Fressen, Kunst und Puderquaste

St. Jean: Schreiben mit Erfolg

Ich erwachte später, trödelte rum und verpasste dann den trockenen Slot zum Schwimmengehen, denn als ich dann endlich los wollte, regnete es. Das hält mich für gewöhnlich nicht ab, aber hier war die Schauer dann doch zu heftig.

Stattdessen schreib ich fix das Posting von gestern, das kurz ausfiel und überlegte was ich tun könnte. Ich müsste wirklich dringend noch ein wenig schreiben, doch da ich gestern diesbezüglich ein paar Stunden restlos in den Sand gesetzt hatte, und ich einfach nicht in den Mood kam…

Und siehe da es klappte! All die Fehler die ich gestern begangen hatte umschiffte ich elegant, der Text machte Sinn und die Dialoge waren logisch und eloquent. Bei Nachlesen fand ich ein paar Wiederholungen und eine Ungereimtheit aber die waren schnell beseitigt.

Als ich auf die Uhr schaute, erschrak ich. Ich hatte fast dreieinhalb Stunden ohne Klogang, ohne Schluck Wasser oder Kaffee in einem Fort durchgeschrieben. Es war inzwischen nach 12:00.

Draußen war es wieder besser geworden und die Sonne kam hervor. Also nichts wie in die Fluten. Und es waren Fluten. Der Wind gab dem Meer einen etwas zu hohen Wellengang dass ich nicht mal die Hälfte der sonstigen Strecke schaffte.

Ich versuchte anschließend noch ein Stück weiter im Schreiben zu kommen, aber Kopf war zu und das tat ich auch mit dem Rechner. Ich klappte ihn zu.

Am späten Nachmittag zog ich los. Ich kaufte Kaffee und fand ein schönes Geschenk für eine Feier auf der ich Anfang September sein werde. Es ist so gar nicht mein Geschäft, aner für die Kenner werde ich den Namen erwähnen. Arsène et les Piplettes.

Ein Apéro im Suisse und ein Abendessen im Chistera. Nein, keine Fotos. Es gab ein paar gegrillte Shrimps als Vorspeise und Perlhuhn als Hauptgang. Ab und an darf es auch mal kein Fisch sein. (aber drüber gibt es morgen mehr zu berichten, da hab ich mir was vorgenommen…oh ja!)

***

Simone Girtz, habe ich schon einmal vorgestellt. Sie schlägt in die gleiche Kerbe wie Mark Rober, interssiert sich also für Forschung und Technologie. Aber sie hat aber weitaus verrücktere Ideen. Eine Drehorgel mit Luftpolsterfolie? Kein Problem!

2 Kommentare

  1. Catrin

    Lieber Joël, ich muss mich als stille Leserin einmal sehr bedanken für die schönen Restaurant-Beschreibungen . Im Urlaub in Ciboure, der heute zuende geht, war das für uns sehr hilfreich! Im „chez Margot“ waren wir leider vor der Lektüre, mieser Service und kein gutes Essen. Empfehlenswert ist für Sie evtl. Des „Jeu de Paume“, in Socoa, die Karte ist interessant und wir fanden speziell die Thunfisch-Vorspeise ein Erlebnis.
    Herzliche Grüße, Catrin

    • Joël

      Ja leider, chez Margot ist mehr was es einmal war. Aber gleich daneben im Panchoa wäre eine gute Wahl gewesen. Auch Jeu de Paume war eine gute Wahl. Das habe ich hier von Freunden auch empfohlen bekommen.
      Ich wünsche ihnen eine gute Heimreise. Das nächste mal melden Sie sich früher, gell? Dann nehmen wir den Apéro gemeinsam ein.

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