Nochmal zwei Tage

Es soll möglichst keine Angewohnheit werden aber es ist zur Zeit einfach so. Ich habe nicht die große Lust zum Schreiben, und so entsteht halt nur jeden zweiten Tag ein Posting. Der Freitag war vor allem mit ein paar wichtigen Telefonaten im dienstlichen Bereich gekrönt, die aber einiges klärten.

Am Freitag las ich mich über Stunden hinweg in einem Buch fest, dass ich bereits eine ganze Weile hier liegen hatte und nicht angerührt hatte. Es war dieser dicke Comicschmöker, den ich von St.Jean mitgebracht hatte.

La Passe-Miroir. Da auf dem Comic „Band1“ stand, war ich bereits beim Kauf etwas perplex, dass es keinen zweiten gibt. Nach ein wenig Recherche verstand ich, dass die Comicserie auf einer Romanserie beruht, die bereits in den 2010er Jahren erschien. Diese ist Anfang der 2020er auch auf Deutsch erschienen; die Spiegelreisende. Seit langem fühlte ich mich wieder in einer Fantasy Serie aufgehoben. Es gibt in diesem Genre nämlich sehr viel Schrott, doch diese hier hat Harry Potter Potenzial.

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Der Samstag begann mit brüllenden Kopfschmerzen. Da es mehrere Faktoren gibt, von wo das herrühren könnte, schrieb ich es einerseits dem Wetterumschwung zu, andererseits knirschte und knackte mein Nacken so sehr, dass ich annahm , dass ich in der Nacht eine sehr schlechte Schlafposition hatte.

Zwei Tassen Kaffee und eine Kopfschmerztablette später, stand ich unter der Dusche und begab mich zum Wochenmarkt. Für den Kühlschrank kaufte ich nichts weiter, da ich Mitte nächster Woche wieder auf Reisen bin.

Auf dem Markt war brechend voll, nicht nur wegen dem Markt, sondern weil auch zeitgleich Konzerte auf der großen Bühne stattfanden.

Ich sah die N. und den Y. mit Dackel in Wëllem auf der anderen Seite der Place Guillaume. Wir hatten uns sehr lange nicht gesehen. Wir verabredeten, dass ich sie eventuell morgen auf den Hausboot besuche.

Am Abend sah ich mir drei kleine Theaterstücke a 30 Minuten im Rahmen des Monolabo, vom Monodramafestival an. Eines das ich großartig genial fand, die andern zwei fand ich weniger gut. Es hätte noch ein viertes gegeben, doch das ließ ich bleiben, weil ich den Kopf zu hatte.

Im Anschluss ging ich ins Le Gléck. Es war noch sehr ruhig als ich ankam, doch dann füllte sich die Bar.

Es war schön zu sehen dass es wieder losgeht, dass die Bar die unter dem Vorbesitzer vor die Hunde ging, weil er keine Ahnung vom Gaststätten Betrieb hatte, jetzt wieder aufblüht.

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