Neuer Podcast, neue Kappen & Tagesfrage

Der neue Podcast ist da! Während meinem Aufenthalt in St.Jean war ich mit der D im neu eröffneten Museum Bonnat-Helleu in Bayonne. Es gibt jede Menge Fotos von dem was wir im Podcast beschreiben auf der Homepage Êmgefall an Ausgelaf.

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Los geht es mit einer Lieferung am Morgen.

Ich habe neue Kappen für die Schuhe bestellt, die am Morgen geliefert wurden. Wer gestern mitgelesen hat weiß, dass diese Schuhe davor blaue Kappen hatten. Nicht dass die dunkelblauen, scheußlich wären doch wir haben Winter und mit all den tristen Farben, die die Natur grad zu bieten hat und auch die Klamotten die wir anziehen, wollte ich einen Gegenakzent setzen. Knallige Farben im Winter, sonst wird das nix! Wenn das alle machen würden, wäre der Winter glaube ich nur halb so trist. Die blauen Kappen werde ich dann auf die weißen Schuhe setzen.

Ansonsten bleibt noch zu berichten, dass der Wäschekorb schon zur Hälfte leer ist und der Rest heute und morgen drankommt.

Obwohl es draußen immer noch -3° waren, lockte die Sonne und ich ging gegen Mittag raus.

Socken mit Spiegelei und los!

Die neuen Schuhe habe ich aber nicht angezogen dafür war es zu kalt. Die Winterstiefel mussten her.

Vor der Tür hatten die Kinder aus dem Haus offensichtlich Spaß:

Um nochmal auf meine Rückkehr zurückzukommen; an dem Abend als ich zurück fuhr, war ich erstaunt immer noch die Weihnachtsmärkte zu sehen. Aber seit Montag werden sie abgebaut:

Eine heiße Suppe im Renert kam genau richtig. Ich musste überall grüßen und wünschen für das neue Jahr.

Als ich wieder daheim war überflog ich schnell die Überschriften in der Zeitung und erschrak als ich in den Todesanzeigen, den Vater einer Kollegin imd Freundin entdeckte, der am vorletzten Tag des letzten Jahres unerwartet verstorben war. Sie hatte erst vor kurzem die Mutter verloren. Ich war wie vom Donner gerührt, da sie sich auch erst aus einer Trennung aufgerappelt hatte. Ich schickte ihr meine Beileidsgrüße.

Später dann holte ich die N vom Krankenhaus ab, weil sie wegen der Verstauchung in eine Kontrolle musste. Es ist in der Tat kräftig verstaucht aber nichts war gerissen oder gebrochen. Uff! Wir tranken bei mir eine Tasse Kaffee und erzählten uns die letzten Ereignisse, weil wir uns seit Weihnachten nicht gesehen hatten.

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Abendunterhaltung: Über Pinsel habe ich noch nie weiter viel nachgedacht, außer, dass ich regelmäßig neue kaufe, meistens aus beruflichen Gründen. Aber genau genommen sind sie die Verlängerung meiner Hand. Kunstrestaurator Julian Baumgartner ist wieder aus Tour und besichtigt andere Menschen. Im Queens stattete er FMBrush einen Besuch ab:

Ich lag relativ früh im Bett.

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Wenn du eine Autobahn-Werbetafel hättest, was würde darauf stehen?

An der Frage merkt man, dass sie anfänglich auf Englisch war. Autobahn Werbetafeln gibt es bei uns nicht, aber in den Staaten. Das beantwortet aber nicht die Frage. Ich weiß nicht so richtig, für was ich diese Werbetafel gebrauchen könnte. Werbung für mein Blog? Wahrscheinlich nicht. Werbung für den Podcast? Ja, wahrscheinlich eher. 

Die Mitbringsel

Eine joel.lu‘sche Regelung will, dass ich am Tag nach der Rückkehr die Mitbringsel zeige.

Da wären erstmal die Gewürze. Piment d‘Espelette habe ich diesmal keinen mitgebracht. Davon stehen noch zwei Dosen hier und der muss auch aufgebraucht werden. Ich habe mir schon überlegt, ob ich damit nicht ein Öl ansetzen soll, so in der Art wie Chilly Crisp Oil. Ich schweife ab… Die Gewürze:

Rote Beeren Nachschub, weil ich das in vielen Gerichten verwende. Letztens sogar in einem Salatdressing. Schmeckte super. Grüner Pfeffer. Der fehlte mir noch in der Kollektion. Madame’Gascar hat nicht nur tolle Vanillesorten, sondern auch andere schöne Dinge. Ich erwarb eine Tüte Madagascar Curry, der richtig schön scharf sein soll. Ich werde demnächst berichten.

Die Spezialausgabe über das Museum Bonnat-Helleu.

