Fast schon ein Telegramm

Ich muss mich heute ganz kurz fassen. Eine Doppelschicht steht bevor. Die erste beginnt bereits kurz nach 10 in Wiltz auf dem Festival. Eine Nachmittagsvorstellung für Kinder. Die zweite Schicht ist freiwillig. Die Genelralprobe für das Stück Julius Ceasar in Großen Theater in Luxemburg, ein 3-stündiges Epos. Mit Ralph Fiennes (ist bestimmt falsch geschrieben)in der Hauptrolle.

Doppelschichten

Die Tage mit Doppelschichten haben angefangen. Mittags- und Abendvorstellungen. Gestern war der erste Tag, der eigentlich noch kein offiziell richtiger war. Und so hundeelend wie ich mich jetzt fühle wird das alles kein Zuckerschlecken. Ich darf nicht krank werden, ich darf nicht krank werden, ich darf nicht krank werden…
Mir kommt ein prägnanter Satz der Astrologin wieder in den Sinn.

„Sie müssen in nächster Zeit unbedingt mehr auf ihre Gesundheit achten.“

Jeder Atemzug

Habt ihr schon mal in das Log Passagier geschaut, das ich hier in der List angebe? Ein recht ungewöhnliches Log, da es nur von Aussagen dritter lebt. Die Sätze sind manchmal völlig aus dem Kontext rausgezogen, und doch…
Heute fand ich einen der absolut zu mir passt.

…mit jedem Atemzug geht ein Stück Zeit verloren; den Atem anzuhalten, die Zeit aufzuhalten, das funktioniert ja nicht, also atme ich weiter und ersticke manchmal ganz plötzlich an meinen Gedanken.
aus: passe.par.tout

Zukunft

Gesten abend eine Email mit Foto per Handy an das Log geschickt, scheint aber noch nicht angekommen zu sein. Wenn es gar nicht klappen sollte werde ich halt versuchen das Laptop per handy an das Netz zu bekommen. Warum all diese Tests?
Ich werde Ende Juli auf einem Film im Deutschland arbeiten. Wärend der Zeit werden die Einträge spärlich werden, aber es werden doch welche kommen. Ob ich im Hotel einen Anschluß habe weiss ich nicht. Das hängt von der Produktion ab wieviel Geld denen zur Verfügung steht um ein anständiges Hotel zu bezaheln, und natürlich vom Hotel selbst.

Jetzt gleich geht es erst mal ab ins Schwimmbad.

Suchbild & Hören

Letzte Woche machte ich diesen Schnappschuss in der Fußgängerzone in Echternach. Ich hatte ihn beinahe vergessen, weil ich zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt war. Es ist die Vorderseite des Café Philo“soff“. Aber etwas ist nicht ganz stimmig.

Hier noch mal vergrößert.

Der Kleine saß fast eine Viertelstunde wenn nicht noch länger dort. Ausgebüchst und trotzig.

Seit ein paar Tagen lese ich nicht sondern höre. Meine ersten Versuche mit Hörbüchern. Gepackt hat es mich, als ich letztens nach Hamburg fuhr. Im WDR5 las jemand eine Geschichte vor und es faszinierte mich ungemein. Ich dachte immer von mir ich sei nicht in der Lage jemandem zuzuhören, der etwas vorliest, zumindest nicht wenn es runtergeleiert wird. Aber da war es anders. Hinzu kam, dass es ein doch sehr anspruchsvoller Text von Schiller war den ich wahrscheinlich freiwillig so nie gelesen hätte.
Ich fand vor kurzem die Serie Starke Stimmen und kaufte mir gleich 3 Stück daraus. Bis jetzt gefiel der Krimi von Elisabeth George, Vergiß nie, dass ich dich liebe, gelesen von Hannelore Hoger am besten. Vom Bücherwurm zum Hörwurm.

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Distanz

Sonntag nachmittag. Zuhause in einem abgedunkelten Büro. Es ist heiss wie immer.

