Fressen, Kunst und Puderquaste

Die Montagsfrage 12

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Heute möchte ich mal etwas überprüfen, was mir in all den Jahren in denen ich Blog schreibe, immer wieder auffiel. Heute geht es um Erinnerungen.

Kannst Du Dich noch an eine Begebenheit aus deiner Kindheit erinnern in der ums Essen ging? Erzähl mal!

Ich werde die Frage morgen beantworten, da habe ich mehr Zeit zu schreiben.

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

3 Kommentare

  1. Trulla

    Ich kann mich an sehr viele Geschichten rund ums Essen erinnern. Und es ist aus meinem eigenen Erleben keine schmerzende dabei, denn ich wurde in jeder Hinsicht satt am Tisch. Meine Mutter, welche selbst nach ihrer Ausbombung in Hamburg im Jahre 1943 oft hungerte, hatte eine Maxime: „niemals wieder Hunger“! Sie selbst war während ihrer Schwangerschaft mit mir gezwungen, sich teilweise von gesammelten Früchten, unreifen Äpfeln usw. zu ernähren. Die Bauern der Umgebung waren nämlich nicht gerade gebefreudig gegenüber den vorübergehend Einquartierten.

    Nach dem Krieg tat sich unsere engere Familie (die mütterlichen Großeltern waren schon sehr alt, mein Vater hat Russland GsD überlebt) meistens zum gemeinsamen Essen zusammen, waren allein schon darüber glücklich und unterhielten sich über alles mögliche während der Mahlzeiten und vermittelten uns Kindern das Wohlgefühl der Geborgenheit.

    Es wurde natürlich nach den Rezepten der Vorkriegserfahrung gekocht. Zwar gesund und täglich frisch, soweit saisonal vorhanden, aber unbedingt günstig und sparsam. Gewürzt wurde meines Wissens nur mit Pfeffer, Salz und Kümmel.

    Eins meiner kindlichen Lieblingsessen war die irgendwie aus Tomatenmark mit ausgelassenem Speck hergestellte weltbeste Soße zu Nudeln von meiner Großmutter. Bis heute könnte ich deshalb wohl – wenn nötig – 7x die Woche Spaghetti o.ä. essen.
    Leider interessierte ich mich in der Kindheit schier gar nicht für die Herstellung von Speisen bzw. sonstige Küchendinge. Das habe ich erst später mühsam erlernen müssen.

    Natürlich entwickelten sich die Zeiten und es gab immer mehr wunderbare Sachen, die ich auch in mein eigenes Repertoire aufgenommen habe.
    Würde ich jetzt aufschreiben, welche Gerichte, welche Umstände bei bestimmten Gelegenheiten mich besonders und bis heute beeindruckten, würde das aber den Rahmen eines Kommentars noch mehr sprengen als er es wahrscheinlich jetzt schon tut.

    Nur noch soviel zu einer besonders schönen Erinnerung: ein einziges Mal im Jahr stand mein Vater in der Küche. Jeden Heiligabend bereitete er „Karpfen Blau“ zu nach dem Rezept seiner Mutter. Diese Tradition behielten wir auch in meiner Familie bei, solange er lebte.

    Aber jetzt eine Begebenheit, wie gewünscht!
    Ich liebte den Geschmack der Rosswurst, die nur ein Schlachter in unserer Gegend als „heisse Theke“ im Angebot hatte. Meine Mutter spendierte mir (ich mag 6 Jahre alt gewesen sein) eine solche und ich zog glücklich von dannen, biss ab und hielt die Hand mit der Wurst nach unten.
    Hinter mir ein Hund und schnapp, er biss ein Stück ab. Der hatte sich aber verrechnet, ich hielt mein Würstchen fest und aß es auf.
    Und lebe noch und liebe Hunde.

    • Joël

      Eine Schöne Geschichte. Dankeschön.

  2. Holger

    Weil Herr A 😉 mich darauf aufmerksam machte, habe ich mal mitgemacht. Hauptsächlich, weil ich auf diese Frage eine ganz bestimmte Erinnerung als Antwort hatte. Und die habe ich nun aufgeschrieben 🙂

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