Fressen, Kunst und Puderquaste

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Donnerstag & Freitag

Der Donnerstag verlief äußerst ruhig, weil ich einen Termin bei der Physiotherapeutin hatte, die mich sehr in meine Bestandteile zerlegt hat mit neuen Methoden, die sie davor noch nicht angewendet hatte. Ich quietschte nicht vor Vergnügen. Das hatte zur Folge, dass ich für den Rest des Vormittags und Nachmittages ziemlich durch den Wind war.

Zwei Fotos vom Balkon am Abend:

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Den Freitag fing ich mit einem neuen Podcast an. Die D kam gegen 10:00 und wir setzten uns in mein Bibliotheks-,Gäste- und Bürozimmer und nahmen eine Folge auf. Es ist inzwischen Nr.5, die aber erst Anfang Oktober erscheinen wird. Ich hatte ja schon angedeutet, dass wir uns vorarbeiten müssen , weil es im Oktober, November und Dezember zeitlich schwierig werden wird. Zudem entschwindet die D ab morgen wieder ins Ausland und ich werde sie für eine Woche nicht sehen.

Ein Vorgeschmack um was es geht, gibt dieses KI Bild:

Am Nachmittag machte ich einen Abstecher zu beruflich Unverblogbarem, denn inzwischen gibt es Zweierlei; berufliches und privates, was nicht hier hingehört. *Lautaufstöhn*

Anschließend ging ich über die Fouer zurück. Ich hatte Lust auf einen bretonischen Buchweizen Pfannkuchen mit Käse, Ei, Tomaten einem Würstchen und einer Tasse Cidre.

Mampf… und weg war er.

Ich hatte den Moment gut gewählt, denn als ich mich im Zelt niederließ, ging eine gewaltige Regenschauer runter. Ich wartete die Schauer ab und ging anschließend nach Hause.

Den Rest des Abends laß und schrieb ich an verschiedenen Dingen und lag beizeiten im Bett.

The last Schwumm & Im Kino: The Roses

Die Wettervorhersage beschwor, dass es zumindest noch einmal am Morgen schön werden sollte. Wir fuhren eine eine halbe Stunde später los. Der See war vielleicht ein Müh wärmer als gestern? Zudem war der D und mir bewusst dass es für dieses Jahr das letzte gemeinsame Schwimmen im See in der Alten Heimat war. Das stimmte uns traurig. Ab dem Nachmittag waren Regenschauern voraus gesagt und für die für kommenden Tage soll das Wetter wieder die gewohnte luxemburger Tristesse bekommen.

Am Nachmittag beschlossen wir ins Kino zu gehen. Auf dem Programm ein Film den ich schon vor Wochen als Ankündigungsplakat gesehen habe. The Roses mit Olivia Coleman und Benedict Cumberbatch. Allein schon die Schauspieler Kombi wollte ich zusammen erleben.

The Roses basiert, wie der erste Film von 1989 auf der Novelle ‚The War of the Roses‘ von Warren Adler. Es ist genau genommen kein Remake vom ersten Film, im Gegenteil, die Dialoge wurden komplett neu geschrieben und auch die Positionen innerhalb der Partnerschaft (z.B. wer zu Hause bleibt und wer das Geld verdient) wurden neu definiert.

Wenn ihr sowieso vor hattet, euch den Film anzusehen und noch keinen Trailer gesehen habt, dann schaut euch den Trailer hier unten bitte nicht an. Er verrät meiner Meinung nach ein bisschen zu viel.