Camper Schuhe. Jetzt habe ich endlich auch ein paar in Schwarz. Ich habe sie ja auch in weiß, die ich aber nur selten anziehe, weil bei schlechtem Wetter wird das nix.

Von der Marke 64 ein pelzgefüttertes Hemd, das eher eine Jacke ist. Ich war sofort verliebt darin.

Ein weiteres vom Stoff her sehr dickes Überhemd, einer alten portugiesischen Marke.

Ein paar Strümpfe meines Lieblingskünstlers

Am Tag des Museumsbesuch in Bayonne, kaufte ich auch wieder eine große Tüte voll mit Seifenstücken aus Marseille. Jetzt habe ich wieder genug bis nächstes Jahr.

Und dann wären da die weltbesten Orangettes von Henriet, die ich aber verschenken werde.

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Was die Tagesberichterstattung angeht, die ist schnell gemacht. Es war eiskalt den ganzen Tag über. Ich bemühte die Waschmaschine und telefonierte mehrfach mit der N, die sich etwas verstaucht hatte. Wir hätten uns eigentlich treffen sollen, was dann aber nicht geschah, weil die Verstauchung es nicht zuließ.

Am frühen Nachmittag zog ich dann, dick eingepackt, los, um eine Reihe Einkäufe zu tätigen. Der Kühlschrank hatte ja nichts weiter zu bieten als ein Glas Senf und ein Glas Gurken.

Ich fuhr in den größeren Cactus in Howald. Zudem löste ich die ganzen Marken ein, für die es noch bis Mitte Januar kleine, also so klein, dann auch wieder nicht, Dinge gibt. Aus einer ganzen Serie von Messern nahm ich mir das Brotmesser und die Küchenschere.

Am Abend fing ich auf Arte die Gälische Krimiserie Boglands an. Sie ist recht langsam erzählt was einerseits angenehm ist andererseits macht es die erste Folge sehr langatmig.

Noch später schaute ich zum Fenster hinaus festzustellen, dass da was vom oben herabfiel und liegen blieb.

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Ist jemand an Wintermützen interessiert, die wie ein Pagenschnitt aussehen? Hier lang bitte! Es schaut lustig aus, auch wenn ich sowas im Leben nicht anziehen würde.

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Ein wunderschönes Comeback

Von St.Jean nach Luxemburg

Strahlend schönes Wetter in St.Jean am Bahnhof, während es in Luxemburg so aussieht:

Die N. hatte mir Fotos geschickt. Ich spielte kurz mit dem Gedanken hier zu bleiben. Tja… Doch es half nichts. Der Sitzplatz im Zug war gebucht…

Vier Stunden bis Paris. Ich fing an den zweiten Podcast für Januar zu schneiden. Doch irgendwann in der Hälfte ging es nicht mehr. Ich hatte Kleinkinder gleich neben mir sitzen, die ein Höllenkrach machten. Selbst die Antigeräusch Kopfhörer kamen nicht richtig dagegen an. Also fing ich ein Podcast an auf maximaler Lautstärke anzuhören; das half. Ich hörte die Lange Nacht von Heinrich Heine, die ich vor ein paar vor Tagen angefangen hatte und dabei eingeschlafen war.

Je näher wir an Paris kamen, umso düsterer und gefrorener sah die Landschaft aus:

Doch dann klärte sich alles auf:

Auch um durch Paris mit dem Taxi zu kommen war kein Problem, es war Sonntag und das klappte einwandfrei. Klar, ich hätte auch die Metro nehmen können. Aber der Koffer war im einiges schwerer als bei der Hinfahrt und ich wollte ihn nicht treppauf treppab schleppen.

Und je näher wir an Luxemburg kamen, umso weißer wurde es.

Luxemburg selbst war dann wieder schneefrei, aber mit -3° hatte ich nicht gerechnet. Brr.

Ich hatte Glück. Als ich aus dem Bahnhof kam, stand eine Tram bereit, und als ich in der Stadt ausstieg, stand schon ein Bus bereit, um mich gleich zu meiner Straße zu führen. Ich musste also nirgendwo warten.

Da es Sonntag war und schon spät, musste ich den Lieferdienst bemühen, denn im Kühlschrank gab nichts. Es gab Butternut Curry.

Ich lag sehr früh sehr flach.

Regentag in St.Jean

Am Morgen bei Herr Buddenbohm, einen schönen Satz gelesen. „Everyone is obsessed with vintage and offline moments“. Ja, denn das ganze KI Getue, geht mir auch auf die Nerven. Ein Vorsatz für dieses Jahr wird sein, in meiner kleinen Bubble nur darauf zu achten, wie es meinen Internet Menschen geht, denen ich schon lange folge.

