Mandarinen mit Birnen & Villa Vauban

Als ich letzte Woche nach hause kam, hatte die N. für mich eingekauft. Viel zu viel, das war klar, aber gefreut habe ich mich doch. Heute morgen fand ich einsam und verlassen, zwei Birnen und vier Mandarinen, die langsam an ihr Limit kamen, aber ich hatte keine Lust sie zu essen. Also bastelte ich eine Marmeladen/Kompott  ähnliches Zeug daraus mit ein wenig Vanille Extrakt. Es steht auf dem Balkon zum Abkühlen.

Birnen

Keine Ahnung ob es schmecken wird. Denn beim Versuch es zu kosten als es noch heiß war, verbrannte ich mir den Gaumen und anschließend schmeckte ich gar nichts mehr. Morgen früh mehr davon.

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Wettermäßig wird uns das Blaue vom Himmel erst ab Freitag vorausgesagt. Also machte ich mich auf zu der neuen Ausstellung in der Villa Vauban. Das einzige was man bei Regen machen kann.

Eine Werkschau der Malerin Paula Modersohn-Becker die ich zu meiner Schande nicht kannte. Sehr beeindruckend waren ihre Porträts, die allesamt etwas leicht schräges haben und dadurch immer ein wenig verstörend wirken.  Ihre Stillleben erinnerten mich an meine Großmutter Marie, von der ich ein ganz Reihe von Ölbildern habe, die denen von Paula ähnlich sehen. Ich nahm mir vor diese endlich einmal zu sortieren und gegebenenfalls ein paar davon zu verkaufen oder verschenken und den Rest vielleicht in der Wohnung aufzuhängen. Das wird meine Aufgabe für diesen Sommer werden.

Eine weiter Ausstellung im Untergeschoss war eine neue Zusammenstellung der hauseigenen Sammlung zusammen mit ein paar wenigen Leihgaben, und zeigte europäische Landschaften.

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Ach Stephen…  ❤️

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