen die lästige ‚Fiche technique‘ geschrieben. 10 Stück für die 10 Menschen starke Produktion mit den Umzügen und allem Pi Pa Po. Ich hatte einmal an einem anderen Beispiel erklärt, wie das aussieht. Auf Deutsch sagt man auch Laufzettel dafür. Da ich bei dem Stück Assistentinnen habe, musste für alle TänzerInnen das Datenblatt schon vor den Endproben fertig sein. Es ging also schneller als gedacht. Uff!

Im Anschluss räumte ich die Wohnung auf den Meisterin Proper sollte am Nachmittag kommen. und dass ich dabei wie gewöhnlich immer im Weg bin, suchte ich das Weite. Ich fuhr ins benachbarte Ausland zu Kaffee und Kuchen, denn ich wollte noch einmal die N vor den Feiertagen sehen.

Am Abend schaute ich mir unter anderem von Astrum dieses Video an. Sehr spannend und es wirft mehr Fragen auf, als es Antworten gibt.

***

Gestern postete die Kaltmamsell ein 14 Jahre altes Video von der Bohemian Rhapsody von den Porkka Playboys. Ich poste heute eines vom gleichen Lied vom Ndlovu Youth Choir in isiZulu.

(Das könnte eine Art Stöckchen werden. Ihr sucht euch eine Version der Bohemian Rhapsody raus und postet sie in euerem Blog. Es gibt hunderte!)

Dienstrunde & Tagesfrage mit Erinnerungen

Ein sehr ruhiger Morgen, an dem ich Haushaltsdinge erledigte und etwas mehr Körperpflege betrieb als üblich:

Zudem betätigte ich mehrfach die Waschmaschine. Der Wäschekorb schrie zwar noch nicht um Hilfe, dass er wieder zum platzen gefüllt war, aber es muss ja nicht jedes mal zum Äußersten kommen.

Zudem hatte ich Lust zu malen:

Ich hatte die Ränder nicht fest genug abgeklebt und es suppte an den vier Seiten raus. Ich werde die Tage versuchen das irgendwie zu retten indem ich eine Rahmen malen werde. Wie das genau aussehen soll weiß ich auch noch nicht.

Gegen 15:30 machte ich mich auf zu einer Dienstrunde.

Während der Arbeit wurde mir leicht schwummerig, was ich schon lange nicht mehr hatte. Ich befürchtete dass ich die letzte Darstellerin, die die aufwendigste Maske hat, nicht schaffen würde. Es kostete sehr viel Kraft. Zudem konnte ich es mir nicht anmerken lassen. (Darsteller sind da bisweilen sehr empfindlich, weil sie immer gleich die schlimmste ansteckende Krankheit dahinter vermuten) Ich streckte mich und zog den Rücken im alle Richtungen um irgendwie im Bewegung zu bleiben. Ich konnte nicht richtig ausmachen an was die Schwummerigkeit genau lag. Doch ich schaffte alles. Uff. Anschließend ging ich raus an die frische Luft und das half. Letztendlich fiel mir ein, dass ich seit gestern Mittag nichts Gescheites mehr gegessen hatte. Vielleicht lag es auch daran.

Das mit den Essen musste ich ändern, ich habe nämlich nicht mehr viel Ordentliches im Kühlschrank, das ich ja nächste Woche Mittwoch verduften werde. Die, die schon länger mitlesen wissen wo es hingeht…

Ich entschloss mich kurzerhand zum Chinesen meines Vertrauens zu gehen, obwohl ich letzte Woche schon dort war.

Reisnudeln mit Shrimps. Perfekt! Kein Foto.

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Beschreibe einen Menschen, der dein Leben positiv beeinflusst hat.

Da gibt es viele, die mein Leben positiv verändert haben, aber eine der frühesten Menschen in meinem Leben, der mir beibrachte die Welt zu anderes zu betrachten; die Welt überhaupt mit eigenen Augen wahrzunehmen, war Chantal. Ich lernte sie in der Schule kennen als ich 13 oder 14 war. Sie stammte aus einer Familie die so anders war als meine. Sie war ein Nachzögling und ihre Geschwister waren alle sehr viel älter. Ich mochte sie sehr. Sie verstrab 2018 sehr plötzlich an einer Sepsis die man im Krankenhaus nicht in den Griff bekam. Ich hatte ihre Todesanzeige in der Zeitung gesehen und war sehr erschüttert. Das mit der Sepsis habe erst sehr viel später erfahren durch ihre ältere Schwester und lernte bei der Gelegenheit auch ihre Tochter kennen, die Chantal so ähnlich sieht, dass es mir fast die Sprache verschlug. Im April 2019 schrieb ich etwas über sie.