Fressen, Kunst und Puderquaste

Cevennen: Der erste Tag

Die Aussicht vom unteren Gästezimmer aus wächst immer mehr zu. Da ich diesmal zwei Jahre nicht hier war, fällt es mir mehr auf als zuvor. Ich suche die nächten Tage mal Fotos raus von den Jahren davor um den Unterschied zu zeigen.

Die letzte Nacht war sehr stürmisch gewesen, so dass ich lange nicht einschlafen konnte. Einen interessanten Podcast über das neue Buch von Friedrich Dürrematt gehört. Seine Biographie oder zumindest Versatzstücke daraus, gekoppelt mit Gedankengängen und Phantasiegeschichten, ist jetzt als 2000-seitiger Band erschienen. Die Überarbeitung davon dauerte volle 10 Jahre.

Am Morgen dann auf ins Nachbardorf zu ein paar Einkäufen und einem Kaffee in der Bar du Midi:

Am Nachmittag ging es zu den Wasserbecken die von dem wilden Bach gespeist werden werden.

Le gouffre de l‘araigné heißt das eine Wasserbecken das dem Haus am nächsten liegt. Es Gibt mehrere in der Gegend davon. Ein idealer Platz zum lesen, sich im Wasser abkühlen und braun werden.

Ich fing wieder an die Biographie von Alan Bennett zu lesen, die schon einmal in Angriff genommen, aber nie fertig gelesen hatte. Als die ersten Seiten las verstand ich warum ich das damals nicht lesen konnte. Es waren zu viele kleine Episoden geschildert, die mich zu sehr an meine eigene Familie erinnerten.

Wir versuchten Blue zu schwimmen zu bewegen, doch außer sich mit dem Bauch ins pfotentiefe Wasser zu legen und sich abzukühlen, wird sie keine Wasserratte. Dabei haben wir uns wirklich Mühe gegben mit gut Zureden, Rufen und Leckerli. Nein, von selbst ging sie nicht ins Wasser.

Wieder zurück gab es den ersten Apéro. Ein Ricard, den ich nur hier trinke. Daheim würde mir das nicht in den Sinn kommen.

Eine Libelle besuchte uns auf dem Balkon.

Die A. hatte am Morgen alles eingekauft für eine Quiche provençale.

Ich überfrass mich. Wen wunders?

Das ist der neue spannende Ausblick von Blue.

Für meine Verhältnisse sehr früh zu Bett.

2 Kommentare

  1. Saarländerin

    Zeitlos kultig: Quiche provençale serviert auf Burgenland blau von V&B

  2. Joël

    Ja, das alte Tafelservice von A.’s Großmutter.

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