Es ist ein großer Spaß und die Dialoge sind herrlich. Es geht bei den beiden wie bei einem Paar von heute zu. Die Späße und Neckereien innerhalb der Partnerschaft werden immer ein wenig auf Kosten des anderen gemacht, immer mit einem Augenzwinkern, bis es plötzlich nicht mehr so ist. Die Schlüsselszene beim Paar Therapeuten mit der der Film beginnt, zeigt wo das Problem liegt. Und genau dieses Problem, erlaubt es uns Zuschauern so viel Spaß zu haben, den beiden beim Zerfleischen zuzusehen. Fast am Ende des Films, und ohne dieses zu verraten (denn der Schluss ist anders, als im Film aus den Achtziger Jahren), sagt Olivia: „We’re so good with words.“ Dem kann ich nur zustimmen. Als ich aus dem Kino kam, habe ich mich gefragt, ob der Film auch funktionieren würde, wenn es nicht Benedict und Olivia wären? Wahrscheinlich nicht!

Eine große Empfehlung von mir, denn der Film ist keine Sekunde langweilig.

Noch einmal viele Fotos vom See

Das erste Foto des Tages an der Schuberfouer vorbei.

Nein, das XXL Fahrgeschäft wurde nicht auf den Kirchturm montiert.

Auf, an den See, solange das Wetter es noch zulässt. Die Idee Fotos von Spiegelungen im Wasser einfach umzudrehen finde ich immer reizvoller:

Der See war noch kälter als so sonst. Es gibt keine Temperaturanzeige, aber ich schätze mal dass er 17-18 Grad hatte. Brrr.

Es folgen viele Fotos:

Familie Nilgans, deren Nachwuchs beinah so groß ist wie erwachsenen Tiere.

Gegenüber der Schwimminsel befindet sich eine kreisrunde Insel, auf der, das sah ich schon von weitem, der mittlere Teil nie gemäht wird. Ich wollte ihn schon immer mal näher betrachten. Und es ist den Umweg wert. Es ist eine Blumenwiese wie für Biene Maja gemacht.

Chercher la D.
Street Sea Art. Die ‚Alte Heimat’ in Flammen. Was sich in dem Kasten verbirgt weiß ich auch nicht.

Ich werde IMMER von hinten beobachtet. IMMER:

Wieder in der Stadt speisten wir zu Mittag im Clubhaus der Spora. Ein Restaurant mir einer schönen Balkon Terrasse. Für mich gab ein Tartar:

Daheim fing ich an massiv die Waschmaschine zu bedienen, denn morgen kommt bereits Meisterin Propper, sonst hat sie keine Bügelarbeit. Und anschließend wird sie für drei Wochen in Urlaub gehen.

Ich schnitt noch das letzte Podcast zusammen, damit ich mich im September nicht darum zu kümmern brauche, denn dann bin ich anderweitig. Aber das sehr ihr dann.

Am Abend drehten sich meine Gedanken um das Unverblogbare und ließen mich lange nicht einschlafen.

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Wenn man die Idee hat, ein erfolgreicher Autor werden zu wollen. Fredrick Backman erzählt wie es geht. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht.

Seekunst & Physio

Vor ein paar Wochen hatte ich mir zusammen mit der D die Ausstellung Land in Motion im Ntionalmuesum an. Dort gab es ein Bild von Su-Mei Tse, die den Preis für den besten nationalen Beitrag auf der 50. Biennale in Venedig gewonnen hatte. Ein Bild von ihr hatte mich sehr fasziniert, weil es über Kopf hing. Ich hatte es auch abgelichtet, und es ist hier zu sehen.

Am Morgen als ich dann am See war, tat ich genau das gleiche und drehte das Bild um. Das sah dann so aus:

Die Schwimmrunde hingegen war wieder eine sehr frische Angelegenheit. Ich hielt sie kürzer als sonst. Ich stieg zwar ins Wasser wie gewohnt und dachte im ersten Moment, dass es eine Idee wärmer wäre als gestern, doch nach den ersten 50 m waren meine Arme und Füße immer noch nicht warm.

Gegen 13:00 Uhr hatte ich dann einen Termin bei der Physio für den Unterkiefer. Sie meinte, dass es wesentlich weniger härter wäre als noch vor ein paar Wochen. Nach dem Termin legte ich mich kurz hin, da ich mir immer vorkomme, als ob man mich in meine einzelnen Bestandteile zerlegt hätte.