Wenn ich übrigens die Wettervorhersagen für die kommenden Tage sehe und wie es nächste Woche in Luxemburg aussieht, möchte ich am liebsten hier in St.Jean bleiben. Hier ist es zwar auch nicht sonderlich warm, aber daheim schneit es und es ist eisig kalt.

Ein ruhiger Tag. Es regnete den ganzen Morgen durch und ich malte ein kleines Bild als Mirbringsel für einen Besuch bei Freunden in Ciboure.

Später dann ging es noch einmal ins Belardi, das mich ja bei meinem ersten Besuch überzeugt hatte. Und es war auch heute wieder genial.

Kurz vor 23:00 lag ich flach, den morgen muss ich früh raus und die lange Rückfahrt antreten.

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Manchmal, wenn gar nichts mehr geht, schaue ich dem kleinen grünen Frosch von India Rose Crawford zu. Danach geht es wieder. Ganz bestimmt.

Ein vorletzter ruhiger Tag in St.Jean & Hamnet im Kino

Am Morgen sah ich endlich den Delphin, der regelmäßig in der Bucht herumschweift, von dem mir schon so viele erzählt hatten.

Zu Mittag gab es noch einmal Buchweizen Pfannkuchen gefüllt mit Fisch und Schrimps in dem kleinen bretonischen Restaurant. Dazu ein Glas Rosé Cidre. Zum Abschluss ein regulärer Pfannkuchen mit Äpfeln und Vanilleeis.

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Am Abend dann eine Vorpremiere (für Frankreich, denn hier läuft der Film erst nächste Woche an) des Films Hamnet. Die fiktive Geschichte über William Shakespeare ind wie die Theatertragödie Hamlet zustande kam, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.

Was sich zu Anfang anfühlt, wie eine sehr naturverbundene, fast mystische Liebesgeschichte, wird eine tragische und sehr traurige Geschichte über den Verlust eines Sohnes.

Jessie Buckley und Paul Mescal sind brillant in ihren Rollen. Ich machte mich vorab darauf gefasst, dass ich wahrscheinlich die Gefühlspalette um den Verlust eines Bruders/Sohnes noch einmal durchleben müsste. Aber seltsamerweise war das nicht der Fall. Es war erst ganz am Ende, wenn William seinen Sohn durch die Tragödie unsterblich macht, dass mir die Tränen übers Gesicht flossen.

Ein großartiger Film den niemanden kalt lässt und eine große Empfehlung von mir. Es wundert mich kein bisschen, dass er ins Oscar Rennen geht.

Und wie vor zwei Jahren, begann ich das neue Jahr mit einem sehr schönen Kinofilm.

St.Jean: Abstecher nach Biarritz

Der erste Tag Jahres fing mit einem seltsamen Traum an. So seltsam, dass ich davon erwachte. Nur so viel; es war gut, DASS ich erwachte. Ich will mich nicht in irgendwelchen Traumdeutung verlieren, denn wenn das, was ich geträumt habe, die offensichtliche Wahrheit ist, oh je…

Ich las bei humbl einen Spruch von einer Frau, die ich absolut nicht kenne:

„In den sozialen Netzwerken treffen Jahresrückblicke wie stroboskopische Lichtblitze die Netzhaut und meiner inneren Tiefseetaucherin stockt der Atem. Ein ganzes Jahr Leben auf einen dreißig sekündigen Mikrofilm zu reduzieren, der die Höhepunkte der vergangenen 12 Monate in Wimpernschlägen greifbar macht, ist eine Herausforderung, die ich ausschlage. Nicht, weil es nichts zu erzählen gäbe, sondern weil es mir nicht darum geht, WAS ich erlebt habe,
sondern WIE ich es gelebt habe.“

Ich gebe ihr, hinsichtlich der Sozialen Netzwerke, absolut recht. Die Jahresrückblicke werden ja auch von Algorithmen zusammengestellt und nicht von der betreffenden Person selbst. Da lobe ich mir doch meinen Fotorückblick den ich mit meinem eigenen Bio-Algorithmus zusammenstelle. Wenn ich den Gedanken sogar noch ein wenig weiter verfolge, … ach lassen wir das. Ich werde den irgendwann weiterspinnen aber nicht heute.

Danach musste ich raus. Draußen war schönes Wetter das mir meine Missmutigkeit auszutreiben sollte. Ich ging am Meer entlang und anschließend hinüber zur Bar de la Marine wo es ein Kaffee und ein Croissant gab. Ein wenig später kam die D dazu. Ich beschloss nach Biarritz zu fahren mit dem Bus.

Während der Fahrt schrieb ich schon mal hier ein wenig vor.

Ein Foto wollte ich noch von gestern in San Sebastian zeigen:

Jemand hatte dem Padre ein paar Googly Eyes aufgeklebt.

In Biarritz dann ging ich eine Weile am Strand entlang. Es war eisig kalt und das Meer ungewöhnlich ruhig.

