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Fressen, Kunst und Puderquaste

Perth: Rottnest Island & Petition Kitchen

„Augenentzündung hin, Augenentzündung her, ich bin hier um Urlaub zu machen. Heute ist ein schöner sonniger warmer Tag. Mach was daraus!“
Das sagte ich zu mir selbst, drückte am Morgen noch einmal ein paar Augentropfen ins Auge und ging los.

Ich besorgte mir am Bahnhof einer der wiederaufladbaren Karten für Bus und Bahn und fuhr raus nach Fremantle, ein Vorort von Perth wo sich auch der große Hafen für die Lastschiffe befindet. Zudem hatte man mich schon vorab darauf hingewiesen, dass Fremantle eine schöne Ecke sei.

Ich fuhr mit dem Zug dorthin und bekam und sah gleich beim Aussteigen wo sich die Schiffe befinden die weiter nach Rottnest Island fahren. Ich beschloss Fremantle an einem anderen Tag zu besuchen und gleich mit den Schiff auf die Insel hinüber zusetzten.

Die Insel bietet erstaunlich viel Dinge die man sich nicht alle erwartet. Ein Hop on Hop Off Bus, einen Zug, ein Museum, ein Hotel, Geschäfte und ein Supermarkt, ein Kino, ein Golfplatz und ein Flatterhafen (Verniedlichung von Flughafen?)
Dabei ist die Insel wirklich nicht groß. Mit dem Hop On Hop Off ist man in einer knappen Stunde einmal über die ganze Insel gefahren.

Einst war dort eine riesige Strafkolonie von über 3000 Mann unterbracht, doch von diesen Bauten gibt keine mehr. Doch noch während es eine Gefängnisinsel war, mutierte sie auch zu einem gediegenen Ferienort, was sich beides aber nicht immer vereinbaren ließ. Das Gefängnis wurde geschlossen.

Die Insel ist heute vor allem für ein Tierchen bekannt das es kaum noch auf im Binnenland von Australien gibt wegen der eingeschleppten wilden Katzen und Füchsen. Als die Niederländer die Insel entdeckten sahen sie diese Tierchen dort zu Hauff und dachten es seien Reisenratten. (daher der Name Rottnest) Doch es sind Quokkas. Und folgende Fotos werden euch mich Niedlichkeit erschlagen. Vor allem wenn aus der Bauchtasche ein Winzling hervorschaut, kurz aussteigt und wieder in der Tasche verschwindet. Eine weitere Eigentümlichkeit die die Quokkas haben ist ihr Grinsen. Sie scheinen jedermann anzulächeln. Das ist tatsächlich so. Auf den einen Foto wo es zu mir hochschaut lächelt es mich an.

Es wurde sehr heiß gestern, auf der Insel herrschten so um die 38 Grad. Mit Wandern war da nicht viel. Ich hielt mich viel im Schatten auf und ging auch einmal hinunter zu Strand ins Wasser zu gehen. Ein Riesenrochen schwamm dabei neugierig auf mich zu inspizierte meine Beine und schwamm wieder davon. Gänsehautfaktor 2000!

Es gibt auch eine Rabenart hier, die etwas größer sind als unsere in Europa und deren Krächzen sind anhört als ob sie Helium eingeatmet hätten.

Am späten Nachmittag fuhr ich zurück. Auf der Rückfahrt suchte ich mir ein Restaurant für den Abend aus. Petition Kitchen.

Ochsenschwanz mit grünen Spargeln und als Nachtisch Stout Eiscreme. Sehr sehr gut. Wow!

Mit zwei Herren am Nebentisch hatte ich sein sehr interessantes Gespräch über die Ureinwohner Australiens. Dabei meine Einsichten ,die inzwischen weitaus differenzierter ist, mit ihnen geteilt und sie gaben mir nicht ganz unrecht. Aber das jetzt hier auszuführen würde zu weit führen.

Kurz nach 10:00 schlenderte ich zurück ins Hotel und dabei waren es immer noch 32 Grad. Morgen solle es noch wärmer werden und werden den Kap der 40 Grad überschreiten. Ich denke ich werde einen Museumstag einlegen.

2 Kommentare

  1. Ich bin hin und weg vor Begeisterung, lieber Joel. Quokkas, Rochen, Sonne satt, da könnte es mir wohl gefallen!

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