Am späten Nachmittag hatte ich dann noch einmal einen Termin mit der D. Wir gingen über die Schouberfouer und aßen unsere traditionelle Waffel mit Sahne. Die lag mir aber später schwer auf dem Magen.

Des Weiteren gab es unverblogbare Neuigkeiten, die mich tief seufzen ließen, weil ich nichts dagegen tun kann und mich die Gesamtsituation emotional sehr mitnimmt. Es ist zum verzweifeln.

Weil ich am Abend nicht alleine sein wollte mit meinen Gedanken, fuhr ich ins benachbarte Ausland zu der N. Es tat gut, mit ihr über das Unverblogbare zu reden, nach dem Motto, ‚Geteiltes Leid ist halbes Leid‘. Da sie ebenfalls im Urlaub ist, hat sie den ganzen Garten auf Vordermann gebracht. Auf ihrer Terrasse gibt es ein paar wunderschöne dekorative Ecken.

Kurz vor Mitternacht war ich wieder daheim und fiel wie ein Stein ins Bett.

Das Wochenende in Fotos

Es gab nichts, mit Ausnahme von dem was nicht ins Blog gehört, was sehr viel Text verlangt. Also mache ich ein Wochenende in Fotos. Fangen wir mit dem Samstag an.

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Am Sonntag:

War es kühl was uns aber nicht daran hinderte, schwimmen zu gehen. Das Wasser hatte sich allerdings abgekühlt. Es waren nur noch geschätzte 19°.

Das Sonntag Abendessen war noch ein Foto wert. Bio Hühncheninnenschenkel mariniert vom Grill auf Feldsalat mit Kirschtomaten und einer recht scharfen Vinegrette mit Piment d‘Espelette Senf.

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Die D. schickte mir einen beunruhigenden Bericht in dem es ums Lesen geht. Fewer People Are Reading for Fun, Study Finds. Das wird sicherlich ein Thema von einem unserer nächsten Podcasts im Ëmgefall an Ausgelaf sein.

Ein Flusskrebs & der Beginn der Schueberfouer

Es war bedeckt aber ich fuhr trotzdem zum See.

Ich war munterseelen alleine womit ich gerechnet hatte. Niemand anders war in Schwimmlaune. (Die D wäre sicherlich gerne mitgegangen, aber sie war anderweitig beschäftigt) Ich schwamm die große Runde. Das Wasser war eine Idee kühler doch ein paar Schwimmzügen war ich akklimatisiert.

In der Sonne trocknen und ein bisschen lesen war nicht. Also duschte ich mich ab und fuhr nach einem Kaffe in der Jugendherberge zurück.

Ich fand auf dem Rückweg ein Flusskrebs in der Wiese.

Ich hatte schon lange keinen mehr gesehen. Es gibt einen winzig kleinen Bach , der vom Osten her in den See fließt, der früher immer voll von Krebsen war. Doch ich bin auch schon lange nicht mehr dort vorbeigekommen. Als er mich sah, stellte er sich in Angriffsstellung. Hier, auf der offenen Wiese konnte ich ihn aber nicht lassen. Er wäre den Raben zum Opfer gefallen. Also nahm ich ihn hinten beim Panzer und setze ihn nahe dem Wasser in die Böschung. Es beweist mir, dass das Wasser des Sees super sauber ist, denn sonst wären keine da. Ein schönes Tierchen übrigens. Fast schwarz aber die Zangen und Beine sind leicht rötlich.

Daheim duschte ich nochmal richtig mit Seife und machte mich dann auf zu einem weiteren Termin.

Zwischendurch erhielt ich einen Anruf der mich beunruhigte. Leider alles unverblogbar und selbst wenn ich es schreiben würde, wäre niemandem damit gedient.