Ich machte Kehrt und ging ins Café Miremont, eine der ältesten Patisserien des Ortes, wo ich schon öfters göttlich gute heiße Schokolade getrunken habe. Heute gab es etwas anderes:

Ein Croque Monsieur. Danach war mir wieder einigermaßen warm und ich wanderte eine Runde durch das Zentrum von der Stadt. Außer ein paar wenigen Restaurants und Konditoreien, war alles geschlossen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Miromont ein richtig teurer Laden ist! Mit zwei Tassen Kaffee kostete das ganze satte 30 €! Kurz nach 14:00 nahm ich den Bus zurück.

Als ich wieder in St.Jean war, legte ich mich erst mal hin und schlief volle 2 Stunden. Irgendwie war das nötig. Danach lass ich das riesige Comic Buch aus, dass ich mir schon am Anfang hier gekauft hatte:

Es ist wirklich eine aberwitzige und total verrückte Geschichte, ich könnte mir vorstellen, dass man sie verfilmen könnte.

Später schaute ich mir noch ein Dokumentarfilm über Truman Capote an.

Ich hatte vor einer längeren Weile schon den Anfang des Romans im New Yorker gelesen. Da ich ja jetzt im Januar ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich ihn wohl ganz lesen.

Am letzten Tag des Jahres in San Sebastián

Es war so eine Idee den Tag mit etwas zu gestalten, das einigermaßen sinnvoll wäre, weil vom Wetter sollte es nicht so toll werden. Also saßen die D und ich am Morgen im Flixbus.

Ich erstand ein paar lang gewünschte Schuhe in schwarz, wo man die Kappen auswechseln kann. Foto davon gint es die Tage

Gegenüber vom La Vinia befindet sich ein weiterer Käsekuchenladen in den wir einkehrten und zu Mittag aßen.

Ein süsses Mittagessen

Als wir dort raus wollten ging es nicht. Die Straße war voll mit Läufern für den Sylvesterlauf. Huch! Damit hatten wir nicht gerechnet!

Und plötzlich kam da eine Stimmung auf, die sagenhaft war. Ich versuchte eine der Nummern auf den roten Shirts zu lesen. Das war eine der höchsten die ich sah:

Also mussten mindestens an die 6000 Menschen teilnehmen. Es dauerte auch eine ganze Weile, bis alle durchgelaufen waren und wir weiter konnten.

Ich fand noch ein paar hübsche Strümpfe vom meinem Künstler in einer schönen Box. Sie macht sich gut als Deko ohne ihren Inhalt.

Wieder daheim blieb noch Zeit bevor wir zum Restaurant gingen. Ich legte mich kurz hin und las ein wenig.

Zwischendurch beantwortete ich eine Tagesfrage:

Was löst Nostalgiegefühle in dir aus?

Am meisten sind es Gerüche, die, und das ist erwiesen, die stärksten Nostalgiegefühle auslösen. Wahrscheinlich bin ich deswegen auch so ein Parfum Freak. Aber es können auch Gerüche sein wie zum Beispiel Eukalyptus. Als ich vor Jahren in Singapur war, roch ich schon beim Verlassen des Flughafens die Bäume. Hierzu muss ich erklären, dass der Geruch der Bäume die Moskitos fern hält. Ich fühlte mich augenblicklich nach Korsika in meine zarteste Kindheit versetzt, weil es dort in Porto beim Strand das gleiche Problem gab. Seitdem die großen sehr stark riechenden Bäume dort stehen, sind die Schnacken weg. Seltsamerweise lösen Eukalyptus Bonbons die Erinnerung aber nicht aus. Gleich dahinter kommt Musik, vor allem dann, wenn es Lieder sind, die ich sehr lange nicht mehr gehört habe. Das ist dann Nostalgie pur.

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Im Instincts dann. Ich hab das jetzt einfach mal übersetzen lassen:

Rinderbouillon in Gelée & Schellfisch, grünes Shiso:

Terrine von Gänseleber und Artischocken. Gedämpftes Brot mit Trüffel (das war Hammer!)

Rohe Jakobsmuscheln. Crème double aus der Liège-Region. Zedrat-Zitrone & geräucherte Hechtstücke (das auch!)

Flammengegarter Rotbarbenfisch. Safran-konfierte Kartoffeln. Grätenjus, gebunden mit Rotbarbenleber:

Stockente mit Topinambur. Lauchjus. Dattelcondiment: (das war auch sehr gut!)

Warme Tartelettes mit Brie de Meaux und Trüffel. Buchweizenpulver:

Konfierte Quitte. Madeleine mit Honig. Weiße-Schokoladen-Vanille-Ganache & Eis mit Bienenwachs: (Das Eis mit Bienenwachs!!! Genial!)