Zwei Vorstellungen dieses Wochenende absolviert. Es gibt dabei nicht viel grossartiges zu berichten, alles läuft wie am Schnürchen. Vielleicht ist es grade das was nicht stimmt.

Habe am Rande ein wenig die Klagenfurter Literaturtage mitverfolgt und vorhin die Abstimmung und Preisverleihung aud 3sat mitbekommen. 2 Texte habe ich mir teilweise die letzten 2 Tage angehört, zu mehr hatte ich leider keine Zeit. Einer davon, der zu meiner großen Überraschung in die engere Auswahl kam, war so stinklangweilig, dass mir der ganze Wettbewerb dann doch etwas suspekt vorkam. Dass es die Litearturtage überhaupt gibt, ist ja lobenswert, nur finde ich dass der Wettbewerb an sich eine zu subjektive Sache ist. An was macht man der Hauptpreis, bzw. all die anderen Preise fest? Jedes Hochloben und jeder Verriss hat seine sachliche Begründung, denn die Jury ist nicht auf den Kopf gefallen. Und trotzdem finde ich dass man es dem Einzelnen überlassen sollte etws gut oder schlecht zu finden. Für den Author des Publikumpreises habe ich mich am meisten gefreut.
Und damit komme ich zu meinem Wort dieses Jahres. Das war so ein Gedanke der mir seitdem ich bei der Astrologin war, im Kopf herumschwirrt.
„Wenn du das Jahr 2005 in einem einzigen Wort beschreiben müsstest, was wäre das?“

Distanz

Distanz rückblickend aud das was bist jetzt geschehen ist. Distanz zu dem, was ich zur Zeit erlebe. Die Zukunft mit einer gewissen inneren Distanz angehen. Distanz schützt, bewahrt und läßt Dinge karer erscheinen.

Bei Wikipedia heisst es:

Distanz ist:

Bin dabei am überlgen ob ich mir ein T-shirt machen lassen soll auf dem das Wort gross draufsteht.

Noch eine kleine Erklärung für das Posting vom Handy davor. Ich habe mir ja dieses neue kleine Allround Handy gekauft. Wollte mal versuchen ob das auch wirklich klappt mit dem Email senden. Scheint ja einwandfrei zu kalppen. Somit ist mein baldiger Auslandaufenthalt postingmäßig gesichert ist, wenn ich denn kein Anschluss ans Internet habe.

Na?

Schon was bemerkt? Ich habe in den letzten Tagen mehrfach diese Suchmaschiene von Technorati auf ganz bestimmte Wörter hin gecheckt, die ich in meinem Log stehen habe. Und mein Log wurde nie angezeigt. Die Suchfunktion mit im eigenen Log war auch ein Witz. Als hab ich das Ding wieder rausgenommen. Mein Gemüt ist so schon erhitzt genung. Mehr ist ungesund.

Heute ist Kirmesvorstellung. Es wird spät werden.

Entsaftet

Eine satte Stunde Stromausfall und das durch den ganzen Ort. Eine Bekannte rief mich an um zu fragen ob ich ebenfalls „entsaftet“ sei. Da es in meinem Sektor sehr viel öfters vorkommt als bei ihr, war unsere Schlussfolgerung, dass es eine höhere Instanz sei die da nicht will. Erinnerte mich kurzfristig an den Stromausfall in der Schweiz gestern, als sämtliche Züge stehen blieben.
Die Hitze heute hat ihr Schweisstribut gefordert, doch ein erlösendes Donnerwetter war nicht in Sicht. Zumindest nicht hier in der Gegend. Und so dampfte ich den ganzen tag vor mich hin. Wie sagte mein Nachbar eben: „Es ist eine dicke Zeit für warme Leute.“ (Sorry der Witz war sehr lau…)
Heute bzw. gestern war ein Feiertag hier. Der luxemburgische Nationalfeiertag. Das hat mir einiges durcheinandergeworfen, da ich bis fast gestern Abend dachte heute sei ein normaler Arbeitstag.
Ich versuche jetzt mal eine Runde zu schlafen, obwohl das bei der schwülen Hitze nicht einfach sein wird.