Der Termin war abgesagt! Es war meine Schuld, dass ich doch hingegangen war, ich hatte meine Mails nicht richtig durchgelesen. Das verschaffte mir zwei unverhoffte zwei Stunden frei. Ich ging über die Schueberfouer aus Neugierde, weil es noch früh war und noch keine Menschenmassen unterwegs waren.

Es gibt so einiges dieses Jahr was über Kopf geht und sehr hoch fliegt und die vom „Stall“ bekommen immer mehr die Ausmaße von einem Münchner Festbau fürs Oktoberfest. Ein Zelt ist das nicht mehr.

Zudem stellte ich fest, dass die legendäre Friture Henriette nicht mehr da ist. Ich sah noch vor ein paar Tagen den vormaligen Besitzer, der in Rente ist und das Geschäft verkauft hat.

Da ich mittagsessensmäßig noch nichts Gescheites im Bauch hatte, aber auch nicht irgendwas in mich reinstopfen wollte, suchte ich die Crêperie Bretonne auf und aß ein salzige Buchweizen Crêpe mit Schinken, Käse, Kirschtomaten und Ei. Sehr gut. Leider kein Foto.

Am Abend überschlugen sich die Ereignisse im Unverblogbaren. Und das gehört nicht hierhin.

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Es gibt Menschen die haben noch seltsamere Träume als ich.

Schwumm und Ratatouille

Der Donnerstagmorgen sah vom Wetter vielversprechend aus. Kurz vor 8:00 simste die D. ob wir sollen. Ja, wir sollen!

Schwumm!

Nach einem Kaffe im Pier 75 ging es schon wieder zurück.

Mittagessen gab es in der Osteria:

Fisch mit Ratatouille und Püree. Sehr gut.

Am Nachmittag nahmen wir noch fix ein Podcast auf und beratschlagten was demnächst von Themen drankommt. Wir müssen vorarbeiten, denn im Oktober wird es schwierig werden.

Es gäbe noch so manches Unverbloggbares zu berichten, was dem Tag eine schwer zu ertragende Stimmung gab. Nur so viel, es ist gerade nicht einfach und es belastet mich.

Am Abend schnitt ich den Podcast Nr.3 fertig. Er wird am 3. September erscheinen.

Ich lag bei Zeiten im Bett, denn ich war sehr müde.

Im Kino: Sentimemtal Value

Das Wetter war am Morgen eigentlich noch ok, doch ich trödelte rum und dachte das es bedeckt bleiben würde, was an sich kein Problem für die Schwimmrunde gewesen wäre. Doch es änderte sich und irgendwann find es an zu regnen, was kein Pläsier war.

Also blieb ich daheim und arbeitete unverblogbare Dinge ab, die ich für den Nachmittag vorgesehen hatte. Irgendwann befürchtete ich dass sich wegen dem Wetterumschlag die gute alte Migräne melden würde, doch sie blieb aus.

Die D fragte an ob ich am Nachmittag mit ins Kino gehe und mir den Gewinner des Grand Prix von Cannes ansehen wollte. Wollte ich:

Ein Familiengeschichte die nichts Neues oder Eigenwilliges erzählt. Ein Vater, der seit Jahren von seiner Familie entfremdet ist, begegnet erneut seinen beiden Töchter am Tag der Beerdigung der Mutter von der er seit Jahren geschieden ist. Ein schwieriges Verhältnis. Der Vater ist Regisseur und hat seit 15 Jahren kein Film gedreht, die ältere Tochter ist Schauspielerin, die jüngere hat geheiratet und hat einen Sohn. Der Vater möchte dass die ältere Tochter die Hauptrolle übernimmt, in dem neuen autobiografischen Film über seine Mutter…

Der Geschichte ist teils eine Komödie, teils ein Drama. Es gibt zwei Aussagen vom Kritiker im UK Telegraph die den Film sehr auf den Punkt bringen.

It’s hardly a guilty pleasure movie, though its sheer pleasantness comes with a certain pang of conscience: should cinema this intelligent be this much fun to watch?

