Fressen, Kunst und Puderquaste

Die Montagsfrage 1

wet transparent misted window with question mark
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Here we go!
Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus anderen Blogs.
Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich die Kommentare für die Montagsfrage offen lassen soll, weil das auch denen die Möglichkeit gibt zu antworten, die kein Blog haben. Ich werde sie offen lassen ABER ihr benehmt euch! Wenn ich merke das es ausartet, werden sie geschlossen!

***

Fangen wir mit etwas leichtem an:

Die Pandemie hat uns alle gelernt zu verzichten. Welche zwei Dinge/Umstände fehlen dir am meisten und warum?

Wenn man wie ich alleine lebt, ohne Partner und Familie, ist die Frage schnell beantwortet. Mir fehlt die Geselligkeit. Ich vermisse es sehr meine Freunde und Bekannte zu sehen, mit ihnen in einer Bar oder einem Restaurant beim Apéro zu plaudern und zu lachen. Wer hier schon länger mitliest, weiß dass ich nur sehr begrenzt mit einem ein paar wenigen, sehr guten Freunden engeren Kontakt halte, sprich die A., die N., und wenn sie denn wieder im Lande ist, die D.
Ganz zu Anfang, im ersten Lockdown, vor einem Jahr, ( Ist das schon ein Jahr?!) veranstalteten wir Zoom Apéros, die meinerseits aber immer ein wenig ausarteten, weil ich, ohne es wirklich zu merken eine ganze Flasche Wein im Alleingang trank. Wenn ich dann nicht weiter zum essen geplant hatte, war ich schon sehr durch den Wind. Und da Zoom inzwischen im Arbeitsalltag zur Notwendigkeit geworden ist, kann und will ich nicht noch die Abende damit verbringen.

Ein andere Punkt ist der Körperkontakt. Ein Händeschütteln, eine Umarmung, ein Kuss. Und wenn man es doch tut, ist immer diese kleine Stimme Im Kopf, die dir eindringlich ins Gewissen redet. Der Umstand dass man jeden als potenziellen „Feind “ ansehen muss macht sehr traurig.
Zudem bin ich zwar alleinstehend, aber nicht asexuell und irgendwann hätte ich schon gerne wieder einen Partner. Doch es ist noch schwieriger geworden, jemand neues kennenzulernen. Und wenn doch, ist auch hier ist wieder diese kleine Stimme im Kopf die noch lauter schreit, wie bei einer harmlosen Berührung.
Ein schöner Text von Melancholie Modeste machte mir das sehr bewusst.

***

Unten könnt ihr eure Antwort eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

6 Kommentare

  1. caterina

    Ich hab keinen Blog, daher hier: Ich vermisse das Reisen, zu meiner Freundin in Italien, zu meinen Verwandten in Westösterreich, zu Musik-Festivals im Ausland, zu Kursen und überhaupt. Es gibt noch so viel, das ich gerne sehen würde… Und ich vermisse das Barock-Tanzen – die Musik, die Bewegung dazu, das Schritte lernen und die Gruppe, mit der ich tanze…. Und ich vermisse die Kultur – Konzerte, Oper, Theater. Gott sei Dank sind die Museen wieder offen.

  2. Trulla

    Das, was ich gerne täte: Reisen, Essen gehen, Freunde treffen, ist nicht ratsam, teilweise auch gar nicht möglich. Mein persönlicher Verzicht, wenn man das überhaupt so nennen mag, betrifft tatsächlich nur den gewohnten Luxus!
    Schon aus Altersgründen (es droht keine materielle Schieflage mehr oder gar Schlimmeres) leide ich keine Not und ich bin nicht allein – eine privilegierte Situation. Es wäre peinlich, mich zu beklagen.

    Unschön ist mein Gefühl der derzeitigen Nutzlosigkeit wegen Vermeidung jeglicher Kontakte, eine Folge meiner Angst vor der Erkrankung. Die Erfahrung, dass ein befreundetes Paar in meinem Alter in der zweiten Welle an Covid erkrankte, immerhin überlebte, aber noch sehr unter den Nachwirkungen leidet, während meine spanische, jüngere Bekannte daran verstarb, ist mir auf die Seele geschlagen.

  3. chatts

    Reisen, Kultur, Kontakte- die Vorrednerinnen treffen es ganz gut.
    Dazu kommt bei mir noch das zusammen Üben und Meditieren in der Yogagruppe.
    Das fehlt sehr!

  4. trumpetfan

    Meine zwei Freunde in UK, die Opfer des Virus wurden. Sowie den übrig gebliebenen Freund, der so den ganzen Rest seiner Familie verlor, und den ich nicht trösten/besuchen konnte.
    Und das, was andere auch schon sagten, aber das ist dann doch weniger wichtig.

  5. Ulla

    Die ganze Familie treffen und zusammen essen und feiern.
    Reisen innerhalb Europas, Essen gehen und wieder in allen Geschäften einkaufen.
    Keine Maske mehr tragen müssen, damit man eigenes und anderes Lächeln sehen kann.

  6. Sandra

    Mir fehlt das Wandern. Das war zwar in Deutschland nie verboten, doch für mich gehört zu einer Tagestour auch das Einkehren. Leider sind hier alle Einkehrmöglichkeiten derzeit geschlossen. Umso mehr freu ich mich drauf, dass es langsam wieder wärmer wird, dann kann man auf der Tour wenigstens ein Picknick machen.
    Und ich vermisse das Schwimmen. Sehr! Eine Bahn nach der anderen ziehen, durchs Wasser gleiten – das wäre schon mal wieder schön.

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