Wenn ich…

Nach nur wenigen Stunden Schalf,sitze ich in meinem abgedunkelten Büro. Die Gedanken funktionnieren einwandfrei, aber sie eine physische Tat umzusetzen, sprich auf der Tastatur eintippen ist nicht ganz störungsfrei wegen der etwas zu hohen Außentemperatur.

Mir fiel eben ein neues Frageantwortspiel ein, recht klassisch, aber recht interessant. Im englischen gibt es das mit dem Titel My Favorite Things. Die französische Variante ist origineller. Da heisst es; Wenn ich ein …. wäre, dann wäre ich …. Z.B. Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich eine…was weiss ich… vegetarische Tüpfelhyäne.

Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich….
Wenn ich eine Pflanze wäre, dann wäre ich…
Wenn ich ein Schuh wäre, dann wäre ich…
Wenn ich ein Buch wäre, dann wäre ich…
Wenn ich ein Stück Obst wäre, dann wäre ich…
Wenn ich ein Brot wäre,…
Wenn ich ein Haushaltsartikel wäre,…
Wenn ich ein Film wäre,…

Die Liste könnte endlos weitergeführt werden.
Es kommt nicht so sehr darauf an, dass man die eigene Lieblinngssache hin schreibt sondern eher das was zu einem passt. (ich könnte mir z.B. schlecht vorstellen eine vegetarische Tüpfelhyäne als Haustier zu haben…ob ich selbst eine bin lass ich mal so im Raum stehen…)

Versuchts mal…ist vielleicht ganz aufschlussreich.
Ihr dürft mir das Resutat auch mailen.

Mürbe

Nicht schon wieder wach, sondern noch immer wach, sitze ich hier und grübele rum. Schlafen war nicht drin wegen der Hitze (und wahrscheinlich zuviel Kaffee) Ein paar Stunden werde ich jedoch versuchen die Augen zu schließen. Das Fenster ist groß geöffnet und es strömt kühle Luft herein. Aber in 2 Stunden ist mit der kühlen Luft auch schon wieder Schluss.

Vorgestern war ich bei meiner Atrologin. Sehr aufschlußreich. Es stehen diverse Änderungen bevor… Mehr möchte ich dazu jetzt mal nicht sagen.

Die Hitze macht mich mürbe.

Eine Familiengeschichte

Ich hatte versprochen ich würde etwas über den Text schreiben den ich vor kurzem zugeschickt bekam. Helmut, der Verfasser, kenne ich nun seit fast zehn Jahren (musste eben zurückrechnen und erstaunt feststellen dass es schon so lange ist) Ich lernte ihn in einer Phase meines Lebens kennen, an der mir innerlich schon bewußt war, dass ich mit meinem Friseurdasein abschließen würde. Wie das ablaufen sollte war mir aber nicht so ganz klar. Der ewige Traum der Schauspielere tauchte wieder auf und Helmut war im gleichen Schauspielkursus wie ich. Er hat ein völlig anderes Backround als ich und hat eine Brüoarbeit. Trotzallem ist er schon einen Schritt weiter und hat bereits sein erstes Buch veröffentlicht. Also dahin wo ich noch kommen möchte.
Der Text um den es sich handelt ist ein Spurensuche in Polen. Auf der Suche nach den Wurzeln der Söhne.
Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen, denn die ausdrückliche Erlaubnis den Text hier zu veröffentlichen habe ich noch nicht. Kommt noch.

Gestern fragte man mich was denn nun mit der brasilianischen TV-Crew war. Nichts war mit denen, die haben sich nicht blicken lassen. Und da es am morgen nach der Premierenfeier war, war ich ziemlich stinkig, weil ich gerne noch im Bett geblieben wäre.