His (the father‘s) character is right, of course: when it comes to world cinema, they really don’t make films like they used to. But what a treat when someone makes one like this.

Und genau das ist es. Es ist ein typischer Festivalfilm aber ohne die irrsinnigen intellektuellen Ansprüche zu stellen. Eine sehr emotionale Geschichte und absolut sehenswert.

Schwumm & Podcast Nr.2

Ein Schwumm!

Er war gut wie immer.

Die D war mit dabei und wir beratschlagten, wie wir in Sachen Podcast Ëmgefall an Ausgelaf weiter vorgehen. Jede Woche einen neuen produzieren, wird uns beiden zu viel und wir einigten uns auf alle 14 Tage. Ich habe schließlich auch noch einen Job, der Ende September wieder zuschlägt. Also müssen wir jetzt im Sommer ein wenig vorarbeiten. Die nächsten Ausgaben erscheinen jeweils am ersten und am dritten Mittwoch des Monats.

Anschließend ging es zurück in die Stadt ins Hotel Parc Belair zu einem mittelguten Mittagstisch. Mir schmeckte er nicht besonders. Doch der Blick von ihrer Terrasse aus in den Park ist unschlagbar.

Der Rest des Zages verlief ereignislos.

Und weil das alles sehr unbefriedigend ist für diesen Tag, gibt es noch ein Paar Links, angefangen mit dem neuen Podcast.

Ëmgefall an Ausgelaaf: Nr.2 – War fréier alles besser?

War früher wirklich alles besser? Oder ist es ein Trugschluss? Ein Thema das uns in des Teufelsküche bringen kann, wenn wir es falsch angehen. Doch ich glaube wir haben das ganz gut hinbekommen.

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In einem ähnlichen Zusammenhang sah ich einen interessanten Beitrag im Techniktagebuch, der aber schon Anfang diesen Monats erschien. Die Visitenkarten gibt es immer noch und haben schon mehrere andere Systeme überlebt. Ich habe auch noch welche, auf denen nur das Allernötigste steht.

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Markenfetische kann ich irgendwie nachvollziehen. Ich selbst bin auch nicht ganz frei davon. Wenn man Chat GPT fragt welches meine Lieblingsmarke bei Schuhen ist, spukt er prompt die Marke Camper aus. Kein Witz!

Aber das hier! Ach Schuster Louis, bleib bei deinen Leisten!

Ein Montag wie kein anderer

Und weil er so anders war, kann ich über den Vormittag gar nichts sagen. Es ist sogar so, dass ich vertraglich geknebelt bin, kein Sterbenswörtchen zu sagen.

Es wird mit sich bringen, dass es die nächsten Tage sehr viel Unverblogbares, Vormittage, Nachmittage und vielleicht sogar Abende gibt.

Den Nachmittag verbrachte ich bei der A, die dabei war die Möbel in der Wohnung umzustellen und ich stand ihr ein wenig mit Rat und Tat zur Seite.

Am Abend schaute ich mir auf MUBI den Dokumentarfilm High and Low über John Galliano an, der Modemacher der zur absoluten Persona Nongrata wurde und es bei vielen heute immer noch ist.

Der Film machte mich sehr nachdenklich. Der Film verurteilt ihn nicht, aber er vergibt ihm auch nicht. Ich fand einen Satz in einer Kritik: To what extent can we empathise with people who make such horrific mistakes? Are we in any position to judge? Galliano selbst ist klar, dass die einen ihm vergeben haben, weil es ihm sehr leid tat und er sie um Verzeihung gebeten hat. Und es gibt die anderen, die immer wieder nachtreten, und nicht in der Lage sind zu vergeben.

Denen ist von meiner Seite nur zu wünschen, dass sie mit ihrer großspurigen Rechtschaffenheit nicht eines Tages selbst auf die Nase fallen.

Ich fand den Film äußerst sehenswert.

Sonntag mit Schwumm und Hausboot

Die D hatte anderweitig zu tun. Ich fuhr alleine zum See.

