Es war Mittwoch und die D. ging ihrer Pflicht als Kinokritikerin nach; Filme anschauen. Ich begleitete sie, da das Wetter sich eh nicht dafür eignete mit dem Skyliner zu fahren.

Es kommt mir inzwischen dann doch vor als wäre ich die Mutter Theresa der betrübten Kinokritiker weil, siehe Titel des Films. Es war wieder ein Actionfilm. Die Transformers kamen in Europa auf den Markt, als ich mich für dem Kram à la Goldorak (Grendizer) und Co. nicht mehr interessierte. Ich weiß noch, dass mein jüngerer Bruder eine Transformers Actionfigur geschenkt bekam und auch regelmäßig die Anime Serie im Fernsehen sah.

Ich gebe euch diesmal keine Inhaltsangabe. Ich schreibe euch einfach auf was an dem Film gut war und was nicht.

Was gut war:

-Der Film fängt mit einer Schlachtszene im Mittelalter zu Zeiten von Merlin dem Magier (Stanley Tucci) an. Weil die Szene so ewig lange dauerte fragte ich mich, ob wir nicht im falschen Saal im falschen Film gelandet seien. Denn Transformers sind doch Roboter, oder? Doch wir waren im richtigen Film. Die Handlung ist dann erstaunlicherweise sehr komplex und wird, so ganz unamerikanisch, nicht 100 mal erklärt, damit auch der letzte Doofmann es kapiert hat.

-Die Dialoge sind bisweilen sehr lustig und lockern das ganze auf.

-Mark Wahlberg als Hauptdarsteller ist glaubwürdig (im Gegensatz zu einen Tom Cruise, siehe hier) ebenso Anthony Hopkins als steinreicher exzentrischer Lord.

Was schlecht war:

-Er ist mit 2 Stunden und 29 Minuten !!!, viel… viel… viel… zu lang!

-Es ist ein totaler Overkill, an Schlacht- und Actionszenen noch dazu in 3D, die von der Gesamtlänge fast 2 Stunden des ganzen Films ausmachen. Ich kam mir anschließend vor, als wäre ich ununterbrochen Achterbahn gefahren mit verstärktem Krach und Geschrei auf den Ohren. Ab einem gewissen Punkt lässt man es nur noch über sich ergehen. Die D. und ich schwankten leicht benebelt aus der Vorstellung und brauchten eine Weile bis wir unsere Sinne wieder geordnet hatten. Dabei fragten wir uns beide, ob wir inzwischen nicht zu alt seien für ein solches ohrenbetäubendes Spektakel.

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Ich musste eben mit Schrecken feststellen, dass Photobucket, die ich über Jahre hinweg als 3rd Party verwendet habe, um meine Fotos im Blog zu hosten, seine Bedingungen geändert hat.  Die Fotos von dem letzten 13!!! Jahren Blogging sind nicht mehr sichtbar!

Ich hatte mich ja schon vor eine Weile über Photobucket beklagt, weil sie ohne Vorwarnung eine Reihe von Fotos gelöscht hatten, und weil es gewaltige Uploadprobleme gab. Darum wechselte ich zu Imgur.com und bin auch dort sehr zufrieden. Das Einzige was ich nicht tat, waren sämtliche Fotos von Photobucket zu Imgur zu transferieren, da sich ja dann die URL’s alle ändern und Imgur die URL alle selbstständig neu generiert. Demnach müsste ich dann auch alle URL’s in 3000 Postings per Hand ändern.

Um die Fotos als 3rd Party wieder sichtbar werden, müsste ich bei  Photobucket ein Abo abschließen. Unverschämterweise geht das nur mit der teuersten Variante mit 39.99$ pro Monat!!!! Ich finde das eine unglaubliche Sauerei und könnte gerade schreien vor Wut. Man gibt sich über all die Jahre hinweg die größtmögliche Mühe und dann wird einem alles Zunichte gemacht!

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