Der Rest kann warten

Draussen ist es schwülwarm und ich bin noch nicht allzu lange auf den Beinen. Ich habe vorgestern 2 Texte bekommen über die ich versprochen hatte etwas hier zu schreiben. Wie immer ist es die Zeit die mich daran hindert solch kleine wie vom Himmel gefallenen Geschenke zu würdigen. Das schlechte Gewissen kommt dabei arg in Wallung. Ich weiss was! Ich werd mich jetzt unter die Dusche stellen, die Texte ausdrucken und mich damit irgendwo aus einer Terasse möglichst ohne Handy niederlassen… der Rest kann warten!

Ist euch schon aufgefallen dass in Andere Logs eines verschwunden ist und 2 neue hinzugekommen sind? Passagier und Vorspeisenplatte.

Neues Spielzeug

Man könnte glatt meinen ich bin auf eine unerschöpfliche Geldquelle gestoßen. Einen brandneues Handy kam gestern ins Haus, und nicht irgendeines. Ein Sony-Ericsson P910i, das Handy das alles kann. Neben ganz banalem Telefonieren hat es auch SMS, MMS, MP3 abspielen, Terminekalender, Notizbuch, Foto- Video- und Audioaufnahemen, und es kann Geschirr abwaschen, Kartoffeln schälen, bügeln, putzen…oder so ähnlich.
Ich war nie ein Freund der Handys mit Fotoapparat. Und es war auch nicht der ausschlaggebende Punkt mir das sündhaft teuere Ding anzuschaffen. Es ging mir eher darum endlich einen Terminkalender zu haben den ich immer bei mir habe. Und Die Email Funktion ist auch nicht schlecht.
Aber da ich schon mal dieses Fotoding mit da drauf habe, versuchte ich das Ding dann auch gleich. Nicht so ganz die Superqualität….aber es geht so mit durch.

Kribbelige Finger

Immer wieder kribbelt es mir in den Fingern ein neues System zum Bloggen auszuporbieren. Beim Surfen habe jetzt mehere Blogs entdeckt die mit WordPress erstellt wurden. Wie das hier z.B. Optisch genau das was ich haben möchte. Simpel einfach ohne Firlefanz. Ich könnte auch das Tempalte wechseln, aber da habe ich für Bolgger.com bis jetzt nur sehr wenig gefuden was optisch keine Magengeschwüre verursacht. Ausser denen die Bolgger selbst anbietet gibt es nicht viel was wirklich dem entspechen würde was ich suche. Z.B. das hier ist zum sofort abgewöhnen. Ein vorgefertigtes Teil von MSN. Völlig überladen und die Lust am Lesen vergeht sofort. Also bleibt vorerst mal alles so wie es ist.

Drei ruhige Tage

Wenn ich zurückrechne wieviele Tage ich ununterbrochen gearbeitet habe und dann mein Gehalt auf die Stunden umrechne, dann kommt dabei weniger raus, als das was meine Putzfrau bekommt. Wenn ich die Wahl hätte, (und die Wahl hat man immer!) würde ich jedoch nicht tauschen wollen. Was hätte ich davon? Eine gewisse finanzielle Sicherheit, gekoppelt mit Mißmut und Unausgeglichenheit…
Nee, dann lebe ich lieber ungewöhnlich…
Aber darüber wollte ich nicht schreiben. Erzählen wollte ich etwas über 3 ruhige Tage. (Dabei fällt mir der Titel von einem Film ein; Stille Tage in Clichy) Heute ist der 2 Tag davon. Wenn alles so hochgeflogen ist, wenn alles über-, ober- hyper- war, dann ist das was danach kommt, wie eine Totenstille.
Spreche ich in Rätseln?
Na gut, hier nochmal etwas expliziter. Ich habe jetzt fast 15 Tage am Stück geackert wie ein Bekloppter für das Theaterstück, bis hin zur Premiere und den 2 Vorstellungen danach. Da ich dafür jedesmal quer duch ganz Luxemburg fahren musste und dafür mehr als eine Stunde für eine Strecke brauchte, war das Sahnehäupchen auf der Torte. Seit gestern ist es ruhiger weil keine Vorstellungen sind bis Donnerstag. Dabei sitze ich hier, ganz ruhig, und fühle noch wie es in mir rauscht und brodelt, obwohl kein Anlass mehr dazu besteht. Bis Donnerstag…

