Der dritte Tag an dem wir es recht gemächlich an gingen. Das morgendliche Schwimmen ist immer wieder eine kleine Herausforderung, denn das Wasser ist zwar ein wenig wärmer (es hat jetzt 21 Grad) aber es wenn ich dann so kurz davor bin, wehrt sich innerlich alles in mir. Wenn ich dann endlich im Wasser bin, gibt es nichts schöneres.

Merke: Morgenstund hat Salzwasser im Mund.

Am Dienstag sind um die Markthallen herum, die jeden Tag geöffnet sind, auch Sonntags und Feiertags, noch weitere Makrtstände geöffnet und es ist die Hölle los. Doch es macht Spaß darüber zu schlendern, denn es ist einfach genial wie viel tolle frische Produkte es hier gibt aus der Region. Und alles sieht so frisch und zum reinbeißen aus…

Ich kaufte mir dann endlich nachdem ich schon eine ganze Woche an den Schaufenster vorbeigeschlendert war, endlich ein Marinère T-shirt und Sweatshirt.

 

Am Nachmittag, da das Wetter sehr bedenklich aussah, gingen wir eine Runde ins Kino.
Le Daim mit Jean Dujardin in der Hauptrolle ist ein schräger Film von einem Mann der von seiner Frau vor die Tür gesetzt wurde und sich ein Wildlederjacke aus echtem Hirschleder kauft die ab da sein ganzes Leben bestimmt. Dujardin läuft zur Hochform auf und es ist ihm und Adele Haenel, in der Rolle der Bardame zu verdanken, dass der Film so gelungen ist obwohl er sehr kurz ist und ein paar kleine Schwächen aufzeigt. Herrliches Nachmittageskino.

 

Ein Apéro in der Bar de la Marine und anschließend ging es in die Boëte. Wir bekamen die letzte Flasche unseres Lieblingsweines, den es dann zumindest dort nicht mehr geben wird.  Les Bêtes Curieuses. Schade.