Frohes Neues!

Der Fotorückblick 2025

Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ich habe das Gefühl dass sie immer schneller vorbeigehen. Es gab viele definitive Veränderungen. Ich habe einen neuen Zahnarzt, einen neuen Friseur und einen neuen Großherzog. Zudem habe ich ein altes neues Hobby wieder entdeckt, das Malen.

Die Fotos sind etwas mehr querbeet als die Jahre davor und ich hatte Mühe 24 Stück zusammen zu bekommen. Es hing aber auch damit zusammen, dass es emotional ein sehr heftiges Jahr war, was sich nicht notwendigerweise in Fotos widerspiegelt. Aber in einem visuellen Rückblick mag ich nur bedingt daran erinnert werden.

Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky, bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht. Der Beitrag wird bis zm den 10. Januar oben angeheftet bleiben. Alle neueren Beiträge befinden sich logischerweise darunter.

Januar

Februar

Die Cocktailbar von Hotel Cravat.
Das Pertuss Tal

März

Der Mond winzig klein. An fast der gleichen Stelle am Himmel gibt es ihn noch mal im September.
Ein Wiedersehen mit der E.

April

In Lichtenstein
In Freiburg
Ein Rundflug über die Hauptstadt.

Mai

Nich ein Mondfoto
Der Auquatunnel

Juni

Ein Trugbild im Centre Pompidou in Metz.
Familie Nilgans am See in der Alten Heimat

Juli

Baskischer Kuchen als Mitbringsel für mich
Es scheint ein Ufo zu landen

August

Das Foto zum Beginn des Podcasts „Ëmgefall an Ausgelaf
Das Bild steht gewollt Kopf

September

Das zweite Mondfoto (aber eigentlich ist es der dritte 😉
In St. Jean bei Brouillartha Wetter

Oktober

Der neue Teppich
Das (fast) erste Bild meiner Aquarell Karriere.

November

Dezember

Bayonne. Ein restaurierter Turm und einer unrestauriert.
In der Bucht von St.Jean-de-Luz

Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Ein sehr ruhiger vorletzter Tag

…der meiner Meinung von Nöten war. Zudem hatte das Wetter umgeschlagen. Es war feucht und trüb.

Am Morgen ging ich mit der D auf den Markt. Wir kauften Maigre (eine Recherche ergab, dass das auf Deutsch Umberfisch heißen soll?!?) fürs Abendessen. Wir trafen noch den S mit seiner Frau A auf einen Kaffee.

Und da das Wetter wirklich nicht nach draußen lockte, verbrachte den Rest des Tages mitlesen und dem anschauen eines alten Theaterstücks, auf dem ich vor etlichen Jahren einmal selbst gearbeitet hatte:

Am Abend bereitete ich den Fisch zu, mit karamellisierten Möhren und einer großen Schüssel Salat. Die Rezepte fand ich bei Papilles et Pupilles, hier und hier.

Zum Abschluss gibt es noch ein Foto und ein Bild das ich davon gezeichnet habe.

Und das war es für dieses Jahr! Wer beim Fotorückblick mitmachen will, hier steht wie es geht, und die Fotos werden gleich im Anschluss nach diesem Posting hochgeladen. Wir lesen uns im neuen Jahr!

St.Jean: Zokoa & Belardi

Ich hatte besser geschlafen als die Nacht davor. Am Morgen schrieb ich den Blog Beitrag von quasi null fertig. Da ich in Schreiblaune war, fing ich ebenfalls einen Text für das Technik Tagebuch an. Wenn er fertig ist, eingereicht wurde und veröffentlicht, werde ich ihn verlinken. Ob das noch hier in St.Jean passiert, ist aber fraglich.

Nach einem Kaffee bei strahlendem Sonnenscheinen machte ich mich auf mit der D zu einem längeren Spaziergang nach Zokoa.

Ich machte aus Gründen viele Fotos vom Leuchtturm.

An einem kleinen Strand angekommen, setzten wir uns kurz hin und nahmen einen weiteren Podcast auf. Der wird allerdings erst im Februar zu hören sein.

St.Barbe von der anderen Seite der Bucht
Ein Schlepper der rote Algen einsammelt.
Fort de Zokoa
Ein fotorealistisches Bild auf einem Verschlag. Es ist nicht geklebt sondern richtig gemalt.
Das ist der Seemannsfriedhof, der von seiner Form her die Illusion erzeugt, er wäre riesengroß. Ist er aber nicht.

Am Abend ging es für mich zum ersten Mal ins Belardi. Ein Restaurant, in das mich die D schon im September ausführen wollte, doch es war leider geschlossen. Dieses Mal klappt es. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das Gaua. Alle Gerichte sind zum teilen. Leider habe ich keine Fotos gemacht. Aber es war alles um Längen leckerer als im Gaua. Und um Längen günstiger! Am Samstag gehen wir noch mal hin.

