Fressen, Kunst und Puderquaste

Von Auckland nach Queenstown

Ich war früh wach, packte die Koffer und der C. holte mich ab um zum Flughafen zu fahren.

Dort dann ein Schreck. Wir waren beim Haupteingang angekommen, als der Alarm losging und wir alle gebeten wurden das Gebäude sofort zu verlassen. Huch!

Alle, auch das Personal des Flughafen musste raus. Ich staunte dann doch mit welcher Gelassenheit das hier alle hinnahmen und wie ruhig das vonstatten ging. Bei uns hätte das ein Tumult gegeben. Ein Geschwader an Feuerwehrautos fuhr vor und binnen 10 Minuten war der ganze Spuck wieder vorbei. Das war erstaunlich. Alle rauschten wieder in Abfertigungshalle zurück. Ich checkte den Koffer ein und das ging wie am Schnürchen.

Ich hatte noch Zeit für einen letzten Kaffee mit dem C. Wir sagten uns Lebewohl und dass wir uns spätestens 2024 wiedersehen, dann aber in Luxemburg.

Dann sah ich die elend lange Schlange an der Kontrolle und mir wurde schlecht. Doch hier erwies sich das Kontrollpersonal als sehr effektiv. Alle Scanner waren geöffnet und das Personal wurde blitzschnell aufgestockt. Binnen zehn Minuten war ich durch die Kontrolle. Respekt!

Wettervorhersage für Auckland versprach nicht besonders gut zu werden für die kommenden Tage in Queenstown jedoch sah das besser aus.

Anderthalb Stunden später landete ich hier, zwischen den Bergen, bei den sieben Zwergen:

Mein Hotel liegt am See Wakatipu und das war schon mal überwältigend:

Kleine Schneeflecken ganz hoch oben.

Diese Weite, die Luft, das hat schon was.

Ich wanderte ein wenig durch das Zentrum von Queenstown das wirklich sehr klein ist. Es besteht aus einer Hauptstraße die eine Fußgängerzone ist und ein paar Seitenstraßen.

Ein Laden in hauptsächlich Halbedelsteine aller art verkauft wurden, erregte meine Aufmerksamkeit und ich ging hinein. An der Kasse saß eine ältere Frau die mich ansprach. Überhaupt sind die Menschen hier sehr kontaktfreudig, denn ich wurde schon ziemlich überall angesprochen. Sie hatte gesehen, dass ich mit die Maori Amulette ansah. Ich zeigte ihr meines, das ich mir das letzte mal gekauft hatte und das ich, seitdem mir die Juwelierin in St.Jean die Kette dafür gemacht hat, nicht mehr ausgezogen habe:

Sie gab mir eine kleine Beschreibung über die ich mich sehr freute , denn ich hatte meine damals verloren.

Die Dame heißt Hettie und führt New Zealand‘s oldest Crystal Shop.

Der nächste Gang war zu einem Büro das Touren verkauft. Ich habe mir für Sonntag eine Tour gebucht die sich preislich zwar gewaschen hat, aber dafür werde ich ordentlich was sehen (und meine Blogleser ja auch)

Am Abend blieb ich ich im Hotel . Eine Bar mit kleinem Restaurant im sechsten Stock:

Ich orderte Pizza die sehr lecker war:

Und als ich so zum Abschluss mein Espresso Martini schlürfte, den Drink den ich hier in Ozeanien kennen und lieben gelernt habe:

… überfiel mich ein Gefühl von großer Dankbarkeit.

Ich bin Neuseeland! Ein Ort den ich mir nie hätte vorstellen können je zu besuchen und das jetzt schon zum zweiten mal. Mit alledem was ich in meinem Leben schon erlebt habe, wie viel ich über die Jahre einstecken und durchleiden musste, wie ich immer wieder gewaltige Lektionen in Demut bekam, ich insgesamt alles in meinem Leben hinnahm, aber gottlob nie daran zerschellte… Ich will nicht sagen, dass ich mir das verdient habe, das käme großkotzig daher. Nein, ich bin einfach nur dankbar, dass mir jetzt das im Leben geschenkt wurde, was ich fast nicht zu träumen wagte.

1 Kommentar

  1. Manu

    Ich freue mich für Sie und wünsche Ihnen weiterhin eine gute Reise, an der Sie uns partizipieren lassen ;-))

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