Die Abstellkammer

An einem Sonnatg wie diesem holt mich die Vergangenheit mit einer solchen Wucht ein wie schon lange nicht mehr. Vielleicht ist es zu privat was ich jetzt schreibe, doch ich bin noch derart beeindruckt davon, dass ich es loswerden muss.
In Luxemburg ist Muttertag. Traditionsgemäß ein Familientag, der früher in unserer Familie jede Menge Leute beinhaltete. Jetzt sind wir nur noch zu viert. Meine Mutter hatte Lust sich richtig Mühe zu machen und stand seit heute morgen früh in der Küche. Ich erwähne das mit der Freude sich Mühe zu machen, denn traditionsgemäß sollte es ja nicht so sein. Aber sie wollte es so, also läßt man sie…
Irgendwann zwischen Apperetif und Vorspeise, fragte ich sie nach einer leeren Kiste die ich bräuchte. „Kuck mal in dem einen Zimmer.“ Sie meinte das Zimmer das aussieht wie eine große Abstellkammer. Es war früher das Zimmer meines Bruders. Als ich hineinging ( ich war schon Jahre nicht mehr in dem Zimmer) war es so als ob ich eine Tür aufgestoßen hätte, zu eimen Raum der einen Reisenteil meiner Vergangenheit beinhaltet. Heute sieht er aus wie eine Abstellkammer, doch was sich dort alles stapelt sind Dinge aus meiner Vergangenheit die ich längst verschollen glaubte. Auf dem Schreibtisch war ein Berg an ausrangierter Bettwäsche, Muster die ich als Kind schon kannte, an der Seite lag ein Holzbrett mit einem Mosaik, das ich in der Grundschule zum (Zufall??) Muttertag gebastelt hatte, auf dem Schrank stand ein altes Mastermind Spiel, links neben der Tür an der Wand sind immer noch 3 Poster aus der Bravo, die mein Bruder noch an die Wand gepinnt hatte.
Spinnweben Staub…
Kennt ihr das Gefühl wenn man rückwärts durch einen Tunnel gezogen wird?
Hammerschlag.

Fotostrecke

Wie soll ich die letzten Tage in einem Eintrag unterkriegen? Kurz vor einer Premiere zähle ich die Stunden nicht mehr an denen ich auf den Beinen bin. Ich fühle mich müde und schlapp. Nochmal hinlegen wäre nicht schlecht.
Hier gibt es Fotos zu sehen von den Theaterstück das gestern Premiere hatte.

Wie der Trommelhase ohne Duracell

Den Tag mit langweiligem Zeug verbracht. Es reichte so grad eben zum Briefpapierfalten, in Umschläge zu stecken und Adressetiketten drauf zu kleben. Das gleiche erfolgte nochmal per Email. Textkörper und Überschrift kopieren, Adresse raussuchen und auf versenden klicken. Alles ganz furchtbar langweilig. Aber zu mehr war ich nicht im Stande.
Die brasillianische TV-Crew hat sich nochmal gemledet. Die kommen Ende der Woche. Ha!

Schreiben

Neumond in den Zwillingen, Sie erkennen Hintergründe. Vormittag: Heute wird Ihnen im Zusammenleben mit anderen Menschen einiges bewusst. Sie spüren, was Sie überhaupt nicht mehr haben wollen. Nachmittag: Rein körperlich sind Sie am Ende. Auf gar keinen Fall dürfen Sie heute anstrengende Arbeiten machen. Sie haben viel zu wenig Kraft. Auch Sport ist heute verboten. Ein Spaziergang hingegen wirkt Wunder. Abend: Viel Zeit zum Nachdenken, verkriechen Sie sich und schotten Sie sich ab!