Völlig überfressen fiel ich ins Bett.

St.Jean: Im Kino / Jim Jarmusch – Father Mother Brother Sister

Ich hatte schlecht geschlafen, zudem hatte ich unglaublichen Blödsinn geträumt, dass ich Kleinkinder adoptiert hätte… weiß der Teufel wo das herkam. Ich erwachte mitten in der Nacht und da der ganze Traum seltsamerweise etwas Erfreuliches hatte, fragte ich mich ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte.

Am Morgen ein Spaziergang hinüber nach Ciboure, über die Brücke am Hafen vorbei:

Dieses Licht hat fast etwas Irreales.

Wir spazierten einmal kurz über den Markt, der am Sonntag immer in Ciboure stattfindet.

Wieder daheim legte ich mich eine Weile hin, machte aber kein fantastisches Nickerchen. Ich las in einem neuen Comic, an dem ich leider im Buchladen nebenan nicht vorbeikam:

Eine derart aberwitzige und verwegene Geschichte, dass ich mich in der Hälfte des Buches fragte, wo das alles hinführen soll. Auslesen werde ich es morgen.

Kurze Zeit später ging es noch einmal auf die Promenade, die, weil es Sonntag war, sehr bevölkert war. Ich hatte die Mikrofone mitgenommen, weil die D und ich einen weiteren Podcast aufnahmen.

Am frühen Abend ginge es ins Kino, die Überschrift verrät es bereits. Auf dem Programm der ganz neue Film von Jim Jarmusch.

Er hat dieses Jahr den großen Preis in Venedig gewonnen. Und da Jarmusch schon so lange keinen Film mehr gemacht hatte, war ich sehr neugierig. Es sind drei Familiengeschichten, die durch verschiedene Schlüsselwörter und Sätze sowie einer Rolex Uhr miteinander verbunden sind. Es ist ein typischer Jim Jarmusch Film. Als ich aus dem Film kam, hatte ich wohl verstanden, was er mir erzählen wollte, aber es ist ein bisschen dünn, was die Geschichten angeht. Es ist die letzte Geschichte die emotional am nächsten ging, aus diesen Gründen. Der Film wäre wahrscheinlich eine Katastrophe geworden, wenn er nicht diese absolute hochkarätige Besetzung hätte mit Schauspielern, die ihr Handwerk verstehen.

Für das Abendessen hatte die D einen Tisch im bretonischen Restaurant Piper Belz bestellt. Die Galette kam nach dem Kino genau richtig.

Kurz nach 22:00 lag ich brav im Bett.

St.Jean: Der dritte Tag

Ein gutes Zeichen ist, dass ich hier völlig die Wochentage vergesse.

Am Morgen malte ich ein Bild.

Später ging es bei strahlendem Sonnenschein auf einen Kaffee in die Bar de la Marine.

Ab dem Nachmittag fing ich an den Podcast von gestern zuzuschneiden. Es ist um einges mehr an Arbeit, wenn wir das nicht in einem Wisch aufnehmen, sondern dazwischen immer wieder Pausen machen und ich dann später im Schneidprogramm alles selber zusammenschnipseln muss. Ich denke aber, dass er ganz gut geworden ist. Ich habe übrigens zum ersten Mal eine Richtigstellung eingebaut. Er wird am 7.Januar erscheinen.

Am Abend kochte ich. Wir hatten ein paar schöne Filets de Bar (Wolfsbarsch) gekauft. Zu Anfang war die Überlegung sie in Alufolie mit Gemüse ‚à l‘étouffé‘ im Ofen zu garen. Doch es war nicht mehr genug Alufolie da. Also machte ich sie in einer ofenfesten Form. Das sah dann so aus:

Das Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch) kleingeschnibbelt mit reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und rote Beeren vermischen.
Die Hälfte davon in die Form geben…
… die Filets darauf legen und noch einmal kräftig würzen (Salz, Pfeffer, Olivenöl) und den Rest des Gemüse darüber verteilen. Zum Schluss ein kleines Glas Weißwein drüber schütten. Mit Alufolie zudecken umd bei 190 Grad für gute 45 Minuten in den Ofen damit.
Das sah dann angerichtet so aus. Wir hatten Basmatireis dazu.

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Du könntest deinen perfekten Platz zum Lesen und Schreiben schaffen. Wie würde er aussehen?

Er wäre wahrscheinlich am Meer am Strand. Tatsache ist aber, dass ich überall lesen und schreiben kann und es mir im Prinzip nichts ausmacht, wo ich das mache. Ich kann in einem lautstarken Cafe ein Buch lesen oder einen Blog Text schreiben. fahre jetzt in diesem Augenblick, da ich diese Zeilen schreibe, liege ich auf dem Bett.

