Wie soll ich den Dienstag beschreiben? Es war ein Tag mit Arbeitssorgen die mir zu schaffen machten. Aber was kann ich dafür, dass ich ein überdimensionales Pflichtbewusstsein habe? Für gewöhnlich habe ich immer ein Plan B und oft auch schon ein Plan C im Kopf, aber diesmal nicht. Dass alles um einen Tag verschoben wurde weil ich am Mittwoch anderweitig tätig war machte die Chose nicht besser, sondern verlagerte es nur auf die Streckbank.

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Der dann ließ mich in den Norden des Landes fahren nach Ettelbruck. Unterwegs musste ich tanken. Es war mit aller Wahrscheinlichkeit das letzte mal dass ich Benzin getankt habe. Nächste Woche kommt das neue Gefährt. Ich werde in mancherlei Hinsicht umdenken müssen, was ich mir jetzt schon mehr oder weniger vorstelle, aber so richtig werde ich das erst ab nächste Woche wissen. Doch darüber mehr in einem der nächsten Postings. Ich habe da nämlich so einige Gedanken, that I would like to share.

Ettelbruck ist eine der größeren Städte des Nordens. Ich bin ab und an hier aber ich sehe mit Ausnahme des Kulturzentrums CAPE und dem angrenzenden Supermarkt nie viel davon. Da ich zwei Stunden Leerlauf hatte wanderte ich ein wenig durch den Stadtkern.

In diesem Haus gab es mal ein Geschenkeladen. Das einzige was noch daran erinnert sind die Katzen. Geführt wurde er vom C. einer meiner späteren guten Freunde mit dem ich viele viele Nächte durchgefeiert habe. Irgendwann verlor ich den C. aus den Augen. Später erzählte man mir er sei nach Deutschland ausgewandert. Ich hatte ihn erst vor kurzem auf FB wiedergefunden…

Und während ich so umherwanderte, kamen manche Erinnerungen hoch. Es war wie ein kleiner Ausflug in einen Teil meiner Vergangenheit.

Ich fand ein Straßenschild:

Ich kannte Lisa schon als Jugendliche. Ich wusste nicht dass hier eine Straße so ‚halbwegs‘ nach ihr umbenannt wurde. Es gibt ein sehr schönes Musikvideo von ihr, das ich schon einmal postete.

Am Abend absolvierte ich das was ich zu tun hatte und fuhr fix zurück, denn am Freitag sollte es sehr früh losgehen.