Auf Netflix, PostTV und im Kino

Als die Erkältung Ende letzter Woche zuschlug, gab es einen Tag den ich fast ausschließlich auf den Sofa  vor dem Fernseher verbrachte. Ein paar Tage später war ich im Kino um mir den Mord im Orient Express anzusehen.

Bright (Netflix)

Ein SciFi Krimi Action Thriller in einer Welt fast wie unsere ist, nur dass es all die Fabelwesen, wie Feen, Elfen, und Orks tatsächlich gibt. Die Geschichte spielt in L.A. und es geht dabei um 2 Cops. Will Smith spielt einen rassistischen Afro Amerikaner der was gegen Orks hat und Joel Edgerton sein Partner, der ein Ork ist.

Es ist einer der typischen übersättigten SFX Filme bei dem ich froh bin dass ich ihn nicht im Kino gesehen habe. Nebenbei versucht der Film witzig zu sein was aber nur an sehr wenigen Stellen auch klappt und mir ein Schmunzler entriss. Ansonsten ist der Film ein wenig verworren und man kapiert erst nach und nach worum es geht. Das macht die Geschichte stellenweise sehr unplausibel. Zudem ist es mit zwei Stunden zu lang, obwohl er wahrscheinlich noch viel länger war, denn man spürt ein einigen Stellen, dass gekürzt wurde.

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Valerian (PostTV)

PostTV

Auf der Hauptseite von PostTV entdeckte ich ein Voucher Code um Valerian gratis zu sehen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen den Film zu sehen, als er in die Kinos kam. Jedoch hielten mich sämtliche Verrisse der Kritik und die Beurteilung meiner Freundin D., die auch Kinokritikerin ist, davon ab. Doch jetzt, und auch noch für lau…warum nicht.

Ich muss den Kritikern recht geben. Der Film ist schlicht langweilig, ab einem gewissen Punkt sehr vorrausschaubar und hat etwas sehr… 80erJahre-haftes. Ich hatte stellenweise das Gefühl ich würde einen alten Film aus den 80ern sehen. Die Hauptrolle Valerian (Dane DeHaan) ist nicht mit einem klassischen Schönling besetzt, was ich als positiv bewerte, jedoch ist  seine Schauspielkunst erschreckend mittelmäßig. Am besten ist noch Carla Delevigne (das Super Model), ich fand sie schon als Bösewicht im Suicide Squad nicht schlecht. Doch man merkt auch dass sie auf dem Laufsteg großgezogen wurde. Sie schreitet immer dahin. Einfaches Gehen hat sie verlernt.

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Murder on the Orient Express (Kino)

Wenn Kenneth Branagh zum Klassiker verfilmen aufruft, stehen die Stars Schlange. Wie sonst die der Reigen an Superstars in dem Klassiker von Agatha Christie zu erklären. Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Judy Dench, Penélope Cruz, Derek Jacoby, Olivia Colman…und Kenneth Branagh selbst als Hercule Piorot.

Ich war sehr gespannt, denn ich kenne mehrere Verfilmungen der Geschichte. Erst vor kurzem sah ich noch die Verfilmung von Sidney Lumet von 1974.

Er fängt grandios mit einer Szene vor Klagemauer in Jerusalem an, wo Poirot im Handumdrehen den Fall des Verschwundenen Schmuckstücks aus dem Tempel löst. Wenn es dann zur eigentlichen Geschichte kommt, versuchen alle in ihrer Rolle glänzen. Allen voran Michelle Pfeiffer (außergewöhnlich gut) und Johnny Depp (er spielt den Ermordeten und Bösewicht), doch auch Judy Dench als extravagante alte Schachtel ist hinreißend. Man merkt dass alle Akteure viel Spaß am Set hatten.

Doch im Gegensatz zu Sidney Lumets‘ Verfilmung oder auch zur Fernsehverfilmung mit David Suchet als Piorot, bringt diese es irgendwie nicht fertig eine Spannung aufkommen zu lassen. Es plätschert so dahin ohne wirklich langweilig zu sein aber wirklich spannend wird es nicht. Das ist schade.

Als ich vorhin auf IMDB stöberte nach Infos zum Film fand ich dieses Interview in dem Derek Jacoby (mitte), mit dem ich das große Glück hatte vor etlichen Jahren zu arbeiten, den Versuch macht zu erklären, dass der Film auch stellenweise sehr lustig ist (was stimmt!) und dabei ein unkontrollierbaren Lachkrampf bekommt.

 

4 thoughts on “Auf Netflix, PostTV und im Kino

    1. Ja ich habe einen Film mit ihm gemacht. Das war kurz bevor Joel.lu entstand. Vorhin als ich den Post online setzte habe ich, vergeblich leider, nach einem Foto von uns beiden gesucht. Er gibt nämlich eins. Ich mochte ihn sehr.

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