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Ein Bericht über Fast Fashion den ich schon gestern sah. Ab jetzt werden Zara, H&M, Cos und Co. noch mehr gemieden als ich es eh schon tat. Das sollte übrigens jeder tun.

Zweiter Weihnachtstag mit vielen Fotos

Auf nach Bayonne!
Das letzte Mal als ich hier war, war der linke Turm noch eingepackt. Er wurde gereinigt. Man sieht es deutlich!

Das Foto hier und die zwei nächsten braucht ein wenig Erklärung. Bayonne ist ja nicht nur die Stadt des Schinkens sondern auch der Schokolade. Hier waren die D und ich in einem Schokoladenhaus mit einem Teesalon (also Tee gab es sicherlich auch, aber heiße Schokolade sollte man dort eher trinken) Bei Puyodebat gibt es kuriose Tassen:

Man nennt den Salon auch Salon Moustache und mit den eigentümlichen tasses à moustache, also Schnauzbarttassen, oder besser Anti-Schnautzbarttassen.

Dieser kleine Einsatz in der Tasse verhindert das man einen Schokoladenschnäutzer bekommt. Es gibt sie sogar für Linkshänder.

Im Anschluss ging es in das Museum Bonnat-Helleu das volle 14 Jahre geschlossen war. Es öffnete Anfang November seine Türen wieder für das Publikum. Nebst einer kompletten Renovierung und einer Vergrößerung des Museums, gab es noch viele andere Probleme, die gelöst werden mussten. So zum Beispiel verhinderte jahrelang eine Schule, die gleich nebenan ist, die Erweiterung und die Riesenbaustelle überhaupt. Dann gab es noch politische Gründe und und und.

Es ist den Umweg wirklich wert wenn ihr in der Gegend sein solltet. Da die D und ich während der Besichtigung einen Podcast aufgenommen haben, mag ich nur wenig hier darüber schreiben. Nur so viel. Es scheint für Kenner eines der wichtigsten Museen zu sein zwischen dem Louvre in Paris und Madrid. Der Podcast wird am 7. Januar erscheinen.

Wieder in St.Jean machte ich ein fantastisches Nickerchen.

Am Abend hatte die D einen Tisch im Gaua bestellt. Sie haben die Tische geändert. Am sitzt jetzt seltsam tief, was sehr befremdlich ist. Das Essen war wie die letzten Male auch, alles zum Teilen. Sehr gut waren die Sardinen Pinchos.

… und die Poularde, die etwas seltsam aussah aber sehr gut schmeckte. Insgesamt war es aber nicht mehr die schöne Erfahrung wie letztes Jahr oder im Jahr davor.

Kurz vor Mitternacht lag ich in der Horizontalen.

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Ein unsinnige Tagesfrage die eine entsprechende Antwort verdient:

Was ist dein absolutes Lieblingsauto?

Eines mit vier Rädern.

Weihnachten in St.Jean mit vielen Fotos

Die Anzahl der Weihnachtsfeiertage, die ich in St.Jean verbringe, steigt um ein weiteres Jahr.

Ich baute die ‚Malstation‘ schon am Vortag auf.

Am Morgen machte ich einen schönen Spaziergang mit der D. bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel. Das was ich die letzten Wochen so sehr vermisst habe.

Das Grand Hotel bekommt eine neue Fassade und ist leider ganz geschlossen. Sonst hätten wir uns eine Tasse Kakao auf der Terrasse gegönnt.
Surfer an Weihnachten um 14 Grad kalten Wasser.
Stehpadler.
‚Les Trois Courronnes‘
St.Barbe
Das Fort de Scocoa von der anderen Seite der Bucht.
Einen Kakao gab es dann doch im Madison, ein Hotel und eine der seltenen Terassen die voll im Sonnenschein lag und geöffnet hatte.

Nach einem fantastischen Nickerchen, fing ich an zu malen:

Am Abend gab es ein Gericht das es wahrscheinlich an vielen Orten gab. Raclette.

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Bei der Gelegenheit möchte ich daran erinnern, dass am 31. Dezember wieder der FotoRückblick des Jahres kommt. Wenn ihr selbst ein Blog habt oder sonst eine Plattform könnt ihr gerne mitmachen. Wie das geht, erkläre ich hier.

Von Luxemburg nach St.Jean

Vorab noch etwas anderes, weil ich das gestern wieder einmal vergessen hatte. Der neue Podcast ist da! Es geht um Geschenke, ein besseres Thema für Weihnachten gibt es nicht.

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Theoretisch hätte ich genug geschlafen, wenn ich denn bei Zeiten ins Bett gekommen wäre. Dem war aber nicht so. Der Wecker klingelte viel zu früh. (Warum gibt es keinen Schnellschlafmodus, so wie es bei den E-Autos ein Schnelllademodus gibt?)