Na bitte. Ich habe trotzdem so einiges zu tun heute, vor allem am PC, aber das mit der körperlichen Kraftlosigkeit stimmt.

Gestern abend habe ich in Arte-Thema über Shanghai das Porträt eine jungen Schriftstellerin gesehen. Dabei viel ein Satz den sie sagte ganz besonders auf. „Schreiben ist Thearapie.“
Therapie für was? Gegen was? Schreiben gegen die Endlosigkeit? Schreiben gegen das Endliche? Schreiben dass man ist? Schreiben dass man immer bleiben wird? Schreiben für die Unsterblichkeit? Schreiben wider das Vergessen? Schreiben um des Schreibens willen?
Wahrscheinlich ist alles richtig.

Saalouis

Ein grosses Stadtfest ist diese Wochenende in Saarlouis angesagt und die Stadt ist prallgefüllt mit Menschen.
Zu der Begebenheit die ich jetzt erzählen möchte, muss ich was vorrausschicken. Ich bin nicht unbedingt ein tiefgläubiger Mensch, schon gar nicht in der Form wie es sich die katholische Kirche wünschen würde. Ratzinger hätte keine Freude an mir. Ich schaue mir aber seit jeher gerne Kirchenhäuser an. Von der Baukunst her sind es oft kleine Juwelen manchmal versteckt in in kleinen Dörfern, z.B. Rinschleiden, von dem ich vor einigen Monaten breichtet habe.
Mitten in Saarlouis steht die recht imposante Ludwigskirche im gotischen Stil. Wenn man allerdings hineingeht,trifft einen der Schlag. Das Kirchenschiff ist ein in den 70er Jahren erichteter Bau, eine Betonhöhle, die so gar nichts mit der Eingangsfassade gemein hat. Und trotzdem vertragen sich beide Stilrichtungen irgendwie.

Bärte & Barsilianer

Ist jemand daran interessiert wie die Geschichte mit dem Bart ausging?
Er ist wieder da, noch sehr jungfräulich und eher stoppelig als lang, aber er kommt wieder. Ohne ihn habe ich mich nackt gefühlt. Stattdessen habe ich mir gestern einen neuen Haarschnitt verpassen lassen. Seltsamerweise ist er weniger gewöhnugsbedürfitg als das bartlose Gesicht, aber das ist eine Eigenart die ich aus meinem früheren Leben als Friseur überig habe.

Nächste Woche werde ich ein brasilianisches Fernsehteam durch Echternach führen. Ich war eben per Mail am verhandeln was sie denn nun ablichten wollen. Das wird ein Spass…ob gut oder schlecht, weiss ich noch nicht.

Den Nachmittag in Saarlouis verbracht, aber davon erzähle ich euch morgen.

Zwischendurch

Endlich mal eine knappe Stunde Zeit, in der ich einen Eintrag schreiben kann. Manchmal frage ich mich wo die Zeit hin ist. Ich lebe von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute werde älter und am Ende frage ich mich was denn jetzt alles war. Es ist vielleicht etws seltsam ausgedrückt, doch in diesem ganzen Gehetze und Getuhe, bleiben kaum Momente in denen ich innehalten kann, in denen mir das getane Arbeit bewußt wird. Nennt man das Stress?
Vorgestern habe ich ein Foto erhalten, auf dem ich zu sehen bin wärend einer großen Veranstaltung letztes Jahr.

Donnerwetter, ein Mord!