Der Erfrischungsgrad des Wassers war nicht mehr der gleiche wie noch vor ein paar Tagen. Die Sonne der letzten Tage hatte das Wasser gründlich aufgewärmt, doch die Schwimmrunde war gut wie immer.

Der große Springbrunnen auf der anderen Seite des Sees, zeigte zum ersten mal seine Regenbogenfarben. Der Lichteinfall der Sonne war heute so dass man ihn sah.

Keine einzige Wolke am Himmel und der Mond war auch da. Es war hinreißend ruhig und ich war froh, dass ich die letzten Tagen nicht hier war, denn die Mülltonnen, das sah ich bereits auf dem Parkplatz, deuteten darauf hin, dass es die letzten Tage sehr schlimm gewesen sein muss:

Ich blieb bis kurz vor 11:00 und fuhr zurück, denn am Nachmittag hatte ich einen lang geplanten weiteren Termin. Ich hatte eine Einladung auf ein Hausboot.

Hierzu musste ich ins benachbarte Ausland fahren, bis kurz hinter Thionville.

Wir fuhren eine Runde spazieren und ich durfte die Strecke bis zur nächsten Schleuse fahren.

Mit einer Kapitänsmütze, die mir so gar nicht passte:

Auf den oberen Deck war es windig:

Und leider ist hier auch eines der größten Atomkraftwerke aus Frankreich, das lange als marode galt und abgerissen werden sollte. Doch erst vor kurzem war zu lesen, dass nach all den Neuerungen, die es in den letzten Jahrzehnten erfahren hat, eines der sichersten und modernsten sein soll. Die kleine Stadt Cattenom hat gar nichts dagegen, dass die vier Reaktoren bestehen bleiben, den für die ganze Gemeinde und alle seine Einwohner ist der Strom kostenlos.

Leider habe ich es verpasst das Boot einmal von außen abzulichten. Es ist schon sehr außergewöhnlich, weil es halt ein rechteckige Form hat und der Buck nicht spitz zuläuft, sondern flach ist. Es ist nicht das erste mal dass ich ein Boot fahre, aber das hier ist aufgrund seiner Form schwieriger zu steuern. Jeder Luftzug lenkt es in eine andere Richtung und man muss kontinuierlich gegensteuern.

Noch rechtzeitig für einem sagenhaften Sonnenuntergang und einem wunderbaren Himmel war ich wieder daheim.

Ein Feiertag und ein Samstag

Den Feiertag vom Donnerstag verbuchen wir unter bloguntauglich. Vieles davon hatte mit privaten Dingen zu tun und mit dritten Personen. Alles Dinge, die ich hier nicht reinschreiben kann.

Am Morgen machte ich Hausaufgaben zum Podcast. Ich schaute mir zum ersten Mal die analytischen Daten auf Spotify an, denen man nach Aussagen anderer nicht so ganz trauen kann. Zudem regelte ich noch ein paar Dinge was die ‚Werbung‘ für‘s Podcast betrifft. Aber drüber mehr wenn alles fertig ist.

Da ich zu spät aufgestanden war, fiel die Schwimmrunde aus, weil ich befürchtete, dass wegen dem Feiertag die Anlage sehr früh sehr brechend voll werden wird.

Stattdessen schrieb ich, oder versuchte zumindest, am nächsten Queer Beitrag zu schreiben, was mir aber nicht so recht gelang. Außerdem bereitete ich den nächsten Podcast vor, der nächsten Mittwoch erscheinen wird.

Ich fühlte mich mau und flau und war für nichts zu gebrauchen.

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Am Samstag ging es mir dann um einiges besser. Ich war fitter. Kurz vor zehn war die D ihr und wir nahmen den nächsten Podcast aufder, wie gesagt, nächsten Mittwoch erscheinen wird. Und da wir uns auch schon einig waren, was das übernächste Thema sein wird, und wir beide voller positiver Energie waren, nahmen wir den auch gleich auf. Den Link zu Spotify gibt es hier.

Im Anschluss ging es auf den Markt. Es war schließlich Samstag. Ich kaufte nur ein paar wenige Kleinigkeiten, denn ich hatte mehr als genug im Kühlschrank.

Wieder daheim legte ich mich noch eine Weile hin, Lars ein wenig und schrieb ein wenig für den nächsten Queer Beitrag.

Nach ein paar Telefonanrufen setzte ich mich dann hin und fing mit dem Editing vom Podcast an. Ich habe inzwischen eine Menge dazu gelernt, was das schneiden angeht. Eins kann ich jetzt schon sagen, die nächste Folge wird von der Tonqualität her wesentlich besser werden als die erste.

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Mashup Songs sind nichts neues. Aber David Benett mischt Songs zusammen anhand ihrer Akkorde (zumindest hab ich das so verstanden) Und damit kann Céline Dion ihren größten Schmalzhit auf die Melodie In The Air Tonight von Phill Collins singen. Es gibt noch viel seltsamere Beispiele:

Friseur & Tierfotografie

Keine Schwimmrunde heute, ich hatte anderes zu tun.

Los ging es mit einem Friseurbesuch.

Weiter ging es zum Rainbow Center, wo ich noch ein letztes Mal über den Text ging, der in der nächsten Ausgabe erscheinen wird. Es geht um die Königin Christina von Schweden, die in die Geschichte einging, weil sie mit 28 Jahren abdankte, die Konfession wechselte und weil sie partout nicht heiraten wollte. Eine spannende Frau, bei der ich viel Spaß bei der Recherche hatte. Heute würde man sagen, sie war eine Diva weit vor ihrer Zeit.

Danach wurde es wieder schwülheiß und ich verkroch mich in den Hof des Hêtre auf deren wunderschöne Terrasse. Es gab ein Gin Tonic mit „bleifreiem“ Gin.

Vor mir der weißen Hortensie tanzte ein Taubentierchen herum und ich versuchte mich in Tierfotografie:

Und mir fiel wieder auf dass die Kamera des neuen Smartphone wirklich ein andres Niveau hat, als alle anderen davor. Später merkte ich, dass die Taubentierchen sogar zu zweit waren.

Und während ich dort saß, schrieb ich hier vor und machte ich mir Gedanken über den nächsten Podcast. Ich musste fünf Fragen finden und das wird für das Thema, ein schwieriger werden.

Am Abend schaute ich mir die letzten vier Episoden von Twin Peaks an, die 2017 gedreht wurden. Der Grund, warum ich sie mir erst in jetzt angesehen habe, war, weil ich beim Erscheinen viele durchwachsene Kritiken vorab gelesen hatte. Doch wollte ich mir selbst ein Urteil bilden. Es ist jetzt im Nachhinein, weil David Lynch auch nicht mehr da ist, noch mal etwas völlig anderes. Ich kann mich an die Gänsehaut erinnern, als ich vor ein paar Monaten mit der ersten Episode der Staffel begann. Die Titelmelodie von Angelo Badalamenti ist so schnuckelig wie eine warme Decke und katapultierte mich automatisch ins Jahr 1990 zurück, als ich die ersten drei Staffeln sah.

Ich mochte „Twin Peaks: A Special Event.“ Niemand mehr wird, je wieder solche Filme und solche Serien drehen.

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Heute 50 Jahren hatte die Rocky Horror Picture Show ihre Premiere in London und war erstmal ein Flop.

Brommbeeren

Die D und ich waren wie gewöhnlich früh dran mit Schwimmen. Als wir ankamen am See, war die Putzkolonne noch da.

Was dann folgte, gwar die schönste Schwimmrunde ever. Auf dem Foto oben sieht man schon, dass kein einziges Lüftchen wehte. Der See war glatt wie ein Spiegel und wir waren bis zum Ende des Schwumms alleine.