Im Briefkasten lag noch eine Weihnachtskarte aus München. Vielen Dank! Sie kam pünktlich an.

Und dann:

Im Zug gab es eine Familie, Großmutter, Großvater mit Mutter, zwei kleinen Kindern plus Baby die schon das halbe Abteil mit viel Getue und lautstark belegt hatten. Ich musste mir erst mal meinen Platz von fünf Mänteln und Jacken frei räumen lassen. Der Großvater verdrehte die Augen und entschuldigte sich nicht. Das konnte ja heiter werden, zumal die Mutter mit Baby drei Abteile entfernt saß in der zweiten Klasse und beständig hin und her wanderte. Dann fingen die Kinder an, einen Film auf Großvaters Handy anzuschauen, volle Lautstärke, ohne Kopfhörer. Doch ein anderer Nachbar wies sie sofort darauf hin, dass es das ganze Abteil stören würde und dassces von den Regeln her nicht erlaubt ist im TGV. Nochmal ein Augenverdreher des Großvater. Ab da stöpselte ich mir die Kopfhörer ein mit Gräuschunterdrückung. Als sich das Abteil in Metz dann vollends ganz füllte, musste die gesamte Familie von dem Plätzen weichen, die gar nicht ihre waren und saßen alle weiter weg von mir. Uff!

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Ich wollte noch von gestern von der Begebenheit im Theater erzählen. Der Portier hatte während der Vorstellung auf den Kameras, die überall an den Eingängen hängen, eine Frau entdeckt, die versuchte sich ins Theater zu schleichen. Zudem glaubte er sie zu erkennen. Es gibt nämlich seit einer Weile schon eine Frau, die meistens ein kleine Krone trägt, die sich heimlich in die Theater schleicht. Sie ist inzwischen bekannt in der Region, denn sie hat es schon in Nancy, in Metz bis hin nach Straßburg versucht. Sie gibt sich als bekannte Opernsängerin aus und sie müsste unbedingt auf der Bühne proben. Sie hat es in Luxemburg sogar geschafft, dass sie eine ganze Nacht in einer Loge verbrachte und dort auf dem Sofa schlief. Sie ist inzwischen keine Unbekannte mehr und wenn sie als Zuschauer zu einer Opernvorstellung kommt, behält man sie im Auge.

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Kommen wir wieder zur Tagesberichterstattung. Der Zug hielt unerwartet im Bahnhof Champagne-Ardenne TGV, wo er nie hält, weil es einer Person im Zug schlecht geworden war. Man hatte vorab schon nach einem Krankenpfleger oder einem Arzt ausrufen lassen und dann nochmal einen Aufruf nach einem Spray XY gemacht. Ich hatte den Namen nicht verstanden. Zwanzig Minuten Verspätung. Das war aber nicht weiter schlimm weil mein nächster Zug erst um 14:00 Uhr ab Montparnasse ging. Ich hätte also noch 1:20 für den Bahnhofwechsel. Doch letztendlich fehlten mir die 20 min um eine Flasche Wasser oder mir sonst etwas essbares zu kaufen. Zudem hatte das Taxi, das mich nach Montparnasse fuhr, mich an einem Ort rausgelassen an dem ich eine enge Treppe runtersteigen muss um zu den Gleisen zu gelangen. Das nächste mal möchte ich wieder an einem der Haupteingänge aussteigen.

Dann kamen die vier langen Stunden bis St.Jean. Ich war sehr unschlüssig was ich machen sollte. Lesen, hören, schreiben? Ich schlief erst einmal ein.

Später lass ich dann ein Interview mit Hape Kerkeling im Spiegel. Sehr lustig.

Ab der Haltestelle Dax ging fing es an kribbelig zu werden. Jetzt könnten wir wirklich langsam ankommen. Aber es waren noch zwei Stunden fahrt.  Das letzte Teilstück durch die Landes zieht sich immer in die Länge. Das kommt auch dadurch, dass der Zug nicht mehr mit Höchstgeschwindigkeit fährt. Zwischendurch schrieb ich der D dass ich kein Sitzfleisch mehr hätte.

St. Jean empfing mich mit leichtem Nieselregen.aber es war nicht so kalt wie daheim.

Großes Hallo, als ich endlich ankam. Inzwischen war es dunkel geworden, und ich hatte einen Bärenhunger. Die D hatte für alles gesorgt. Sie hatte ein Menü im Essentiel bestellt. Für mich gab es Lachs und Blinis als Vorspeise und danach Seeteufel mit allerlei Gemüse. Fotos habe ich keine gemacht. Es gab zu viel zu reden und zu lachen.

Ein letztes Foto vom Balkon:

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten!