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Fressen, Kunst und Puderquaste

Der Tag nach dem Tornado & Bovary

Ein ruhiger Tag nach dem Sturm.
Da sich viele Baubetriebe in Luxemburg im vertraglichen Kollektivurlaub befinden, ist s nicht so einfach die abgedeckten Dächer der über 100 Häuser wieder auf Vordermann zu bringen, zumal für die nächsten Tage noch weiter Regenschauern vorgesehen sind. Doch es gibt ein große Solidaritätswelle und den Tornado Opfern zu helfen.
Wer von meinen deutschen Lesern etwas Luxemburgisch lesen und hören will,  bei RTL gibt es ein paar Reportagen über den Tag danach.

***

Erwachte relativ früh, weil diese seltsame Zerrung/Verspannung  mir wieder zu schaffen machte. Nach einer sehr heißen Dusche ging es dann einigermaßen.
Es war Samstag und Wochenmarkt. You know de drill.

Ich traf mich mit der D. und wir saßen wie gewohnt im Renert. Ich kaufte  frisches Brot vom Eifeler Bäcker und Kaffee in der Rösterei meines Vertrauens, bei Santos.  Ein Thema am Morgen war, wie  schlecht es eigentlich um den Markt bestellt ist. Die D. und ich versuchten ein wenig aufzuzählen wer alles aufgehört hat die letzten Monate. Es sind so einige die nicht mehr da sind. Mein französische Käseverkäufer ist seit ein paar Monaten nicht mehr da. Die Frau mit all den bretonischen Spezialitäten ist weg. Die Frau mit all den allgäuer Produkten ebenfalls. Es gab mal ein Pilz Gärtner…weg. Ein Vogelstrauß Metzger…
Es ist ein wenig beängstigend.

Am Abend hatte ich mich mit einer Berufskollegin verabredet.  Sie war für mehrere Projekte meine Assistentin gewesen als sie noch ganz neu auf dem Markt war. Doch auch sie kämpft, wie viele  ums Überleben. Vor allem die Filmbranche ist ein sehr hartes Pflaster geworden und ich bin froh dass ich mich aus diesem Sektor ausgeklinkt habe. Wenn ich all die Horrorgeschichten höre…

Ich hatte sie mit ins Bovary genommen, das sie nicht kannte. Es war sehr voll, denn es war ein Konzert angekündigt. Man setzte uns etwas abseits  weil wir keine Tischreservierung hatten und bekamen wir das Konzert nur am Rande mit, was letztendlich nicht verkehrt war, denn die Sängerin traf die Töne nicht und hörte sich an wie eine Katze mit zu viel Vibrato in der Stimme…
Der Abend  war trotzdem schön und wir schworen uns das öfters zu wiederholen.

 

 

3 Kommentare

  1. Das Lochblech sieht toll aus, könnten Sie mir die Bezugsquelle nennen.
    Ich bin zwar Ihren links gefolgt, aber ich glaube es ist doch ein anderer
    Hersteller als für die Quiche Formen?

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