Als um Elf die kleine Bar aufmachte, gab es einen Kaffee.

In einem kleinen Teil hinter der Bar fand ich Brombeeren …

… und Eicheln

Auf dem Weg zurück fuhr ein Auto neben uns, dass ich ablichten musste:

Das Auto einer Kindertagesstätte, die die Kinder Bio Baby nennen. Ein selten doofer Name! Muss man das jetzt extra erwähnen? Gibt es noch andere die nicht Bio sind? Und wenn sie nicht Bio sind, was sind sie dann? Aus Kunststoff?

Am Nachmittag verbunkerte ich mich daheim, denn es wurde unerträglich heiß und schwül.

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Eine schöne Reportage auf ARTE über optische Täuschungen und Illusionen. Zwei meiner Lieblingskünstler kommen auch darin vor. Elmgreen & Dragset, von denen ich letzte Jahr eine tolle Ausstellung sah.

Zwei Tage & PODCAST NR.1!

Zwei Tage, die in ihrem Ablauf fast gleich waren. Am Morgen ging es immer los mit einer Schwimmrunde. Am Montag im See in der Alten Heimat. Dort war es bis fast 11:00 Uhr sehr ruhig. Anschließend fuhren wir in die kleine Stadt hinein und kehrten ins Steak House ein. Dass das Restaurant immer noch den Namen Steakhouse trägt, hat mit dem Besitzer und früheren Betreiber zu tun. Inzwischen ist es ein reguläres Restaurant, dass auch vieles andere bietet, als nur Rindfleisch vom Grill. Ich hatte einen sehr leckeren Salat mit Scampi:

Die D und ich teilten uns anschließend ein Parfait mit Grand Marnier:

Anschließend ging es zurück in die Hauptstadt.

Am Abend sah ich dann die A wieder, die in den Cevennen im Urlaub gewesen war. Es gab viel zu erzählen, und es wurde sehr spät.

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Der Dienstagmorgen verlief dann in seinem Ablauf fast genau gleich wie der Montag. Eine Schwimmrunde, aber diesmal im Baggerweiher in Remerschen. Es ist vom Weg her nicht ganz so weit wie bis zum See. Zudem muss man dort Eintritt zahlen; es ist erst ab 10:00 Uhr morgens geöffnet und es gibt jede Menge ‚Spielzeug‘ im Verleih.

Fürs Mittagessen ging es dann nicht wie angedacht ins Chalêt, dass sich gleich am See befindet. Das hatte ausnahmsweise geschlossen. Also gingen wir ins Dorf selbst und kehrten dort im Bistro Gourmand ein. Und das, was wir dort zu essen bekamen, sah so spektakulär gut aus, dass ich es nicht vorenthalten kann.

Es ist sicherlich den guten Lichtverhältnissen auf der Terrasse geschuldet, dass alles so lecker aussah aber auch schmeckte.

Die Nachmittag vertrödelte ich dann daheim mit ein bisschen hier und ein bisschen da, denn es wurde richtig heiß und schwül.

Ich bastelte noch ein wenig am Podcast:

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Und damit kann ich jetzt stolz verkünden:

Der erste offizielle Podcast ist raus und steht ab 8:00 zur Verfügung! Hurra! In dieser ersten Folge dreht sich alles ums Schwimmen und warum wir beide das so gerne tun.

Emgefall an Ausgelaf Nr.1 – Schwammen

Wir haben einen kleinen Fehler gemacht, und zwar haben wir die Folge in meinem Wohnzimmer aufgenommen, in dem es leider ein bisschen widerhallt. Der Fehler sei uns bitte verziehen. Das mit dem schneiden und leveln, Intro und Outro, lerne ich ja auch noch alles. Der Podcast ist auf luxemburgisch.

Ein Herzliches Dankeschön an Thierry, der mir mit vielen Tipps und Tricks zur Seite stand. Alles Tipps habe ich noch nicht umgesetzt, aber das kommt die Tage.

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