Unter einem heftigen Donnerwetter, sitzend. Hoffentlich hauen sie mir den Strom nicht weg. Das war vor einer Woche so. Muss nicht jedesmal sein. Es ist ein erlösendes Donnerwetter. Das Lied von Dalida würde jetzt gut paasen. „Am Tag als der Regen kam“. Die heisse und stickige Luft geht endlich weg.
Gestern Abend sehr spät nach hause gekommen. Ich war einer von dreißig Teilnehemern eines Murdermysterie Spieles. Sehr spannend, sehr unterhaltsam. Wer ermordert wurde? Wer denn wohl? Na? Ja klar, ich! Ich als reicher Kettenrestaurant Besitzer. Erwürgt!
Heute den ganzen Tag auf dem dritten internationalen Marionetten Theater Festival gearbeitet. Vor gut 3 Stunden war ich zuhause. Auf dem Sessel eben sofort und ohne Wartezeit eingeschlafen bis der Donner mich weckte.
Draussen wird es langsam ruhiger.

Fotos von einem Strassenkünstler heute nachmittag.

Vollbremsung & abschalten

Im Hinterhof im Philo. 17:55
Die Deutschen sagen Biergärtchen dafür. Aber wehe sie sagen das der Besitzerin, dann gibt es Ärger. Es ist eine Terasse, kein Biergarten!!!

Von der Tür her höre ich Max Melvin. Es ist fast wie irgendwo in Provence, es fehlen nur noch die Grillen mit ihrem Gezirpe.
Momente zum ewig festhalten…

Ab

Dass der Bart ab ist, ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe gestern kurz nachgerechnet wie viele Jahre es waren. So um die acht, neun Jahre werden es wohl gewesen sein. Und seltsamerweise weiss ich immer noch nicht ob ich es gut finden soll oder nicht. Wie schon gesagt, es ist gewöhnungsbedürftig. Es läßt mich jünger aussehen un es läßt mich dicker und runder im Gesicht aussehen.
Ich höre schon die berechtigte Frage: Wann gibt es den endlich ein Bild davon???
Ein Bild davon gibt es wenn ich selbst davon überzeugt bin.
Es ist richtig heiss draußen. Ich werde mich jetzt mal unter das Volk begeben.

Füllhorn

Die Arbeit wird weniger wenn auch nur bedingt.
Es ist wie das Füllhorn das nie leer wird. Heute nachmittag ist eine lange Tour durch das Ösling geplantmit Besprechungen hier und da, und dabei fällt mir grad ein, dass ich meinen Fotoapparat mitnehmen könnte. Guuuute Idee. Dann wird es endlich wieder etwas bunter hier.
Traumwetter.
Zur eigenen Erinnerung: Mein Goatee ist ab. Sehr gewöhnungsbedurftig, zumindest für mich. Anderen fällt es weniger auf.

Eingelöst

Na gut. Also lösen wir hier mal in halbes Versprechen ein. Die Theaterproduktion an der ich die letzten Tage mit voller Hingabe gearbeiet habe(nicht die im Inoui), ist bis jetzt die größte die ich in der Art als Prduktionsleiter gemacht habe. Der Regisseur hat seine Traumbestzung bekommen, was die Sache aber von Anfang an nicht leicht machte was die Probenzeiten anging. Ansonsten läuft alles wie am Schnürchen und alle sind emsig am Werk. Und so flogen die Stunden Tage dahin zwischen Telefonaten und Schreibarbeiten und Proben kucken. Jetzt so kurz vor den Premiere am 10. Juni ist eine Woche Probenpause, da drei der acht Schauspieler in Deutschland auf der Bühne stehen.
Für großes Socializing blieb keine Zeit und ich mußte immer wieder Einladungen abwehren. Das positive daran ist, daß die Zeit die verstreicht auch Dinge aus der Vergangenheit nebliger und nichtiger erscheinen läßt. Die Ausgeglichenheit ist wieder fast perfekt (ganz ist sie es nie) und sehe vieles wieder mit der gewohnten Distanz.

Der Sommer kommt. Heute ist einer der schönsten Tage seit langem und ich bin guter Dinge.